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Eine zu 85% wahre Geschichte von Chuck KlostermanGebundene Ausgabe von Fischer (S.), FrankfurtAngebote bei Amazon: ab EUR 0,14 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3100382102, Erscheinungsdatum: August 2006, Auflage: 1., Aufl. |
Aus der Amazon.de-RedaktionDie USA sind ein furchtbar großes Land. Um es zu erleben, setzt man sich am besten in ein Auto und fährt von Küste zu Küste. Unzählige Filme und Bücher erzählen von solchen Fahrten ins Weite und den Abenteuern on the road. Auch Chuck Klosterman machte sich auf den Weg, über 6500 Meilen von New York nach Seattle, kreuz und quer durch den Kontinent. Aber der Musikjournalist hatte eine Mission, er recherchierte für einen Artikel über zu Tode gekommene Rock-Stars und besucht die Originalschauplätze. Vom Hotelzimmer, in dem der Sex Pistols-Bassist seine Freundin erstach, und jener Stelle, an der Lynyrd Skynyrds Privatflugzeug abstürzte, bis zum Tatort von Kurt Cobains Schrotflinten-Freitod. Killing yourself to live heißt das Buch im Original etwas treffender, weil es in der Musikwelt tatsächlich oft so ist, dass man erst unsterblich wird, wenn man -- auf möglichst unnatürliche Weise -- zu Tode gekommen ist. Dass am Ende der großen Fahrt ein Buch entstanden ist und nicht bloß ein Artikel für eine Musikzeitschrift, liegt an Chucks etwas verworrenem Liebesleben. In den langen Stunden auf diversen Highways und Interstates begleiten ihn im Geiste Diane, Quincy und Lenore, in die er alle auf eine verquere, unerfüllte Weise verliebt ist. In einer grandiosen Szene sitzen sie sogar alle drei mit in seinem Wagen, und es entspinnt sich ein imaginäres und absurd-witziges Gespräch mit und zwischen den drei Angebeteten. Eine zu 85% wahre Geschichte ist insofern ein originelles und wunderbar kurzweiliges Beispiel für jenen Gonzo-Journalismus, den der große Hunter S. Thompson mit Werken wie Angst und Schrecken in Las Vegas ins Leben gerufen hat und wo die journalistische Recherche stark von der Subjektivität und auch der Person des Autors überlagert wird. Und die Grenze zwischen Journalismus und Literatur plötzlich keine große Rolle mehr spielt. Definitiv ein Buch für alle, die auch Hornbys High Fidelity mögen, ähnlich erfrischend und witzig erzählt Klosterman von der Liebe zur Musik, den Mythen des Pop, den immer wieder neuen Irritationen und Sensationen der Liebe -- und natürlich auch von der spannenden Reise durch ein sehr großes Land, die umso faszinierender ist, wenn man seine halbe CD-Sammlung auf dem Rücksitz dabei hat. --Christian Stahl 5 Kundenrezensionen:Für diesen Preis ein totaler Knaller!!! 5 von 5 PunktenHabe von diesem Artikel gleich 3 Exemplare gekauft. In der gebundenen Ausgabe ist dieses Buch ein super schönes Mitbringsel für den Gastgeber, für ein Geburtstagskind oder einfach nur so. Die erzählte Geschichte ist gut und kurzweilig und eigentlich für jeden etwas. Also zu diesem Superpreis unbedingt zugreifen bevor es ausverkauft ist. fastznierend menschlich 5 von 5 PunktenEin, aus meiner Sicht, sehr tolles Buch. Chuck Klostermann schafft es zwischen der Liebe zur Musik auch die zu den Fraun zu würdigen. Manchmal können die Lied oder Bandbeschreibung etwas zäh sein, wenn noch nie vorher von ihn gehört hat. Doch viele der Todesuhrsachen, Orte und Umstände werden mit Witz erzählt. Die verschiedenen Fraun und ihre Beziehung zu der Hauptfigur sind amisant zulesen. Ich finde, die Vergangenheit wird gut in die Gegenwart gebunden, in charmanten Monologen analisiert er sich oft selbst. Die Charaktere werden durch ihre Eigenarten nur noch sympatischer. Für mich war es reines Lesevergnügen Die fehlenden 15 Prozent sind mir völlig egal 4 von 5 PunktenAlso - auch wenn nur 85 Prozent wahr sein sollen, das stört mich ganz und garnicht. Ich bin mit dem Autoren gerne "durchgebrannt". Geschrieben, als hätte er mich auf den Trip mitgenommen, war das Buch ein gelesener Urlaub. Leicht von der Hand gehen die Geschichten, die er um sein eigentliches Vorhaben herum erzählt: der Hauptakteur schreibt für eine Musikzeitschrift und besucht die Sterbeplätze mehr oder minder bekannter MusikerInnen. Zumindest die Orte und die dazugehörigen Geschichten sind - bis auf das Hörensagen - als wahr einzustufen. Interessant und melancholisch, weil doch die eigenen gemochten Musiker hier noch einmal sterben. Alles, was der Akteur tut, macht und denkt, steht im Kontakt zur Musik. Zu jeder geistigen Bauchwelle gesellt sich ein Musiktitel - das kann anstrengend werden, war es für mich jedoch nicht. Für die schnelle, rasante und amüsante Geschichte zwischendurch genau das richtige Buch. Tagebuch eines Langweilers 1 von 5 PunktenRespekt, wie man soviel belanglosen Text auf soviele Seiten verteilen kann. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, aber ich habe bei diesem Thema wirklich ein interessantes und kurzweiliges Buch erwartet. Der Autor reist also von Sterbeort zu Sterbeort von Musikern. Doch anstatt irgendwas interessantes zu diesen Musikern zu berichten oder auch nur zum jeweiligen Ort, erfahren wir, in welchem Motel er übernachtet hat, was er gegessen hat, wann er sich bekifft hat, das ganze garniert mit zahlreichen langweilige Informationen zu seinem (nicht vorhandenen) Liebesleben. Dazu kommen noch Selbstgespräche und Phantasiegespräche, uninteressante Telefonate u.v.m. Nach 150 Seiten (von knapp 300) habe ich endgültig aufgegeben, noch einen auch nur halbwegs lustigen oder interessanten Text zu finden. Beinahe gelungen 4 von 5 PunktenEnorm amüsant und temporeich geschriebene Geschichte, die eigentlich nur ein zum Buch erweiterter Zeitschriften-Artikel ist. Die Grundidee ist recht simpel, ein wenig morbid aber auch ziemlich clever: Auf einer Autofahrt durch die USA, Orte zu besuchen, an denen Rockstars (und auch einmal deren Fans) gestorben sind und dabei über die Beziehung zu den Frauen in seinem Leben zu schwadronieren, hat ja sowohl etwas Voyeuristisches wie auch Exhibitionistisches. Manchmal gleitet Klosterman arg an der Oberfläche herum, bedient das Klischee vom überheblichen, schwatzhaften, oberflächlichen Amerikaner aber ein paar Seiten weiter überrascht er einen dann mit intelligenten Bemerkungen, die eine profunde Bildung verraten und sogar so etwas wie gedankliche Tiefe enthalten. Auch die Parallelen zu Nick Hornbys High Fidelity drängen sich durch Stil und Formulierungen ein bißchen auf und werden ganz zum Schluss von Klosterman sogar direkt provoziert. Diesen Vergleich verliert er zwar aber gute, kurzweilige Unterhaltung für ein, zwei Abende ist garantiert. |
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Fargo Rock City von Chuck KlostermanBroschiert von Rockbuch VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 4,80 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3927638382, Erscheinungsdatum: März 2007 |
5 Kundenrezensionen:Long live rock 'n roll! 5 von 5 PunktenBin sozusagen "aus Versehen" im Buchladen bei den reduzierten Posten über "Killing yourself to live" gestolpert und habe flugs gemerkt, daß ich hiermit einen Volltreffer gelandet habe. Leider zu spät: ein Jahr zuvor hatte Mr. Klosterman eine Gastprofessur in Leipzig inne. Eine der deutschlandweiten Autorenlesungen hätte ich mir zu gerne anschaut/gehört. Auch "Fargo Rock City" spricht mich wieder mal voll an, was wahrscheinlich daran liegt, daß ich ein Paradebeispiel aus der Zielgruppe von Klostermans potentiellen Lesern bin. Man muß schon in einem bestimmten Zeitfenster aufgewachsen sein, um das verstehen zu können. ANDERE (jüngere/ältere) Leser werden mit diesem Buch nichts anfangen können. Für mich ist es genial. Stellenweise kann es zwar auch für "uns Metalheads aus der Generation born-in-the-seventies" langweilig werden, was aber durch die aha!-Elemente, die Komik, das Tiefgründige und den Stil Klostermans schnell wieder aufgewogen wird. Das Einzige, das auffällt, ist, daß es offenbar eine Diskrepanz zwischen amerikanischen und europäischen Metal gibt, denn der amerikanische "Hair Metal" würde hierzulande wahrscheinlich eher als Hardrock, denn als Metal bezeichnet werden. Das tut der Sache im Großen und Ganzen aber keinen Abbruch. Klosterman spricht uns aus der Seele. Angeregt durch "Fargo Rock City" habe ich mich sogar erbarmt und KISS "Killers" erworben. Begeisterung ist anders. Das läßt bei mir den Schluß zu, daß die Konditionierung auf bestimmte Bands im präadoleszenten Alter nicht so einfach abzuschütteln ist. Im Nachhinein (wie bei mir im Falle von KISS) funktioniert das nicht mehr. Ich finde KISS nach wie vor entsetzlich langweilig. WIE AUCH IMMER: I wanna rock 'n roll all nite and party everyday! Rock on... Eine Liebeserklärung an den Heavy Metal 5 von 5 PunktenChuck Klostermans Buch ist das perfekte Buch für alle "Hair-Metals", die sich an die seltsam-prägende Zeit ihrer Jugend erinnern möchten. Chuck, seines Zeichens Esquire-Kolumnist und außerdem Autor für die Spin und die Washington Post hat seine Jugend in einem winzigen Nest in North Dakota mit dem Hören unzähliger Heavy-Metal-Scheiben verbracht und darüber das witzigste und gewitzteste Musikbuch seit langer Zeit geschrieben. (Übrigens auch für Leute ein Tipp, die in ihrer Adoleszenz nicht dem Dosenbier-gedopten Headbangen gefrönt haben.) Und Chuck erweist sich als wahrer Musikkenner. Er lässt uns an seiner Dorfjugend teilhaben, in der er stundenlang mit Kumpels über "schwule" Keyboards in Metal Bands oder die verschiedenen Phasen der Van Halens philosophiert. Und, von wegen Halbwissen, der Mann hat die gesamte verdammte Metal-Ursuppe ausgelöffelt. Schon nach ein paar Sätzen seines Buches ist klar: Metal eint. Eine Musik, eine Vergangenheit, egal, ob Amerika oder Deutschland. Ein gewisses Backgroundwissen wird natürlich vorausgesetzt, um maximalen Spaß an den coolen Sprüchen und Phantastereien Chucks zu haben. Kein Wunder, dass sich die die amerikanische und deutsche Kritikerriege fast kollektiv überschlagen hat (Zitat Rolling Stone: "Der Große Gatsby" der Heavy-Metal-Literatur"). Ich kann nur sagen: Die Herren und Damen Rezensenten haben recht! Bis auf die Knochen ehrlich 5 von 5 PunktenTausend Gedanken, die im Nachhinein sehr weise und wahr, beim Lesen aber zum Brüllen komisch sind. Mit dem Herzen eines Metallers und dem Hirn eines kritischen Journalisten beschreibt Chuck Klosterman quasi im Vorbeigehen die Metal-Frühzeit zwischen 1983 und 1992, warum dieser Musikstil so erfolgreich werden konnte, warum vor allem männliche Jungfrauen im besten Mannesalter seine Anhänger waren, warum für ihn METALLICA hassens- und die CRÜE verehrenswert waren und warum der Grunge in Person Kurt Cobains dem Glam Metal 1991 den Garaus machte. Kurzum: Herrlich polarisierend! Vor allem auch Leser jüngerer Jahrgänge, die nur davon träumen können, die 80er Metal- und Hardrock-Entwicklung miterlebt zu haben, werden ihre Freude an "Fargo Rock City" haben. Denn Chuck stellt vieles auf eine derart bunte und humorvolle Art dar, dass man damals gerne dabei gewesen wäre. Unbedingt weiter zu empfehlen! Hairmetal endlich mal gut.... 5 von 5 Punktenerstens mag ich solche bücher eigentlich überhaupt nicht und zweitens war der metal der 80er die musikalische hölle. wie klosterman diese jugendliebe aufbereitet, ist so lustig, mit so vielen querverwiesen für musikkenner aller genres versehen und so kurzweilig, dass man gar nicht mehr aufhören möchte. es war so gut, dass ich mir eine menge der schlechten musik gerne nochmal angehört habe um festzustellen, dass sie noch viel schlechter war, als ich mich erinnern konnte. definitiv auch heute noch das richtige weihnachtsgeschenk für musikliebhaber ! Nur bedingt zu empfehlen 2 von 5 PunktenKann mich eigentlich darauf beschränken auf die Rezesion von mantra900 zu verweisen, er schreibt so ziemlich genau das was ich auch dazu zu sagen habe. Insbesondere nachdem ich kurz zuvor "Heavy Metal - Geschichten, Bands und Platten" von Frank Schäfer gelesen hatte - das ich im ggs. zu Fargo Rock City uneingeschränkt empfehlen kann; das hat hundertmal mehr Humor und ist wesentlich lustiger, unterhaltsamer und bezieht sich auf die ganze Hard und Heavy Musikzene, nicht nur den amerikanischen Poser-Rock der 80er und frühen 90er. Zwei Punkte auch nur deswegen, weil ich mir vorstellen kann, dass es für einen begrentzten Leser (Hörer)-kreis möglicherweise unterhaltsamer ist als für mich, und zwar dann wenn man den exakt gleichen Musikgeschmack hat und im gleichen Alter ist und ggf. einen vergleichbaren Background hat. |
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Nachteulen von Chuck KlostermanGebundene Ausgabe von Fischer (S.), FrankfurtAngebote bei Amazon: ab EUR 19,95 ISBN: 3100383125, Erscheinungsdatum: April 2010, Auflage: 1 |
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Eine zu 85% wahre Geschichte. von Chuck Klosterman, Adelheid ZöfelBroschiert von Fischer Taschenbuch Verlag GmbHAngebote bei Amazon: ab EUR 0,47 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3596165210, Erscheinungsdatum: August 2008, Auflage: 1 |
Aus der Amazon.de-RedaktionDie USA sind ein furchtbar großes Land. Um es zu erleben, setzt man sich am besten in ein Auto und fährt von Küste zu Küste. Unzählige Filme und Bücher erzählen von solchen Fahrten ins Weite und den Abenteuern on the road. Auch Chuck Klosterman machte sich auf den Weg, über 6500 Meilen von New York nach Seattle, kreuz und quer durch den Kontinent. Aber der Musikjournalist hatte eine Mission, er recherchierte für einen Artikel über zu Tode gekommene Rock-Stars und besucht die Originalschauplätze. Vom Hotelzimmer, in dem der Sex Pistols-Bassist seine Freundin erstach, und jener Stelle, an der Lynyrd Skynyrds Privatflugzeug abstürzte, bis zum Tatort von Kurt Cobains Schrotflinten-Freitod. Killing yourself to live heißt das Buch im Original etwas treffender, weil es in der Musikwelt tatsächlich oft so ist, dass man erst unsterblich wird, wenn man -- auf möglichst unnatürliche Weise -- zu Tode gekommen ist. Dass am Ende der großen Fahrt ein Buch entstanden ist und nicht bloß ein Artikel für eine Musikzeitschrift, liegt an Chucks etwas verworrenem Liebesleben. In den langen Stunden auf diversen Highways und Interstates begleiten ihn im Geiste Diane, Quincy und Lenore, in die er alle auf eine verquere, unerfüllte Weise verliebt ist. In einer grandiosen Szene sitzen sie sogar alle drei mit in seinem Wagen, und es entspinnt sich ein imaginäres und absurd-witziges Gespräch mit und zwischen den drei Angebeteten. Eine zu 85% wahre Geschichte ist insofern ein originelles und wunderbar kurzweiliges Beispiel für jenen Gonzo-Journalismus, den der große Hunter S. Thompson mit Werken wie Angst und Schrecken in Las Vegas ins Leben gerufen hat und wo die journalistische Recherche stark von der Subjektivität und auch der Person des Autors überlagert wird. Und die Grenze zwischen Journalismus und Literatur plötzlich keine große Rolle mehr spielt. Definitiv ein Buch für alle, die auch Hornbys High Fidelity mögen, ähnlich erfrischend und witzig erzählt Klosterman von der Liebe zur Musik, den Mythen des Pop, den immer wieder neuen Irritationen und Sensationen der Liebe -- und natürlich auch von der spannenden Reise durch ein sehr großes Land, die umso faszinierender ist, wenn man seine halbe CD-Sammlung auf dem Rücksitz dabei hat. --Christian Stahl 5 Kundenrezensionen:Für diesen Preis ein totaler Knaller!!! 5 von 5 PunktenHabe von diesem Artikel gleich 3 Exemplare gekauft. In der gebundenen Ausgabe ist dieses Buch ein super schönes Mitbringsel für den Gastgeber, für ein Geburtstagskind oder einfach nur so. Die erzählte Geschichte ist gut und kurzweilig und eigentlich für jeden etwas. Also zu diesem Superpreis unbedingt zugreifen bevor es ausverkauft ist. fastznierend menschlich 5 von 5 PunktenEin, aus meiner Sicht, sehr tolles Buch. Chuck Klostermann schafft es zwischen der Liebe zur Musik auch die zu den Fraun zu würdigen. Manchmal können die Lied oder Bandbeschreibung etwas zäh sein, wenn noch nie vorher von ihn gehört hat. Doch viele der Todesuhrsachen, Orte und Umstände werden mit Witz erzählt. Die verschiedenen Fraun und ihre Beziehung zu der Hauptfigur sind amisant zulesen. Ich finde, die Vergangenheit wird gut in die Gegenwart gebunden, in charmanten Monologen analisiert er sich oft selbst. Die Charaktere werden durch ihre Eigenarten nur noch sympatischer. Für mich war es reines Lesevergnügen Die fehlenden 15 Prozent sind mir völlig egal 4 von 5 PunktenAlso - auch wenn nur 85 Prozent wahr sein sollen, das stört mich ganz und garnicht. Ich bin mit dem Autoren gerne "durchgebrannt". Geschrieben, als hätte er mich auf den Trip mitgenommen, war das Buch ein gelesener Urlaub. Leicht von der Hand gehen die Geschichten, die er um sein eigentliches Vorhaben herum erzählt: der Hauptakteur schreibt für eine Musikzeitschrift und besucht die Sterbeplätze mehr oder minder bekannter MusikerInnen. Zumindest die Orte und die dazugehörigen Geschichten sind - bis auf das Hörensagen - als wahr einzustufen. Interessant und melancholisch, weil doch die eigenen gemochten Musiker hier noch einmal sterben. Alles, was der Akteur tut, macht und denkt, steht im Kontakt zur Musik. Zu jeder geistigen Bauchwelle gesellt sich ein Musiktitel - das kann anstrengend werden, war es für mich jedoch nicht. Für die schnelle, rasante und amüsante Geschichte zwischendurch genau das richtige Buch. Tagebuch eines Langweilers 1 von 5 PunktenRespekt, wie man soviel belanglosen Text auf soviele Seiten verteilen kann. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, aber ich habe bei diesem Thema wirklich ein interessantes und kurzweiliges Buch erwartet. Der Autor reist also von Sterbeort zu Sterbeort von Musikern. Doch anstatt irgendwas interessantes zu diesen Musikern zu berichten oder auch nur zum jeweiligen Ort, erfahren wir, in welchem Motel er übernachtet hat, was er gegessen hat, wann er sich bekifft hat, das ganze garniert mit zahlreichen langweilige Informationen zu seinem (nicht vorhandenen) Liebesleben. Dazu kommen noch Selbstgespräche und Phantasiegespräche, uninteressante Telefonate u.v.m. Nach 150 Seiten (von knapp 300) habe ich endgültig aufgegeben, noch einen auch nur halbwegs lustigen oder interessanten Text zu finden. Beinahe gelungen 4 von 5 PunktenEnorm amüsant und temporeich geschriebene Geschichte, die eigentlich nur ein zum Buch erweiterter Zeitschriften-Artikel ist. Die Grundidee ist recht simpel, ein wenig morbid aber auch ziemlich clever: Auf einer Autofahrt durch die USA, Orte zu besuchen, an denen Rockstars (und auch einmal deren Fans) gestorben sind und dabei über die Beziehung zu den Frauen in seinem Leben zu schwadronieren, hat ja sowohl etwas Voyeuristisches wie auch Exhibitionistisches. Manchmal gleitet Klosterman arg an der Oberfläche herum, bedient das Klischee vom überheblichen, schwatzhaften, oberflächlichen Amerikaner aber ein paar Seiten weiter überrascht er einen dann mit intelligenten Bemerkungen, die eine profunde Bildung verraten und sogar so etwas wie gedankliche Tiefe enthalten. Auch die Parallelen zu Nick Hornbys High Fidelity drängen sich durch Stil und Formulierungen ein bißchen auf und werden ganz zum Schluss von Klosterman sogar direkt provoziert. Diesen Vergleich verliert er zwar aber gute, kurzweilige Unterhaltung für ein, zwei Abende ist garantiert. |
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Love is a Mix Tape: Eine Geschichte von Liebe, Leid und lauter Musik von Rob SheffieldBroschiert von Kiepenheuer & WitschAngebote bei Amazon: ab EUR 2,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3462039415, Erscheinungsdatum: August 2007 |
5 Kundenrezensionen:Eine Liebesgeschichte in 523 Songs. 5 von 5 PunktenMan kann sagen- Das Buch fängt mit dem Ende an. Denn schon im ersten Kapitel erzählt der Rob, dass er gerade an dem Buch "Love is a mixtape" schreibt, und dabei an seine verstorbene Frau Renée (um die sich das Buch dreht) denkt. Renée, eine Punkgöre, bei der Robs Chancen damals eigentlich bei Null lagen. Er war ein langweiliger, zurückhaltender Typ, der sich die ganze Zeit mit Musik beschäftigte und wenig Freunde hatte. Renée dagegen war beliebt, laut und aufgeschlossen. Trotzdem verliebten sich die beiden ineinander, gingen zusammen auf Konzerte, hörten Nächte lang Mixtapes und verliebten sich zusammen im Musikstücke. Die beiden heirateten sehr früh, was Rob anfangs gar nicht gefiel, denn er hatte Angst. Angst als Ehemann zu versagen. Angst es Renée nicht in allem recht machen zu können und Angst ihr kein schönes Leben bieten zu können. Er lebte die ganze Zeit mit dieser Angst, und doch hatte er mit Renée die schönste Zeit seines Lebens. Sie zogen zusammen in eine kleine, schäbige Wohnung, kauften sich einen Hund und fuhren tagelang mit ihrem Auto durch die Gegend. Nichts spannendes passiert und doch ist es für sie die wunderbarste Zeit der Welt. Ihr ganzes Leben dreht sich dabei um die Musik. Beide haben schlecht bezahlte Jobs, die sie hassen, doch sie verdienen sich nebenbei ein wenig Geld mit Musikkritiken. Sie sind immerwieder auf der Suche nach neuer Musik und stöbern ständig in irgendwelchen Plattenläden herum. Sie erfreun sich selbst daran den schlechtesten Song der Welt auf einer Platte gefunden zu haben, die Hauptsache ist sie finden etwas neues. Alles scheint perfekt zu sein. Die beiden haben eine- nicht ganz normale Beziehung, sind aber superglücklich und ergänzen sich perfekt. Man wird wirklich neidisch. Doch dann kommt der Schock des ersten Kapitels, den man vor lauter Liebe zu Renée fast vergessen hat. Sie stirbt. Und das geht unglaublich schnell! Renée näht gern. Sie näht alle ihre Kleider selbst und im ganzen Haus liegen Stoffe herum. Als sie gerade beim nähen sitzt und Rob ihr das Abendessen bringen will fällt sie einfach um. Rob alamiert den Notarzt, der sie sofort in den Krankenwagen befördert. Danach kommt die Ärztin und sagt ihm, dass sie erst näheres weiss, wenn die Autopsie gemacht wurde. Genau zu dem Zeitpunkt erfuhr Rob also, dass seine Frau gestorben war. Sie hatte eine Lungenembolie und war laut Arzt sofort tot. Niemand konnte es Vorahnen und selbst sie hatte vorher keine Beschwerden. So viele Plätze, an die Rob jetzt- nach Renée's Tod nicht mehr gehen kann, weil es Stammplätze von ihnen waren. So viele Songs, die er sich nie wieder wird anhören können und vor allem so viele neue Songs, die Renée geliebt hätte. Sein Leben besteht nurnoch aus Trauer. Er hält es in der Wohnung kaum noch aus, weil ihn alles an die gemeinsame Zeit erinnert und nichts scheint mehr zu funktionieren. Er beschliesst nach Jahren des Unglücks nach New York zu ziehen und neu anzufangen. Renée wird er zwar nie vergessen können- und das auch nicht wollen, aber mit jedem Schritt an die gemeinsame Zeit erinnert werden kann das ganze auch nicht besser machen. Ein super Buch! Der Vergleich mit High Fidelity von Nick Hornby passt perfekt und ist kein Stück zu hoch gegriffen. Nach wenigen Seiten verliebt man sich sofort in Renée und träumt davon, einen so unglaublich tollen Mann wie Rob gefunden zu haben. Zwischen den beiden stimmt einfach alles. Ihr Leben ist trotz Geldnöten und kleiner, alter Wohnung perfekt, denn sie haben sich und sie haben die Liebe zur Musik. Eine Geschichte, die in ihrer Tragik nur vom Leben selbst geschrieben werden konnte. Man hat das Gefühl Renée persönlich gekannt zu haben. Die Gefühle von Rob sind in jedem Wort und jedem seiner Gedanken zu 100% nachvollziehbar. Man leidet fast mit ihm. Die Tatsache, dass Renée so plötzlich und ohne jede Vorahnung gestorben ist lässt einen hierbei nochmal richtig schlucken. So schnell kann es gehen... Selbst wenn man wenig Ahnung von Musik- bzw von dieser Art von Musik hat wird man das Buch lieben. Oft dachte ich es wäre zu viel Insiderwissen. Viele der Songs, die er mit Lebensabschnitten oder Situationen verbunden hat kannte ich nicht, doch das ist alles nebensächlich und stört nur in diesem einen Moment, denn die Geschichte um die es eigentlich geht ist so herzzerreißend, so schön und am Ende doch so voller Schmerz, dass die Songauswahl dabei keine Rolle spielt. In Ansätzen sehr gut, aber.... 4 von 5 PunktenLeider habe ich vor ein paar Jahren meine Kassetten-Sammlung - natürlich umweltbewusst - entsorgt. Und nun nachdem ich dieses Buch gelesen habe, ärger ich mich um so mehr darüber. Es ist wirklich eine tolle Sache, mittels der Mix-Tapes auf Zeitreise zu gehen. Allein dieser Aspekt hatte mich dann auch dazu veranlasst, dieses Buch zu lesen. Tragisch und zum Teil komisch zu gleich..... Schüchterner Rob - Trifft auf das quirlige Punk-Mädchen. Hier treffen Musikwelten und Generationen aufeinander. Aber was noch viel besser ist, man hat durch die Auflistung der Mix-Tapes den passenden Soundtrack in seinem Kopf. Das Buch hat mich zum Teil an die Bücher von Ethan Hawke erinnert... Alles in allem sehr lesenswert... obwohl ich der Meinung bin, man hätte die Verknüpfung zwischen der Musik und der Aufarbeitung des Todes von Robs Frau tiefer und intensiver gestalten können. Aber es ist halt schwer, wenn ein Musik-Journalist sich an einem Roman versucht. Wunderschöne wahre Geschichte über die Liebe und die Musik 4 von 5 PunktenDas Buch hat mich sehr berührt. Es ist eine wunscherschöne wahre Liebesgeschichte mit eine Lobhyme auf die Musik und wie sie alles verbindet. Eine schöne Erinnerung an die Musik der späten 80er-Jahre und der tollen Musik der 90er-Jahre und natürlich an die Kassette. Habe prompt nachdem ich das Buch gelesen habe meine alten Kassetten herausgekramt und meinem Freund ein ganz persönliches Mix Tape erstellt. Ein tolles Buch mit viel guter Musik 5 von 5 PunktenDieses Buch hat schon optisch für mich ein besonderes Highlight, denn es sieht aus wie eine Musikkassette. Die Ecken sind rund und von vorne und hinten ist es wie ein Tape beschriftet, was ich sehr gelungen finde, da auch das Auge auch mitliest. Diese Optik zog mich schon beim Kauf in seinen Bann und ich musste es einfach haben. Inhaltlich hat es mich umgehauen. Ich konnte es kaum zur Seite legen, musste laut an einigen Stellen lachen, viel mit Rob weinen und leiden und natürlich herzhaft mitsingen. Es ist sehr einfühlsam geschrieben, da es Rob und Renée wirklich gab und man sich bei seinen Beschreibungen einfach nur in Renée verlieben kann. Man schließt sie in sein Herz und hofft, dass es doch noch eine andere Wendung nimmt, auch wenn man schon vor dem Lesen weiß, dass es nicht so sein wird. Dazu gibt es ganz viel gute Rockmusik, die mich stellenweise durch das Haus hüpfen und mich in meiner CD- und Plattensammlung stöbern lies. Ein Buch das Spaß macht, aber auch zum Nachdenken anregt. Für mich sehr empfehlenswert! Love is.... 4 von 5 PunktenIch wollte dieses Buch nach den ersten paar Seiten wieder weglegen. Zuviele Insiderbegriffe, mit denen ich nichts anfangen konnte - alles völlig abgehoben. Ein Hoch auf meine Durchhaltefähigkeit. Dieses Buch wurde ein Buch, aus dem ich Sätze heraus schreiben wollte, um sie immer wieder lesen zu können (und das hat seit Romeo und Julia keines mehr geschafft). Ja, man könnte sagen Rob Sheffield hat die Liebe von Romeo zu seiner Julia in die Gegenwart projeziert. Es handelt sich dabei um ein autobiographisches Werk, dass seinesgleichen sucht. Jedes Kapitel fängt mit der Auflistung verschiedener songs auf einem Mixtape an, die man sich der Authenzität zuliebe anhören kann. Um sich in die Geschichte einzufühlen, ist dies jedoch nicht erforderlich. Das schafft Rob Sheffields ehrliche, auf den Punkt bringende Sprache von ganz alleine. Die darin auftauchenden Fachausdrücke, die ein Rolling-Stones Redakteur in seiner Biographie einbauen darf, prägen das Musikgefühl der vergangenen Jahrzehnte. Von Rob Sheffields Beziehung zur Musik, seiner Liebe zu Renée, die sich durch Musik ausdrückt und über sein Leiden nach ihrem Tod, als er Musik hören ganz neu lernen musss, handelt dieser einzigartige Roman. Renèe, ein außergewöhnliches Mädchen und seine große Liebe, beschreibt der Autor mit solch einer Intensität, mit solch einer Liebe, dass ich völlig fassungslos war, als sie plötzlich starb (obwohl ich das von Anfang an, dank der Buchbeschreibung wusste). Die Sache mit dem Hund am Schluss konnte ich nicht nachvollziehen. Vier statt fünf Sterne, weil dieser Roman zwar nicht den Anspruch darauf erhebt, aber dennoch nicht zeitlos ist. |
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Sex Drugs & Cocca Puffs von Chuck KlostermanGebundene Ausgabe von SCRIBNERISBN: , Erscheinungsdatum: Januar 2003 |
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Kill Your Friends von John NivenTaschenbuch von Heyne TBAngebote bei Amazon: ab EUR 7,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453675444, Erscheinungsdatum: Februar 2008 |
5 Kundenrezensionen:Kill Your Friends von John Niven 3 von 5 PunktenComa finde ich besser ! Vielleicht liegt es daran, das ich erst Coma gelesen habe. Aber John Niven schreibt schon auf meiner Wellenlänge ! So wie sich die Branche halt gerne darstellt 4 von 5 PunktenSteven ist A & R Manager einer Plattenfirma. Den Druck erfolgreich sein zu müssen verdrängt er mit Koks. Er ist unehrlich, sexistisch wie ein Neandertaler (wir Mädels können uns zum Ausgleich über seine Potenzprobleme amüsieren), skrupellos und egoistisch. Musik interressiert ihn nicht wirklich. Eine schräge Story gewürzt mit viel britischem Humor. Obwohl Morde passieren würde ich das Buch keinesfalls mit "American Psycho" vergleichen. Niven war selbst A&R Manager und es ist eine gewisse Abgeklärtheit herauszulesen. Immer wieder wird deutlich gemacht, daß Steven selbst sein größter Feind ist. Warum er so zynisch reagiert, wenn er auf Andersdenkende in (ja) seiner Branche trifft. Das fand ich übrigens gut. Das hat das Buch aufgewertet. Nicht gut fand ich so einige Längen. Für mich trotzdem eine Empfehlung an Musikliebhaber und alle, die schräge Storys mit viel britischem Sarkasmus mögen Tolles Buch 5 von 5 PunktenAbsolut fünf Sterne. Tolle Schreibe über die Abgründe der Musikbranche der 90-er ... Ich musste mehrfach laut lachen und konnte dieses Buch nicht weglegen. Bissig, sarkastisch, schwarz, abgründig, unterhaltsam. Bitte mehr davon. brachial und menschenverachtend 5 von 5 PunktenDies ist das menschenverachtendste Buch was ich bisher gelesen hatte. Und ich habe schon einiges von Chuck Palahniuk gelesen was deutlich an die Grenzen menschlichen Daseins geht. Aber nach dieser Lektüre? So viele Drogen und Sex (abartigen in Phantasien noch gesteigerten) auf einen Haufen. Wenn es in der Musikbranche wirklich so zugeht, dann sind all ihre Mitglieder tickende Zeitbomben. Ein Buch wie ein Faustschlag 5 von 5 PunktenBela B. sagt, dies sei ein Hooligan von einem Buch. Besser und treffsicherer kann man den Roman nicht beschreiben. Eine groteske Studie menschlicher Abgründe und im Gegensatz zu ähnlichen Geschichten, wie bspw. American Psycho, wird das Buch trotz der schonungslosen Härte immer noch vom typisch britisch ironischen und teils zynischen Humor getragen, auch wenn einem gelegentlich das Lachen im Hals stecken bleibt. Im Ganzen würde ich die Geschichte als gelungene Mischung aus "Snatch" und "Shawn of the dead" bezeichnen. Ich war selten bisher mehr beeindruckt von einem Buch. Die Schwarte ist verf... noch mal das g... was ich die letzten Jahre in die Finger bekam... |
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Downtown Owl 1ST Edition Signed von Chuck KlostermanGebundene AusgabeAngebote bei Amazon: ab EUR 34,62 ISBN: , Erscheinungsdatum: Januar 2008 |
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Fargo Rock City Inscribed a Heavy Metal von Chuck KlostermanGebundene Ausgabe von SCRIBNERSISBN: , Erscheinungsdatum: Januar 2001 |
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