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Die Physiker. Eine Komödie in zwei Akten. Neufassung 1980. von Friedrich DürrenmattTaschenbuch von Diogenes VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 2,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3257230478, Erscheinungsdatum: Februar 2001, Auflage: 20., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Gut aber nicht so gut wie.... 4 von 5 Punktender Besuch der alten Dame. An dieses Buch ist es nicht herangekommen. Es ist ein tolles Buch, doch das beste von Dürrenmatt ist es nicht. Spannend ist es an einigen Stellen, besonders kurz vor dem 2. Akt und kurz vor dem Ende. Zwischendrin auch interessant, aber der Höhepunkt ist kurz vor dem 2. Akt und kurz vor dem Ende. Ich kann es nur jeden empfehlen, jeder Dürrenmatt Fan muss dieses Werk gelesen habe (bzw. im Bücherregal haben). Komödie mit ernstem Hintergrund 5 von 5 PunktenDieser bereits 1962 in Zürich uraufgeführte Zweiakter von Dürrenmatt stellt in komödiantischer Weise die Frage nach den Rechten der Wissenschaft und die damit verbundene Verantwortung dar. Die drei Physiker Beutler, Ernesti und Möbius haben die Formel zur Herrschaft über die Welt entdeckt. Aus Verantwortungsgefühl haben sich alle drei ins Sanatorium ,,Les Cerisiers'' der Mathilde von Zahnd eingewiesen und spielen die Irren, indem sie sich für die berühmten Physiker Einstein, Newton und Möbius ausgeben und berichten, ihnen erscheine der Geist Salomons. Um die Formel vor der Entdeckung zu bewahren, stoßen sie ihre Familien von sich und töten ihre Geliebten. Zu spät erkennen sie die Intrige, mit der sie umsponnen wurden und dass die Formel längst in die falschen Hände gelangt ist, was sie auf jeden Fall verhindern wollten. ,,Die Physiker'' gehört inzwischen zur Pflichtlektüre an den Schulen und stellt auf oft sehr komische Weise die große Verantwortung der Wissenschaft dar. Die Handlungen und Ansichten der Figuren wirken gerade durch ihre Übertreibung sehr witzig und selbst das makabere Ende kann eine gewisse Komik nicht entbehren. Dieses Stück regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Wie weit darf die Wissenschaft gehen? Trägt man die Verantwortung für seine Erfindungen? Inwiefern muss man diese Verantwortung wahrnehmen? Diese Gedanken sollte sich jeder machen und eines steht nach dieser Lektüre auf jeden Fall fest: Der Inhalt der Physik geht die Physiker an, die Auswirkung alle Menschen. Kurzer Überblick 5 von 5 PunktenDie Physiker. Eine Komödie in zwei Akten. Band 7 aus der Werksausgabe im Diogenes Verlag. Verarbeitung: Ein sauber verarbeitetes Taschenbuch, das mit seiner Dicke von 95 Seiten zwar schlank ist, aber durch sein Format nicht unbedingt in jede Jackentasche passt. Der Text ist auch im Halbdunkeln durch seine Größe und seinen Satz noch angenehm zu lesen. Am Rand ist circa 2 cm Platz für Notizen und Merkzettel. Aufbau: Neben der Komödie in zwei Akten, befinden sich im Anhang noch "21 Punkte zu den >Physikern<" und ein Literaturnachweis für die Ausgabe. Inhalt: Die Physiker ist eine groteske Komödie und typisch für Dürrenmatt. Mit dem Motiv der "schlimmst anzunehmenden Wendung", kommt es in diesem Buch aber nicht nur zum Unglück eines Einzelnen wie im Besuch der alten Dame oder in Romulus der Große, sondern im weiteren Sinnen zum Unglück für die gesamte Menschheit. Die beiden Akte des Stücks stehen gegeneinander und die Szenerie des Buches scheint sich in der Mitte völlig zu wandeln. Obwohl, oder gerade weil Dürrenmatt nie genau erwähnt, was in diesem Buch Realität und was Einbildung ist handelt es sich bei diesem Werk um eines seiner interpretationsstärksten Stücke. Das Buch wird zwar bestimmt nicht jedem gefallen, aber mit seiner Moral und seinem sowohl subtilem wie auch offenem Humor ist es jedem zu empfehlen. Insbesondere aber Naturwissenschaftler und allen, die sich mit der Moral der Wissenschaft auf unterhaltsame weise auseinandersetzen wollen sei es ans Herz gelegt. Dürrenmatt Klassiker 5 von 5 PunktenJeder muss das Buch einfach mal gelesen haben ist eigentlich ganz witzig geschrieben. Eine "Komödie" Herrlich 5 von 5 PunktenDürrenmatt hat mit "Die Physiker" ein gleichfalls ernstes wie unterhaltsames Werk erschaffen. Das Schauspiel ist in zwei Akte unterteilt, wobei der zweite im Grunde genommen eine Widerspiegelung des ersten ist, jedoch aus einer völlig anderen Perspektive. Im ersten Akt wird man in das Geschehen eingeführt und mit der surrealen und völlig fremden Welt eines Irrenhauses konfrontiert. Hier leben drei Physiker, die alle verrückt sind. Einer von ihnen, Möbius, gibt vor, der König Salomo erscheine ihm. Der zweite glaubt, er sei Einstein und der dritte hält sich für Newton. Insgesamt wird eine völlig verkehrte Welt geschaffen, in der jeder der Physiker einen Mord begeht, welcher jedoch aufgrund der Geisteskrankheit ungestraft bleibt. Der zweite Akt dagegen zeigt die Wirklichkeit. Alle Physiker sind in Wirklichkeit nur zur Tarnung verrückt, Möbius, weil er die Weltformel gefunden und ihr zerstörerisches Potenzial erkannt hat, die beiden anderen als Geheimagenten verfeindeter Staaten, um an diese Macht zu gelangen. Sie kommen schließlich überein, dass es doch besser sei, das Wissen zu verbergen. Doch sie haben die Rechnung ohne die durchgeknallte (diesmal wirklich^^) Fräulein Doktor von Zahnd gemacht, denn "einmal Gedachtes kann nicht mehr zurückgenommen werden." Dürrenmatt weiß sehr gut mit der Problematik der Verantwortung in der Wissenschaft umzugehen. Verpackt hat er diese paradoxe Wahrheit in einer unrealen Welt, die bei genauem Hinsehen gar nicht so unreal ist. |
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Der Besuch der alten Dame: Eine tragische Komödie. Neufassung 1980 von Friedrich DürrenmattTaschenbuch von Diogenes VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 0,59 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3257230451, Erscheinungsdatum: Januar 1999, Auflage: 15., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Interessant für Theatergruppen 4 von 5 PunktenDas Heftchen Besuch der alten Dame - Fr. Dürrenmatt - ist hilfreich für die Vorbereitung von Aufführungen von Theatervereinen, da die einzelnen Personen dargestellt werden, die Handlung selbst wird erläutert. Das Heft ist wirklich sehr hilfreich. Intoleranz und Ausverkauf der Moral 4 von 5 PunktenClaire Z. kehrt nach vielen Jahren in ihren Heimatort Guellen zurueck. Sie wurde als junge Frau von ihrem Jugendfreund Alfred Ill geschwaengert und sitzengelassen. Durch die Intoleranz der Gesellschaft (=der Einwohner Guellens) wurde sie gezwungen, ihren Lebensunterhalt als Prostituierte zu verdienen. Durch glueckliche Fuegungen heiratete sie einen Milliardaer und verfuegt ueber dessen Vermoegen, als er stirbt. Zurueck in Guellen bietet sie den Einwohnern 1 Milliarde fuer den Tod Alfred Ills, um Gerechtigkeit zu erlangen. Lehnen die Einwohner es am Anfang noch ab, Claires Anliegen Folge zu leisten, wird im Verlaufe der Geschichte immer deutlicher, dass man dem Werben Claires auf Sicht nicht wird widerstehen koennen. Duerrematts Klassiker offenbart in vielerlei Hinsicht die Schwaechen der Menschen. Geld regiert die Welt und in letzter Konsequenz sogar Moral und Anstand. Claire, selbst Opfer der Intoleranz ihrer Umwelt, ist beseelt von dem Gedanken nach Rache und setzt Rache gleich mit Gerechtigkeit. Da sie ueber die finanziellen Mittel verfuegt, wird (ihre) Rache in den Stand von Gerechtigkeit erhoben. Die Einwohner, die seinerzeit in letzter Konsequenz durch ihre Intoleranz Claire in das gesellschaftliche Aus stiessen, sind bereit, ihre Moral und somit sich selbst an den/die erstbeste(n) zu verkaufen, der dafuer bezahlt. Eigentlich sind sie fuer das verantwortlich, was Claire seinerzeit widerfuhr, sie die eigentlichen Taeter. Nun werden sie im klassischen Sinne zu den eigentlichen Huren, die sich verkaufen, schlimmer noch, denn sie verkaufen nicht alleine ihren Koerper, sondern ihre Meinung, Auffassung, Moral ... sich selbst. Alfred Ill, der eigentliche Uebeltaeter, wird in diesem Umfeld aus Racheengel und Umfallern immer sympathischer. Ein Stueck Lebenswahrheit. Und moege sich kein Leser davon freisprechen, dass er in gleicher Situation nicht aehnlich gehandelt haette wie die Akteure. Ein Stueck Claire, Alfred und Guellener steckt in jedem von uns. Mehr oder weniger und ohne Ausnahme. Leider. Anstrengend 1 von 5 PunktenAls Schullektüre bestellt. Nicht gut zu lesen, unübersichtlich, anstrengend. Wenn es nicht sein muss, lieber nicht in dieser fassung lesen. Geld gewinnt immer bzw. macht blind 5 von 5 PunktenIch bin auf diese Buch zufällig gestoßen durch Marcel Reich-Ranicki. Was hat Frisch gesagt: Die beste Dramatik nach 1945, ist der Besuch der alten Dame, und damit hat er recht. Diese Buch zeigt in was für einer Welt wir leben. Geld gewinnt und macht auch die größte Freundschaft kaputt. Es ist lesenswert und gehört in jedes Bücherregal. Dürrenmatt hat sich hier sehr viel mühe gegeben. Es ist mein Lieblingsbuch und das bisher beste was ich gelesen habe. Holt euch das Buch, liest es und seht euch den schrecklichen Film an mit Christiane Hörbiger. naja 3 von 5 PunktenEben ein Schulbuch was wir in der 11. Klasse lesen mussten, ich würde es nicht für weitere Schulklassen empfehlen, da es ein Theaterstück ist und man dies m.E. nicht gut im Unterricht verarbeiten kann. Aus Schülersicht nur. Die Lehrkraft hat da natürlich ganz andere Vorstellungen. |
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Faust Eine Tragödie: Erster und zweiter Teil von Johann Wolfgang von GoetheTaschenbuch von Deutscher Taschenbuch VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 4,66 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3423124008, Erscheinungsdatum: Juli 1997, Auflage: Revised |
5 Kundenrezensionen:klassisch genial 5 von 5 Punktendazu kann man nicht viel sagen, ausser das faust genial ist! ich liebe es, auch wenn ich sagen muss, das ich den 2ten teil nicht ganz verstanden habe! der Klassiker schlechthin - zurecht 5 von 5 PunktenIm Grunde ist es wahrscheinlich recht überflüssig, "Faust" zu loben - es gilt als das beste Werk deutscher Sprache, nicht? Aber trotzdem freue ich mich natürlich, dass mein Geschmack gut genug ist, um sehr viel Spaß an den Stücken zu haben. Der Tragödie erster Teil ist allerdings der insgesamt umwerfendere. Während der zweite Teil eher assoziativ und vignettenhaft aufgebaut ist, ist der erste Teil recht stringent. In beiden Teilen ist aber Mephistopheles eine besonders verführerische Figur. Es ist kein Wunder, dass er Faust seine Seele abnehmen kann - und seine letzte Szene im zweiten Teil war im gesamten Werk wohl diejenige, die mir am meisten Mitgefühl abverlangte. Es wäre albern zu behaupten, dass ich die Texte in all ihrer Vielschichtigkeit durchschaut hätte - aber schon allein sprachlich sind sie so beeindruckend, dass man über viele Anspielungen hinweglesen kann und am Ende dennoch eine lohnenswerte Lektüre hinter sich hat. Es macht Sinn, es gelesen zu haben. "Dass ich erkenne, was die Welt, im Innersten zusammenhält" 5 von 5 PunktenEin Mensch hat in seinem Leben, mag es kurz sein oder lang, mehrere Aufgaben, Ziele und Berufungen. Damit meine ich in diesem Falle aber nicht Haus bauen oder Baum pflanzen, nein, ich meine, jeder muss das Lebenswerk des größten Deutschen Dichters, Johann Wolfgang von Goethe, gelesen haben. In jedem einzelnen Vers liegen Wahrheit und allgemein gültige Gleichnisse, welche auch noch im 21. Jahrhundert nicht an Wahrheitsgehalt verloren haben. Und so ist - und bleibt - der Faust ein absolutes Muss. Der DTV hat Teil I und II zusammengefasst und bietet das absoluteste Trauerspiel der Welt für einen günstigen Preis. Faust, die berühmteste, deutsche Figur der Klassik 3 von 5 PunktenDer Mann, der nach Wissen strebt und dabei sich selbst vergisst. Drei Sterne für die öftere Verwirrung des Textes und die scheinbare Sinnlosigkeit des "Faust II". Johann Wolfgang Goethe: "Faust I & II" Aufbau und Inhalt: Das Buch Faust. Der Tragödie Erster Teil liest sich dank der späten Epoche leichter als manch vorhergegangenes Werk. Es existieren weiterhin Redewendungen, die im heutigen Sprachgebrauch kaum vorkommen, aber im Großen und Ganzen ähnelt der Sprachgebrauch dem heuten Umgang sehr. Es treten kaum Lesehemmungen auf, da man relativ wenige Worte findet, die man nicht auch herleiten könnte. Nach kurzem Einlesen ins Buch, bei dem man versucht, sich mit der Sprache zurecht zu finden, sind die meisten der Schwierigkeiten aller-dings bereits beseitigt. Wie es meisten der Fall ist, nimmt die Leseschwierigkeit mit Ende des Buches ab. Gerade der Prolog und die ersten Kapitel bilden die größte Hürde für den Autor, da er den Leser gerne gefangen nehmen will, um somit zum Lesen zu locken. Auch Goethe scheint anfangs seine Schwierigkeiten mit Ausdruck und Reim zu haben, was sich allerdings beim weiteren Verlauf der Geschichte verflüchtigt. Der Prolog stellte sich dabei doch als die größte Hürde heraus, da man ihn mehrmals lesen musste, um die knapp ganze Seite richtig zu verstehen. Dass man Seiten jedoch generell öfters lesen muss, ist eher weniger der Fall, da der Textfluss mit unse-rem Wortgebrauch sehr gut überein stimmt. Der Inhalt ist meiner Meinung nach gut aufgebaut, obgleich man vermutlich an der einen oder anderen Stelle noch arbeiten könnte. Aber wahrscheinlich ist es gerade wieder dieses Stocken im Text, bei dem Goethe selbst ein bestimmtes Wort fehlte und der Reim nicht zu hundert Prozent perfekt ist, das das Drama so erfolgreich machte. Wer liest schon gerne ein Werk, das frei von Fehlern ist, denn schlussendlich will man sich auch selbst in den Figuren wiedererkennen oder sich mit dem Autor vergleichen. Perfektes landet zu oft in irgendeinem Ofen und wird nie mehr beachtet. Goethes Reime sind bestimmt einzigartig, mir missfallen sie allerdings des Öfteren. Jeder hat einen Lieblingsgeschmack und meinen hat die Epoche wohl nicht ganz getroffen. Es tauchen zu oft ähnliche Silben auf und der dramatische Vers, der oft in traurigen Gedichten zu finden ist, fehlt irgendwie. Nicht selten erschienen mir Goethes Reime recht leer, wobei ich aber wieder an die Unvollkommenheit des Buches appelliere. Das Werk ist auf seine Weise gut und zu viel Kritik ist in dem Fall nicht gerechtfertigt, da jeder Mensch vor allem im Bereich der Kunst anders lebt. Die Geschichte des Faust gefällt mir an sich sehr gut und das Drama um Margarete ist bestimmt nicht fehl am Platz. Im Grunde liest jeder gern die dramatische Liebesgeschichte und dass diese in dem Fall nicht gut für die beiden ausgeht, hat mich sehr angesprochen. Wenn man heute ein Buch kauft, ist jedes Ende sehr fröhlich, alle überleben und es gibt Friede, Freude und Eierkuchen. Es fehlt diese Tragödie, die einem schlussendlich doch noch eine Träne in die Augen treibt und genau diese vermisse ich in der heutigen Literatur. Vielleicht wollen die Menschen aber nicht mehr über traurige Ausgänge berichten, weil sie sich selbst ihr eigenes Happy-End herbeisehnen. Ich empfehle Faust gerne weiter, wobei man beachten muss, dass die Geschichte an sich einen Hintergrund hat. Bücher zu lesen und nicht zu wissen, um was es eigentlich geht, gehört für mich zu den in letzter Zeit immer häufiger werdenden Verbrechen. Will man sich aufs Zeitalter einstimmen, kann ich nichts dagegen sagen, aber nur um sich die Zeit zu vertreiben, ist Faust wohl nicht geeignet. Man sollte sich auf jeden Fall Zeit nehmen und versuchen so viel wie möglich zu verstehen, denn im Endeffekt wird man immer wieder ein neues Mysterium zwischen den Zeilen entdecken. Ein Reim ist im Grunde kein Satz, der sich auf etwas bezieht und mit dem Wunder der Metapher kann ein Reim gleich hundert Be-deutungen annehmen. Ich würde jedem, der das Drama lesen will, auf jeden Fall empfehlen, dass er sich sein eigenes Bild macht und die Erörterungen der Reime sich selbst überlässt. Vielleicht entdeckt er am Ende noch eine andere Geschichte in den Reimen Goethes. Die Aussage des Buches: Das Streben nach Erkenntnis existierte stets in einer bestimmten Form. Die Azteken, die Römer, die Griechen und alle anderen Kulturen strebten nach Wissen, um eine gewisse Perfekti-on zu erreichen. Jeder Mensch braucht seine Aufgabe im Leben, ansonsten verliert er sich rasch selbst und nicht selten tritt das Wissen genau an diese Stelle. Schon die römischen Phi-losophen wussten, dass sie niemals alles erhaschen können und dennoch versuchten sie, so viel wie möglich zu erfahren, um ihr Ziel vielleicht doch noch zu erreichen. Faust studiert und liest, aber er erhält trotzdem keine Genugtuung. Er will die Welt so be-trachten, wie sie noch keiner gesehen hat, im Grunde ist er jedoch nur ein Mensch. Es entwickelt sich ein Zwiespalt in ihm, der ihm beteuert, dass er schlussendlich doch nichts erreicht hat, da er sein Ziel, alles zu wissen, noch nicht erreicht hat. Die Aussage des Buches trifft daher zu. Der Mensch ist ständig im Wandel, versucht alles zu erleben, was es zu erleben gibt und Menschen wie Faust, die nur für Wissen und Erkenntnis leben, sind auch nur menschlich. Sie mögen als noch so intelligent oder weise bezeichnet werden, aber sie bleiben trotzdem sterblich und sind keine Götter oder Ähnliches. Und wir Menschen tendieren leider dazu, aus et-was, das uns Spaß macht, eine Art Wettkampf zu gestalten. Nur der, der als Erster am Ziel ist, der als Erster Geld hat oder zuerst irgendwo war, ist der Gewinner, denn der hat etwas, das der andere noch nicht erreicht hat (im übertragenen Sinne). Gier, Wut, Liebe das alles gehört zum Menschen und daher lässt er sich auch so leicht ver-führen. Der Teufel (mag er existieren oder nicht) hätte auch heute noch bei jedem eine ge-wisse Chance. Man muss schließlich nur warten, bis ein Mensch sich selbst verliert und ausgebrannt ist und Mephistopheles tritt auf die Bühne. Es gehört zum Menschen, dass er sich verführen lässt, denn gerade das macht ihn aus. Ob man widersteht oder nicht, muss man am Ende für sich selbst entscheiden. Unergründliches wird den Menschen bestimmt bis in seine Zerstörung reizen, weil es einfach gegen die Normen der Gesellschaft verstößt. Noch heute sind gewisse Themen in unserer freien Welt tabu. Jede Gesellschaft hat irgendwo ein Leck, wo Norm und Freiheit aufeinan-der treffen. Normaler Alltag kann schnell zur Qual für den wissbegierigen und abenteuerlustigen Menschen werden und würde mir vielleicht in Phasen der inneren Zerwürfnis ein Teufel die Welt zeigen wollen, würde ich vermutlich nicht Nein sagen. Was ist schon der Verlust der Seele, wenn wir grundsätzlich nicht wissen, was nach dem Tod auf uns wartet. So passt Faust also doch in unsere heutige Welt, denn ganz so frei sind wir nun doch alle wieder nicht. Gerade die Gier nach mehr, die sich nach langer Gleichgültigkeit einstellt, treibt den Menschen zu Dingen, die er vielleicht nie freiwillig getan hätte. Jeder sucht nach Er-kenntnis und für manche (viele oder wenige) endet der Weg in der schweren Depression. Denn schlussendlich haben wir alle Träume und es gibt nichts Schlimmeres, wenn gerade diese nicht verwirklicht werden können. Auch Faust starb an seinem unerfüllten Traum nach dem ganzen Wissen der Welt. (Heutige Wiederaufnahme des Faust-Stofes in der Filmbranche: "Das Kabninett des Doctor Parnassus") Für Schulgebrauch untauglich 2 von 5 PunktenWie die Überschrift schon sagt, ist diese Ausgabe von Faust absolut untauglich. Es beginnt damit, dass die Versangaben unten auf der Seite zusammengefasst sind (z.B. Vers 170 - 200) und somit das zitieren unnötig erschwert wird. Zudem sind die Anmerkungen, im Bezug auf schulische Interpretatation, nicht aussagekräftig und manchmal ein wenig unnütz. Für den privaten Gebrauch eine preiswerte Lösung, aber niemals schultauglich. |
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EinFach Deutsch - Textausgaben: Faust. Mit Materialien: Der Tragödie erster Teil von Johann Wolfgang von GoetheTaschenbuch von Schöningh im WestermannAngebote bei Amazon: ab EUR 2,19 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3140222785, Erscheinungsdatum: 1999 |
5 Kundenrezensionen:Der Titel spricht für sich 5 von 5 PunktenFaust: Der Tragödie erster Teil, Was soll man dazu schon sagen: ein absoluter Klassiker in deutschen Literatur. Muss man unbedingt lesen! Jedoch werde ich darauf nicht weiter eingehen. Nun zum Buch selbst: Ich habe dieses Ausgabe von Faust bestellt, in der Hoffnung eine größere Schrift u. mehr Erklärungen als in den minimalisten Reclam-Hefterl vorzufinden. Und meine Hoffnungen haben sich bewahrheitet. Die Schrift hat eine angenehme Größe und dank der vielen Fußnoten hatte ich auch kein Problem das Stück zu verstehen. Kurz zusammen gefasst: + größere Schriftart + genügend Fußzeilen + genügend Infos zum Werk im Anhang - leider noch kein 2. Teil erschienen Kann diese Ausgabe von Faust wirklich jedem empfehlen. "Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust!" 4 von 5 PunktenDas Buch Faust, gehört zu einer der bedeutensten Werken der deutschen Literatur?. Bevor ich es für meinen Detusch-Unterricht lesen musste, hab ich schon einmal davon gehört, dachte aber nur mit Grauen daran es zu lesen. Fehlanzeige! Das Buch ist eine echt spannende Geschichte, zwar in Versfrom geschrieben, aber trotzdem mit ählichen Motiven und Themen die wir heutzutage in Filmen sehen. Faust, immer nach mehr Wissen streben, schließt einen Pakt mit Mephisto, dem Teufel. Dieser ist eine Wette mit Gott im Himmel eingegangen , ob nun seine Schöpfung vollkommen ist oder nicht. Dies wollen beide Parteien am Beispiel Fausts beweisen. Die Ausgabe des Buches bietet nicht nur Hintergrundinformationen zum Urfasut, zu Fasut II, Goethe?und der klassischen Epoche, sondern sie bietet auch kleine Anmerkungen zum Drama für nur schwierig zu verstehende Textstellen. Allgemein eine bessere Ausgabe , als Reclam, viel schöner zu lesen!!! Gut geeigent also als Deutsch Lektüre! Taucht in die Welt des Fausts und des Mephistos ein ... denn hier sind sie Mensch, hier dürfen Sie's sein! Sehr informatives Buch! 5 von 5 PunktenIch bin von dem Buch total begeistert. Habe das erste mal Faust gelesen und wurde durch den gekonnten äußeren Aufbau des Buches bezüglich des Inhalts positiv unterstützt. Die begleitenden Materialien im Anschluss der ersten Faust-Geschichte sind sehr informativ und interessant. Insgesamt ein super Buch - kann ich nur weiterempfehlen! lg Shelly Goethe- Faust 1Schoeningh-Verlag 4 von 5 PunktenEine sehr gute Ausgabe des "Faust" mit einer Menge Zusatzmaterial. Optimal geeignet für den Unterricht, nicht nur die Schrift und Zeilenangabe sondern auch das Zusatzmaterial mit näheren Infortmationen über Werk und Autor überzeugen. Klassisches Theaterstück 5 von 5 PunktenEin Theaterstück, ein Stück Klassik, das unveränderlich seit Generationen bewegt, ein Stück voller Weisheit, ein Stück Weltiteratur. Kritiken mag man sich angesichts des riesigen Erfolges dieses Werkes nicht anmaßen. |
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Ein Volksfeind: Schauspiel in fünf Akten von Henrik IbsenTaschenbuch von Reclam, DitzingenAngebote bei Amazon: ab EUR 0,94 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3150017025, Erscheinungsdatum: August 1999 |
2 Kundenrezensionen:Geld und Moral 5 von 5 PunktenKurarzt Dr. Stockmann findet heraus, dass das Wasser seines Heimatortes verseucht ist und das ansässige Kurbad dementsprechend geschlossen bzw. erneuert werden muss. Zuerst hat er noch wichtige Leute von der Zeitung auf seiner Seite, mit denen er eine Großoffensive gegen die Obrigkeiten der Stadt, allen voran sein Bruder, der Amtsrat, starten will, um die Missstände ganz offen darzulegen. Doch durch Intrigen und dem Vorspiegeln falscher Tatsachen, sein Bruder ist sehr daran interessiert das Kurbad so zu belassen wie es ist, da es die größte Einnahmequelle für das Städtchen darstellt, schafft dieser es die oben Genannten und damit auch den Rest des Volkes gegen den Doktor einzunehmen. Ab jetzt heißt es alle gegen einen. Ich schätze über die Aktualität dieses Dramas dürfte es keine zwei Meinungen geben. Eine notwendige Änderung der Sachlage wird durch Opportunisten und Materialisten skrupellos unter den Teppich gekehrt und der aufmüpfige Verantwortliche, der ja nun mal recht hat und es nur gut meint, wird als der "Volksfeind" dargestellt. Geld und Moral passen nur schlecht zusammen, da Geld korrumpiert und der Rest auf der Strecke bleibt. Das macht aber noch nicht die Besonderheit dieses Stückes aus, nein, das Besondere bei Ibsen ist ja, das er keine wirklichen Helden zeigt. Es gibt niemanden, dem man hier uneingeschränkt Sympathie entgegenbringen kann, auch wenn die Hauptfigur Dr. Stockmann gerade dafür prädestiniert zu sein scheint. Und ich muss sagen, bis in den 4. Akt hinein war er für mich auch der einsame Held, der ohne wenn und aber unterstützungswert schien. Doch spätestens dann, vorher zeichnet es sich nur ganz leicht ab, wenn Stockmann anscheinend vor allem Spaß daran hat, dass er eher als sein Bruder die bahnbrechende Entdeckung gemacht hat, merkt man doch, das er immer verstockter wird und nur noch sich und die (seine!?) Wahrheit sieht. Nennt er denn in der großen Versammlung im besagten Akt auch nur einmal die wahren Konsequenzen seiner Entdeckung? Nein. Die Leute aus dem Volk wissen gar nicht worum es eigentlich geht. Es scheint ihm gar nicht mehr um die Gesundheit seiner Mitbürger zu gehen, vielmehr stellt er sich immer mehr als derjenige hin, der die Wahrheit gepachtet hat, als Märtyrer, er hetzt nur noch gegen die Verantwortlichen, hohe Herren könne er auf den Tod nicht ausstehen, so sagt er, dabei merkt man deutlich, dass auch er sehr gerne ein hoher Herr wäre. Der Zweck heiligt die Mittel, so heißt es, so gesehen ist man natürlich aus Stockmanns Seite, aber bleibt man es auch? Ich jedenfalls nicht. Aber nicht nur die Hauptfigur ist interessant und facettenreich von Ibsen erdacht worden. Auch diese hinterhältigen Leute von der Zeitung, die erst dafür, dann dagegen, am Ende dann doch wieder für Stockmann sind, wurden eindringlich beschrieben, man kann sie fast nur verachten. Auch die recht progressive Tochter hat mir gut gefallen. Meiner Meinung nach kann man hier, wie bei fast allen Stücken von Ibsen, problemlos zugreifen. An Aktualität wie an tiefer Charakterzeichnungen mangelt es keinem. moderne Handlung in alter Zeit 4 von 5 Punkten"Ein Volksfeind" handelt von Arzt Dr. Stockmann, der herausfindet, dass das Wasser im Kurbad verseucht ist. Doch da das Kurbad die Haupteinnahmequelle der Stadt ist, versucht sein Bruder, der Amtsrat, ihn mundtot zu machen. Die Zeitung, der Hausbesitzerverein, alle, die vorher auf seiner Seite standen, wechselten die Fronten: Seine ganze Familie wírd arbeitslos und die Kinder der Schule verwiesen. Steine werden durch die Fenster geworfen, doch Stockmann weicht nicht. |
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Fragebogen (suhrkamp taschenbuch) von Max FrischTaschenbuch von Suhrkamp VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 3,44 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3518394525, Erscheinungsdatum: August 1998, Auflage: 9 |
5 Kundenrezensionen:Geniale Fragen 5 von 5 Punkten"Gibt es Feinde, die Sie insgeheim zu Freunden machen möchten, um sie müheloser verehren zu können?" Diese und andere geniale Fragen stecken in diesem Büchlein, das zum Nachdenken und zur Selbstkritik anregt. Sollte sich jeder denkende Mensch zulegen. Spitze 5 von 5 PunktenDas Buch hat mich sehr berührt. Max Frisch geht in diesem Fragebogen auf heikle Themen ein und die Fragen kreisen teilweise im eigenen Kopf noch stundenlang ... Ein sehr gelungenes Werk ... Dazu gibt es nur eines zu sagen; LESEN! Max Frisch Fragebogen 5 von 5 PunktenEin Super-Buch ! Aufschlußreiche Fragen - interessant sind auch die, die nicht beantwortetet werden (können). Fangfragen 4 von 5 PunktenIn den Salons des 19. Jahrhunderts war der "Fragebogen" ein beliebtes Gesellschaftsspiel. Der französische Autor Marcel Proust (1871 - 1922) beantwortete auf einer Geburtstagsparty einen Fragebogen, der auch heute noch vielerorts oft und gerne veröffentlicht wird (übrigens hat Proust den Fragebogen nicht selber erdacht, wie oftmals behauptet wird, er war lediglich einer der bekanntesten Personen, die ihn beantwortet haben, angeblich gar zwei Mal). Max Frisch (1911 - 1991) hat in seinen Tagebüchern (1966 - 71) gleich elf Fragebögen veröffentlicht, die in dem vorliegendem Buch nun auch als separate Publikation vorliegen. Die im Jahre 1971 während eines USA-Aufenthalts entworfenen elf Fragebögen auf ca. 90 Seiten mit jeweils ca. 25 Fragen haben elf unterschiedliche Themen zum Inhalt: Erhaltung des Menschengeschlechts, Ehe, Frauen, Hoffnung, Humor, Geld, Freundschaft, Vatersein, Heimat, Eigentum und Tod. Viele Fragen sind suggestiver oder rhetorischer Natur, fast alle provokativ, wenn nicht zynisch, beziehen sich auf Klischeevorstellungen und Vorurteilsmuster, manche sind unbeantwortbar. Und so gibt es kein Richtig oder Falsch, auch natürlich keine Auswertung. Das literarische Werk Max Frischs befasst sich mit dem Gedanken, wie der Einzelne Gewissheit über die eigene Identität erlangen und wie sich der Mensch die eigene Biografie konstruieren kann. Wie klein ist der Mensch mit seinen bescheidenen Erkenntnissen im Verhältnis zur Natur und was bleibt von ihm? Und so fügen sich auch die Fragebögen reibungslos in sein Gesamtwerke ein. "Manchmal scheint mir auch, dass jedes Buch, so es sich nicht befasst mit der Verhinderung des Krieges, mit der Schaffung einer besseren Gesellschaft und so weiter, sinnlos ist, müssig, unverantwortlich, langweilig, nicht wert, dass man es liest, unstatthaft. Es ist nicht Zeit für Ichgeschichten. Und doch vollzieht sich das menschliche Leben oder verfehlt sich am einzelnen Ich, nirgends sonst." (Aus: "Mein Name sei Gantenbein) Sapere aude 5 von 5 PunktenEin philosophisches Buch, weil es zum Denken anregt. Ein psychologisches Buch, weil man sich selber kennen lernt. Man kann dieses Buch in den verschiedensten Lebenssituationen wohl immer wieder mal zur Hand nehmen. Sei es für zwischendurch, oder um sich tiefer auf eine Frage einzulassen. Ein außergewöhnliches und sehr empfehlenswertes Buch. Auch geeignet als exotischeres Buchgeschenk. |
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Romeo und Julia von William ShakespeareTaschenbuch von Reclam, DitzingenAngebote bei Amazon: ab EUR 2,28 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 1855180162, Erscheinungsdatum: 1986 |
5 Kundenrezensionen:Romeo und Julia von William Shakespeare 5 von 5 PunktenWar mein erster Shakespeare, ja fand ich sehr gut. Das Ende der Geschichte kannte ich ja logischerweise schon also leider kam keine Spannung auf ;) die reine und echte Liebe 5 von 5 PunktenIm italienischen Verona leben Romeo Montaques und Julia Capulets, jeweils als Einzelkinder nicht gerade befreundeter Familien. Auf einem Ball im Hause Capulet begegnet der 17-jährige Romeo der 14-jährigen Tochter des Hauses und verliebt sich auf den ersten Blick in sie. Seine Gefühle werden von Julia gern erwidert. Noch am selben Abend schwören sie sich die ewige Treue. Tagsdrauf lassen sie sich vom Mönch Lorenzo heimlich - denn die fehlende Zustimmung der Eltern ist tragische Gewissheit- trauen. Die Tragödie beginnt. Nach der Hochzeit kommt es zu einem tödlichen Streit zwischen Romeos bestem Freund Mercutio und Julias Cousin Tybalt. Tybalt tötet Mercutio, woraufhin Romeo in blinder Wut Tybalt erschlägt. In der Folge verbannt der Prinz von Verona Romeo. Julia, die in wenigen Tagen einen ihr unsympathischen Grafen heiraten sollte, kann und will ohne Romeo nicht leben. Also schmiedet sie einen tödlichen Plan. Die Liebenden von Verona ziehen im Banne der ewigen Liebe den Freitod vor und düpieren damit elterliche wie gesellschaftliche Moral wie deren selbstauferlegten Zwänge. Erst der Tod mainfestiert die ewige Liebe, zwingt gleichsam Gesellschaft und Elternhaus zur Umkehr. Im gemeinsamen Leid entsteht Friede, wie nur im gemeinsamen Tod die Liebe alles überdauert. Shakespeare hat mit diesem Werk eine wahre Wunderleistung vollbracht, die nun schon über 400 Jahre viele Schreiber in einen Bann zieht und zu dieser Geschichte angelehnte eigenen Inspirationen verhilft. Auch der Musik diente Shakespeare mit dieser Liebestragödie, da sie doch bestens nachempfunden werden kann und ihrer Klarheit nicht zu überbieten ist; die reine, echte Liebe. Shakespeare spricht in seinen Sonetten oft von "eternal lines", die ihn und sein Leben überdauern. Romeo und Julia ist ein Stück dieser Kategorie. TipTop! 5 von 5 PunktenFein, dass man erstklassige Qualität zum Ladenpreis nach Hause bekommt, zumal das Produkt im Buchhandel nicht mehr erhältlich ist! Bin begeistert. Jederzeit zu empfehlen.. 5 von 5 PunktenDa ich Englisch Leistungskurs hatte, stand auch "Romeo & Juliet" auf dem Plan für uns. Da das Englisch zur Zeit von Shakespeare nicht allzu leicht zu verstehen ist, empfahl unsere Lehrerin uns diese Ausgabe. Ich persönlich finde diese Ausgabe im Nachhinein betrachtet als ideal, da jeweils eine Seite auf Englisch und eine auf Deutsch vorhanden ist, sodass man immer sicher gehen kann, die Handlung komplett richtig zu verstehen. Für mich war diese Ausgabe die beste Lösung, da sie einfach ziemlich praktisch war. Würde ich jederzeit weiterempfehlen. Wahnsinn! 5 von 5 PunktenRomeo und Julia ist die schönste Liebesgeschichte die es gibt. wer kennt sie nicht, diese Geschichte von 2 Liebenden aus verfeindeten Familien. Ich denke jeder kennt die neumodische version mit Leonardo di Caprio. einfach super! Manchmal ist die Orginal version des Stückes schwer zu verstehen, umso besser das es noch mal in Deutsch übersetzt ist. Auf jeden fall bekommt es 5 Sterne. |
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William Shakespeare Sämtliche Werke in einem Band von W. ShakespeareGebundene Ausgabe von OTUS VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 9,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3905851296, Erscheinungsdatum: Oktober 2009, Auflage: 1. |
Eine Kundenrezension:einfach alles 5 von 5 PunktenEndlich habe ich alle Werke von ihm vereint in einem Buch. Gute Übersicht und toll zum Lesen. |
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Leben des Galilei: Schauspiel (edition suhrkamp) von Bertolt BrechtTaschenbuch von Suhrkamp VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 0,01 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3518100017, Erscheinungsdatum: Mai 1963, Auflage: 71 |
5 Kundenrezensionen:Naja 2 von 5 PunktenDas Buch habe ich aufgrund meiner Schule kaufen müssen, ich empfand es war schwer zu lesen. Mein Geschmack ist es nicht und naja jeder sollte, dem der Titel interessiert mal reinschauen. ein super Klassiker 4 von 5 PunktenBrecht wird zur Zeit in den Schulen fürs Zentralabitur aufgenommen, da ist diese Buch besonders geeignet um sich notizen etc. zu machen. Es enthält auch ein Verzeichnis, wo man problemlos, bei bestimmten markierten Zeilen, nachschlagen kann. Interessantes Werk zu Galileo Galilei 4 von 5 PunktenDas Buch handelt vom Leben Galileo Galileis, angefangen von der Erfindung des Telekops und der Entdeckung der Jupitermonde bis zu seinem großen Streit mit der Kirche über die Frage: Ist die Erde wirklich der Mittelpunkt des Universums und welche Rolle spielt die Sonne dabei? Wie nicht anders zu erwarten, ist das Buch als ein Theaterstück verfasst. Die Sprache ist verständlich und beinhaltet auch nicht zu viele wissenschaftliche Begriffe und Erklärungen, da Galileo alles für bewiesen hält, wenn er es nur sehen kann. Alles in allem ist es ein gutes Buch, das nebenbei noch sehr viele Informationen über Galileos Leben enthält. Vier Sterne gibts von mir. Wirklich gut gelungen und kompakt 5 von 5 PunktenIch habe mir dieses Buch aus schultechnischen Gründen (genaugenommen: Für einen Vortrag) gekauft. Im Grunde genommen wurde das Buch wie ein typischer Drama geschrieben. Die "Bühne" wird beschrieben, danach kommt für jeden Absatz der Name/ die Bezeichnung der agierenden/sprechenden Person. Im Leben des Galilei ist natürlich Galileo selbst die wichtige Person, aber auch seine Verwandten und alle, die seine Wissenschaften entweder unterstützt oder für falsch erklärt haben. Dabei springt das Buch etappenweise zu den wichtigsten Stellen seines Lebens und beschreibt letztlich einen durchaus realistischen Alltag von Galileo Galilei. Für jeden, den das Thema, wie "schwer es war als Astronom seine fragwürdigen Thesen zu beschreiben" oder näheres über den Unterschied zwischen dem alten Ptolemeischen Weltbild und dem neueren Kopernikanischem Weltbild erfahren will, ist das Buch auch zu empfehlen. "Brechts Leben des Galilei" ist ein Mischmasch aus Interpretationsansätzen und Brechts Aufzeichnungen - nur für Liebhaber! 2 von 5 PunktenZunächst dachte ich, mit "Brechts Leben des Galilei" ein Buch mit der Interpretation UND dem Stück selbst zu kaufen und wurde dann doch enttäuscht. Ich habe mir das Buch mit dem Stück also zusätzlich kaufen müssen. Mit meiner Klasse habe ich es im Deutschunterricht gelesen und fand es sehr toll. Auch wenn es ideologisch sehr gefärbt ist und nun auch schon Galilei herhalten muss als Überbringer des Kommunismus, so enthält es doch auch gute Denkansätze, wie die Verantwortung der Wissenschaft (hier ganz anders dargestellt als in "Die Physiker) und informiert gleichzeitig über die historische Figur - auch wenn natürlich nicht alles historisch Korrekt ist. Was "Brechts Leben des Galilei" betrifft, so kann ich diese Buch nicht weiterempfehlen: es enthält zwar kurze Beispiele zu den Unterschieden zwischen den verschiedenen Fassungen des Stücks, aber dieser Teil kommt für meinen Geschmack viel zu kurz und es wird wenig dazu erklärt. In der Mitte sind die Aufzeichnungen Brechts zum Stück (Tagebuchausschnitte, während er das Stück schrieb), die für einen glühenden Brecht-Verehrer interessant sein mögen, für jeden anderen sind sie eher langweilig. Die zwei Interpretationen am Ende sind nicht sehr strukturiert und handeln nur Teile des Stückes ab - sie wirken eher wie Zeitungsartikel aus dem Feuilleton. Insofern sind sie für den Schulunterricht und als Vorbereitungs auf Klausuren nicht von Nutzen. Insgesamt ist diese Buch also nur etwas für Liebhaber, es trägt wenig zum Textverständnis bei. |
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Reclam Universal-Bibliothek, Nr.15, Die Räuber von Friedrich von SchillerTaschenbuch von Reclam, DitzingenAngebote bei Amazon: ab EUR 0,01 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3150000157, Erscheinungsdatum: 1986 |
5 Kundenrezensionen:Großartiges Drama - schlechte Umsetzung 3 von 5 Punkten"Die Räuber" sind ein großartiges Drama - allein der Geschichte wegen hätte dieses Buch 5 Sterne verdient. Die 3, die ich ihm jedoch geben, begründen sich durch die Formalgestaltung seitens Klett. Gleich auf der ersten Seite lässt sich ein Fehler finden, denn ein gewsisser "Spiegelber" (ohne "g") wird dort als Person angeführt. Auch scheinen gewisse Regieanweisungen nicht kursiv geschrieben zu sein. Ärgerlich! Ferner sind, finde ich, die Fußnoten ungünstig gesetzt. So werden teilweise mehrere Sätze mit einer Fußnote versehen und ihr gleich mehrere Begriffe erläutert. Sowas geht ganz einfach nicht. Der Inhalt der Fußnoten hingegen ist in Ordnung und erleichtert den Zugang zu diesem Werk. Schade Klett, die Ausgabe vom Don Karlos fand ich besser gestaltet! Kampf der Brüder bis aufs Blut 5 von 5 PunktenSchillers "Die Räuber" schildert das Schicksal der Grafenfamilie von Moor; neben dem alten kränkelnden Grafen Moor gibt es den intriganten Bösewicht Franz, seinen jüngeren Sohn, sowie den älteren Sohn, Karl; letzterer ist der schwärmerische Protagonist des Dramas. Ebendieser Karl Moor glaubt, auf Grund eines von Franz fingierten Briefes, bei seinem Vater in Ungnade gefallen zu sein und gibt sich einem Leben als "edler" Räuber hin. Doch hier gibt es schließlich kein so klares Gut und Böse, wie man es oftmals aus Stücken dieser Zeit kennt, es gibt keinen überlebensgroßen Helden, auch keinen die Ordnung rettenden Verrina wie in Schillers Fiesco. Franz, der vor nichts zurückscheut, um sich das zu holen, was ihm seiner Meinung nach die Natur verweigert hat, und der seinen Bruder aus der Gunst des Vaters zu verdrängen sucht, wird schließlich von seinem Gewissen bedrängt. Dieses meldet sich jedoch keinesfalls von selbst zu Wort - das Fegefeuer fürchtet Franz erst, als Karls Räuber in das Schloss eindringen um ihn in selbiges zu hinabzuschicken. Auch Karl muss jedoch letztendlich zu Grunde gehen. Das "edle" Räuberleben fordert immer wieder das Blut unschuldiger. Karl ist kein Racheengel, sondern maßt sich nur eine richterliche Gewalt an, die er nicht haben dürfte - einerseits distanziert er sich von zwielichtigen Figuren wie Spiegelberg und wirft den Kindsmörder Schufterle aus seiner Bande, andererseits setzt er eine ganze Stadt in Brand und nimmt den Tod unschuldiger in Kauf, um einen Kameraden vom Galgen zu holen. In seinen hysterischen Momenten vergisst er die Gefährten, die ihm so treu ergeben sind: Roller und Schweizer, die beiden am positivsten gezeichneten Bandenmitglieder, die ihm aber bedingungslos ergeben sind, führt er in den Tod. Schweizer, seinem treusten Knecht, der sich von ihm Absolution erhoffte, weint er nicht eine Träne nach, als dieser sich, in seinem Auftrag Franz Moor lebendig zu fassen gescheitert, selbst erschießt, um seinen Schwur zu erfüllen. Schließlich muss Karl Moor erkennen, dass die Moral nur dann siegen kann, wenn er selbst verliert. Diese Einsicht kommt freilich erst, als seine Welt in Trümmern liegt. Negativ zu bemerken ist an dieser Ausgabe der fehlende Kommentar; es gibt zwar Worterklärungen, aber ein umfassendes Nachwort fehlt. Wer Reclam Ausgaben wie die zum "Nibelungenlied" kennt, ist da besseres gewöhnt. Alles Gut 5 von 5 PunktenIch habe die Bücher für mich und meinen Kurs gekauft. Hat alles prima geklappt und die Bücher waren auch ohne Beanstandung. Zum Inhalt des Buches muss man sagen, dass es nicht ganz einfach zu lesen ist, weil Schiller doch eine andere Sprache verwendet als wir es heute tun. Es ließ sich aber gut lesen und war doch sehr interessant. Der Schiller 5 von 5 PunktenIm Rahmen einer Hausarbeit habe ich »Die Räuber« gestern zum dritten Mal vollendet. Vorher dachte ich noch: »Nein, dass kennst du doch schon alles«. Aber dann habe ich doch noch so viel neues in diesem Werk entdeckt, was mich sehr gefesselt und auch überrascht hat. Je nachdem, wie man »Die Räuber« liest, handelt es sich um ein Werk, von dem man so schnell nicht genug bekommen kann. selbst für Leseratten zum Abgewöhnen 1 von 5 PunktenIch bin jetzt in der 10. Klasse auf dem Gymnasium und hatte das "Vergnügen" die Räuber von Friedrich von Schiller im Deutschunterricht lesen zu müssen. Ich lese grundsetztlich gerne, viel und durchaus auch viel literarisch anspruchsvolles... Doch hätte ich die Räuber nicht lesen müssen, wäre die Lektüre schnell und sicherlich in der Ecke oder der Papiersammlung geraten. Das Buch weist viele inhaltliche Diskrepanzen auf und statt zu fesseln, jagt die schwer und sich zäh zu lesende Sprache einen eher in die Flucht. Zusammendfassend kann ich sagen, dass das Buch sehr enttäuschend war und es für mich eine Nervenprobe war es ganz durchzulesen (man sollte auch als "geübter" Leser pro Seite im Durchschnitt ca. 2-5 min einrechnen, da man viele Seiten 2-3 mal lesen sollte, um sie völlig zu verstehen!!!). Eigentlich sehr schade, denn ich bin von Schiller als Dichter ein großer Fan, aber als Schriftsteller kann ich leider nichts positives über ihn sagen. |
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