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City Of Life And Death - Das Nanjing Massaker [Blu-ray]
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Angebote bei Amazon: ab EUR 16,97
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2010
Produktbeschreibung
In City of Life and Death (Original: Nanjing!Nanjing!) aus dem Jahre 2009 nimmt sich der bekannte chinesische Regisseur Chuan Lu eines ganz besonderen historischen Kriegstraumas seiner Heimat an, dem sogenannten Massakers von Nanjing. Im Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg besetzten 1937 die Japaner die ostchinesische Stadt und begingen an der Bevölkerung unsägliche Kriegsverbrechen. Nicht weniger als 200.000 Zivilisten und Kriegsgefangene sollen ermordet und etwa 20.000 Mädchen und Frauen vergewaltigt worden sein. Insgesamt wüteten die Besatzer fast zwei Monate. In den Fokus der westlichen Öffentlichkeit rückte dieses Drama ebenfalls 2009 durch den Film John Rabe des deutschen Oscarpreisträgers Florian Gallenberger, der diesen Stoff mit solch Größen wie Ulricht Tukur, Daniel Brühl oder Steve Buscemi in die Kinos brachte. City of Life and Death steht diesem an Endrücklichkeit jedoch in Nichts nach.
Im Dezember 1937 stehen die Japaner vor Nanjing. Mehrere große Städte Chinas sind bereits gefallen und nach wochenlangem Bombardement sind nationale und internationale Regierungsvertreter bereits längst aus der Stadt geflohen. Dies ist die Geschichte der verbleibenden Einwohner. Der charismatische General Lu (Ye Liu, Der Fluch der goldenen Blume, Dark Matter) widersetzt sich mit seinen schlecht ausgerüsteten Männern den feindlichen Panzern in Straßenkämpfen, wild entschlossen, die Stadt zu verteidigen. Herr Tang (Wei Fan) flieht mit seiner Familie in die internationale Schutzzone, die inzwischen zu einem riesigen Flüchtlingscamp für Zivilisten geworden ist. Die engagierte junge Lehrerin Fräulein Jiang (Yuanyuan Gao) koordiniert das Leben in dieser überfüllten Enklave. Der Soldat Kadokawa (Hideo Nakaizumi) beobachtet die Brutalität des Krieges, unfähig, sich ihr zu entziehen. Während die Japaner beginnen, die Stadt zu besetzen, versuchen diese Menschen verzweifelt, in einer Stadt zu überleben, in der es einfacher ist zu sterben als zu leben.
City of Life and Death ist ein erstklassiger und bildgewaltiger Film, der sich mit der Verzweiflung und der Not der Zivilbevölkerung in einem Krieg auseinandersetzt. Das großartige Ensemble mit bekannten chinesischen Schauspielern leistet Großartiges, um ein historisch wahres Massaker nachzuerzählen.






Eine Kundenrezension:
Ein Film den man kaum bewerten kann
5 von 5 PunktenEiner der größten und noch immer jüngsten Verbrechen der Menschheit zu verfilmen ist hart. Vor allem bei so vielen Toten an Zivilen - die nicht mit einer Atombombe oder Flugzeug Bombardemo ganz anonym getötet worden sind sondern, ganz bewusst.
Gelingt dieser Film? - eigentlich wäre es am besten wen Japan selber seine Tat aus den zweiten Weltkrieg verfilmt hätte, aber dazu ist das Land anscheinend nicht fähig und Aufarbeitung wird dort fast durch die Bank abgewiesen, es wird sogar noch verherrlicht was dort geschehen ist. So bekommen wir nun einen Film der Opfer - hier ist natürlich die Gefahr um so Größer das der Film seine Neutralität und Sachlichkeit verliert.
Regiesseur Lu Chuan (verantwortlich für den recht meisterlichen Tibet Film "Kekexili - Mountain Patrol") beweist das Gegenteil. Er zeigt den Film von japanischer und chinesischer Sicht und dämonisiert die Japaner nicht - nein er macht es noch viel schlimmer, er zeigt das es Menschen waren die diese Gräuel begangen haben, denn die Japaner werden hier genau so wie Menschen dargestellt wie die Chinesen. Das macht es umso erschreckender wie "menschlich" die Taten sind.
Die Etappen halten sich an die Geschichte - erst die Massenexikutation der letzten Soldaten die Nanjing verteidigt haben oder die sich ergeben haben. Danach die unkontrollierten Übergriffe auf die Zivilbevölkerung - bis zur systematischen Massenvergewaltigung von Frauen für die die Japaner so berühmt waren.
Bilder wie man einer Frau in ihren Augen blickt während sie von den Besatzern vergewaltigt wird und wie sie danach mit dem selben Blick auf den Leichenwagen geworfen wird - prägen sich ein "sie war schon lange Tot und gebrochen". Besonders die vergehen an den Frauen sind schlimm gewesen und werden hier verdeutlicht. Ich würde ja sagen es ist einfach unmenschlich - aber das lässt der Film nicht zu er zeigt uns nein er zwingt uns zu sehen was Mensch ist.
Kinder die achtlos aus den Fenstern geworfen werden und auf den Boden zerschellen - all das wird hier gezeigt ohne viel Blut ohne mit irgendeiner Sensationsgeilheit - sondern einfach hart, nüchtern und eben realistisch.
Auf Seiten der chinesischen Rollen wurde meines Erachtens nach Liu Ye (Postmen in the Mountains; Wu Ji) zu früh bei der Massenexikutation der Soldaten geopfert, denn sein ruhiges, intensives Spiel bot den Zuschauer am meisten halt - nach seinen Tot werden wir einfach zum Beobachter verdammt.
Interessant ist auch das wir unter den Japanern einen Soldaten haben der mit den ganzen Massaker seiner Landsleute nicht zu Recht kommt, er zerbricht förmlich daran, das ist auf Seiten der chinesischen Filmindustrie mehr als versöhnlich und es zeigt eben auf das nicht alle Japaner das befürworten können. Der Film verneigt sich sogar vor der Menschlichkeit der wenigen Personen die der Masse des Gräuels getrotzt haben.
Am Ende gibt uns der Film wieder Hoffnung - mit dem einzigen was hilft, das Lachen eines Kindes, das Hoffen auf eine bessere Zukunft.
Bewertung:
Kann man nicht bewerten.

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