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Wer die Ruhe stört von Poppy Adams

Zoom Produkt-Bild: Wer die Ruhe stört
Gebundene Ausgabe von Hoffmann und Campe
Angebote bei Amazon: ab EUR 0,52

2,5 Punkte. 2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3455401201, Erscheinungsdatum: August 2008
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5 Kundenrezensionen:

Warum sind auf dem Cover keine Schmetterlinge???
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Der Roman um zwei Schwestern, die sehr unterschiedliche Charaktere haben, kreist um komplizierte Beziehungen und unterdrückte Gefühle.
Die Ich-Erzählerin Virginia ist introvertiert und trägt autistische, teilweise paranoide Züge. Ihre emotionslosen Schilderungen und ihr einsames Leben in dem verfallenen Haus zeugen davon.

Die Schwester scheint normaler, aber sicher ist man sich in diesem Buch nie. Alles könnte auch ganz anders sein.

Die Story ist gut, aber durch die endlosen Abhandlungen über Schmetterlinge - die wahrscheinlich als Symbole für das Leben der Familie stehen - teilweise sehr langatmig.

Hätte man viel spannender machen können.
Beschaulich und spannend
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wer die Ruhe stört" ist der Debütroman der britischen Autorin Poppy Adams, die normalerweise als Regisseurin und Produzentin von Dokumentarfilmen arbeitet. Die Geschichte beginnt mit traditionellem britischem Charme, ist zunächst ruhig und beschaulich. Die Ich-Erzählerin Virginia berichtet von der Rückkehr ihrer Schwester ebenso wie von Episoden aus ihrer Kindheit. Geschickt zeichnet Adams dabei das Bild einer etwas verschrobenen, aber durchaus liebenswerten Familie: der Schmetterlingsforscher Clive, der zwar exzentrisch, aber sympathisch ist, Mutter Maud, eine resolute Frau, die nur das Beste für ihre Kinder will, und die Mädchen Virginia und Vivien, die stets aufeinander Acht geben und einander heiß und innig lieben.
Doch schon auf den ersten hundert Seiten des 364-seitigen Hardcoverbuches bekommt die scheinbar heile Fassade erste feine Risse, die sich immer tiefer in das sorgfältig aufgebaute Fundament der Familiengeschichte graben. Diese Risse sind zunächst sehr subtil, beiläufige Bemerkungen, die der Leser zunächst nicht recht zuordnen kann, bekommen im weiteren Verlauf immer tiefere Bedeutung. Und bald wird klar, dass die Vergangenheit keineswegs so harmonisch war, wie es die Ich-Erzählerin den Leser zu Anfang glauben machen will. Immer mehr Ungereimtheiten tauchen auf, immer mehr Schicksalsschläge und Tragödien werden deutlich. Und damit nimmt auch die Spannung zu. Was ist wirklich geschehen? Wie sind Virginias und Viviens Eltern ums Leben gekommen? Und erzählt die Ich-Erzählerin immer die Wahrheit?
Stilistisch orientiert sich Adams an klassischer britischer Literatur des 19. Jahrhunderts, obwohl die Geschichte in jüngerer Zeit spielt. Diese Mischung aus aktuellem Handlungsort und beschaulicher Landsitzatmosphäre macht einen gewissen Reiz aus und erleichtert dem Leser die Sprünge in die Vergangenheit.

Beschaulich und spannend zugleich präsentiert sich Poppy Adams' Debütroman Wer die Ruhe stört". Den Leser erwartet solide, typisch britische Lektüre, die stilistisch wie inhaltlich dicht und atmosphärisch geraten ist: eine gelungene Mischung aus Kriminalgeschichte und Familienporträt.
Laaangweilig...
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Der Klappentext verspricht viel - gehalten wird nichts davon. Das Buch ist einfach nur gähnend langweilig und den Titel "Krimi" hat es schon mal gar nicht verdient! Ich kann nur raten: Finger weg!
Vorsicht: DAS ist kein Krimi!
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ich habe dieses Buch in der Krimi-Abteilung meiner hiesigen Stadtbücherei gefunden. Auch was die Beschreibung hintendrauf und das Titelcover suggeriert, soll wohl Krimi sein. Später stellte ich allerdings fest, dass meine Stadtbücherei es mit dem Label "Roman" versehen hat.

Also war ich unsicher, was mich erwartet, und jetzt, wo ich es fertig gelesen habe, muss ich doch schon sagen, es ist eine ziemliche Enttäuschung. Was ich von einem Krimi erwarte (Spannung, evtl. Gänsehaut, etwas Brutalität...) ist in dem Buch garnicht gegeben. Stattdessen wird eine lange, mäßig interessante Familientragödie erzaehlt, durch die ich mich teilweise durchkämpfen musste.

Besonders ätzend sind die seitenweise Arthritis-Erzählungen und die nicht aufhörenden Fachsimpeleien über Schmetterlingsforschung (Hier merkt man wohl, dass die Autorin Ph. D. ist).

Dieses ganze Schmetterlingszeug - ich weiß sowieso nicht, was das sollte. Es ist ja ganz schön, ein bisschen etwas darüber zu erfahren. Aber das ganze Buch über, immer wieder?

Im Endeffekt habe ich aber trotzdem nicht bereut, das Buch gelesen zu haben. Auch, wenn es langweilig war - die Geschichte hat ein ganz besonderes Flair á la Swimming Pool (Film). Zumindest in meiner Fantasie. Ich würde sagen, das Buch ist eher ein Drama.
Schmetterling du kleines Ding...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Wieder mal so ein Buch,bei dem ich mich vom Klappentext habe in die Irre führen lassen!
"Ein unheimliches Herrenhaus und ein furchtbares Familiengeheimnis!"
Trifft beides nicht zu!
Virginia,anfang 70,lebt seit dem Tod der Eltern allein in einem großen Haus und hat,wohl durch die lange Einsamkeit,so manche Ticks.Sie ist in die Fußstapfen ihres Vaters getreten und Schmetterlingsforscherin geworden.UND DA GEHT'S SCHON LOS!!!
Immer und immer wieder wird Seitenweise über Schmetterlinge,Pflanzen und chemische Formeln geschrieben!
LAAANGWEILIG!!!
Irgendwann habe ich diese Seiten nur noch überflogen.
Plötzlich zieht nach über 40 Jahren abwesenheit,die jüngere Schwester Vivienne wieder ein,warum auch immer.Nun kommen Erlebnisse der Vergangenheit wieder hoch-ganz nett zu lesen,aber auch nichts Weltbewegendes.Der Schluß passiert dann so Zack-Bumm,eine wie ich finde überzogene und nicht nachvollziehbare Reaktion.
Ich finde das Buch wird als etwas angepriesen,was es nicht ist und man wartet Verzweifelt auf den Sinn!
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