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Der Augensammler von Sebastian FitzekGebundene Ausgabe von Droemer/KnaurAngebote bei Amazon: ab EUR 10,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3426198517, Erscheinungsdatum: Juni 2010 |
Aus der Amazon.de-RedaktionDer Augensammler ist sauer. Er fühlt sich von der Presse missverstanden. Schon das Etikett des Sammlers ist ihm nicht angemessen. Es stimmt: Der Augensammler tötet die Mütter, entführt die Kinder und gibt den Ermittlern die Chance, in etwas mehr als 45 Stunden seine Opfer zu finden, bevor er diesen ein Auge entfernt. Aber der Mörder will sich weniger als Sammler, sondern eher als Spieler verstehen. Zum Spiel gehört auch der Reporter Alexander Zorbach, der einmal zur Polizei gehörte. Ihn sucht die blinde Physiotherapeutin Alina Gregoriev auf, die aussagt, den Augensammler in Behandlung (und dabei Visionen) gehabt zu haben. Und so nimmt eine Geschichte ihren Lauf, in der der Ich-Erzähler Zorbach erkennen muss, dass er mehr zum Spielball geworden ist, als ihm in diesem tödlichen Duell lieb sein kann... Seit seinem Roman Die Therapie gilt der in Berlin geborene Schriftsteller Sebastian Fitzek als einer der wichtigsten deutschen Autoren des Psychothrillers. Dabei hat man ihm von Anfang an vorwerfen können, dass seine Plots nicht immer ganz stringent und im Besonderen allzu konstruiert wirken. Auch beim Bestseller Splitter, der durchaus zu begeistern wusste, war das der Fall. Aber bei Splitter täuschte eine ungeheuer rasante Handlung über derartige Schwächen noch hinweg. Da gab es keinen überflüssigen Satz, im Gegenteil: Beizeiten hätte man sich als Leser vielleicht sogar die ein oder andere Passage, die ein oder andere Erklärung mehr gewünscht, um etwas zur Ruhe zu kommen Bei Der Augensammler ist es genau umgekehrt: Hier ware man als Leser mehr als froh, wenn die Geschichte etwas schneller zur Sache käme. Dabei stimmt die Grundidee. Und trotzdem schleppt sich die Handlung und zieht sich hin. Es hilft alles nichts: 50 Seiten weniger hätten dem Augensammler mehr als gut getan. Hartgesottene Fitzek-Fans wird dies natürlich trotzdem nicht stören. -- Stefan Kellerer 5 Kundenrezensionen:Packend, brutal und clever aufgebaut 4 von 5 PunktenNach den beiden letzten Büchern "Der Seelenbrecher" und "Splitter", wo der Reiz des Außergewöhnlichen, des Unwahrscheinlichen irgendwann auf Kosten von Logik und Unterhaltung ging - die beiden Romane waren teilweise etwas nervig und chaotisch -, hat Sebastian Fitzek mit "Der Augensammler" wieder einen superspannenden und auch schlüssigen Thriller geschaffen, in dem es erneut ein wenig übersinnlich zugeht. Fitzek besinnt sich dabei wieder auf altbewährte Zutaten, das aber gekonnt: Im Mittelpunkt steht der Ich-Erzähler Alexander Zorbach, ehemaliger Polizeipsychologe und nun Polizeireporter. Wie auch viele andere Figuren von Fitzek ist Zorbach im Privatleben gescheitert und durch ein einschneidendes Erlebnis traumatisiert, er kämpft mit Halluzinationen - ein geschicktes Spiel mit dem Leser, der natürlich bald argwöhnt, dass Zorbach entweder selbst der Augensammler ist oder dass er eine Verbindung zu ihm hat - oder ist doch alles ganz anders als gedacht? Immer wenn man gerade glaubt, die Lösung zu haben, passiert wieder etwas, das die Handlung in eine neue Richtung treibt. Das Buch ist mit einer ebenso simplen wie genialen Idee aufgebaut: Es beginnt mit dem Epilog und endet mit dem ersten Kapitel; die Kapitelzahlen sind ebenso rückwärts angeordnet wie auch die Seitenzahlen (was beim Leser immer wieder für kurzen Schrecken sorgt: Auf Seite 300 bin ich schon? Ach ne, doch nicht.) Warum dieser rückwärtsgerichtete Aufbau für die Handlung entscheidend ist, wird am Ende schmerzhaft deutlich. Man fühlt sich beim Lesen wie bei einem Countdown, und das Ende des Buches zu erreichen heißt, dass der Countdown abgezählt ist und etwas Schreckliches passiert - trotzdem blättert man natürlich weiter. So viel darf verraten werden: Es handelt sich nicht um einen Memento-Klon, die Geschichte wird durchaus vorwärts erzählt. Immer wieder wechselt Sebastian Fitzek während der Handlung die Perspektive, springt von Alexander Zorbach zur blinden Alina, dann wieder zu dem entführten Jungen, der um sein Leben kämpft, während das Ultimatum abläuft. Hier gibt es sogar ein wenig Saw-Feeling, was Freunde von schaurigen Horrorszenarien freuen wird. "Der Augensammler" ist spannend und clever aufgebaut - ein ausgeklügeltes Versteckspiel, ein fieser Psychotrip. Fitzeks neuester Thriller ist ein mitreißender Pageturner, der zwar manchmal etwas übertreibt und sich vieler Horrorfilm-Klischees bedient, dabei aber nie zu konstruiert wirkt. Lesenswert ist übrigens auch die ungewöhnlich lange, sympathisch geschriebene und bebilderte Danksagung des Autors am Ende des Buches. Eine Leseprobe und weitere Infos gibt es hier auf der Verlagswebseite. Besser als erwartet...tolles Buch! 5 von 5 PunktenBitte lesen! Ich kann dieses Buch besten Gewissens weiterempfehlen. Es ist vom der letzten bis zur ersten Seite spannend und mitreissend. Für alle Fans dieses Genres und von Sebastian Fitzek ein "must have" das sich lohnt. Ich habe mir was besseres... 2 von 5 Punktenvorgestellt. Vorbhersehbar, zu einem bestimmten Zeitpunkt (und das war schon in der Mitte des Buches) wusste ich wer der Augensammler ist, oder eher ich vermutete es, und es bewahrheitete sich dann auch. Nachdem ich so gute Kritiken gelesen habe und es mir auch nur deshalb gekauft habe, auch weil es ein Berlin-Krimi ist, bin ich nun doch frustriert über das schöne Geld, dass ich hätte in ein anderes Buch investieren können. Durchschnittliche leistung. Also echt gemein Herr Fitzek... 5 von 5 PunktenIch kann nur hoffen, dass sie schon an der Fortsetzung des Augensammlers arbeiten!! Sie haben in ihrem Buch eine Email Adresse für Beschwerden angeben...ich beschwere mich hiermit!!! Ich habe die letzten Zeilen gelesen...und das Buch schließlich entsetzt zugeklappt. Meine Nerven halten das nicht aus...!! Ich verlange eine Fortsetzung!! Ich denke, so geht es jedem der diesen fantastischen Thriller gelesen hat. Für mich das Buchhighlight 2010!! Genial.... 5 von 5 Punkten...und fesselnd zugleich, der neue Psychothriller von Sebastian Fitzek. Ich will hier gar nicht so viel über den Inhalt wiedergeben. Kauft einfach das Buch, ein Glas Rotwein dazu und ab auf's Sofa.... lesen und sich der Spannung hingeben. |
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Die Nürburg-Papiere: Kriminalroman aus der Eifel von Jacques BerndorfBroschiert von KbvAngebote bei Amazon: ab EUR 5,98 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 394007778X, Erscheinungsdatum: Mai 2010 |
5 Kundenrezensionen:Spannend und aktuell 5 von 5 PunktenWie immer liefert der Eifel-Immi Autor eine spannende Geschichte bis zur letzten Seite ab. Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten sind total zufällig :-) Fazit: lesen und sich über die Eifel-Maffia ärgern!!! "Eifel" fehlt nicht nur im Titel ... 1 von 5 PunktenIch habe alle Eifel-Krimis von Jacques Berndorf gekauft und gelesen. Die Performance schwankte ein bisschen, wie bei jedem Serienautor, aber insgesamt würde ich nach wie vor 4 bis 5 Sterne verteilen. Und natürlich habe ich mich auf dieses Buch wieder sehr gefreut. Also, Amazon-Verpackung aufgerissen, Buch entnommen, Kaffee gekocht und ab in die Leseecke. Und dann begann die Enttäuschung. Nicht nur, dass Eifel im Titel nicht vorkommt, auch im Inhalt des Buches ist vom "Eifel-Krimi-Spirit" weit und breit nichts zu lesen. Der ganze 'Plot' ist nicht logisch. Da sind Rodenstocks Rollstuhl-Depressionen ... Warum, wieso, weshalb? Keine Ahnung; ist auch im Buch nicht richtig zu finden. Dann taucht der alte Freund Werner auf. Warum eigentlich? Für die Dramaturgie liefert der Freund keinen Mehrwert. (Und dass er sehr sehr häufig zu x-beliebigem Alkohol greift, macht die Sinne überhaupt nicht besser.) Handlungen und Dialoge mit diesem Freund sind nur Seitenfüller. Der Besuch aus Südamerika ist auch nicht besser. Der war wohl als lustige Auflockerung gedacht, aber das kommt nicht rüber. Mehr oder weniger auch nur ein Seitenfüller. Der Gipfel, das finde ich, ist der ominöse Geheim-Freund, den Baumeister in Cochem trifft. Auch der liefert keinen Mehrwert zur Story. Fazit: Das Buch hat keinen roten Faden. Ich war sehr enttäuscht. Den einen Stern würde ich allerdings auch dann geben, wenn Amazon "null Sterne" ermöglichen würde. Diese eine Stern gilt der (allerdings etwas überreichlichen) Beschreibung des Eifel-Wetters. Ich habe Heimweh bekommen. Endlich wieder ein Siggi Baumeister Krimi 5 von 5 PunktenLieber Siggi Baumeister, wie sehr habe ich mich auf Dein neustes Werk gefreut. Nach "Mond über der Eifel" war ich schon ganz besorgt, wie Dein Dream-Team weiter macht. Als Rodenstock - der souveräne und pensionierte Kriminalist - einen Schlaganfall erlitt, dachte ich schon Du würdest die spannenden Eifel-Krimis sterben lassen. Wie froh war ich als es hieß, dass "Die Nürburg-Papiere" erscheinen werden. Die Einleitung ist wieder eine Werbung für wunderschöne, ursprüngliche Eifel, durch die man nachts besser langsam fährt, um nicht Dachs, Wildschweine, Rotwild oder sogar Luchse vor den Kühlergrill zu bekommen. Der erste Besuch bei Emma und Rodenstock ist allerdings ein herber Rückschlag. Was ist aus dem pensionierten Freundeskreis geworden? Rodenstock ein verbitterter, alter Greis? Siggi, das kann doch nicht Dein Ernst sein. Ihr müsst wieder zu einander finden. Zum Glück ist die Eifel mit dem Nürburg-Ring ein Ort an dem sich Millionen verdienen lassen und das lockt auch das Verbrechen an. Hoffentlich wird Dein Rodenstock wieder aktiv nachdem ein Manager der Nürburgring GmbH ermordet wird. Endlich kommt wieder Spannung auf in der tristen Novemberstimmung Deines Krimis. Siggi, mach bitte weiter, ohne Deine Eifel-Krimis ist die Eifel einfach zu "nett" und wer will einfach nur "nett" sein? Die Eifel ist eine Gegend mit viel Leidenschaft und nicht umsonst der Ort an dem Verbrechen "beschaulich" weg-ignoriert werden und einer der größten Drogenschleusen in Europa - aber das wissen wir ja schon seit "Eifel-Schnee" ;-) Viele Grüße Der Rastlose und ewige Siggi Baumeister Fan Die bittere Wahrheit, ummantelt von Mord und Totschlag 5 von 5 PunktenHier spielt sich eine Geschichte ab, die demjenigen sofort die Realität vor Augen führt, welcher sich auch nur ein wenig mit der Eifel und dem Nürburgring auskennt. Dieses Buch müsste eigentlich jeder Bürger aus Rheinland-Pfalz, zumindest aber jeder " Eifelaner " in seinem Besitz haben, damit er erkennt, welches " dreckige, kriminell anmutende Spiel " ihm von der Landesregierung präsentiert wird. Kurz gesagt : " Dieses Buch ist einfach nur genial !" Schwache Leistung 1 von 5 PunktenIch hatte mich eigentlich schon richtig auf den Roman gefreut - bin auch direkt am Herausgabetag in der Buchhandlung gewesen und hab schon gleich am ersten Abend angefangen zu lesen. Dann die Entäuschung pur. Irgendwo hat man das Gefühl, was verpasst zu haben. Woher hat Rodenstock auf einmal seine Rollstuhldepression. Was ist passiert denke ich so vor mich hin. Ich habe doch alle Bücher bisher gelesen? Wo hab ich was verpasst??? Die Geschichte mit Werner am Rande ist zwar schön, aber was soll sie? Was mich aber dann noch mehr ärgerte: Schreibfehler noch und nöcher! Das mal Fehlerchen in einem Buch vorkommen ist ja nichts unnormales, aber hier ist es schon eklatant. Vor allen Dingen ist mir das erst bei den letzten Büchern von Berndorf aufgefallen. Hat es was mit dem Wechsel des Verlags zu tun???? ZITAT: "Ich pulte DES Rest einer Leberwurst...", "NEBEN Sie bitte Platz"... ZITAT ENDE Ich dachte nur noch Hallo???? Was geht denn da ab und las das Buch dann noch 2 mal durch und markierte mal die Fehler. Mittlerweile habe ich 21 Markierungen im Buch. Sowas habe ich vorher in keinem Berndorf-Roman gehabt. Wurde hier schlampig gearbeitet? Wurde hier ein Roman nur der Aktualität des Themas wegen schnell aus den Fingern gesogen, um die Berndorf-Fans mal wieder zur Kasse zu bitten, denn wenn man neben den Fehlern auch noch die "Baumeisterumgebung" betrachtet und man hat als echter Fan das Gefühl irgendwo den Faden verloren zu haben, kann etwas nicht in Ordnung sein. Habe den Verlag angeschrieben, was da los ist und bisher keine Antwort in irgendeiner Form erhalten. Schade eigentlich! |
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Mordsfreunde von Nele NeuhausBroschiert von List Tb.Angebote bei Amazon: ab EUR 6,50 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3548608868, Erscheinungsdatum: Mai 2009 |
5 Kundenrezensionen:Mord(s)spaß 4 von 5 PunktenNach dem Debütroman "Eine unbeliebte Frau", der zu überzeugen wusste, war es nur selbstverständlich, sich den zweiten Teil zu besorgen (und auch vorsichtshalber den dritten Teil). Auch der zweite Teil überzeugt durch die Beschreibung der Region und lässt den Opelzoo und auch die politischen Gegenheiten aus dem Jahr 2006 vor dem inneren Auge erscheinen. Die beiden Hauptprotagonisten erhalten mehr und mehr an Charakterzügen und der Leser wird im zweiten Teil auch mit mehr Informationen über das private Glück/Unglück versorgt. Leider (und hierfür einen Stern weniger) ähnelt der Aufbau wirklich zu sehr dem ersten Teil, wenn vielleicht auch nicht bewusst. Trotz alle dem macht es Spaß sich von Nele Neuhaus auf falsche Fährten locken zu lassen. Eine Verfolgungsjagd durch den Taunus am Ende des Krimis rundet die Geschichte ab. So wohl der erste als auch der zweite Band sind wunderschöne Urlaubslektüren. Und daher wird auch der dritte und mittlerweile vierte Band (Schneewittchen muss sterben) von mir gelesen. oh Mannomann 1 von 5 PunktenIch habe mich jetzt bis zur Seite 262 durchgekämpft - normal sage ich, was mich nach 100 Seiten nicht begeistert ist nicht meins - aber da kommt nix! Ich wohne in der Nähe vom Opel-Zoo, hab mir ne Menge Lokalkolorit versprochen, aber irgendwie finde ich es nur gruselig! Ein Kommissar, der "von" heißt, ist mir eh schon suspekt, ständig tauchen neue Namen und Familienverhältnisse auf, man kann dieses Buch nicht lesen - aus der Hand legen - nach 3 Tagen weiterlesen - das geht einfach nicht! Liebe Nele Neuhaus, "Schneewittchen" werde ich mir gar nicht erst antun Ein guter Krimi 4 von 5 PunktenAuch der zweite Taunus-Krimi kann voll überzeugen. Das Buch ist gut geschrieben, die Protagonisten sind sympathisch und die Geschichte fesselt. Negativ könnte man anmerken, dass das Grundgerüst im Wesentlichen wieder dem des ersten Taunus-Krimi (Eine unbeliebte Frau) entspricht. Zwei Tote - wobei der zweite diesmal erst etwas später auftaucht - stellen die Ermittler vor zahlreiche Rätsel und lassen sie in ein Wespennest lokaler Intrigen und Kriminalität stoßen. Wieder werden durch die Aufklärung der Verbrechen auch politische bzw. wirtschaftliche Skandale aufgedeckt. Wieder taucht eine Leiche auf, die den Leser um das Schicksal einer Person bangen lässt, bis sich herausstellt, dass letztere wohlauf ist und die Leiche nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun hat. Positiv ist im Vergleich zum ersten Buch anzumerken, dass Nele Neuhaus zwar anfangs wieder zahlreiche potentielle Mörder ins Spiel bringt, viele von diesen allerdings recht bald wieder aus dem Zentrum der Geschichte verschwinden, sodass am Ende etwas weniger Verdächtige übrigbleiben, was dem Buch ziemlich gut tut. Dies mag damit zusammenhängen, dass das Buch von der Autorin um ca. 100 Seiten gekürzt wurde. Allerdings bleibt dadurch auch mancher begonnener Nebenerzählstrang etwas offen, wodurch der erste Taunus-Krimi im Vergleich zu diesem in sich etwas "runder" erscheint. Ebenfalls positiv ist, dass das Privatleben der beiden Protagonisten diesmal eine ausführlichere Rolle spielt und sie dadurch etwas mehr Tiefe erhalten. Insgesamt handelt es sich wieder um einen lesenswerten Krimi, den man innerhalb kürzester Zeit verschlingt und der große Lust auf den nächsten Teil aufkommen lääst. Mords Freunde - Mords Unterhaltung 5 von 5 PunktenDie Geschichte ist sehr gut durchdacht. Hat mir alles gut gefallen und war schlüssig. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und werde sicher weitere Bücher der Autorin lesen. Hat Spaß gemacht das Buch zu lesen und wenn nebenbei der Haushalt liegen geblieben ist. Ich hoffe auf weitere Bücher der Autorin. Von mir für dieses Werk 5 Sterne. Danke, Nele! Hochspannung mit filmreifem Finale 5 von 5 PunktenVor ein paar Jahren habe ich dieses Buch bereits schon einmal gelesen, als es die Autorin noch selbst herausgegeben hatte. Mittlerweile ist es im LIST-Verlag erschienen und die vorgenommenen Kürzungen und Straffungen haben dem Buch nicht sehr geschadet. Früher war noch ein wenig mehr "Taunus" drin, was uns Ortsansässige natürlich freut. Die Spannung blieb absolut erhalten, ich fühlte mich drei Abende lang wieder bestens unterhalten. Und das Finale - ich hoffe, dass es eines Tages verfilmt wird! Einfach große, große Klasse! Eines meiner absoluten Lieblings-Buch-Enden. Eine Bemerkung noch zu den Ein-Sterne-Rezensionen, die allgemein hier vermehrt auftreten. Kennzeichen dieser Rezensenten: phantasievolle Nicknames und - keine weiteren Rezensionen. Nur die eine schlechte. Das finde ich sehr seltsam und sehr unfair. Aber das ist nur meine eigene unmaßgebliche Meinung. |
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House of Night 3: Erwählt von Kristin Cast, P. C. CastGebundene Ausgabe von Fischer FJBAngebote bei Amazon: ab EUR 16,95 ISBN: 3841420036, Erscheinungsdatum: August 2010, Auflage: 1. |
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Mieses Karma von David SafierTaschenbuch von rororoAngebote bei Amazon: ab EUR 2,40 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3499244551, Erscheinungsdatum: Mai 2008, Auflage: 23 |
Aus der Amazon.de-RedaktionDie Nacht der Sterne naht, etwas anders als gedacht vielleicht. Kim Lange, Deutschlands wichtigster Polittalkshow-Moderatorin, soll der Deutsche Fernsehpreis verliehen werden. Nach peinlicher Pobacken-Pannenveranstaltung zwischen Wickert und Verona, folgt der endgültige Absturz auf dem Fuße. Dass ausgerechnet das Waschbecken einer herabstürzenden russischen Raumstation einen unserer brilliantesten Showköpfe kürzt, gehört zum Humorprogramm dieses Romans. Dann aber: ?Der Tag an dem ich starb, hat nicht wirklich Spaß gemacht?. Gottseidank! Wir atmen auf. Die witzig-scharfzüngige Kim lebt weiter unter uns. Und dies darf durchaus wörtlich genommen werden! Gleißendes Licht, Leben im Schnellrücklauf, Tunnelblick. Alles wie gehabt. Dann allerdings wird?s schwer kafkaesk. Sechs Beinchen? Rundes Köpfchen? Extrem lange Fühler? Kim Lange erkennt sich kaum wieder. Von der attraktiven Talklady zur gemeinen Ameise geschrumpft! Schuld war nur das böse Karma. Der große Ameisenbuddha tritt erklärend auf und tröstet: Echte Bösewichte, vom Schlage eines Hitler und Co., müssten gar als wiedergeborene Darmbakterien Buße tun. Kein rechter Trost für eine frisch Reinkarnierte. Und ab geht?s zur Fronarbeit in einen Ameisenhügel, der fatal ans Innere des Mutterschiffs aus ?Independance Day? erinnert. Dies ist der Ausgangspunkt für David Safiers Rückfahrtticket. Fans kennen seinen speziellen Humorsound, irgendwo angesiedelt zwischen forsch zeitgeistig, krachledern und naiv charmant, der schon TV-Serien wie ?Nikola?, ?Berlin, Berlin?, sowie ?Mein Leben und Ich? zum Blühen brachte. Natürlich wird Kim Lange vom Ameisenbuddha auf den mühevollen Rückweg ins frühere Leben geschickt, ihr mieses Karma abzubauen und Buße zu tun bei allen von ihr Beleidigten und Betrogenen. Und ebenso natürlich bietet sich Safier hier Gelegenheit zum giftigsten und schnoddrig-fiesesten ?Sex and the City?-Sprüchefestival. Am Ende dieser frühlingshaft leichten Jenseitsgeschichte muss die tote Moderatorin gar erkennen, dass es fürs richtige Nirwana gar kein Nirwana braucht. Nun wird die Ameise noch richtig adornig. Stimmen wir also ein in den Jubel unserer Kärntner Amazon-Rezensentin: "Wow"... Ich lese sehr viele Bücher und dieses ist das Beste, was ich je unter meine Augen bekam. Man sieht, manchmal brauchts nicht mehr! ?- Ravi Unger 5 Kundenrezensionen:Ich liebe es! 5 von 5 PunktenDieses Buch bringt einen zum Lachen. Zum 1. Mal in meinem Leben lag ich auf der Couch und brüllte vor Lachen beim Lesen dieses Buches. Es ist intelligent und leicht zu lesen. Und es trifft mitten ins Herz... Ein Vogel wollte Hochzeit halten... 5 von 5 PunktenKim Lange wird nach der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises von einem Stück Weltraumschrott erschlagen und wird als Ameise wiedergeboren. Sie muss feststellen, dass sie in ihrem Leben jede Menge mieses Karma angesammelt hat. Um zu verhindern, dass ihr Mann sich mit ihrer Ex-besten-Freundin tröstet, gibt es nur einen Weg: gutes Karma sammeln, damit sie als höhere Lebensform wiedergeboren wird. Ihr Helfer bei dieser Mission ist niemand anderer als Giacomo Girolamo Casanova, der bereits zum 115. Mal als Ameise wiedergeboren wurde. Beim Lesen dieses Buche kann man mal wieder so richtig herzhaft lachen oder weinen oder beides gleichzeitig. Wer dieses Buch gelesen hat, wird auch die Überschrift zu dieser Rezi verstehen. Na, neugierig? Dann nix wie ran! Selten so einen Mist gelesen 1 von 5 PunktenIch weiß nicht, warum dieses Buch so in den Himmel gelobt wird. Eine witziger Titel (ein Sternchen dafür!)aber das Buch an sich besteht nur aus platten Witzen und wenig Erkenntnisreichem. Dann doch lieber Donald Duck-Comics lesen:) kurzweilig und witzig 5 von 5 PunktenSehr witzig, kurzweilig und flockig geschrieben. Die kleinen witzigen Details über das Leben der Ameisen, hat mich letztens mein Ameisennest auf der Terrasse ebenso mit anderen Augen betrachten lassen, SEHR EMPFEHLENSWERT !!!! In einem Urlaub wurde es dreimal weitergereicht und alle waren positiv angetan!!! Ganz OK aber nicht der Hammer wie hier behauptet 3 von 5 PunktenHi, ich habe vor kurzem dieses Buch gelesen. Hier wird es in vielen Rezessionen ja als sehr lustig beschrieben. Dem kann ich leider nicht 100% zustimmen. Ja, das Buch hat einige Stellen bei denen ich Schmunzeln musste. Aber ich habe mir schon einiges mehr an Witz erwartet. Außerdem ist der Schluss meiner Meinung nach nicht wirklich schlüssig, aber ich glaube das wurde auch schon in anderen Rezessionen erwähnt. Die Spannung der Storie ist mittelmäßig, aber für mich doch spannend genug bis zum Ende zu lesen. |
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Ein unmoralisches Sonderangebot von Kerstin GierTaschenbuch von Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag)Angebote bei Amazon: ab EUR 7,19 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3404162552, Erscheinungsdatum: April 2008, Auflage: 5., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Und wieder bin ich GIERig nach mehr ... 5 von 5 PunktenFritz, das tyrannische Familienoberhaupt macht zweien seiner Söhne samt Schwiegertochter ein verlockendes und unmoralisches Angebot: die zwei Paare tauschen für ein halbes Jahr nicht nur ihre Wohnungen, sondern auch ihre Partner, als Belohnung gibts pro Paar eine Million Euro. Olivia und Stephan die vor einigen Jahren eine alte, baufällige Gärtnerei und ein noch baufälligeres Haus dazu gekauft haben lassen sich noch kurzem Zögern schnell von Fritz Angebot locken. Auch Evelyn und Oliver machen bei diesem ungewöhnlichen Deal mit ... Doch alle vier haben sich dieses Sonderangebot ganz anders vorgestellt: Fritz und seine Freunde bewachen die zwei Paare, damit sich auch alle an die Regeln halten, nach 18 Uhr keine Treffen oder Telefonate mehr mit dem eigentlichen Ehepartner. Und bei solchen Regeln kommt, was über kurz oder lang kommen muss: alle Beteiligten merken, dass das bisherige Leben nicht so ganz das war, was sie eigentlich führen wollen ... Kerstin Gier hat mich auf 302 Seiten wieder einmal wunderbar unterhalten: die Story rund um Fritz und seine chaotische Familie war einfach nur toll. Alle Charaktere waren - wie immer - liebevoll und abwechslungsreich charakterisiert. Alle Protagonisten hatten ihre Eigenarten und sympathischen Wesenszüge, dass man nicht nur schnell im Geschehen drin war, sondern auch ungern wieder den Schauplatz wieder verließ. "Ein unmoralisches Sonderangebot" hat gezeigt, dass wahrscheinlich jeder Mensch bis zu einem gewissen Grad käuflich ist, wenn der Preis stimmt - Olivia hätte für die Million sogar eine ihrer Nieren gespendet. Der Schreibstil war in gewohnter Gier-Marnier: locker, lustig, leicht und frisch. Für mich mal wieder ein tolles Sommerbuch, was definitiv viel zu wenig Seiten hatte. typisch Kerstin Gier 5 von 5 PunktenWieder mal ein tolles Buch von Kerstin Gier. Das Buch ist flüssig zu lesen und bietet eine gelungende Abwechslung zum Fernsehprogramm. Ihre Bücher sind oft so geschrieben, dass sich manch eine Frau beim lesen gut mit dem Hauptcharakter indentifizieren kann. Einfach klasse! 5 von 5 PunktenAlso ich habe letztens nach neuen Büchern geschaut und habe dabei Frauenromane gesucht, da ich schon verschiedene gelesen habe und von der Art und Weise, wie diese Bücher geschrieben sind, einfach begeistert bin. Ich bin auf "Ein unmoralisches Sonderangebot" gestoßen und habe es mir bestellt. Ich habe es in 2 Tagen durchgelesen. Wenn man damit einmal angefangen hat, kann man es gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Art und Weise, wie Kerstin Gier schreibt, fesselt einen so sehr und zieht einen uneingeschränkt ins Geschehen ein. Auch als im Verlauf des Buches einige unschöne Dinge passieren, wird man in den Bann gezogen und leidet richtig mit. Trotzdem fragt man sich - was geschieht weiter? Und so liest man und liest man, die Dinge ändern sich wieder und - schwupps - ist das Buch schon zuende. :) Für dieses Buch kann ich eine unbegrenzte Kaufempfehlung aussprechen für jeden, der Spaß am Lesen von Frauenromanen hat. immer wieder lustig diese Geschichten 5 von 5 PunktenEs ist nicht mein erstes Hörbuch von Kerstin Gier, und ich glaub so langsam werd ich süchtig. Wir haben das Buch beim Autofahren gehört und uns hätte der Weg nicht weit genug seinen können, so das wir das Ende erst auf der Heimfahrt hatten hören können. Fazit: die Story ist witzig, lustig, was für?s Herz, und sehr gut gelesen! Tolle Geschichte 5 von 5 PunktenEin unmoralisches Sonderangebot Bei diesem Buch bleibt die Frage, würden sie das Angebot annehmen ? Fritz ist alt, verbittert und einfach nur unerträglich, er hat zwei Söhne aber keine Enkelkind. Es handelt sich um Olivia und Stephan die eine Gärtnerei haben und um Conni und Bastian die eher erfolgreich sind und ein tolles Stadtappartement besitzen. Fritz hat einestages die Idee, seine söhne sollen sein großes erbe jetzt schon bekommen, aber nur durch ein unmoralisches Angebot. Die beiden sollen für ein Jahr ihre Frauen tauschen um zu wissen was sie an ihnen haben. Sie dürfen nur um bestimmte Uhrzeiten Kontakt haben danach dürfen sie keinen mehr aufnehmen. Um zu wissen das sie sich dran halten hat Fritz seine Freunde auf die beiden angesetzt. Nach faste einem Jahr sieht aber alles anders aus. Olivia die ihre Pflanzen liebt hat bei Bastian die beste zweite Hälfte gefunden, den auch er interessiert sich dafür und hat durch seinen Beruf großes vor. Und Stephan und Conni lieben den Luxus. Es ist eine sehr lustige Geschichte wo man wirklich oft das lachen im Gesicht hat. Man denkt manchmal seine zweite Hälfte gefunden zu haben aber es kann sich nach Jahren auch ändern, entweder wächst man wieder zusammen oder lebt sich auseinander. Wer gerne eine lustige und spritzige Geschichte will ist bei diesem Buch genau richtig |
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Alles Glück kommt nie von Anna GavaldaBroschiert von Fischer (Tb.), FrankfurtAngebote bei Amazon: ab EUR 4,70 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3596185009, Erscheinungsdatum: Juni 2010, Auflage: 2 |
5 Kundenrezensionen:Selten so ein schlechtes Buch gelesen 1 von 5 PunktenAlso ich habe selten so ein schlechtes Buch gelesen, es ist ein einziges Chaos. Wie man hier von Gefühlen sprechen kann, kann ich nicht nachvollziehen. Das Buch hat keinerlei Inhalt und keine Handlung, es ist ein Aneinanderreihen von sinnlosen Dialogen - für mich nicht nachvollziehbar und noch nicht mal als seichte Urlaubslektüre geeignet. Für mich steht fest, dass ich von dieser Autorin ganz sicher nichts mehr lesen werde. Mit Gavalda ins Wunderland 5 von 5 PunktenAlso ich kann die negativen Rezensionen nicht nachvollziehen, aber ein Buch ist ja dann auch immer Geschmackssache. Und Anna Gavalda hat hier meinen Geschmack voll und ganz getroffen - ich habe auch ihr "zusammen ist man weniger allein" gelesen und "alles glück kommt nie" hat mir sogar noch besser gefallen! Warum? Vielleicht genau deswegen, weil ich das, was die anderen Leser in ihren Rezensionen als "wirr" bezeichnet haben, so gut fand an diesem Buch. Weil nicht jeder Satz Punkt und Komma hat, weil viel Platz für eigene Gedanken und Interpretationen bleiben - weil die Bilder, die Gavalda in diesem Buch malt, so herrlich sind und man das Gefühl hat, mittendrin zu sein; nicht nur Leser, sondern Beobachter. Ich kann es jedem, der diese Art Buch mag, nur empfehlen! Retten ein paar gute Seiten ein schlechtes Buch? 1 von 5 PunktenSicherlich nicht. Nachdem mir "Zusammen ist man weniger allein" von Anfang bis Ende gut gefilel erwartete mich bei "Alles Glück kommt nie" hingegen ein extrem zäher Einstieg. Alles Glück kommt nie hat eigentlich wenig Inhalt. Es geht um den erfolgreichen Architekten Charles Balanda der alles andere als glücklich ist (inwiefern die offizielle Inhaltsbeschreibung des Verlags mit "glücklich mit seinem Leben" auftrumpft ist mir ein Rätsel). Seine Beziehung ist eine einzige Katastrophe. Seine Lebensgefährtin betrügt ihn permanent und er hat nicht den Mum die Beziehung zu beenden. Seine Familie nervt ihn, nur mit seiner Schwester Claire versteht er sich blendend. Die hat den gleichen Lebensstil wie er - beruflich erfolgreich und privat unglücklich (sie ist die Geliebte eines verheirateten Mannes der meint er trenne sich von seiner Frau wenn seine Töchter erwachsen sind). Charles lebt immer wieder in der Erinnerung an seine große Liebe Anouk. Zu einer Beziehung kam es aber nie. Als es zum Sex gekommen wäre klemmte Charles ab, als Anouk ihn gebraucht hätte brach er den Kontakt ab. Anouk nahm sich das Leben was Charles gänzlich verwirrt. Er trifft sich mit einer Arbeitskollegin von Anouk und deren Sohn Alexis, vor allem auch wegen seiner inneren Leere. Und so geht das Buch dann über ca. 400 Seiten dahin. Gavalda versucht krampfhaft einen intellektuellen Stil hinzubekommen und scheitert gänzlich. Das Buch ist keine schwere Kost, es ist einfach eine öde Kost. Mit Charles Balandas Jammereien konnte ich nichts anfangen. Schwerwiegender ist das nichts passiert. Es werden Annekdoten aus der Jugend erzählt die absolut nichtssagend sind. Dem Buch fehlt es auf den ersten 400 Seiten an allem - Spannung, Witz, Inhalt - nichts ist vorhanden! Balanda fliegt nach Russland, hat dort einen unfähigen Dolmetscher, ärgert sich über seine Familie, seine Beziehung und fragt sich wie er die Liebe seiner Patchwork Tochter Mathilde erhalten könnte. Beendet seine Beziehung mit seiner hübschen aber oberflächlichen, kalten Lebensgefährtin ... und kriecht wieder zu ihr zurück. Hier wird einem die Hauptfigur komplett unsympathisch. Jämmerlich und kriecherisch. Ich konnte keinerlei Mitgefühl mit einem End-Vierziger entwickeln der sein Leben so vergeudet. Balanda jammert die ersten 400 Seiten wie leer und müde er sei, wird permanent betrogen und jammert seiner Jugendliebe nach. Wo soll er bitte glücklich sein? Vor allem aber ist "Feuerwerk an witzigen Dialogen und unvergesslichen Szenen" die Übertreibung des Jahrhunderts. Humor fehlt dem Buch komplett. Allerdings gibt es eine große Wende im Buch. Charles lernt über die Vergangenheitssuche nach Anouk eine neue Frau kennen und findet über sie den Mut sein Leben zu verändern. Er trennt sich von seiner Freundin und kommt mit der neuen Frau, Kate, zusammen. Sie ist seiner alten Liebe ähnlich aber robuster wie es im Buch heißt. Kate adoptierte die Kinder ihrer verstorbenen Schwester, nahm dazu noch Pflegekinder auf und zig Tiere. Eine Powerfrau und "die" Wende im Buch. Charles findet nun den Lebenssinn wieder und mit den Kindern gibt es durchaus einige gute Dialoge. Das Ende ist stimmig - aber rettet das über unglaubliche Längen? Hunderte Seiten auf denen man angeödet und gelangweilt Nichtigkeiten über sich ergehen lässt? Zig Seiten voller Selbstmitleid und fantasielosen Annekdoten? Eine unübersichtliche, verkrampfte Schreibweise? Nein! Ich rate allen davon ab sich dieses Buch anzutun. Ein wirklich tolles Buch! 5 von 5 PunktenWieder eine echte Anna Gavalda! Toll gezeichnete Charaktere, die Geschichte eines Mannes im besten Alter, der zurückblickt auf sein Leben ausgelöst durch den Tod seiner großen Liebe, die er Jahre schon nicht gesehen hat. Durch den Rückblick auf sein Leben und wo er heute steht, nämlich beruflich ständig unterwegs mit einer Frau zusammenlebend, die ihn ständig betrügt, begibt er sich auf eine Reise in seine Vergangenheit, die am Ende dazu führt, dass er sich selber wieder findet, sich trennt, seinen Job neuorganisiert und vor allem eine faszinierende neue Frau kennenlernt, die ihr eigenes Lebenskonzept gewählt hat. Und das alles in einer unglaublich spannenden und Varianten reichen Sprache. Man klappt das Buch zu und seufzt ach ja und ist traurig, dass es schon vorbei ist. Unstrukturiert und wirr 2 von 5 PunktenAuch ich gehöre zu den Personen, die 'Zusammen ist man weniger allein' fast in einem Zug gelesen haben und die dieses Buch lieben. Außerdem lese ich extrem viel und mag durchaus komplexe und verschachtelte Geschichten, deren Inhalt sich nicht sofort erschließt. Aber dieses Buch ist fast schon eine Zumutung. Ich bin inzwischen auf Seite 100 angelangt und ich frage mich immer noch bei jedem Absatz erneut, wer wohl gerade erzählt, ob ich mich gerade in Vergangenheit oder Gegenwart befinde und was mir die Autorin eigentlich mitteilen möchte. Zudem warte ich immer noch auf das 'Feuerwerk an witzigen Dialogen'. Die Szene, in welcher der Protagonist betrunken aus der Rolle fällt, ist ja wohl hoffentlich nicht gemeint. Die zwei Sterne habe ich diesem Buch gegeben, weil es manche Absätze gibt, in denen Lebenserfahrung und Weisheit durchscheinen. Aber diese reichen nicht aus, um mich das Buch beenden zu lassen. |
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