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Beziehungsglück: Wie "Liebe dich selbst" im Alltag funktioniert von Eva-Maria Zurhorst, Wolfram ZurhorstGebundene Ausgabe von Gräfe & UnzerAngebote bei Amazon: ab EUR 16,99 ISBN: 3833819073, Erscheinungsdatum: Sept. 2010 |
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Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens. von Marshall B. RosenbergTaschenbuch von JunfermannAngebote bei Amazon: ab EUR 16,44 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3873874547, Erscheinungsdatum: Februar 2007, Auflage: 6., veränd. Aufl. |
Aus der Amazon.de-RedaktionWenn uns jemand mit Worten angreift, neigen wir dazu, uns zu verteidigen und zurückzuschlagen. Das so entstehende Wortgefecht bringt meistens keine Seite ihrem Ziel näher, sondern belastet oder zerstört sogar die Beziehung der Gesprächspartner, die plötzlich zu Gesprächsgegnern geworden sind. Bei der gewaltfreien Kommunikation (GFK) verzichtet man auf Angriffe und konzentriert sich auf die Gefühle und Bedürfnisse, die den oft unbedachten Äußerungen zu Grunde liegen. Einfühlsames Zuhören hat als wirksame therapeutische Verhaltensweise ihren festen Platz in der von Carl Rogers begründeten klient-zentrierten Gesprächstherapie. Bei den Danksagungen erwähnt Marshall B. Rosenberg seinen Lehrer Carl Rogers auch an erster Stelle und verweist darauf, dass sich die GFK auf Forschungen stützt, die im Zusammenhang mit der Gesprächstherapie durchgeführt wurden. Allerdings geht die GFK weit über den therapeutischen Rahmen hinaus. Es ist eine wirklich als genial zu bezeichnende Gesprächsmethode, die für alle Menschen geeignet ist und konfliktgeladene Auseinandersetzungen in friedliche Gespräche verwandelt. "Die GFK fördert intensives Zuhören, Respekt und Empathie und erzeugt den beiderseitigen Wunsch, von Herzen zu geben." In jedem Gespräch sollen vier Komponenten, nämlich Beobachtungen, Gefühle, Bedürfnisse und Bitten klar ausgesprochen und verstanden werden. Dabei ist es wichtig, Beobachtungen nicht mit Bewertungen zu vermischen, in Kontakt zu den Gefühlen zu kommen, Bedürfnisse zu erkennen und Bitten mit treffenden Worten zu äußern. Die Beispiele des Autors zur Veranschaulichung seiner Methode wirken sehr überzeugend und stammen aus unterschiedlichen Gebieten, wie Politik, Wirtschaft, Schulen, Familien und Paarbeziehungen. Dieses Buch bietet eine gut verständliche Darstellung der GFK (Zeichnungen, Beispiele, Übungen) und beeindruckt durch hohe Effizienz und warmherzige Menschlichkeit. --Stephan Schmidt 5 Kundenrezensionen:Die Welt - eine Anhäufung von Missverständnissen 1 von 5 PunktenDie Theorie der gewaltfreien Kommunikation (GFK) von Rosenberg: Rosenberg bezieht sich auf Verarmung, Verelendung, Rassenkonflikte, Kriege und KZs. Für diese Konflikte aber auch für die kleinen alltäglichen will er einen Weg aufzeigen, wie diese zu lösen sind, so dass jedes Bedürfnis zum Zuge kommt. Seltsam ist es schon, wieso es für so unterschiedliche Konflikte einen Lösungsweg geben soll. Was hat eigentlich das Verhältnis eines KZ-Wächters zu einem KZ-Häftling mit einem Streit zwischen Kindern um ein Sandförmchen zu tun? Um das zu plausibilisieren, tut Rosenberg zunächst mal seinen "Glauben" über den Menschen kund. Danach entspricht "einfühlsames Geben und Nehmen seinem natürlichen Wesen." Da verwundert es, warum es überhaupt Konflikte gibt, wenn doch alle das Gleiche wollen: das Ausleben ihrer "einfühlsamen Natur". Und auch das "Geben und Nehmen" der "einfühlsamen Natur" ist ein merkwürdiges Ding. Was will der Mensch denn geben? Und was ist gewonnen, wenn alle was geben? Bei einem Konflikt ist der Nutzen des einen, der Schaden des anderen. Wenn der eine jetzt (nach)gibt, ist er der Geschädigte, der Konflikt besteht fort. Zur Harmonie kommt Rosenberg, indem er das, über was sich Menschen streiten für eigentlich unerheblich erklärt bzw. es als Ausdruck des allgemein menschlichen Bedürfnisses nach "Einfühlung", "Wertschätzung" und "Anerkennung" behandelt. Es gibt ein großes Missverständnis unter den Konfliktparteien, das es nur auszuräumen gelte. Es herrscht also "Einfühlung", wenn man das Anliegen seines Gegenübers gründlich ignoriert, um ihm dann den dahinter steckenden Sinn der "eigentlichen Bedürfnisse" zu verpassen - und wenn es nur das "Einfühlen" selbst ist. Dazu passt der erste Schritt seiner Methode, "nur zu beobachten und nicht zu interpretieren". An der Stelle, wo Rosenberg das moralische Urteilen bemängelt, und zunächst nahe an der Wahrheit scheint, dass es ein Mittel ist, das eigene Interesse mit Hilfe von höheren Maßstäben zu rechtfertigen, bestreitet er generell, dass ein Urteil über einen Konflikt und die dazugehörigen Interessen möglich und sinnvoll sei. Das große Potential in der Kommunikation soll darin liegen, "dass wir uns auf die Klärung von Beobachtung, Gefühl und Bedürfnis konzentrieren, statt zu diagnostizieren und zu beurteilen." Angesichts eines Schadens - was bei einem Konflikt unterstellt ist - soll dieser nicht beurteilt werden, weil dies "lebensentfremdend" sei. So kommt "die Verbindung zu allen anderen Menschen" zu Stande: alles durchstreichen, was einen Konflikt und die Interessen der Beteiligten ausmachen, um nur noch im Wahn einer eingebildeten Gemeinsamkeit zu schweben, unabhängig davon, ob die Intereressen der Konfliktparteien vereinbar sind oder nicht. Wertschätzung und Anerkennung zu geben ist der große Hit der GFK. Das soll es sein, was der Mensch eigentlich braucht, denn "eine nicht-wertschätzende Kommunikation ist gewaltsam". Dass es die überhaupt gibt - man erinnere sich, dass alle Menschen eigentlich nur dasselbe wollen - soll sich daraus erklären, dass der Mensch eine falsche (Wolfs-)Sprache gelernt habe, weil es ein schlechtes Menschenbild "angeborener Schlechtigkeit und Mangelhaftigkeit" gibt. Darüber habe der Mensch den Kontakt zu seinen Bedürfnissen verloren, was sich in der Moral ausdrückt. Es sei die Frage gestattet, wie ein moralischer Mensch, der gegen das eigene Bedürfnis argumentiert, "den Kontakt zu den Bedürfnissen" verloren haben soll. Er nimmt sie doch wahr, muss sie sehr wohl im Kopf haben, um sie dann abschlägig zu beurteilen. Die GFK erlaubt sich also zu behaupten, dass bestimmte Inhalte gedacht und gesprochen werden, aber eigentlich eine "falsche Sprache" benutzt wird. Rosenberg will diese Inhalte nicht zur Kenntnis nehmen, sondern als Gutmensch hat er einfach sein besseres Harmoniebild. So einfach geht das. Wie Rosenberg schon sagt:"Unabhängig vom Thema eines Gesprächs gelingt es uns immer besser, unseren eigenen, zugrundeliegenden Bedürfnissen wie auch denen unserer Gesprächspartner auf die Spur zu kommen." Eine einfühlsame wertschätzende (Giraffen)-Sprache, mit der man also etwas anderes sagt, als man denkt, soll der Mensch benutzen, was dafür sorgen soll, dass Konflikte gelöst werden. Was ist nun diese "Wertschätzung" bzw. das damit zu befriedigende Anerkennungsbedrüfnis oder Selbstwertgefühl, das - nicht nur nach Ansicht der GFK - die Menschheit so dringend nötig hat und mit der wir uns unser Leben wechselseitig so sehr verschönern sollten. Darüber findet sich bei Rosenberg, obwohl es doch so grundlegend wichtig sei, keine Erklärung. Lediglich darüber, wie es gelingen soll, lässt sich Rosenberg aus. Offensichtlich sieht er es als ein natürliches Bedürfnis wie Hunger an, das einer Erläuterung nicht bedarf. Andererseits gibt er zu erkennen, dass es sich dabei garnicht um ein natürliches Bedürfnis handeln kann. Das "wertgeschätzte" Subjekt wird ja gerade hinsichtlich eines Urteils, das es über sich hat, angesprochen. Es werden Argumente und Gründe geliefert - und seien sie noch so absurd -, um ein positives Urteil über diese Person abzugeben, und diese in ihrer Selbstwertschätzung zu bestärken. Diese Gedanken und Urteile sind das glatte Gegenteil einer von der Natur mitgelieferten Ausstattung der Menschheit. Anerkennung zeigt sich als ein Akt des Willens und Urteilens eines Menschen. Es lohnt sich allerdings, diese Urteile genauer anzuschauen. Nicht bestritten ist also, dass es das Bedürfnis nach Wertschätzung gibt. Es gründet im Gefühl der Unfähigkeit und Minderwertigkeit, wenn die eigenen Interessen und Bedürfnisse scheitern. Der beschädigte Selbstwert praktiziert das Vorurteil, dass es grundsätzlich in der eigenen Macht liegt, seine Anliegen umzusetzen, egal unter welchen Bedingungen. Es ist das alberne Ideal, dass in einer Gesellschaft, in der die grundlegenden Existenzbedingungen mächtigen ökonomischen Kalkulationen unterliegen, jeder dennoch der Schmied seines Glückes sei. Das Scheitern führt so auch nicht dazu, dessen Gründe zu klären, sondern landet dogmatisch bei einem schlechten Gewissens wegen des "eigenen" Scheiterns. Der Geschädigte braucht dann den Trost der Wertschätzung: dass er irgendwo doch eine tolle, wertvolle Persönlichkeit sei. Die Praxis der GFK: Die GFK nutzt in ihrer Praxis das Bedürfnis nach Wertschätzung, um jedes Interesse, das im Ausgangspunkt des Konfliktes noch auftaucht, für relativierbar zu erklären. Wie ihre Klienten sieht die GFK die Lebensverhältnisse außerhalb jeder Kritik und auch ihr geht es darum, in diesen als "wertgeschätzter" Mensch "gefühlsmäßig" zurechtzukommen. So wird in GFK-Sitzungen das Ideal der großen Gemeinsamkeit wahrgemacht. In der inszenierten Rührung fallen sich die Teilnehmer um den Hals. Danach geht die praktische Konkurrenz weiter ihren normalen Gang und man hält sich ergänzend den Glauben, dass bei allen Widerlichkeiten und Schädigungen, die Gesellschaft im Kern doch ein großes Gemeinschaftswerk ist. (Dass nach einer GFK-Sitzung auch mal ein Konflikt gelöst ist, der tatsächlich auf einem Missverständnis beruht, ist eine Begleiterscheinung, die sich - trotz der GFK - der nicht immer auszuschließenden sachgerechten Behandlung eines Konflikts verdankt.) Die GFK und die Politik: Die GFK sieht ihr Betätigungsfeld auch in der großen Politik, um deren "Konflikte zu lösen". In einem Erlebnisbericht von Rosenberg aus einem Palästinenserlager anlässlich einer GFK-Präsentation wird er von einem Palästinenser als amerikanischer Bürger mit den Tränengaslieferungen der USA an Israel zur Kontrolle dieser Lager identifiziert. Der Palästinenser beklagt, dass er Wohnung und Kanalisation und keine Tränengasbomben benötige. Rosenberg begegnet ihm mit seiner "einfühlsamen Methode", indem er erklärt, dass er das Anliegen als Mensch anerkennt und nachfühlen kann, und dass eigentlich auch die USA nur das Wohl der Palästinenser im Auge hätten: Deren Not sei nur dadurch zustande gekommen, dass die "Amerikaner sich diese Konsequenzen ihrer politischen Entscheidung nicht genau überlegt" hätten. Zufrieden berichtet Rosenberg, dass er von dem Palästinenser zum Essen eingeladen wurde. Diese rührige Geschichte weiß allerdings nicht davon zu berichten, ob der Palästinenser mittlerweile Haus und Kanalisation hat. Das scheint für Rosenberg auch nicht ds Erfolgskriterium zu sein - immerhin ist er in eine "gewaltfreie Kommunikation" getreten. Dass die GFK nicht daran irre wird, dass Schlächtereien und Verelendung weltweit munter weiter gehen, ist konsequent, wenn diese nur Missverständnisse und im Kern eigentlich ein Schrei nach Liebe sind. Darum ist die GFK bei der Politik nicht unwillkommen, auch wenn sie sich von der GFK in ihren Entscheidungen nicht reinreden lässt. Immerhin leistet die GFK die Pflege der Illusion, dass die Härten im zwischenstaatlichen Verkehr und der Ökonomie sich nicht wirtschaftlichen und politischen Zwecken verdanken, sondern nur eine unnötige Abweichung von sprachlich falsch gewickelten Subjekten sind. Im Großen wie im Kleinen leistet die GFK so ihren Beitrag zur Ideologie eingebildeter Gemeinsamkeit, und liefert geschädigten Interessen die Sinngebung, eigentlich nur der "einfühlsamen Natur" beim "Geben" zu gehorchen. Auf Zustimmung und eine konträre Diskussion freue ich mich ebenso, wie die Aburteilung zu erwarten ist, Rosenberg nicht gelesen zu haben, keine praktische Erfahrung mit der GFK zu haben, die Wirksamkeit der GFK nicht sehen zu wollen, keine Alternative für Konfliktlösungen anzubieten oder eine nicht wertschätzende und gewaltsame Wolfssprache zu benutzen. Gewaltfreie Kommunikation 5 von 5 PunktenVom Herzen empfehlenswert. Wenn mehr solcher Bücher es gäbe, dann sähe unsere Welt ganz anders aus. Super tolles Buch zum mitmachen, nicht nur lesen. Achtsames Miteinander 5 von 5 PunktenVielleicht betrachten wir unsere Art zu sprechen nicht als "gewalttätig" - trotzdem führen Worte oftmals zu Verletzungen und Leid. Marshall B. Rosenberg möchte mit seiner Methode der "Gewaltfreien Kommunikation" aufzeigen, wo Sprache gewalttätig ist und damit weitere Gewalt schafft. Dieses Bewusstsein und die damit verbundene Achtsamkeit soll eine Basis schaffen für positive Veränderungen in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Der Austausch von Informationen wird damit erleichtert, ein friedliches Lösen von Konflikten ermöglicht und ein harmonisches Zusammenleben gefördert. Rassenkonflikte in Detroit führten Dr. Rosenberg zu einer intensiven Beschäftigung mit zwei Fragen: Was geschieht genau, wenn Menschen sich gewalttätig und ausbeuterisch verhalten? Und: Was macht es Menschen umgekehrt möglich, selbst unter schwierigen Bedingungen einfühlsam zu reagieren? Er erkannte bei diesen Überlegungen, dass der Gebrauch von Sprache und Worten dabei eine ganz wesentliche Rolle spielt. Alles, was ein Mensch tut, dient dazu Bedürfnisse zu befriedigen. Dies ist die Ausgangsthese von Marshall B. Rosenbergs Theorie. Daraus leiten sich die vier Komponenten der Gewaltfreien Kommunikation ab: Beobachtung - Gefühle - Bedürfnisse - Bitten. Diese Komponenten und ihre Anwendung in der Praxis wird in dreizehn Kapiteln erläutert. In einem Anhang findet sich weiteres Material und Kontaktdaten von deutschsprachigen zertifizierten Trainern. Das zweihundertvierzig Seiten starke Softcover-Buch ist 2009 bereits in achter Auflage im Junfermann Verlag erschienen. Die "Gewaltfreie Kommunikation" hat sich bisher als sehr wirkungsvolles Werkzeug herausgestellt, um Konflikte im privaten, beruflichen und politischen Zusammenhang zu lösen. Als international anerkannter Konfliktmediator und Ausbilder ist Marshall B. Rosenberg weltweit tätig. Seine Methode findet sowohl in Schulen, bei Unternehmen, politischen Organisationen, in Krisengebieten und Haftanstalten und bei den unterschiedlichsten religiösen Konfessionen Anwendung. Kurze, klare und übersichtliche Kapitel enthalten allesamt interessante und nützliche Erkenntnisse, die Schluss machen mit manchen falschen Ansichten. So stellen sich Kommunikationsgewohnheiten, die man bislang durchaus als einfühlsam angesehen hat, nun doch als verletzend heraus, weil sie andere bewerten oder sogar abwerten oder beratschlagen. Auch wird so einiges an gängigen Denk- und Verhaltensmustern unter die Lupe genommen. Dies geschieht in einer guten Mischung aus Theorie und Erzählungen aus dem privaten und beruflichen Alltag des Autors als Konfliktberater und Mediator. Fragen und Übungen erleichtern eine Reflektion und vertiefen das Thema. Wesentliches wird am Ende jeden Kapitels zusammengefasst. Dazu lockern Zeichnungen und Dialoge, Zitate, Gedichte und Lieder den Text weiter auf. "Gewaltfreie Kommunikation" ist für jeden Bereich hilfreich, in dem Menschen miteinander umgehen. Sei es im privaten Rahmen oder im professionellen für Pädagogen, Ärzte, Therapeuten, Berater oder Geistliche. Es kann sicher auch im unternehmerischen Rahmen zu einer Verbesserung des Betriebsklimas und einer effektiveren Teamarbeit führen. Lernen zu kommunizieren 4 von 5 PunktenDa man in keiner Schule wirklich lernt, wie man richtig kommuniziert, hat man hier die Möglichkeit ein Gespür zu bekommen, wie man sich auf seinen Gesprächspartner einstellen kann und das Gespräch, auch wenn Spannung da ist, zu einem konstruktiven Ziel zu führen. Sehr lehrreich für alle, die viel mit Menschen umgehen. Gute Hörbuchumsetzung 5 von 5 PunktenDas Buch von Rosenberg ist richtungsweisend und nur zu empfehlen. Die Hörbuchumsetzung ist absolut gelungen, sympathische Sprecher, gut aufbereitet und in einer hochwertig gestalteten Box mit ausführlichem Booklet. Kaufempfehlung! |
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Das glücklichste Baby der Welt: So beruhigt sich Ihr schreiendes Kind - so schläft es besser von Harvey KarpTaschenbuch von Verlagsgruppe Random HouseAngebote bei Amazon: ab EUR 5,97 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442165628, Erscheinungsdatum: Juni 2003 |
ProduktbeschreibungGestresste Mamis und Papis kennen es nur zu gut, das nicht Aufhören wollende Weinen ihres Babys. Oftmals fühlt man sich machtlos und wird mit den immer dünner werdenden Nerven immer verzweifelter . Wer hätte in dieser Situation nicht gerne einen ?Aus-Schalter?, um den schreienden Winzling ruhig zu stellen. Karp liefert mit seinem Ratgeber ?Das glücklichste Baby der Welt? eine sehr gute Methode und bedient sich dabei ganz einfacher, altbewährter Techniken. Dank innovativer und praktischer Ratschläge gelingt es dem renommierten Kinderarzt Harvey Karp, jedes Baby innerhalb kürzester Zeit zu beruhigen und zu trösten. Die 5-S-Methode Die plötzliche Umstellung auf das Leben außerhalb des Mutterleibs ist ungewohnt und anstrengend für Babys und dies bringen sie durch Schreien zum Ausdruck. Das Gehirn eines Babys braucht etwa drei Monate, um sich an die neue Welt zu gewöhnen. Wenn Ihr Kind in dieser Zeit unruhig ist, wenn es viel schreit und schlecht schläft, können Sie ihm helfen, das wohlige Gefühl der vergangenen neun Monate wiederzuerlangen. Dazu hat Dr. Karp folgendes 5-Punkte-Programm aufgestellt:
5 Kundenrezensionen:Super Hilfe!!! 5 von 5 PunktenIch wäre froh gewesen, wenn ich das Buch schon etwas früher gefunden hätte!!! Es hat uns sooooo viel geholfen!! Unsere Kleine hat immer nur geschrien. Nun liegt das zum Glück hinter uns, weil ich sie nun endlich beruhigen kann. Ein MUSS für alle Eltern die nicht wissen, wie sie ihrem Baby helfen können Endlich Ruhe :-) 5 von 5 PunktenTolles Buch...wir erkennen unser Kind in den verschiedenen, teilweise sehr lustigen, Schilderungen wieder. Die vorgeschlagenen Beruhigungsmethoden sind leicht anwendbar und sehr effektiv! Dieses Buch ist für alle Eltern von Kindern mit "besonderen" Bedürfnissen bestens geeignet und kann helfen Schreianfälle zu verhindern oder zumindest zu verkürzen. Noch ein Tipp: Gleich einen Pucksack oder Pucktuch mitbestellen!!!! Wirkt Wunder! Das beste Babybuch aller Zeiten 5 von 5 PunktenHat es Hunger? Friert es? Ist die Windel voll? Will es einfach nur ein bisschen Zärtlichkeit? Ihr habt alles ausprobiert und euer Baby schreit immernoch? Dann ist dieses Buch ab sofort eure Bibel. Wenn ich es nicht selber ausprobiert hätte würd ich es nicht glauben. Koliken ade. Und an Schreibabys glaub ich schon lange nicht mehr. Wenn alle medizinischen Sachen abgeklärt sind und ihr wisst nicht mehr weiter, dann lohnt es sich echt dieses Buch zu kaufen. Probiert es aus. Mir hat es viele ruhige Stunden verschafft. Es kann so einfach sein. Top Buch 5 von 5 PunktenDas Buch ist sehr zu empfehlen. Nachdem ich es gelesen habe, konnte ich unseren Sohn in kürzester Zeit beruhigen. Ich finde es eine sehr hilfreiche Lektüre, gerade wenn man beim ersten Kind noch etwas ratlos ist, wenn das Baby lange weint. Ruhe im Karton 5 von 5 PunktenIch hatte das Buch in meiner Schwangerschaft gelesen. Einfach um vorbereitet zu sein. Ein Schreikind hatten wir nicht aber auch gelegentliches mehrstündiges Schreien kann einen den letzten Nerv rauben. Die vorgestellten Methoden zur Beruhigung helfen wirklich insbesondere die "Zwangsjacke" = das Pucken. Das Buch selbst leidet etwas an der Langatmigkeit und dem amerikanischen Managerbuchautorengehabe alles mit Beispielen erklären zu wollen und dies 25x zu wiederholen. |
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Schauen Sie sich mal diese Sauerei an - 20 wahre Geschichten vom Lebenretten von Jörg NießenBroschiert von Schwarzkopf & SchwarzkopfAngebote bei Amazon: ab EUR 9,95 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3896029916, Erscheinungsdatum: Sept. 2010 |
2 Kundenrezensionen:Top Buch !!! Hab schon lange nicht mehr so gelacht !!! 5 von 5 PunktenFind das Buch sehr gelungen... Wurde von Anfang bis Ende gut unterhalten... Ich Glaube wer den Job schon mehr als 5 Jahre macht, findet sich bestimmt in der ein oder anderen Situation wieder. Schauen Sie sich mal diese Sauerei an 1 von 5 PunktenMit dem obengenannten Zitat wird eine der Subjektivepisoden des Autors auf der Interentseite eines bekannten Boulevardblattes eingeleitet. Ohne den Hintergrund eines medizinischen Studiums werden hier vermeintlich skurrile Notfälle im Stil einer Schmuddelheftglosse geschildert. Die Zutaten: Gewalt, Sex und Drogen. Der Beobachter kommentiert zynisch und scheint über den Dingen zu stehen. Das Gesmatwerk liest sich dann wohl eher als Beichte eines Berufsverfehlers. Durch verächtliche, undifferenzierte Kommentare fühlen sich weder Menschen in Not ernstgenommen, noch können sich ethisch verantwortliche Berufsgenossen angemessen repräsentiert wägen. Wer das dann ungerhaltsam findet, bremst wahrscheinlich auf bei Verkehrsunfällen um zu gaffen. Von einem Kauf darf also getrost abgesehen werden. |
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Die besten Breie für Ihr Baby: Einfach, lecker und gesund: Monat für Monat die richtige Kost von Anne IburgBroschiert von TriasAngebote bei Amazon: ab EUR 3,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3830435568, Erscheinungsdatum: Februar 2010, Auflage: 2. Auflage. |
5 Kundenrezensionen:Super Buch, sehr zu empfehlen 5 von 5 PunktenAlso ich kann diese Buch nur empfehlen. Ich habe es mir vor einer Woche gekauft und muss sagen da sind super Rezepte drin und sogar die Männer können das nach kochen. Meine kleine Maus ist auch abstiegsgefährdet und das ist ein super Begleiter dafür. Einfach spitze 5 von 5 PunktenIch kann nur sagen, dass Buch bzw. die Rezepte sind einsame spitze! Es werden nur wenige Zutaten, die man auch im Haus hat bzw. leicht besorgen kann, verwendet. Das Nachkochen ist total einfach, schnell erledigt und selbst für unsereins richtig lecker. Es werden gute Tipps gegeben, so dass man am Anfang nicht ganz so hilflos dasteht. Der Preis ist auch völlig okay. Also insgesamt kann ich das Buch nur empfehlen!!! Nur als etwas ideenloses Rezeptbuch zu gebrauchen 2 von 5 PunktenDieses Buch hat mich sehr verärgert. Ich habe mich beim Zufüttern nach den Empfehlungen gerichtet und musste hinterher feststellen, dass nicht alles richtig ist. Kein Hinweis zum Beispiel darauf, dass man Fenchel- oder Spinatbrei nicht nach dem Einfrieren erwärmen sollte. Das "Extra: Allergien vorbeugen" kann man getrost überlesen, da es vollkommen uninformativ und nicht auf dem neusten Stand ist. Ein sehr schlechter Ernährungsplan auf S.11 ist absolut nichtssagend. Ich würde dieses Buch auf keinen Fall als Leitfaden zum Einführen der Breikost und nur bedingt als Rezeptbuch empfehlen!!! sehr gut strukturiert 5 von 5 PunktenEinfache und tolle Beschreibung der Beikosteinführung. Mit tollen Rezepten und vielen Tipps, die vieles einfacher machen. Gut ist auch beschrieben, wie man bei allergiegefährdeten Babys anfängt. PreisLeistung super besser nicht 1 von 5 PunktenAlles in allem ist dieses Buch sehr enttäuschend. Mitunter wiederholen sich die Rezepte mit den unterschiedlichen Gemüsezutaten erneut. Schlimmer ist jedoch das auf einer Seite wie immer darauf hingewiesen wird: "nicht fürs Baby => Salz und Pfeffer auf der gleichen Seite aber weiter unten wird geraten: "fürs Baby" => mit Salz und Pfeffer würzen. Unglaublich, unprofessionell und nicht sein Geld wert. Werde den Verlag anschreiben. |
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Ich bin dann mal schlank - Das Koch- und Rezeptbuch von Patric HeizmannBroschiert von Draksal FachverlagAngebote bei Amazon: ab EUR 13,98 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3932908635, Erscheinungsdatum: April 2010 |
5 Kundenrezensionen:Der beste Weg um sein Gewicht zu reduzieren !! 5 von 5 PunktenEine geniale art um gesund und preiswert wieder eine gute Figur zu bekommen, einfach klasse!!! Es ist so einfach und macht dazu auch noch spass,zu essen ,kochen und dann auch noch gesund abzunehmen. Das beste Kochbuch für Gesuundheitsbewusste 5 von 5 PunktenEs gibt viele Kochbücher. Aber dieses hier ist die Königin: super einfache Rezepte, Zutaten, die es praktisch überall gibt, schnelle bis superschnelle Zubereitungszeiten. Und dann machen die noch schlank. Weil das Buch randvoll mit kohlenhydratreduzierten Rezepten ist. Zusammen mit dem Ratgeber Ich bin dann mal schlank eine super Kombination um ENDLICH einmal Ruhe in dieses leidige Thema zu bekommen. Gehört in jede Sammlung 5 von 5 PunktenDa ich gerade Schlank im Schlaf mache und auf der Suche nach neuen Rezepten bin, habe ich mir das Kochbuch "Ich bin dann mal schlank" zugelegt und wurde nicht enttäuscht! Der Aufbau des Buches ist sehr schön, am Anfang gehts um die Ernährung und das Programm "perfekte Tage". Wenn man sich nach der Heizmann-Uhr ernährt, nimmt man automatisch ab. Es ähnelt etwas dem Schlank-im-Schlaf-Prinzip. Morgens startet man mit Kohlenhydraten und im Laufe des Tages werden diese immer weniger, abends gibts dann gar keine mehr. Im Buch wird auch zu Küchen-Utensilien was gesagt. Ob man das Kapitel unbedingt braucht, muss jeder für sich entscheiden. Interessant wird es vielleicht wieder bei den Gewürzen und den Küchenkräutern. Das Thema Sport wird auch kurz angerissen. Immerhin hat man versucht hier viele Infos ins Buch zu packen. Das andere Buch von ihm kenne ich nicht, aber dieses überzeugt mich. Die Rezepte sind leicht nachzukochen und schmackhaft. Ausserdem sehr schnell gemacht, so das man nicht stundenlang in der Küche steht. Sie sind für 2 Personen ausgelegt, was mir persönlich sehr gut gefällt, denn wir sind nur zu zweit. Die Nährwerte stehen unter jedem Rezept, so das man nicht selber rechnen muss, auch sehr praktisch. Das Buch ist für jeden geeignet, auch wenn man nicht das Heizmann-Programm macht! Enttäuschung 2 von 5 PunktenAngeregt durch die Vorstellung des Buches in der Sendung "DAS" des NDR besorgte ich mir das Kochbuch, weil wir Gewicht auf gesunde Ernährung legen. Dann aber, das Kochbuch in Händen, waren wir enttäuscht über die Gerichte. Außerdem finde ich den Preis überhöht. Ich dann dann mal.....ein neuer Heizmann-Fan!! 5 von 5 PunktenDieses Buch hat meine Erwartungen übertroffen!! Endlich mal ein 'schlankes' Rezeptbuch, in dem auch wirklich gesunde Zutaten verarbeitet werden! Als Einleitung wird die Heizmann-Methode erläutert und einzelnde Zutaten, wie Kräuter und Gewürze,unter die Lupe genommen. Dann kommen die Rezepte (genug von diesen, wie ich finde!)-für den Morgen, Mittag, Abend und für zwischendurch. Mein Freund und ich leben nun seit 2 Jahren extrem gesund, nur leider hatte ich bisher kein Kochbuch gefunden, welches gesund genug UND abwechslungsreich ist... Doch nun koche ich schon seit 2 Wochen nur noch aus diesem Buch:)) Und es hat bisher alles super geschmeckt! Man muss nur alles ausprobieren- ganz wichtig! Ich bin sonst auch eher ein 'langweiliger Esser' gewesen. Und man braucht ein wenig mehr Zeit. Aber das ist nun mal so, wenn man gesund und ausgewogen essen möchte. Von nix kommt nix, gelle? ;) Außerden bringt es auch Spaß, wenn man Erfolge feststellt! Und das tut man. Ich habe sogar noch 3 Kilo verloren ( Obwohl das nicht zwangsläufig mein Ziel war) Dieses Kochbuch ist , denke ich mal, nichts für Anfänger. Oder anders formuliert: Man sollte schon Interesse an einer Ernährungsumstellung haben und keine Diät erwarten! Mein Fazit: VIELE anregende Rezepte mit Änderungsvorschlägen. Die Rezepte sind relativ SCHNELL zu kochen. Sehr GESUNDE und abwechslungsreiche Zutaten. Wir haben auf jeden Fall Spass am Essen und hoffen es folgt ein weiteres Kochbuch! |
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Glück kann man lernen: Was Kinder stark fürs Leben macht von Ernst Fritz-SchubertGebundene Ausgabe von Ullstein HcAngebote bei Amazon: ab EUR 19,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3550087942, Erscheinungsdatum: August 2010 |
3 Kundenrezensionen:Lernen durch Vorbilder statt Ratgeber 5 von 5 PunktenAn sich ist es ja positiv, wenn die Medien auch mal über Schülerinnen und Schüler berichten, die sich auf die Suche nach dem Glück machen. Doch die Gefahr ist groß, dass sich die Aufmerksamkeit so sehr auf den Direktor der Willy-Hellpach-Schule in Heidelberg richtet, dass Wesentliches seiner Erfolgsgeschichte untergeht oder kaum beachtet wird. Zumal Heldenverehrung von einem großen Teil der Zielgruppe nicht besonders geschätzt wird. Hoffen wir, es komme anders. Denn lohnend ist es allemal, sich mit den Ansätzen von Ernst Fritz-Schubert vertieft zu beschäftigen. Der Autor wird damit rechnen müssen, dass einige Leser bemängeln werden, dass er ihre Erwartungen nach übertragbaren Rezepten nicht erfüllt. Denn daran gewohnt, dass sich jede Wissensdisziplin auf einen Lehrplan herunterbrechen lässt, werden sie einen solchen vermissen. Auch weil es ja nicht Fritz-Schuberts erstes Buch über das Schulfach "Glück" ist. Ich konnte bei der Lektüre seines neusten Werks bestens damit leben, dass er sich dem Wunsch nach detaillierten Anweisungen und direkt umsetzbaren Tipps nach wie vor verweigert. Denn das Konzept beruht ja zentral auf dem Glauben, dass es bei diesem "Fach" um eine Denk- und Arbeitshaltung geht, die individuell im konkreten Alltag umgesetzt werden muss. Ganz ohne Mustervorlagen lässt Ernst Fritz-Schubert seine Leser aber nicht zurück. Nur verpackt er sie eben Geschichten, aus denen sie extrahiert werden können. Wenn wir zum Beispiel erfahren, wie die Schule das Problem löste, dass ein Junge nach dem Ausscheiden bei "Deutschland sucht den Superstar" am Boden zerstört war, können wir ziemlich einfach unsere eigenen Schlüsse ziehen. Es ist ja nicht so, dass der Schulleiter und sein Lehrerkollegium den Menschen und seine Verhaltensmuster neu erfinden wollen. Daher finden sich die besprochenen Themen allesamt auch in anderen pädagogischen Büchern. Mit den aufgeworfenen Fragen beschäftigen sich wohl alle, die mit der Institution Schule, dem Bildungswesen und Kindern oder Jugendlichen zu tun haben. Was macht Angst? Wie lernt man aus Krisen? Wie lassen sich innere Stärken entdecken und fördern? Was kann ein gesunder Körper zu einem regen Geist beitragen? Was sind die Unterschiede zwischen Vorbildern und Helden? Wie kommt man von einem Vorsatz zur Tat? Welche Rituale können Verbindlichkeit schaffen und die Gemeinschaft fördern? Und was heißt es letztlich, glücklich zu sein? Im Buch wird also nicht das Unterrichtsfach "Glück" vorgestellt, wie neugierige Leser aufgrund der Berichte in den Medien vermuten könnten. Und die meisten Vorschläge von Ernst Fritz-Schubert sind auch nicht revolutionär. Aber indem die geglückten Umsetzungen an der Willy-Hellpach-Schule in Heidelberg für so viel Aufmerksamkeit sorgten, wird es für Skeptiker einer anderen Denk- und Arbeitshaltung schwieriger, an bisherigen Leistungskonzepten festzuhalten. Mein Fazit: Statt geistige Vorreiter einer anderen Schule nur zu zitieren und wie bisher weiterzumachen, hat sich Ernst Fritz-Schubert ernsthaft überlegt, was geschehen muss, um Kinder für das Leben zu stärken. Und wie sie ihre Erkenntnisse im konkreten Schulalltag umsetzen, steht in diesem Buch. Nicht in der Form eines Lehrplans, sondern in spannende, berührende und übertragbare Geschichten verpackt. Will Eltern und Kindern zeigen, wie sie aus Krisen lernen, wie sie ihre inneren Stärken erkennen und fördern können 5 von 5 PunktenWussten Sie, dass es in Deutschland das Unterrichtsfach "Glück" gibt? Doch, es ist kein Witz, der Autor des vorliegenden Buches für Eltern und andere an der Erziehung und dem Aufwachsen von Kindern beteiligten Erwachsenen, Ernst Fritz- Schubert hat es als Direktor seiner Willy-Hellpach-Schule in Heidelberg eingeführt und hat darüber auch ein Buch veröffentlicht (Schulfach Glück, Herder 2008). Fritz-Schubert ist ein vielbeschäftigter und engagierter Mann. Neben seiner Schulleitungstätigkeit arbeitet er noch als sportpsychologischer Berater der Jugendabteilung des Bundesligavereins TSG 1899 Hoffenheim, die über die Grenzen Deutschland für ihre Jugendarbeit bekannt ist. Beeinflusst von der Lehre Viktor Frankls und der Arbeit von Stephen Shazer hat Fritz-Schubert ein Konzept entwickelt, dessen Ziel es ist, das zu fördern, "was Kinder stark fürs Leben macht". Dazu ist es zunächst wichtig, zu erkennen, wie stark in den letzten Jahrzehnten sowohl die Eltern als auch in der Folge ihre Kinder unter einen massiven Druck geraten sind, ob sie in der heutigen Leistungsgesellschaft überhaupt bestehen können. Eine der schwerwiegenden Folgen dieser Entwicklung ist eine immer stärker werdende Angst vor der Schule und entsprechend schlechte Leistungen, die mit immer mehr Aufwand und Druck ausgeglichen werden sollen. Auf der Strecke bleibt das Selbstbewusstsein der Kinder, ihre Freude am Lernen, ihr Glück. Deshalb setzt Fritz-Schubert genau dort an. Er will - auch mit diesem Buch - Eltern und Kindern zeigen, wie sie aus Krisen lernen können, wie sie ihre inneren Stärken erkennen und fördern können. Er wirbt für eine "Erziehung zum Glücklichsein" und zeigt verständlich und plausibel auf, was Eltern dazu tun bzw. lassen können: * Eine optimistische Grundhaltung fördern * Zu Geduld und Gelassenheit erziehen * Die Freude am Alltag wecken * Krisen konstruktiv bewältigen * Verantwortung übertragen * Vertrauen schenken, Selbstvertrauen stärken * Die kindlichen Ressourcen aktivieren * Verbindlichkeit schaffen * Durch Rituale Gemeinschaft fördern" Wenn man nur bei einigen dieser Haltungen anfängt, sie auch in seinem eigenen Leben zu integrieren versucht, wird sich in der Familie, in der Kindergruppe oder der Schulklasse schon bald Wesentliches verändern. Und von dem Glück der Kinder wird etwas abstrahlen auf die Erwachsenen und ihre Lebenswelt und dann wieder zurück. Das Glück ist sozusagen ein systemischer Kreislauf, der an den unterschiedlichsten Stellen in Gang gesetzt, aber auch gestört werden kann. Dieses Buch ist ein Ratgeber, durchaus, aber er ist viel mehr noch als andere einer, der den Erwachsenen nicht weniger abverlangt als die Vorzeichen in ihrem Leben zu verändern. Kinder fit machen für eine glückliche Zukunft 5 von 5 PunktenDer Autor sagt: "Das Glücksgefühl ist . . . die natürliche Belohnung für unsere Anstrengungen und zugleich Motor für immer neues Tätigsein." Kann man wirklich Glück erlernen? Der Pädagoge Ernst Fritz - Schubert meint: Ja. In Bezug auf unsere Kinder - und wer wünscht sich nicht glückliche Kinder - meint der Autor nicht das Glück, dass so einfach zu haben ist. Glückliche Kinder, die vor dem Computer geparkt groß werden, sind auf längere Sicht nicht die Glücklichen. Glück will erlernt und hart erarbeitet sein, selbst von Kindern. Das Kind, das die Möglichkeit geboten bekommt, dies zu erlernen stellt wichtige Weichen für ein späteres glückliches Leben: "Solche Kinder sind glücklicher und gesünder als diejenigen, die fremde Erwartungen erfüllen oder sich das Gesetz des Stärkeren zu eigen machen." Kinder und Eltern unter Druck Aus Krisen lernen Die inneren Stärken entdecken Erziehung zum Glücklichsein sind Themen dieses Buches. Vom Autor nimmt der Leser gern Ratschläge an, weil man beim Lesen spürt, der Autor ist ein Mann der Praxis. Bei Kindern eine optimistische Grundhaltung fördern, sie zu Geduld und Gelassenheit erziehen, sie an Krisen teilhaben lassen, ihnen früh Verantwortung übertragen, ihnen Vertrauen schenken und somit ihr Selbstvertrauen stärken, sind Kerngedanken die Ernst Fritz - Schubert in seinem sehr guten, sich am Leben orientierenden Buch nennt und beschreibt. Das im Alltag nicht alles an Erziehungsvorhaben so einfach zu vermitteln ist, kann ich als Vater nur bestätigen, dieses Buch formuliert jedoch in selten guter Qualität worauf es ankommt, will man glückliche Kinder für die Zukunft fit zu machen. |
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Das Mami Buch: Schwangerschaft, Geburt und die zehn Monate danach von Katja KesslerGebundene Ausgabe von Coppenrath Verlag GmbH & Co. KGAngebote bei Amazon: ab EUR 17,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3815780012, Erscheinungsdatum: 2008, Auflage: 4 |
ProduktbeschreibungLiebe Bald-Mami, in Dir wohnt ein kleiner Mensch, auf dem Ultraschall siehst Du sein kleines Herz rasen, winzige Beine und Arme. Du streichst über Deinen Bauch, denkst: "Kann das sein? Ich eine Mami?" Vor dir liegen die schönsten neun Monate deines Lebens. Dein Herz hüpft vor Freude, aber gleichzeitig bremst dein Verstand. Das Mami-Buch von Katja Kessler nimmt dich an die Hand, beantwortet wichtige Fragen zur Schwangerschaft, erklärt, macht stark. Maya - die Heldin des Buches - ist mit dir Schwanger. Sie nimmt bis zur Geburt 26(!) Kilo zu und in den zehn Monaten nach der Schwangerschaft wieder ab. Bei allem bist Du live dabei. Ein tolles Buch mit vielen Bildern, Ratgebern, Tips - pure Vorfreude auf deine Schwangerschaft. Das Mamibuch begleitet eine Frau während der gesamten Schwangerschaft und der ersten zehn Monate mit Baby. Maße: 21 x 24 cm Buchstärke 260 Seiten, 4-fbg., lam. Pb. 5 Kundenrezensionen:Ganz nett... aber mehr auch nicht. 2 von 5 PunktenIch fand es ganz nett, dieses Buch mal durchzublättern - allzu viel zu lesen gibt es nicht; es sind hauptsächlich Bilder drin mit Kurzinfos. Wenn man fundierte Informationen möchte, ist es das falsche Buch. Außerdem finde ich manche Tipps doch sehr fragwürdig (von wegen etwas Alkohol ab dem 2. Trimester wäre okay!). Was mich auch gestört hat, ist die leicht "dümmliche Anrede" des Lesers im Buch und das "ich bin schwanger und alles ist toll"-Gelabere. Nicht allzu realistisch. Fazit: Ausleihen oder sich schenken lassen, aber eigentlich ist es sein Geld nicht wert. Genau das Richtige für werdende Mütter 5 von 5 PunktenIch habe meiner Frau dieses Buch gekauft und am selben Tag hat sie sich alles durchgelesen und war total begeistert. Da stellt alles drin, was man bzw. Frau wissen sollte. Wie empfehlen dieses Buch auf jeden Fall weiter. Schund 1 von 5 PunktenIch fand dieses Buch ganz, ganz schlimm und war daher froh, dass ich es mir nur ausgeliehen hatte. Der Skandal mit dem "1 Glas Wein pro Tag" wurde ja schon hinlänglich erwähnt. Außerdem fand ich dieses oberflächliche Getue unzumutbar. Genauso wie das Design des Buches. Alles viel zu plüsching und pink, kaum wertvolle Infos, alles sehr einseitig und subjektiv. Grässlich! Muss jede Schwangere Frau haben 5 von 5 PunktenDieses Buch ist einfach Klasse! Ich habe das Buch gleich am Anfang meiner Schwangerschaft geschenkt bekommen und habe es gleich die ersten Tage komplett durch gelesen. Man kann jeden Monat nach lesen wie sich die Mutter und das Kind entwickelt. Ebenfalls gibt es tolle Tipps und kleine, nette Ratgeber zum Nachschlagen im Buch. Toll finde ich auch, das nicht immer alles super schön geredet wird, jeder der Schwanger ist oder war, weis das es gerade zum ende hin, oft kleine oder große Problemchen gibt. Dieses Buch sollte jede Schwanger im Regal stehen haben! Absoluter Fehlkauf 1 von 5 PunktenNachdem ich mir die positiven Rezensionen durchgelesen habe, habe ich mir das Buch gekauft. Leider ein totaler Fehlkauf, wie sich jetzt herausgestellt hat. Das Buch ist dermaßen oberflächlich, dass ich teilweise lachen musste. Kein Wunder, wenn hier "überlebenswichtige" Fragen behandelt werden wie: Sollte ich mich zur Geburt schminken? Auf die Entwicklung des Kindes wird nur am Rande eingegangen, was aber meiner Meinung nach mit zum Mutterwerden dazugehört. Lasst lieber die Finger davon, wenn ihr ein Buch haben wollt, dass euch informativ durch die Schwangerschaft begleitet. |
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Warum unsere Kinder Tyrannen werden: Oder: Die Abschaffung der Kindheit von Michael Winterhoff, Carsten TergastTaschenbuch von Goldmann VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 5,45 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442171288, Erscheinungsdatum: Dezember 2009 |
Aus der Amazon.de-RedaktionWie kommt es, dass Kinder auch der Nach-Achtundsechziger-Generation von Eltern auf der Nase herumtanzen? Dass bereits Vierjährige mit ihren Erziehern machen (und machen können), was sie wollen? Dass in unserer Gesellschaft die Respektlosigkeit der Jugend gegenüber dem Alter regiert und so viele Schulabgänger (deshalb?) nicht im Mindesten gerüstet sind fürs Leben? Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit aus der Feder des 50-jährigen Bonner Mediziners Michael Winterhoff legt den Finger nicht zuletzt an einer Stelle in die Wunde, die besonders schmerzt: Mitten ins Herz der liebenden Eltern, die doch nur eines wollen: von ihre Kindern geliebt zu werden. Und die doch genau deshalb das Gegenteil erreichen. In neun Kapiteln beleuchtet Winterhoff mit medizinischer Analyse, aber auch mit journalistischem Geschick, welche Gründe dafür sprechen, dass Mütter aufhören sollten, zwischen Super-Nanny und Verzweiflung hoffnungslos hin- und herzupendeln. Er hinterfragt gängige Vorurteile unserer Pop-Kultur (?We don?t need no education?? -- ?Kinder an die Macht???), illustriert, warum die Psyche eine so große Rolle spielt, was Grundschulen und Kindergärten mit der Seele unserer Kinder anstellen, warum Eltern ihr Ich nicht mit dem des Nachwuchses verschmelzen sollten -- und wie es uns gelingen könnte, die ?Beziehungsfähigkeit wieder herzustellen?. Auf diese Weise entwirft Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ein faszinierendes Panorama, das die privaten und sozialen Mängel unserer Erziehung ebenso aufzeigt wie mögliche Lösungswege. Erziehungsratgeber gibt es wie Sand am Meer. Aber die meisten ergehen sich in endlos seitenschindenden Nacherzählungen von (zumeist erfundenen) Fallgeschichten, die mit dem eigenen Leben nichts gemein haben. Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ist da auf angenehme Art und Weise anders. Und ist gerade deshalb eine willkommene Alternative zur Sensationsgier von Super-Nanny-Formaten -- eine Alternative zudem, die Hoffnung macht. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de Amazon.de-HörbuchrezensionDas hört sich nicht gut an: Kinder tanzen ihren Eltern auf der Nase herum. Vierjährige machen mit ihren Erziehern, was sie wollen (und dürfen das auch). Und die respektlose Jugend ist nach dem Schulabschluss nicht im Mindesten gerüstet fürs Leben. Das Hörbuch Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit des 50-jährigen Bonner Mediziners Michael Winterhoff wagt diese Gesellschaftsanalyse. Und es legt den Finger nicht zuletzt an einer Stelle in die Wunde, die besonders schmerzt: Mitten ins Herz der liebenden Eltern, die doch nur eines wollen: von ihre Kindern geliebt zu werden. Und die doch genau deshalb das Gegenteil erreichen. Das hört sich, wie gesagt, nicht gut an. Und trotzdem ist es gut, davon zu hören. In neun Kapiteln erörtert Winterhoffs Lesung, warum Mütter aufhören sollten, zwischen Super-Nanny und Verzweiflung hoffnungslos hin- und herzupendeln. Er hinterfragt gängige Vorurteile unserer nicht zuletzt auch akustischen Pop-Kultur (?We don?t need no education?? -- ?Kinder an die Macht???), illustriert, was Grundschulen und Kindergärten mit der Seele unserer Kinder anstellen, warum Eltern ihr Ich nicht mit dem des Nachwuchses verschmelzen sollten -- und wie es uns gelingen könnte, die ?Beziehungsfähigkeit wieder herzustellen?. Auf diese Weise entwirft Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ein faszinierendes Panorama, das die privaten und sozialen Mängel unserer Erziehung ebenso aufzeigt wie mögliche Lösungswege. Das kann sich hören lassen. Erziehungsratgeber gibt es wie Sand am Meer. Aber die meisten ergehen sich in endlos seitenschindenden Nacherzählungen von (zumeist erfundenen) Fallgeschichten, die mit dem eigenen Leben nichts gemein haben. Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ist da auf angenehme Art und Weise anders. Und: Er ist auch noch kurzweilig gelesen. Alles in allem also: gut zu hören. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de 4 CD, Laufzeit ca. 320 min 5 Kundenrezensionen:spannend Aspekte der Kindererziehung 5 von 5 PunktenSehr spannende Erklärungsansätze für die in der Gesellschaft immer stärker auftretenden psychischen Probleme von Kindern und in weiterer Folge Erwachsener. Das Buch beschreibt gesamt-gesellschaftliche Phänomene und ihre Ursachen (Partnerschaftlichkeit statt Eltern-Kind-Beziehung, Projektion und Symbiose anstatt Individualismus in der Familie). Viele Beschreibungen konnte ich gut nachvollziehen und die angeführten Beispiele auch selbst beobachten, wobei ich mich bei den einen oder anderen beschriebenen Verhaltenweisen selbst ertappte. Ein wichtiges Buch.... 5 von 5 Punkten...das aber leider wiederum vermutlich eher genau von jenen Menschen nicht gelesen oder nicht verstanden wird, die am Dringendsten mit dem Inhalt vertraut sein sollten. Der Autor beschreibt seine Erfahrungen aus der Kinder- und Jugendarbeit, und erklärt Zusammenhänge des elterlichen Handelns und der Entwicklung des Kindes sehr gut. Wer einen platten Erziehungsratgeber ala "tue dies, damit jenes bei Deinem Kind passiert" erwartet, ist hier falsch. Jene aber, die sich fragen warum wir (wenn auch keine quantitative Zunahme), aber doch eine Intensivierung von z.B. Jugengewalt erleben, können wertvolle Denkansätze und Erklärungen aus diesem Buch herausziehen. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Sie benötigen die liebevolle Zuwendung und Grenzsetzung durch die erwachsene Umgebung um sich entwickeln zu können, um zu reifen, um wirklich stark zu werden. Auch wenn es (wohl überwiegend weiblichen) Kritikern nicht gefällt. Eine (Mutter)rolle, welche das Kind zum gleichberechtigten Partner erhebt, welche den Rollentausch zulässt, schadet dem Kind. Niemand will das. Trotzdem haben wir als Gesellschaft mit all den entsprechenden Auswüchsen zu tun. Ob Modediagnosen wie ADHS, der Absenkung des Schulniveaus bis hin zur Ausbildungsunfähigkeit, der Gewalt- und Respektlosigkeit gegenüber Erwachsenen, die letztlich unlängst einen D. Brunner das Leben gekostet hat: immer sind wir Erwachsenen diejenigen die uns Fragen müssen, ob wir das beabsichtigen. Ob wir wollen, dass unsere Kinder derartig gestört als Jugendliche und Erwachsene "ins Leben" entlassen werden. Kinder sind einfach Kinder - und genau das müssen sie auch sein dürfen. Dafür plädiert der Autor in diesem Buch. Sehr lesenswert. Hohe Zufreidenheit 5 von 5 PunktenIch bin sehr zufreiden mit dem erworbenen Artikel, die Beschreibung war sehr zutreffend, die Zusendung erfolgte schnell und zuverlässig Bedenklich aber nicht bedenkenswert 1 von 5 PunktenMichael Winterhoff beginnt sein Buch mit einem Zitat aus Pink Floyds "The Wall", insofern war ich guter Dinge, keinen Fehlgriff geleistet zu haben. Aber entweder hat der Autor blind zitiert oder "The Wall" nicht verstanden, sonst ist nicht zu erklären, warum das ganze Buch hindurch das Gegenteil von dem propagiert, was in "The Wall" kritisiert wird: das normierte, bildungsperfekte Kind, dessen individuelle Lebensgeschichte nicht verstanden wird und deshalb sein Innenleben, zum Schutz vor falscher Beurteilung, einmauert. Falls der Autor die Verfilmung von "The Wall" tatsächlich schon mal gesehen hat, sollte er die Stelle, da die Kinder auf einem Laufband in einen Fleischwolf gefahren werden, um als Einheitsbrei heraus zu kommen, noch ein Mal ansehen. Diesen genormten Fleischklumpen fordert nämlich sein Buch. Formale Fehler Ich habe erst ab S.60 begonnen mir gezielt Passagen heraus zu suchen, um Gegenargumente aufzuzeigen. Bis dahin war ich noch getragen von der Hoffnung: es wird noch besser. Das Buch war es mir aber nicht Wert es noch ein Mal von vorne zu beginnen. Ich habe es aber zu Ende gebracht. Wer so scharf schießt, wie der Autor, sollte Quellen bieten und nicht nur Fallbeispiele, dass ist mir (wie weiter unten) selbst in einer Rezension schon unangenehm, auf einen Einzelfall zu verweisen Da werden Zeitungsinterviews, Grundschullehrer und stilisierte Fallbeispiele, als Beweisführung benutzt, dass sich einem die Haare zu Berge stellen. Auf S. 83 ff. wird beschrieben das einzelne Nervenzellen die Aufgabe hätten einzelne Buchstaben zu erkennen. Das Beispiel dient zu zeigen, dass die Zellen durch wiederholen ihre Aufgabe erhalten. Der Autor, behauptet weiter, das Gleiche gelte "uneingeschränkt auch für diejenigen Zellen die ihre Funktion im Bereich der Psyche erfüllen." Mit Verlaub das ist völliger Unsinn! Nicht eine Zelle hat eine Aufgabe, sondern neuronale Settings erfüllen zusammen eine Funktion. Um einen Buchstaben zu erkennen benötige ich Teile der Seerinde (zum Sehen) und Teile des Temporallappen (Wernicke-Region) (zum Verstehen). (Quelle: Schmidt/Schaible Neuro- und Sinnesphysiologie 5. Auflage S.456). Zusammen ergeben sie ein funktionelles System, welches Lesen und Lesen erlernen möglich macht. Buchstaben erlernen ist aber nicht gleich zu setzen mit emotionalen Reifungsprozessen, wie sie der Autor fordert, weil die im limbischen System geleistet werden müssen. (Quelle: Werner Kahle Nervensystem und Sinnesorgane 6. Auflage S. 310). Außerdem: Was sind das denn für "Zellen der Psyche"? Wie heißt denn die Zellregion? Gyrus Psychicus:) Mir ist klar, dass man die Psyche nicht mit hirnorganischen Strukturen gleich setzen muss. Aber, wenn man das macht, muss man doch wissen von was man redet! S. 123: Der Gruppentisch bringt "neurologische Gefahren mit sich; die Wirbelsäule wird falsch belastet..." Wieder solch ein abenteuerlicher Unfug. Wenn, dann bringt diese Sitzform orthopädische Probleme mit sich. Die entstehen aber nicht, weil die Kinder (beim Wechsel zum Frontal-Unterricht) den Kopf drehen müssen, sondern, weil sie in der 4. Klasse noch auf den gleichen Stühlen sitzen, wie in der 1. Klasse, trotz veränderter Proportionen. Davon abgesehen, dass Stühle nicht fest geschraubt sind, sondern gedreht werden könne, wenn es die Situation verlangt. Ich denke Sorgfalt erwartet jeder der seine Kinder in die Hände eines anderen gibt oder sich aber beraten lässt. Es muss nicht alles wissenschaftlich sein, (man kann mit den besten Statistiken lügen), aber es muss sorgfältig recherchiert und beschrieben sein. Zum Inhalt Das Buch wendet sich, polemisch und ohne haltbare Begründungen gegen einen partnerschaftlichen Erziehungsstil. Kinder müssen wieder erzogen werden. Ein einziger Hinweis, das Empathie und positive Zuwendung dabei nötig sind, halte ich bei der Intensität der Argumente für zu dünn. Gerade zu erschrocken bin ich, dass der Autor sich immer noch auf die Thesen von oraler, analer und ödipaler Phase bezieht. Ein Modell, das unter anderen, von der Autoren, wie der Schweizer Psychologin Alice Miller, gestützt auf eine Vielzahl von Quellen längst widerlegt ist. Auf den Punkt, dass eventuell nicht "sanfte Eltern" das Problem sind, sondern, als Beispiel, eine funktionalisierte Geburtsmedizin, die seelischen Fehlentwicklungen bereits vorprägt, kommt der Autor nicht. Kein Wunder, da bei ihm hat das Kind keine Persönlichkeit besitzt (laut Autor frühestens ab dem 7 Lebensjahr). (Vergl. dazu: Frederik Leboyer "Die sanfte Geburt" oder auch Werner Gross "Was erlebt ein Kind im Mutterleib") Die Behauptung, die Forderungen der Schule würden immer weiter nach unten geschraubt, zeigen, dass sich der Autor noch nicht mit Eltern auseinander gesetzt hat, deren Kinder gerade den G8-Streß mitmachen (Buch S. 67). Eine Kollege von mir, der eine große neurologische Fachabteilung leitet beschrieb mir, dass sein Sohn auf mittlerweile mehr Wochenstunde kommt, als er, obwohl meine Kollege zu dem noch Weiterbildungen leitet. Aber für jemand der sich Frontal-Unterricht und autokratische Lehrer zurück wünscht, ist das wahrscheinlich kein Problem (s. S. 121). S. 86 ff.: Der Autor propagiert den an kapitalistische Produktions-Kreisläufe angepassten Norm-Mensch, am Beispiel von zwei "gesunden Psychen" Marco und Claudia. Die beiden skizzierten Persönlichkeiten sind aber nicht automatisch gesund. Er vermengt in der Folge bürgerliche Lebensart und Hochleistungssport, als Beispiele für gesunde Entwicklung, ohne jede kritische Reflektion. Lieber Mal "Unterm Rad" von Hermann Hesse lesen. S. 103 ff. Wir erfahren etwas über die gute, alte, preußische Erziehung, bei der die Kindern von den meisten Themen ausgeschlossen waren, welche die Älteren nicht gut für sie fanden. Für mich stellt sich beim Lesen solcher Passagen immer wieder die Frage, wie denn das Dritte Reich ohne Computer-Spiele, Anti-Autoritäre Erziehung, Medien-Überflutung, etc. möglich war, wenn die das früher alle so Klasse gemacht haben. Man muss meine Argument nicht gelten lassen, wenn man die Auffassung vertritt, dass Kindheit keine gesellschaftliche Relevanz hat. Dann aber kann man diesem Buch nicht Recht geben, welches genau auf dieser Annahme beruht. Zur kritischen Betrachtung dieses Abschnitt: Alice Miller "Am Anfang war Erziehung". Wenn jemand "Partnerschaftlickeit" S. 105 ff. mit Unterwürfigkeit verwechselt, wie im "Manuel Fall" ist das ein individueller Fehler keiner eines Erziehungs-Konzeptes! Die Kindergärten die ich kenne arbeiten partnerschaftlich im Sinn von "ich führe Dich bis Du alt genug bist es selbst zu können." Ich fand es eine bodenlose Frechheit was der Autor heutigen Erziehern unterstellt: sie wären nicht kompetent (Nein, ich bin keiner!) und die alten Basteltanten von früher zu Heilsbringerinnen macht. (Nur, um auch mal zu pauschalisieren.) Wer Partnerschaftlich richtig verstehen will sollte Thomas Gordon "Familienkonferenz" lesen. Herr Winterhoff allerdings streut lieber Beispiele ein, wie jenes in dem ein Vater, Mutter und Kind, mit einer Pistole bedroht (S. 125 Fall Timo), weil die Kinder partnerschaftlich erzogen werden. Als Quelle das dies absolut glaubhaft sei, dienen ihm Magazine und große Zeitungen (welche, nennt er nicht.) Mit dem Abschnitt "Projektionen" wurde das Buch vorübergehend amüsant. Nach einem peinlichen Exkurs über die Mängel des Deutschen Telefonwesens, der dann stümperhaft in Verbindung mit dem eigentlichen Thema Projektion gebracht wurde erfahren wir darüber - eigentlich nichts neues! Außer natürlich das die ominöse Partnerschaftliche Erziehung daran Schuld hat oder darauf beruht. Da scheint sich der Autor selbst nicht sicher. Belustigend war auch, dass das Kiddy-Board "eine der perversesten Erfindungen der letzten Jahre" sei (S. 134), womit sich zeigt das der Autor niemals mit mehreren Kinder in einer Großstadt allein unterwegs war und Einkaufstaschen tragen musste. Gut das Winterhoffsche Roboterkind wäre natürlich perfekt zu führen, würde die Einkäufe und wahrscheinlich noch die Mutter tragen..! Reale Kinder waren noch nie so! Auf S. 138 lässt er uns dann wissen, dass er "an dieser Stelle (...) keine Fachdiskussion über kindliche Depression führen möchte." Wofür ich ihn bis dahin auch längst zu inkompetent gehalten habe. Meine humorige Seite fand kam dann aber ins Stocken, als mir Herr Winterhoff einreden wollte, dass es immer mehr Heimkinder gäbe die Lügengeschichten erfänden, weil es im Heim so viele Vorteile gäbe. Das steht da wirklich! Siehe Seite 139. Auf Seite 141 erfahren wir dann, dass wir alle paranoid sind, weil wir uns im Supermarkt von den Blicken anderer beeinflussen lassen und unsere Kinder (böse wie sie sind) diese Unsicherheit gegen uns verwenden. Krönender Abschluss ist dann der Unfug im Abschnitt über die Großeltern, die, s. Seite 146 durch die Kinder gegen die Eltern ausgespielt werden. Das ist kein Problem der Kinder, sondern beruht auf mangelnde Integrität der Erwachsenen. Damit diese Rezension nicht (noch mehr) ausufert halte ich mich mit dem Abschnitt "3. Beziehungsstörung" etwas kürzer. Der war zwar auch schlecht, aber nicht ganz so schlecht, wie das Vorhergehende. Zwei Bemerkungen aber müssen sein: Es geht noch immer um das böse Kind und nicht, um die Tatsache von inkompetenten Eltern (gleich welchen Erziehungsstil sie anwenden) und es gibt immer noch Beispiel, wie jenes, man müsse sich (mitunter) vom Kind abzugrenzen, wie "von einem pöbelnden Passanten" S. 168. Der Rest des Buches führt dann, alles zuvor Behauptete, ad absurdum. Denn, wie das Kaninchen aus dem Hut, sind die Kinder plötzlich alle wieder gut und es liegt schlicht an der Erwachsenenwelt die Dinge in Ordnung zu bringen. (S. 191ff und S. 204 oben). Meinem Eindruck nach, war das ein gezieltes Vorgehen, um die Käuferschaft 200 Seiten bei Laune zu halten und erst am Ende so etwas, wie reale Kritik zu setzen. Angst vor Eltern hat ja die Beurteilung von Kindern seit der Antike bestimmt, denn in den Händen der Eltern liegt und lag immer das Geld und damit die Macht. (Vergl. Alice Miller "Du sollst nicht merken.") Fazit Der Autor hat das Gefühl das Rad neu erfunden zu haben. Er vermittelt den Eindruck, dass nur er, als Psychiater Ahnung von der kindlichen Natur und Entwicklung hat. Dabei ist die Perspektive, dass die Kinder das Problem sind, und nicht Ausdruck des Problems alt und schon mehrfach widerlegt worden. Winterhoff scheint noch nicht begriffen zu haben das der Mensch mehr ist als "Die Summe seiner Teile" und man durch "das ständige Training kognitiver Funktionen" das Kind, als Mensch nicht erfasst. Mehr als den Titel hatte das Buch für mich nicht zu bieten. Ich hatte das Gefühl dem Autor ging es, wie mir bei den Mathe-Klausuren, wenn ich das richtige Ergebnis hatte, aber den falschen Rechenweg. Sein Buch klang für mich zunehmend nach einem frustrierten Psychologen, der sich den ganzen Tag mit den verzogenen Kindern der Upper-Class herum ärgern muss und seinen Ärger auf die Kinder projiziert. Ein Buch für Leute die sich gern gut informiert halten, aber es nicht sind. Wahrscheinlich, weil es in Buchform erschienen ist, merken sie nicht das sie BILD-Niveau in der Hand halten. Zum Abschluss ein Zitat: "Der Doktor, der eine sehr dogmatische Drahtpuppe ist (...) fand dieses unter der Würde eines gescheiten Menschen; das merkte ich an seiner Nase. Ich ließ mich aber in nichts stören, ließ ihn sehr vernünftige Sachen abhandeln, und baute den Kindern ihre Kartenhäuser wieder, die sie zerschlagen hatten. Auch ging er darauf in der Stadt umher und beklagte: des Amtsmanns Kinder wären so schon ungezogen genug, der Werther verderbe sie nun völlig. Ja, lieber Wilhelm, meinem Herzen sind die Kinder am nächsten auf der Erde." J. W. von Goethe "Die Leiden des jungen Werther" Das Buch ist grundsätzlich........ 3 von 5 Punkten......... nicht schlecht, bietet aber keine Lösungsvorschläge! Gut zu wissen, dass die Jugend hoffnungslos versaut ist, aber ich würde mir trotzdem Lösungsvorschläge erwarten! |
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Das Baby: Inbetriebnahme, Wartung und Instandhaltung von Louis Borgenicht, Joe BorgenichtBroschiert von SanssouciAngebote bei Amazon: ab EUR 4,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3836300338, Erscheinungsdatum: Februar 2004, Auflage: Neuauflage. |
5 Kundenrezensionen:Einfach genial! 5 von 5 PunktenHabe das Buch nun schon zum zweiten Mal verschenkt, einmal auf Englisch (einem Englischlehrerehepaar), nun auf Deutsch. Das Buch ist witzig geschrieben, wie eine Betriebsanleitung zu einem technischen Gerät, dabei sehr humorvoll. Dem Kenner erschließen sich natürlich Parallelen, die dem technischen Laien verborgen bleiben. Als Kinderarzt und Neonatologe muß ich neidlos anerkennen, dass das Buch inhaltlich medizinisch korrekt ist, korrekter als so manches Fachbuch! Solch kurzweilige Fortbildung hätte ich gerne auch in anderen Fachgebieten. Also: wer für frische Eltern mit etwas technischem Hintergrund das passende Geschenk sucht, hat es hier gefunden. Witzig! 5 von 5 PunktenHab ich zur Geburt von meinem Sohn, von einer Freundin, bekommen! Voll witzige,interesante und brauchbare Tipps! Angefangen von der "Beschreibung" eines Babys über das richtige Wickeln, bis zu den bekannten Kinderkrankheiten! Informativ und humorvoll 5 von 5 PunktenIch hab dieses Buch meinem Mann gekauft, der EDV-Techniker ist. Ich dachte mir, der Stil des Buches könnte ihm liegen und habe damit voll ins Schwarze getroffen. Das Buch ist gut strukturiert, mit witzigen Illustrationen aufgepeppt und folgt strikt dem roten Faden, wie eine Bedienungsanleitung wirken zu wollen. Dies kann trotzdem nicht darüber hinweg täuschen, dass es fundierte Informationen zum den wichtigsten Themen rund um das Baby liefert. Ein Kauf, der sich definitiv gelohnt hat! Super Buch 5 von 5 PunktenDas Buch ist echt gut. Es beinhaltet nicht nur nützliches Tipps und Informationen sondern ist auch noch witzig geschrieben. So macht das Lesen doppelt soviel spaß. Schön ist auch das es von diesem Autor noch mehr solcher Bücher gibt. Witzig und klasse 5 von 5 PunktenEinfach nur witzig und Klasse und dabei sogar noch äußerst hilfreich, was will man mehr? |
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