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Eifersucht: Ein Lesebuch für Erwachsene von Heinz Körner, Ernest Borneman, Edit Lankor, Arno Plack, Adalbert SchmidtBroschiert von Körner, FellbachAngebote bei Amazon: ab EUR 0,01 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3922028012, Erscheinungsdatum: 1990, Auflage: 31., Aufl. |
4 Kundenrezensionen:Gut gemeint, aber... 2 von 5 PunktenDieses Buch beschäftigt sich mit einem Thema, das für die meisten Menschen von herausragender Bedeutung ist, nämlich der Eifersucht, ihren Ursachen und möglichen Lösungen für Probleme, die im Zusammenhang damit auftreten. Das ist sicher gut gemeint, aber wenn die entscheidende Grundlage für Eifersucht - nämlich die Biologie - völlig ausgeklammert wird, dann kann das nur schiefgehen. Der Grund dafür sind vermutlich wie sehr oft zwei fundamentale Denkfehler im Zusammenhang mit verhaltensbiologischen Erklärungsansätzen: der erste Denkfehler besteht in der Annahme, daß verhaltensbiologische Erklärungen menschlichen Verhaltens einer Rechtfertigung gleichkommen. Dies ist aber nicht der Fall. Es geht bei solchen Erklärungsansätzen keinesfalls darum, irgendetwas zu rechtfertigen, sondern es geht lediglich darum, Ursachen für Verhaltensweisen zu erklären. Der zweite Denkfehler besteht darin anzunehmen, daß - wenn etwas biologisch angelegt ist - das "nun einmal so ist" und man daran nichts ändern kann. Auch dies trifft absolut nicht zu. Die Tatsache, daß ein Verhalten biologisch angelegt ist, bedeutet nämlich keineswegs, daß wir uns diesem evolutionären, genetisch verankerten Erbe deshalb bedingungslos unterwerfen müßten. Ein weiteres großes Mißverständnis besteht in der Annahme, daß - weil in unserer modernen Welt die Umstände und Sachzwänge von früher in dieser Form nicht mehr existieren - auch die entsprechenden biologischen Anlagen wirkungslos bleiben müßten. Solche Behauptungen jedoch zeugen davon, daß die Evolutionstheorie nicht im Ansatz verstanden wurde. Am deutlichsten wird diese Ignoranz in der abfälligen Bezeichnung "Biologismus", mit der Vertreter des Kulturdeterminismus gerne alles brandmarken, was nicht in ihren ideologischen Kram paßt. Es würde jetzt viel zu weit führen, mit allen Vorurteilen und Mißverständnissen des Buches aufzuräumen, dafür gibt es genügend moderne (natur-)wissenschaftliche Literatur. An dieser Stelle seien nur die Namen David Buss, Desmond Morris und Jared Diamond erwähnt. Zum Abschluß sei noch darauf hingewiesen, daß wir selbstverständlich auch kulturell geprägt sind, und daß vieles aus kulturellen Normen und Regeln herrührt. Insofern ist die Frage, ob Eifersucht angeboren oder anerzogen ist, schlicht falsch gestellt. Wenn man sich über die tatsächlichen Grundlagen für Eifersucht im Klaren ist und in der Lage ist, über die entsprechenden falschen Passagen in diesem Buch hinwegzulesen und sie einfach einem vergangenen Zeitgeist zuzuordnen, dann mag dieses Buch gute Denkanstöße liefern, stellt doch Eifersucht im zwischenmenschlichen Miteinander oft ein großes Problem dar, mit dem man sich auseinandersetzen muß. Auch wenn die Grundlagen, auf denen dieses Buch aufbaut, vollkommen falsch sind, so kann es vielleicht doch zu kritischer Selbstreflexion anhalten und dazu führen, manche Verhaltensweisen zu überdenken. Selbstverständlich sind wir alle für unser Verhalten selbst verantwortlich, Biologie hin oder her. In diesem Punkt sind sich nämlich die Verhaltensbiologen einig mit ihren Kritikern, von denen sie mißverstanden werden. Als grundlegendes Werk zum Verstehen von Eifersucht jedoch ist dieses Buch leider völlig unbrauchbar. Viel Wahres - heute wie vor 20 Jahren 4 von 5 PunktenRezensent Percy Rohde hat recht, was den heutzutage veränderten wissenschaftlichen Blickwinkel auf das Thema 'Eifersucht' angeht. Daß er diesen als Grundlage seiner Kritik benutzt bedeutet aber, daß er gleichzeitig auch recht wenig verstanden hat, woher die seit 20 Jahren anhaltende Popularität des Büchleins 'Eifersucht. Ein Lesebuch für Erwachsene' eigentlich herrührt. Die enthaltenen Beiträge sind deshalb so beliebt, weil sie in lesbarer, prägnanter und knapper Form Gefühle und kritische Gedanken auf den Punkt bringen, die offensichtlich von mehr Menschen geteilt werden, als dies die gesellschaftliche Oberfläche, die dem Phänomen 'Eifersucht' nach wie vor so nachsichtig oder gar romantisierend gegenüber steht, in der Regel wahrnimmt. Das Büchlein aus dem Lucy Körner Verlag ist ein typisches 'Verschenk-Buch' (das man selbst vielleicht geschenkt bekommen hat), das den aus der eigenen Lebenserfahrung geborenen Zweifeln an dem was als 'normal' und 'richtig' gilt eine Stimme gibt, und dessen Autoren zusammenhängende, nachvollziehbare Argumente liefern für etwas, das man seinen Freunden, Bekannten oder oft auch dem eigenen Partner gerne sagen würde, zu dem einem jedoch üblicherweise der Mut oder auch nur die Worte fehlen. Da man es selbst eben nicht besser sagen oder erklären könnte, kauft man sich deshalb vielleicht zwei-drei Exemplare des 'Eifersucht ...' Büchleins und verschenkt sie an diejenigen Menschen, die einem wichtig und vertraut sind und mit denen man sich vielleicht schon oft in Gesprächen und Diskussionen kontrovers mit der Frage auseinandergesetzt hat, ob denn der allgemein übliche Stellenwert des eifersüchtigen haben-, besitzen und behalten-wollens, der traditionelle Paarbeziehungen auch heute noch ausmacht, wirklich die einzige Alternative ist - oder nicht vielmehr die eigentliche Ursache für viele typische Beziehungsprobleme. Rezensent Rohde lässt sich abfällig über den 'Hang zu einem psychoanalytischen und kulturdeterministischen Konzept der Psyche' aus, der die Autoren offensichtlich verbindet, ordnet diesen Blickwinkel verächtlich den Siebzigern zu, und fühlt sich als Vertreter des populären Biologismus der Neunziger wohl überlegen und auf der sicheren Seite. In Wahrheit begeht er denselben Denkfehler, der vielen unterläuft, die ihre eigenen Lebensmaximen vermeintlich durch neueste Erkenntnisse der Genetik und Evolutionsbiologie bestätigt und gerechtfertig sehen: daß menschliches Verhalten, Erleben und Fühlen - vor allem in so grundlegenden Bereichen wie der Partnersuche, der Sexualität und Fortpflanzung - natürlich seine Ursachen und Ursprünge in der menschlichen Evolutionsgeschichte hat bestreitet außer ein paar hartgesottenen Kreationisten oder religiösen Fanatikern doch kaum noch jemand. Daraus den Kurz-Schluß zu ziehen, wir müssten uns diesem evolutionären, genetisch verankerten Erbe deshalb bedingungslos unterwerfen, zeugt jedoch von gehöriger Ignoranz gegenüber kulturellen Werten und Errungenschaften, die das Mensch-Sein, wie wir es heute verstehen und definieren, doch eigentlich erst ausmachen. Eine Ignoranz, die allerdings nicht unüblich ist für Vertreter der Naturwissenschaften, deren Unbehagen im Umgang mit 'unscharfen' Themen wie Kunst, Kultur und Psyche etc. oft allzu offensichtlich ist. Das 'egoistische Gen', das u.a. unzählige Generationen lang dafür sorgte, daß Alte und Kranke frühzeitig ihrem Schicksal überlassen und damit zum Tode verurteilt wurden, mußte sich geschlagen geben gegen kulturelle Werte, die den Schutz der Schwachen und Alten zu einem Grundprinzip erhoben haben, und die heute nur noch von politischen Wirrköpfen und Extremisten angezweifelt werden. Und auch die biologischen Notwendigkeiten die den Fortpflanzungstrieb zu einem der stärksten der menschlichen Bedürfnisse überhaupt gemacht haben, konnten letztlich die Erfindung von Empfängnisverhütungsmitteln nicht verhindern - das vielleicht wichtigste Aufeinanderprallen von "Natur" und "Kultur", das es in der Menschheitsgeschichte je gab. Hier lässt sich die direkte Brücke zum Thema 'Eifersucht' schlagen: aus Urzeiten 'sexueller Selektion' (Rohde) und genetischer Programmierung zur tiefempfundenen Sorge um den eigenen Fortpflanzungserfolg entstanden, sind die Ursachen der Eifersucht - in den jeweils verschiedenen Ausprägungen bei beiden Geschlechtern - leicht nachvollziehbar. Offensichtlich sollte aber auch sein, daß die Umstände und Sachzwänge, die den Eifersuchtsreflex früher zu einer Frage von Leben oder Tod (der eigenen Gene) machten, in der modernen Welt, in der 'Sexualität' schon lange nicht mehr automatisch mit 'Fortpflanzung' gleichzusetzen ist, praktisch nicht mehr existieren. Was davon noch übrig ist, ist kultureller Natur, sind Regeln und Vorschriften, die von politischen und religiösen Institutionen und immer stärker auch durch die Medien, die üblicherweise eher an den Bauch als an den Kopf appellieren, zum eigenen Nutzen aufrecht erhalten werden. Es steht uns jedoch - zumindest im westlichen Kulturkreis - weitgehend frei, uns den entsprechenden Konditionierungen zu entziehen, wenn wir der bequemen Versuchung widerstehen. uns auf überkommenen Verhaltensmustern nur deshalb auszuruhen, weil uns die Wissenschaft inzwischen bestätigt, daß sie aus urzeitlich-evolutionärer Sicht "natürlich" sind, und aufgrund des kurzen Zeitraums, den der Homo Sapiens überhaupt erst existiert, auch heute noch in uns stecken. 'Eifersucht. Ein Lesebuch für Erwachsene' mag was die ganz wenigen darin enthaltenen Hinweise auf wissenschaftliche Studien etc. angeht, nicht mehr auf der Höhe der Zeit sein. Es bietet jedoch heute wie vor 20 Jahren genug Denkanstöße und Ansätze, die eigenen Probleme mit Eifersuchtsgefühlen in der Partnerschaft kritisch und aus veränderten Blickwinkeln zu betrachten. Psychoanalyse und Kulturdeterminismus sind zur Zeit vielleicht nicht die beliebtesten Blickwinkel, weil sie uns zu schwierigen und unangenehmen Selbstreflektionen anhalten, statt uns einzulullen und die Verantwortlichkeit für unsere Handlungen auf Biologie, Evolution und Gene abzuschieben. Die Entscheidung, welchen Blickwinkel wir letztlich einnehmen wollen liegt aber auf jeden Fall bei uns selbst. Zusammenhänge erkennen hilft! 5 von 5 PunktenEs gibt "Bücher für eine bessere Welt" und dies ist eines davon. Erstmals erschienen 1979, waren die AutorInnen ihrer Zeit recht weit voraus. Heutige LeserInnen sind viel mehr für das Zerstörerische und seine Ursachen in patriarchalen Gesellschaften sensibilisiert und werden aus den Gedankengängen in diesem Buch Nutzen ziehen können. Es genügt, die Zusammenhänge von Eifersucht und Besitzdenken zu erkennen, um neue Handlungsalternativen zu erhalten. Dies leistet das Buch. Wenig Wahres über ein wichtiges Thema 1 von 5 PunktenSeit seinem Erscheinen im Jahre 1979 hat dieses Büchlein 1996 die achtunddreißigste und offenbar völlig unüberarbeitete Auflage erreicht. Es isteine Sammlung von Beiträgen (einer davon ein Cartoon) vier verschiedener Authoren zum Thema Eifersucht und ihrer Ursachen bzw. ihrer Bewältigung. Die Authoren verbindet ein Hang zu einem psychoanalytischen und kulturdeterministischen Konzept der Psyche. Entsprechend portraitieren sie Eifersucht als "allgegenwärtige " und "tödliche Krankheit" der westlichen Zivilisation, als typisches Zeichen "geheuchelter Liebe", als "sexueller Niederschlag des Privateigentums" oder auch als regressive Erscheinung infolge "emotionaler Defizite aus der Kindheit", welche wiederum das Ergebnis einer "verheerenden Erziehungsmethode" seien, die während der "ödipalen Phase" angreife. In jedem Falle sei Eifersucht durch "gesellschaftliche und politische Faktoren" bestimmt, nicht aber "angeboren". Bei derartig extremen Behauptungen stellt sich die Frage nach der wissenschaftlichen Grundlage. Den rein kulturdeterministischen Ansatz rechtfertigen die Authoren durch eine scheinwissenschaftliche Ausgrenzung aller Biologie. Diese Aufgabe übernimmt gleich zu Beginn der inzwischen verstorbene Sexualpsychologe Ernest Bornemann, der uns selbstbewußt mitteilt, "im Gegensatz zur herrschenden Laienmeinung besteht im Tierreich kein Sexualneid". In dem sich anschließenden Exkurs in die ihm offenbar weitgehend unbekannte Tierwelt wird (ohne jeden Verweis auf Quellen) eine Begründung geliefert, die geeignet ist, nicht nur den Verhaltensbiologen unter den Lesern die Augen weiten zu lassen und die nur als barer Unsinn bezeichnet werden kann. Aus diesem zieht Bornemann den Schluß, daß Eifersucht keineswegs ein angeborener Aspekt der "menschlichen Natur", sondern ein "spezifisch menschlicher Affekt" sei und zudem "das anerzogene Produkt sexualrestriktiver Gesellschaftsordnungen". Erst "Privateigentum und Patriarchat" hätten zur männlichen Monopolisierung der Frau geführt, wohingegen Kulturen, die keinen Privatbesitz kennen, "eifersuchtsfrei" seien. Die Siebziger lassen Grüßen! Seit Erscheinen des Buches ist (offenbar unbemerkt von den Authoren) eine beachtliche Anzahl von Verhaltensstudien zum Thema Eifersucht bei Menschen und anderen Arten durchgeführt worden. Die Behauptung im Tierreich bestehe kein "Sexualneid" ist schlichtweg falsch. Es gibt wohl kaum eine bei so vielen Tiergruppen verbreitete Verhaltensäußerung, wie die (männliche) sexuelle Eifersucht. Die Anpassungsfunktion der männlichen Eifersucht besteht darin, zu verhindern, daß Konkurrenten zur Befruchtung kommen, denn nur diejenigen Männchen, die sich der Neigung der Weibchen, sich mit anderen Männchen zu paaren, erfolgreich widersetzen, führen ihre genetische Linie fort. Weibchen haben dieses Problem wegen der internen Befruchtung nicht. Die Eifersucht des Weibchens soll verhindern, daß die für die Jungenaufzucht notwendige Unterstützung und Resourcen des Männchens mit weiteren Weibchen geteilt werden müssen. Sie ist eine adaptive Antwort auf die Neigung von Männchen vieler Arten, mehr als nur eine soziale Partnerin monopolisieren zu wollen - wiederum eine männlich-menschliche Eigenschaft. Dieser Geschlechtsunterschied der Eifersucht wird von der Evolutionstheorie vorausgesagt und zudem von Untersuchungen an Menschen empirisch gestützt [1]. Hinsichtlich der (falsch gestellten) Frage, ob Eifersucht ein angeborenes oder anerzogenes Reaktionsschema sei, verweist Schmidt hoffnungsvoll auf drei angeblich eifersuchtsfreie Kulturen des pazifischen Raums (für alle drei besagen ethnologische Quellen gegenteiliges) und kommt zu dem Schluß, "daß Eifersucht nur in einer trieb- und lustfeindlichen patriarchalischen Gesellschaftsordung ein besonderes Problem zu sein scheint". In ähnlicher Weise argumentiert Arno Plack, es gäbe "von Eifersucht freie Gemeinschaften" und führt eine anekdotische Beobachtung der Anthropologin Margaret Mead an, die sie in den zwanziger Jahren während eines Studienaufenthalts auf Samoa gemacht hatte. Das völkerkundliche Interesse der Authoren hat seit erscheinen des Buches jedoch scheinbar stark nachgelassen, denn 1983 erschien die bekannteNachfolgestudie des Anthropologen Derek Freeman [2], der u.a. zeigte, daß die Samoaner sogar in ausgesprochen hohem Maße eifersüchtig sind. Im Gegensatz zu Schmidt konnten außerdem die Evolutionspsychologen Martin Daly und Margo Wilson [3] auch nach gründlicher Durchsicht der ethnologischen Literatur keine Kultur finden, in der es nicht zumindest Hinweise auf das Vorhandensein von männlicher Eifersucht gab. Der evolutionäre Ansatz liefert eine guteErklärung für die von Heinz Körner mit Unverständnis registrierten extremen Ausprägungen der Eifersucht (u.a. Gewalt, Mord): "Welch eine elementare Kraft muß hinter diesem Gefühl stehen, daß es so einschneidend und weitreichend in unser aller Leben einzugreifen vermag?" (S. 32). Die Antwort darauf kennen wir: Diese "Kraft" heißt "sexuelle Selektion" [1]! Bleibt zu fragen, welche Lösungen die Authoren ihren von Eifersucht geplagten Lesern zu bieten haben. Als hilfesuchender Leser wäre ich enttäuscht. Beispiele: Körner sieht die ultimative Lösung im politischen Wirken des Einzelnen auf die Gesellschaft: "Je mehr Menschen den Mut aufbringen, nicht in kindlichen Abhängigkeiten verhaftet zu bleiben, sondern in der Begegnung mit den Mitmenschen neue Erfahrungen zu wagen, um so entscheidender wird auch die Rückwirkung auf das jeweils persönliche Umfeld und letztlich auf die gesamte Gesellschaft sein." Adalbert Schmidt plädiert für ein Zulassen des Gefühls und bietet dem Leser abschließend "Trost" in der Bemerkung: "Es gibt für einen erwachsenen Mensch eigentlich keinen Grund zur Eifersucht, es sei denn, er hat so viele "Macken", daß er kaum noch liebenswert ist. Oder er ist so liebesunfähig, daß er kaum noch genießen kann. Aber diese Macken und Unfähigkeiten lassen sich beheben." Als akut Eifersüchtigen würde mich diese Bemerkung erst in tiefe Selbstzweifel stürzen! Daß Eifersucht, ebenso wie andere Gefühlsregungen zum ernsten Problem, ja zur Qual werden kann, steht außer Frage. Doch wird unser Erfolg im Umgang damit wesentlich davon abhängen, wie gut wir die Ursachen und Mechanismen des Problems verstanden haben [1, 4, 5]. Das Buch "Eifersucht" ist eher geeignet, der hilfesuchenden Öffentlichkeit von solcher Art des Selbstverständnisses fernzuhalten. In diesem Sinne wäre es wünschenswert, daß sich die Authoren des Buches die Bemerkung ihres Mitauthors Arno Plack noch einmal zu Herzen nähmen: "Nur Einsicht in das, was ist, kann eine realistische Hoffnung begründen" ( S. 118). Doch was bliebe nach der "Einsicht" von Körners Klassiker noch übrig? Percy Rohde Literatur [1] Buss, D. M. 1994 Die Evolution des Begehrens. Geheimnisse der Partnerwahl. Hamburg: Kabel. [2] Freeman, D. 1983 Margaret Mead and Samoa: The making and unmaking of an Anthropological myth. Camebridge and London: Harvard University Press [3] Daly, M., Wilson, M. & Weghorst, S. 1982 Male sexual jealousy. Ethol. Sociobiol. 3, 11-27. [4] Bruck, A. 1990. Sexuelle Eifersucht. Erscheinungsformen und Bewältigungsmöglichkeiten im Kulturenvergleich. Westdeutscher Verlag, Opladen [5] Sheets, V. L., L. l. Fredendall, and H. M. Claypool. 1997. Jealousy evocation, partner reassurance, and relationship stability: an exploration of the potential benefits of jealousy. Evol. Human. Behav. 18: 387-402. |
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Das Patriarchat. Ursprung und Zukunft unseres Gesellschaftssystems. von Ernest BornemanBroschiert von Fischer-TB.-Vlg.,FfmAngebote bei Amazon: ab EUR 1,43 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3596234166, Erscheinungsdatum: Juli 1994, Auflage: 8. Aufl. |
2 Kundenrezensionen:"Eine wirklich befreiende Ethik muss das Dogma der Vorrangigkeit der Heterosexualität (mit genitaler Zielsetzung) verwerfen" 5 von 5 PunktenZitat von Susan Sontag Bereits in der Widmung bekennt sich der Anthropologe und Sexualwissenschaftler Ernest Borneman dazu, dass sein Buch "Das Patriarchat" (erstmals erschienen 1975) den Frauen gewidmet ist. "Es soll der Frauenbewegung dienen, wie "Das Kapital" der Arbeiterbewegung gedient hat: als Analyse der Vergangenheit, als Schlüssel zur Zukunft, als Waffe im täglichen Kampf der Gegenwart." Nicht umsonst wird der Vergleich zu dem "Kapital" von Karl Marx gezogen, denn schließlich schreibt hier ein bekennender Marxist, dem es darum geht zu zeigen, dass die vorpatriarchalische, also matristische Gesellschaftsordnung eine klassenlose war. Erst das Patriarchat habe die Spaltung der vorgeschichtlichen Gesellschaftsordnung dieser Region in Klassen bewirkt. Die Folgen dieser "neolithischen Revolution" waren Privateigentum, Klassengesellschaft, Unterdrückung des Kindes und eben die Erniedrigung und Unterdrückung der Frau. Borneman untersucht in seiner wissenschaftlichen Arbeit die patriarchalischen Wurzel im antiken Griechenland und im antiken Rom. Das heißt aber er umgeht die patriarchalische Struktur in den drei monotheistischen Religionen. Das hat mir in dem Buch gefehlt. Ansonsten habe ich das Buch förmlich verschlungen und finde nicht, dass es irgendwie veraltet wäre. Borneman wendet sich zunächst der ökonomischen und sozialen Basis des griechischen und römischen Patriarchats, bevor er sich dann ihrem jeweiligen sexuellen Überbau widmet. Was die Frühgeschichte des menschlichen Geschlechtslebens anbetrifft, so ist kein Werk von vergleichbarer Breite in Angriff genommen worden. Borneman behandelt alle möglichen Ausdrucksformen der Sexualität in antiken Griechenland und Rom. Was er dabei aufdeckt, wird manchem bürgerlichen und konventionellen Leser die Schamesröte ins Gesicht treiben. Im Unterschied aber zu Büchern, die die "saftigen" Stellen der griechischen und römischen Autoren zusammentragen, um den Leser aufzugeilen oder Bücher von homoerotischen Autoren, die in offener oder verschlüsselter Form Bestätigung ihrer eigenen Neigung suchen, indem sie zitieren, wie "anders" die Alten über dieses Thema dachten, will Borneman erklären, wieso sich die Griechen in dieser oder jener sexuellen Hinsicht anders als andere Völker verhielten. Man darf dabei vor allem eins nicht aus den Augen verlieren: die angeblich so fortschrittlichen Kulturen der Griechen und Römer, denen wir sogar angeblich die Demokratie verdanken, waren Sklavenhalterstaaten. Die Sklaven wurden von den "freien" Griechen und Römern noch nicht einmal als Menschen betrachtet, sondern sie waren nur ein Ding, eine Arbeitskraft auf dem Niveau der Ochsen, mit denen man machen konnte was man wollte. Die sexuellen Aspekte der Sklaverei (trotz des Verbots mit männlichen und weiblichen Sklaven Geschlechtsverkehr zu treiben) sind, laut Borneman, die wichtigsten, die traumatischsten des griechischen und römischen Sexuallebens. Die sexuell demoralisierenden Effekte der Sklaverei werden jedem deutlich, der bedenkt, dass die stillschweigende Erlaubnis mit einer Sklavin oder einem Sklaven alles machen zu dürfen, ohne dass sie selber dabei etwas zu empfinden brauchen und ohne dass sie sich gegen Praktiken wehren können, die ihnen zuwider sind eine Förderung von seelischer Kälte, Verdinglichung und Sadismus darstellen. Und in diesem Prozess gerieten auch die Ehefrauen und Kinder, die in dieser Sklavenhaltergesellschaft ebenfalls als Eigentum des "freien" Mannes betrachtet wurden, die er ebenfalls unbehindert ausbeuten konnte. Wie schon in den drei monotheistischen Religionen (obwohl auch der Buddhismus und der Hinduismus nicht gerade die frauenfreundlichsten Religionen sind!) herrschte auch im griechischen und römischen Patriarchat eine aus Frauenangst und Frauenhass gespeiste Frauenfeindlichkeit. Diese Frauenfeindlichkeit ging vor allem im antiken Griechenland soweit, dass die "freien" Griechen den Analverkehr mit Knaben bevorzugten, aus Furcht und Abscheu vor der Vulva. In einer auf Leistung bezogenen Gesellschaftsordnung stellte die Frage wie oft der Mann kann und wie große sein Penis ist, die Kernfrage des patriarchalischen Sexuallebens dar. Die griechische Sprache vergleicht den Geschlechtsverkehr in vielen Metaphern sogar mit dem Krieg. Auch die Homosexualität (genauer: die Päderastie) war "weniger eine sexuelle "Abweichung" im Sinne der Individualpsychologie, sondern ein soziologische Phänomen. Mehr noch: ein Klassenphänomen, das in Athen den Zugang zu den führenden Positionen im Staatswesen, der Wirtschaft, der Philosophie und der Künste regelte." Nach der ausgezeichneten Analyse mit einem unglaublich umfangreichen Material kommt Borneman in seinem Schlusskapitel "Die Zukunft" zu einer Folgerung, die für viele Menschen vielleicht suspekt sein wird. Nachdem er gezeigt hat, dass das Sexualleben im griechischen und römischen Patriarchat in Gegensatz zu den vorpatriarchalischen Gesellschaften der Alten Welt, die polymorph-panerotisch ausgerichtet waren, auf die Erogeneität der (männlichen) Genitalien konzentriert war, sieht Borneman in der Überwindung des Patriarchats nicht nur eine Befreiung der Frau von der Diktatur des Mannes, sondern auch eine Befreiung der Sexualität von der Tyrannei der Genitalien. Für den überzeugten Marxisten entspricht der klassenlosen Gesellschaft der Zukunft eine geschlechtslose Gesellschaft. Das Schlusskapitel ist somit ein wichtiger Beitrag für die Gender-Szene. Borneman bezieht sich auf marxistische Humanbiologen, Genetiker und Hormonforscher, denen zufolge der Sexualdimorphismus, die Zweiteilung der Menschen in Männer und Frauen, weitgehend gesellschaftlichen und nicht biologischen Ursprungs ist (damit nimmt er sozusagen Judith Butler vorweg). Die ganze Diskussion, ob nun Frauen die "besseren" Menschen sind, ist ein Verrat an der These der Gleichberechtigung der Geschlechter. Wer Sonderrechte der Frau verlangt, steckt immer noch mit einem Fuß im Patriarchat mit seinem inhärenten Prinzip der biologischen Hierarchie, der Unabänderlichkeit der Geschlechtsunterschiede. In Anbetracht der derzeitigen Bevölkerungsexplosion muss sich die Frau auch von ihrer biologischen Determiniertheit befreien: der Fruchtbarkeit! Die Sexualität zwischen Mann und Frau sollte auch nicht mehr eine Variante des Lutherschen Diktums von 2 mal 1 pro Woche sein: "einmal rein, einmal raus, fertig ist der kleine Klaus!", sondern sie muss polymorph sein, oder sie führt das Prinzip der Herrschaft (der Mann oben, die Frau unten!) durch die Hintertür der Sexualität wieder ein. Trotz der rechtlichen und politischen Emanzipation der Frau in Europa und Nordamerika, zeigen Phänomene wie die Pornographie und Prostitution oder die nach wie vor vorhandene "exklusive Rolle der Fortpflanzungs-Heterosexualität" (Guy Hocquenghem) in den kirchlichen Institutionen wie weit entfernt die wirkliche Befreiung der Frau noch immer ist. Nach Bornemann gibt es sowieso keine "Gleichberechtigung" mit dem Patriarchat, sondern nur durch Zerschlagung des patriarchalischen Systems und Errichtung einer alternativen, klassenlosen, nicht auf Leistung, Macht, "Recht", Autorität und Gehorsam beruhenden Gesellschaftsordnung kann die Frau sich emanzipieren. Frauen die sich im Patriarchat Gleichberechtigung verschaffen wollen, "machen sich zum Handlager eines Ausbeutungssystems, das den Gemeinnenner von Sklaverei, Feudalherrschaft und Kapitalismus darstellt: der Tyrannei der Klassenausbeutung". Die Frauenbefreiung hat noch einen langen Weg! es müßten mehr Sterne zu vergeben sein 5 von 5 PunktenIch habe dieses Buch unvoreingenommen gelesen mit der Motivation, auf einige Fragen Antworten zu bekommen. Ich zitiere: " ... Das Verhältnis zwischen einer erobernden Truppe und den Frauen des eroberten Volkes steht fast überall unter dem Schatten gegenseitiger Verachtung. ... Wir haben bereits erwähnt, dass die Unfähigkeit des patriachalischen Griechen, die Frau als ebenbürtiges Wesen wahrzunehmen, auf diese traumatische Erniedrigung zurückgehen mag. ... " Heute gibt es ja oft folgende Meinung von vielen Männern: "ihr Frauen habt es doch viel besser, wir müssen arbeiten und ihr braucht nur die Kinder groß ziehen" oder " Frauen sind einfach besser dran, die haben einfach mehr Kraft, Beruf und Kinder-großziehen kriegen die locker hin" und was die Vorurteile mehr sind. Frauen kommen dann mit Gegenargumenten. "Ihr Männer haltet doch zusammen und haltet gemeinsam uns Frauen von den Näpfen der Macht fern. Da hat man doch als Frau garkeine Chancen. Jedenfalls wenn es um die ganz große Macht geht" oder "die wirklich wichtigen Entscheidungen werden alle nur von Männern getroffen " und andere Äußerungen. Ich finde, beides greift zu kurz. Männer sowohl wie Frauen zahlen für das derzeit sehr wohl noch gängige und gelebte Patriarchat einen hohen Preis, da es beide Geschlechter von ihrer ganzen Kraft abschneidet. Männer hält es davon ab, sich ihrer eigenen Kraft zu öffen und für Heilung und Seelen-Pflege Frauen zu beauftragen. Und Frauen werden mit dieser Lebensform künstlich klein gehalten, sie leben ganz oft fern ihrer eigendlichen Kraft, da die ihnen abgesprochen wird und ihnen künstlich die ihnen zustehende Anerkennung vorenthalten wird. Männer sowohl wie Frauen brauchen gleichgeschlechtliche Vorbilder eines gesund gelebten kraftvollem Lebens als Mann bzw. als Frau. Und die fehlen uns fast ganz, das ist jedenfalls meine Beobachtung. Ich habe lange gebraucht, um die biologischen Unterschiede zwischen den beiden Geschlechtern zu erkennen UND anzuerkennen. Mit unserem derzeitigem Lebenskonzept sind wir da meilenweit von entfernt. Was ich sehe , ist, dass die aus diesem Konzept kommenden Verletzungen so häufig sind und so selbstverständlich, dass der Blick dahin oft nicht gesucht wird. Und so viele Menschen in einem kleinerem Leben als möglich wäre festhängen. |
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Unsere Kinder im Spiegel ihrer Lieder, Reime, Vers Verse und Rätsel. ( Studien zur Befreiung des Kindes, Bd. I.) von Ernest BornemanGebundene Ausgabe von Walter VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 2,19 ISBN: 3530094005, Erscheinungsdatum: Februar 1990 |
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Männertraum(a): Ein Lesebuch für Erwachsene von Heinz Körner, Roland Kübler, Ernest BornemanTaschenbuch von Körner, FellbachAngebote bei Amazon: ab EUR 0,01 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 392202808X, Erscheinungsdatum: 1990, Auflage: 8., Aufl. |
3 Kundenrezensionen:Ehrlichkeit gefragt! 4 von 5 PunktenNach einer Flut selbstverherrlichender, vielfach polemischer Frauenliteratur, die nur sich und ihre Belange wahrnimmt, ist es erfrischend auch mal die männliche Position beleuchtet zu sehen. Fast hätte man meinen können, es gibt sie nicht. Was schmunzeln lässt, ist, dass sich die modernen "Machas" sukzessive zu dem entwickelt haben, was sie an ihrem Männerbild so sehr verabscheuen. Man projiziert die Schuld auf andere, teilt aus, fühlt sich selbst als elitär und leidet unter eingeschränkter Wahrnehmung. Das alles ist menschlich. Schließlich haben wir alle unsere Licht- und Schattenseiten, Männer wie Frauen. Wer dem widerspricht, ist entweder nicht ehrlich, einseitig informiert oder er geht mit einem geschlossenen Auge durchs Leben. Ein gutes Buch muss bemüht sein diese Tatsache herauszustellen, sonst werden nur neue Gräben geschaffen. Den Autoren ist es so einigermaßen gelückt. Klüfte vertiefen statt Brücken zu bauen 1 von 5 PunktenSchade, ich hatte mir mehr erwartet. Gefunden habe ich Stimmungsmache, die den beklemmenden Eindruck hinterläßt, das die Autoren halt machen im Nachdenken wenn Sie scheinbar die Schuld jemandem zuweisen können. Schade um die guten Ansätze, die leider nicht konsequent zu Ende gedacht wurden. Für jemanden der auf der Suche nach Lösungen ist, ist es nicht empfehlenswert. Das Frauen keine Engel sind wissen wir alle. Das sie aber nicht "der Ursprung allen Übels" sind wissen wir auch alle. Ein Buch das eher geeignet ist Klüfte zu vertiefen als Brücken zu bauen. Männertraum(a) 5 von 5 PunktenBei seinem Erscheinen war dieses Lesebuch sicher seiner Zeit weit voraus. Auch wenn sich über manche These darin streiten läßt - besser kann man Diskussionen zwischen den Geschlechtern nicht mehr provozieren. Endlich mal Männer, die sich gegen den vorherrschenden Trend wehren, daß Frauen die besseren Menschen sind, obwohl auch sie Männern ganz schön zusetzen und es ihnen nicht gerade leicht machen. Gerade Frauen sollten sich von diesem Buch mal "ärgern" lassen, und Männern macht es Mut! Klasse! Glückwunsch an Herausgeber, Autoren und Verlag für den Mut, solch ein Buch zu machen! |
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Unsere Kinder im Spiegel ihrer Lieder, Reime, Verse und Rätsel / Ernest Borneman.Unbekannter Einband von Olten, Freiburg (im Breisgau) : Walter,Angebote bei Amazon: ab EUR 24,02 ISBN: , Erscheinungsdatum: Januar 1973 |
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Das Geschlechtsleben des Kindes. Beiträge zur Kinderanalyse und Sexualpädologie. von Ernest BornemanBroschiert von DTV Deutscher TaschenbuchAngebote bei Amazon: ab EUR 0,24 ISBN: 3423150416, Erscheinungsdatum: August 1995 |
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Die Griechischen Sagen von Erich Lessing, Ernest Borneman, Wolfgang OberleitnerGebundene Ausgabe von OrbisAngebote bei Amazon: ab EUR 4,84 ISBN: 357201221X, Erscheinungsdatum: 2000 |
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Ernest Borneman, von Hans Christian Meiser (Hrsg.)Broschiert von Goldmann Verlag, München,Angebote bei Amazon: ab EUR 3,99 ISBN: 3442110521, Erscheinungsdatum: 1990 |
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Sexual-Lexikon : Handbuch der Liebe und Sexualität. von Ernest BornemanGebundene Ausgabe von Frankfurt a.M. , Wien , Zürich : Büchergilde Gutenberg,Angebote bei Amazon: ab EUR 6,33 ISBN: , Erscheinungsdatum: Januar 1969 |
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