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Aliens, Bd. 3 von Henry Gilroy, Jerry Prosser
Angebote bei Amazon: ab EUR 12,00 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3936480591, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1
3 Kundenrezensionen:Guter dritter Teil 4 von 5 PunktenHerk Mondo, der Protaganist der ersten beiden Geschichten, ist ein lebendes Klischee: dicke Knarren, starke Muskeln und immer ran an den Feind. In "Mondo Pest" wird er über der der Kolonie Oryza abgeschossen, entscheidet sich aber trotzdem dafür, der Kolonie bei ihrem Alien-Problem zu helfen. In seinem nächsten Abenteuer soll Herk zwei verzogene Töchter eines reichen Industriellen retten, die auf einem Planeten voller Aliens gestrandet sind. Kaum auf dem Planeten gelandet geht erstmal alles schief und die Mädchen sind auch nicht allzu pflegeleicht. Es entbrennt ein Action-Feuerwerk. Herk Mondo könnte der Halbbruder von Duke Nukem sein, seine Abenteuer gehen aber sogar etwas in Richtung Slapstick. Eigentlich das Gegenteil, was die Meisten wohl mit der Aliens-Reihe verbinden, aber eventuell gerade deswegen gut. Länger als die ersten beiden Geschichten zusammen ist dann die dritte. Um an das Gelee Royale einer Alien-Königin zu gelangen, erschaffen der Wissenschaftler Majakowski und seine Partnerin Gil einen künstlichen Alien, den sie wie einen speziellen Cyborg einsetzen. Klingt nach einer einfachen Aktion, aber wie jeder weiß: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Majakoski und Gil geraten schnell in große Gefahr. Ein an sich interessanter Plot, der aber nicht ganz zu überzeugen weiß. Der Funke springt nicht über und die Protagonisten bleiben dem Leser egal. Die künstlerisch-philosophische Machart steht zudem im Kontrast zu den Emotionen. Die Grundidee mit dem künstlichen Alien hat aber was und andere Leser werden eventuell mehr gepackt. Ronnie del Carmens Zeichnungen sind nicht allzu detailliert, passen aber gut zur Handlung. Besonders gelungen sind die Gesichtsausdrücke der Figuren in manchen Szenen. Die Zeichnungen von Kelley Jones sind detaillierter und verbreiten stellenweise eine "Film Noir"-Stimmung. Ein paar gute zeichnerische Ideen sind vorhanden, manche Bilder leiden aber unter dem zu kleinem Format. Die ersten beiden Geschichten sind stark Geschmackssache, wer den Alien-Jäger Herk Mondo mag, wird gut unterhalten. Die letzte und längste Geschichte ist zwar inhaltlich einfallsreicher und tiefgründiger, weiß aber nicht den Leser in den Bann zu ziehen. Insgesamt ein guter dritter Teil der Reihe, wenn als Finale auch nicht ganz gelungen. Wem die ersten beiden Bände gefallen haben, sollte vom dritten nicht enttäuscht werden. Die große Unterschiedlichkeit der Geschichten kann man als Vorteil sehen, andererseits birgt sie auch die Gefahr, dass einem Teil der Leser nur die ersten beiden kurzen Geschichten gefallen und einem anderen nur die letzte. Horch was kommt von draussen rein - holla-di holla-da... 5 von 5 PunktenIm dritten Band legt Cross-Cult endlich wieder eine Schippe mehr Spaß drauf, nachdem der zweite Band außer der Richard Corben Geschichte doch eher wenig zu bieten hatte. Diesmal jedoch wird die komplette Palette aufgefahren: Mit den ersten beiden Geschichten "Mondo Pest" und "Mondo Heat" (Henry Gilroy, Ronnie del Carmen), in denen der intergalaktische Wanzenjäger Herk Mondo für bare Münze alles in Schutt und Asche legt, wird das Actionherz und auch der Humor gut bedient. "Mondo Pest" zeigt ihn im Herzen einer Alienkolonie nahe der Agrar Siedlung Oryza. Hier werden seit einigen Tagen Siedler vermisst. Dummerweise können die Einwohner Herk aber nicht bezahlen. Dafür macht er umso mehr Kohle in "Mondo Heat". Herk muss diesmal zwei vermisste Mädels finden bevor ihm die Wanzen zuvor kommen. Zwar hat Herk immer einen lockeren Spruch auf den Lippen, wenn er dem Gekröse den Garaus macht, dummerweise ist seine Kanone aber nicht an der Hand festgewachsen. Klar, dass er die dann auch prompt in der Hitze des Gefechts verlieren muss.... In der letzten Geschichte "Das Nest" (Jerry Prosser, Kelley Jones) wird es wieder etwas ernster, düsterer und gruseliger. Stan und Gill leiten eine Expedition um einer Alien-Königin das wertvolle Gelée Royal abzuluchsen. Dazu wird ein künstliches Alien in den Bau entsandt. Es kommt wie es kommen muss: es geht etwas schief und die beiden kommen den Aliens deutlich näher als ihnen lieb ist... Die Geschichten aus den Jahren 1992 bis 1996 wissen durch die Bank weg zu erzeugen und verbreiten gekonnt die bekannte Alien-Stimmung. Wie gewohnt ist der Band in s/w gehalten und bildet den vorläufigen Abschluss des Cross-Cult-Ausflugs in die Welt von H.R. Gigers beliebtes Monster. Bleibt zu hoffen, dass die Jungs und Mädels noch ein paar andere druckreife Geschichten ausfindig machen können. Herk Mondo rockt! 5 von 5 PunktenDer dritte Band aus Cross-Cults "Aliens"-Reihe kommt wie die ersten beiden in schönem Schwarz-Weiß und einem gediegenen Hardcover daher. Im vergleich zum Vorgänger weiß vor allem die Auswahl der Comics wieder mehr zu überzeugen. Zwei der drei Geschichten drehen sich um den besten (und einzigen) Alien-Kammerjäger des bekannten Universums. Ob Herk eine Siedlung die ihn nicht bezahlen kann oder zwei reiche Mädels retten muss - es macht einfach Spaß. Die Comics um Herk Mondo wissen durch ein flottes Erzähltempo und trockene Sprüche zu Überzeugen. Die dritte Geschichte bietet dann wieder gutes Alien-Gruselfeeling: Um an das wertvolle Gelée Royale einer Alienkönigin zu kommen bauen Forscher einen Alienroboter, der es stibitzen soll. Natürlich geht etwas schief und die Wissenschaftler müssen selber Hand anlegen. Wer nach dem zweiten Band noch leicht enttäuscht war kommt hier voll auf seine Kosten denn dieser Band bietet alles, wofür das Alien-Franchise steht: Action und Horror en masse! |
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