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Das Ende der Geduld: Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter von Kirsten HeisigTaschenbuch von Verlag HerderAngebote bei Amazon: ab EUR 14,50 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3451302047, Erscheinungsdatum: Juli 2010, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Das Ende der Geduld 5 von 5 PunktenDie verstorbene Richterin Kirsten Heisig beschrieb in ihrem Buch ihre Sicht auf den Umgang mit heranwachsenden Gewalttätern. Als langjährige Jugendrichterin in Berlin verfügte sie über detailierte Einblicke in die Problematik. Sie benennt Ursachen der Fehlentwicklungen und erläutert anschaulich und sachlich wohin der Weg der Gesellschaft führt, falls es nicht zu einem gravierenden Umdenken kommt. Gegen immer jünger werdende und brutaler agierende Täter fordert sie schnellere Verfahren, Abschreckung durch Strafe aber auch präventive Maßnahmen um ein weiteres eskalieren der Gewalt zu verhindern. Die Autorin beschreibt: - die Auflösung der traditionellen Familienstrukturen und das dortige nichterziehen der Jugend. Wenn die männliche Bezugsperson eines heranwachsenden eine Figur aus einem Gewaltspiel oder Actionfilm ist darf man sich nicht wundern. Die Vermittlung von Werten und Vorbildern findet nicht mehr in den Familien statt. - falsch verstandene Toleranz. Richtige Toleranz bedeutet jedem Menschen, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Religion, ethnischer oder sozialer Herkunft die Möglichkeit zu geben seinen Platz in der Gesellschaft zu finden und ihn gegebenfalls zu unterstützen. Falsche Toleranz ist wegen den genannten Punkten die Augen vor einer Fehlentwicklung zu verschließen. - auch politische Gewalt ist Gewalt und in jedem Fall abzulehnen. Was treibt jungen Menschen zu politischem Extremismus und wie wirkt dieser sich aus. - die Ich- Fixieretheit und der daraus fehlende Bezug vieler Jugendlicher zum Gemeinwohl. - mangelde Integration von Migranten - jugendliche Intensivtäter - Gewalt an Schulen - selbstverständlich wird ihr eigenes Wirken als Jugenrichterin, das Jugendgerichtswesen allgemein und der Blick über den Tellerrand, also wie handhaben es andere Länder, thematisiert. Fazit: Ein wichtiges Buch, das - nicht nur - die Entscheidungsträger unseres Landes lesen sollten und das für die kommenden Jahre aktuell bleiben wird. Mut zur Wahrheit und zur Tat 5 von 5 PunktenFrau Heisig war eine bemerkenswert mutige Frau,die sich in Zeiten der totalen "Gesinnungskontrolle" von Parteien und Medien getraut hat die Wahrheit zu sagen.Es gibt tatsächlich noch Bürger in dieser Republik die Multikulti verwechseln mit essen gehen beim Libanesen und spanischem Flamenco-Tanzabend. Dies ist jedoch so Multikulti wie Hamburger essen in Japan oder Bratwurst in New-York. Multikulti wie unsere Polit-Eliten es verstehen ist die völlige Aufgabe deutscher Lebensart und Kultur, so wie sie von den 68?ern verdammt und dämonisiert wird. Um diesen Trend nachhaltig zu unterstützen hat man ,getreu der Maxime von Joschka Fischer "Man muss Deutschland von Außen einhegen und von Innen ausdünnen", mit de?m massenhaften "Import" besonders muslimischer Migranten begonnen. Die Folgen dieses Imports haben heute millionen Deutsche jeden Tag auszubaden.Das Märchen vom Ausländerhass und der permanent in den Medien zelebrierte "Kampf gegen Rechts" sind Teil einer gewaltigen Kampagne um der deutschen Bevölkerung das latent bei fast jedem vorhandene "Bin ich Nazi?"-Syndrom einzuimpfen.Das ganze wird flankiert von einer schon an Unfassbarkeit grenzenden laxen Justiz, wenn es um die Bestrafung von ausländischen Straftätern geht.Sei es bei delikten der Leistungserschleichung oder Gewaltdelikten.Es fällt auf ,dass die volle Härte des Gesetzes fast nur noch Einheimische trifft.Das ist so gewollt von geistigen Kamikazefliegern wie Wowereit und Ströbele, die sich in orgiastischen Schilderungen des "Bunten Deutschland" ergehen, das es so nicht gibt und nie geben wird. Den die neuen Mitbürger sind nicht als Freunde gekommen, sondern als Eroberer.Integrationswille ist bei der überwiegenden Mehrheit, speziell der Muslime, nicht vorhanden. Es ist längst eine Paralelgesellschaft aufgebaut die (bis auf die Sozialleistungen) völlig losgelöst von der restlichen Gesellschaft existiert. Diese Paralelgesellschaft ist zum einen durch große familiencland und mafiöse Strukturen und zum anderen durch religiöse Organistionen des Islam wie z.B. die DITIB organisiert. Auf der Anderen seite wird die deutsche Familienpolitik (die eigentlich überhaupt nicht existent ist) so stiefmütterlich betrieben , dass die arbeitende Bevölkerung (mit Ausnahme der ärmsten und ungebildeten, denn diese haben nichts zu verlieren)sich Kinder nicht mehr leisten kann und will.Sie können Sich selbst ausmalen welchen Weg dieses Land gerade nimmt und wie das Niveau und Bevölkerungsbild schon in 5-10 Jahren.Das Ganze ist eine Einbahnstrasse ins Elend.warum gibt es diese Multikulti-Diskussion eigentlich nur mit und über Türken ,Araber, Kurden etc.? Warum nicht mit Spaniern,Italienern,Portugiesen? Warum werden jeden Tag in Deutschland Deustche von "Südländern" mit dem Messer hingemetzelt , ausgeraubt, vergewaltigt. Wo liegt dieses "Südland" dessen Einwohner Mohammed , Murat, Massud heißen? Warum wird der hundertfache Mord an deutschen , wegen Innländerhass niemals Anlass einer Lichterkette , eines ZDF-Spezial oder sonst einer Betroffenheitsveranstaltung?warum wird , der widerliche Mord an der Ägypterin Marwa in Dresden von einem zugewanderten Russlanddeutschen als böser Rückfall in übelste "Nazi-Zeiten" aufgearbeitet mit internationalem Presse-Echo und Selbstkasteiungsübungen aller deutschen Politiker quer durch die Parteien gutiert und anschliessend ein Denkmal für das Opfer errichtet. wo sind die denkmale für die toten Deutschen , die aus rassistischen Motiven von Ausländern ermordet wurden? Warum wird der Mord an Dominik Brunner so in der presse zelebriert? Nicht etwas weil er Zivilcourage gezeigt hat, nein weil die Täter deutsch sind. Im gleichen Zeitraum gab es mehrer Tote Erwachsene durch den Angriff jugendlicher Gewalttäter mit Migrationshintergrund, aber das darf nicht berichtet werden. Das Volk könnte ja aufwachen. Ich bin selbst mit einer Ausländerin verheiratet und meine Kinder sind nicht blond und blauäugig. Ich habe Angst eines Tages meine Heimat verlassen zu müssen , weil der Druck der hier in der Gesellschaft entsteht sich eines Tages explosionsartig entladen wird. Auf die eine oder Andere Weise und es kann nichts gutes für uns daraus entstehen. Es macht mich traurig, dass wir uns nicht wehren,so wie Frau Heisig, gegen diese verantwortungslose Politik , die sich längst von ihrem Volk distanziert hat und nur noch dem Machterhalt verpflichtet ist."Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft" Aristoteles. Das Ende der Geduld gegenüber den politisch Korrekten 4 von 5 PunktenKirsten Heisig berichtet in ihrem posthum erschienenen Buch eindringlich und erschütternd vom Problem der jugendlichen Gewaltkriminalität. Neben dem von ihr selbst entwickelten und im Buch eingehend erläuterten "Neuköllner Modell" für eine beschleunigte Bearbeitung von Straffällen, schlägt sie eine Vielzahl weiterer, primär präventiv wirkender Maßnahmen vor. Mal abgesehen davon, dass ich mir an manchen Stellen mehr Belege gewünscht hätte: Dies wirkt alles sehr kompetent und engagiert. Allein mir fehlt der Glaube, dass ihre Vorschläge eine substanzielle Verbesserung der Situation bewirken könnten, denn sie setzen nicht am eigentlichen gesellschaftlichen Grundproblem an. Seit Charles Darwin wissen wir, dass sich alles Leben auf der Erde gemäß einem ganz einfachen Grundprinzip entwickelt: Ein größerer Erfolg beim Umgang mit dem Lebensraum wird mit durchschnittlich mehr Nachkommen belohnt. Dies sorgt dafür, dass die Lebensraumkompetenzen der Vorgängergenerationen auch bei den nachfolgenden Generationen ankommen. Hierdurch können sich Arten, aber auch Kulturen, an ihre jeweilige Umgebung fortlaufend anpassen und damit weiterentwickeln. In den meisten Industrienationen überlässt man hingegen die Nachwuchsarbeit in zunehmenden Anteilen den sozial Exkludierten. Das hat zur Folge, dass man auch immer mehr Armut und soziale Exklusion schafft. Kirstin Heisig hat gegen die dadurch verursachten Probleme anzukämpfen versucht. Dass sie den Kampf nicht gewinnen konnte, liegt auf der Hand: Mit Sandburgen kann man eine heranrollende Flut nicht wirklich aufhalten. Ursache des Problems ist ein politisch korrektes Denken, welches seinen Vertretern zunächst meist viele Vorteile bringt, langfristig aber sozial desaströs ist. Man könnte es wie folgt zusammenfassen: "Frauen und Männer sollten beide möglichst viel Bildung erlangen. Diejenigen, denen das besonders gut gelingt, sollten ihre Kompetenzen dann umfassend der Wirtschaft zur Verfügung stellen. Für die profane Nachwuchsarbeit sind sie dagegen im Grunde zu schade. Die überlässt man am besten denen, die aufgrund geringer Bildung nur geringe Berufsaussichten besitzen." Letztere erklärt man zu sozial Benachteiligten, die aber anteilsmäßig immer mehr sozial Benachteiligte zur Welt bringen. Wobei dies weniger eine Folge der angeblich zu vielen Migrantenkinder ist, sondern vor allem der fehlenden Kinder der Mittelschicht: Sibel lernt im Kindergarten ihr Deutsch nicht von Leon, sondern von Goran. Das sei gut, behaupten die politisch Korrekten, denn "erst die geringe Kinderzahl moderner Akademiker gebe dem Nachwuchs aus unteren Gesellschaftsschichten Raum für die eigene Karriere", was natürlich Unsinn ist, wie die Praxis längst erwiesen hat. Dies macht aber nichts, denn eigentlich wollte man ohnehin nur sagen: "Erst ihre Kinderlosigkeit gibt modernen Akademikern den Raum für die eigene Karriere und das Geld für schicke Autos und teure Fernreisen". Beschwichtigend heißt es dann meist dazu, dass man eigentlich auch gerne Kinder hätte, wenn die denn nur besser mit dem eigenen 60-Stunden-Job vereinbar wären. Doch aufgrund der noch immer fehlenden Krippenplätze müsste man bedauerlicherweise auf eigene Kinder verzichten. Ersatzweise sollte der Staat stärker in die Bildung der Kinder sozial benachteiligter Familien investieren, um aus ihnen die leistungsfähigen Steuerzahler der Zukunft zu formen, die dann - sollten die Maßnahmen vom Erfolg gekrönt sein - allerdings ebenfalls kaum mehr Kinder haben werden. Es sind solche Ideologien, die dafür sorgen, dass die von Kirsten Heisig vorgeschlagenen Maßnahmen letztlich nur kosmetische Effekte haben dürften. Vielleicht hat sie das geahnt. Ich empfehle das interessante Buch dennoch, denn es eröffnet tiefe Einblicke in eine Problematik, die das Zeug zum sozialen Sprengstoff hat. Hoffentlich ..! 5 von 5 PunktenEin Buch wie ein Fanal - mich fröstelte beim Lesen. Sehr anschaulich und sachlich geschrieben, nachvollziehbar und um Objektivität bemüht, so schildert Frau Heisig die Zusammenhänge in der Parallelgesellschaft der Migranten. HOFFENTLICH wird dieses Buch etwas anstoßen, wird man sich nun endlich zu konsequenterem Handeln aufraffen. SICHERLICH werden hauptberufliche Bedenkenträger und notorische Gutmenschen relexartig aufschreien und beschwichtigen, ob der Zuspitzung und vermeintlichen Ausgrenzung all der integrationswilligen Ausländer (statt mal endlich auf die Inhalte einzugehen, geschweige denn wirksame Lösungsvorschläge anzubieten). Das Buch ist ein lösungsorientierter Leitfaden wider allen Relativierens, Wegsehens und Verantwortung Wegschiebens - ein Phänomen, das in so vielen festgefahrenenen Bereichen der deutschen Gesellschaft zu beobachten ist. Das hat in seiner Verbohrtheit etwas zutiefst Neurotisches und wäre sicherlich ein eigenes Buch wert (wie notwendige gesellschaftliche Entwicklungen verhindert werden durch Denkverbote und althergebrachte Tabus - was das über die Befindlichkeit der Protagonisten aussagt, wie so eine wahre "Mahnlobby" entstanden ist, deren Sinngebung verlorengänge, wenn die Dinge sich ändern würden). HOFFENTLICH hat die Erosion unserer demokratischen Fundamente bald ein Ende ..! Der Staat sieht weg und zahlt 4 von 5 PunktenSchon der Titel ist unmissverständlich - das Buch ist keine gewöhnliche Gesellschaftskritik, sondern eine Anklage - und zwar an den Staat und dessen Versagen, und an die Gesellschaft, die aus Bequemlichkeit daran vorbeischaut, wie Frau Heisig es ausdrückt. Sie zeichnet zunächst ein schonungsloses Bild von einem Staat, der oft machtlos ist gegenüber der Jugendkriminalität, und nur noch als reiner Geldgeber agiert. Hilflose Ämter bieten erfolglose Erziehungshilfen an, Schulen schieben sich "Problemfälle" zu wie "heiße Kartoffeln", Richter verhängen pädagogisch sinnlose Strafen. Sie will mit dieser Schilderung aufrütteln, keine Frage - und nimmt dabei auch provokante Worte in Kauf, etwas wenn sie Begriffe verwendet wie "pseudoliberale Heuchelei". Aber sie weiss auf jeden Fall, wovon sie spricht, war sie doch in ihrem Berufsalltag im Gericht, aber auch auf Jugendämtern täglich mit dem konfrontiert, was man lieber nicht hören und sehen möchte als Bürger eines reichen, sonst so friedlichen Landes. Aber Kirsten Heisig übt in ihrem Buch nicht nur Kritik, wie so viele andere, sondern sie macht auch Vorschläge. Und kommt dabei nicht mit den üblichen Stammtischparolen - weil sie aus ihrer Berufserfahrung weiss, dass die nicht funktionieren. Die Abschiebung krimineller Jugendlichen bezeichnet sie zum Beispiel als "totes Gleis", weil es sich formaljuristisch oft um Staatenlose handelt, die sowieso kein anderes Land aufnehmen würde und wollte. Sie plädiert statt dessen für eine konsequentere Anwendung des bestehenden Rechts. Nämlich dort, wo es Gesetz und eine gesicherte Beweislage zulassen, schnell zu verurteilen, um überhaupt eine pädagogische Wirkung erzielen zu können. Die Wirkung ihres Buch wird Kirsten Heisig leider nicht mehr erleben. Denn es ist ja "posthum" erschienen, wie man es in der Literatursprache nennt. Aber vielleicht ist das Buch ja auch ein Vermächtnis und eine Botschaft an uns alle. Denn ein Einzelner kann wenig bewirken, reibt sich auf, resigniert vielleicht irgendwann. Die von ihr angestossenen Veränderungen im Denken und Handeln müssen aus der Mitte der Gesellschaft kommen, von ihr getragen werden, um dauerhaft etwa zu bewirken. Damit es irgendwann heißt: Das Ende der Gewalt! |
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Irre - Wir behandeln die Falschen: Unser Problem sind die Normalen - Eine heitere Seelenkunde von Manfred LützGebundene Ausgabe von Gütersloher VerlagshausAngebote bei Amazon: ab EUR 12,90 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3579068792, Erscheinungsdatum: Sept. 2009, Auflage: 15 |
Aus der Amazon.de-RedaktionHitlers Taten waren abscheulich. Doch der Diktator war nicht psychisch krank, sondern normal. Statistisch gesehen verüben psychisch Kranke sogar weniger Straftaten als Normale, weiß Psychiater Manfred Lütz aus dem Klinikalltag zu berichten. In seinem Streifzug durch die Spielarten der menschlichen Psyche versucht der Autor, das Wesentliche von Psychiatrie und Psychotherapie darzustellen. Prima, wenn endlich jemand anschaulich erklärt, worüber viele sprechen, aber nur wenige wirklich eine Ahnung haben. Hauptsächlich dreht es sich um psychische Krankheiten und gängige Therapien. Zunächst führt uns Lütz jedoch vor Augen, wie sehr das Verhalten psychisch Gesunder seltsame Blüten treibt. ?Normalos?, die in stumpfer und spießiger Atmosphäre vor sich hindümpeln, bekommen genau so ihr Fett ab wie diejenigen, die Blödsinn professionell erzeugen. Dazu zählt Lütz die Ergüsse von Dieter Bohlen, Paris Hilton oder wilde esoterische Pendeleien. Zugegeben, das Inhaltsverzeichnis sieht arg nach Seminararbeit aus. Die Stärke des Buches macht aus, dass Lütz viele plastische Beispiele anbietet, um nackte Theorie mit Leben zu füllen. So verstehen Laien besser, was zum Beispiel Depressive von Manikern unterscheidet. Und wenn wir erfahren, wie eine Patientin einmal die Bundeswehr aufmischte, öffnet sich die Pforte zum Reich der netten Anekdote. Bei der neuen ?Volkskrankheit? Alzheimer konstatiert Lütz: ?Wie eine Gesellschaft mit ihren Demenzkranken umgeht, das ist die Nagelprobe für ihre Menschlichkeit.? Ergo ist die von Lütz angekündigte ?heitere Seelekunde? so lustig nun auch wieder nicht. Tatsächlich fehlt es Lütz nicht am nötigen Ernst, wenn etwa dargelegt wird, wie wenig Wahlfreiheit Süchtige haben, was im Wahnsystem schizophrener Patienten passiert oder wann Psychopharmaka eine befreiende Wirkung entfalten. Dass wir die Falschen behandeln, wie der Untertitel des Buches reißerisch ankündigt, erweist sich als zu viel des Guten. Auf alle Fälle gilt: ?Das mutwillige oder zynische Suchen nach Defiziten bei gesunden Menschen ist menschenunwürdig?, wie der Psychiater und Arzt vor Risiken und Nebenwirkungen der Lektüre warnt. Und während die einen die bisweilen betont locker-flockige Art des Autors weniger mögen, sehen andere darin eine souveräne Haltung voll heiterer Demut. Unter dem Strich lautet deshalb die Diagnose des Kritikers: Prädikat wahnsinnig lesenswert! ? Herwig Slezak 5 Kundenrezensionen:Lexikon für Psychochonder 3 von 5 PunktenAngeblich soll das Buch humorvoll sein. Sagt der Autor. Und entschuldigt sich schon in der Einleitung bei eventuellen Miesepetern für nicht verstandene Witze über Randgruppen. Schließlich hat das Vorwort der berühmte Dr. Eckard von Hirschhausen geschrieben. Gelacht habe ich nicht. Auf vielen, vielen Seiten versucht der Autor einen Bezug zum reißerischen Titel herzustellen. Dieser ist offensichtlich ein nicht unerheblicher Punkt, weshalb Menschen - verrückt oder normal - dieses Buch kaufen und gelegentlich sogar weiterverschenken. Der Leser erwartet doch etwas für sein Geld - bei dem Titel! Mir erschloss sich der Grund für den Titel des Buches nicht erschöpfend, ich hatte nur eine vage Ahnung, was gemeint sein könnte. Dafür liefert Herr Lütz eine Menge Stoff für angehende Psychochonder und trifft damit den Nerv der Zeit. Depression? Schizophrenie? Ein bißchen Borderline? Zur Unterhaltung schildert er dem Lesenden einige sonderbare Fälle - Ja, so schlimm kann es sein! Dann fordert er auf, sich bloß nicht wiederzuerkennen. Wie auch? Bei den Beispielen! Was der Autor seinem Lesevolk nun vermitteln wollte, ist mir noch immer nicht ganz klar, interessant war die Lektüre dennoch. Löblicher Versuch 3 von 5 PunktenIch habe mir aufgrund des Titels einen anderen Inhalt vorgestellt. Jedoch finde ich aber den Versuch, den von Herrn Lütz so genannten "Normopathen" psychische Erkrankungen zu erklären und nahe zu bringen, erstmal löblich und in Zeiten, in denen psychisch kranke Menschen leider noch immer stigmatisiert werden, auch sehr wichtig. Dennoch bin ich sehr erstaunt, dass in einer Zeit, in der man doch schon weiß, dass psychische (und auch körperliche!) Erkrankungen aus dem Unterbewußtsein entstehen und mit bestimmten Therapien (z.B. sehr erfolgreich hier die Hypnotherapie) geheilt werden können, Herr Lütz keine anderen "Hilfsmittel" anbietet als die gute alte Psychotherapie und immer wieder seine anscheinend heiß geliebten Psychopharmaka. Ich glaube heute definitiv an die "Ursachenbekämpfung", sprich Auflösung der Ursache der Erkrankung und nicht mehr an die reine "Symptombekämpfung- bzw. unterdrückung" mit Hilfe von Tabletten. Alles immer nur wegpressen kann nicht der Weg zur Heilung sein. Dann besteht immer die Gefahr eines Rückfalles, wenn die Ursache der Erkrankung nicht aufgelöst wird und die Tabletten abgesetzt werden. Dennoch: Herr Lütz sympathisiert sehr mit psychisch Kranken und plädiert auf diese Weise für mehr Verständnis und Toleranz. Dafür definitiv 3 Punkte. Ein absolut unnötiges Machwerk 1 von 5 PunktenIch habe das Buch von Bekannten geliehen und durchgelesen, weil ich nicht glauben konnte, dass Manfred Lütz das niedere Niveau des Beginns bis zum Ende durchhalten kann. Leider musste ich feststellen - er kann! Zu Beginn steht ein allumfassender Rundumschlag gegen all das, was Herr Lütz als NORMAL empfindet und wie es aussieht, setzt er NORMAL mit böse, unsympathisch, verdorben etc. gleich. Nach dem ersten Impuls das Buch wegzulegen, war ich dann doch neugierig auf seine Bewertung alles Unnormalen und war etwas erstaunt über die Verniedlichung psychischer Störungen sowie den tiefen Glauben an die Wirkung pharmakologischer Heilmittel. Dazu der öfter wiederkehrende Hinweis, dass die normalen Leute, die zudem nicht vom Fach, also Psychiater seien, es unterlassen sollten, selbst zu psychologisieren und dass es eine Unverschämtheit wäre, dass die Normalen, die sich einbilden eine psychische Erkrankung zu haben, den wirklich Kranken die Plätze bei den Therapiestunden der Psychiater und Psychologen wegnehmen. Wer beurteilt, ab wann ein Mensch genug leidet um nicht mehr normal zu sein, bleibt sein Geheimnis, möglicherweise habe ich Hinweise dazu überlesen, das mag auch sein. Der Mittelteil wird dann noch gewürzt mit "lustigen" Fallgeschichten, wohl um den sensationslüsternen Leser bei der Stange zu halten, das Ende des Buches, sofern man es überhaupt über sich bringt, soweit vorzudringen, setzt dem Ganzen die Krone auf. Da rudert der Autor mit Volldampf zurück, entschuldigt sich bei allen die er vorher beleidigt hat und relativiert sein gesamtes Buch auf den letzten zwei Seiten. Mein Fazit dazu: Geschrieben, um Geld zu verdienen, nur leider keinen einzigen Euro wert. Kritische und spannende Darstellung psychischer Erkrankungen 5 von 5 PunktenPersonen die sich im Bereich der Psychotherapie auf eine interessante und gleichzeitig fachlich überzeugende Art weiterbilden möchte, ist dieses Buch aus der Praxis eines Psychiaters wärmstens zu empfehlen. Empfehlenswert 4 von 5 PunktenDieses Buch ist sowohl für Laien wie auch für beruflich in diesem Bereich Arbeitende nützlich und sehr nett zu lesen. Ich habe es ein paar Mal auf Vorrat gekauft und habe somit Geschenke 'auf Lager'. Schön, dass man über solche ernsten, in unserer Gesellschaft mit Halbwissen behafteten Themen locker-flockig schreiben kann. |
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Scheißkerle: Warum es immer die Falschen sind von Roman Maria KoidlBroschiert von Hoffmann und CampeAngebote bei Amazon: ab EUR 14,03 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3455501540, Erscheinungsdatum: März 2010 |
Aus der Amazon.de-RedaktionMan soll sich ja eigentlich nicht über Namen lustig machen. Doch bei Roman Maria Koidl wirken sie fast wie ein PR-Gag. Zumindest seit er den Frauenversteher gibt, indem er aus Anekdoten der Gegenseite aus der Warte des Insiders schöpft. Scheißkerle lautet der betont reißerische Titel seines ebenso desillusionierenden wie unterhaltsamen Buches. Die erklärte Absicht: Frauen um die 30, die schon aus biologischen Gründen ziemlich unter Druck stehen, einen Partner zu finden ? und zwar möglichst fürs Leben, wenn sie sich Kinder wünschen ?, die Augen für die Realitäten zu öffnen. Sofern es sich hier angesichts der verdächtigen Klischeehaftigkeit bei der Männerklassifizierung nicht nur um ein zusammenspintisiertes ?Fake? handelt ? wovon wir einmal großzügig ausgehen wollen ?, haben sich die beziehungsgeschädigten Frauen, die Koidl angeblich ihr Leid geklagt haben, erstaunlich weit geöffnet und ihn tief in ihre Seele blicken lassen. Doch Koidl nimmt nicht nur den Machismo aufs Korn, wenn er beispielsweise auffällige Verhaltensweisen wie ungewohnte Fürsorge, plötzliches Blumenschenken oder nie gekannte Hochform im Bett als sichere Indizien für Fremdgehen entlarvt, er führt auch den lustlos gewordenen Couchpotato vor, der es sich bei seiner Ersatzmutti gemütlich eingerichtet hat. Doch nicht nur die Männer kriegen ihr Fett weg. Koidl geht durchaus auch mit den typischen Machtspielchen der Frauen zu Gericht, indem er beispielsweise die auf sich selbst fixierten ?Gefall-Töchter? geißelt, denen es weniger um Sexualität geht als darum, den triebgesteuerten Männern schöne Augen zu machen und sie mit ihren körperlichen Reizen zu locken. Auch wenn der Autor im zweiten Teil dann auch noch auf Analytiker macht, der sich mit den tiefenpsychologischen Ursachen der weiblichen Sehnsüchte und ihren vorprogrammierten Enttäuschungen auseinandersetzt, eher leichte Kost als starker Tobak. ? Franz Klotz 5 Kundenrezensionen:Klar doch: Männer sind Schweine ... und Scheißkerle? - Ein sch...gutes Buch! 5 von 5 PunktenSind die Jungs wirklich solche Scheißkerle und vielbesungene und beschriebene Schweine, wie in diesem Buch? Vielleicht. Wahrscheinlich. Wohl eher nicht. Auf keinen Fall! Irgendwo zwischen diesen Wahrheiten bewegt sich Koidl in diesem Machwerk besonderer Klasse. Ob er dieses Buch für gebärfähige und gebärwartende Frauen im besten Alter schreibt oder einfach mit Klischees spielen will, ist für das Verständnis dieses Buches ganz egal. Aus allen möglichen Vorurteilkisten und Sprücheklopferkistchen bedient sich hier ein Autor und vermischt alles mit augenzwinkerndem Widersinn. Das Aufklärungprogramm über bittere Realitäten ist nur vordergründiges Programm, das durch hintergründige Doppelbödigkeit stets ad absurdum geführt wird und dabei immer am Rande des "Es ist schon so und doch auch wieder nicht"-Gefühls entlangschrammt. Männerklassifizierungen wie enttarnte Fremdgeher, echte Schweine, Machos, Emotionskrüppel, Sadisten und Lügenbeutel sind nicht das einzige, womit hier aufgewartet wird. Auch die Mädels der Schöpfung werden unter die satirische Lupe des Hobbypsychologen mit Witzlizenz genommen: Warum bekommt sie nur immer den Falschen, dieses liebe, gute, attraktive, nette Prinzessin. Wo bleibt der Kent für das geschundene Barbie-Seelchen? Wahre Erkenntnisse werden hier nicht platt dahingeschrieben, sondern müssen vom Leser selbst erarbeitet werden. Unter Anleitung. Und diese Anleitung des Autors amüsiert, bringt weiter und zeigt, wie paradox vorgetragene Abstrusitäten auch mal neue Erkenntnisse provozieren können. Seicht oder nicht, das Buch regt durch Provokation an, hat mehr zu sagen als es scheint und unterhält mehr als mancher zugibt oder zugeben möchte. Mein Fazit: Dieses Buch sollte keiner als platten Ratgeber kaufen und verstehen. Es ist ein unterhaltsames Buch mit vielen Pointen und raffiniert versteckten Wahrheiten, das nicht alle und doch noch viele mit Genuss lesen werden. Weil es gut geschrieben ist, mit hoher ironischer Klasse mit Klischees spielt, sie aufdeckt und doch mit ewigem Fragezeichen versieht. Wer hier einen Subtext entdeckt, der Frauen als arme Opfer und Männer als böse Schweine darstellt, hat meiner Meinung nach nur einen Subtext gelesen, den er selbst schreibt. Was hier zwischen den Zeilen steht, ist eher ein Bekenntnis zur Sinnlosigkeit von Zuschreibungen auf Geschlechter. Männer sind eben manchmal schweinische Saukerle, Frauen aber auch. Und doch sind beide (alleine oder zusammen) ganz in Ordnung. Meine Meinung: Kaufen, lesen und eigene Meinung bilden! meine neue Bibel ;-) 5 von 5 PunktenSuper Buch. Ich konnte mich schlapp lachen über die Beschreibungen der verschiedenen Männertypen... denn ich hatte sie alle ;-) Aber ich weiß jetzt auch warum. Danke Roman Maria Koidl! Die halbe Wahrheit 2 von 5 PunktenMäßig geschriebenes Buch, das die Welt nicht unbedingt gebraucht hätte. Doch der Blick auf die kaufkräftige Zielgruppe (Frauen in den Dreissigern oder darüber, bei denen es mit dem Traumprinzen nichts mehr zu werden scheint) hat sich offenbar gelohnt: Die Scheißkerle sind ganz schnell ein Bestseller geworden. Was mich am meisten an Koidls Buch stört: der Subtext, der suggeriert, dass Frauen im Prinzip okay sind, Männer hingegen seltsam und gestört. Obwohl ich zustimme, dass es Scheißkerle gibt, kenne ich doch viel mehr friedfertige, kommunikationsfähige und bindungswillige Männer, die an den unfassbaren Ansprüchen und Wünschen launenhafter, sich selbst grandios überschätzender Frauen verzweifeln. Dass da manch einer das Weite sucht, bevor er lebenslang in der Falle einer stets mäkelnden und unzufriedenen Pseudo-Diva sitzt - man kann's verstehen! Denn von den Männern wird oft nicht weniger verlangt als die berühmte Quadratur des Kreises. Sie sollen erfolgreich sein im Job - und gleichzeitig ganz viel zuhause, zum Kuscheln und zum Beziehungsgespräch. Sie sollen echte Kerle sein - und gleichzeitig mütterlich, schmusig und lieb. Rund um die Uhr sollen sie erraten, welche Laus der Liebsten gerade über die Leber gelaufen ist und werden, wenn sie fragen, oft mit einem verzickten "Nix!" Oder "Komm einfach selbst drauf" abgespeist. Gern genommen wird auch: "Wenn du mich wirklich wahrnehmen würdest, dann wüsstest du..." Also - auch für die Männer kann das alles ganz schön anstrengend sein. Dass es trotzdem gar nicht sooo viele Scheißkerle gibt, ist eigentlich eine super Sache. Super Buch- aber nicht für jeden 4 von 5 PunktenWenn man hofft, durch Lesen dieses Buches die Erleuchtung zu bekommmen und am nächsten Tag den Mann fürs Leben zu finden, dann sollte man es nicht kaufen. Wer sich allerdings nicht gerade in einer glücklichen Beziehung befindet, für denjenigen ist dieses Buch perfekt. Ich bin eher zufällig an das Buch "Scheißkerle" geraten und hatte eine witzig-komische Lektüre erwartet. Das ist dieses Buch auch, aber nie platt oder oberflächlich wie teilweise andere Bücher über das selbe Thema. Es tut gut zu erkennnen, dass man nicht die einzige Person ist, die diese Fehler macht, sondern das es anderen auch so geht. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass der Autor nicht alle Männer als Idioten oder Scheißkerle hinstellt, sondern ganz klar sagt, dass die Frau durch bewusste oder unbewusste Verhaltensweisen mit daran schuld sind Das Buch ist kein Allerheilmittel, aber diesem Anspruch erhebt es auch nicht. Ok 3 von 5 PunktenIch fands ganz okay, aber ich mag dieses hinhauen eigentlich nicht so. Das ist mir zu negativ und eigentlich bringt es einen nicht weiter Besser fand ich die Cinderella Strategie, die machte mir auch mehr Spaß beim Lesen. |
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Winter im Sommer - Frühling im Herbst: Erinnerungen von Joachim GauckGebundene Ausgabe von Siedler VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 18,91 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3886809358, Erscheinungsdatum: Oktober 2009, Auflage: 10 |
5 Kundenrezensionen:"Die persönliche Freiheit ist und bleibt das wichtigste Gut des Menschen." Konrad Adenauer 5 von 5 PunktenHerr Gauck war Systemgegner und Mitgestalter der friedlichen Revolution in der DDR, Abgeordneter und Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen. Herr Gauck ist ein Kämpfer für die persönliche Freiheit der Menschen in den letzten Jahrzehnten gewesen. Sein Buch ist eine lesenswerte Biographie und auch gleichzeitig ein lebendiges Zeitzeugnis deutscher Geschichte der letzten 70 Jahre. Aufgewachsen in einem Dorf an der Ostseeküste, erlebte er dort das Ende des zweiten Weltkrieges mit seinen Gräueltaten. Er schildert wie nach dem Krieg die Kriegsgefangenen zurückkehrten und die damit verbundenen Schwierigkeiten in der eigenen Familie. Nach dem Abitur studierte er Theologie, da für ihn die theologischen Fakultäten der einzige Raum war, der nicht dem unmittelbaren Zugriff des Staates und der Partei ausgesetzt war, der ihm ein unabhängiges Denken ermöglichte, in dem die Existenz nicht an eine Unterordnung gebunden war. Spätere Anfeindungen und Überwachung durch die Stasi, während seiner Berufsausübung als Pastor, erledigte er auf seine eigene unbeugsame und kluge Art. Er schildert kurz welche Schwierigkeiten auch seine Kinder als Pastorenangehörige in der DDR hatten. Da er unbeirrt seinen Weg ging und damit bekannt wurde, konnte er dann auch zur einer wichtigen Symbolfigur für die Veränderungen im Jahre 1989 werden. Nach dem Mauerfall wurde er Abgeordneter und schließlich Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen. Er schildert seine Arbeit beim Aufbau dieser Abteilung und den Schwierigkeiten denen er dabei begegnet ist, um den Bürgern die Einsicht in ihre über sie gesammelten Unterlagen zu ermöglichen. Sehr schön sind seine Gedanken am Ende des Buches wo er noch einen kurzen Rückblick auf das gesamte Leben und unser Gesellschaftssystem macht. Lesenswert! vier Jahreszeiten 5 von 5 PunktenDie Gauck-Behörde ist sicher jedem irgendwie ein Begriff. Wer ist aber der Mann, der dieser Behörde den Namen gab? Joachim Gauck ist Jahrgang 1940 und wurde in Rostock geboren. Er studierte Theologie und war mehrere Jahre als Pfarrer tätig. Er war Mitbegründer des Neuen Forums. Schon früh war er in von seinen Gedanken her so weit, dass er mit den Machenschaften des Sozialismus und der Diktatur in Opposition ging. Von 1990 bis zum Jahr 2000 war er dann der erste Bundesbeauftragte für die Unterlagen der Staatssicherheit. Seit 2003 ist er Vorsitzender des Vereins Gegen Vergessen - Für demokratie. Er lebt momentan in Berlin. Inhalt und Gliederung: Das Buch ist in 14 Kapitel, Dank und Bildnachweis gegliedert. Wo ich her bin ..." Winter im Sommer Gehen oder bleiben Wege - Suche - Wege Aufbruch in ein Missionsland Kirche im Sozialismus? Schwarze Pädagogik in rot Zum Beispiel Frühling im Herbst Volkskammer: frei und frei gewählt Aufbau ohne Bauplan Turbulente Jahre Freiheit, die ich meine" Berlin. Mai Dank Bildnachweis Ein kleines Dorf an der Ostsee war Gaucks Kindheitsparadies. Nachdem er Theologie studiert hatte, war sein Arbeitsumfeld die Kirche in Mecklenburg. Er wahrte immer schon Distanz zum DDR-System. Es ergab sich logischerweise, dass er einer Bewegung beitrat, die mitverantwortlich war für den Umbruch von 1989. Politisch verantwortlich war Gauck dann nach der Wende. Er wurde Abgeordneter. Das erste freie Parlament der DDR war nun sein Tätigkeitsfeld. Er wurde erster Beauftragter für Stasi-Unterlagen (Aha - daher auch der Name !!) 10 Jahre war er hier tätig. Nun ist er 70 Jahre und dachte sich, dass er seine zahlreichen Erinnerungen - zum einen von der DDR und zum anderen vom Umbruch und der Zeit danach - der Nachwelt zum Lesen und Erinnern geben sollte. Meine Meinung zum Buch: Ich finde, dass dieses Buch sehr gut die Kurve bekommt zwischen einem politischen Werk, einer Biografie und einer persönlichen Erinnerung. Nichts kommt zu kurz und das Buch insgesamt kommt sehr locker rüber, liest sich super und gibt doch so viele Informationen preis, die den Leser fesseln, die dem Leser sehr viel Interessantes vermitteln, auf leicht verständliche Art, die einen Einblick in Gaucks Leben gewähren, aber auch einen Einblick in die politische Lage beider Seiten. Gauck lässt den Leser an seinen Gedanken und Gefühlen teilhaben, lässt ihm aber auch Freiraum, sich selbst während dieser Umbruchszeit wieder zu entdecken und sich Gedanken machen, wie und warum alles so kam. Das Buch birgt sehr viel Hintergrundinfos und tolles Bildmaterial. Man kann während der Kapitel von Anbeginn nachvollziehen, wie sich Gauck in seinem Leben, Denken und Wirken entwickelt hat, man kann aber auch perfekt nachvollziehen, wie die Wende sich gestaltete. Der Inhalt ist so gewählt, dass man von Beginn an ein Leben verfolgen kann und Geschichte live verspürt. Es geht los in Wustrow, wo Gauck aufwuchs, wo er Sommer erlebte und was er auch mit Sommer verbindet. Hier sind seine frühsten Erinnerungen beheimatet. Seine Familie ist hier in seiner Erinnerung. Daran lässt er auch den Leser teilhaben. Es ist sozusagen der Einstieg in ein relativ politisches Leben und Denken eines bekannten Menschen aus Ost und West. Hier wird auch beschrieben, wie Gauck zur Kirche fand. Zahlreiche erklärende und persönliche Bilder, u.a. auch aus dem Kriegssommer 1940 im Garten der Wohnung in Wustrow oder Ostern 1943 mit Vater, Mutter und Schwester untermalen die zu Herzen gehenden Texte. Kapitel zwei beschäftigt sich zuerst einmal mit dem 27. Juni, der für die Familie Gauck eine große Rolle spielte. Es war das Jahr 1951 und Großmutter Antonia wurde 71 Jahre alt. Aber das war nicht alles: VATER WURDE ABGEHOLT !!! war die Schreckensnachricht... Nun geht eine Kindheit zu Ende, Gauck macht sich Gedanken, was da wohl passiert sein kann. Er beschreibt dies aus der Sicht eines Kindes/Jugendlichen. Er schreibt es auch in der Ich-Schreibweise, was die Geschichte noch realistischer macht. Der Lese empfindet es so, als ob Gauck ihm seine Lebensgeschichte persönlich erzählt. Gehen oder bleiben" beschreibt Gauck als 15jährigen Jugendlichen. Wieder ist Sommer ... Er und sein Cousin waren in Paris. Das Verhältnis West/Ost - die vielen Unterschieden fielen ihm schon hier auf. Auch der Schriftsteller Uwe Johnson und seine Schwägerin Jutta und dessen Schwester Elisabeth spielen hier eine Rolle. Johnson schrieb Die Mutmaßungen über Jakob" Darin ging es um den Ost-West-Konflikt. Gauck las dieses Buch ... Aufbruch in ein Missionsland: Gauck ist verheiratet, er und seine Frau Hansi" Er skizziert hier das normale" Leben eines damaligen DDR-Bürgers in einem Plattenbau ... Wie er dies alles empfand mit seiner Familie. Auch der TRABI kommt hier zur Sprache ... Ein Kapitel beschäftigt sich mit dem Thema Kirche im Sozialismus. Es werden auch Zahlen genannt, also dieses Buch ist nicht nur" ein reiner biografischer Roman, sondern zeigt dem Leser auch sehr viele interessante Details aus dem DDR-Alltag auf. Heinrich Rathke, Landesbischof - frischer Wind, Jugendarbeit in der DDR und und und .... ALLES THEMEN, DIE MAN NICHT VERGESSEN SOLLTE !!! Martin ist Gaucks 15jähriger Sohn, auch er wird im Buch natürlich erwähnt. Er hatte einen Parka aus dem Westen bekommen. Alltägliches im DDR-Alltag ... Kleine und große, familiäre und weltbewegende Ereignisse und Szenen und Details werden im Buch sehr gut verknüpft und ergeben einen interessanten, spannungsgeladenen gut strukturierten Roman, der ein Leben zeichnet, welches zwischen Ost und West steht, zwischen Kirche und Staat und der jetzt nun in diesem Roman uneingeschränkt aufgearbeitet wird. Aber ohne Wehmut aufgearbeitet wird, sondern sehr realistisch und mit einer Herangehensweise, die mich sehr beeindruckt hat. Dann kommt der Umbruch - DIE WENDE !!! Die Zeiten ändern sich, ohne das man etwas tun kann, man schwimmt im Strom mit und kann sich nun politisch zeigen und äußern .... Gauck zeigt seinen Lesern, wie er zu diesem Menschen wurde, der dann erst berühmt" wurde. SEHR INTERESSANT - wie das Leben so spielt !!! Es ist während des Lesens auch sehr gut die Veränderung nicht nur historisch gesehen nachzuvollziehen, sondern auch die Veränderung eines Menschen innerhalb seines Lebens - seine Höhen und Tiefen, seine persönlichen Rückschläge und seine guten und weniger guten Charakterzüge. Alles schreibt Gauck in seinen Erinnerungen auf und der Leser kann sich, wenn er sich darauf einlässt - mitziehen lassen, von der Ostsee 1940 - bis in die heutige Zeit, da vieles in Vergessenheit zu geraten droht ... Ein wirklich lesenswertes Buch !!!! Ein bewegtes Leben - eines Bundespräsidenten würdig 4 von 5 PunktenDer Buchtitel ist etwas ungewohnlich - er ergibt sich aus den Überschriften der beiden zentralen Kapitel im Buch, welche einen Bogen spannen über sein bewegendes Leben. Winter im Sommer - damit ist gemeint die Verhaftung seines Vaters im Juni 1951. Aus nach heutigen, demokratischen Maßstäben völlig nichtigen Gründen, etwa dem Besitz einer Zeitschrift aus dem Westen. So belanglos die Gründe, so brutal die Strafe: 2 Mal 25 Jahre Haft und Verschleppung nach Sibirien. Zum Glück kam der Vater dann 1955 frei - nicht gebrochen aber gezeichnet. Man kann gut nachvollziehen, wie prägend dieses Erlebnis für Joachim Gauck für sein gesamtes Leben war. Ein weiteres wichtiges Datum im Buch ist der 13. August 1961. Anhand zahlreicher Beispiele wird gezeigt, wie einschneidend dieser Tag im Leben vieler war, auch fur die Familie Gauck selbst. 1984 stellen seine beiden Söhne Christian und Martin einen Ausreiseantrag. Im Dezember 1987 ist es dann soweit. Im Abstand von nur einem Tag muss Joachim Gauck seine beiden Söhne auf dem Rostocker Bahnhof verabschieden. Aus damaliger Sicht ja für immer. Als dann ein paar Tage später am Heiligabend auf einmal 2 Söhne, 2 Schwiegertöchter und 3 Enkel nicht mehr mit dabei waren, kann man sich gut vorstellen, wie traurig dieses Weihnachten für ihn und seine Frau war. Wie stand er selbst zu der Frage: gehen oder bleiben ? Er blieb, weil er in der Kirche einen Frei- und Schutzraum gefunden hatte. Er schreibt im Buch: " Die theologischen Fakultäten waren der einzige Raum, der nicht dem unmittelbaren Zugriff des Staates und der Partei ausgesetzt war, der unabhängiges Denken ermöglichte, in dem die Existenz nicht an Unterordnung gebunden war". Als Pfarrer machte er seinen Weg zunächst in einer kleinen Gemeinde, dann in einem Neubauviertel von Rostock. Und als Pfarrer erlebte er auch seinen zweiten Wendepunkt im Leben - für den der zweite Teil des Buchtitels steht - den Frühling im Herbst - den Herbst 1989. Es war eine Zeit der Umbrüche - auch für ihn ganz persönlich: Die Trennung von seiner Frau, der Umzug nach Berlin und natürlich seine neue Tätigkeit als Abgeordneter und dann später als Leiter der nach ihm genannten Behörde. Der Teil des Buches hierüber ist kleiner als vermutet - vielleicht zeigt das auch seine Bescheidenheit. Denn seine Verdienste in dieser Funktion sind ja unbestritten. Ganz am Schluss des Buches ist ein Foto abgebildet. Es ist am 23.05.2009 aufgenommen, dem 60. Jahrestag der Verkündung des Grundgesetzes und den Tag der Wahl des Bundespräsidenten. Man sieht Joachim Gauck vor der Mauer des Reichstages sitzen - im Hintergrund die Deutschlandfahne. Vielleicht ein Omen? Wenn man diese Biographie gelesen hat, welche die Brüche der deutschen Geschichte so exemplarisch widerspiegelt, dann kommt man zur Überzeugung, dass Herr Gauck ein würdiger Bundespräsident wäre. Mut zur Erneuerung : eine Lebensbilanz. 4 von 5 PunktenJoachim Gauck, dessen Erinnerungen durch seine Kandidatur zur Wahl des Bundespräsidenten 2010 an Aktualität gewonnen haben, hat in einem spontan - unbefangenen Stil über seine Kindheit und Jugend in Mecklenburg und an der Ostsee berichtet. 1940 geboren hat er die unmittelbaren Kriegsgeschehnisse noch hautnah mitbekommen. Naturgemäß war er zu klein, um die ungeheuren Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs zu erfassen. Er wuchs in Wustrow auf, einem zu Mecklenburg gehörenden Ort, in dem Landwirtschaft betrieben wurde und in der Großmütter und Tanten residierten. Der Vater war lange im Krieg und später in Sibirien,so dass er für den kleinen Joachim erst in seinen frühen Jungenjahren in Erscheinung trat. Sehr gefühlsbetont sind die schönen Erinnerungen an das Landleben und die Ostsee. Geschwister, Großmütter, die starke Mutter und gute Freunde lassen seine Jugend in einem heiteren und frohen Licht erscheinen. Erst das Studium und die Entwicklung in der DDR bestimmten ein Leben, das sich mit der Unfreiheit einrichten musste, ohne die Selbstbestimmung aufzugeben. Sehr gerafft beschreibt Gauck den politisch statischen Zustand in der DDR. Beruflich suchte er schon bald in Kirchenkreisen eine Heimat. Als seine zwei erwachsenen Söhne mit ihren Frauen und Kindern 1987 nach langem Kampf um die Ausreise die DDR verließen, ging ihm und seiner Frau und auch den Söhnen die Trennung sehr nah. Wenn man diese Zeilen liest, kann man ermessen, wie tragisch die Grenze der beiden deutschen Staaten Familien zerrissen und liebevolle Bindungen gewaltsam unterbrochen hat. In seinen Erinnerungen legt Joachim Gauck beredt Zeugnis ab von seinem Werdegang in der Kirche, seinen politischen Überzeugungen, in denen er unbeugsam blieb und der Bürgerrechtsbewegung in der DDR, die zuletzt in die Freiheit führte. Über tragische Szenen weiß er zu berichten, so weit sie die Eröffnung der Stasiunterlagen betrafen. Gauck ist lange Jahre Beauftragter für die Stasiunterlagen gewesen und war stets und ständig um Aufklärung bemüht. Der Titel zeigt eine Verkehrung der Welt, in der im Sommer Winter herrscht und im Herbst der Frühling lacht : auch so kann man die Geschehnisse einer politischen Wende deuten, denn in den Herzen der Menschen sieht es oft anders aus, als die Jahreszeit uns glauben machen will! Gaucks Buch ist eine Ermutigung, sich dem Terror und der Infamie politischer Willkür nicht zu beugen, sondern der eigenen moralischen Überzeugung zu folgen, so schwer das auch sein mag. Diese Botschaft könnte fürderhin auch weiteren Generationen dienen: ein wenig von der Aufbruchstimmung und dem Mut zum Anpacken, der Tatkraft des Helfens und der Ermutigung zum Fortschritt ist zu jeder Zeit und gerade auch heute dienlich! Über das zu geringe Ansehen des Mutes zum "Aufrechten Gang" 5 von 5 PunktenNun, da Joachim Gauck für das Bundes-Präsidenten-Amt vorgeschlagen wurde, werden sich hoffentlich noch mehr interessierte Leser finden. Natürlich ist es traurig, dass er keinerlei Chance besitzt gegen solch aalglatte, fast elegant System-hörige Partei-Soldaten wie Christian Wulff, der noch pflegeleichter und peinlicher brav wirkt, als die erst ins Visier der Köhler-Nachfolge geratene Ursula von der Leyen. Die Tendenz im Westen ist nicht viel anders als im Osten: Die Ängstlichen und Feigen haben immer bessere Karriere-Chancen als die Mutigen. Die schabloniert Redenden, durch viele Gehorsams-Prüfungen duckmäuserisch Gelaufenen werden in jedem System leider den Nachdenklichen, selbst zur Sprache Findenden, am Ende gar Wortgewaltigen vorgezogen. Das Debakel mit dem unbeholfenen Redner Horst Köhler hätte deutlich machen müssen, wir brauchen Menschen, die wirklich gut denken und formulieren können - wie der damalige, legendäre Bundespräsident Theodor Heuss. Der "aufrechte Gang" ist natürlich nicht nur germanistische Eleganz. Er ist im Kern die Fähigkeit, Kurs-Korrekturen zu verlangen, auch wenn die Meute dagegen anschreit. Dass sich die Partei "DIE LINKE" am meisten noch gegen Gaucks Wahl zum Bundespräsidenten ausspricht, lässt das Herz für diesen Mann erst recht höher schlagen. Er wird chancenlos abgleiten am Gezerre der Partei-Kader, hier im Westen wie damals im Osten. Aber dass noch mehr sein Buch lesen, das wird ihm durch die erneute Publizität seiner Person hoffentlich als kleines Trost-Geschenk zuteil werden. Gregor Gysi und Manfred Stolpe werden sein Buch sicherlich nicht kaufen. |
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Auf der Spur des Bösen: Ein Profiler berichtet von Axel Petermann, Lothar StrühBroschiert von Ullstein TbAngebote bei Amazon: ab EUR 5,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3548373259, Erscheinungsdatum: Mai 2010 |
5 Kundenrezensionen:Spannende Einblicke in die Arbeit eines Mordkomissars ! 5 von 5 PunktenMir hat das Buch "Auf der Spur des Bösen" von Axel Petermann sehr gut gefallen. Die einzelnen Fälle, welche auf wahren Begebenheiten beruhen, werden sachlich und authentisch dargestellt. Trotzdem reichen diese aus, um bei dem Leser große Spannung aufzubauen. Die gefasste Art, in welcher der Autor monströse Morde schildert, geben interessante Einblicke in die Arbeit eines Mordkomissars. Oftmals sind die Wege den Mörder aufzudecken, spannender und einfallsreicher als in so manchem fiktiven Kriminalroman. Das Buch kann ich nicht nur Personen empfehlen welche gute Krimis mögen, sondern auch fachlich Interessierten. Manchmal ist das vermeintlich Böse erschreckend banal... 5 von 5 PunktenDieser 300 Seiten lange Tatsachenbericht eines Polizeibeamten hat es in sich. Ein kriminalistischer Insider sprich Mordermittler später auch Profiler, erzählt aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz. Die in präzisen, emotionsfreien Sätzen geschilderten Tatsachenberichte, die bis zum Serienmord gehen, stehen der Phantasie von fiktionalen Kriminalfällen in nichts nach, im Gegenteil, die Realität ist häufig grausamer und blutiger. Dem empfindsamen Leser werden sich ob der Detailtiefe der Deliktbeschreibungen so einige Nackenhaare aufstellen; der wenig reißerische Schreibstil macht aber den Einblick in die Motivwelt und die Abgründe der Täter einigermaßen erträglich. Die Quintessenz des Profilers ist dabei, das die meisten Täter intellektuell eher minderbemittelt waren, in einem von Gewalt und Alkoholmißbrauch geprägten Milieu lebten und ihre Aggressionen offensiv kanalisierten. Der geniale Täter à la Hannibal Lector scheint hingegen eher die absolute Randerscheinung zu sein. Eine Ausnahme stellen dabei Beziehungstaten dar, die sich schichtübergreifend widerspiegeln. Das vermeintlich Böse an sich, scheint es demnach nicht zu geben, jedoch bleiben die Taten von fataler Konsequenz. Unbedingt lesenswert !!! auf der spur der wahrheit - das wäre der bessere titel 5 von 5 PunktenDieses Buch ist alles andere als platt. Es wird auch keine reine Sensationsgier befriedigen. Im Gegenteil: Axel Petermann blickt bei jedem seiner Fälle hinter die Kulissen des vermeintlich "Bösen". Dabei gibt er dem Leser viel Persönliches preis. Er beschreibt nicht nur seine Gedanken und Gefühle - sondern auch wie er die Puzzleteile zu einem logischen Ganzen zusammenfügt, das ihn schließlich zum Täter führt. Petermann ist kein abgebrühter Ermittler wie man ihn aus amerikanischen Filmen kennt. Er ist bescheiden und unaufgeregt. Er verurteilt die Täter nicht. So einfach macht er es sich nicht - und uns auch nicht. Er versucht, zu verstehen. Und entlarvt dabei das "Böse" als etwas abgrundtief Menschliches, das leider in jedem von uns steckt. Tolles Buch! 5 von 5 PunktenMir persönlich hat das Buch prima gefallen, verständliche Erklärungen und obwohl es eher ein Sachbuch ist, trotzdem spannend! Profiler 5 von 5 PunktenMit diesem Buch gibt Herr Petermann einen Einblick in seine Arbeit als Fallanalytiker. Hoch spannend packend und mitreisend. Einmal angefangen zu lesen und nicht mehr aufgehört. Man bekommt einen Einblick wie grausam und abstrakt die Wirklichkeit sein kann. Sehr gut Herr Petermann. Mich persönlich würde es freuen mehr solcher Bücher von ihm zu lesen, denn da sieht man einmal mehr wie grausam die Wirklichkeit ist. |
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Gomorrha: Reise in das Reich der Camorra von Roberto SavianoTaschenbuch von Deutscher Taschenbuch VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 4,99 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3423345292, Erscheinungsdatum: Februar 2009 |
5 Kundenrezensionen:Die Camorra - ein weltweites Problem ! 5 von 5 PunktenRoberto Saviano ist sicherlich vielen ein Begriff. Nach der Veroeffentlichung dieses Buches wurde er in Italien unter Polizeischutz gestellt. Man findet regelmaessig Artikel von ihm in Zeitungen und Zeitschriften, wo er sich zu der aktuellen Situation in Italien aeussert. Auf Berlusconi hat er sich richtig eingeschossen ... Mir hat das Buch besonders in Bezug auf die derzeitige Situation in Mexico gefallen, wo ich nun seit 14 Jahren lebe. (Kampf gegen die Drogenmafia, Krieg der verschiedenen Kartelle gegeneinander etc.) Ich sehe viele Parallelen und es ist schon erschreckend zu begreifen wie direkt die Camorra in die Weltwirschaft eingebunden ist. Die Geschichten a la Capone gehoeren schon lange der Vergangenheit an. Es handelt sich hier inzwischen um erfolgreiche globale Unternehmen. Die Camorra hat sich an die globalen Gegebenheiten bestens angepasst. 10 Jahre bevor die italienischen Unternehmerverbaende ueberhaupt die ersten Verbindung nach China knuepften, war die Camorra schon vor Ort. Das Buch strotzt nur so vor Daten, Namen und Ortschaften (ich musste einen Atlas zur Hilfe ziehen), Saviano versucht so faktentreu wie moeglich zu bleiben. Nichts desto trotz ist es auch literarisch ein sehr gelungenes Werk. Das Buch bietet keinen historischen Optimismus... und das macht mit bezueglich der Situation in Mexico schon ein wenig Angst. Zum Schluss ein Auszug, ueber das Schicksal einer Kindergaertnerin die einen Auftragsmoerder identifizierte und gegen ihn vor Gericht aussagte sie wurde danach komplett von ihrer Aussenwelt ignoriert, verlor Verlobten, Job etc. Was das Handeln der Kindergaertnerin so anstoessig machte, war, dass sie es fuer selbverstaendlich, natuerlich und notwendig erachtete Zeugnis abzulegen. Wer eine solche Einstellung hat, glaubt noch an die Wahrheit. Aber in einem Land, wo das wahr ist, was Geld einbringt, und das eine Luege, was einem zum Verlierer macht, bleibt eine solche Entscheidung schlechterdings nicht nochvollziehbar. EIn Spitzebuch über die Camorra! 5 von 5 PunktenObwohl ich eigentlich nicht der Leser bin habe ich mich von den guten Rezensionen leiten lassen, so dass ich mir mein eigenes Bild von dem Buch machen konnte. Bin begeistert. Es ist einfach nur Klasse. Auf jeden Fall sehr empfehlenswert für alldiejenigen die sich gerne mit dem Thema Mafia bzw. organisiertes Verbrechen auseinandersetzen. Habe vor dem Buch den Film gesehen und kann behaupten, dass das Buch um Längen besser, detaillierter und ausführlicher ist. Saviano zeigt klar und deutlich auf wie die Camorra funktioniert und was alles dahinter steckt, wie grausam und kühl die Soldaten sind. Es ist einfach packend! Mein Tipp noch für alle die es nicht gelesen haben, googelt einige Namen die Roberto Saviano in dem Buch nennt und macht euch so ein noch besseres Bild um alles beschriebene. Meine Lieblingskapitel sind: Der Hafen Don Peppino Diana Hollywood Das einzige was das gut geschriebene Buch trübt sind die Rechtschreibe- und zeichenfehler in dem Buch. Aber ansonsten bin ich sehr zufrieden! 5 / 5 Punkten Interessant aber schlecht geschrieben 2 von 5 PunktenDas Buch ist an und für sich interessant, aber es hat keinen roten Faden und die einzelnen Teile sind oft ohne Zusammenhang. Es scheint als wurden wild mehrere Kurzgeschichten zusammengweürfelt. Polizeibericht meets Lesung aus dem neapolitanischen Telefonbuch 1 von 5 Punkten"Tagebuch, Bericht, Essay, Zeugnis, Reportage, Prosagedicht in einem" - so preist der Spiegel das Buch; und allgemein überschlagen sich die Pressestimmen vor Lobhudelei. Ich selbst würde wetten, dass maximal ein Viertel der Rezensenten dieses Machwerk zu Ende gelesen haben. Was als packender Tatsachenbericht beginnt, entwickelt sich nämlich ganz fix zu einer unerträglichen Mixtur aus Faktenschlacht, Poesiealbumsprüchen und buchstäblich seitenlangen Aufzählungen von Personen und Schauplätzen. Selbst wenn die Namen für meine deutschen Ohren nicht fremd klängen: Ich könnte mir auch dreißig Müllers/Meiers/Schulzes/Ennepetals nicht merken. Hätte das Buch ein Sachbuch werden sollen, wären Tabellen oder Diagramme sinnvoll gewesen. Hätte das Buch ein Tatsachenroman werden sollen, wäre bildhaftere Schreibe angesagt gewesen. Was es tatsächlich geworden ist, ist eine Zumutung für den Leser. Ein Vergehen, das deshalb umso schwerer wiegt, als das Thema selbst wirklich bedeutsam ist. Material für ein paar gute Reportagen, aber als Buch aufgepustet und reißerisch. 2 von 5 PunktenRoberto Savianos Buch ist spannend, schockierend und mitreißend. Ich habe es in drei Tagen gelesen und mich dabei etwa genauso oft über Buch und Autor geärgert wie ich beeindruckt war - ein Buch mit Licht und Schatten. Wie liest sich das Buch? Der Autor reiht episodisch eine Reihe von Fallstudien aneinander, die zum Teil sehr informativ und mit dem Einblick eines Insiders geschrieben sind, der sich selbst in die Szene begeben hat. In diesem Sinne wirklich gut sind die Kapitel über die von der Camorra beherrschte Schattenwirtschaft in der Umgebung von Neapel - von der Bauindustrie über die Müllbeseitigung bis zu Kleiderfabriken, die vom Entwurf bis zur Produktion von Designerkleidern von der Camorra kontrolliert sind und ihre Sachen in der ganzen Welt absetzen. Vor allem das Kapitel über Angelina Jolie gehört zum Besten, was das Buch zu bieten hat. Ein paar interessante Fakten hat der Autor auch zu bieten - zum Beispiel über den Umsatz der illegalen Industrie oder die Gemeinden, deren Regierung wegen Infiltration durch die Mafia abgesetzt wurden. Namen finden sich im Überfluss, Anekdoten und plastische Eindrücke auch. Darstellungen der Strukturen und Funktionsweise der Camorra gibt es schon weniger, eine nüchterne Analyse der Frage, warum die Camorra so mächtig geworden ist und wie die angedeuteten Verquickungen zwischen Politik und organisierter Kriminalität funktionieren, nur sehr ansatzweise. Was ist das Problem an dem Buch? Siehe oben: Es sind einzelne Einblicke, die ohne Verbindung aneinandergesetzt sind. Manche Passagen sind aufgebläht und reißerisch, zum Teil auch halbgar bis peinlich. Der Autor versucht sich in bildhafter Sprache, die völlig danebengeht (der Hafen Neapel als Anus, über den Waren in die See ausgeschieden werden und ähnliche Scherze). Er beschreibt nach einem spannenden Einstieg über seine Uncover-Einblicke in die Unterwelt über Dutzende von Seiten blutige Morde und Überfälle in der Region. Das wird in allen Einzelheiten ausgemalt und mit sichtlicher Freude an den grausamen Details präsentiert - ausgebranntes Auto hier, rausgepustetes Gehirn dort. Irgendwann hat man es kapiert, es stellt sich kein doller Erkenntnisgewinn mehr ein, es wird sogar langsam langweilig, aber es geht weiter und weiter. Hinzu kommen ein paar pseudoliterarisch wirkende Anwandlungen des Autors - wie er minutenlang sinnierend mit dem Finger über die Einschusslöcher einer Gewehrsalve fährt oder mit dem Kühlschrank durch den Klärschlamm reitet und sich in eine Filmszene auf hoher See versetzt. Einige Kapitel sind richtig schwach und für die Darstellung an sich überflüssig - zum Beispiel eine langwierige Darstellung der Stärken und Schwächen der russischen AK-47 (aka Kalachnikov), oder das peinliche Kapitel über die Frauen der Camorra. Die Sprache ist wie gesagt häufig blumig, redundant, wortreich und nebelhaft. Kurzum: Roberto Saviano hat etwas Wichtiges zu sagen, hat auch zum Teil gut recherchiert, aber es hätte unterm Strich besser für zwei oder drei wirklich gute Essays gereicht als für ein ganzes Buch. Insgesamt bleibt das Buch noch lesenswert, aber schade ist es trotzdem - der Verlag trägt sicher auch eine Schuld an der reißerischen Oberflächlichkeit großer Teile dieses Buches. |
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Der Staatsbankrott kommt!: Hintergründe, die man kennen muss von Michael GrandtGebundene Ausgabe von Kopp, RottenburgAngebote bei Amazon: ab EUR 14,29 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3942016257, Erscheinungsdatum: Februar 2010, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Dieses Buch gehört als Pflichtlektüre an jede Schule 5 von 5 PunktenHerr Grandt schafft, was vielen Fachbuchautoren nicht gelingt: Er stellt komplizierte und komplexe Sachverhalte so dar, dass diese auch von Nichtfachleuten verstanden werden. Es ist ihm gelungen, dieses trockene Thema so zu beschreiben, dass man sich geradezu in die Zeit zurückversetzt fühlt, in der das Unheil seinen Lauf nahm. Wer dieses Buch gelesen hat dem wird klar, dass wir es aktuell nicht mit einer Krise zu tun haben. Nein wir stehen vor einem Wandel nach dem nichts mehr so sein wird vorher. Wie wir uns am besten darauf vorbereiten beschreibt Herr Grandt ebenfalls sachlich und unaufgeregt. Der Leser sollte auch nicht enttäuscht sein, wenn er keine Rundumsorglos - Lösung bekommt, weil es diese überhaupt nicht gibt. Es ist viel wichtiger, dass immer mehr Menschen verstehen wie das Geldspiel gespielt wird und erkennen dass es 99% der Menschen nicht mehr dienlich ist. Auch dies stellt Herr Grandt wunderbar sachlich und doch spannend dar. Ich wünsche diesem Buch Millionen von Lesern, weil es wirklich dazu beitragen kann uns hellwach und verständig zu machen. Das hilft uns für die Dinge da kommen. Ein Buch über ein sehr aktuelles Thema, das jedem auf eine seriöse Art Hilft, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen. 5 von 5 PunktenIch bin sonst eigentlich kein großer Bücherleser, habe mir dieses Buch aber am Stück im Urlaub durchgelesen. Ich habe mich schon zuvor mit der Krise und eventuellen Vorbereitungsmöglichkeiten auseinandergesetzt. Dieses Buch fast alles, was ich bisher bruchstückhaft übers Internet, Zeitschriften, Zeitungen, TV oder auch andere Bücher gelesen habe, zusammen. Es erklärt aber auch die Hintergründe, die für die Missstände verantwortlich sind. Die komplexen Zusammenhänge zeigen auf, wie schwierig das ganze Konstrukt aufgebaut ist und das die einfache Politik eigentlich machtlos ist. Es ist sehr interessant die Zusammenhänge zu verstehen, auch für das politische Weltbild. Wer allerdings eine Lösungsvorschlag erwartet, wie der Kollaps vermieden werden könnte, wird enttäuscht. Das ist aber auch nicht wirklich etwas was man ernsthaft erwarten kann. Das ganze Konstrukt Geld und Geldsystem ist so vernetzt, dass wohl niemand es wirklich entwirren kann, mal ganz zu schweigen von den verschiedenen Profiteuren und Machtverhältnissen auf der Welt. Was im Buch enthalten ist, sind Tipps, wie man sich auf das bevorstehende vorbereiten kann. Im Ganzen ist das Buch sehr gelungen und hat mir persönlich einiges gebracht um gewisse Zusammenhänge zukünftig besser verstehen zu können. Einfach nur: EIN MUSS 5 von 5 PunktenIch kann mich nur den Ausführungen meiner Vorgänger anschließen. Fesselnd und schockierend zugleich. Darüber sollte jeder Bürger informiert sein. Gelungene Analyse 5 von 5 PunktenMachen Sie mal eine Umfrage: Was würde passieren, wenn die Chinesen ihre Devisenbestände von über 2 Billionen US-Dollar auf den Finanzmärkten anbieten würden? 100 Menschen in der Fußgängerzone befragt, und kaum einer hätte eine plausible Antwort. Makroökonomisches Wissen ist in Deutschland nicht besonders ausgeprägt, und unter neoliberaler Gesinnung seiner Eliten auch nicht besonders erwünscht. Wirtschaftliches Wissen ist Sache der Experten und Angelegenheit von Expertenaus- schüssen. Naomi Klein hat das in ihrem Buch Schocktherapie an einigen Länderbeispielen als von oben gewollte Strategie gezeigt. Das ist bedrohlich, denn alle Kennziffern zum Zustand unserer Gesellschaft machen klar und deutlich, das die wirtschaftliche Grundausrichtung nicht nur passiv als fatalistisches Treiben von der Bevölkerung erlebt werden sollte, sondern dass man sich in den Denk- und Meinungsprozess bei zunehmender Gefährdung der wirtschaftlichen Grundlagen unserer Gesellschaft einbringen sollte. Michael Grandts Buch ist dabei eine Große Hilfe. Ich hatte anfangs meine Bedenken, denn wenn man sich über den Autor und den Verlag informiert, kann man ins Grübeln kommen: Bei Wikipedia liest man über den Kopp Verlag, dass er sich im Umfeld der Verschwörungstheorien, Pseudowissenschaft und unterdrückter Informationen bewegt. Bei Kopp-Online erscheinen als wichtige anklickbare Seiten verbotene Archäologie, Phänomene, Prophezeihungen, Geheimbünde und Mythologie, klingt für mich nach faulem Zauber und Auslincknotwendigkeit. Aber das Buch selbst hat es in sich: Keine Beschönigung der Situation, kein Schönreden, kein unter den Tisch kehren, sondern eine teilweise trockene Konfrontation mit nüchternen und horrorhaften Zahlen als Bestandsaufnahme der ökonomischen Befindlichkeit der westlichen Welt. Viele dieser Fakten und ganz aktuellen Zahlen kann man in den Publikationen bekannter Ökonomen wiederfinden. Das Buch ist dabei absolut seriös und keinesfalls so wie von mir ursprünglich befürchtet an die Adresse von Katastrophen-Junkies gerichtet. Lob auch für die akribische Sorgfalt bei den Quellenangaben. Rund 800 Quellenangaben sind fast schon rekordverdächtig. Zitiert wird oft aus dem Handelsblatt, aber auch angesehene Ökonomen wie Stiglitz, Krugman, Roubini, die Creme der renommierten Ökonomen, sind nicht selten Bezugspunkt seiner Aussagen. Der Autor ist nicht als tendenziell links oder rechts auszumachen. So schreibt er, dass die Geringverdiener in den letzten Jahren steuerlich entlastet wurden, während der Mittelstand viel zu stark zur kasse gebeten wurde. Er unterschlägt dabei, das sich die absoluten Spitzenverdiener ebenfalls über erhebliche Steuersenkungen freuen durften. Ich vermisse ein Eingehen auf die in Deutschland fehlende angemessene Besteuerung großer Vermögen und Erbschaften. Und wenn man in einer Tabelle die schauderhafte deutsche Staatsquote auf die Löhne aus unselbständiger Arbeit darstellt, so wäre es konsequent, wenn man komplementär auf die Höhe und Verteilung der damit gezahlten Transferbeträge eingehen würde, was mit keinem Wort passiert. Gut finde ich, dass jeder Leser mit dem Riester-Betrug konfrontiert wird, der allmählich wieder in Vergessenheit zu geraten scheint: Riester-Rente wird angerechnet. Bei einer durchschnittlichen Altersgrundsicherung von 700 Euro sind alle die angeschmiert, die weniger als 700 Euro Rentenanspruch erwerben. Die Lücke wird aus selbsterspartem Riesterbetrag geschlossen. In Plusminus hatte vor der Bundestagswahl der Moderator der Sendung verkündet, die FDP ! wolle diese Ungerechtigkeit beseitigen, laut FDP-Wahlprogramm war das so festgeschrieben. Nach der Wahl war davon nichts mehr zu hören. Natürlich kommen auch Zitate vor, die irritieren: Ron Paul, ein US-Abgeordneter, ein Engdahl usw., Leute, die die wenigsten kennen, die aber interessanterweise und vielleicht bedenklicherweise auch Bücher im Kopp-Verlag veröffentlicht haben. Insgesamt ein hervorragendes Buch, das man jedem empfehlen kann, der die Entwicklung der ökonomischen und sozialen Realität in unserer Gesellschaft mit kritischem Blick verfolgen möchte. Wegweiser hinaus aus dem Tal der Ahnungslosen 5 von 5 PunktenJemand der weder Schulden hat, noch einen Cent auf der Bank und dessen geistiger Horizont sich auf den Konsum der nachmittäglichen Gerichtsshows auf den privaten Fernsehkanälen beschränkt, der kann sich die Lektüre dieses Buches sparen. Für alle anderen jedoch ist dieses Werk eine Pflichtlektüre, will man nicht blindlings in den finanziellen Abgrund tappen, der immer näher rückt und von dem man vor 2008 noch keine Ahnung hatte. Wer ein paar Euro auf der Seite hat, eine Lebensversicherung oder auch Schulden, tut gut daran, dieses Buch zu lesen. Bei der Lektüre merkt man erst wie naiv man bisher war, was Währungen, Banken, Geld, Geldanlagen und auch den lieben Vater Staat betrifft. In diesem beispiellos gut recherchiertem Werk, welches auf dem umfangreichsten Quellenverzeichnis basiert, das ich bis dato in einem Buch gefunden habe, erklärt der Autor in verständlichen Worten die Entwicklung unseres Finanzsystems und dessen allmähliche Pervertierung. Michael Grandt listet alle Grausamkeiten und Folterwerkzeuge auf, mit denen sich Staaten (und ich spreche hier nicht von Diktaturen) bisher im Falle eines Staatsbankrotts und einer Währungsumstellung an den Ersparnisse ihrer gutgläubigen Bürger bedient haben. Merke: Diejenigen, die meinen es geht schon alles gut, lassen wir es laufen, die geben das leichteste Ziel ab. Das ist eine der wichtigsten Erkenntnisse aus Michael Grandts Recherchen. Einige Fakten in dem Buch verschlagen einem geradezu die Sprache. Wer weiß denn schon, dass die Goldreserven der Bundesrepublik Deutschland allesamt im Ausland lagern und dass die US Federal Reserve Bank eine Privatbank ist? Eine Privatbank legt die US Leitzinsen fest! Wußten Sie, dass es über 800 Jahre dauern würde, bis die deutschen Staatsschulden getilgt sind wenn 1% des Staatshaushaltes (was eh schon viel ist, denn bisher schafften die Regierungen immer nur 0%) zur Tilgung verwendet werden? Ich nicht. Durch die Darstellung der Abläufe im Falle eines Staatsbankrottes und der Möglichkeiten des Staates und der Banken in so einem Fall bietet der Autor dem geneigten Leser die Chance, sich vorzubereiten und diese oder jene Maßnahme ins Leere laufen zu lassen. Es sei auch erwähnt, dass mit der griechischen Finanzkrise und dem Euro Rettungspaket schon die ersten Prognosen des Autors wahr geworden sind. Fazit: Wer dieses Buch nicht kauft, ist selber schuld. Für diejenigen, die trockene Finanzlektüre fürchten: Das Buch liest sich spannend wie ein Krimi. Manchmal sogar gruselig... |
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Geschichte in Augenblicken: Merkwürdigkeiten, die die Welt bewegten von Fanny FrohmeyerGebundene Ausgabe von KiepenheuerAngebote bei Amazon: ab EUR 2,98 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3378010894, Erscheinungsdatum: März 2007, Auflage: 1., Aufl. |
Eine Kundenrezension:Informativ und witzig 4 von 5 PunktenDas Buch schildert gekonnt geschichtliche Ereignisse aus einem anderen Blickwinkel. Da die einzelnen Kapitel so kurz sind, liest man schnell eins nach dem anderen. Besonders als Einschlaf- ud Vorleselektüre geeignet |
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Ruhet in Frieden, Soldaten! Wie Politik und Bundeswehr die Wahrheit über Afghanistan vertuschten von Julian Reichelt, Jan MeyerBroschiert von FackelträgerAngebote bei Amazon: ab EUR 11,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3771644666, Erscheinungsdatum: Juni 2010 |
3 Kundenrezensionen:Das wurde auch Zeit! 5 von 5 PunktenLange Jahre hat es gebraucht, bis die Wahrheit über den von der deutschen Politik initierten Afghanistan-Einsatz auf den Tisch kam und unser Land (wir) endlich Bescheid wissen! Dieses Buch ist es wert immer wieder gelesen zu werden und, was viel Wichtiger ist, es den etablierten Bundes-Politikern bei ihren (Heimat)Wahlreisen unter die Nase zu halten. Sie sind es nämlich, die durch ihre Politik den Tod unserer jungen Männer in Afghanistan zu verantworten haben. Wir müssen uns für solche Volksvertreter, wenn wir sie gewählt haben, einfach nur Schämen. zwei Reporter berichten in schonungsloser Offenheit, Politiker tun dies leider nicht 5 von 5 PunktenViel zu lang gaukelten unsere Politiker uns das Märchen vom Friedenseinsatz der Bundeswehr in Anghanistan vor. Zu gern haben wir an deutsche Soldaten geglaubt, die Brunnen bohren und Schulen für Mädchen bauen. Die Zeit ist lange vorbei. Inzwischen heißt der Friedenseinsatz Krieg. Ich lese im vorliegenden Buch den Satz eines deutschen Soldaten: "Wir bauen hier keine Schulen, wir kämpfen um unser Leben." In diesem Buch schreiben zwei mutige Reporter die Wahrheit, die sie in Afghanistan erlebt haben. Sie erzählen uns aus erster Hand was unsere Politiker gern vertuscht hätten. Mit der Waffe in der Hand Totale Transparenz Das ist Partisanenjagd Wir können sie nicht beschützen Du sollst nicht stehlen Ruhet in Frieden, Soldaten! Dieses Buch unterscheidet sich in seinen Aussagen so sehr von Pressekonferenzen unserer Politiker, dass ich dieses Buch in einem Atemzug verschlingen musste. Zum Teil hören sich die Aussagen der beiden Autoren so unglaublich an, dass bei mir nur noch Wut und Zorn auf unsere Politiker regiert. Bücher dieser Art brauchen wir mehr in Deutschland, auch zu anderen Themen. Hier an diesem Beispiel wird sichtbar wie wichtig gute Journalisten für ein Volk sind. Erstklassige Reportage über die Bundeswehr in Afghanistan 2008-10 4 von 5 Punkten"Ruhet in Frieden, Soldaten" ist die bislang beste journalistische Abhandlung zum Thema Afghanistaneinsatz, gut geschrieben und auch für Laien bestens verständlich. Die Springerpresse-Leute Julian Reichelt und Jan Meyer zeichnen ein hervorragendes Stimmungsbild der Truppe vor Ort, was sie wohl nicht zuletzt ihrer geballten Medienmacht(BILD !!!!)und dem guten Zugang zu Baron Guttenberg zu verdanken haben. Wieder einmal wird die krass fahrlässige Politik der Bundesregierung und speziell des Bundesverteidigungsministeriums unter Franz Josef Jung(Hessen/Koch Vertrauter) bloßgestellt, und mit welcher Unverschämtheit die Presseoffiziere der Bundeswehr die Öffentlichkeit und die Presse belügen: So streute man unter anderem, daß Oberst Klein nach dem verheerenden Bombenangriff letzten September sogar seine Kinder wegen Mobbings von der Schule nehmen musste, dabei hatte er gar keine Kinder!!! Weiterhin zitieren sie ausgiebig aus einem geheimen Abschlussbericht von Brig. Gen. Jörg Vollmer, dem ranghöchsten Deutschen in Afghanistan, an Reinhard Robbe(SPD), dem letzten Wehrbeauftragten. Diese Mängelliste ist ein einziger Alptraum : - So gibt es in der Bundeswehr nicht einen einzigen Facharzt für Verbrennungen, obwohl IED Sprengsätze immer zu schweren Verbrennungen führen - Ebenso wenig hat die Armee in Afghanistan nicht einen Augenarzt, und das trotz der massiven Augenverletzungen bei Sprengattacken - Die Rüstungen sind nach wie vor zu schwer, zu heiß, zu schwach und lassen sich obendrein nicht schnell ablegen, was tödlich endet, sollte man in einen Bach oder Fluss fallen. Die Interceptor-Rüstung der US-GIs ist in jedem Punkt überlegen. Zu allem Überfluss lässt die deutsche Weste sich obendrein nicht in Panzerfahrzeugen tragen, weil zu eng und im Falle des Dingo verhindern die Gurte das Tragen, denn bei Beschuss durch IED würden sich die Insassen durchs Gewicht der Weste das Genick brechen. So muss die Rüstung erst außerhalb des Fahrzeugs angelegt werden, daß dabei noch niemand erschossen worden ist, grenzt an ein Wunder. - Auch der Rest der Ausrüstung ist komplett mangelhaft, es fehlen Schutzbrillen, Knie- und Ellenbogenschützer, ja sogar Unterhosen, Schlafsäcke und Messer! Zudem hat der ehemalige Boss des Heeresführungskommandos Gen. Lt. Otto 2008 auch noch das private Zukaufen von Ausrüstung ausdrücklich untersagt und seine Offiziere sogar angewiesen, deren Tragen zu verbieten!!!! Nach dem Motto lieber tot als vorschriftswidrig angezogen! Andererseits zeigt gerade diese Liste auch beispielhaft, warum die Politik und die Heeresführung unter dem abgesetzten 4-Sterne General Schneiderhahn jede Forderung der Soldaten vor Ort erst mal ignoriert hat : So ordert Brig. Gen . Vollmer, weil sich die .223/5,56mm Vollmantelpatrone des G36 Gewehrs als viel zu schwach erwies, auf Seite 134-35 doch glatt "die Beschaffung neuer Munitionssorten" wegen " fehlender Mannstopwirkung". Im Klartext, er will zivile Jagdmunition mit Teilmantel und Hohlspitzgeschossen ! Dies zeigt unmissverständlich, wie sich in dieser Art von Guerillakrieg sämtliche Maßstäbe verschieben und wie wenig Respekt selbst die wesentlichen Akteure vom Kriegsrecht haben. Die Verwendung solcher Jagdmunition in Infanteriewaffen ist nämlich seit 1907(Haager Landkriegsordnung und Genfer Konvention, sowie deren Zusatzprotokoll) ausdrücklich verboten für das Militär, ebenso wie die andern geächteten Waffen, wie Napalm und Cluster Bombs! Und zwar mit gutem Grund, denn nicht nur ist dies absolut inhuman, sondern der Feind wird darauf auch sofort antworten. So haben z.B. die Vietkong im Vietman das Vorgängermodell M193 der heutigen SS109 Patrone für das M16 und alle andern NATO Waffen im Cal. .223 ( ein ekliges instabiles Drecksding, welches sich im Körpers eines Menschen zerlegte und sich überschlug) sofort schätzen gelernt, und schossen damit Tausende GIs mit ihren eigenen erbeuteten Waffen zum Krüppel. Und nun fordert ein Deutscher General ernsthaft Antipersonenmunition, was sich übrigens nicht mal Hitler Deutschland und das imperiale Japan trauten, obwohl letztere die Genfer Konvention nie unterschrieben hatten... Kein Wunder, daß Wünsche von der Front generell erst mal auf taube Ohren stoßen, zumal mit dem alten G3 im Kaliber 7,62/.308 ohnehin eine wirksame Waffe bereitsteht, auch mit ganz normaler und vor allem legaler Vollmantel Munition. Wie dem auch sei, das Buch von Reichelt und Meyer ist alles in allem hervorragend, hat aber auch ein paar Schwächen, vor allem fehlende Literaturangaben und fehlende Quellennachweise, was von einem journalistischen Buch zwar zu erwarten ist, aber den Gebrauchswert einfach massiv senkt, weil sich alles von der Regierung mühelos abstreiten lässt, ominöse Durchstecher im politischen Berlin haben nun mal keinen Beweiswert, auch wenns in der BILD steht. |
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Crashkurs: Weltwirtschaftskrise oder Jahrhundertchance? - Wie Sie das Beste aus Ihrem Geld machen von Dirk MüllerBroschiert von Droemer/KnaurAngebote bei Amazon: ab EUR 6,45 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3426782952, Erscheinungsdatum: Mai 2010 |
5 Kundenrezensionen:Insiderinfos des Mario Basler der Finanzwirtschaft- witzig & kritisch zugleich 5 von 5 PunktenBevor ich das Buch kaufte, hatte ich zufällig im Radio bei "Mensch, Otto!" in B3 ein Interview von Thorsten Otto mit dem Buchautoren, Herrn Dirk Müller mitgehört. Endlich sprach mal ein (aus-)gebildeter Banker und Kenner von Börsen, Kapitalmärkten, Kunden- und Bankenverhaltensweisen Tacheles: Weder Weltuntergangs- noch Beschwichtigungsszenarien, keine einseitigen Schuldzuweisungen für das multikausale Finanzkrisensyndrom. Stattdessen ein klarer Appell an den Geldanleger, sich in Zeiten von E-Mail, Facebook und Internet im Allgemeinen doch bitte auch selbst umfassend zu informieren und selbstverantwortlich zu handeln. Keine einseitige Verteilung eines schwarzen Peters an DEN EINEN JUDAS des Finanzmarktes. Stattdessen werden weltpolitische Hintergründe als Ursachen finanzmarktpolitischer Bewegungen angeführt, eigene Schlussfolgerungen derselben angeraten. Womit sich dieses Buch jedoch von sehr vielen ähnlichen klingenden "wie lege ich mein liebes Geld in achso bösen Krisenzeiten sicher an???" Buchtiteln äußerst abhebt, ist die Tatsache, dass kein allgemeingültiges Patentrezept missionarisch plakativ verkündet wird. Die Welt hat sich die letzten Jahre stark und vor allem rasend schnell verändert. Die zum Teil fehlinformierten und äußerst sensibel bis hysterisch reagierenden Finanzmärkte trugen und tragen dem Rechnung. Wer "am Ball bleiben will", kommt nicht mehr umhin, sich selbst zu informieren und bitte auch selbst Verantwortung zu übernehmen für die Art und Weise, wie man wem Geld anvertraut. Informieren und entscheiden statt blind vertrauen und hinterher jammern. Ein intelligenter, liebevoller und äußerst kurzweiliger und witziger Appell an die Eigenverantwortlichkeit in Zeiten galoppierender Umwälzungen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Buch ist super, der Titel passt aber nicht wirklich 4 von 5 PunktenWie Sie das Beste aus Ihrem Geld machen, erfahren Sie hier nicht. Geht ja eigentlich auch nicht, denn dazu brauchen Sie einen "unabhängigen Vermögensberater". Wie Sie den finden, steht in diesem Buch - dafür braucht man das Buch aber nicht. Das Buch ist super, weil es die Geschichte der Finanzpolitik erläutert und somit auch die rein rechnerische Gesetztmäßigkeit von immer wiederkehrenden Finanzkrisen. Aber irgendwann ist Schluss mit Krisenwiederholung. Eine Antwort, auf das Danach kann aber auch Herr Müller nicht geben. Das Buch ist super, weil es absolut offen und m.E. sehr ehrlich und kritisch ist, was wiederum sehr riskant scheint. Es klärt wirklich auf, öffnet einem die Augen und wenn man absoluter Neuling ist auf diesem Gebiet, bereitet es dem einen oder anderen wohl auch unruhige Nächte. Das Buch ist super, weil es neugierig macht und motiviert, sich mehr mit der Thematik zu befassen. Man wird aufgerüttelt, sich nicht blind auf den Bankberater, pardon, den Bankproduktverkäufer, zu verlassen, sondern ihn genauso anzusehen, wie einen Autoverkäufer - eben als Verkäufer und nicht als netten Berater. Das Buch ist auf jeden Fall sein Geld wert. Coole Schreibe 5 von 5 Punkten. Ich habe noch nie bei einem "Sachbuch" so gelacht ! Und ich sag`s mal im Jargon, den Dirk Müller hier verwendet : "der Typ hat ne coole Schreibe", und DAS, kombiniert mit seinem verständlich vermitteltem Wissen über das Thema, ergeben bei mir fette 5 Sterne ..., oder anders verdeutlicht = * * * * * (+)>> * (falls 6 möglich wären ;) Und : NATÜRLICH kann man sich darüber streiten, ob seine "Angebote", wie man seinen Blick auf die (Finanz-)Welt richten könnte, und ob man gleiche Rückschlüsse ziehen würde (wobei er ja meist gar keine Rückschlüsse zieht, sondern nur mögliche Rückschlüsse zu Bedenken anbietet !), so teilen will oder "alles gaaanz anders" zu sehen geneigt ist. Aber gerade wenn es um die Finanzwelt geht, kursieren von Mainstream-Medien ernannte "Experten"-Meinungen, die ebenso untereinander abweichen, dass es doch ohnehin nirgends DEN Konsens zu geben scheint darüber wie alles konkret mit allem zusammen hängt. Und somit erscheinen mir Dirk Müller`s angeboteten Rückschlüsse allemal plausibler, als wenn ein "Experte" zu Wort kommt, der , gerade angesichts der aktuellen Situation, auch noch was von Aufschwung erzählt. Meine Kriterien (über den Inhalt hinaus) sind : 1. versteh` ich (als relativer Laie dieses Thema betreffend) was mir der Autor vermitteln will ? = ganz klar : JA 2. freue ich mich drauf weiterzulesen, oder muss ich mich fast schon dazu nötigen, aufgrund von vermeintlich hochwertigerer Wortwahl und/oder komplizierter Satzkonstruktionen, die eine höhere Sachkompetenz suggerieren sollen ? (das erwähne ich im Bezug auf einen Comment in einer Rezension, die Dirk Müller "limitiertes Sprachvermögen" attestierte! Ist denn nur überzeugend, was vermeintlich intellektuell verklausuliert daher kommt?) = auch hier ganz klar : JA, habe mich auf`s Weiterlesen gefreut 3. musste ich mich durch peinliche Rechtschreibefehler, Satzabbrüche oder derartigem ablenken lassen (wie immer häufiger vorkommend in Büchern, die ich zuletzt las) = nein, defintiv nicht. 4. Hat das Buch dazu beigetragen meinen Blick-Winkel dieses Thema betreffend zu erweitern ? = aber ganz sicher. ERGO : Ziel , für meine Begriffe, höchstmöglich erreicht. Mein Fazit : absolut lesenswert . Ist einfach klasse geschrieben! 5 von 5 PunktenEines der besten Bücher, das ich gelesen hab. Es ist sehr witzig geschrieben und öffnet auch dem Finanzleihen die Augen über statistische Tricks ... wie z.B. der Warenkorb manipuliert werden kann. Auch Historisches ... wie die Entstehung von Papiergeld kommt nicht zu kurz ... Merci Herr Müller! Einfach klasse! Gutes Buch - Details fehlen 4 von 5 PunktenDa es bereits viele Kundenrezensionen gibt möchte ich mich der Mehrheit anschließen und dieses Buch mit einem "Gut" benoten. Manchmal fehlen jedoch die feinen Details, deshalb gibt es auch nur 4/5 Sternen. Kurz: Ein "Muss" für jeden der sich für Wirtschaft intressiert und die "weichgekochten" Tatsachen, welche wir täglich im Fernsehen oder Radion hören, vielleicht einmal vom anderen Ufer aus betrachtet. |
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