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Produkt-Bild: Im diplomatischen Dienst

Im diplomatischen Dienst von Joseph von Westphalen

Taschenbuch von Dtv
Angebote bei Amazon: ab EUR 1,49

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423116145, Erscheinungsdatum: 1993
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5 Kundenrezensionen:

Grandioser Humor- Unaufgesetzt geschrieben und locker zu lesen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Endlich mal ein deutscher Autor, der locker von der Hand schreibt und dessen Geschichte und Schreibstil nicht so aufgesetzt und konstruiert daherkommt.
Darüberhinaus hat Joseph von Westphalen einen grandiosen Humor.
Für mich ein absoluter Meilenstein der neueren deutschen Literaturgeschichte und vollkommen unverständlich, warum das Buch nicht weiter verbreitet ist und nicht mehr aufgelegt wird.
Bissig
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ganz sicher der bislang beste Roman von Josef von Westphahlen, sein Held Harry von Duckwitz imponiert durch bissig - sarkastische Beobachtung seiner Umgebung und deckt dabei jede Affektiertheit und Dämlichkeit (von denen es unter Diplomaten genügend gibt) gnadenlos auf. Der Leser hat also jede Menge zu lachen. Weniger schön ist die stellenweise ausschweifenden Schilderungen von Duckwitz' Verhältnis zu seinen Frauen (teilweise gleich drei davon), welche zeigen, dass das Verständnis von Frauen oder Beziehungsgestaltung mit denselben von Herrn von Duckwitz/von Westphalen irgendwo in der Pubertät stecken geblieben ist. Das nervt ein bischen, schadet dem Gesamtwerk aber nicht. Lustige, bissige Lektüre für Menschen, die mit Sarkasmus etwas anzufangen wissen.
"Linke BILD-Zeitung"
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich habe früher ganz gerne von Westphalens scharfzüngige Essays gelesen. Auch wenn ich nicht in allem mit seinen Ansichten übereinstimmte, war es doch eine geistig anregende Lektüre. Dieser Roman jedoch ist eine Totalpleite: eine Aneinanderreihung von Bonmots und vor allem von schmuddeligen Sexszenen. Der arrogante und zynische Erzählton stößt ebenfalls ab. Mit Literatur hat das nichts zu tun, das ist eher eine Art linke BILD-Zeitung.
Gehört in jedes verdammte Buchregal !
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sie wollen etwas über die BRD in den 80ern lesen? Dann lesen Sie erstmal Joseph von Westphalens "Im diplomatischen Dienst"! Es lohnt sich. 6 Sterne. (Und auch, wenn der Autor es natürlich anders sieht: doch, es dürfte wohl - knapp - sein bester Roman sein.)

Mit diesem Roman beweist der Graf, dass er das Erzählerische auch über die Form der kurzen Entrüstungen hinaus aufs Virtuoseste beherrscht. Hier wird eine hinreißend runde Geschichte gesponnen, stets amüsant, immer mitreißend, und voller treffsicherer Pointen, die der eine oder andere Leser von den verschiedenen Sammelbüchern mit kurzen Artikeln des Autors gewohnt sein mag.

Die beiden Folgeromane gehören übrigens ebenso zum Kanon zeitgenössischer deutschsprachiger Literatur wie dieser erste Teil der "Duckwitz"-Trilogie, wenngleich in den Fortsetzungen "Das schöne Leben" und "Die bösen Frauen" die erzählte Zeit deutlich abnimmt - es geht ins Privatere, dreht sich mehr um Liebe, Sex und den Alltag, und den Wahnsinn des Alltags, und immer weniger um deutsche Zeitgeschichte und den Zeitgeist. Mag sein, Teil 2 und 3 wirken nicht so sehr als der große Wurf wie das Debüt, sie verdienen dennoch beide auch 5 Sterne, denn die Geschichte, die entfaltet wird, ist großartig. Es lohnt sich unbedingt, nach dem ersten Teil nicht mit dem Lesen aufzuhören.

Und ehrlich gesagt, ein vierter Teil, allem "Niemals" zum Trotz... das wäre noch was fürs junge Jahrtausend. Also kauft die ersten drei Teile, und erwärmt des Schriftstellers Herz für diese Angelegenheit.
laubgesägter Sprachwitz - mundgemalte Pointen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Man sollte dem Autor verbieten, Bücher mit einem geringeren Umfang als 1000 Seiten zu veröffentlichen. Kaum hat man sich warm gelesen (- und das geht schnell), ist das Buch schon zu Ende. Gott sei Dank gibt es noch zwei weitere Bände, die allerdings nicht ganz an den "Diplomatischen Dienst" heranreichen. Wer den spezifischen Humor von Westphalen zu schätzen weiß, wird hier überreich bedient.
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Produkt-Bild: Aus dem Leben eines Lohnschreibers -: Geschichten -

Aus dem Leben eines Lohnschreibers -: Geschichten - von Joseph von Westphalen

Taschenbuch von Sammlung Luchterhand
Angebote bei Amazon: ab EUR 3,94

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 363062149X, Erscheinungsdatum: Januar 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Aus dem Leben eines Lohnschreibers -: Geschichten -

5 Kundenrezensionen:

Aus dem Leben eines Lohnschreibers
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Herrliche Geschichten von Joseph von Westphalen. Wer ihn mag, wird diese Geschichten lieben. Das Buch war im Nu ausgelesen.
Absolut empfehlenswert.
Charmant und geistreich
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein echter Lesegenuß. Charmant und geistreich plaudert der Autor aus seinem Berufsleben als Verfasser bestellter Artikel und Rezensionen.In bewußter Untertreibung nennt er sich selbst Lohnschreiber. Die Geschichten sind besonders interessant für jeden, der selbst schreibt. Da die Geschichten fast alle ein ähnliches Strickmuster aufweisen, sollte man, wie in einem Gedichtsband, nicht zu viele hintereinander lesen.
das Buch wird von Geschichte zu Geschichte immer besser
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Buchrücken sagt: "In einem guten Dutzend hoch amüsanter Erzählungen schreibt der charmanteste Stänkerer unserer Literatur von seinem Alltag als Schriftsteller und über den Literaturbetrieb und dessen heilige Kühe und unseligen Moden."

Na endlich! Der letzte Sammelband ("Die Liebeskopie") kürzerer Geschichten von Joseph von Westphalen erschien - wenn ich mich nicht irre - 1997 (!) bei dtv. Seitdem brauchte es einige Anstrengungen, um über die kürzeren Ergüsse (Romane erscheinen weiterhin mit anständiger Regelmäßigkeit) dieses Schriftstellers auf dem Laufenden zu bleiben. Dieser Band versammelt nun gleich ein gutes Dutzend Werke, die teils unveröffentlicht, teils in Zeitschriften erschienen; eine frühe Geschichte aus dem Jahr 1987 wurde bereits in Buchform veröffentlicht, das aber trotz seines Kultstatus längst vergriffen ist.

Legendär wie immer auch (jedenfalls noch teilweise) die Anmerkungen des Autors zu seinen eigenen Texten.

Große Klasse, das Buch wird von Geschichte zu Geschichte immer besser und am Ende wundert man sich: schon vorbei? Tipp: "Mein schönster Mißerfolg!"

PS: Alte Rechtschreibung? Und ein Dutzend Tippfehler? Na, wenn es denn sein muss.
Des Lohnschreibers Rache
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die Geschichten sind in halb wahr, fast wahr und ganz wahr eingeordnet und somit ganz bestimmt voll aus dem Leben gegriffen.
Und schon legt von Westphalen los: "Voll daneben" heißt die erste Geschichte, in der die Umsiedlung eines Unternehmens in einen trostlosen Außenbezirk, vom Ich-Erzähler, mit unverschämt intellektueller Rhetorik, als eine geglückte Standortwahl hingezaubert wird.
Mit der 2. Geschichte hat der Ich-Erzähler dann wirklich "Glück gehabt", denn mit einer Powerfrau so mir nichts dir nichts ins Bett zu steigen, wird einem nicht so häufig widerfahren. (Dabei klammere ich den Herrn Grafen gedanklich vollkommen aus, weil ich ja sein Geburtsjahr vorher nachgelesen habe)Und dass die Powerfrau mit der Leistung rundum zufrieden war, ordne ich vorsichtshalber, und wie es ja auch der Autor getan hat, unter die Halbwahrheiten ein. Ebenso die weiteren 3 Geschichten, die zu diesem Abschnitt gehören.

Dann die "fast wahren" Geschichten. Es sind nur zwei, und der satirische Übertreibungsansatz verflüchtigt sich jetzt. Die Stimmung kippt nun mehr ins Ironische oder besser noch: Der Hang des Dichters zum Essayistischen bricht sich Bahn.
Das heißt aber nicht, dass der Leser auf einmal keine Gelegenheit mehr fände, sich zu amüsieren. Dafür sorgen jetzt seltsame Angewohnheiten des Erzählers, wie er sie auf Seite 121 schildert. Zitat: "Wir hatten vermutlich nichts gegessen, vielleicht eine Suppe, vielleicht auch nur Tee mit Zitrone, oder ein Bier oder Wein ..."
Es gibt tatsächlich Leute, die eine ganze Zitrone, ohne die Miene zu verziehen, essen können. Aber den Tee!?
Übrigens auch davon habe ich gehört, dass man schneller betrunken werden soll, wenn man das Bier mit dem Löffel..., also hinunter ... dings. Bei Wein aber ist mir solch ein Gebahren völlig unbekannt. Schon gar bei einem Mann, der sich bereits die 2. Geliebte leisten kann. - Auch wenn man nur im alten Nürnberger Bahnhofsrestaurant sitzt, hat man sich zu benehmen.
Schwamm drüber. Bei einem Humoristen ist man nicht so kleinlich. Soll er seinen Tee essen und sein Bier auch. Den Wein aber bitte beißen, wenn man schon tun muss, als verstehe man etwas davon!

Kurz noch zu den gänzlich wahren Geschichten:
An Fatima denke ich dabei, oder an Tugba, wie sie auch heißen soll. Und ich denke daran, herauszufinden, wo sich dieser Supermarkt befindet. Vermutlich würde sie auch mir zulächeln, auch wenn ich kein Schriftsteller bin. Ja, wer weiß. Und die paar Jahre, die ich nun älter bin, als der Herr Graf. Vielleicht bemerkt sie das nicht einmal. Am Ende könnte ich sogar zu schreiben anfangen. Wäre doch auch eine Möglichkeit. Dann aber würde ich mich vom ersten Tag an als Schriftsteller bezeichnen. Auf keinen Fall als Lohnschreiber, denn erstens klingt das so mickrig, und zweitens nennt sich der Herr Graf der Fatima gegenüber auch nicht so.

Vor lauter Schwärmerei hätte ich beinahe die Kaufempfehlung vergessen: Also wenn Sie glauben, Humor zu haben, wenn Sie die ganz großen Jahre hinter sich haben und nicht nur für amerikanische Literaten schwärmen, greifen sie zu.
Und warum nur 4 Sternchen und nicht 5? Naja, siehe weiter oben. Diese verdammte Pedanterie! Wie sagt man da? Über seinen Schatten springen. In diesem Fall hätt' ich es gern getan, wenn's halt nicht so schwer wäre.
Aus dem Nähkästchen geplaudert
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Es ist gesellschaftlich anerkannt, als Dachdecker oder Informatiker sein Geld zu verdienen, aber als Autor? Spitzweg hat das Dilemma einst treffend bebildert: der arme Poet, immer kreativ, ein bisschen von der Rolle, aber um Himmels Willen kein Geld verdienend. Wenn man heute die Diskussionen zum Thema Urheberrecht verfolgt, stellt man fest: an diesem Bild hat sich wenig geändert. Und dann kommt da einer und plaudert aus dem Nähkästchen, "aus dem Leben eines Lohnschreibers". Koketterie hin oder her - eine solche Offensive ist erst einmal charmant. Warum sollte man als Schriftsteller nicht auch sein regelmäßig Brot und seinen italienischen Landwein verdienen?
Joseph von Westphalen, Jahrgang 1945, beleuchtet in vierzehn Geschichten unaufgeregt und mit Esprit Aspekte seiner Arbeit, vom Redenschreiben über Schreibblockaden bis zur Kleiderwahl bei Buchmessen, und amüsiert sich über eine Gesellschaft, "die einiges Geld dafür ausgibt, sich von Künstlern verspotten zu lassen." Das liest sich recht unterhaltsam. Für mich war es eine schöne Sommerlektüre. Mehr allerdings nicht.
Mehrmals schreibt der Autor, scheinbar abgeklärt, dass die großen Literaturpreise an ihm vorbeigingen und er deshalb auf Auftragsarbeiten angewiesen sei. Als Küchenpsychologe erkennt man leicht, dass ihn das durchaus wurmt. Doch ganz zu Unrecht ist es auch nicht geschehen. Gar zu routiniert und sprachlich unauffällig kommt manches daher, gerade zu Beginn. Er teilt seine Geschichten in "halbwahr", "fast wahr" und "ganz wahr" ein und gibt nicht zuletzt durch einige Nachbemerkungen einen authentischen Blick in seine Schreibwerkstatt. Dabei wird er besser, je weiter das Buch fortschreitet: am pointiertesten sind ausgerechnet die Texte, die nach eigenem Bekunden nichts als die Wahrheit kundtun. Der Anfang ist, wie gesagt, bisweilen etwas schnöde; auch stört mich dort - das mag durchaus geschmäcklerisch sein - das Altherrenhafte mancher Passagen. Ewig lockt das Weib, und jung muss das Weib sein, natürlich. Der Autor lebt ja nicht vom Lohnschreiben allein.
Zu Hochform läuft er in der vorletzten Geschichte auf, dem Resümee eines Vortrags auf einer von Maxim Biller organisierten Tagung, dem er hintersinnig-provokant den Titel "Für Geld schreibe ich alles (so, wie ich es will)" gibt. (Gleichzeitig das Motto seiner ganzen Arbeit: auch wenn er seinen Auftraggebern, ob Bank oder Feinschmecker-Postille, zunächst ostentativ herablassend entgegentritt und deren Offerte dann doch akzeptiert, lässt er sich nicht verbiegen, und im Notfall gibt es ja immer noch die herrliche Erfindung des Ausfallhonorars.) Nicht ganz Unrecht hat er, wenn er den Tagungsteilnehmern polemisierend zuruft, es tue einem Text besser, nach Belohnung durch Geld zu schielen als ausschließlich auf Belohnung durch das feine Feuilleton. Der eine Text sei an klare Abgabedaten gebunden und konsequent auf seine Leser abgestellt - was freilich auch als Ausrede benutzt werden kann -, der andere komme oft gestelzt daher oder werde womöglich nie fertig. "Du lässt dich vom Markt erziehen", maßregelt ihn einer der Zuhörer, und von Westphalen kontert: "Nein, ich zahle es dem Markt heim!" Wie es wäre, Leser wie Feuilleton gleichermaßen zu begeistern, wird hier freilich nicht erörtert.
Der Autor bricht mit seinen Erzählungen eine Lanze für seinen Berufsstand und demonstriert trotz seines Understatements immer wieder, wie belesen er ist. Ich fürchte, für die großen Preise wird es auch diesmal nicht reichen. Unterhaltsam und aufschlussreich ist das Buch aber allemal.
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Produkt-Bild: Die Memoiren meiner Frau: Roman

Die Memoiren meiner Frau: Roman von Joseph von Westphalen

Taschenbuch von btb Verlag
Angebote bei Amazon: ab EUR 2,07

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 344273648X, Erscheinungsdatum: Juni 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Die Memoiren meiner Frau: Roman

5 Kundenrezensionen:

Zu deutsch und altbacken
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Das Buch wurde mir von einer Freundin empfohlen und sie meinte, daß der Roman wohl besonders Männern gefallen müßte. Ich machte mich also ans Lesen und wie meistens bei deutschen Autoren (übrigens auch deutschen Filmen) kam mir auch diese Geschichte konstruiert, gestelzt und dröge daher und ich langweilte mich. In das Leben von Langweilern wie Richter und Frau und beklopptem Nachwuchs bricht "frivole" Erotik in Form von Briefen ein, die eine vorerst unbekannte Frau ihrem vermeintlichen Liebhaber in Untersuchungshaft schreibt ... gähn. Wie es sich bei einem echten deutschen Autor gehört, müssen Pflichtbotschaften mit der Keule vermittelt werden, z.B. AIDS-Gefahr bei außerehelichem Sex (zum zweiten Mal gähn!!!), leichte, aber ja nicht zu heftige Feminismus-Kritik und natürlich noch der unverzichtbare Jude, in diesem Fall die Jüdin oder Halbjüdin Zofia, wahrscheinlich um der Leserschaft zu signalisieren, wie unverkrampft man mit diesem Thema umgehen kann (zum dritten Mal gähn!). Nachdem ich mich durch das erste Drittel gequält hatte, läßt der Autor das kreative Tier mal ein bißchen von der Leine. Da geht es um sexuelle Akte in christlichen Gotteshäusern, die dem Buch wohl eine "provokante" oder gar "tabulose" Note verleihen und andere Langweiler und Spießer "schockieren" sollen, aber lieber Herr Autor, das haben doch andere schon zweihundert Jahre vor ihnen abgehandelt und zwar viel besser. Was mir allerdings dann doch noch gefallen hat, war der kreative Umgang mit Sprache im mittleren Teil in Gestalt der obszöne Sprachspiele liebenden Zofia. Da hat der Autor mal sein ganzes altbackenes Konzept vergessen und die sexuelle Inspiration einfach wie am Schnürchen laufen lassen. Da war auf einmal wirkliche Fantasie zu spüren, wenngleich eine Polin, die so genial die Zweideutigkeiten und Anzüglichkeiten der deutschen Sprache versteht, liebt und für neue Sprachschöpfungen benutzt, wiederum äußerst unglaubwürdig ist. Da es um die Memoiren gar nicht geht und das ganze Brimborium drumherum, einschließlich des weichgewaschenen Endes vernachlässigbar ist, sollte Herr von Westphalen mal ein Buch schreiben, das sich nur mit der kreativen Schönheit sexueller Sprache befaßt, vielleicht würde ihm das gelingen, wenn er den allzu deutschen Ballast der politisch korrekten Konzeptliteratur mal beiseite läßt und sich aufs Wesentliche konzentriert.
Beitrag zur Stabilität einzelner Möbel!
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ein Richter hurt mit einer Restauratorin. Mit vielen Worten wird hier wenig erzählt. Die Frau des Richters, eine Schauspielerin, möchte ihre Memoiren schreiben, kann es aber nicht. Daher bekommt sie einen Ghostwriter. Diesen lädt sie zu sich ein, um in ihr Haus zu wohnen. Sie selber ist aber in der Woche, häufig auch an den Wochenenden, außer Haus. Der Ghostwriter verdreckt die Wohnung und der Richter muss sich mit ihm abplagen. Für den Kontakt zur seiner ?Liebschaft? (besser Hurschaft) erwirbt der Richter einen Laptop um über e-Mail erotische Gedanken und auch Fotos auszutauschen.
Mit viel Kraft habe ich mich bis hierher durch das Buch gearbeitet. Und nun kommt der große Hammer: Die Schauspielerin leiht ohne Absprache den Laptop ihres Mannes über´s Wochenende an ihrem Ghostwriter aus. Somit erfährt dieser von der ?Liebschaft?. Danach mochte ich nicht mehr weiterlesen; wo gibt es, dass eine vertraute Person sich so bedenkenlos an dem Eigentum anderer vergreift. Fazit: Finger weg von diesem Buch! Wenn dieses Buch für irgendetwas gut sein sollte, dann dafür, dass ein Tisch oder ein Stuhl nicht mehr wackelt ? aber zu mehr nicht.
Köstliches Lesevergnügen!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Selten habe ich mich beim Lesen eines Buches so amüsiert: Höchst witzig, in elegant-lässigem Stil, durchaus erotisch und mit viel Wortwitz erzählt dieser Roman die Geschichte einer ungewöhnlichen sexuellen Beziehung. Nebenbei wird charmant und erfrischend unkorrekt mit den alltäglichen Verlogenheiten gewisser gesellschaftlicher Gruppierungen abgerechnet. Aber Vorsicht: wer sich seiner eigenen lustorientierten Seite bisher (noch) nicht gestellt hat, bei dem sind starke Abwehrreaktionen zu erwarten ;-)
Eindeutig am 5*-Pol
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wie man an den bisherigen Rezensionen sehen kann, polarisiert dieses Buch eindeutig. Ein Roman ist ein Roman und ein Roman der uns berührt ist ein guter Roman. Zuweilen muss man sich dabei auch seinen eigenen zwiespältigen Einstellungen stellen ...
Ich fand ihn amüsant, spannend, erotisch, anziehend fremdartig und mal etwas anderes als Mord und Totschlag oder Idylle in Cornwall!
Absolut empfehlenswert, Ich werde das Buch zu Weihnachten wieder verschenken!
Beitrag zur Stabilität einzelner Möbel !
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ein Richter hurt mit einer Restauratorin. Mit vielen Worten wird hier wenig erzählt. Die Frau des Richters, eine Schauspielerin, möchte ihre Memoiren schreiben, kann es aber nicht. Daher bekommt sie einen Ghostwriter. Diesen lädt sie zu sich ein, um in ihr Haus zu wohnen. Sie selber ist aber in der Woche, häufig auch an den Wochenenden, außer Haus. Der Ghostwriter verdreckt die Wohnung und der Richter muss sich mit ihm abplagen. Für den Kontakt zur seiner ?Liebschaft" (besser Hurschaft) erwirbt der Richter einen Laptop um über e-Mail erotische Gedanken und auch Fotos auszutauschen.
Mit viel Kraft habe ich mich bis hierher durch das Buch gearbeitet. Und nun kommt der große Hammer: Die Schauspielerin leiht ohne Absprache den Laptop ihres Mannes über's Wochenende an ihrem Ghostwriter aus. Somit erfährt dieser von der ?Liebschaft". Danach mochte ich nicht mehr weiterlesen; wo gibt es, dass eine vertraute Person sich so bedenkenlos an dem Eigentum anderer vergreift. Fazit: Finger weg von diesem Buch! Wenn dieses Buch für irgendetwas gut sein sollte, dann dafür, dass ein Tisch oder ein Stuhl nicht mehr wackelt - aber zu mehr nicht.
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Mehr Jazz sagten die Frauen. 2 CDs von Joseph von Westphalen

Audio CD von Kein & Aber
Angebote bei Amazon: ab EUR 8,23

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 390654737X, Erscheinungsdatum: Sept. 2000
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2 Kundenrezensionen:

Wenigstens von Musik versteht der was, nichts aber von Frauen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Abgesehen von der eher schlichten Romanschreibkunst des Herrn von Westphalen muss ich wirklich sagen: Wenigstens von Musik versteht der was. Eine wirklich gelungene Zusammenstellung handverlesener R&B-, Blues- und Jazzstücke. An dieser Stelle seien auch die beiden anderen CDs erwähnt: "Wie man mit Jazz die Herzen der Frauen gewinnt" und "Jazz macht Frauen Beine". Es wäre allerdings Herrn von Westphalen dringend anzuraten, die Frauen künftig aus den CD-Titulierungen wegzulassen. Denn von Frauen versteht Herr von Westphalen wirklich nix. Mir ist jedenfalls bislang noch kein Fall bekannt geworden, wo es gelungen wäre, mit Jazz ein Frauenherz zu gewinnen oder einer Frau damit Beine zu machen, was auch immer Herr von Westphalen damit meint. Und diese CD soll ausgerechnet auf den Ruf der Frauen nach mehr Jazz zurückgehen? Ich glaube es einfach nicht. Das sind die Altherrenphantasien des Herrn von Westphalen, sonst nix.
Endlich eine Fortsetzung zum "Romansoundtrack"
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Mehr Jazz" riefen wohl viele Hörer und Leser nach der wunderbaren CD-Box vom letzten Jahr. Joseph von Westphalen hat diesen Wunsch erfüllt und liefert 2 weitere CDs mit Raritäten, wie sie seinem Helden Harry von Duckwitz gefallen. Im Booklet ist es nun auch der Romanheld, der die Musikstücke mit (neuen!) Kommentaren versieht, nachdem bei der anderen Sammlung der Autor dies übernommen hatte und angebliches Material aus den Vorarbeiten zu den Büchern veröffentlichte. Hierdurch unterscheidet sich auch diese Anthologie von ihrer Vorgängerin; auch finden sich keine Lesungen Westphalens, jedoch einige Musikstücke, die bei der anderen CD mit Lesung kombiniert waren. Im Booklet wird eine Fortsetzung versprochen - ich freue mich schon darauf - doch genießen wir jetzt diese CDs, ehe wir nach "noch mehr Jazz" rufen.
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Im diplomatischen Dienst von Joseph von Westphalen

Gebundene Ausgabe von Hoffmann und Campe
Angebote bei Amazon: ab EUR 1,76

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3455081681, Erscheinungsdatum: 1991
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5 Kundenrezensionen:

Grandioser Humor- Unaufgesetzt geschrieben und locker zu lesen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Endlich mal ein deutscher Autor, der locker von der Hand schreibt und dessen Geschichte und Schreibstil nicht so aufgesetzt und konstruiert daherkommt.
Darüberhinaus hat Joseph von Westphalen einen grandiosen Humor.
Für mich ein absoluter Meilenstein der neueren deutschen Literaturgeschichte und vollkommen unverständlich, warum das Buch nicht weiter verbreitet ist und nicht mehr aufgelegt wird.
Bissig
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ganz sicher der bislang beste Roman von Josef von Westphahlen, sein Held Harry von Duckwitz imponiert durch bissig - sarkastische Beobachtung seiner Umgebung und deckt dabei jede Affektiertheit und Dämlichkeit (von denen es unter Diplomaten genügend gibt) gnadenlos auf. Der Leser hat also jede Menge zu lachen. Weniger schön ist die stellenweise ausschweifenden Schilderungen von Duckwitz' Verhältnis zu seinen Frauen (teilweise gleich drei davon), welche zeigen, dass das Verständnis von Frauen oder Beziehungsgestaltung mit denselben von Herrn von Duckwitz/von Westphalen irgendwo in der Pubertät stecken geblieben ist. Das nervt ein bischen, schadet dem Gesamtwerk aber nicht. Lustige, bissige Lektüre für Menschen, die mit Sarkasmus etwas anzufangen wissen.
"Linke BILD-Zeitung"
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich habe früher ganz gerne von Westphalens scharfzüngige Essays gelesen. Auch wenn ich nicht in allem mit seinen Ansichten übereinstimmte, war es doch eine geistig anregende Lektüre. Dieser Roman jedoch ist eine Totalpleite: eine Aneinanderreihung von Bonmots und vor allem von schmuddeligen Sexszenen. Der arrogante und zynische Erzählton stößt ebenfalls ab. Mit Literatur hat das nichts zu tun, das ist eher eine Art linke BILD-Zeitung.
Gehört in jedes verdammte Buchregal !
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sie wollen etwas über die BRD in den 80ern lesen? Dann lesen Sie erstmal Joseph von Westphalens "Im diplomatischen Dienst"! Es lohnt sich. 6 Sterne. (Und auch, wenn der Autor es natürlich anders sieht: doch, es dürfte wohl - knapp - sein bester Roman sein.)

Mit diesem Roman beweist der Graf, dass er das Erzählerische auch über die Form der kurzen Entrüstungen hinaus aufs Virtuoseste beherrscht. Hier wird eine hinreißend runde Geschichte gesponnen, stets amüsant, immer mitreißend, und voller treffsicherer Pointen, die der eine oder andere Leser von den verschiedenen Sammelbüchern mit kurzen Artikeln des Autors gewohnt sein mag.

Die beiden Folgeromane gehören übrigens ebenso zum Kanon zeitgenössischer deutschsprachiger Literatur wie dieser erste Teil der "Duckwitz"-Trilogie, wenngleich in den Fortsetzungen "Das schöne Leben" und "Die bösen Frauen" die erzählte Zeit deutlich abnimmt - es geht ins Privatere, dreht sich mehr um Liebe, Sex und den Alltag, und den Wahnsinn des Alltags, und immer weniger um deutsche Zeitgeschichte und den Zeitgeist. Mag sein, Teil 2 und 3 wirken nicht so sehr als der große Wurf wie das Debüt, sie verdienen dennoch beide auch 5 Sterne, denn die Geschichte, die entfaltet wird, ist großartig. Es lohnt sich unbedingt, nach dem ersten Teil nicht mit dem Lesen aufzuhören.

Und ehrlich gesagt, ein vierter Teil, allem "Niemals" zum Trotz... das wäre noch was fürs junge Jahrtausend. Also kauft die ersten drei Teile, und erwärmt des Schriftstellers Herz für diese Angelegenheit.
laubgesägter Sprachwitz - mundgemalte Pointen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Man sollte dem Autor verbieten, Bücher mit einem geringeren Umfang als 1000 Seiten zu veröffentlichen. Kaum hat man sich warm gelesen (- und das geht schnell), ist das Buch schon zu Ende. Gott sei Dank gibt es noch zwei weitere Bände, die allerdings nicht ganz an den "Diplomatischen Dienst" heranreichen. Wer den spezifischen Humor von Westphalen zu schätzen weiß, wird hier überreich bedient.
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Produkt-Bild: Die Wahrheit der Anbetung. Eine Enthüllung

Die Wahrheit der Anbetung. Eine Enthüllung von Joseph von Westphalen

Gebundene Ausgabe von Kein & Aber
Angebote bei Amazon: ab EUR 1,00

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3906542122, Erscheinungsdatum: Oktober 1999
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4 Kundenrezensionen:

Zeitvergeudung
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Wer es sich antut, dieses krude Machwerk zu lesen, wird sich nachher über die Zeitvergeudung ärgern, so ist es mir ergangen. Blasphemie um jeden Preis darf als schriftstellerische Motivation nicht ausreichen.
Jesus, Maria und Josef o. Das lustige Trio und die Wahrheit
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es gibt Bücher, die muss man einfach gelesen haben - dies ist eines davon! Wer und warum in fernen Landen in Ställen rumgesessen ist, was daraus entsteht bei Minztee, Hinterzimmern, traumhaften Zähnen, Persern auf der Flucht, Ägyptern denen Mundgeruch missfällt, alten Dentisten und päpstlicher gleichwohl erfolgloser Sammel- und Suchwut und wem die Geschichte mit dem Stall, den 3 Königen sowie einem Gottessohn in einer Krippe schon immer irgendwie suspekt vorkam - hier wird schonungslos "Recherche" betrieben und aufgedeckt! Ich habe selten soviel gelacht über soviel Erhellung - endlich "weiss" ich, dem Autor sei Dank, warum Erleuchtung so erheiternd ist. Wer also ebenfalls einige Fragen zur Christenheit geklärt haben möchte und sich ohnehin bei dem Konzept der unbefleckten Empfängnis irritiert am Kopf kratzt, dem sei dieses Büchlein wärmstens empfohlen.
Schade um das Geld
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich liebe Romane mit religiösem Hintergrund. Leider scheint es in diesem Metier auch sehr viel Müll zu geben.
Die Rahmenhandlung für "Die Wahrheit der Anbetung" ist ja ganz nett. Was man allerdings nicht über die eigentliche Storry sagen kann. Diese ist weder interessant noch lustig. Dem Autor scheint es lediglich um die Verunglimpfung dessen zu gehen, was religiöse Menschen glauben.
Es ist ja nicht per se schlecht, Ansichten und Anschauungen mit einem Augenzwinkern auf die Schippe zu nehmen, wenn es intelligent gemacht ist. Leider trifft dies nicht auf dieses Büchlein zu.
Selten reut es mich bei Büchern um das Geld und die Zeit - bei diesem schon.
Endlich die Wahrheit über Jesus
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Kriminalerzählung ist ganz schön blasphemisch. Wer an Jesus, Maria und Joseph und an den Heiligen Vater in Rom glaubt, wir sein blaues Wunder erleben, wenn er diese Geschichte liest, in der der freundliche Zahnarzt des tattrigen Papstes gemeuchelt wird, weil er im Besitz eines Dokuments zu sein scheint, das die Kirche und das Christentum zum Zusammenbruch bringen könnte. Heiße und schön harte Kost für Leute mit guten Zähnen.
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Produkt-Bild: Die bösen Frauen.

Die bösen Frauen. von Joseph von Westphalen

Taschenbuch von Dtv
Angebote bei Amazon: ab EUR 7,90

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423208120, Erscheinungsdatum: 2005, Auflage: N.-A.
Zoom ± Produkt-Bild: Die bösen Frauen.

5 Kundenrezensionen:

Wie gewohnt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der dritte Band der Duckwitz- Reihe wendet sich sehr den Frauenbeziehungen und geschäftlichen Aktivitäten vom Hauptprotagonisten zu.
Wie gewohnt bietet auch dieser Roman eine mit brillianten Formulierungen untermauerte Analyse zwischenmenschlicher und gesellschaftlicher Verhältnisse.
Alleine die halbseitige Analyse der Kohl- Ära ist schon den Kauf des Buches wert!
Wenn es hier möglich wäre, 10 Sterne zu vergeben, dann würde die ganze Riehe von mir 11 bekommen.
Für Harry von Duckwitzsfans ein Muss
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die logische Fortsetzung des schoenen Lebens, einfach witzig, habe mich sehr amüsiert. Allerdings muss der Leser Im diplomatischen Dienst und das Schöne Leben gelesen haben.
Der letzte Duckwitz - schade!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Es ist - leider - der letzte Band der Trilogie über das Leben und das vor allem verbale Schaffen des Harry von Duckwitz. Das Untätigsein des Pensionärs, die bösen Frauen und andere Umstände haben Harry veranlaßt, die Gemütlichkeit des Eifelhauses respektive der Bonner Wohnung zu verlassen und sich in fremde Gefilde aufzumachen: Harry wird Geschäftsmann. Zunächst verdingt er sich - eine logische Konsequenz seiner Leidenschaft für die kleinen silbernen Scheiben - als CD-Produzent, allerdings nur mit mäßigem Erfolg. Den hat Harry dann aber reichlich, als er beginnt, Lager mit mehr oder weniger alten oder schönen Möbeln in Asien leerzuräumen und nach Deutschland zu verschiffen. Harry wird ganz plötzlich ziemlich reich, fast ein bißchen zu schnell und zu einfach, so daß seine sonst charakteristische, ihn so sympathisch machende realistisch-ironische Glaubwürdigkeit etwas leidet. Das ist etwas schade. Nichtsdestotrotz ist aber auch dieser Duckwitz-Roman voll von zynischen, amüsanten und nicht unwahren Aussagen und Beobachtungen zum Geschäftemachen, zum Leben an sich und - natürlich - zu den Frauen, die nun sogar angereichert sind durch ganz neue Erfahrungen aus dem asiatischen Raum. Zwar werden die Frauen vorübergehend vernachlässigt, aber Harry wäre nicht Harry, würden sie nicht schließlich wieder den absoluten Mittelpunkt in seinem Denken und Tun einnehmen. Am Ende des Romans bleibt neben der Gewißheit, einmal mehr amüsante Stunden mit Herrn von Duckwitz verlebt zu haben, diesmal der unfreiwillige Zwang, sich den weiteren Lebensweg vom unangepaßten Harry selbst auszumalen. Oder wird es doch noch irgendwann einen neuen Duckwitz-Roman geben? Vielleicht über Harry von Duckwitz, der nicht nur drei Frauen im Arm hält, sondern auch noch diverse (Enkel)Kinder auf dem Schoß hat? Eine köstliche Vorstellung - vielleicht schreibt uns der Autor sie ja auf... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Tendenz: Nachlassend
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Da ist er nun, der dritte Band der Duckwitz-Triologie. Die ersten beiden Bände waren in hoechstem Maße geeignet, hohe Erwartungen zu stellen. Doch sieht man sich ein wenig enttäuscht nach der Lektüre des dritten Bandes. Natürlich, Duckwitz ist wie eh und je, kritisch allen Erscheinungen des Zeitgeistes gegenüber und den Frauen stets zugetan. Aber da faengt es auch schon an. Duckwitz, Polygamist aus Überzeugung, treibts dann doch zu weit in diesem Band. Nicht weniger als acht Frauen sind es, die er begehrt. Natuerlich nicht nacheinander, sondern alle gleichzeitig, also nebeneinander. Aber es ist nicht so, daß er nur mit ihnen ins Bett will. Nein, in jede Einzelne ist er verliebt. Dass alles ist ein bisschen viel fuer den Polygamisten Duckwitz, der bislang mit drei Frauen (von Episoden abgesehen) lebte. Hier verliert der Leser ein wenig den Glauben an den aus den ersten beiden Baenden so geliebten und geschaetzen Duckwitz. Verliebt in acht Frauen, die alle geeignet sind, in ungluecklich zu machen? Das mag man noch hinnehmen, ist Duckwitz doch in diesem Bereich alles zuzutrauen. Aber sein wirtschaftlicher Erfolg geht zu weit. Duckwitz kauft wie wild Moebel in Indonesien ein, um sie gleich containerweise mit hoechster Gewinnmarge zu verscherbeln. Das entspricht nicht dem Duckwitz, denn wir kennen, der allem Kommerz eher kritisch gegenueberstand. Und es liest sich allzu maerchenhaft, zu unglaubwürdig. Fazit: Ein typischer Duckwitz, mit vielen seiner geliebten Eigenschaften. Doch es bleibt ein etwas schaler Geschmack. Duckwitz wird im Alter zum Mann, der vielfach verliebt ist, bei allen seinen Frauen kaum Erfolge verbuchen kann und sich stattdessen dem Geldverdienen im grossen Stile verschrieben hat. Sicher, auch dem steht er mit der ihm typischen Distanz gegenüber, aber das ist nicht mehr der bekannte Alt-68er, der sich im ersten Band mit der Bundesflagge nicht mal den Hintern abwischen wollte und der im zweiten Band ein Mensch voller beachtlicher Schrullen ist, die ihn hoechst liebenswert machen. Und dann das Ende: Duckwitz trifft drei seiner acht Frauen wieder, aber welche es sind ... es bleibt der Phantasie des Lesers ueberlassen. Oder ist das unbestimmte Ende der Anfang fuer einen vierten Band? Als Duckwitz-Fan bleibt dies, trotz der Schwaechen des dritten Bandes, zu hoffen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Gute Unterhaltungslektüre
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Harry von Duckwitz setzt sein schillerndes Leben fort. Im Mittelpunkt wieder die Frauen. Es macht Spaß den "Duckwitz" zu lesen. Für den, der die vorherigen Bände der Trilogie kennt, ist der Ablauf der Dinge aber ziemlich vorhersehbar. Trotzdem sehr unterhaltsam, da leicht.
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Produkt-Bild: Zur Phänomenologie des arbeitenden Weibes: Zwölf Eroberungsversuche und zwei Dreingaben

Zur Phänomenologie des arbeitenden Weibes: Zwölf Eroberungsversuche und zwei Dreingaben von Joseph von Westphalen

Gebundene Ausgabe von ZWEITAUSENDEINS
Angebote bei Amazon: ab EUR 9,90

2 Punkte.
2 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3861508273, Erscheinungsdatum: Januar 2009, Auflage: 1., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Zur Phänomenologie des arbeitenden Weibes: Zwölf Eroberungsversuche und zwei Dreingaben

Eine Kundenrezension:

Mühsam literarisierte Altmännerphantasien aus dem Playboy
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Joseph v. Westphalen verdingte sich 2007 dem deutschen Playboy und macht dank dem 2001-Hausverlag Haffmans nun die Zweitverwertung. 12 Geschichten versuchen, den Flirt oder mehr mit "berufstätigen Frauen" zu behandeln.
Der Fairness halber: Man mag v. Westphalen als schreibgewandten Kolumnisten kennen. Kurze Stücke sind seine Stärke, und er kann mit Sprache umgehen. Das rettet ihm den zweiten Stern.

Der sprachliche Abgrund gerade in den Klappentexten ist unfassbar! Ob es eine Playboy-Praktikantin in zehn Minuten auf pseudowitzig zusammentexten musste? ... Dies konnte den Rezensenten leider nicht warnen, denn der bekam's schon mit einem "Naja, vielleicht ist es ja etwas für _Dich?" weitergeschoben. Das 180 Seiten umfassende gebundene Bändchen hat das (aktuell häufiger missbrauchte) Titelbild der New-Deal-Frau vorne: "We can do it", Bizeps zeigend, Sie kennen es womöglich bereits.

Ja, ich gab dem Buch eine Chance: ganze vier der zwölf Geschichten lang: Taxifahrerin, Osteopathin, Anlageberaterin, das Zimmermädchen - dann war aber auch Sense. Dr. phil v. Westphalen hat dem Playboy sterile und mit etwas Geist abwattierte Altmännerphantasien mit "blanken Augen" abgeliefert. Ich würde es jetzt nicht einmal als erotisch bezeichnen.
Joseph von Westphalen wurde für "Zur Phänomenologie des arbeitenden Weibes" wenigstens gut bezahlt, hoffe ich. Das Buch freilich wird wohl rasch per Bookcrossing o.ä. weitergereicht werden. Verschenken könnte ich es leider niemandem.
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Produkt-Bild: Der Liebessalat

Der Liebessalat von Joseph von Westphalen

Taschenbuch von Btb
Angebote bei Amazon: ab EUR 0,98

2,5 Punkte.
2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3442731488, Erscheinungsdatum: Februar 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Der Liebessalat

5 Kundenrezensionen:

Laaaaangweilig
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Eigentlich schade, die Geschichte hätte so spritzig und vergnügsam sein können, wie die Buchbeschreibung klang. Nur dazu hätte man sie auf 100 Seiten erzählen müssen und nicht auf über 400.

So ziiiiieeeeeeht sich die Geschichte wie Kaugummi und irgendwann nervt die soundsovielte Wiederholung von Wortspielen wie der "Zweitexehefrau" einfach nur noch. Auf der zweiten Hälfte des Buches hatte ich ständig nur noch den Gedanken "Weiter, weiter, die Seelenschmerzen des Protagonisten hatten schon in epischer Breite ...".

Ich stimme insbesondere in einem Punkt einer anderen Rezension zu: Normalerweise lese ich sehr schnell, für das Buch habe ich Wochen gebraucht.
Seelischer Tiefgang eines Froschtümpels
2 Punkte 2 von 5 Punkten
?Ein poetischer Fachidiot auf der Suche nach Inspiration", eine Art literarischer Miniatur-Rodin; der immer so aussieht, als leide er unter Verstopfung - so und ähnlich sehen die Frauen den Schriftsteller Viktor Goldmann, die Hauptfigur von Wesphalens neuem Buch ?Der Liebessalat.." Viktor Goldmann würde sich dagegen ganz anders sehen: er ist ein Dichter, der nur über etwas schreiben kann, dass ihn interessiert und dass er erlebt hat, weswegen er, da er sich in erster Linie für die Frauen interessiert, den lieben langen Tag ( und die Nacht ) damit zubringt, den Frauen nachzustellen, um sich selbst in ihren Reaktionen zu spiegeln. Drei Ehefrauen, zahlreiche Geliebte, Dutzende Gelegenheitskomparsinnen bleiben dabei ebenso auf der Strecke wie der Leser. Denn nach über 465 Seiten ?Liebssalat" hat auch der fanatischste Westphalenfan die Geduld ( und vor allem den Überblick über die Frauen ) verloren. Dass eine virtuelle Romanze die nächste jagt und sie sich gleichen sich wie ein Ei dem anderen - das könnte man noch verschmerzen, wenn die Romanzen selbst wenigstens mit ein wenig seelischem Tiefgang ausgelotet würden. Aber die Figuren, die Westphalen vorstellt sind psychologische Abziehbilder, so flach wie der Autor eitel ist. Und der zugegeben geschliffene und intelligente Stil, in dem Westphalen noch immer schreibt, langt bei weitem nicht hin, um den Leser bei der Stange zu halten. Spätestens nach zweihundert Seiten hat man vom Dressing des Liebessalates die Nase voll. ?Entspannung ist der Tod der Literatur" lässt Westphalen es an einer Stelle sein alter Ego Viktor Goldmann sagen, um sinngemäß fortzufahren: Um zu schreiben, muss man verkrampft sein. Schade nur, dass dabei mitunter auch ein verkrampftes Buch herauskommt.
Lamoryant, aber erhellend
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Sicher, er redet viel, der Schriftsteller Viktor, der hier von seinen manchmal verwirrenden Noch-, Ex- und Nebenfrauen berichtet. Er ist ein Egozentriker, ein Neurotiker, aber auch ein Womanizer, offenbar.
Eine große Story gibt es hier nicht, aber - so legt Autor Joseph von Westfalen seinem Protagonisten in den Mund - die interessiere auch nicht. Nur die Sprache zähle. Und auf diese versteht sich von Westphalen wunderbar. Er findet wunderschöne und kaum platte Sätze, um erotische Momente zu beschreiben, z. B. den des wunderbaren Klischees der Körpersprache, wenn sich eine Frau plötzlich zu ihm rumdreht und damit ihm zuwendet. Den "einfachen Todenhöver" nennt er - in Anspielung auf seine erste Ex-Ehefrau - "diese kostbaren, unvergleichlichen letzten Sekunden, ehe sich die längst schon aufgebaute Erotik in handfeste Sexualität verwandelt".
Sehr erhellend wird außerdem das Seelenleben eines klassischen "Jägers" beschrieben, eines in sich selbst und die Liebe verliebten Gockels - köstlich! Obendrein eröffnet das Buch einem interessante Perspektiven auf die Institution Ehe und die freie Liebe, wie beispielsweise in seinen Grundsätzen über Affären:
"Du sollst verheiratet oder fest gebunden sein, denn wenn du zu viel Freiheiten hast, nimmst du Schaden an deiner Seele. Du sollst aber fremde Liebe machen, so viel du kannst, um nicht zu verarmen an Leib und Seele. Du sollst aber nur fremde Liebe machen mit Menschen, die auch fest gebunden sind, denn sosnt wird es ein großes Heulen und Zähneklappern geben."
Laaaaangeweile ...
1 Punkte 1 von 5 Punkten
oder viel Gefasel um Nichts, könnte man es auch nennen. Was soll das? Wo ist die Handlung? Warum ähnelt der Prot so sehr dem Duckwitz von früher? Ist dem Autor wohl nichts mehr eingefallen?? - Hätte er dann nur "geschwiegen"... Wir hatten das Buch im Urlaub dabei, hätte eigentlich passen können als einfach zu lesende Strandlektüre bei 45 Grad. Schließlich war es als letztes unserer Reisebücher übrig und keiner von uns kam beim Lesen so richtig voran (und wir sind sonst eher Bücherverschlinger - wenn sie einigermassen gut sind). Da war es noch spannender, den ganzen Tag aufs Meer zu starren als diese öde Geschichte über den selbstverliebten Schriftsteller Viktor und seine Midlife-Crisis zu lesen. Überflüssig, langweilig, Geldverschwendung. Das Buch trat die Heimreise übrigens nicht mehr an.
Köstlich
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die teilweise platten Absagen bewegen mich, eine Lanze für Westphalen zu brechen:
Das Buch ist sicher nichts für verklemmte Gestalten. Die Erzählung ist einfach knisternd, belebend, eine geistreiche Darlegung der Phantasien eines in der Midlife-Crisis hängenden (fast) Mittvierzigers, der die Vorfreude auf den ?Penetrationstriumph" (so drückt er sich aus) zur Inspiration für sein Schreiben benötigt. Vielleicht muss man die 40 schon überschritten haben, um sich angst- und vorurteilsfrei diesem Thema widmen zu können.
Mir waren zumindest viele seiner Gedanken nicht fremd, immer wieder Deja Vu's" bei diesen faszinierend kreativen Gedankengängen, ein Highlight im deutschen Bücherwald, das wohl auch mit einigen Längen zu kämpfen hat, die aber (siehe oben) einfach zu ertragen sind.
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Produkt-Bild: Wie man mit Jazz die Herzen der Frauen gewinnt

Wie man mit Jazz die Herzen der Frauen gewinnt von Joseph von Westphalen

Audio CD von Kein & Aber
Angebote bei Amazon: ab EUR 25,00

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3906547809, Erscheinungsdatum: August 1999
Zoom ± Produkt-Bild: Wie man mit Jazz die Herzen der Frauen gewinnt

Amazon.de-Hörbuchrezension


Knapp 100 Titel hat Joseph von Westphalen in seinem "Roman-Soundtrack" (zu den Harry von Duckwitz-Romanen Im diplomatischen Dienst, Das schöne Leben und Die bösen Frauen) in genialer Weise zusammengestellt. Jazzperlen der 20er bis 40er Jahre, die demjenigen Hörer, der Ohren hat zu hören, einen umfassenden Eindruck vermitteln von den elementaren Themen und Stimmungen des Jazz -- von bitter und schmerzerfüllt über unverblümt sinnlich-erotisch bis zum hemmungslos wilden Toben. Bekanntes steht neben Wiederentdecktem, ländlich-robustes Schrammeln neben den anspruchsvollen Klängen kunstvoll gestopfter Blasinstrumente.
Westphalen mag keine Trends, er sucht nach dem Authentischen, nach der Substanz in der Musik. Und Achtung: Dies ist keine Kuscheljazz-Sammlung mit Bigband-Brei und Dixie-Seligkeit! Oder wie Westphalen in einem Interview sagt: "Wie gute Rockmusik ist guter Jazz eher hart. Nichts darf süß sein. Schmachtende Nummern müssen bitter sein. In erster Linie war die Jazzmusik zum Toben da (...) (und) zielte auf den Unterleib." Die Stichworte zum jeweils (nach Westphalens Interpretation) angemessenen Tanzstil beschränken sich demnach auch nicht auf Tanzschul-Repertoire, sondern kommen direkter zur Sache: Da ist von wirbelnden Knien die Rede, von Bewegungen, die rasch, rau, derb, explosiv und buschtrommelig sind, aber auch von solchen, die eher gleitend, ziehend, raumgreifend, oder "nicht unflott-ölig" sind. Und -- natürlich! -- sind auch genügend fein trauernde, weich wiegende, schleppende, depressiv sich windende Stücke dabei für die gepflegte nachmitternächtliche Melancholie.
Das beiliegende taschenbuchdicke Booklet gibt Hintergrundinfos zu den Stücken und Künstlern, allerdings nicht in Form eines geordneten Künstlerlexikons; das würde auch gar nicht zum restlichen Duktus passen. Stattdessen macht es anekdotenhaft Lust auf eigenes Nachforschen und regt zum individuellen Beschäftigen mit der Musik an.
Jeder, der eine CD-Anlage zu Hause stehen hat und sich für einigermaßen aufgeschlossen und interessiert hält, dem Selbstironie und Sinn für Individualität nicht fremd sind und der seine Beine oder zumindest die Fingerspitzen noch trommelnd auf und ab bewegen kann, sollte diese 4 CDs mit Stolz sein Eigen nennen können. Und alle anderen eigentlich auch. --Kathrin Rüstig
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4 Kundenrezensionen:

Einstiegsdroge für Jazz-Abstinenzler
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das Cover ist grausam schlecht. Aber darin stecken drei CDs voll mit Juwelen und Raritäten der Jazzgeschichte. J. von Westphalen weiß, worauf es ankommt. Eine exquisite Zusammenstellung zum intensiven Hinhören und Nachlesen im (hervorragenden) Booklet. Läuft bei mir seit drei Wochen fast täglich. Die vierte der CDs kann man sich schenken. Westphalen ruiniert uns darauf durch sein stammelnd-hektisches Vorlesen den Hörgenuß von weiteren schönen Jazztiteln. Schade. Ein Stern Abzug wegen Cover und CD 4, ansonsten eine 6-Sterne-CD. Auch als Einstiegsdroge für Jazz-Abstinenzler geeignet.
96 Verführungsversuche
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eine der gelungensten Anthologien des Jazz der 20-er bis 40-er Jahre und als erster Roman-Soundtrack wirklich eine Novität. Ob man damit wirklich das Herz seiner Dulcinea erobern kann, weiß ich nicht, aber die Chance ist groß, dass man selbst verführt wird - zum Jazz!
96 Verführungsversuche
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eine der gelungensten Anthologien des Jazz der 20-er bis 40-er Jahre und als erster Roman-Soundtrack wirklich eine Novität. Ob man damit wirklich das Herz seiner Dulcinea erobern kann, weiß ich nicht, aber die Chance ist groß, dass man selbst verführt wird - zum Jazz!
Musik hip, Lesung unnötig
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die drei Bücher lesen Sie besser selbst. Schreiben kann der Mann, vorlesen eher weniger. Die Sammlung auf den ersten drei CD's ist aber wirklich gelungen. 75 Titel, die abwechslungsreich zusammengestellt sind. Ich habe gleich noch ein Exemplar zum Verschenken gekauft.
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