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Rosalies allergrößter Schatz von Antonie Schneider, Martina BadstuberGebundene Ausgabe von Betz, WienAngebote bei Amazon: ab EUR 3,83 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3219112196, Erscheinungsdatum: 2006 |
2 Kundenrezensionen:Tolle Illustration, feines Buch 5 von 5 PunktenSehr schön gemachtes Kinderbuch. Schöner Einband - wie alle Kinderbücher aus dem Beltz Verlag liebevoll gemacht mit besonders feinen Illustrationen. ein schönes Buch 4 von 5 PunktenDie Bilder des Buches sind sehr schön gezeichnet mit vielen kleinigkeiten die den Kindern sofort aufgefallen sind. Die Geschichte ist im Kiga eher für die älteren gedacht, da es den kleinen sehr schwer fällt sich vorzustellen das die wiese das Meer sein sollte und die Badewanne ein Boot. Den Größeren Kindern hat die Geschichte sehr gut gefallen, den kleineren eher die Bilder. Ich finde die Geschichte sehr schön aber schöner noch die Bilder zu denen man eigene geshcichten erzählen kann. |
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Die Kosakenbraut von Katerina TimmGebundene Ausgabe von Marion von SchröderAngebote bei Amazon: ab EUR 2,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3547711363, Erscheinungsdatum: Februar 2008 |
5 Kundenrezensionen:Nichts für mich 2 von 5 PunktenElja ist die Tochter des Anführers der Jarostnye, eines Kosakenvolks, und hat als solche von klein auf gelernt zu kämpfen, denn bei ihrem Volk ziehen Männer und Frauen gleichberechtigt in die Schlacht. Doch eines Tages kam es zum Zerwürfnis zwischen ihr und dem Vater, und sie zog ans Schwarze Meer, um sich dort in einer Schenke zu verdingen. Nun holt die Vergangenheit sie wieder ein: Andrej, Ziehsohn und designierter Nachfolger ihres Vaters, nachdem Eljas Bruder gestorben und sie selbst verschwunden ist, taucht in Chulyschni auf, um sie wieder nach Hause zu holen. Widerstrebend folgt sie ihm und stellt entsetzt fest, dass der Vater von ihr eine Heirat mit Andrej erwartet. Und noch etwas entdeckt sie: auch sie verfügt über die Gabe, die schon ihre Mutter und Großmutter besaßen - sie kann in die Träume anderer Menschen eindringen und diese beeinflussen ... Russland liegt mir als Schauplatz historischer Romane nicht unbedingt, aber eine ausgeklügelte Story mit gutem Personal und ein mitreißender Schreibstil können das durchaus wettmachen. Leider ist das Katerina Timm überhaupt nicht gelungen. Keine einzige Figur hatte für mich so viel Profil, dass sie mir sympathisch geworden wäre oder mich auch nur wirklich interessiert hätte. Die Zusammenhänge und die Beweggründe für die Handlungen der Figuren haben sich mir nicht erschlossen, manches fand ich regelrecht unlogisch und die Traumgeschichte konstruiert und deplaziert in einem historischen Roman, der an sich realistisch sein soll. Sehr störend für den Lesefluss erwies sich außerdem, dass sehr viele spezifische Begriffe verwendet, aber meist nicht erklärt wurden (und wenn, dann in holpriger Weise mitten im Text). Ein Glossar oder erläuternde Fußnoten hätten das in viel eleganterer Weise gelöst. Das Buch hat mich in zunehmendem Maße erst gelangweilt und dann genervt, so dass ich die letzten 70 Seiten nur noch quergelesen habe. Ohne das Gefühl, irgendwas verpasst zu haben ... Spannender Mix aus Action und Loevstory mit einem Schuss Esoterik! 4 von 5 PunktenEs ist eine fremde Welt in die uns die Autorin führt. Eine Welt in der Mord und Liebe befremdlich eng beieinander liegen. Die Welt - der Titel verrät es bereits - der wilden und blutrünstigen Kosaken der südrussischen Steppe. Und Katerina Timm führt uns zurück in die Zeit um 1600, als die Kosakenfrauen an der Seite ihrer Männer gegen Feinde kämpften und ein Menschenleben wenig bedeutete. In dieser Umgebung wächst Elja als Tochter eines Atamans, eines Kosakenführers, auf. Nach dem Tod ihrer Mutter flieht sie jedoch vor der Grausamkeit ihres Vaters Rurik. Als der nach einigen Jahren Andrej, einen jungen Gefolgsmann schickt, weil er angeblich nicht mehr lange zu leben habe, kehrt sie zurück. Sie heiratet Andrej auf Wunsch des Vaters. Doch schon bald entdeckt sie sein falsches Spiel und den Verrat ihres Mannes und flieht erneut. Sie führt mit ihrer Tochter ein unabhängiges Leben bis Olena, ihre Jugendfreundin, auftaucht und vom Tod Andrejs berichtet. Aber Elja, die von ihrer Mutter die Gabe erbte, die Träume anderer Menschen zu lesen und zu beeinflussen, spürt, daß er nicht tot ist. Schließlich finden sie ihn völlig vernachlässigt und mit Drogen vollgepumpt gefangen in einem Bordell. Nach seiner Rettung entwickelt sich die Handlung zu einem kriegerischen Szenarium der Kosakenkämpfe, in dem auch Andrej mehrmals in große Gefahr gerät, bevor er und Elja mit der Tochter Marusja endgültig zueinander finden. Die Handlung ist ein spannend zu lesender Mix aus Action und Love Story mit einem Schuß Esoterik, der gegen Ende etwas abflacht. Vielleicht nicht unbedingt eine Lektüre für einen Sommertag, eher für einen diesigen Herbstabend. (4,5* von 5*) (I) Der Lesetipp von Lady`s Lit Am Schwarzen Meer 5 von 5 PunktenMit einem umwerfenden Schreibstil nimmt uns die Autorin mit auf die Reise in ein für Historische Romane unbekanntes Land: Zu den Ufern des Don. Facettenreich erzählt sie die Geschichte von Elja und Andrej, über Sitten und Gebräuche, über Abgründe der menschlichen Seele, über Irrungen, Unverständnis und Leid. Spannende, ereignisreiche Wendungen würzen die Handlungen ebenso wie sinnliche Szenen. Es gelingt ihr hervorragend, den psychischen Krüppel Andrej zu zeichen, den ich schnell ins Herz geschlossen habe ob seiner Unzulänglichkeiten. Elja's Traumzeit ist gut vorstellbar und glaubwürdig erzählt und ich habe zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, mich in einer Fantasiewelt zu befinden. Einzig ein Glossar wäre wunschenswert. Pures Lesevergnügen für schöne Stunden, bitte mehr davon! Ein schöner Roman, aber zu brutal 3 von 5 PunktenDoch, dieser Roman ist spannend - ich habe ihn fast in einem Rutsch vom Anfang bis zum Ende durchgelesen. Timm gelingt es, von der exotischen Welt der Kosaken, den Gerüchen, Gebräuchen, Gesängen ... so dicht und detailliert zu erzählen, dass man manchmal meint, man müsste nur die Hand ausstrecken, schon wär man mittendrin ... Das würde ich aber schön bleiben lassen. Denn diese Welt ist grausam - ein bisschen zu grausam für meinen Geschmack. Und auch die Heldin selbst hat schon gemordet und sieht, wenn es der Sache dient, einer Folterung ungerührt zu. Das mag stimmig sein in dieser Umgebung; es passt nur leider nicht zu Hauptfigur. So skrupellos ist die Kosakenbraut nicht - als sie mitansehen muss, wie Männer ihres Vaters eine Frau vergewaltigen, hat sie genug und verlässt ihre Heimat. Sie kehrt zurück, aber nur für kurze Zeit; die Intrigen ihres Vaters treiben sie wieder fort. Alles sehr nachvollziehbar - doch wirkten dagegen die ganzen Grausamkeiten wie bloßes Kolorit, und das hat mir nicht gefallen. Und vom Traumthema hatte ich mir mehr versprochen. Trotzdem - ein schöner Roman, den ich auch schon ein paar Mal verschenkt habe. da will mann doch wissen, wie's weiter geht 4 von 5 PunktenSpannen, interessant, fremdartig - der Durchschnitts-Belletristikleser weiß im Allgemeinen ja nicht unbedingt viel über Kosaken und über Russland vor 400 Jahren. Dieses Buch zeichnet in farbigen "Wortbildern" Menschen, Weite, Steppe, Patriarchat, Strenge, Gehorsam - und trotzdem freies Frauenleben. Aus Liebe, Leidenschaft, Betrug, Verrat, Kampf und Mut sind die Handlungsstränge dieses Buches geflochten und bieten durchwegs gute Unterhaltung. Das Eindringen der Protagonistin in anderer Leute Träume ist meiner Meinung nach nicht unbedingt als "im Alltag nachahmenswert" anzusehen :) führt aber durchaus in einen Bereich denkbarer Möglichkeiten. Nichts ist spannender als die Psyche eines Menschen zu erkunden! |
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1970. Süddeutsche Zeitung WM-BibliothekGebundene Ausgabe von Süddeutsche Zeitung / BibliothekAngebote bei Amazon: ab EUR 3,22 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3866151586, Erscheinungsdatum: Februar 2006, Auflage: 1., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Sehr gutes Fußball-Buch 5 von 5 PunktenDie WM-Bände der SZ(habe alle),sind hervorragend.Hier werden auch kritisch,Dinge außerhalb der WM beleuchtet,z.B. die große Armut in Mexiko usw..Auch wie die Menschen überhaupt in diesem Land lebten und leben.Die Berichte sind packend.Die Foto's sind gut.Ein ausgezeichneter Statistik-Teil.Nebenbei auch noch ein Nachschlagewerk,schlechthin.Selten ein schöneres Fußball-Buch gelesen.Die eher links-liberale Süddeutsche Zeitung schreibt nicht auf Revolverblatt-Niveau. Kompliment an die SZ! 5 von 5 PunktenMit der WM-Serie ist der Süddeutschen Zeitung ein großer Wurf gelungen. Ich freu mich auf jeden weiteren Band. Schöne Bilder, tolle Storys auf hohem sprachlichen Niveau, viel Background, viel Unterhaltung ... für den Preis einfach PERFEKT! Die Fußball-WM kann kommen, die restlichen Bände bitte bitte auch. Mein Lieblingsband bisher: "1966" habe ich in wenigen Tagen verschlungen, 2. Platz: "1970". Weitere Fußallklassiker: "Fever Pitch" von Nick Hornby oder aber (wenig Fußball, mehr Krawalle, aber trotzdem saugut) "No ilores, Weine nicht, mein Schatz" von André Pilz! Einfach klasse ! 5 von 5 PunktenWer sich an diese wunderbare Weltmeisterschaft erinnern kann, schwärmt noch heute von den tollen Spielen. Vollkommen zurecht wird sie als die beste WM aller Zeiten gepriesen. Durch das hervorragende Buch der SZ zur WM 1966 neugierig geworden, habe ich mir auch dieses WM-Buch gekauft und bin total begeistert. Die Schilderungen, Fotos, Anekdoten und Beurteilungen aus heutiger Sicht sind einfach genial gut und packend. Das beste was es ohne Frage zu dieser WM zur Zeit auf dem Markt gibt. Best is Best! 5 von 5 PunktenDies ist tolles Buch, und für den Preis quasi geschenkt! Die SZ beweist mit dieser WM-Serie, warum ihr Sportteil der beste ist. Das Buch ist informativ, orginell und manche Artikel einfach Weltklasse. Vor allem der, über einen Spieler, der nie bei einer WM war: George Best. Überhaupt auf die Idee zu kommen, ihn in diesem Buch zu berücksichtigen, zeigt das orginelle Denken der SZ. Und der Text macht einem eine Gänsehaut. Best is Best. Super-Buch zur besten WM 5 von 5 PunktenDas Buch der Süddeutschen Zeitung zur Fußballweltmeisterschsft 1970 picke ich mir zunächst einmal stellvertretend heraus für alle anderen bislang erschienenen Bücher dieser WM-Bibliothek. Jedes dieser Werke verdient locker 5 Sterne, vor allem im Vergleich zu dem, was sonst so - speziell in diesem Jahr - zum Thema Fußball-WM auf den Markt kommt. Die Serie ist beginnend mit dem Einband bis in die letzte Zeile hinein sorgfältig und liebevoll aufgemacht, bringt die wesentlichen Aspekte jeder WM zielsicher auf den Punkt, beleuchtet dabei interessante und vielleicht bislang weniger bekannte fußballerische Anekdoten und stellt das ganze auch noch in den poltischen und gesellschaftlichen Kontext der jeweiligen Zeit. Dazu kommen wunderbare Fotos und die wichtigsten statistischen Angaben zu den Spielen. Hinsichtlich der nüchternen Ergebnisse erfährt man - wie wohl auch nicht anders zu erwarten - nichts Neues, aber selbst wer glaubt, eigentlich schon alles über Fußball gelesen zu haben, wird immer wieder über Dinge stolpern, die er so nicht gewusst oder bislang aus einem ganz anderen Blickwinkel gesehen hat. Hier waren und sind Profis am Werk, denen man ihre Begeisterung für den Fußball in jeder Zeile anmerkt. Ich freue mich jetzt schon auf die noch kommenden Bände, die in den nächsten Monaten erscheinen werden und am Ende zu einer "runden" WM-Bibliothek führen! Zu diesem Buch selbst: Völlig zu Recht stellt die SZ fest, dass dieses die schönste und gelungenste WM aller Zeiten ist und auch in ferne Zukunft sein wird. Selbst wenn im Vergleich zu heute der Fußball anno 1970 etwas betulich und wenig dynamisch wirkt, wird sich jeder, der damals dabei war, an die unglaubliche Dramatik nicht nur der deutschen Spiele erinnern können. Natürlich stehen aus deutscher Sicht die Spiele gegen England und Italien als Highlights da, aber auch die Vorrundenspiele gegen Bulgarien mit dem alles und alle überragenden "Stan" Libuda und gegen Peru mit Gerd Müllers Hattrick sind unvergessen. Dazu kommen die Spiele der Brasilianer, vor allem das Hinrundenspiel gegen England und natürlich das Finale gegen Italien mit Pelé auf dem absoluten Höhepunkt seiner Karriere. Eine Reihe weniger guter Spiele vergisst man da gerne und schnell. Was leider auch vergessen worden ist, ist die Tatsache, dass mit Wolfgang Overath, der heute kaum Erwähnung bei der Nennung der wichtigsten Fußballer findet, ein Deutscher von brasilianischen Journalisten zum besten Speieler des Turniers gewählt worden ist! Hinzu kommt die enthusiastische Begeisterung des mexikanischen Publikums und natürlich der Umstand, dass damals erstmalig das Farbfernsehen live vom anderen Ende der Welt berichtete, was die Sache noch zusätzlich reizvoll machte. All dieses wird durch das vorliegende Buch, das ich - genauso wie alle anderen aus dieser Reihe - hier noch einmal besonders lobend hervorheben möchte, in wunderbarer Weise in Erinnerung gebracht. |
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Das Elf-Minuten-Mädchen von Mariana Brasil, Anna ThalbachAudio CD von Bastei LübbeAngebote bei Amazon: ab EUR 1,74 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3785733267, Erscheinungsdatum: 2007, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Eine fremde Welt 3 von 5 PunktenKein großartiges Hörbuch, aber interessant allemal. Die Brasilianerin MARIANA versucht ihr Glück in der Prostitution in europäischen Ländern. Sie beschreibt ihre Höhen und Tiefen, ihre Schicksalsschläge und ihren Ausstieg aus dem Milieu. Ganz ohne Scheu erzählt sie von ihrer Arbeit und dem Lebensweg vieler ihrer Kolleginnen. Die halbe Wahrheit 3 von 5 PunktenVorab sei es gesagt: Es handelt sich weder um Pornographie noch um eine Sexbeichte. Leider auch nicht um den Lebensbericht, der es sein soll.Sprache kann auch dazu dienen, etwas zu verschleiern. Viele fremde Lebensgeschichten sind als Füllstoff eingeschoben. Die erhellenden Stellen sind eher rar, aber vorhanden. Sie zeigen eine masslose, habgierige, berechnende und rücksichtslose Frau, die alles verlangt und das meiste verliert. Männern werden Rollen zugewiesen die sie zu erfüllen haben. Wenn überhaupt, ist die Frau das Opfer ihrer Gefühle, eigenen Beschränkheit und des Schicksals. Die Männer, die sie lieben, wenden sich alle von ihr ab. Sie betrügt und belügt sie alle.Wehe dem, der ihr verfällt. Das Leben der Mariana Brasil 5 von 5 PunktenPaulo Coelho mit seinem Weltbestseller "Elf Minuten" ist Literaturfreaks ganz sicher ein Begriff, und die Entstehungsgeschichte sicher zum Teil auch. Es ging darum, das Mariana Brasil auf sich aufmerksam machte, sie hielt ein Schild hoch beim Literaturfestival in Mantua, worauf stand: »Lassen Sie meinen Traum wahr werden und widmen Sie mir eine Minute Ihrer Zeit« Dieses Schild sollte Paulo Coelho zu seinem Weltbestseller inspirieren. Nun hat Frau Brasil ihre eigene Geschichte herausgebracht, und wer "11 Minuten" gelesen hat, der wird natürlich sehr interessiert sein an der Hintergrundgeschichte von Mariana Brasil. Ich habe das Buch verschlungen und warum das so war, werde ich euch jetzt in meiner Rezi beschreiben. Inhalt und Gliederung: Das Buch ist in: Vorwort 16 Kapitel und Nachwort (Der schmale Grat zwischen geistiger Klarheit und Wahnsinn) gegliedert, wobei die einzelnen Kapitel jeweils mit Datum, Ort und Überschrift versehen sind. Innerhalb der Kapitel gibt es immer noch weitere Überschriften, die den Text vom Inhalt der Geschichte gliedern. kurzer Inhaltsabriss: Das Vorwort ist von Mariana Brasil und beschreibt ihre Gedanken, warum sie das Buch schrieb und wie das Treffen mit Paulo Coelho verlief. Die Geschichte beginnt bei ihrer Kindheit und dem Leben in einer Familien mit 8 Familienmitgliedern, die in armen Verhältnissen lebte. Sie wurde schwanger und war noch sehr jung. Um das Kind ernähren zu können, musste sie Geld verdienen, sie verkaufte sich und ihren Körper, es blieb ihr nichts anderes übrig. Dann geht es weiter in der Schweiz und die Prostitution spielt immer eine vorherrschende Rolle in ihrem Leben, sie gerät immer weiter hinein. Sie ist eine Hure, aber sie hat Gefühle und ist eine Frau, die fühlt und auch glücklich sein möchte. Sie hat Träume, die sie für sich und ihre Kinder erfüllt haben möchte. Und all diese Gefühle und Träume und das "wahre und reale" Leben beschriebt sie so herzergreifend und authentisch, dass man als Leser total gefesselt ist von dieser kraftvollen und mutigen Frau, die für ihre Kinder so viel tut, so wenig an sich denkt und das Leben, welches für sie wahrhaft kein Zuckerschlecken ist, meistert. Sie schreibt äußerst emotionsgeladen und als Leser spürt man, wie sie beim Schreiben ihr Leben hat Revue passieren lassen. Es geht an die Nieren und auch der Leser kann sich der Faszination nicht entziehen. Man fühlt, leidet und lacht mit ihr und kann sich, aufgrund der wunderschönen bildhaften Schreibweise alle Orte, Begenheiten und Personen sehr gut vorstellen und damit identifizieren. Das Buch ist keine Anklage gegenüber der Härte in ihrem Leben, gegenüber die Prostitution oder den Männern, die sich benutzten, wie auch immer, sie schreibt trotz aller Emotionen ihre Geschichteauf jeden Fall sehr geistreich und brauch sich keinesfalls hinter Coelho verstecken, und sie schreibt zwar von Herzen aber auch realistisch. Als Leser erfährt man viel aus der Welt der Prostitution und der Hintergründe, aber auch viel über die Menschen, die mit ihr und von ihr leben. Der große Paulo Coelho sagte zu Mariana Brasils Buch : »Ihre Worte sind leise, doch sie durchdringen uns mit aller Macht. Vertraut, intensiv und gewinnend führen sie uns in die Hölle, der wir auf der Suche nach uns selbst begegnen, aber auch zum Paradies der Liebe.« Und dies ist doch wahrlich ein Kompliment. Mariana Brasil schreibt sehr bildhaft und verwendet die Ich-Schreibweise und viele erklärende Adjektive, sowie auch die wörtliche Rede, was das Ganze sehr realistisch erscheinen lässt, man kann sich als Leser sehr in die Geschichte vertiefen und die Vorkommnisse miterleben. kurze Leseprobe: Clara kehrte beschwingt aus ihrem Urlaub zurück, sie erwartete ein Kind von Franco und sah einfach umwerfend aus. Meine Freundin war vor Glück völlig aus dem Häuschen, Franco hatte es in Brasilien sehr gut gefallen und er begrüßte mich sogar auf Portugiesisch. Claras Anwesenheit tröstete mich ein wenig. Es tat gut, sie so strahlend und mit dem Leben in Einklang zu sehen. Aber ich war sehr traurig und fühlte mich verlassen. Ich malte mir scshreckliche Dinge aus, wenn ich an Lorenzos gesundheitliche Probleme dachte ... Die Autorin: 1966 wurde sie in Parana in Brasilien geboren und wuchs in Sao Paulo auf. Ihr Leben ging weiter in der Schweiz und in Italien, wo sie noch heute lebt. Sie schrieb schon immer ihre Erlebnisse in einem Tagebuch auf. Sie engagiert sich für die Rechte der Frau auf nationaler und internationaler Ebene. Zusammenfassend ist dieses Buch eine sehr zu Herzen gehende realistische Biografie einer mutigen Frau und Mutter, ein Leben in bildhaften Worten. Ich empfehle es sehr. Keine Literatur 1 von 5 PunktenMan muss dieses Buch nicht mit dem fast gleichnamigen von Coelho vergleichen um zu sagen, dass es sich nur schwer in die Kategorie "Literatur" einordnen lässt. Kindliche Ausdrucksweise, Abergläubigkeit, nicht nachvollziehbare Naivität im erwachsenen Alter: das sind Merkmale, die beim Hören dieses Buches präsent sind. Die Wahl der Sprecherin verstärkt deren negative Wirkung: Frau Thalbach liest belehrenhaft und monoton. Ein insgesamt misslungens Werk. zuviel sagen wollen 2 von 5 PunktenGenerell fand ich das Buch eher enttäuschend. Es ist teilweise zusammenhangslos und etwas wirr, zu viele Namen, die sich kein Mensch mehr merken kann - man verliert bald den Überblick. Die Sprache ist literarisch nicht gerade sehr anspruchsvoll - das liegt aber nicht unbedingt daran, dass sie vulgär wäre. Sie versucht durchaus, mit geflügelten Worten das Buch aufzupeppen, aber die poetische Intention schlägt meiner Ansicht nach fehl. Grundsätzlich ist die Protagonistin mir zu abergläubisch und überhaupt zu gläubig, vieles wird auf das Schicksal geschoben oder durch den Glauben gerettet. Das wirkt sich auch auf den Ausdruck aus. Vor allem will sie aber unbedingt das Leben bzw. die Schicksale von ca. 20 Prostituierten in ein Buch pressen, wobei natürlich ihres der Hauptstrang der Geschichte bleibt, aber ich fand das erstens - wie schon erwähnt - etwas unübersichtlich, zweitens zu gut gemeint. Hätte man sich auf nur ihre Biografie, oder vielleicht eine oder zwei andere Personen konzentriert, wäre wohl mehr drin gewesen. Zu Gute halten kann man dem Buch eigentlich nur den grunsätzlich interessanten Inhalt und gewisse Informationen über bzw. Beschreibung von Erfahrungen aus dem Mileu. |
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Vanille. Die besten Rezepte mit der kostbaren SchoteBroschiert von Lardon MediaAngebote bei Amazon: ab EUR 1,25 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3897697254, Erscheinungsdatum: Februar 2006, Auflage: 1., Aufl. |
3 Kundenrezensionen:Sehr schònes Buch 4 von 5 PunktenDas Buch hat sehr schòne Bilder enthalten, die Rezepte werden einfach super lecker. Das einzig dumme an diesem Buch ist, dass man eine jede Menge Vanilleschoten kaufen muss und diese sind relativ teuer. Für Freunde der "süßen" Sachen 4 von 5 PunktenEin schönes handliches Buch, sehr übersichtlich gestaltet nach Getränken, Kuchen oder Soßen. Fast jedes Rezept mit Bild. Einziger Nachteil und deshalb nur 4 Sterne ist die Verlagsbeschreibung. Hier wird ausgeführt, dass die Vanille nicht nur in Süßspeisen und Desserts ihre Verwendung findet. Diese Beschreibung ist zwar nicht ganz falsch, da auch Getränke und Gebäck im Buch enthalten sind, aber erwartet hatte ich bei dieser Beschreibung auch Rezepte, die eben nicht typisch für die Vanille sind, z.B. Fleisch-, Fisch- oder Gemüsegerichte. Ansonsten ein schönes und anschauliches Buch nicht nur für Vanillefans. Einfach lecker!!! 5 von 5 PunktenTolle Rezepte mit der leckeren Schote - und alle leicht zuzubereiten. Für Kenner und Freunde der Vanille ist dieses Buch sehr zu empfehlen. Absoluter Kauftipp!!! |
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Sitzplätze im Garten von Rosa WolfTaschenbuch von BLV Verlagsgesellschaft mbHAngebote bei Amazon: ab EUR 1,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3405157595, Erscheinungsdatum: Februar 2000, Auflage: 2., durchgesehene Auflage 2000 |
3 Kundenrezensionen:Sitzideen für den Garetn 4 von 5 PunktenDas Buch ist toll im Aufbau,verständlich geschrieben.Es kann Jedermann die Anregungen umsetzen. Man kann ohne viel Schnick Schnack gleich anfangen. Sitzplätze im Garten 5 von 5 PunktenEin umfangreiches Taschenbuch mit allem was der Gartenplaner bedenken muss. Es ist gut bebildert und bereitet einen überschaubaren Eindruck über die Gartenplanung. Die Planung eines Sitzbereiches - inklusive der Pflastermöglichkeiten - wird eindrucksvoll geschildert. Gute Tipps 4 von 5 PunktenOb man den Garten komplett neu macht,oder nur einige Ecken; Es sind gute Tipps von Anfang bis Ende!! |
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Der Italiener an meiner Seite von Petra ReskiGebundene Ausgabe von Droemer/KnaurAngebote bei Amazon: ab EUR 2,99 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3426273853, Erscheinungsdatum: März 2006 |
5 Kundenrezensionen:Eine Liebeserklärung an Venedig und einen Italiener mit Eigenarten 4 von 5 Punkten"Mal ehrlich, welche Frau träumt nicht insgeheim davon, einen Italiener an ihrer Seite zu haben?" So steht es auf dem Cover des spritzigen Romans von Petra Reski. "Vor siebzehn Jahren ist mir in Venedig ein Italiener zugelaufen. Ich war beruflich in der Stadt und entschlossen, Venedig für überschätzt zu halten. Seitdem haben wir uns nicht mehr getrennt. Der Italiener und ich und Venedig." Mit diesen Worten beginnt die Autorin ihre italienische Geschichte: das Portrait einer ungewöhnlichen Stadt und eines besonderen Südländers. Humorvoll und herzerfrischend skizziert die ehemalige Redakteurin mit guter Beobachtungsgabe all jene Menschen, die in ihrem Buch vorkommen, sowie die Besonderheiten der Lagunenstadt Italiens. Sicherlich stecken neben Verallgemeinerungen auch Vorurteile und überzeichnete Klischees in der Erzählung; aber genau das macht zugleich den Charme der Geschichte aus. Ich mußte beim Lesen oft schmunzeln und habe den Italiener auf den gut 200 Seiten einfach lieb gewonnen. Auch wenn Petra Reski ihre Hauptperson namenlos läßt, und ihn durchgängig nur "der Italiener" nennt, beschreibt sie seine Eigenheiten trotz gelegentlicher Ironie immer mit einer liebenswerten Zärtlichkeit und läßt keinen Zweifel daran, dass er eben ein ganz spezieller Typ ist. >Der Italiener an meiner Seite< schaffte es, dass ich lächelnd an meinen letzten Venedig-Besuch dachte und mich gut unterhalten habe. Die Geschichte ist herrlich leicht zu lesen, zugleich sprachlich witzig. Was will man mehr? - Außer vielleicht einen Italiener, der einem liebevoll das Haar aus dem Gesicht streicht ... enttäuschend 1 von 5 Punktenalso, ich kann dieses buch beim besten willen nicht weiterempfehlen. die geschichte kommt völlig emotionslos daher. die art und weise wie die autorin von "ihrem italiener" spricht deutet wirklich nicht auf eine romanze und schon gar nicht auf eine langjährige liebesbeziehung hin. leider bekommt "der italiener" bis zum ende des buches weder einen namen noch konturen, unter denen man sich sein wesen ausmalen könnte. um ehrlich zu sein, war ich von dem buch total enttäuscht und zwischendurch immer in versuchung es gar nicht zu ende zu lesen. ich habe tapfer durchgehalten, muss aber leider sagen, dass das das schlechteste buch ist, das ich bisher gelesen habe. tut mir leid, frau reski! Überraschend! 4 von 5 PunktenEine Frau reist nach Venedig und obwohl sie beschlossen hat, es nicht zu mögen, verliebt sie sich in die Stadt und in einen Italiener, pardon, Venezianer. Was dann weiter erzählt wird, meint der Eine oder Andere sich an den Fingern abzählen zu können. Das Übliche eben, lustige Anekdoten, lustige Italiener, schöne Erlebnisse und viel Pasta und Pizza, am besten mit ganz viel Tomaten. Wer aber mit Petra Reski nach Venedig reist, wird schnell feststellen, alles Vorhergesehene, all das Typische von Pizza, Pasta und Amore, bleibt aus. Stattdessen tritt ein Italiener an ihre Seite, den man als ein wenig schrullig bezeichnen kann, schon alleine wegen seiner Abneigung zu Tomaten, Espresso und Städten, die nicht am Wasser liegen. Petra wartet auf den Italiener, der sich auf einer Hausversammlung mit seinen Nachbarn rumärgern muss. Ihr Blick schweift über den Markusplatz und sie lässt sich völlig von seinem pulsierendem Treiben leiten, schwelgt in Erinnerungen und bringt den Leser auf eine Reise. Sie beginnt in Italien, führt in die DDR, nach Hamburg und sogar China. Sie zeigt ein Portrait einer Stadt, beleuchtet sie neu und aus einem Touristenparadies wird etwas ganz zauberhaftes. Zusammen mit Petra und ihrem Italiener lernen wir etwas über die venezianische Küche, wie man Wohnungen renoviert und sich Quittungen auf einem Postamt erkämpft. Wir lernen Menschen kennen, die nicht der typischen Postkartenidylle entspringen. Es ist kein dickes Buch, das braucht es auch nicht. Petra Reski schafft es ganz nebenbei ihre Geschichte und ihren Italiener zu beschreiben, die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und vom Magazin Stern genauso zu erzählen, wie von dem Uhrenmann aus dem Glockenturm. Es ist eine feine Ansammlung an Anekdoten und eine Sammlung von besonderen Menschen. Dabei ist die Art und Weise in der sie das Buch schreibt nicht zauberhaft oder blumig. Sie beschreibt das eigentlich alles ziemlich trocken, manchmal ein wenig motzig, besonders an Stellen, wenn sie ein wenig mit ihrem Italiener schimpft, aber die Art und Weise in der sie es schreibt, ist dabei vollkommen passend. Es ist kein Buch, dass einem eine heile, schöne Welt vorgaukelt, in die Touristen sich ab und an flüchten. Es ist ein Buch über eine Stadt. Es ist ein Buch über Venedig, genauso wie ihre Bewohner. Es ist ein Buch, das den Leser zum Lachen bringt. Besonders, wenn man sich vorstellt, dass der Italiener nicht verstehen kann, warum Petra die Wiedervereinigung so kalt lässt, denn in Italien würde man Wochenlang feiern und weinen. Einige Seiten später aber, zieht er dann mit seinem Kellner über die Bewohner der Toskana her. Der Italiener an meiner Seite ist ein ehrliches Buch, das aber auch manchmal zeigt, dass die Autorin selber noch nicht wirklich angekommen ist, denn anders kann man sich die "ewige" Betonung von "Der Italiener" nicht erklären. Dennoch ist es ein schönes Buch und es zeigt ein typisches Italien, pardon, ein typisches Venedig. Fade 1 von 5 PunktenAlso mir ist da der tollpatschige Schwiegervaterroman aus Italien von Jan Weller lieber. Dieses Buch von Petra Reski kann ich absolut nichts abgewinnen. Da ich selber ( 37 Jahre ) mit einen Italiener verheiratet bin und Italien vom Brenner bis Catania kenne ( wirklich kenne )muss ich sagen, das Frau Reski wahrscheinlich über Venedig nie hinausgekommen ist. Der Schreibstil ist unpersönlich, diese Anrede " der Italiener " finde ich völlig daneben.Die Geschichte fesselt in keiner Weise man fühlt sich nicht mittendrin. Da kommt einfach nichts rüber beim Leser. Wenn ich ein Buch lese muss ich das Gefühl haben mitten im Geschehen zu sein. In diesen Buch fehlt es an allen. Handlung, Spannung, Humor. Für mich ein Buch zum einschlafen. Wie gesagt, dass ist meine PERSÖNLICHE Meinung. Der Italiener an meiner Seite. 4 von 5 PunktenDas Buch ist kurzweilig geschrieben. Ich hatte viel Spass und hab es quasi verschlungen. Wer schon ein paar Mal in Italien war, stellt die eine oder andere Gemeinsamkeit fest. |
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Dead Man River von George R. R. MartinGebundene Ausgabe von Fantasy ProductionsAngebote bei Amazon: ab EUR 4,55 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3890645291, Erscheinungsdatum: Februar 2006 |
5 Kundenrezensionen:Kein schnulziger Vampirroman 5 von 5 PunktenIst schon eine Weile her, daß ich "Fiebertraum" gelesen habe. Noch vor dem großen Erfolg Martins mit der Saga von Eis und Feuer. Über das Buch ist hier schon viel geschrieben worden, deshalb halte ich es kurz: die Vampire hier haben nichts mit den romantischen Vampiren aus der Twilight-Reihe gemein. Nach einer kurzen Anlaufzeit ist das Buch packend und spannend geschrieben. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, bis ich durch war! Romantischer Vampirroman vor exotischer Kulisse und mit einigen Längen versehen 2 von 5 PunktenAbner Marsh ist Flußschiffer und wird scheinbar vom Unglück verfolgt. Als jedoch der geheimnisvolle Joshua York ihn sein Leben tritt und ihn die Partnerschaft beim Bau eines neuen und besseren Dampfers anbietet, scheint es wieder mit ihm bergauf zu gehen. Doch Joshua verhält sich merkwürdig. Er trinkt ein merkwürdiges Getränk, geht nur bei Nacht raus und seine blasse Haut zeugt auch nicht davon, dass er gesund zu leben scheint. Langsam aber sicher kommt es auch Abner merkwürdig vor und er beginnt seinen neuen Partner nachzuspionieren. Schnitt. Perspektivenwechsel. Sour Billy ist ein widerwärtiger Mensch, der für seinen Herrn "Dämon" Julian so gut wie jede Drecksarbeit erledigt, worunter es auch fällt den heimischen Besitz zu verkaufen und dann mit einem jungen Mädchen als "Frischfleisch" nach hause zu kommen. Nach eindringlichen Einreden,ist der Dämon jedoch auch bereit das zerfallene Domizil zu verlassen und weiterzuziehen. Es ist klar, dass diese düstere Truppe bald auf Abner Marsh und Yoshua York treffen wird. Die Erzählperspektive des Buches schwankt zwischen den beiden Darstellern, wobei Abner, als eindeutiger Symphatieträger, Billy(der auch kein sonderlich interessanter Charakter ist) nahezu ins Aus stellt. Es sei an dieser Stelle schon Folgendes verraten: Dämon Julian und Joshua York sind Vampire. Bei ihrer Charakterisierung geht Martin keine Experimente ein und stellt die beiden Kontrahenten einerseits als romantische Träumer und andererseits als blutrünstige Bestien dar, wie man es aus anderen Büchern kennt. Seine Versuche den Figuren etwas Tragisches anzuhängen scheitert auch daran dass beide zu ewig langen Monologen neigen, die mit ihrer Länge die Nerven des Lesers strapazieren und auch die Symphatie für die Helden des Buches entschwinden lassen. Wenn dann auch noch die Geliebte einer der Figuren sich als eine der größten literarischen Nervensägen, die der Rezensent jemals im gedruckten Wort kennenlernte, entpuppt könnte man auch den Wunsch verspüren das Buch beiseite zu legen, was sich auch nach der Hälfte des knapp über 400-Seiten starken Werkes nur verstärkt sobald die Handlung eine Wendung nimmt und sich vieles recht zäh zu lesen beginnt. Allerdings liest sich das Buch trotz aller Kritikpunkte immer noch sehr flüssig und kann auch zwischendurch ohne viel Anstrengung gelesen werden und man findet recht schnell wieder in die Handlung rein. Ein weiterer Pluspunkt ist das, für Vampirromane, sehr exotische Setting das den Leser in die 50er des neunzehnten Jahrhunderts von Amerika befördert und den romantischen Touch der Sümpfe New Orleans und seiner Umgebung nutzt, um eine eigene Art von Atmosphäre zu erzeugen, die zugegebenermaßen auch gelegentlich erscheint, aber bei weitem nicht ausreicht um über die schwache zweite Hälfte des Buches hinwegzutäuschen. Ich bin nicht allzu begeistert. 3 von 5 PunktenZum Inhalt wurde hier schon genug gesagt. Deshalb möchte ich nicht noch mehr diesbezüglich schreiben. Richtig ist, dass es sich eben nicht um einen schnulzigen Vampirroman handelt, das ist auch gut so. Ein actiongeladener Thriller ist das Werk ganz klar auch nicht. Interessant finde ich die Anmerkung im Klappentext, das Buch sei eine Mischung aus Stephen King und Mark Twain. Wobei die Beschreibungen von Landschaft und Verhältnissen tatsächlich viel an Tom Sawyer oder Huckleberry Finn erinnern. Die Vampirgeschichte ist ziemlich düster und stellenweise auch recht blutig ausgearbeitet. Es scheint für einen Leser geschrieben, der noch etwas Anspruch hat und eben nicht nur auf Schlager in Bücherform steht oder nach endlosem Gemetzel lechtzt. Ich werde aber das Gefühl nicht los, dies scheine eben auch nur so. Mir kommt der Erzählstil, den ich vom Lied von Eis und Feuer so gar nicht kenne, dann doch ganz schön überladen vor. Hier einmal ein Beispiel: "Aber er war auch nicht blind - der Himmel war heiß und erstickend, und im Westen baute sich ein Gewitter auf, ein mächtiges, ein Unwetter, der Sturm den Dan Albright schon vor 2 Tagen gerochen hatte. Und die Dampfer legten ab, einer nach dem anderen, Dutzende, und während Marsh ihnen nachschaute, wie sie sich flußaufwärts entfernten und in den wabernden Hitzewellen verschwanden, fühlte er sich immer einsamer, als ob jedes Dampfschiff, das in die Ferne strebte, ein kleines Stück von ihm mitnähme, einen Teil seines Muts, ein Bruchstück seiner Sicherheit, einen Traum oder eine winzige verzweifelte Hoffnung." Ein Gewitter wird doch nicht "gewittriger", wenn man es mit ähnlichen Aussagen einfach immer wiederholt. Da wurde zum Teil fleißig aneinandergeschachtelt und mit anderen Worten einfach wieder das Gleiche gesagt. Das geht dann manchmal über Seiten so. Ich fragte mich partiell - wann hört der endlich auf und kommt zur Handlung zurück? Natürlich ist das nicht ständig der Fall, kommt aber so häufig vor, dass ich es als störend empfand. Ich ärgere mich nicht das Buch gelesen zu haben, es ist sicherlich nicht schlecht. Es gibt aber auch sehr viele Werke, die mir deutlich besser gefallen haben. Gute Story + schöne Spielebene + Überraschungen = top Unterhaltung mit Weltklasse-Epilog 5 von 5 PunktenIch bin rundum zufrieden! Eines vorweg: ich kann das Buch nicht vor dem Gesamtwerk des Autors beurteilen oder einordnen. Habs für 1? (ungelesen...!) in der Kram-Kiste der Stadtbücherei entdeckt; ich fand das Cover ansprechend, hab dann die Rückseite gelesen - und sofort zugegriffen! Vampirgeschichten sind doch ganz okay, darf halt nur nicht zu kitschig, blutig oder schnulzig werden. Komm mir nicht mir sonem "Biss zum Morgengrauen"-Teenie-Scheiß... Das Buch überrascht sehr: Der Süden der USA in den Jahren um den und während des Sezessionskrieges, Raddampfer, Vampire, tolle Personen. Ich finde es sehr bildlich geschrieben und lobe hier im Gegensatz zu manch anderen Rezensionen ausdrücklich die ausführlichen und darstellenden Beschreibungen. Ich hatte nie das Gefühl, dass hier irgendwas zu viel ist. Im Gegenteil: ich habe selten ein so eindrucksvolles Bild einer Hauptfigur gehabt, wie von Capn Abner Marsh! Ich sah ihn stets vor mir, kann ihn nachempfinden und bin drin ohne überrannt zu werden. Romantik entdecke ich schon in dem Buch, doch nicht dieser Mann-Frau-Kram, der gerade seit Bela Lugosis Auftritt in vielen Auflagen des Vampir-Themas nahezu Pflich war, es ist Schifffahrtsromantik und die einer "besonderen" Freundschaft, die mehr als einmal eine überraschende Entwicklung nimmt!!! FINDE ICH SUPER BESCHRIEBEN UND ERGREIFEND !!! Wer weiß denn schon was über den Mississippi und seine Raddampfer? Mark Twain lässt wirklich grüßen. Ich fand es sehr erfrischend, dass das Setting mal etwas völlig neues war und die Ära ergreifend gezeichnet wurde. Über Vampire ist viel bekannt :-) Doch hier gibts eher eine neue Definition vom Vampirsein und den Gesetzen, denen sie gehorchen und unterworfen sind. Voll in Ordnung. Ganz besonder schön ist der Epilog. Ich lehne mich jetzt weit aus dem Fenster, doch es ist der schönste, wudnervollste Epilog, den ich jemals gelesen habe!!! Vampire, Blut, Story hin oder her: ich hatte Tränen in den Augen stehen. EIN SCHÖNES, UNKOMPLIZIERTES BUCH MIT ERFRISCHEND NEUEM SETTING - TOP !!! Ein anderer Vampirroman 5 von 5 PunktenBitte, bitte, bitte den Anfang durchhalten, der etwa behäbig wirkt und die Figuren eher klischiert zeichnet. Nach einem Fünftel gewinnt die Geschichte an Tempo und Spannung und entwickelt sich zu einem echten Pageturner. Eine schöne Sprache für eine wirklich neue Vampirgeschichte mit gutem Aufbau und nur wenigen Längen. Tolle Atmosphäre. Sehr empfehlenswert. Ein Buch für Fans von Mark Twain und Anne Rice mit einer interessanten Vampir-Spezies, die auf keinen Fall weichgespült oder niedlich ist. Sehr schön ist auch die Ausstattung des Buchs mit schwarzweißen Dampferbildern. |
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1982. Süddeutsche Zeitung WM-BibliothekGebundene Ausgabe von Süddeutsche Zeitung / BibliothekAngebote bei Amazon: ab EUR 3,84 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3866151624, Erscheinungsdatum: April 2006, Auflage: 1., Aufl. |
4 Kundenrezensionen:Ausserordentlich gut!!! 5 von 5 PunktenDie WM Buchreihe der Süddeutschen ist ausserordentlich gut, das beste was es im Bereich Fussball WM Bücher gibt! Die Analysen, die Hintergrundberichte - einfach fabelhaft, dazu dieser unvergleichliche Schreibstil - klasse! Beim Lesen dieses Buches über die WM 82 in Spanien kamen viele Jugenderinnerungen wieder hoch, ich war damals 15 und total Fussballverrückt! Ich spielte selbst in der Jugendmannschaft meines Heimatvereins, mein Zimmer war voller Fussballposter, mit meinen Freunden veranstalteten wir ständig Tipp Kick Turniere, Samstags gabs für mich nur Heute im Stadion, Sportschau und Sportstudio. Wenn Bayern verlor war ich den Tränen nahe, ich verehrte Kalle Rummenigge und Paul Breitner, mochte aber auch Spieler anderer Vereine wie Klaus Fischer, Litti, den Hrubesch. Die deutsche Elf hielt ich vor der WM für die stärkste der Welt, ich war mir sicher das sie Weltmeister werden würden. Schließlich war das damals ja auch ein hochkarätiger Kader. Hinten Toni Schumacher, die schier unüberwindlichen Förster Brüder, der feine Uli Stielicke, Flankengott Manni Kaltz, im Mittelfeld technisch beschlagene Leute wie Breitner, Magath, Hansi Müller, dazu Abräumer Dremmler und Kaiserslauterns Laufwunder Briegel, und vorne Kopfballungeheuer Hrubesch, Klaus Fischer, Säbelbein-Dribbler Littbarski und Kalle Rummenigge!! Das war eigentlich alles Weltklasse damals! Wenn sich dann nicht noch Bernd Schuster kurz vor der WM verletzt hätte... Für mich die am besten besetzte und auch spielerisch stärkste deutsche Mannschaft seit 1972/74 überhaupt! Da kamen von der individuellen Klasse her nicht mal die Weltmeister von 90 ganz hin. 1980 war man mit dieser Mannschaft Europameister geworden und hatte anschliessend die WM Quali mit 16:0 Punkten und 33:3 Toren abgeschlossen. In dieser Zeit schaffte man auch 23 Spiele ohne Niederlage. Da wurden viele tolle Spiele geboten. Was war man dann von diesem Team während der WM in Spanien enttäuscht! Trotz Vizetitel die grösste Katastrophen WM neben Argentinien 78. Peinliche Auftritte auf und neben dem Platz, nichts mehr zu sehen von den vielen schwungvollen Auftritten in den beiden Jahren zuvor. Spieler wie Magath, Müller, Breitner im Leistungstief, Rummenigge verletzt. Überheblich und Arrogant das Auftreten, keine Fitness. Schlimmes Gekicke gegen Algerien, England und im Finale gegen Italien, das beschämende Betrugs 1:0 gegen Österreich, zwei halbwegs ordentliche Spiele gegen Spanien und Chile und nur ein einziges wirklich gutes Spiel, das Halbfinale gegen Frankreich, welches jedoch durch das Brutale Foul von Schumacher überschattet wurde. Dennoch fieberte man daheim vorm Fernseher mit, ich kann mich heute noch an jede Übertragung der deutschen Spiele erinnern! Trotz allem eine Superzeit! Noch fernab vom heutigen Eventcharakter ging es damals noch wirklich um das Spiel! Kein Stundenlanges Gelaber und analysieren vor und nach den Spielen. Kein Partypuplikum (schätze ich auf 60%) dem es sekundär um Fussball geht, sondern darum auf der Fanmeile Halligalli machen zu können und nur begrenzt (wenn überhaupt) Ahnung vom Fussball hat. Natürlich war der Fussball schon damals ein Riesengeschäft, und was dann ab Anfang der Neunziger Jahre kommen sollte, warf schon seine Schatten voraus. Trotzdem, waren das damals - das ging noch so etwa bis zur WM 1990 - die schönsten Jahre des Fussballs. Kindheitserinnerungen 5 von 5 PunktenDieses Buch aus der hervorragenden SZ-Reihe,läßt die Erinnerungen nochmal aufleben.Vom Skandalspiel Deutschland-Österreich bis zum Halbfinal-Drama von Sevilla.Packende Berichte und recht passable Foto's.Daneben kritische Kommentare zum politischen Geschehen in Spanien,das unter dem Franco-Regime sehr gelitten hat und mit dem Sozialdemokraten Felipe Gonzalez einen Hoffnungsträger hatte.Auch das Interview mit Toni Schumacher ist gut.Man sollte ihm für sein schlimmes Foul an Battiston endlich verzeihen.Fazit;ein rundum gelungenes WM-Buch. Tolles Zeitdokument ! 5 von 5 PunktenQualitativ sehr hochwertig,sowohl was das sportliche aber auch die Geschichte des Gastgeberlandes "Spanien" betrifft.Der Zeitgeist von 1982 wird wieder wachgeküsst.Obwohl die deutsche Elf bei diesem Turnier nicht gerade den besten Eindruck hinterlassen hat,so ist mir persönlich die WM von Spanien sehr nachhaltig in Erinnerung geblieben.Unvergessen zb.die Spiele Italien-Brasilien oder das Halbfinale zwischen Deutschland-Frankreich.Fazit-absolut empfehlenswert. Wir waren Helden... 5 von 5 PunktenHeute sind wir Deutschland -- damals waren wir Helden. Früher war alles besser -- sagt man so. Manchmal stimmt das nicht wirklich, aber gelegentlich trifft es zu. Beim Stichwort Nationalmannschaft denke ich folglich zuerst an Namen wie Rummenigge oder Breitner -- und nicht an die müden Kicker aus der Klinsmann-Ära... Klar: auch damals war nicht alles Gold, was mehr oder weniger glänzte -- aber bei der WM '82 in Spanien fieberte man noch richtig mit. Dieser neueste Band aus der WM-Bibliothek der SZ weckt Erinnerungen an die gute alte Zeit. Wie üblich zeigt das Buch den Weg des deutschen Teams in die Endrunde. Es gibt Spielberichte und Analysen -- außerdem wird die WM in den weltpolitischen Kontext eingebettet, denn immerhin gab es ja den Putschversuch kurz vor dem Turnier und die Franco-Diktatur wenige Jahre zuvor. Es waren bewegte Zeiten in Spanien und dem Rest der Welt. Zahlreiche Essays und ein schönes Interview mit Toni Schumacher runden "Spanien 1982" ab -- Statistiken gibt's auch. Und während man das Buch durchblättert, so hört man, wie Michael Schanze und die Bundeskicker "Olé Espana" anstimmen, man erinnert sich an das eine oder andere packende Spiel in der TV-Übertragung, man denkt an das letzte Duplo- und Hanuta-WM-Bildchen, was einem noch in der Sammlung fehlte -- und man wünscht sich, daß Fußball heutzutage das wäre, was er damals noch war. "Das Glück hat einen Namen -- in Spanien heißt es la felicidad." Tralala... |
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Das Mädchen, das aus der Stille kam von Fiona BollagGebundene Ausgabe von EhrenwirthAngebote bei Amazon: ab EUR 1,27 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3431036856, Erscheinungsdatum: Sept. 2006, Auflage: 1., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Einsamkeit und Anderssein 1 von 5 PunktenDa viele schon Vieles über dieses Buch geschrieben haben, hier nur noch eine kurze Anmerkung: Ich finde, man spürt der Geschichte, sozusagen zwischen den Zeilen, ab, wie unglücklich und einsam Fiona im Grunde genommen lebt und kämpft. Grade im Teenageralter braucht man als Mädchen Freundinnen, mit denen man sich austauschen kann über sich selbst, die Welt um einen herum (nicht zuletzt über Jungs) und die einem helfen, sich von der Familie und den Eltern abzunabeln. Fionas durch die Gehörlosigkeit bedingte Sprachlosigkeit und Einsamkeit lässt einem fast das Blut in den Adern stocken: Wie sehr möchte man diesem Mädchen, das da allein im Bus sitzt und aus dem Fenster sinniert - umgeben von vielen Gleichaltrigen, die alle lachen und munter plaudern - wünschen, doch auch wenigstens eine Freundin zu haben, mit der es sich unbeschwert unterhalten kann! Für mich ist gerade diese Stelle im Buch ein ganz starkes Plädoyer für die Gebärdensprache (auch wenn es ganz sicher nicht so gemeint ist), denn mit der Gebärdensprache sind Gehörlose, die sich unter Ihresgleichen befinden, kein bisschen behindert, kein bisschen anders! Und das hat Fiona während ihrer ganzen Kindheit nie erlebt! Sie war immer und überall behindert und anders. Traurig! Erschütternd 1 von 5 PunktenIch bin selbst hörgeschädigt und trage genau wie Fiona ein CI. Aus diesem Grund kaufte ich kurz vor Weihnachten dieses Buch - ich hätte es besser gelassen. Langatmig, künstlich dramatisierend, Details nennend, die niemanden interessieren (etwa, wie sich ihre Eltern kennenlernten und das noch im "genauen" Wortlaut)... SCHRECKLICH! Besonders das alle 2 Seiten vorkommende "Ich, Fiona..." schoss den Vogel ab. Anstatt seitenlang zu erzählen, wie sich ihre Eltern fanden, was sie für Menschen sind, etc. hätte es bei der "CI-Schilderung" ein wenig mehr sein dürfen. Es zeigt sich einmal mehr, dass man anfang 20 sicherlich noch kein ganzes Buch mit seiner Biographie füllen kann - sei die Lebensgeschichte ansich noch so dramatisch. Hut ab, vor jedem, der sich mit einer Hörbehinderung durchs Leben kämpft, es ist wahrlich nicht immer einfach. Nur verstehe ich Fiona nicht, was sie bewogen hat, dieses Buch zu verfassen. Wollte sie anderen Hörgeschädigten tatsächlich damit Mut machen, oder ging es ihr doch nur darum, im Mittelpunkt zu stehen? Sie sagt im Buch ja selbst, dass es ihr Spaß macht, eben dieses zu tun. Geld spülte ihr dieses Projekt sicherlich auch zur Genüge in die Kassen... Wie gesagt, als Betroffene war ich einfach nur erschüttert von diesem Buch. Ich ärgere mich heute noch, es überhaupt gekauft zu haben. Absolut NICHT empfehlenswert!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Wenn es null Sterne gäbe, würde ich sie hier verteilen. Bereicherung für alle Hörenden 5 von 5 PunktenIch fand das Buch von Fina Bollag sehr gelungen. Vorallem die Eindrücke, die sie zwischen den verschiedenen Welten der Hörenden und Gehörlosen wahr nimmt, beschreibt sie besonders gut. Ich kann es mir zwar nicht vorstellen, wie es ist, nichts zu hören, dennoch denke ich, dass ich mich durch ihre Schilderungen ein wenig mehr in ihre Lage hineinversetzten kann. Besonders betroffen hat mich das Verhalten der "Freunde" Fionas. Sie haben ihr von einem Treffen auf das Andere die Freundschaft gekündigt. Die "Freunde" meinten, die Autorin nütze ihre Behinderung aus, um eine bessere Stellung in der Gesellschaft zu haben. Die Ich-Erzählerin hat das sehr verletzt. Ich kann mir vorstellen, dass die Zeilen im Buch auch ein wenig Rache für das angetane Leid sein sollen. Die Erklärung einzelner Fachbegriffe und Methoden, die am Ende des Buches in Form eines Interviews aufgelistet sind finde ich sehr gut. So können auch Laien ein wenig mehr von der Thematik erfahren, da sie leicht verständlich erklärt wird. Fiona Bollags "Das Mädchen, das aus der Stille kam" ist meiner Meinung nach also für Jung und Alt empfehlenswert. naja, es geht so... 1 von 5 Punktendas buch hatte ich zum geburtstag geschenk bekommen, um zu lesen wie andere ergeht, die ebenso wie ich schwerhörig bzw ci-trägerIn sind. allerdings muss ich sagen, dass das buch stellenweise bzw. einige seiten lang langatmig ist, wie meine vorgängerInnen schon beschrieben hatte. auch ich bin "regulär" unter hörende aufgewachsen und besuchte gar hörende schulen und hatte so auf meine art schwierigkeiten zu meistern, wie viele andere hörgeschädigte - ob schwerhörig oder gehörlos. so habe ich mir dementsprechend mehr von dem buch gewünscht / erwartet. des weiteren stimme ich einer leserin zu dass in fast jeden 2 seiten "ich fiona" vokam, was einem langsam nervte. aber sei drum, geschmacklich ist es zu glück unterschiedlich - vielleicht gefällt das buch ja jemand anderem. meins habe ich weiter verschenkt, sonst wäre im müll gelandet. vielleicht gibt ja unter bücher besseres - alle habe ich ja nicht gelesen. demnächst lese ich mal das buch: "Im Rhythmus der Stille: Wie ich mir die Welt der Hörenden eroberte " ;-) Wundervoll 5 von 5 PunktenEin solches Buch löst natürlich bei Gehörlosen immer eine große Diskussion aus. Das kennt man ja. Und das ist auch gut so. Ich habe einen Sohn, der auch hörbehindert ist und mir hat dieses Buch sehr viel Mut gemacht, ich habe neue Informationen bekommen und ich habe, als ich es in fünf Stunden verschlungen habe, gespürt, dass es mir Kraft gibt. Die Kraft, dafür zu kämpfen, dass die Erkenntnis bei den Menschen wächst, was Hören für ein wunderbares Glück ist. Von Langeweile auf keiner einzigen Seite eine Spur, ganz im Gegenteil. Und dass Fiona ihre familiären Zusammenhänge schildert, finde ich sogar gut und wichtig, weil man mit einer Hörbehinderung in einer Familie nie allein ist. Deshalb: Sehr empfehlenswert!!! |
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