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Tom Jones: Die Geschichte eines Findelkindes. Roman (insel taschenbuch) von Henry FieldingTaschenbuch von Insel VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 6,56 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3458349391, Erscheinungsdatum: Dezember 2006, Auflage: 1 |
4 Kundenrezensionen:Ein MUSS!! 5 von 5 PunktenMuss man einfach gelesen haben - ein Genuss immer wieder - einer der Klassiker - mit dem Simplizissimus eines von 10 Büchern für die Insel - einer der ganz Großen - ein Autor mit wunderbarem Humor, feiner Ironie, und bewundernswerter geradezu chirugischer Klugheit - spannend und abenteuerlich und unterhaltsam und lehrreich - eine wahrhaft höchst seltene Kombination - KAUFEN und LESEN und VERSCHENKEN!!!!!!! Ein Held ohne Eigenschaften 5 von 5 PunktenIn Henry Fieldings Roman entführt uns der Autor in die dekadente Welt des 18. Jahrhunderts. Dem Gutsherrn Allwerth wird ein Säugling auf die Schwelle gelegt. Der großmütige Mann nimmt den Jungen auf und gibt ihm den Namen Tom Jones. Der Junge gedeiht prächtig mit seinem dankbaren Herzen. So stellt der Auto schließlich fest, dass Tom so liebenswert war und daher keine Feinde haben konnte, außer sich selbst. Doch die höchst menschlichen Schwächen des Helden nutzt der eifersüchtige Cousin für seine Zwecke und die Dummheit des jungen Jones tut das Übrige. Tom Jones verliert die Gunst seines Ziehvaters und zieht auch noch den Zorn des Nachbars auf sich, als er sich unsterblich in dessen Tochter verliebt. So wird Tom Jones zu einem Heimatlosen. Bei seinem Ziel, die Gunst der Gesellschaft wieder zu erlangen, macht er so manche Bekanntschaft und gerät in delikate Situationen. Schließlich wird er sogar des Mordes beschuldigt und kommt ins Gefängnis. Doch endlich beginnen die Ereignisse eine höchst unerwartete und befriedigende Wendung zu nehmen. Die Geschichte des jungen Findlings mit dem großen Herzen und der naiven Gesinnung wird mit großer Leichtigkeit und der nötigen Brise Ironie erzählt. Der Autor bringt seine eigene Person mit vielen Kommentaren ein. Er tritt für die Schwachen ein, entschärft kritische Momente, deckt Bosheiten auf und macht menschliche Stärke sichtbar. Die menschliche Neigung vorschnell zu urteilen und Vorurteile zu pflegen wird ebenso offen dargestellt, wie klar gemacht wird, dass Tugendhaftigkeit mehr Schein als Sein ist. Vielleicht hat er deshalb eine so offensichtliche Vorliebe für seine Hauptperson. Er gönnt Tom Jones am Ende ein vollgeschütteltes Maß an Glück. gelehrte Satire und Gesellschaftsanalyse 4 von 5 PunktenTom Jones steht mit seinem Erscheinen im 18. Jahrhundert in der Tradition der großen erzählerischen Beiträge Englands zur Weltliteratur. Fieldings Werk steht auf der Höhe derer von Swift, Defoe sowie später Thackeray und Dickens und ist aus drei Gründen beachtenswürdig: 1. Vordergründig ist Tom Jones die abwechslungsreiche und trotz der unglaublichen Länge von nahezu 1000 Seiten nie langweilige Geschichte eines Findelkinds, das gegen alle Widerstände der Verwandten und der Gesellschaft am Ende die Tochter eines reichen Landjunkers heiratet. Im Rahmen dieser Erzählung blättert Fielding aber die Gesellschaft des 18. Jahrhunderts mit einer Präzision auf, dass dem Roman eine verblüffende Zeitlosigkeit zugestanden werden muss. Die Freiheiten des Adels, das Elend der Armen, aber auch die relativ wohlgeordnete Struktur eines trotz aller politischen Unwägbarkeiten funktionierenden Gemeinwesens werden dem Auge des Lesers dargeboten. Der Autor kombiniert mühelos satirisch-derbe Züge mit Gesellschaftsanalyse und philosophischen Ausführungen und gibt seinen Figuren eine psychologische Tiefe, wie sie in der Weltliteratur nur selten zu finden ist. Thackerays Romanuntertitel "Roman ohne Helden" würde auch auf diesen Roman passen, ist doch Fielding ein viel zu genauer Beobachter, als dass er seinen Protagonisten irgend etwas Heldenhaftes lassen würde. Er verstrickt sie meisterhaft in Intrigen, Verwicklungen und Abenteuer, die äußerst temporeich und wohl in erster Linie dem Unterhaltungswert geschuldet sind. Dabei bleibt keiner moralisch völlig sauber, aber dafür sind Fieldings Personen um so glaubwürdiger und tiefer. 2. Daneben ist dies aber auch ein äußerst gelehrter, um nicht zu sagen philosophischer Roman, was Fielding in all der Dramatik geschickt verpackt. Da Fielding offenbar äußerst belesen war und seine alten Griechen und Römer - wie etwa Homer, Vergil, Horaz und Ovid) genau kannte, sind diese Ausführungen auch heute noch weit gehend aktuell und äußerst vergnüglich zu lesen und auch geeignet, das Wissen des Autors staunend zu würdigen. Der Autor ist nicht nur ein großer Kenner der Antike, sondern auch ein großer Psychologe und Dialogschreiber. Insgesamt ist diese Kombination aus erzählerischem Vermögen und psychologischer und philosophischer Fundiertheit eine ziemlich ungewöhnliche. 3. Der Roman besteht aus 18 "Büchern", von denen jedes wiederum mit einem Einführungskapitel versehen ist, in dem sich der Autor kenntnisreich über das Schreiben auslässt. Der Leser erhält somit auch noch eine kostenlose Theorie und Einführung in die Schriftstellerei, die von seltener Fundiertheit ist. Einen Punkt muss ich aber abziehen, da es dem weisen Satiriker nicht gelingt, ein halbwegs akzeptables und dem Roman würdiges Ende hinzukriegen. Am Ende schüttet er das Füllhorn des Glücks in einem Maße über seine Protagonisten aus, dass es zwar der Glückseligkeit aller Beteiligten dient, aber dem intellektuell versierten Leser etwas peinlich ist. Ein Autor von den Geistesgaben Fieldings sollte ein etwas raffinierteres Ende hinbekommen haben können. Eine wahre Kostbarkeit 5 von 5 PunktenFangen wir damit an, daß dieses Buch seinen Preis wirklich wert ist: wunderschön gebunden liegt es in den Händen, auf elfenbeinfarbigem Dünndruckpapier durchwandern wir die Geschichte des Findelkindes Tom Jones. "Die kraftvolle Derbheit der Handlung, die humorvolle und lustspielhaft pointierende Darstellung sowie der hinreißende erzählerische Schwung werden in den Einleitungskapiteln der 18 Bücher des Romans kontrapunktisch abgelöst durch theoretische Exkurse, in denen der Autor über die Kunst und die Technik des Schreibens brillant meditiert." Treffender kann man es wirklich nicht ausdrücken. Man bekommt sogleich zu Beginn den Eindruck in der Stube des Erzählers zu sitzen und ein Gespräch mit ihm zu führen ÜBER seine Geschichte - er stellt Fragen, gibt Hinweise, klagt an und beschwichtigt. All das in einer durchaus verständlichen Sprache, wenn auch der Zeit angepasst. Die kurzen Kapitel wirken wie Gemälde, detailliert beschrieben, fließend und mitreißend. Für Liebhaber schöner Bücher mehr als empfehlenswert und insbesondere als Geschenk eine wirklich gute Idee. |
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Das Tagebuch von Indiana Jones von Henry JonesGebundene Ausgabe von OetingerAngebote bei Amazon: ab EUR 7,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3789184233, Erscheinungsdatum: Mai 2008, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Das Tagebuch dokumentiert die Karriere von Indiana Jones und umfasst den Zeitraum von 1908 bis 1957. 4 von 5 Punkten"April 1908. Ich heiße Indiana Jones. Eigentlich ist mein Vorname Henry. Aber so heißt auch mein Vater, und deswegen werd ich lieber Indiana genannt." So lautet der erste Tagebucheintrag des wohl bekanntesten und unkonventionellsten Archäologen der Filmgeschichte. Das mit einem wattierten Kunstledereinband aufwändig gestaltete Buch hinterlässt beim Leser tatsächlich den Eindruck, in den kürzlich vom russischen Inlandsgeheimdienst freigegebenen ganz persönlichen Aufzeichnungen von Dr. Henry Jones jun. zu blättern. Zusammengestellt wurde es von dem Autorenteam Anthony Magnoli, Jenna Land Free und Amelia Riedler. Anhand von zahlreichen Skizzen, Fotos, handschriftlichen Notizen und Zeitungsausschnitten, die ebenfalls von Anthony Magnoli in Zusammenarbeit mit Kristen Wisehart und Joanna Price gestaltet und montiert wurden, können Leser jeden Alters die Abenteuer Indys nachrecherchieren. Allerdings nicht die Ereignisse in der Zeit zwischen Mai 1933 und September 1935, denn diese Seiten wurden aus dem Buch entfernt. "Das Tagebuch von Indiana Jones" wurde von Christian Dreller aus dem Englischen übertragen und enthält eine Beilage, in der Ergänzungen zur deutschen Übersetzung zu finden sind. Die eingeklebten Notizen des russischen Geheimdienstes - Abteilung Spezialsammlungen - halten den Leser auf dem Laufenden, indem sie die erwähnten Personen, Artefakte oder Gottheiten genauer erläutern. Diese ursprünglich für die koreanischen, chinesischen und kubanischen Genossen der Russen gedachten Haftnotizen erleichtern dem Leser auch die Orientierung in "Das Tagebuch von Indiana Jones", das geradezu zum Stöbern einlädt. Das Tagebuch dokumentiert die Karriere von Indiana Jones und umfasst den Zeitraum von 1908 bis 1957. Festgehalten sind Indiana Jones' Begegnungen mit Lawrence von Arabien, Teddy Roosevelt, dem mexikanischen Revolutionär Pancho Villa sowie seine späteren Abenteuer mit dem Thuggee-Kult, den Nazis und dem Königreich der Kristallschädel. Auch der chinesische Junge Short Round, alias Shorty, der Indiana Jones bei seinem Abenteuer in Indien begleitete, hat einige Einträge in Indys Tagebuch gekritzelt. Im Großen und Ganzen konnte sich Lucasfilm offensichtlich austoben, denn der Nachtclub, in dem Indiana Jones der Sängerin Willie Scott in Shanghai begegnet, trägt den Namen "Obi Wan". Also möge die Macht des Hutes und der Peitsche mit Ihnen sein! Klasse Preis Leistungsverhältnis 5 von 5 PunktenEins vorweg: Ja ich bin Indiana Jones Fan aber versuche Buch trotzdem so objektiv wie möglich zu bewerten. Ich finde die Aufmachung des Buches wirklich klasse. Klar hätte ich mir auch gewünscht, dass Tagebuch die Form aus den Young Indiana Jones Filmen hätte (Ägyptische Gottheit Thot und gepunztes Leder)aber es wird auch ne Erklärung dafür abgegeben. "Angeblich" sei Buch durch jahrelange Benutzung zerschlissen worden und daher durch die neue Lederhülle ersetzt worden. Na klar als ob die Hauptarbeit des KGB darin bestünde Indiana Jones zu bekämpfen.:) Aber wie gesagt das ist Jammern auf sehr hohem Niveau !!! Nun gut zurück zum eigentlich Thema dem Erscheinungsbild : Buch ist in Leder mit Aufschrift Indiana Jones gebunden und mit Gummiband gesichert (also wie ein echtes Tagebuch als Erklärung für die Handy Generation) Auch der Freigabevermerk auf erster Seite ist aus Papier und nicht aufgedruckt !!! Die Seiten sind auf altes Papier getrimmt und mit sehr schönen Zeichnungen der Artefakte, Karten, Postkarten, Zeitungauszügen versehen. Entgegen einer Rezension sind die Übersetzungen der englischen Passagen hinten in einem Schuber angebracht. Die ist auch wirklich nötig, da z.B. altertümliches Englisch in den Bibelpassagen nicht wirklich jedermanns Sache ist. Auch find ich die Fake Anmerkungen des KGB hilfreich da bestimmt kaum jemand weis wer Ty Cobb ist. Diese Anmerkungen sind meistens Anmerkungen zu historischen Personen etc. Die fehlenden und zerissenen Seiten fand ich auch ein sehr gelungenes Gimick. Fazit: Als Indy Fan kann man bei diesem Preis nicht viel falsch machen !!! für mich als Fan, eine wahre Freude 5 von 5 Punktenzumal ich das Buch im Angebot & ohne Versand, hier bei Amazon bekommen habe. ich find/ fand dieses Werk als zusätzliche Infoquelle, recht informativ & zu gleich recht belustigend. ich kann die vielen Rezessionen im unterm Sternenlevel, ganz gut nachvollziehen. dennoch, einem quasi geschenkten Gaul, schaut man nich Maul. wie es so schön heißt. ich hatte nichts zu beantstanden. man sollte sich aber, alle Rezessionen durchlesen & dann für sich entscheiden. mir gefällt das Produkt & möchte von daher, weder von abraten, noch unbedingt zu raten. zu empfehlen ist es aber, so viel sei gesagt. Indiana Jones 5 von 5 PunktenEin "Muss" für Indiana-Fans. Das Buch hat eine tolle Aufmachung. Sieht klasse aus. Und der Preis ist sensationell. Das riecht nach Abenteuer ... 5 von 5 PunktenIch habe das Buch meinem Sohn geschenkt. Er ist total begeistert davon, weil er gleichzeitig den Vergleich zu seinem Playstationspiel ziehen kann. Viel Fantasie hat er sowieso und der kleine Abenteurer in ihm entfaltet sich voll, wenn er das Buch durchblättert. Die vielen Zeichnungen im Buch wirken positiv auf ihn, da er AD(H)S hat und nicht wirklich gern liest. Und der wunderschöne Einband sowie die vergilbten Seiten faszinieren ihn unheimlich. Ein tolles Buch für fantasievolle Abenteurer! |
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Tom Jones: Die Geschichte eines Findlings von Henry FieldingGebundene Ausgabe von Artemis & WinklerAngebote bei Amazon: ab EUR 6,43 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3538053871, Erscheinungsdatum: Januar 1997, Auflage: 6., Aufl. |
4 Kundenrezensionen:Ein MUSS!! 5 von 5 PunktenMuss man einfach gelesen haben - ein Genuss immer wieder - einer der Klassiker - mit dem Simplizissimus eines von 10 Büchern für die Insel - einer der ganz Großen - ein Autor mit wunderbarem Humor, feiner Ironie, und bewundernswerter geradezu chirugischer Klugheit - spannend und abenteuerlich und unterhaltsam und lehrreich - eine wahrhaft höchst seltene Kombination - KAUFEN und LESEN und VERSCHENKEN!!!!!!! Ein Held ohne Eigenschaften 5 von 5 PunktenIn Henry Fieldings Roman entführt uns der Autor in die dekadente Welt des 18. Jahrhunderts. Dem Gutsherrn Allwerth wird ein Säugling auf die Schwelle gelegt. Der großmütige Mann nimmt den Jungen auf und gibt ihm den Namen Tom Jones. Der Junge gedeiht prächtig mit seinem dankbaren Herzen. So stellt der Auto schließlich fest, dass Tom so liebenswert war und daher keine Feinde haben konnte, außer sich selbst. Doch die höchst menschlichen Schwächen des Helden nutzt der eifersüchtige Cousin für seine Zwecke und die Dummheit des jungen Jones tut das Übrige. Tom Jones verliert die Gunst seines Ziehvaters und zieht auch noch den Zorn des Nachbars auf sich, als er sich unsterblich in dessen Tochter verliebt. So wird Tom Jones zu einem Heimatlosen. Bei seinem Ziel, die Gunst der Gesellschaft wieder zu erlangen, macht er so manche Bekanntschaft und gerät in delikate Situationen. Schließlich wird er sogar des Mordes beschuldigt und kommt ins Gefängnis. Doch endlich beginnen die Ereignisse eine höchst unerwartete und befriedigende Wendung zu nehmen. Die Geschichte des jungen Findlings mit dem großen Herzen und der naiven Gesinnung wird mit großer Leichtigkeit und der nötigen Brise Ironie erzählt. Der Autor bringt seine eigene Person mit vielen Kommentaren ein. Er tritt für die Schwachen ein, entschärft kritische Momente, deckt Bosheiten auf und macht menschliche Stärke sichtbar. Die menschliche Neigung vorschnell zu urteilen und Vorurteile zu pflegen wird ebenso offen dargestellt, wie klar gemacht wird, dass Tugendhaftigkeit mehr Schein als Sein ist. Vielleicht hat er deshalb eine so offensichtliche Vorliebe für seine Hauptperson. Er gönnt Tom Jones am Ende ein vollgeschütteltes Maß an Glück. gelehrte Satire und Gesellschaftsanalyse 4 von 5 PunktenTom Jones steht mit seinem Erscheinen im 18. Jahrhundert in der Tradition der großen erzählerischen Beiträge Englands zur Weltliteratur. Fieldings Werk steht auf der Höhe derer von Swift, Defoe sowie später Thackeray und Dickens und ist aus drei Gründen beachtenswürdig: 1. Vordergründig ist Tom Jones die abwechslungsreiche und trotz der unglaublichen Länge von nahezu 1000 Seiten nie langweilige Geschichte eines Findelkinds, das gegen alle Widerstände der Verwandten und der Gesellschaft am Ende die Tochter eines reichen Landjunkers heiratet. Im Rahmen dieser Erzählung blättert Fielding aber die Gesellschaft des 18. Jahrhunderts mit einer Präzision auf, dass dem Roman eine verblüffende Zeitlosigkeit zugestanden werden muss. Die Freiheiten des Adels, das Elend der Armen, aber auch die relativ wohlgeordnete Struktur eines trotz aller politischen Unwägbarkeiten funktionierenden Gemeinwesens werden dem Auge des Lesers dargeboten. Der Autor kombiniert mühelos satirisch-derbe Züge mit Gesellschaftsanalyse und philosophischen Ausführungen und gibt seinen Figuren eine psychologische Tiefe, wie sie in der Weltliteratur nur selten zu finden ist. Thackerays Romanuntertitel "Roman ohne Helden" würde auch auf diesen Roman passen, ist doch Fielding ein viel zu genauer Beobachter, als dass er seinen Protagonisten irgend etwas Heldenhaftes lassen würde. Er verstrickt sie meisterhaft in Intrigen, Verwicklungen und Abenteuer, die äußerst temporeich und wohl in erster Linie dem Unterhaltungswert geschuldet sind. Dabei bleibt keiner moralisch völlig sauber, aber dafür sind Fieldings Personen um so glaubwürdiger und tiefer. 2. Daneben ist dies aber auch ein äußerst gelehrter, um nicht zu sagen philosophischer Roman, was Fielding in all der Dramatik geschickt verpackt. Da Fielding offenbar äußerst belesen war und seine alten Griechen und Römer - wie etwa Homer, Vergil, Horaz und Ovid) genau kannte, sind diese Ausführungen auch heute noch weit gehend aktuell und äußerst vergnüglich zu lesen und auch geeignet, das Wissen des Autors staunend zu würdigen. Der Autor ist nicht nur ein großer Kenner der Antike, sondern auch ein großer Psychologe und Dialogschreiber. Insgesamt ist diese Kombination aus erzählerischem Vermögen und psychologischer und philosophischer Fundiertheit eine ziemlich ungewöhnliche. 3. Der Roman besteht aus 18 "Büchern", von denen jedes wiederum mit einem Einführungskapitel versehen ist, in dem sich der Autor kenntnisreich über das Schreiben auslässt. Der Leser erhält somit auch noch eine kostenlose Theorie und Einführung in die Schriftstellerei, die von seltener Fundiertheit ist. Einen Punkt muss ich aber abziehen, da es dem weisen Satiriker nicht gelingt, ein halbwegs akzeptables und dem Roman würdiges Ende hinzukriegen. Am Ende schüttet er das Füllhorn des Glücks in einem Maße über seine Protagonisten aus, dass es zwar der Glückseligkeit aller Beteiligten dient, aber dem intellektuell versierten Leser etwas peinlich ist. Ein Autor von den Geistesgaben Fieldings sollte ein etwas raffinierteres Ende hinbekommen haben können. Eine wahre Kostbarkeit 5 von 5 PunktenFangen wir damit an, daß dieses Buch seinen Preis wirklich wert ist: wunderschön gebunden liegt es in den Händen, auf elfenbeinfarbigem Dünndruckpapier durchwandern wir die Geschichte des Findelkindes Tom Jones. "Die kraftvolle Derbheit der Handlung, die humorvolle und lustspielhaft pointierende Darstellung sowie der hinreißende erzählerische Schwung werden in den Einleitungskapiteln der 18 Bücher des Romans kontrapunktisch abgelöst durch theoretische Exkurse, in denen der Autor über die Kunst und die Technik des Schreibens brillant meditiert." Treffender kann man es wirklich nicht ausdrücken. Man bekommt sogleich zu Beginn den Eindruck in der Stube des Erzählers zu sitzen und ein Gespräch mit ihm zu führen ÜBER seine Geschichte - er stellt Fragen, gibt Hinweise, klagt an und beschwichtigt. All das in einer durchaus verständlichen Sprache, wenn auch der Zeit angepasst. Die kurzen Kapitel wirken wie Gemälde, detailliert beschrieben, fließend und mitreißend. Für Liebhaber schöner Bücher mehr als empfehlenswert und insbesondere als Geschenk eine wirklich gute Idee. |
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Tom Jones (Kassette mit Bd. 1 und 2). Roman: Tom Jones Band 2: BD 2 von Henry FieldingGebundene Ausgabe von Manesse VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 9,80 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3717520601, Erscheinungsdatum: Sept. 2004 |
Eine Kundenrezension:Ein Meilenstein der Romanliteratur - und hinreissend komisch 5 von 5 PunktenSteven Spielberg, einer der großen Geschichtenerzähler unserer Zeit, hat einmal gesagt, man müsse den Inhalt jeder guten Geschichte in einem oder wenigstens ganz wenigen Sätzen zusammenfassen können. Nun denn: Die Geschichte dieses 1600-seitigen Buches handelt von einem perfekten jungen Liebespaar, dessen Heirat aber von verschiedenen Seiten Hindernisse wie Standesdünkel, Egoismus und Eifersucht entgegengesetzt werden. Spannung und Komik sorgen dafür, dass sich "Tom Jones" seit über 250 Jahren als Meilenstein der Romanliteratur frisch und lebendig erhalten hat. Henry Fielding zeichnet die Stärken und Schwächen seiner Figuren mit ebenso viel Liebe und Anschaulichkeit wie Menschenkenntnis, wodurch sie allesamt sehr lebensnah wirken. Zudem sind die Konflikte, denen sich der mit dem Makel des unehelichen Kindes behaftete Tom Jones und die engelhafte Sophia Western ausgesetzt sehen, nicht nur emotionaler Natur. Sie entspringen auch den Vorurteilen einer dünkelhaften, heuchlerischen und habgierigen Gesellschaft. Auch sie wird in ihren Verhaltens- und Denkweisen sofort greifbar, wenn Fielding ihr mit großer Weltkenntnis, jedoch ohne jede Polemik den Spiegel vorhält. "Tom Jones" ist mit Sicherheit einer der unterhaltsamsten Romane der Weltliteratur. |
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Tom Jones, Band I und II (2 Bücher), Die Geschichte eines Findelkindes - Roman, von Henry FieldingGebundene Ausgabe von Aufbau Verlag, ,Angebote bei Amazon: ab EUR 3,95 ISBN: , Erscheinungsdatum: 1986 |
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Dolomites Trekking: Alta Via 1 & Alta Via 2 (Trailblazer Trekking Guides) von Henry StedmanTaschenbuch von GeocenterAngebote bei Amazon: ab EUR 9,45 ISBN: 1873756836, Erscheinungsdatum: Sept. 2005, Auflage: 0002 |
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Tom Jones (Kassette mit Bd. 1 und 2). Roman: Tom Jones, Bd. 1: Roman von Henry FieldingGebundene Ausgabe von Manesse VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 7,09 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3717520466, Erscheinungsdatum: Sept. 2004 |
Eine Kundenrezension:Ein Meilenstein der Romanliteratur - und hinreissend komisch 5 von 5 PunktenSteven Spielberg, einer der großen Geschichtenerzähler unserer Zeit, hat einmal gesagt, man müsse den Inhalt jeder guten Geschichte in einem oder wenigstens ganz wenigen Sätzen zusammenfassen können. Nun denn: Die Geschichte dieses 1600-seitigen Buches handelt von einem perfekten jungen Liebespaar, dessen Heirat aber von verschiedenen Seiten Hindernisse wie Standesdünkel, Egoismus und Eifersucht entgegengesetzt werden. Spannung und Komik sorgen dafür, dass sich "Tom Jones" seit über 250 Jahren als Meilenstein der Romanliteratur frisch und lebendig erhalten hat. Henry Fielding zeichnet die Stärken und Schwächen seiner Figuren mit ebenso viel Liebe und Anschaulichkeit wie Menschenkenntnis, wodurch sie allesamt sehr lebensnah wirken. Zudem sind die Konflikte, denen sich der mit dem Makel des unehelichen Kindes behaftete Tom Jones und die engelhafte Sophia Western ausgesetzt sehen, nicht nur emotionaler Natur. Sie entspringen auch den Vorurteilen einer dünkelhaften, heuchlerischen und habgierigen Gesellschaft. Auch sie wird in ihren Verhaltens- und Denkweisen sofort greifbar, wenn Fielding ihr mit großer Weltkenntnis, jedoch ohne jede Polemik den Spiegel vorhält. "Tom Jones" ist mit Sicherheit einer der unterhaltsamsten Romane der Weltliteratur. |
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Tom Jones. Die Geschichte eines Findelkindes.: 2 Bde. von Henry FieldingBroschiert von Insel, FrankfurtAngebote bei Amazon: ab EUR 1,66 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3458322043, Erscheinungsdatum: Mai 1998, Auflage: N.-A. |
4 Kundenrezensionen:Ein MUSS!! 5 von 5 PunktenMuss man einfach gelesen haben - ein Genuss immer wieder - einer der Klassiker - mit dem Simplizissimus eines von 10 Büchern für die Insel - einer der ganz Großen - ein Autor mit wunderbarem Humor, feiner Ironie, und bewundernswerter geradezu chirugischer Klugheit - spannend und abenteuerlich und unterhaltsam und lehrreich - eine wahrhaft höchst seltene Kombination - KAUFEN und LESEN und VERSCHENKEN!!!!!!! Ein Held ohne Eigenschaften 5 von 5 PunktenIn Henry Fieldings Roman entführt uns der Autor in die dekadente Welt des 18. Jahrhunderts. Dem Gutsherrn Allwerth wird ein Säugling auf die Schwelle gelegt. Der großmütige Mann nimmt den Jungen auf und gibt ihm den Namen Tom Jones. Der Junge gedeiht prächtig mit seinem dankbaren Herzen. So stellt der Auto schließlich fest, dass Tom so liebenswert war und daher keine Feinde haben konnte, außer sich selbst. Doch die höchst menschlichen Schwächen des Helden nutzt der eifersüchtige Cousin für seine Zwecke und die Dummheit des jungen Jones tut das Übrige. Tom Jones verliert die Gunst seines Ziehvaters und zieht auch noch den Zorn des Nachbars auf sich, als er sich unsterblich in dessen Tochter verliebt. So wird Tom Jones zu einem Heimatlosen. Bei seinem Ziel, die Gunst der Gesellschaft wieder zu erlangen, macht er so manche Bekanntschaft und gerät in delikate Situationen. Schließlich wird er sogar des Mordes beschuldigt und kommt ins Gefängnis. Doch endlich beginnen die Ereignisse eine höchst unerwartete und befriedigende Wendung zu nehmen. Die Geschichte des jungen Findlings mit dem großen Herzen und der naiven Gesinnung wird mit großer Leichtigkeit und der nötigen Brise Ironie erzählt. Der Autor bringt seine eigene Person mit vielen Kommentaren ein. Er tritt für die Schwachen ein, entschärft kritische Momente, deckt Bosheiten auf und macht menschliche Stärke sichtbar. Die menschliche Neigung vorschnell zu urteilen und Vorurteile zu pflegen wird ebenso offen dargestellt, wie klar gemacht wird, dass Tugendhaftigkeit mehr Schein als Sein ist. Vielleicht hat er deshalb eine so offensichtliche Vorliebe für seine Hauptperson. Er gönnt Tom Jones am Ende ein vollgeschütteltes Maß an Glück. gelehrte Satire und Gesellschaftsanalyse 4 von 5 PunktenTom Jones steht mit seinem Erscheinen im 18. Jahrhundert in der Tradition der großen erzählerischen Beiträge Englands zur Weltliteratur. Fieldings Werk steht auf der Höhe derer von Swift, Defoe sowie später Thackeray und Dickens und ist aus drei Gründen beachtenswürdig: 1. Vordergründig ist Tom Jones die abwechslungsreiche und trotz der unglaublichen Länge von nahezu 1000 Seiten nie langweilige Geschichte eines Findelkinds, das gegen alle Widerstände der Verwandten und der Gesellschaft am Ende die Tochter eines reichen Landjunkers heiratet. Im Rahmen dieser Erzählung blättert Fielding aber die Gesellschaft des 18. Jahrhunderts mit einer Präzision auf, dass dem Roman eine verblüffende Zeitlosigkeit zugestanden werden muss. Die Freiheiten des Adels, das Elend der Armen, aber auch die relativ wohlgeordnete Struktur eines trotz aller politischen Unwägbarkeiten funktionierenden Gemeinwesens werden dem Auge des Lesers dargeboten. Der Autor kombiniert mühelos satirisch-derbe Züge mit Gesellschaftsanalyse und philosophischen Ausführungen und gibt seinen Figuren eine psychologische Tiefe, wie sie in der Weltliteratur nur selten zu finden ist. Thackerays Romanuntertitel "Roman ohne Helden" würde auch auf diesen Roman passen, ist doch Fielding ein viel zu genauer Beobachter, als dass er seinen Protagonisten irgend etwas Heldenhaftes lassen würde. Er verstrickt sie meisterhaft in Intrigen, Verwicklungen und Abenteuer, die äußerst temporeich und wohl in erster Linie dem Unterhaltungswert geschuldet sind. Dabei bleibt keiner moralisch völlig sauber, aber dafür sind Fieldings Personen um so glaubwürdiger und tiefer. 2. Daneben ist dies aber auch ein äußerst gelehrter, um nicht zu sagen philosophischer Roman, was Fielding in all der Dramatik geschickt verpackt. Da Fielding offenbar äußerst belesen war und seine alten Griechen und Römer - wie etwa Homer, Vergil, Horaz und Ovid) genau kannte, sind diese Ausführungen auch heute noch weit gehend aktuell und äußerst vergnüglich zu lesen und auch geeignet, das Wissen des Autors staunend zu würdigen. Der Autor ist nicht nur ein großer Kenner der Antike, sondern auch ein großer Psychologe und Dialogschreiber. Insgesamt ist diese Kombination aus erzählerischem Vermögen und psychologischer und philosophischer Fundiertheit eine ziemlich ungewöhnliche. 3. Der Roman besteht aus 18 "Büchern", von denen jedes wiederum mit einem Einführungskapitel versehen ist, in dem sich der Autor kenntnisreich über das Schreiben auslässt. Der Leser erhält somit auch noch eine kostenlose Theorie und Einführung in die Schriftstellerei, die von seltener Fundiertheit ist. Einen Punkt muss ich aber abziehen, da es dem weisen Satiriker nicht gelingt, ein halbwegs akzeptables und dem Roman würdiges Ende hinzukriegen. Am Ende schüttet er das Füllhorn des Glücks in einem Maße über seine Protagonisten aus, dass es zwar der Glückseligkeit aller Beteiligten dient, aber dem intellektuell versierten Leser etwas peinlich ist. Ein Autor von den Geistesgaben Fieldings sollte ein etwas raffinierteres Ende hinbekommen haben können. Eine wahre Kostbarkeit 5 von 5 PunktenFangen wir damit an, daß dieses Buch seinen Preis wirklich wert ist: wunderschön gebunden liegt es in den Händen, auf elfenbeinfarbigem Dünndruckpapier durchwandern wir die Geschichte des Findelkindes Tom Jones. "Die kraftvolle Derbheit der Handlung, die humorvolle und lustspielhaft pointierende Darstellung sowie der hinreißende erzählerische Schwung werden in den Einleitungskapiteln der 18 Bücher des Romans kontrapunktisch abgelöst durch theoretische Exkurse, in denen der Autor über die Kunst und die Technik des Schreibens brillant meditiert." Treffender kann man es wirklich nicht ausdrücken. Man bekommt sogleich zu Beginn den Eindruck in der Stube des Erzählers zu sitzen und ein Gespräch mit ihm zu führen ÜBER seine Geschichte - er stellt Fragen, gibt Hinweise, klagt an und beschwichtigt. All das in einer durchaus verständlichen Sprache, wenn auch der Zeit angepasst. Die kurzen Kapitel wirken wie Gemälde, detailliert beschrieben, fließend und mitreißend. Für Liebhaber schöner Bücher mehr als empfehlenswert und insbesondere als Geschenk eine wirklich gute Idee. |
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Aliens, Bd. 3 von Henry Gilroy, Jerry ProsserGebundene Ausgabe von Cross CultAngebote bei Amazon: ab EUR 12,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3936480591, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1 |
4 Kundenrezensionen:Von Söldnern und Schaben 4 von 5 PunktenAliens 3 Im 3. und bislang letzten Alien Band von Cross Cult in Schwarz-Weiß sind wieder 3 Episoden der Dark Horse Serie mit H.R. Gigers Schöpfung enthalten. 2 handeln von dem Söldner Herk Mondo (Mondo Heat & Mondo Pest). Dieser ist käuflich, und hat quasi sein Hobby zum Beruf gemacht: Aliens killen. So sind seine Aufträge, verseuchte Orte zu befreien, und 2 verschwundene Mädchen zu retten. Das ganze ist aber nicht bierernst gemacht, und so erinnert Mondo mit der großen Knarre an Charaktere wie Dcs Lobo, den außerirdischen Kopfgeldjäger. Autor Henry Gilroy verzichtet also zugunsten von Spaß auf die sonst doch recht düstere Atmosphäre anderer Alieninterpretationen, was sich auch in den Zeichnungen von Ronnie del Carmen widerspiegelt. Das genaue Gegenteil gibt es dann 'Das Nest' ('Hive') von Jerry Prosser. Durch die düsteren Zeichnungen von Kelley Jones (wer kennt nicht seinen legendären Batman Run?) wirkt selbst ein Alien, das mit einen Hund Ball spielt, noch fies und bedrohlich. Wieder einmal ist Profitgier das Leitmotiv. Das Gelée, eine Absonderung von Alien-Königinnen, ist eine seltene, aber sehr gefragte Droge. Also macht sich eine Mannschaft auf, um den seltenen Stoff mittels eines Tricks zu ernten. Aber es kommt anders als erwartet, und schon findet sich die Mannschaft im Alien Nest wieder. Der Kampf ums Leben beginnt... Zu Kelley Jones paßt die Aufmachung in Schwarz-Weiß hervorragend, die Mondoausgaben hätten meiner Meinung nach in Farbe etwas passender gewirkt, was dem guten Eindruck des Bandes aber keinen Abbruch tut. Herk Mondo rockt! 5 von 5 PunktenDer dritte Band aus Cross-Cults "Aliens"-Reihe kommt wie die ersten beiden in schönem Schwarz-Weiß und einem gediegenen Hardcover daher. Im vergleich zum Vorgänger weiß vor allem die Auswahl der Comics wieder mehr zu überzeugen. Zwei der drei Geschichten drehen sich um den besten (und einzigen) Alien-Kammerjäger des bekannten Universums. Ob Herk eine Siedlung die ihn nicht bezahlen kann oder zwei reiche Mädels retten muss - es macht einfach Spaß. Die Comics um Herk Mondo wissen durch ein flottes Erzähltempo und trockene Sprüche zu Überzeugen. Die dritte Geschichte bietet dann wieder gutes Alien-Gruselfeeling: Um an das wertvolle Gelée Royale einer Alienkönigin zu kommen bauen Forscher einen Alienroboter, der es stibitzen soll. Natürlich geht etwas schief und die Wissenschaftler müssen selber Hand anlegen. Wer nach dem zweiten Band noch leicht enttäuscht war kommt hier voll auf seine Kosten denn dieser Band bietet alles, wofür das Alien-Franchise steht: Action und Horror en masse! Guter dritter Teil 4 von 5 PunktenHerk Mondo, der Protaganist der ersten beiden Geschichten, ist ein lebendes Klischee: dicke Knarren, starke Muskeln und immer ran an den Feind. In "Mondo Pest" wird er über der der Kolonie Oryza abgeschossen, entscheidet sich aber trotzdem dafür, der Kolonie bei ihrem Alien-Problem zu helfen. In seinem nächsten Abenteuer soll Herk zwei verzogene Töchter eines reichen Industriellen retten, die auf einem Planeten voller Aliens gestrandet sind. Kaum auf dem Planeten gelandet geht erstmal alles schief und die Mädchen sind auch nicht allzu pflegeleicht. Es entbrennt ein Action-Feuerwerk. Herk Mondo könnte der Halbbruder von Duke Nukem sein, seine Abenteuer gehen aber sogar etwas in Richtung Slapstick. Eigentlich das Gegenteil, was die Meisten wohl mit der Aliens-Reihe verbinden, aber eventuell gerade deswegen gut. Länger als die ersten beiden Geschichten zusammen ist dann die dritte. Um an das Gelee Royale einer Alien-Königin zu gelangen, erschaffen der Wissenschaftler Majakowski und seine Partnerin Gil einen künstlichen Alien, den sie wie einen speziellen Cyborg einsetzen. Klingt nach einer einfachen Aktion, aber wie jeder weiß: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Majakoski und Gil geraten schnell in große Gefahr. Ein an sich interessanter Plot, der aber nicht ganz zu überzeugen weiß. Der Funke springt nicht über und die Protagonisten bleiben dem Leser egal. Die künstlerisch-philosophische Machart steht zudem im Kontrast zu den Emotionen. Die Grundidee mit dem künstlichen Alien hat aber was und andere Leser werden eventuell mehr gepackt. Ronnie del Carmens Zeichnungen sind nicht allzu detailliert, passen aber gut zur Handlung. Besonders gelungen sind die Gesichtsausdrücke der Figuren in manchen Szenen. Die Zeichnungen von Kelley Jones sind detaillierter und verbreiten stellenweise eine "Film Noir"-Stimmung. Ein paar gute zeichnerische Ideen sind vorhanden, manche Bilder leiden aber unter dem zu kleinem Format. Die ersten beiden Geschichten sind stark Geschmackssache, wer den Alien-Jäger Herk Mondo mag, wird gut unterhalten. Die letzte und längste Geschichte ist zwar inhaltlich einfallsreicher und tiefgründiger, weiß aber nicht den Leser in den Bann zu ziehen. Insgesamt ein guter dritter Teil der Reihe, wenn als Finale auch nicht ganz gelungen. Wem die ersten beiden Bände gefallen haben, sollte vom dritten nicht enttäuscht werden. Die große Unterschiedlichkeit der Geschichten kann man als Vorteil sehen, andererseits birgt sie auch die Gefahr, dass einem Teil der Leser nur die ersten beiden kurzen Geschichten gefallen und einem anderen nur die letzte. Horch was kommt von draussen rein - holla-di holla-da... 5 von 5 PunktenIm dritten Band legt Cross-Cult endlich wieder eine Schippe mehr Spaß drauf, nachdem der zweite Band außer der Richard Corben Geschichte doch eher wenig zu bieten hatte. Diesmal jedoch wird die komplette Palette aufgefahren: Mit den ersten beiden Geschichten "Mondo Pest" und "Mondo Heat" (Henry Gilroy, Ronnie del Carmen), in denen der intergalaktische Wanzenjäger Herk Mondo für bare Münze alles in Schutt und Asche legt, wird das Actionherz und auch der Humor gut bedient. "Mondo Pest" zeigt ihn im Herzen einer Alienkolonie nahe der Agrar Siedlung Oryza. Hier werden seit einigen Tagen Siedler vermisst. Dummerweise können die Einwohner Herk aber nicht bezahlen. Dafür macht er umso mehr Kohle in "Mondo Heat". Herk muss diesmal zwei vermisste Mädels finden bevor ihm die Wanzen zuvor kommen. Zwar hat Herk immer einen lockeren Spruch auf den Lippen, wenn er dem Gekröse den Garaus macht, dummerweise ist seine Kanone aber nicht an der Hand festgewachsen. Klar, dass er die dann auch prompt in der Hitze des Gefechts verlieren muss.... In der letzten Geschichte "Das Nest" (Jerry Prosser, Kelley Jones) wird es wieder etwas ernster, düsterer und gruseliger. Stan und Gill leiten eine Expedition um einer Alien-Königin das wertvolle Gelée Royal abzuluchsen. Dazu wird ein künstliches Alien in den Bau entsandt. Es kommt wie es kommen muss: es geht etwas schief und die beiden kommen den Aliens deutlich näher als ihnen lieb ist... Die Geschichten aus den Jahren 1992 bis 1996 wissen durch die Bank weg zu erzeugen und verbreiten gekonnt die bekannte Alien-Stimmung. Wie gewohnt ist der Band in s/w gehalten und bildet den vorläufigen Abschluss des Cross-Cult-Ausflugs in die Welt von H.R. Gigers beliebtes Monster. Bleibt zu hoffen, dass die Jungs und Mädels noch ein paar andere druckreife Geschichten ausfindig machen können. |
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Save The Bones For Henry Jones 1947-1948Audio CD von Grosser & SteinAngebote bei Amazon: ab EUR 19,99 ISBN: 3865628702, Erscheinungsdatum: Oktober 2006, Auflage: 1 |
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