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Produkt-Bild: Gut gegen Nordwind. Sonderausgabe

Gut gegen Nordwind. Sonderausgabe von Daniel Glattauer

Audio CD von Hörbuch Hamburg
Angebote bei Amazon: ab EUR 9,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 389903807X, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: ungekürzte Lesung.
Zoom ± Produkt-Bild: Gut gegen Nordwind. Sonderausgabe

Amazon.de-Hörbuchrezension


Wenn man sich auf einer Autofahrt dabei erwischt, einen Umweg einzuschlagen, nur um noch mehr von diesem Hörbuch hören zu können, dann ist das ein recht eindeutiges Zeichen. So passiert jedenfalls bei Daniel Glattauers Gut gegen Nordwind: Dem E-Mail-Hin-und-Her der zwei Protagonisten, die zufällig aneinander geraten und bald nicht mehr voneinander lassen können, folgt man gespannt und amüsiert. Und jeder, der schon einmal etwas Ähnliches erlebt hat, muss dem Autor gratulieren, wie gut er diesen Vorgang des Kennenlernens geschildert hat, diese unwiderstehliche Mischung aus Distanz und Intimität, die zwischen Fremden durch elektronische Botschaften so rasch entstehen kann.
Dem Hörvergnügen auch nicht gerade abträglich sind die souveränen Leistungen von Andrea Sawatzki und Christian Berkel. Da vergisst man auch gerne die eine oder andere Unstimmigkeit des Plots. So würde man heutzutage, statt teilweise im Sekundentakt Kürzest-E-Mails hin und her zu schicken, zweifellos eine der vielen Instant Messaging Techniken nutzen. Und auch das Ende ist etwas harsch und enttäuschend. Aber happy endings in der Liebe gibt?s halt wirklich nur im Märchen oder in schlechten Romanen. --Christian Stahl
Spieldauer: ca. 288 Minuten, vollständige Lesung, 4 CDs
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

wie kann man mit einer so unsympathischen, egoistischen Person in Kontakt bleiben wollen?
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich habe das Hörbuch von einer guten Freundin geschenkt bekommen - sie war hellauf begeistert vom Buch - so wie jeder andere offensichtlich auch. Aber wie groß war meine Enttäuschung als ich mich bereits nach gut 15 Minuten gefragt habe was wohl Leo veranlasst hat Emmi zurückzuschreiben. Ich kenne das gut, dass man eine email von jemanden bekommt und unbedingt antworten muss, die Worte nur so aus einem heraussprudeln und man immer mehr von dieser Person hören will. Aber hier kann ich das nicht nachvollziehen. Emmi ist schnippisch und unhöflich, egoistisch, viel zu leicht beleidigt und unverschämt. Ich kann nicht nachvollziehen wie man mit ihr in Kontakt bleiben will, spätestens dann nicht mehr als sie unbedingt will, dass sich Leo und Mia treffen und sie dann total eingeschnappt ist, weil ihr die beiden nicht alles über die neu entstehende Freundschaft erzählen wollen. Und wie kann die angeblich ach so glücklich verheiratete Emmi nur Mann und Familie sowas von total verdrängen und ihr Leben nur noch auf Leo fixieren? Irgendwas stimmt hier absolut nicht und sie hat nicht einmal den Mut ehrlich zu sich und ihrem Mann zu sein, stattdessen verletzt sie alle Beteiligten. Ich war wirklich froh, als ich endlich die 4. CD gehört hatte, denn meine Hoffnung, dass es irgendwann besser wird, war vergeblich. Ich hatte noch nie mit einem so unsympathischen Romanhelden wie Emmi zu tun. Und ich bin sehr dankbar, dass ich in einigen anderen Rezensionen gesehen habe, dass es nicht nur mir so geht.
ABSOLUT empfehlenswert!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch wurde mir empfohlen. Da ich nicht unbedingt eine großartige Leserin bin, habe ich mir zuerst die Bewertung auf Amazon angesehen und festgestellt, dass es wohl ein sehr gutes Buch sein muss. Und: ES STIMMT ... ich habe es regelrecht verschlungen und bin zur einer Leseratte mutiert :-)

Das Ende kam sehr aprupt. Ich saß mit dem Buch in der Hand da und war sprachlos, baff, erschüttert,... es war wie ein Schlag ins Gesicht. Das wars jetzt?
Gott sei Dank gibt es noch einen zweiten Teil.
Ich hoffe dieses Ende wird angenehmer.
Ich werde es herausfinden!

Wie schon der Titel besagt, finde ich dieses Buch sehr empfehlenswert...absolut fesselnd, witzig, erstaunlich!
Als Buch TOP, als Hörbuch PERFEKT!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was passiert, wenn man ein Zeitschriften Abo per E-Mail kündigen will und diese E-Mail(s) bei dem falschen Adressaten landen?

In diesem speziellen Fall wird der "Falsche" schnell zum "RICHTIGEN" (um es in Emmi-Rothner-Art zu schreiben).

Die Geschichte ist genial und doch so einfach, warum ist da eigentlich nicht schon eher jemand drauf gekommen? (Bestimmt ist das so, aber ich habe eine solche Geschichte bisher nicht gefunden). Emmi und Leo lernen sich durch einen E-Mail-Zufall kennen und beginnen einander zu schreiben. Nicht in abgekürzter "Short Message"-Form sondern mit vielen (schönen) Worten, mal in GROSSBUCHSTABEN um den ganzen einen gewissen Nachdruck zu verleihen, mal in durchnummerierten Auflistungen...

Das BESTE: kein Kitsch, kein hochtrabendes Melodram und nicht zwangsläufig ein Happy-End!

Das ist (fast) nicht zu toppen! Das ganze als Hörbuch macht die Story PERFEKT!

Andrea Sawatzki und Christian Berkel (im "richtigen Leben" ein Paar), die ich persönlich beide für hervoragende Schauspieler halte, lesen das Buch (die E-Mails) so phantastisch, dass man Ihne jede Gefühlsregung "anhört". Es knistert geradezu, wenn Sie, jeder auf seiner Seite des Computers mit einem Glas Wein oder Whiskey in der Hand, einander "Gute Nacht" sagen.

Man möchte Ihen am liebsten zurufen; los nun trefft euch endlich. Aber dann fällt einem ein, dass das Buch dann ja zu Ende wäre und so hofft man dann doch, dass sich einer der beiden noch ein bisschen zieren wird ...

Zum Schluss noch ein Tip; am Besten gleich beide Teile (Gut gegen Norwind und Alle sieben Wellen hören, denn es könnte ja sein, dass die Forsetzung doch ein klitzekleines "Happy-End" zu bieten hat!

P.S. ja, auch ich habe mich ein bisschen in Leo Leike verliebt! Jede Frau sollte einen Leo Leike haben und jeder Mann eine Emmi Rothner!
Das schönste Buch aller Zeiten
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch hat mich einfach in seinen Bann gezogen und ich konnte es nicht erwarten weiterzulesen. Es ist für mich die schönste Liebesgeschichte aller Zeiten. Ich kenne kein vergleichbar schönes Buch.
Unbedingt lesen und genießen. Sehr empfehlenswert!
Super amüsant!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer schonmal seine Liebe per StudiVZ oder E-Mail kennengelernt hat der wird sich wieder finden. Ewig lustiges Buch!
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Produkt-Bild: Wirst du da sein?

Wirst du da sein? von Guillaume Musso

Gebundene Ausgabe von Kiepenheuer
Angebote bei Amazon: ab EUR 4,10

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 337800682X, Erscheinungsdatum: August 2007, Auflage: 1., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Wirst du da sein?

5 Kundenrezensionen:

Die Macht der Liebe...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wirst du da sein?" ist mein erstes Buch des Autors Guillaume Musso und ich muss sagen, dass ich es nicht bereut habe...
Dies ist eine wahrhaft faszinierende Geschichte, in der die Zeitebenen übersprungen und auf geniale Weise wieder miteinander verknüpft werden - und alles durch die Macht der Liebe...

Zum Inhalt:
Im Vordergrund dieses wunderbaren Romans steht die Liebe zwischen Elliott Cooper und Ilena. Die Geschichte wechselt zwischen den Jahren 1976 und 2006, was aber gut nachvollziehbar ist (ob der junge oder alte Elliot "spricht").

Elliott und Ilena haben sich gefunden und sind im Jahre 1967 schon seit einigen Jahren glücklich zusammen. Elliott ist Chirurg in San Francisco, Ilena Meeresbiologin im weit entfernten Ocean World (sie führen teilweise eine Fernbeziehung).

Da begegnen sich 1967 der junge und der alte Elliot. Der junge Elliott kann es nicht glauben, dass der Zeitreisende er selbst in 30 Jahren sein soll, doch Elliott senior erbringt leider unwiderlegbare Beweise für die Wahrheit. Elliott junior ist verzweifelt, als ihm sein älteres Gegenüber erzählt, dass Ilena bald sterben wird - er kann sich ein Leben ohne sie nicht vorstellen...

FAZIT: Das Thema "Zeitreisen" ist äußerst faszinierend und wahrscheinlich hat sich schon jeder mal gewunschen, die Zeit einfach zurückdrehen zu können, um es besser zu machen (dann könnte man gewisse lebensverändernde Entscheidungen nicht bzw. anders treffen)...

Dieses Buch schafft es, seine Leser zu fesseln, denn man möchte unbedingt wisssen, wie es weiter- bzw. ausgeht. Hier geht es um Liebe, Freundschaft, Familie, aber auch um Trauer, Wut und Krankheit (der alte Elliott ist an Krebs erkrankt).
Und es stellt sich die Frage: Wie weit würde man gehen, um einen geliebten Menschen noch einmal zu sehen oder wie in dem Falle sogar zu retten. Welche Opfer möchte man dafür bringen? Dies alles wird sehr einfühlsam beschrieben.

Der Plot ist genial, gut durchdacht und wahnsinnig gut umgesetzt worden. Der Spannungsbogen bricht nie ab, es gibt keinerlei langatmigen Passagen bzw. überflüssige Szenen in diesem sensibel und anschaulich verfasstem Buch.

Die Geschichte ist liebevoll und federleicht geschrieben, außerdem mit vielen überraschenden Wendungen gespickt und sprudelt geradezu vor Ideenreichtum. Die Handlung rutscht aber niemals ins Kitschige ab.

Überaus bewegend und schnörkellos schildert der Autor diese wunderschöne, aber auch tragische Geschichte und verzichtet dabei auf Unnötiges. Die Protagonisten sind sehr gut gezeichnet, wirken lebensecht und lassen den Leser an seinen Gefühlen teilhaben.

Man merkt schon wieder, wie ich mich zu Begeisterungsstürmen hinreissen lasse und höre deshalb gleich auf. Für dieses wunderbare Werk kann ich nicht anders und muss 5 Sterne mit einem Extra-Sternchen vergeben.
Ein schönes Erwachsenen-Märchen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Man stelle sich vor, es gäbe eine Pille, mit der man in die Vergangenheit reisen könnte. Man könnte seine eine große Liebe, die aufgrund tragischer Umstände ums Leben kam, noch einmal sehen. Man würde ja gar nichts ändern wollen, das kennt man ja aus Filmen und Bücher, plötzlich ändert sich die Zukunft und nichts stimmt mehr und man muss nochmal zurück.. Nur mal gucken!

Dies ist die Geschichte von Elliot, zu Hause im Jahr 2006, der durch einen Zufall eben diese Pillen erhält. Und bevor er die Story selbst glauben kann, sind schon die ersten aufgebraucht. Der Autor erzählt auf genau die Was-Wäre-Wenn-Art, die dieser Geschichte gut tut. Einige kleine Ungereimtheiten lassen die Story zwar holpern - Warum hat er nicht..? - Das geht doch gar nicht..! -, aber es ist gerade noch okay. Das Buch ist gut.
Wenig neues, verpackt in rührender Zeitreise
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Das erste Mal ...
... sieht er IHN am Flughafen in San Francisco, diesen älteren Herren, der Elliott Cooper's Leben total auf den Kopf stellt.

1976: Dr. Cooper, ein dreißigjähriger erfolgreicher Chirurg, hat neben dem besten Freund, den man sich nur vorstellen kann, auch schon seine absolute Traumfrau erobert und einem glücklichem Leben steht, außer der Frage nach evtl. Nachwuchs, nichts im Wege.
Dann taucht jedoch mehrmals ein sechzigjähriger Mann auf, der neben einer frappierenden Ähnlichkeit zum jungen Doktor, selbigem auch noch einreden will, er sei er selbst und mit Hilfe von kambodschanischen Zeitreise-Pillen aus dem Jahre 2006 zurück in die Vergangenheit gereist, um ihre gemeinsame große Liebe, Ilena, nur noch einmal wiedersehen zu können. Ungläubig aber auch neugierig recherchiert der junge Arzt und muss sich, u. a. nach einem Vergleich mit dem Fingerabdruck des Unbekannten, eingestehen, das es sich tatsächlich um sein älteres Ich handelt. Die neugewonnene Bekanntschaft ist jedoch erst der Anfang zahlreicher weiterer "Änderungen" in Elliott bisherigen Weltordung.

Im Großen und Ganzem ist dem französischem Autor eine amüsante, traurige, philosophische und gleichzeitig mitreißende Liebesgeschichte gelungen. Wenn sich da nicht im Hintergrund immer dieses Gefühl tummeln würde, als hätte man fast jeden Satz schon mal irgendwo gehört oder gelesen. Zumindest auf den ersten ca. 100 Seiten ließ mich diese Empfindung einfach nicht los. Vielleicht lag das aber auch nur an dem sehr einfach gestricktem Sprachstil Guillaume Musso's.
Und auch die zahlreichen Klischees ließen mich das eine oder andere Mal mit den Augen rollen. So ist dem Protagonisten selbst, der Patient wichtiger als die Karriere, seine große Liebe Ilena ist, selbstverständlich, Umweltaktivistin und Tierärztin, welche Orcas in Orlando betreut und Elliott's bester Freund Matt steht, natürlich, jederzeit bereit und wechselt seine weiblichen Bekannten, wie andere Leute ihre Unterwäsche.

Tröstlich war, das beide Kritikpunkte im Verlauf der Geschichte immer weniger auffielen und von den teilweise dramatischen Geschehnissen nicht weiter ablenkten.

Ein sehr schöner Einfall waren die vielen Zitate von berühmten Schriftstellern und Autoren sowie Künstlern und Naturwissenschaftlern und auch jene Idee der alternativen Zeitlinie, die teilweise aber schon sehr kitschig daher kam. Ähnlich wie dann auch das Ende.

Und obwohl die Zeitreise, durch die Liebesgeschichte, (leider) etwas in den Hintergrund gedrängt wurde, ist die Überlegung, mit schon vorhandenem Wissen über die Vergangenheit, sein eigenes Leben zu beeinflussen, ganz interessant umgesetzt.

Noch ein kleine Anmerkung: Nach den, bisher scheinbar ausschließlich weiblichen Beiträgen, handelt es sich bei dieser hier um eine männliche Rezension.
Einfach traumhaft!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine ganz große Liebe himmlisch erzählt.

Zeitreiseromane gibt es wirklich viele aber diese Geschichte ist eteas Besonderes.
Ilena und Elliott werden auf schmerzhafte Weise auseinandergerissen um "Ihr" Leben zu retten. Wieso? Fangen Sie an zu Lesen. Es wäre wirklich schade wenn ich diesem Buch durch Erzählungen den Zauber nehmen würde.

Ich habe dieses Buch an einem Nachmittag ausgelesen. 308 Seiten reine Magie.

ICH BIN BEGEISTERT!!!!!!!!
Großes Gefühlskino!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist eines der Besten, das ich in letzter Zeit gelesen habe. Guillaume Musso hat ein großartiges, gefühlvolles Buch geschrieben, welches den Leser mit 100% Sicherheit zum Nachdenken, Mitfühlen und Mitleiden bringt.
Anfangs habe ich ein bisschen gezögert dieses Buch zu kaufen, denn die Handlung ist bei weitem nicht sehr realistisch, doch wenn man einmal angefangen hat zu lesen, befindet man sich unmittelbar in der Geschichte und es wird absolut unwichtig ob die Handlung ( vorallem das Zeitreisen) realitätsnah ist. Denn die Gefühle und auch die Lebensweisheiten, die das Buch vermittelt sind toll in der Geschichte verpackt.
Was ich ebenfalls toll finde ist, dass der Autor zu Beginn jedes Kapitels ein Zitat eines bekannten oder auch unbekannten Schriftstellers etc. gesetzt hat.
Und wenn man das Kapitel dann gelesen hat, merkt man, dass die Zitate den Inhalt des Kapitels auf eine schöne, manchmal aber auch traurige Art und Weise wiedergeben.

Deshalb würde ich sagen, dass man sich als Leser nicht von dieser Fantasy-Story abwenden sollte. Denn dahinter steckt eine feinfühlende, nachdenklich stimmende Lektüre, die uns viel lehrt und die uns bewusst macht, dass unser Leben etwas besonderes ist, wir die Zeit die wir haben nutzen sollten, dass unser Leben, egal wie schlecht es sein kann, seine Sonnenseiten hat und wir diese genießen sollten, bis zum letzen Atemzug!!
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Produkt-Bild: Gut gegen Nordwind / Alle sieben Wellen: Zwei Romane

Gut gegen Nordwind / Alle sieben Wellen: Zwei Romane von Daniel Glattauer

Gebundene Ausgabe von Deuticke im Zsolnay Verlag
Angebote bei Amazon: ab EUR 15,19

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3552061290, Erscheinungsdatum: März 2010
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Eine Kundenrezension:

Nicht wirklich ein Liebesroman und doch der beste, den ich kenne
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zwei Menschen lernen sich per Zufall durch eine fehlgeleitete E-Mail virtuell kennen. Sie bleiben in Kontakt und vertrauen sich mit der Zeit ihre innigsten Gedanken und Gefühle an. Obwohl sie sich nie gesehen haben, baut sich nach und nach eine Beziehung auf, von der sich erst später jeder der beiden eingestehen muss, wie tief sie geht. Ein letztes Treffen, um die E-Mail-Beziehung würdig zu beenden, bringt unerwartet das Gegenteil. Wie geht es jetzt weiter?
Dem Autor ist es meisterhaft gelungen, dem Leser zu vermitteln, was in den beiden Menschen vorm Computer vorgeht. Man kann förmlich ihre Erwartungen, Ängste, inneren Kämpfe und all ihre Gefühle nachempfinden, als ob man selbst beteiligt wäre. Dabei ist die zweiteilige Geschichte weit entfernt davon, ins Kitschige abzurutschen.
Das Hörbuch ist sehr zu empfehlen. Zusätzlich zur ohnehin schon genialen Vorlage setzen die beiden Sprecher die Dialoge hervorragend um, wodurch der Text noch einmal gewinnt.
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Produkt-Bild: Anleitung zum Unglücklichsein

Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick

Gebundene Ausgabe von Piper
Angebote bei Amazon: ab EUR 6,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3492249388, Erscheinungsdatum: November 2009, Auflage: 15.
Zoom ± Produkt-Bild: Anleitung zum Unglücklichsein

Amazon.de-Hörbuchrezension


Nein, bei Sachbüchern geht es so nicht. Sprecher erzählender Werke dürfen durchaus einmal sinnwidrig betonen. Man verkraftet es, wenn aus "und er folgte(betont) ihr" ein "und er folgte ihr(betont)" wird. Bei einem argumentierenden Text dagegen muss das gemarterte Hörerhirn die ganze Zeit den verschobenen Sinn wieder gerade rücken, um am Ball zu bleiben. Mühsam, nicht vergnüglich.
Da hier obendrein ein Schauspieler am Werk ist, dessen süddeutsch geprägtes Organ unserem Ohr sehr gekonnt zu suggerieren versteht, hier spräche die Weisheit selbst, findet man sich immer wieder eingelullt und schreckt dann nach einer Handvoll Sinnwidrigkeiten hoch: Wie denn, was nun, wer ist tot?
Fazit: Ziemlich anstrengend, das Vergnügen am Thema bleibt etwas auf der Strecke. --Michael Winteroll
Lesung, 2 CDs, Gesamtdauer 114 Minuten, Booklet 14 Seiten mit biografischen Angaben
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5 Kundenrezensionen:

Psychologie mit viel Humor
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer sich für das manchmal vollkommen unerklärliche Verhalten seiner Mitmenschen - und sein eigenes!- interessiert, und über die Mechanismen, die uns zu Unleidlichkeit, Mißtrauen und schlechter Laune bringen, etwas lernen möchte, liegt mit Paul Watzlawicks "Anleitung zum Unglücklichsein" genau richtig. In starken Bildern, mit viel Schalk und deshalb sehr eindringlich schildert Watzlawick, wie wir uns ganz "selffulfilling" ins Unglück stürzen, und überläßt dem Leser die einfachen Regeln selbst zu erkennen, wie sich diese Sackgassen vermeiden lassen. Psychologie lernen auf höchst unterhaltsame Weise!

Dazu ist diese Ausgabe noch sehr hübsch anzuschauen und zu -fassen, sie passt in jede Handtasche und ist damit die geeignete Lektüre für unterwegs - jedenfalls, wenn es Ihnen nichts ausmacht, im Café angestarrt zu werden, weil Sie gerade in einem Anfall von Selbsterkenntnis laut loslachen mussten...
Es gibt mehr und besseres!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Zeitvertreib und Spass an dem was man sich eh denkt!
Aber nix tolles, wennigstens unterhaltsam. Ab und an ein Witz übers Leben eines jeden!
Nicht viel Erwarten und einfach lesen!
Anleitung zum schmunzeln/lachen...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Herrlich,teilweise musste ich laut lachen!Es ist schön ein Büchlein zu lesen was nicht durch
Kopflastigkeit geprägt ist; auch oder gerade deswegen,weil es durchaus mir bekannte Situationen
wiederspiegelt,deren "Ernsthaftigkeit" mit einem sehr prägnanten Wortwitz dargelegt werden.
Aus meiner Sicht kann ich das Büchlein nur empfehlen!
Macht humorig bewusst, schon manchen Weg ins Unglück gegangen zu sein...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
...um so vor Wiederholung zu schützen :-)

Ich fand es fast erschreckend zu entdecken,
manchem der witzig geschilderten Mechanismen
irgendwann in meinem Leben schon einmal erlegen zu sein.

Ich konnte mich selbst aus den Fallen befreien und
davor schützen wieder hineinzugeraten. Aber Watzlawik zu lesen
machte mir einfach Spaß und das macht einen guten Ratgeber auch aus.

Kurzum: kann ich wärmstens empfehlen.
Am Ende steht ein glückliches Lächeln :-)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wie auch ein anderer Rezensent zuvor habe auch ich erst vor kurzem das Buch "Wie wahr ist die Wirklichkeit" gelesen. Ebenso wie er war ich begeistert.
Doch sollte man nicht versuchen wollen, mehrere Werke eines Meisters 1:1 miteinander zu vergleichen - es hat schon seinen Grund, warum die Bücher unterschiedliche Titel tragen.

Die "Anleitung zum Unglücklichsein" ist von der ersten bis zur letzten Seite ironisch. Sie empfiehlt das Gegenteil dessen, was wir alle suchen. Sie erklärt uns treffend, wie wir uns und unsere Umgebung am schnellsten, direktesten und nachhaltigsten unglücklich machen. Und das ganz vorzüglich.
Ein Beispiel gefällig?

Die Situation mit dem Hammer: Eine Person überlegt, sich vom Nachbarn einen Hammer auszuleihen. Es folgen komplizierte Gedankengänge, warum man den Nachbarn so lange nicht gesehen hat - und dass er einen wohlmöglich nicht mag. Daraus entsteht die Gewissheit, dass der Nachbar einem den Hammer nicht leihen möchte. Die Reaktion der Person ist, beim Nachbarn zu klingeln und ihm zu sagen, dass er seinen blöden Hammer behalten kann. Dieser ist -selbstverständlich- überrascht, weil er die komplizierten Gedankengänge natürlich nicht mitvollzogen hat.

Warum erzähle ich dies?

Weil die "Anleitung zum Unglücklichsein" mindestens genauso tiefgründig ist wie die anderen Werke Watzlawicks, nur eben in einer süffisanten, eleganten, noch witzigeren Art geschrieben.
Und mal ehrlich: Haben Sie es noch nie erlebt, dass Sie sich in Abwesenheit des noch- oder noch-nicht-Partners sich Verrenkungen ins Hirn gegrübelt haben? Um dann am Ende recht anknüpfungsfrei in ein Gespräch einzusteigen, welches natürlich anders ausging als erhofft?

Watzlawick ist ein Meister im Erkennen solcher Strukturen, aber er kann noch viel mehr: Er schafft es, diese psychologischen Zusammenhänge des Alltags auf eine lesbare, wundervoll unterhaltsame und leichte Art und Weise in ein kompaktes Buch zu schreiben, an dessen Ende nichts anderes steht als ein glückliches Lächeln.

Meine beste Empfehlung mit 5 Sternen :-)
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Produkt-Bild: In der Mitte der Nacht. Ein Geständnis

In der Mitte der Nacht. Ein Geständnis von Michael Cox

Gebundene Ausgabe von Droemer/Knaur
Angebote bei Amazon: ab EUR 4,55

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3426197146, Erscheinungsdatum: Sept. 2006, Auflage: DEA,
Zoom ± Produkt-Bild: In der Mitte der Nacht. Ein Geständnis

Aus der Amazon.de-Redaktion


Der Mann, den Edward Glyver kurz vorm Austernabendessen im Fischlokal Quinn?s in einer abgelegenen Ecke im London zur Mitte des 19. Jahrhunderts tötet, hat einfach Pech gehabt. Seine roten Haare wohl waren es, die den Unbekannten aus der Masse herausstechen ließen, deshalb fiel die Wahl auf ihn. Der rothaarige Fremde ist für den adeligen Glyver nur die Generalprobe für den eigentlichen Mord an seinem ehemaligen Freund und jetzigen Todfeind Phoebus Daunt, den er, wohl ganz zu Recht, für den Verlust seiner großen Liebe, von Bildung und Erbe verantwortlich macht. Dafür will Glyver sich rächen. Das Duell zweier intellektuell überaus gerissener junger Männer entbrennt: zweier Männer zudem, die bereit sind, bis zum Äußersten zu gehen ....
In der Mitte der Nacht, der Debütroman des englischen Lektors Michael Cox, ist ein bemerkenswertes -- und ein bemerkenswert düstres -- Buch. Letzteres liegt vielleicht daran, dass der Autor es schrieb, als ihm eine schwere Krankheit die Arbeit in seinem ursprünglichen Beruf unmöglich machte. Ersteres hat sicher damit zu tun, dass Cox laut Verlagsangaben ein ?Spezialist für viktorianische Literatur? genannt werden kann. Denn die (von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann übrigens kongenial ins Deutsche übersetzte) Sprache kommt so altertümlich daher, dass man fast glaubt, ein Buch in Händen zu halten, das wirklich dieser Zeit entstammt.
Und trotzdem wirkt In der Mitte der Nacht absolut authentisch -- und dies aufgrund eines literarischen Kniffs, der oft angewendet wird, hier aber als beste aller möglichen Lösungen erscheint. Denn Cox hat sein Buch, versehen mit einer Herausgeberfiktion und Fußnoten, aus der Ich-Perspektive seines Helden Edward Glyver verfasst, der als Kind des 19. Jahrhunderts natürlich viktorianisches Englisch geschrieben hat. So ist der Identifikationsgrad des Lesers mit Cox? Figur extrem hoch und distanziert zugleich -- ein Effekt, der die gruselige Hochspannung dieses großartigen Romans noch unterstreicht. --Stefan Kellerer
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5 Kundenrezensionen:

Die Lebensgeschichte eines unverstandenen Mörders
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Tja, eigentlich habe ich dieses Buch nur gekauft, weil es ein günstiger Restbestand war und ich es im Urlaub im Liegestuhl als leichte Lektüre lesen wollte. Als Urlau bslektüre stellte ich keine großen Ansprüche. Allerdings muss ich zugeben, dass dieses Buch mich von der ersten Seite an gefesselt hat und ich es (trotz seiner über 700 Seiten) innerhalb von zwei Tagen gelesen hatte. Die Geschichte des unvertandenen und schicksalsgebeutelten Helden hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. Auch wie hier wirkliche Ereignisse unds Orte sowie literarische Größen und der Zeitgeist mit einer fiktiven Geschichte verwoben werden finde ich genial. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der mal etwas anderes als einen "normalen" historischen Roman lesen möchte.
Ein guter historischer Roman!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Leider etwas voreingenommen (von den vorherigen Rezensenten) begann ich, dieses Buch zu lesen.
Und ich muss sagen, dass es aussergewöhnlich gut geschrieben ist. Es braucht etwas Zeit und Konzentration, um in die Geschichte einzutauchen, aber es lohnt sich durchaus.
Der Autor versteht es, mit seine zahlreichen Details des viktorianischen London nicht zu langweilen, sondern zu unterhalten. Die Fußnoten empfand ich ebenfalls als teilweise störend, jedoch kann man sie auch einfach überlesen, obwohl einige von ihnen zwar nicht zur Geschichte gehören, aber durchaus interessant sind.
Alles in allem ein guter Roman, der einen mit der Frage zurücklässt, ob es für einen Mord eine Rechtfertigung geben kann. Und man denkt darüber nach! Welche Romane können dies schon von sich behaupten?
Ein lohnendes Leseerlebnis.
Anspruchsvoller Schmöker...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Da bereits erschöpfend über den Inhalt dieses Werkes berichtet wurde möchte ich einen anderen wichtigen Aspekt beleuchten.

Ich habe den Roman zunächst auf englisch gelesen und konnte dann vor kurzem nicht umhin bei einem Ausverkauf das deutsche Hardcover für wenig Geld zu erstehen. Die Übersetzung ist an manchen Stellen leider etwas holprig, sie raubt dem ganzen manchmal ein wenig die Atmosphäre, wenn vermeintlich unpassende Worte zwischen den geschliffenen Sätzen auftauchen. Diese Grundstimmung bestehend aus Paranoia, Kälte und stets einem leichten Kribbeln im Nacken konnte das Original dauerhafter aufrecht erhalten. Dennoch ist auch die deutsche Übersetzung ein herrvoragender Roman, der ein wenig in der Tradition von E.T.A. Hoffmann zu stehen scheint, jedenfalls erinnerten mich viele Kleinigkeiten an dessen Werke. Alles in Allem fantastischer Schmökerstoff für gemütliche Abende, aber dennoch niemals platt oder anspruchslos.
In der Mite der Nacht
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nachdem ich den 2. Band zufällig in die Hand bekam und ihn verschlungen habe, mußte ich nun dringend auch die Vorgeschichte lesen. Es hat überhaupt nicht gestört, viele Details schon zu kennen. So ist es mir auch mit Wilkie Collins "Die Frau in Weiß"gegangen. Ich finde es super, daß Mr. Cox die Bücher im Stil des 19. Jahrhunderts geschrieben hat.
Mit einem Augenzwinkern...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Edward Glyver wurde in einer kleinen armen Stadt an der See als Waisenkind aufgezogen. Aber die Wahrheit über seinen Herkunft ist sehr verschieden. Als er zufällig entdeckt, dass er der einzige legitime Erbe des Barons Tansor ist, nichts kann ihn zurückhalten um das zu kriegen was ihm nach seiner Abstammung zusteht. Verräte, Tod, Besessenheit und Ehrgeiz. Mit dieser Eigenschaften könnten wir Glyver und seinen Weg beschreiben. Sein Weg bringt ihn aus den niedrigen Stadtteile der viktorianischen London mit ihrer nebulösen Strassen, Freudenhäuser und Saale für Opiumrauchern zur Evenwood, einer des schönsten und anziehendsten Landsitze von England. Nach so vielen Betrüge sind die Handlungen von Edward Glyver durch die Rachgier gegen seinen furchterregenden Rivale, der Poet und Schriftsteller Phoebus Rainsford Daunt, bewegt.

Der Autor benutzt eine intelligente Technik, in der er beginnt das Buch auf einem Punkt wo die Hauptfigur scheint alles verloren zu haben und danach zeigt uns wie konnte das alles so schiefgehen. Am Ende dieser Erzählung über das Leben von Edward Glyver sind die Leser vorbereitet den letzten Verrat und seine fatale Nachwirkungen zu entdecken. Das war auch geistreich von dem Autor in der Einleitung darauf ein bisschen zynisch hinzuweisen, das als Fundament des Romans ein altes geheimnisvolles Manuscript einer englischen Bibliothek diente. Aus solch einer Quelle holen manche Autoren etwas kitschiges heraus, aber Cox erreicht, das wir lachen wenn er lacht und lässt uns den kleinen Tricks und Heimtücke mit einem Augenzwinkern der vertrauten Person geniessen, der ein Geheimnis weiss.
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Produkt-Bild: Blut und Lüge

Blut und Lüge von Andrew Gross

Gebundene Ausgabe von Scherz Verlag, Frankfurt
Angebote bei Amazon: ab EUR 2,43

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3502100632, Erscheinungsdatum: Juli 2007, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Blut und Lüge

Aus der Amazon.de-Redaktion


Benjamin Raab hat es geschafft. Er sitzt in einem luxuriösen Büro in der 47th Street, hat eine treu sorgende Frau und drei liebenswerte Kinder. Dann kommt das FBI, verhaftet Raab, beschuldigt ihn, für einen Drogenboss Geld gewaschen zu haben -- und plötzlich ist auch für seine völlig ahnungslose Familie alles anders.
Am Anfang steht die Familie noch hinter Benjamin Raab. Aber dann wird das Haus der Familie von einer Maschinengewehrsalve fast in Trümmer gelegt. Die Raabs trennen sich von ihrem Oberhaupt und kommen ins Zeugenschutzprogramm. Sie müssen ihre Identität aufgeben, einen neuen Namen annehmen, alle ihre Freunde verlassen und in einer anderen Gegend ein neues Leben beginnen. Alle machen mit -- bis auf Kate, die, frisch verliebt, nicht alles aufgeben will. Dann kommt nach und nach die ganze Wahrheit ans Licht. Und plötzlich erscheint die ganze Geschichte um Benjamin Raab als geschickt eingefädelte, mörderische Intrige...
Was tut man, wenn man merkt, dass die ganze Biografie auf einer großen Lüge basiert? Dass der Mensch, den man für seinen Vater hielt, ein vollkommen Fremder ist? Der US-amerikanische Autor Andrew Gross hat versucht, die Antworten auf diese Fragen zu ergründen. Bestsellerautor James Patterson, der mit Goss gemeinsam fünf Thriller verfasste, hat denn auch prompt ein Gefälligkeitsurteil (?Spannend und rasant.?) geschrieben, das auf dem Buchrücken prangt. Das ist ebenso durchschaubar wie überflüssig. Denn Blut und Lüge spricht eigentlich für sich. Spannend, rasant und einfach blendend geschrieben. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Hartes Buch
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Blut und Lüge ist wirklich kein Buch für ängstliche oder auch Personen die keine Tragig mögen. Ich finde es sowohl für Männer als auch für Frauen sehr lesenswert. Ehrlich gesagt verstehe ich auch nicht warum das Buch so runtergesetz ist? Ist mir ehrlich gesagt schleierhaft.
Super Buch, hab es an einem Tag durchgelesen!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich fand das Buch super! Sehr spannend und überraschend! Hat mir einen wundervollen Samstag bescherrt, an dem ich es auf einmal gelesen hab. Werde mir auf jedenfall noch mehr von diesem Autor kaufen!
Rasant ! Spannend ! Kurzweilig !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Anfangs haben mich diverse Fachausdrücke etwas gestört, war aber nur im ersten Teil des Buchs ! Aber dann - die Ereignisse überschlagen sich, man kann das Buch kaum aus der Hand legen !
Spannend bis zur letzten Seite ! Patterson-Manier ! Empfehlenswert !
Eine fast perfekte Täuschung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Kate, eine 22-jährige Studentin, erhält eines Tages eine SMS von ihrer Mutter mit der Aufforderung, sofort nach Hause zu kommen. Dort erfährt sie, dass ihr Vater Ben angeblich in Geschäfte mit der kolumbianischen Drogenmafia verwickelt sei und das FBI ihm auf die Spur gekommen ist. Da er jedoch nur ein "kleiner Fisch" sei, bietet das FBI Ihm an, gegen die Drahtzieher auszusagen und dafür Ben und seine Familie ins Zeugenschutzprogramm aufzunehmen. Ben ist damit einverstanden, nicht jedoch Kate. Sie ist nicht bereit, für ihre Familie ihr bisheriges Leben und ihren Freund aufzugeben und bleibt zurück. Nach gut einem Jahr passieren plötzlich merkwürdige Dinge und auf einmal verschwindet Ben aus dem Zeugenschutzprogramm.

Die Charaktere seiner Hauptakteure Kate und Ben beschreibt Andrew Gross detailreich und glaubwürdig. Den Emotionen und psychischen Belastungen, welche die Familie unweigerlich bei der Aufnahme ins Zeugenschutzprogramm ausgesetzt ist (Verlust von Heim, Freunde, Verwandte), sind nachvollziehbar und glaubwürdig umgesetzt.

Natürlich ist der Charakter von Kate mutig und selbstbewusst angelegt, welche Figur könnte ansonsten eine solche Geschichte überleben, aber dies ist auf sympathische Art dargestellt. Und er gestattet seiner Protagonistin auch die eine oder andere Schwäche, was sie dann doch ein wenig authentischer erscheinen lässt. Den Charakter Ihres Vaters Ben Raab hat Andrew Gross äußerst vielschichtig und interessant angelegt und er verblüfft den Leser doch das ein oder andere Mal.

Die Story an sich ist schlüssig und vor allem vielschichtig aufgebaut und der Autor überrascht immer wieder mit interessanten Wendungen. Obwohl Andrew Gross gleich nach den ersten paar Seiten seine Geschichte rasant anziehen lässt, schafft er es gut, dieses Tempo durch das komplette Buch hindurch zu halten. Kaum ist man der Meinung, dass es schlimmer nicht mehr kommen kann, setzt Andrew Gross noch einen obenauf.

Alles in allem ein wirklich gelungenes, spannendes Debüt, das auf mehr hoffen lässt.

PS: Der neue Roman von Andrew Gross ist bereits erschienen und heißt Treu und Glauben
Spannend bis zum Schluss
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich fand das Buch spannend bis zum Schluss. Obwohl mich einige Ungereimtheiten etwas stutzig gemacht haben.
Von mir aus hätte das Buch noch 100 Seiten mehr haben können, dann hätten vielleicht auch noch einige offene Fragen beantwortet werden können.
Alles in allem: Spannend, "süffig" geschrieben, unbedingt lesen.
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Produkt-Bild: Kochen für Kleinkinder. GU KüchenRatgeber

Kochen für Kleinkinder. GU KüchenRatgeber von Dagmar von Cramm

Broschiert von Gräfe & Unzer
Angebote bei Amazon: ab EUR 2,78

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3774263337, Erscheinungsdatum: April 2008, Auflage: 4., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Kochen für Kleinkinder. GU KüchenRatgeber

5 Kundenrezensionen:

Sehr gute Rezepte
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
die Rezepte sind gut nachzukochen und schmecken sehr lecker, auch den Kindern. Der Zeitaufwand ist nicht übermäßig. Es gibt außerdem noch gute Tipps, welche Öle man am besten nimmt, wie man das Essen am Besten für Kinder anrichtet...
zu viel Süßes...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Kurz und knapp: gefallen haben mir die Themenblöcke (Frühstück, Mittagessen, Kinderfest, "Problemfälle" wie Krankheit, Allergie...); der allgemeine ernährungsberatende Teil ist verständlich und informativ. Die Auswahl der Rezepte - naja. Insgesamt finde ich zu viele "süße" Rezepte darin, und - sorry - für die Idee ein Müsli mit Früchten und Joghurt aufzupeppen oder für die Zubereitung von Kartoffelbrei brauche ich kein Rezeptbuch... Es gibt sicherlich bessere Bücher!
Für wenig Geld neue Ideen!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
In diesem Buch erhält man neue Ideen, welche die gesunde Küche für die Kleinen auf jeden Fall bereichern!
Auch werden Reste verwertet, was immer einen Blick in dieses Buch wert ist.
Guacamole?Dattel-Schokomix? Das will kein Kind!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Habe das Buch bestellt, da ich dachte, für den Preis kann man nichts falsch machen! Doch, man kann. Das Buch enthält nette Rezepte, aber nicht unbedingt für Kleinkinder. Zumindest würd ich unserer 1jähringen Tochter keine Guacamole, Latte bambino (Malzkaffe mit Zucker und Milch), Lachsragout mit Butter, Sahne, Zucker!!! Also wirklich meiner Meinung nach nichts, was Kinder wirklich benötigen. Und die Tipps: wenn ihr Kind Fieber hat tut ihm gut: viel trinken, Obststückde, nicht zum Essen zwingen... Welche Mama braucht schon solche Infos in einem "Kochbuch"? Das Buch wird im Schrank verschwinden und falls ich mal ne Guacamole will...
Ohne Garantie ...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Bei dem kleinen - nur 62 Seiten starken Ratgeber - gewinnt man einige gute erste Vorschläge zur Ernährung von Kleinkindern zwischen 1 und 6 Jahren. Leider sind die Gerichte für die Allerkleinsten Einjährigen aber rar und später bräuchte man kein spezielles Kleinkinderkochbuch mehr.
Das Buch umfasst einen Sachteil (Gewicht, Kinder & Küche, Wenn Ihr Kind krank ist etc.) und der Rezeptteil teilt sich auf in die vier Kapitel: 1. Frühstück und Abendbrot 2. Zum Kombinieren (Saucen, Beilagen etc.) 3. Alles in einem (Risottos, Pfannengerichte) und 4. Süßes zum Sattessen.
Einige Rezepte - etwa Ofenkartoffeln und Kartoffelpuree finde ich mehr als überflüssig. Auch sind doch für diesen Preis nicht wirklich viele Rezepte vorgelegt, das Preis-Leistungs-Verhältnis könnte hier etwas besser sein.
Als Mutter finde ich das Buch zwar sehr ansprechend als kleine Ideenanregung, doch leider waren meine drei Kleinkinder von den ausprobierten Rezepten nicht immer angetan - nicht nur die Veggie-Burger blieben liegen, sogar der süße Schoko-Bananen-Schmarren wurde verschmäht, ähnlich erging es dem Blumenkohl-Curry und dem Graupenrisotto. Für den Untertitel "Was Kinder gerne essen" gibt es eben keine Garantie - die Geschmäcker sind nun mal verschieden.
Da wir aber doch zwei neue und alltagstaugliche Lieblings-Rezepte (Polentaschnitten und grüne Hackfleischsauce) gefunden haben und alle Gerichte gut beschrieben und mit Fotos versehen sind, bekommt das kleine Kochbuch von mir noch vier Sterne.
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Produkt-Bild: Kalte Asche

Kalte Asche von Simon Beckett, Johannes Steck (Sprecher)

Audio CD von Argon Verlag GmbH
Angebote bei Amazon: ab EUR 7,50

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3866107250, Erscheinungsdatum: April 2009, Auflage: 1
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Merkwürdig sieht die verbrannte Leiche aus, die der forensische Anthropologe David Hunter auf der abgelegenen Hebriden-Insel Runa zu Gesicht bekommt. Durch die unglaubliche Hitze des Feuers ist sie fast gänzlich zu Asche zerfallen -- bis auf Beine und Füße, die fast unversehrt in den Raum ragen. Auch in der Umgebung des unmittelbaren Tatorts hat das Feuer kaum Schaden angerichtet: anders als wenig später, als das Gemeindehaus der Insel, ein Wohnwagen mitsamt des darin wachenden Polizisten und ein Boot inklusive einer allzu neugierigen Reporterin in Flammen aufgehen. Denn auf Runa treibt ein unheimlicher Mörder sein Unwesen, der im Schatten des Rauchs seine dunkle Vergangenheit verbergen will. Bei der Suche nach der Wahrheit sind David Hunter, der Dorfpolizist und sein pensionierter Kollege ganz auf sich allein gestellt. Nach einem Sturm ist Runa von der Außenwelt abgeschnitten...
?Konzentriere dich auf das Rätsel!? lautet ein Motto Hunters. Simon Beckett, der mit dem Bestseller Die Chemie des Todes einen sensationellen Durchbruch erlebte, hält sich in Kalte Asche nicht an diese Devise. Viel Zeit braucht er, bis seine Geschichte in die Gänge kommt. Und viel Zeit braucht er auch, um seine Figuren zu entwickeln: So lange, bis sie dem Leser -- ebenso wie Hunter -- sympathisch oder eben unsympathisch geworden sind.
Diese Taktik erweist sich im Verlauf der Handlung als geschickter Schachzug. Denn auf diese Weise kann man quasi hautnah miterleben, wie schwer dem Forensiker, der schon in Die Chemie des Todes der Hauptheld war, diesmal die Ermittlungen fallen. Denn die Leichen sind eben keine bloßen Leichen mehr, die er auf den Seziertisch bekommt, sondern sie waren einmal, wenn auch entfernte, Bekannte. So raubt die Geschichte, die Elemente des Kammerspiels und des Schauerromans mit einbezieht, bis zum dramatischen Ende ihren Lesern doch das ein oder andere Mal den Atem. Kalt jedenfalls lässt der spannende Roman einen nicht. -- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de
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5 Kundenrezensionen:

5 Sterne
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Kalte Asche war mein erstes Simon Beckett Buch, und damit zog mich Simon Beckett sofort in den Bann der David Hunter Reihe. Schon allein die Figur David Hunter ist eine geniale Erfindung, von der man nicht genug bekommen kann. Man kann sich in die David Hunter Reihe sehr gut reindenken, und kann aus diesen Büchern auch noch einiges lernen ! Da soll mal jemand sagen, man würde aus Thriller / Krimis nichts lernen ! Mit der David Hunter Reihe kann ein Interesse rund um Rechtsmedizin wachsen, und auf bizarre Weise lernt man so einiges dazu.

Die David Hunter Reihe kann ich wirklich jedem empfehlen, der gute Nerven besitzt.
Nicht zum aushalten
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Leider habe ich den Fehler gemacht, "Leichenblässe" zuerst zu lesen. Wenn man sich nicht selbst die Spannung kaputt machen möchte, sollte man die Reihenfolge - obwohl voneinander unabhängige Thriller - unbedingt einhalten. Denn gerne schwelgt Dr. Hunter in Erinnerungen und benennt dabei die Namen der Täter aus vorherigen Geschichten.

Trotz allem: Ich danke meiner Kollegin die mich auf Beckett`s Bücher gebracht hat!!! Ich kann seitdem nicht mehr von seinen Büchern lassen und erwarte ungeduldig weitere Geschichten des Dr. Hunter.

Eigentlich sind die Bücher mit der gleichen Spannung geschrieben wie eine Lieblingsserie. Wird es spannend, fängt ein neues Kapitel an. Ein innerliches Stöhnen wg. dieser Störung bzw. Umschwenkung, kaum merkbares Fingernägelkauen, nervöses Rumgezappeln, Raum und Zeit vergessen und sich nur noch der Geschichte hingeben - all das findet man in diesen Büchern. Natürlich kann man sich fragen, warum immer er ausgerechnet so eine harte Popo-Karte zieht und ständig in diesen menschlichen Seelenmüll hineingezogen wird - aber damit hat sich die Kritik auch schon.

Die Bücher sind meiner Meinung nach nach einer mathematischen Formel berechnet:
Eine Dosis Normalität * eine Spur Mitleid + die Wurzel aus Verständnis mal einen Spritzer Spannung geteilt durch 75 % harte Fakten ergeben absolute Nachvollziehbarkeit seiner Geschichten und darin handelnden Personen - macht seine Bücher für mich zu den Besten, die ich je gelesen habe.
Scheint nicht mein Autor zu sein...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
ist mir persönlich zu unspannend geschrieben. Die Handlung war sehr vorhersehbar. Der Anfang erzeugt eine sehr hohe Spannungserwartung, die der weitere Verlauf nicht halten kann. Hab dann auch schnell das Ende vorweggelesen, da ich eh schon wusste wie es ausgeht.War dann zwar doch etwas anders als vermutet, aber nicht wesentlich aufregender. Ein kleiner Höhepunkt dann doch noch nach eigentlich bereits abgeschlossener Handlung, das war ganz o.k.! Bleibt trotzdem bei mir nicht hängen,ich werd keine anderen Bücher vom Autor lesen. Empfehle dann schon eher Minette Walters, obwohl die auch immer schlechter wird....seufz!
Superspannend!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich gebe zu, "Kalte Asche" ist ein bisschen klischeehaft und nach gutem altem Thrillerrezept geschrieben.
Dennoch beherrscht Simon Beckett dieses alte Handwerk so gut, dass das der Unterhaltung keinen Abbruch tut, und als ich das Buch atemlos beendet hatte, war mir klar, dass das sicher nicht mein letzter Beckett war!
Hochspannung im Auge des Sturms
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Während ich den Vorgänger "Chemie des Todes" schon recht gut, wenn auch stellenweise etwas langatmig und ein bisschen vorhersehbar fand, kann ich das von "Kalte Asche" nicht behaupten. Die Story ist zunächst nicht übermäßig interessant und braucht ein bisschen, um auf Touren zu kommen, aber dann geht es Schlag auf Schlag. Es vergeht keine Minute, in der nicht irgendwas passiert. Es bleibt keine Zeit, um Langeweile aufkommen zu lassen. Dass dabei die Logik auch Kohärenz des öfteren hinten angestellt wird, macht hierbei nichts. Gefangen in der Einöde einer abgeschiedenen Insel, ohne Strom und Kontakt zur Außenwelt, während ein Sturm tobt - das ist das Material, aus dem sich auch ein guter Fernsehkrimi machen ließe. So gut wie die Atmosphäre, so spannend und geradlinig wie die Handlung, so klischeehaft sind leider manchmal die Charaktere. Auch wenn wieder einige Dinge für passionierte Krimileser vorauszuahnen sind, so weiß dieses Buch doch mit einigen spannenden Wendungen und falschen Spuren aufzuwarten
Der Sprecher macht seine Sache übrigens auch sehr gut, auch wenn er es nicht ein einziges Mal hingekriegt hat, das Wort "Constable" richtig auszusprechen :D
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Produkt-Bild: Der geniale Mister Fletcher

Der geniale Mister Fletcher von Craig Clevenger

Gebundene Ausgabe von Aufbau-Verlag
Angebote bei Amazon: ab EUR 3,98

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3351030347, Erscheinungsdatum: 2005, Auflage: 1., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Der geniale Mister Fletcher

5 Kundenrezensionen:

Suggestiv und packend
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Er ist unauffällig, er ist genial. Und er hat an der linken Hand sechs Finger, was er allerdings geschickt zu verbergen weiß. Die Rede ist von Daniel Fletcher, der Hauptfigur des beachtlichen Debüt-Romans des amerikanischen Autors Craig Clevenger. Genial ist Fletcher vor allem in der Erfindung neuer Identitäten. Mit ihnen versucht er, sich nicht nur vor Justiz und Psychiatrie zu flüchten, sondern auch vor sich selbst und aus einer tödlichen Falle. So ist dieser Roman eine traurige Biografie, aufgesplittert in viele erfundene Lebensläufe. Und es ist ein Psychogramm einer absolut verkorksten Existenz. Craig Clevenger erzählt die Geschichte vom Leben und Lieben Fletchers mit einer fast unterkühlten Distanz zum Geschehen, suggestiv und packend.
Perfekte Verwandlung verhindert Dauerverwahrung
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Es ist schon eine skurrile Geschichte, die uns Craig Clevenger hier auftischt. Allerdings tut er das in einer Detailfreudigkeit, die seine Charaktere und deren Erlebnisse so realistisch erscheinen lassen, dass man schon fast wieder Angst vor der Wirklichkeit derartiger Erfahrungen bekommt.
Eigentlich geht es ja nur um einen Charakter, eine Person, den jungen John Dolan Vincent. Einzige Auffälligkeit an ihm ist ein sechster Finger an seiner linken Hand. Aufgrund immer wieder einmal auftretender, offensichtlich unergründlicher und vermutlich psychosomatischer Kopfschmerzen, die er völlig wahllos mit Drogen und Medikamenten unterschiedlichster Art zu bekämpfen sucht, findet er sich meistens mit einer Überdosis versehen in einem Krankenhaus wieder. So auch dieses Mal, wo er kaum aus seinem Rauschkoma erwacht einem Psychiater gegenüber sitzt.
Vincent wurde allerdings als Daniel Fletcher eingeliefert, so dass der Psycho-Fachmann nicht merkt, dass er einen Wiederholungstäter vor sich hat. Das ist auch das geniale Spiel des Protagonisten, der ständig wechselnde Persönlichkeiten und Charaktere annimmt, um zu verhindern, dass man ihn wegen latenter Suizidgefährdung in eine geschlossene Anstalt steckt. Er wird zum Künstler des Verbergens seiner Identität und sein größtes Persönlichkeitsmerkmal wird die Fähigkeit, unauffällig zu bleiben.
Emotional nahe gehend, weil so intim und persönlich erzählt, erfährt man als Leserin oder Leser die unzählig vielfältigen Überlegungen und nötigen Anpassungen des jungen Mannes, um sein Ziel zu erreichen, eine neue Identität anzunehmen. Es ist schon eine Manie, sich Charaktere auszuwählen, sie in kleinsten Handlungsweisen zu erforschen, ihre Lebensgeschichte kennen zu lernen und diese sich zu merken, gefälschte Papiere in höchster Präzision zu erstellen und mit einer Portion Überzeugungskraft und frecher Forschheit die jeweiligen Gegenüber hinters Licht zu führen.
Man erfährt viel über psychiatrische und psychologische Anamnesepraxis und entdeckt in den Erfahrungen des Charakters, den der Patient jeweils darstellt, durchaus Kabarettistisches. Seine häufigen Sitzungen ähnlicher Art haben ihn zum Antwortenspezialisten für psychologische Befragungen gemacht. Er kennt die Fragen, die Zielrichtung und die Deutung der Antworten. So gelingt es ihm gut, ein perfektes Täuschungskonstrukt zu entwickeln. Er gibt ein Profil von sich ab, welches in der Einschätzung des Arztes, es bestehe keine weitere Selbstmordgefährdung, und damit der Entlassung aus der Klinik endet.
Die Klugheit des Befragten trifft auf die Weisheit und Profession des Befragers und fast jedes Gespräch entwickelt sich zu einem Showdown geistiger Auseinandersetzung. Dieses Mal steht neben der Gefahr, als gefährdeter Suizidaler für lange Zeit hinter gepolsterten Wänden zu verschwinden, die Sorge um Keara, die Frau, die er liebt, an oberster Gedankenposition. Das erschwert Fletchers Denken und Konzentration. Er will sie beschützen, retten und ist somit noch mehr gefordert, die richtigen Antworten im richtigen Augenblick zu geben.
Dieses Überlegen und Bangen beschreibt der Autor zwar einfach, aber doch so dicht, dass man seine Figuren entdecken, kennen lernen will und auf das Ende gespannt ist. Es sind sehr melancholische Erlebnisse und Überlegungen, die Craig Clevenger erfunden hat und die Faszination seines Buches liegt hauptsächlich darin, dass eine einzige Handlungssituation - die der Befragungssitzung beim Psychiater - so facettenreich und interessant erzählt wird und die mit einer gänzlich unerwarteter Wendung seinen Schluss findet. © 5/2005, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
Ripley war gestern - heute ist Fletcher
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
John Vincent hatte schon viele Namen und behält keinen für lange Zeit. Rastlos wechselt der begnadete Fälscher von einer Identität zur nächsten. Wie eine moderne Antwort auf den "talentierten Mr. Ripley" lebt John Vincent unter dem Deckmantel anderer Namen. Als er am Beginn des Romans mit einer Überdosis Tabletten im Magen und Drogen im Blut ins Krankenhaus gebracht wird, heißt er gerade Daniel Fletcher. Und der sitzt nun einem Psychiater gegenüber, der seinen Geisteszustand begutachten soll. Macht Fletcher seine Sache gut und überzeugt den Gutachter davon, psychisch fit zu sein, spaziert er am Ende als freier Mann zur Tür hinaus. Vermasselt er seine Vorstellung, riskiert er, in der psychiatrischen Abteilung weggesperrt zu werden.
Clevenger konzentriert sich in seiner Geschichte gänzlich auf die Hauptfigur. Andere Figuren agieren höchstens am Rand, im Mittelpunkt steht Daniel Fletcher, mit seiner Lebensgeschichte und mit Blick auf sein "Duell" mit dem Psychiater. Mit Fletcher hat Clevenger einen Protagonisten, der so viel Aufmerksamkeit absolut verdient hat. Ein Typ, der bis auf die letzte Seite etwas Rätselhaftes behält, dessen Geschichte zu fesseln weiß, und dessen Lebensart so skurril und faszinierend wirkt, wie der voll ausgebildete zweite Mittelfinger an seiner linken Hand.
So perfekt und detailbesessen wie er seine Fälschungen auch betreiben mag, auch ein Daniel Fletcher hat seine Schwächen. Winzige Fehler und Zugeständnisse an andere machen den Einzelgänger verwundbar. Es folgt eine Kettenreaktion von Ereignissen, die der Autor mit viel Liebe zum Detail darstellt. Fletchers Lügengerüst gerät ins Wanken. Doch Fletcher ist eiskalt berechnend und hochintelligent und so darf der Leser staunend und fasziniert verfolgen, wie Fletcher versucht die Dinge wieder unter Kontrolle zu bekommen. Die Auflösung ist dabei derart gewieft eingefädelt, dass man Clevenger nur zu so viel Erfindungsreichtum beglückwünschen kann.
Man merkt dem Roman zu keinem Zeitpunkt an, dass es sich um ein Debüt handelt. Clevengers Stil ist sehr direkt und offen, teilweise hart und explosiv, wie der Lebenswandel seines Protagonisten. "Der geniale Mister Fletcher" ist dabei ein Lesegenuss, der gleichermaßen faszinierend wie fesselnd ist und das unter anderem auch, weil Clevenger dem Leser praktisch eine Anleitung zum Fälschen einer Identität liefert. Er zählt die Schritte auf, erläutert Fletchers Vorgehensweise und weist auf mögliche Schwachpunkte hin. Zur Nachahmung wohl eher nicht empfohlen, aber auch deswegen so spannend zu lesen, weil da eben noch der Reiz des Verbotenen mitschwingt.
Fazit: absolut lesenswert, hochgradig faszinierend und fesselnd. Ein packendes Psychogramm, gerissen inszeniert und mitreißend geschrieben. Den Namen Craig Clevenger sollte man sich merken.
Der Junge, der Ripley nicht folgte
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Er hat es um keinen Deut besser: Daniel Fletcher (einziges besondere Kennzeichen: ein vollständiger ausgebildeter, überzähliger Finger an seiner linken Hand) lebt in einer kaputten und armen Welt. Wie wir gefühlsmäßig manchmal eben auch. Man könnte mitunter fast weinen vor Plage und Not. Aber man schlägt sich durch. Mehr recht als schlecht. Was auch sonst?
?Der geniale Mister Flechter" etwa kann sich nur als notirischer Schwindler angestrengt durchs Leben winden. Und er ist ein kongenialer Fälscher. Die listige Gaukelei ist für ihn dabei überlebensnotwendig. Er muss regelmäßig seine Identität wechseln. Grund: alle 6 Monate heftige Migräneanfälle und ganz allgemein ein übles Drogenproblem. Und in Folge landet er dann immer gleich im Krankenhaus. Die Ärzte vermuten in seinem großzügigen Konsum von Methocarbamol oder Darvocet plus Bourbon latente Selbstmordabsichten. Der Gummizelle gilt es zu entrinnen. Und so lügt Mister Daniel Fletcher (alais John Dolan Vincent) seinen abgeklärten Gutachtern das Blaue vom Himmel herunter. Nur uns Lesern erzählt er in Rückblenden die wahre Geschichte. Jetzt gerät er immer mehr unter Druck. Aber sorgen wir uns nicht: es ist nicht das erste Mal, dass er um sein Leben lügen muss. Und irgendwann ist mit dem Schwindeln auch mal Schluss. Oder will er tatsächlich mit Haut und Haaren untergehen? Und ewig vor sich selbst fliehen?
Der US-Bestsellerautor Chuck Pahlaniuk (?Fight Club") hat sich über Craig Clevengers Debütroman ?Der geniale Mister Flechter" euphorisch geäußert: ?Bei Gott, das ist mit Abstand das beste Buch, das ich in den letzten Jahren gelesen habe". Leonardo di Caprio soll sich schon die Filmrechte gesichert haben. Und ja natürlich: die Handlung eifert dem berühmten Vorgänger ?Der talentierte Mr. Ripley" von Patricia Highsmith nach.
?Der talentierte Mister Flechter" ist ein gekonntes Erstlingswerk. Von Craig Clevenger darf man noch viel erwarten. Natürlich auch Verbesserungen. Noch wirkt seine Sprache mitunter etwas spröde. Und der eigentliche Plot gedeiht doch eher hölzern. Am Ende will Craig Clevenger in jedem Fall zuviel. Der Roman schwankt zwischen Krimi, Liebesdrama und Abenteuerpistole. Und der junge Autor sucht zu offensichtlich die literarische Nähe zu Auster, Pahlaniuk und Highsmith. Trotz allem: das Buch ist lesenswert. Daniel Flechter macht uns sehr neugierig. Wo auch immer er sich gerade aufhält. Und egal mit welchen Namen er sich durch die Welt mogelt. In Flüsterkneipen, Motels und Krankenhäusern: Achten wir ab sofort auf Männer mit 6 linken Fingern!
Perfekte Verwandlung verhindert Dauerverwahrung
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Es ist schon eine skurrile Geschichte, die uns Craig Clevenger hier auftischt. Allerdings tut er das in einer Detailfreudigkeit, die seine Charaktere und deren Erlebnisse so realistisch erscheinen lassen, dass man schon fast wieder Angst vor der Wirklichkeit derartiger Erfahrungen bekommt.
Eigentlich geht es ja nur um einen Charakter, eine Person, den jungen John Dolan Vincent. Einzige Auffälligkeit an ihm ist ein sechster Finger an seiner linken Hand. Aufgrund immer wieder einmal auftretender, offensichtlich unergründlicher und vermutlich psychosomatischer Kopfschmerzen, die er völlig wahllos mit Drogen und Medikamenten unterschiedlichster Art zu bekämpfen sucht, findet er sich meistens mit einer Überdosis versehen in einem Krankenhaus wieder. So auch dieses Mal, wo er kaum aus seinem Rauschkoma erwacht einem Psychiater gegenüber sitzt.
Vincent wurde allerdings als Daniel Fletcher eingeliefert, so dass der Psycho-Fachmann nicht merkt, dass er einen Wiederholungstäter vor sich hat. Das ist auch das geniale Spiel des Protagonisten, der ständig wechselnde Persönlichkeiten und Charaktere annimmt, um zu verhindern, dass man ihn wegen latenter Suizidgefährdung in eine geschlossene Anstalt steckt. Er wird zum Künstler des Verbergens seiner Identität und sein größtes Persönlichkeitsmerkmal wird die Fähigkeit, unauffällig zu bleiben.
Emotional nahe gehend, weil so intim und persönlich erzählt, erfährt man als Leserin oder Leser die unzählig vielfältigen Überlegungen und nötigen Anpassungen des jungen Mannes, um sein Ziel zu erreichen, eine neue Identität anzunehmen. Es ist schon eine Manie, sich Charaktere auszuwählen, sie in kleinsten Handlungsweisen zu erforschen, ihre Lebensgeschichte kennen zu lernen und diese sich zu merken, gefälschte Papiere in höchster Präzision zu erstellen und mit einer Portion Überzeugungskraft und frecher Forschheit die jeweiligen Gegenüber hinters Licht zu führen.
Man erfährt viel über psychiatrische und psychologische Anamnesepraxis und entdeckt in den Erfahrungen des Charakters, den der Patient jeweils darstellt, durchaus Kabarettistisches. Seine häufigen Sitzungen ähnlicher Art haben ihn zum Antwortenspezialisten für psychologische Befragungen gemacht. Er kennt die Fragen, die Zielrichtung und die Deutung der Antworten. So gelingt es ihm gut, ein perfektes Täuschungskonstrukt zu entwickeln. Er gibt ein Profil von sich ab, welches in der Einschätzung des Arztes, es bestehe keine weitere Selbstmordgefährdung, und damit der Entlassung aus der Klinik endet.
Die Klugheit des Befragten trifft auf die Weisheit und Profession des Befragers und fast jedes Gespräch entwickelt sich zu einem Showdown geistiger Auseinandersetzung. Dieses Mal steht neben der Gefahr, als gefährdeter Suizidaler für lange Zeit hinter gepolsterten Wänden zu verschwinden, die Sorge um Keara, die Frau, die er liebt, an oberster Gedankenposition. Das erschwert Fletchers Denken und Konzentration. Er will sie beschützen, retten und ist somit noch mehr gefordert, die richtigen Antworten im richtigen Augenblick zu geben.
Dieses Überlegen und Bangen beschreibt der Autor zwar einfach, aber doch so dicht, dass man seine Figuren entdecken, kennen lernen will und auf das Ende gespannt ist. Es sind sehr melancholische Erlebnisse und Überlegungen, die Craig Clevenger erfunden hat und die Faszination seines Buches liegt hauptsächlich darin, dass eine einzige Handlungssituation - die der Befragungssitzung beim Psychiater - so facettenreich und interessant erzählt wird und die mit einer gänzlich unerwarteter Wendung seinen Schluss findet. © 5/2005, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
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Produkt-Bild: Rund um die Welt: Mein erster bunter Atlas

Rund um die Welt: Mein erster bunter Atlas von Benoît Delalandre

Gebundene Ausgabe von Moses. Verlag
Angebote bei Amazon: ab EUR 5,48

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 389777304X, Erscheinungsdatum: April 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Rund um die Welt: Mein erster bunter Atlas

Eine Kundenrezension:

Bunter und informativer Kinderatlas der Welt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Welt-Atlas für Kinder ist echt gelungen, da er kindgerecht ist. Der Atlas ist schön bunt bebildert und doch übersichtlich, nicht verwirrend!! ---

Es fängt mit einem Überblick über die ganze Welt an. Die einzelnen Kontinente werden jeweils durch ihre Farbe voneinander unterschieden und jedes Erdteil wird mit einem kurzen Satz typisiert, z.B. Afrika: Die Welt der großen wilden Tiere.

Weiter geht's mit der ganzen Welt und der jeweils vorherrschenden Vegetation. Zu jedem Erdteil gibt es weiterhin eine aufklappbare Länderkarte. Hier können die Kinder die Ländergrenzen genau erkennen. Das ist besonders informativ, denn zu fast jedem der einzelnen Länder werden auf den nächsten Seiten bebilderte Erklärungen gegeben. Die Bilder zu jedem Land geben das "Typische" dieses Landes wieder, mit viel Liebe zum Detail!! Die Erkärungen dazu sind sehr informativ!!

Zu jedem Erdteil gibt es noch ein Wimmelbild. Dargestellt werden jeweils das Geschehen auf einem Marktplatz, so z.B. ein Markt in den peruanischen Anden oder ein Markt in den Gassen von Palermo. --- Hier können die Kinder sich nicht sattsehen und entdecken immer etwas Neues!! --- Mein vierjähriger Sohn mag diesen Atlas sehr gerne schauen und weiß auch schon viel über die Länder der Welt.

Alle Nationalflaggen der Welt sind am Schluß des Buches zu finden. Zum Abtrennen und Aufhängen gibt es am Schluß des Buches ein Poster, das die Welt und die Vegetation darstellt. Hier können die Kinder erkennen, wo es überall auf der Welt Wüste, Savanne, Steppe, Wald, Tundra oder Eis gibt. Das Poster ist nicht so groß (Breite: 82 cm x Höhe: 46 cm), aber fürs Kinderzimmer reicht's allemal.

Insgesamt ein sehr schöner Atlas für neugierige Kinder. Empfohlen ab 6 Jahren. Ich kann sagen, dass auch Kindergartenkinder, die sich für Erdkunde interessieren, hier schon ihre Freude daran haben. Empfehlenswertes Buch!!
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