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Meine zwei Halbzeiten: Ein Leben in Ost und West von Jörg BergerTaschenbuch von rororoAngebote bei Amazon: ab EUR 8,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3499624141, Erscheinungsdatum: Juli 2010, Auflage: 2 |
5 Kundenrezensionen:Kurzweilig mit Tiefgang 4 von 5 PunktenMir hat das Buch gut gefallen, ich hatte es in 3 Tagen ausgelesen. Leider muss ich mich einigen meiner Vorrednern bei folgenden Themen anschließen: - die Trainerstationen sind wirklich sehr kurz beschrieben - man erfährt kaum, wie sein Alltag als Trainer war (& was die Gründe für das Ende der Trainerstationen waren) - gut die Hälfte des Buchs bezieht sich auf Berger's DDR-Herkunft Zwei Halbzeiten - Zwei Leben 5 von 5 PunktenDer Titel des Buches klingt so, als würde hier über zwei verschiedene Leben berichtet, die nicht sehr viel miteinander zu tun haben. Und eigentlich ist es auch so. Denn so wie beim Fußball das Spiel in der zweiten Halbzeit oft völlig anders läuft als in der ersten, so ist es auch mit der Lebensgeschichte von Jörg Berger. Die erste Halbzeit - das ist das Leben in der früheren DDR. Das Schicksal meint es eigentlich gut mit Herrn Berger. Zwar muss er recht früh seine Fußballerkarriere beenden , aber als Trainer macht er sehr schnell seinen Weg und hätte es bis ganz nach oben schaffen können. Und er hatte sich in der DDR ein recht komfortables Leben eingerichtet mit allen Privilegien, die man als erfolgreicher Sporttrainer genoss. Warum zieht dann so ein Mensch trotzdem den Schlußstrich unter dieses Leben ? Der Autor versucht gar nicht erst, seine Flucht als politische Überzeugungstat hinzustellen. Es war wohl eher der Drang, die eingefahrenen Gleise zu verlassen, alle Brücken abzubrechen und nochmal ein ganz neues Leben zu beginnen. Das gibt es ja heute auch, vielleicht noch viel mehr. Und wer hat nicht schon selbst mal mit dem Gedanken gespielt ? Die zweite Halbzeit - das ist das Leben in der Bundesrepublik. Nach anfänglicher Euphorie über die geglückte Flucht tritt bald Ernüchterung ein. Herr Berger merkt sehr schnell, dass man im Westen nicht unbedingt auf ihn gewartet hat. Man lässt es ihn auch merken. Gerade von Seiten des DFB. War er in der DDR einer der angesehensten Fußballtrainer so muss er jetzt erstmal den Trainerschein machen. Das ist etwa so, als müsste Michael Phelps nochmal die Schwimmprüfung machen... Aber er lässt sich nicht entmutigen und und macht auch im Westen schnell Karriere. Klar, Glück gehört auch immer dazu, gerade bei einem Fußballtrainer. Aber sein Beispiel zeigt auch, dass man mit Willenskraft es wirklich schaffen kann, nochmal völlig bei Null anzufangen und ein erfolgreiches zweites Leben aufzubauen. Deshalb ist das Buch nicht nur ein Stück deutsche Geschichte sondern eine Art Lebensratgeber für unsere heutige Zeit. Biografie, Krimi und Aufklärungsbuch in einem 5 von 5 PunktenIch lese lese gerne und viele Fußballer-Biographien, aber das tue ich sonst immer mal so nebenbei, immer mal so ein Kapitel. Bei diesem Buch war es komplett anders: Es hat mich mehr gefesstelt als ein Krimi. Die Zeit in der DDR mit der Anbahnung der Flucht ist ebenso die spannend beschrieben wie die Zeit im Westen mit dem immer noch unglaublichen Einfluss der Stasi. Wenn ich jetzt die Ostalgiker davon schwärmen höre, dass es in der DDR doch bestimmt nicht schlechter war als heute hier, möchte ich ihnen zurufen: Lest bitte mal dieses Buch! Trügerische Sicherheit 5 von 5 PunktenEin eindruckvolles Buch. Man hat viel von der DDR gehört aber das sie so weit reichte hätte ich niemals gedacht. Da glaubt Jörg Berger er sei endlich in Sicherheit, aber wie trügerisch die Sicherheit in Zeiten der DDR doch für ihn war. Was alles versucht wurde um ihn zu kriegen. Sogar seine besten Freunde haben für die Stasi gearbeitet. Dieses Buch kann man nicht aus der Hand legen weil es einfach kaum zu glauben ist und man möchte mehr erfahren. Wie funktionierte die DDR und ihre Sportler? Zwei Halbzeiten und zwei Leben, hier und "drüben". Nicht nur für Sportfans geeignet. sehr authentische Autobiographie 5 von 5 PunktenJörg Berger legt mit diesem Buch eine spannende Autobiographie vor, deren Schwerpunkt nicht auf den sportlichen Erfolgen, sondern auf seiner Verfolgung durch das SED-Regime liegt. Er berichtet über seine Entfremdung von der DDR, seine Flucht, die auch im Westen nicht endende Verfolgung durch die Stasi und seine Auseinandersetzung mit seiner Stasi-Akte, an der zwei langjährige Freundschaften zerbrachen. Am Ende erzählt er von seiner letzten Odysse, seiner Krebserkrankung. Als Leser kann man darüber spekulieren, ob ihn sein langjähriger Kampf gegen die Stasi für den Kampf gegen den Krebs "abgehärtet" hat. Eine Kämpfernatur ist Berger auf alle Fälle. Berger wirkt in dem Buch sehr ehrlich und lässt auch Selbstkritik nicht außen vor - ob an seiner naiven Fluchtvorbereitung oder an Fehlern bei seinen ersten Trainerposten. Manche Anekdote aus seinen Anfangstagen im Westen regt zum Schmunzeln an. Beim Lesen entsteht das Gefühl, den Menschen Jörg Berger besser kennenzulernen und ihn nun differenzierter zu betrachten. Das Buch liefert ein beeindruckendes Beispiel für einen Menschen, der von der Stasi verfolgt wurde. Durch dieses Buch erhält der Leser ein genaueres Bild von den perfiden Methoden der Organisation und der totalitären Struktur des DDR-Sports. Man muss also nicht zwangsläufig Berger-Fan sein, um das Buch interessant zu finden. |
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Gewalt ist eine Lösung: Morgens Polizist, abends Hooligan - mein geheimes Doppelleben von Stefan SchubertGebundene Ausgabe von RivaAngebote bei Amazon: ab EUR 14,50 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3868830642, Erscheinungsdatum: März 2010 |
5 Kundenrezensionen:Ein starkes Buch 5 von 5 PunktenDas Buch hat mich mit seiner sprachlichen Qualität positiv überrascht. Im Vergleich zu ähnlichen Büchern des Genre sticht es heraus. Es liest sich flüssig, spannend und bietet einige unvorhersehbaren Wendungen. Seine meistens wertfreien Schilderungen erklären einen nachvollziehbar den Weg in die Gewalt und des Hooliganismus. Auch legt es einige interessante Einblicke in eine abgeschottete Polizeiwelt auf. Wie am Anfang, wo der Leser erfährt, dass der Freund und Helfer sein Dienstabschlussbier vom örtlichen Abschleppunternehmen gesponsert bekommt. Davon hätte ich mir noch mehr gewünscht. Im ganzen mag der Autor bestimmt etwas zu gut in seinen Darstellungen weggekommen zu sein, aber seis drum. Gut gefallen hat mir, dass er uns mit heuchlerischer Reue und Ablass verschont und er niemanden anderen die Schuld für seine Entscheidungen und Taten gibt. Ein starkes Buch. Schokierend, aber sehr gut! 5 von 5 PunktenIch bin zufällig an dieses Buch geraten über den Freundeskreis. Einige fußballinteressierte Freunde meiner Freundinnen haben darüber gesprochen. Ich muss gestehen, es hat sich eine Diskussion entwickelt, in der ich eine klare Meinung vertreten habe, die ich bisher hatte: Das alle Hooligans Hohlköpfe sind. Nun, denn. Ich habe gesagt, ich lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen und habe das Buch gelesen. Ich kann nicht sagen, dass ich meine Meinung komplett geändert habe (es gibt sicher mehr als genug hohlköpfige Hooligans) - aber ich muss gestehen, das Buch hat einige Aspekte aus den Blickwinkeln beleuchtet, die ich so noch nicht gesehen habe. Der Autor hat nachvollziehbare Gründe dargelegt, wieso sein Leben in diesen Bahnen verlaufen ist. Ich finde, es ist immer noch keine Entschuldigung, aber macht die Sache zumindest nachvollziehbarer. Ich kann damit leben, dass jemand sich wehren möchte, den Verlust der männlichen Bezugsperson kompensieren will, das eigene Ego und die Anerkennung in der Gruppe vor allem stehen. Seien wir doch mal ehrlich - wenn man sich in einem bestimmten Freundeskreis bewegt, dann werden gewisse Dinge alltäglich und normal.....so ein bißchen musste ich da an "Die Welle" denken. Nichts desto trotz haben mich die brutalen und detailgetreu geschilderten Gewalttaten schokiert und mitgenommen - aber auch zum Nachdenken angeregt, und das macht ein gutes Buch aus - finde ich. Es liest sich gut und flüssig und macht neugierig...man fragt sich ständig "wie geht es weiter...wie kommt er da jetzt wieder raus?" Am Ende kann ich sagen: Es ist auf jeden Fall empfehlenswert und mal was ganz anderes als Joy Fielding und Stephanie Meyer ;-) muß man nicht lesen 1 von 5 Punktensinnlos ausführliche Gewaltbeschreibungen auf BILD Zeitungsniveau; der Titel "mein geheimes Doppelleben" stimmt eben nicht: Polizisten wissen Bescheid und sehen jahrelang weg; der "Autor" schreibt völlig unreflektiert; wenn man Vorurteile gegen Polizisten hat, werden die bestätigt. Zitat aus dem Buch: "Das, was ich in meiner Freizeit seit Jahren mit großer Leidenschaft pflegte - mich zu prügeln -, durfte ich nun sogar in meinem Beruf erwarten. Der einzige Unterschied: Ich würde dafür sogar noch Geld bekommen. Ein echter Traumjob!" Spannend 5 von 5 PunktenHabe das Buch in 2 Tages durchgelesen und fand insbesondere die Schreibweise des Autors sehr packend und mitreißend. Nichts desto Trotz ist dies eine Geschichte, die nachdenklich stimmt. Hoffe, dass der Autor sich davon abgewendet hat. Aber auf jeden Fall lesenswert, ob man nun die Gewalt gut heißen mag oder nicht!!! Unerträglich niveaulos 1 von 5 PunktenWer drauf steht, detailgetreue Beschreibungen von sich gegenseitig die Kiefer brechenden Dumpfbacken zu lesen, der kaufe dieses Buch. Wer's geschenkt bekommt, lese das erste und die drei letzten Kapitel. Dazwischen befinden sich die genannten Gewaltorgien. Mit wird die Zeit zu lang, hier noch mehr zu schreiben. Da ich das Buch nicht in meinem Regal stehen haben möchte, bleibt wohl nur der Weg in die Tonne, weitergeben mag ich es nämlich auch nicht. Schade um das viele Geld! |
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Jens Lehmann - Der Wahnsinn liegt auf dem Platz von Jens LehmannGebundene Ausgabe von Kiepenheuer & Witsch VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 11,54 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 346204110X, Erscheinungsdatum: Mai 2010, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Ein großer, aber streitbarer Sportler 4 von 5 PunktenJens Lehmann beschreibt in seiner Autobiografie im Wesentlichen seine sportlichen Anfänge und seine einzelnen beruflichen Stationen einschließlich der Nationalmannschaft. Das Buch liefert einen schonungslosen Einblick in die Härten des Profi-Fußballgeschäfts. Eine Geschichte um Roman Weideneller beispielsweise klingt in ihrer Grobheit schon fast unglaubwürdig. Darüber hinaus werden die (Angst der Fußball-Verantwortlichen vor der) Macht der Medien und auch die Mechanismen des (Bayern-)Lobbyismus sehr gut beschrieben. Neben diesen ernsten Themen enthält das Buch aber auch zahlreiche lustige Anekdoten, unter anderem aus Jens Lehmanns Jugend, die den Leser teilweise noch zusätzlich durch den ihm eigenen trockenen Humor begeistern. Besonders interessant fand ich die Autobiografie auch immer dann, wenn Oliver Kahn "ins Spiel" kam, wobei in diesem Zusammenhang insbesondere das zwischen den Zeilen Stehende zu beachten ist. Worauf auch immer es zurückzuführen sein mag - ob auf Minderwertigkeitsgefühle, unterschwellige Aggressionen oder schlichtweg Überheblichkeit - an vielen Stellen kommt eine gewisse Geringschätzung zahlreichen Mitspielern gegenüber zum Ausdruck. Wenn Jens Lehmann beispielsweise scheinbar nachsichtig betont, dass seine Nationalmannschafts-Kollegen bestimmte Dinge einfach nicht wissen können, weil sie nicht in einem so großen Verein wie Arsenal London spielen, oder wenn Michael Ballack in einem meines Erachtens hinkenden Vergleich - natürlich mit Lehmann selbst - mangelnde Belastbarkeit unterstellt wird, so mag das zwar etwas unsympathisch wirken, gewährt dem Leser aber dennoch Einblicke in den Charakter des streitbaren Torwarts, und auch das spricht wiederum für das Buch. Dennoch kann ich nicht verhehlen, dass meine bis dato hohe Meinung über Jens Lehmann nach dem Lesen der Autobiografie einen leichten Dämpfer erhalten hat. Jens Lehmann war sicher ein großartiger, ehrgeiziger und wahrscheinlich auch lange Zeit verkannter Torwart, doch hätte es von Charakter gezeugt, die eigenen Stärken und Kenntnisse aufzuführen, ohne die Leistungen der Mitspieler und Konkurrenten gleichzeitig in dem Maße herabzuwürdigen. Kritik an sich selbst zählt dagegen nicht zu seinen Stärken. Eigentlich an fast jeder gelben oder roten Karte war Jens Lehmann im Grunde genommen unschuldig. Doch auch diese mangelnde Selbstkritik scheint nun einmal Bestandteil seines Charakters zu sein. Teilweise hat es sogar einen recht hohen Unterhaltungswert, wenn sich Jens Lehmann für eine gelbe Karte rechtfertigt, und dann der lapidare Nachsatz kommt: "Und weil ich bereits in der ersten Halbzeit wegen einer Kleinigkeit Gelb gesehen hatte,...". Aber man muss wissen, worauf man sich einlässt... Dabei schimmert durchaus auch der nette, liebenswerte Jens Lehmann durch, der etwa, was im Profifußball fast schon Seltenheitswert besitzt, eine langjährige und nach meinem Kenntnisstand skandalfreie Ehe mit seiner "großen Liebe" vorweisen kann, oder der das uneheliche, von ihm adoptierte Kind seiner Frau - auf diese Tatsache wird auch gar nicht eingegangen - im Buch schlicht als seinen "älteren Sohn" bezeichnet. Wie dem auch sei, Kritik üben muss ich auf jeden Fall wegen einiger Fehler, die Jens Lehmann, der nie müde wird, seinen Perfektionismus zu betonen, in seiner Autobiografie offensichtlich unterlaufen sind. So kann sich eine eigentlich interessante Geschichte um Udo Lattek und den tödlich verunglückten Fußballspieler Maurice Banach schon auf Grund des Todeszeitpunktes des einstigen Stümer-Talents so nicht ereignet haben - einmal ganz abgesehen davon, dass Udo Lattek zum damaligen Zeitpunkt Sportdirektor und nicht, wie von Jens Lehmann geschrieben, Trainer beim 1. FC Köln war. Auch wird das Ergebnis des WM-Viertelfinalspiels 1998 gegen Kroatien falsch wiedergegeben. Letztlich hätte ich mir auch noch einige Bilder aus Lehmanns Jugend und Karriere gewünscht. Dennoch vier Sterne, weil "Der Wahnsinn liegt auf dem Platz" einfach ein flüssig geschriebenes, ungemein unterhaltsames Buch über die Karriere eines großen Sportlers mit vielen Facetten ist. JENS SUPERMANN 5 von 5 PunktenJens Supermann. Das intelligenteste Torhüterbuch, das es aus meiner Sicht je gegeben hat. Meilen besser als die Oliver Kahn-Bücher, intelligent frech aber nicht so verletzend wie Toni Schumacher und Uli Stein. Super. Jetzt schon ein Klassiker für mich. Danke JENS!!! Interessante Einblicke in Lehmanns Profileben 5 von 5 PunktenJens Lehmann gibt dem Leser interessante und unzensierte Einblicke in das Leben, was er als Profi geführt hat. Dass alles sehr subjektiv geschrieben ist und manche sich vielleicht auf den Schlips getreten fühlen bleibt natürlich nicht aus. Gut und interessant geschrieben beschreibt er sein Leben und seine Erfahrungen mit Kollegen, Trainern, Fans und der Presse. Wer mal in die achso schöne Fassade Profifussball hineinschauen will, für den kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen! Leute die hier einen sachlichen Report erwarten sind definitiv mit diesem Buch falsch beraten. Es bleibt noch zu sagen: Jens Lehmann stellt mit seinem Buch unter Beweis, dass er zur intelligenteren Sorte Profifussballer gehört (hat). Ich als Lehmann und Fussballfan bin ihm dankbar für dieses Buch! Fehler, die keine sind - der moderne Torwart nach Jens L. 4 von 5 PunktenTorhüter tun manchmal Dinge, die "normale" Menschen nicht verstehen - das haben die Rivalen Kahn und Lehmann gemeinsam. Das Buch enthält einige faszinierende Einblicke in den modernen Profifussball und erläutert nebenbei ausfühlich Lehmanns Philosophie des modernen, mitspielenden Torwarts als "Libero" hinter einer weit vorne spielenden Abwehrkette. Interssant auch seine Definition von "Fehlern, die keine sind", also Situationen in denen der Torwart das beste macht was im Moment möglich ist, dabei aber unglücklich aussehen kann. Schade nur dass Lehmann einige Seiten später Rene Adler und Manuel Nauer als zu unkonstant einstuft, eben weil ihnen zu viele Fehler passieren. Eine Menge Fehler, die man vor allem Manuel Neuer ankreidet, sind nämlich genau solche Fehler, die keine sind. Dass Lehmann gegen Kahn nachkartet, wegen Dingen die Kahn laut BILD gesagt haben soll, ist ebenfalls überflüssig. Schliesslich regt sich ja Lehmann selbst einige Seiten vorher über Wortverdreherei und aus dem Zusammenhang gerissene Zitate von BILD auf. Sicherlich ist der ewige Konkurrenzdruck, unter dem Torleute stehen, prägend, aber jetzt nach Ende seiner Karriere kann er ja ein bisschen lockerer werden. Ist der Olli ja auch geworden. Aber ansonsten ein prima zu lesendes, unterhaltsames Buch. Jens Lehmann ist doch nicht anders als man ihn wahrnahm 3 von 5 PunktenJens Lehmann ist nicht anders als man ihn wahrnahm ... ist die zentrale Erkenntnis, die dieses Buch liefert. Immer wieder betont er seine positiven Eigenschaften wie gerecht, ehrlich, ein zurückhaltender, aber bestimmter Teamplayer er war. Immer wieder lobt er sich bezüglich seiner menschlichen und sportlichen Vorzüge. Dies durchgehend in einer Form, die einen irgendwann nur noch nervt. Dazu kommen seine zahlreichen Hinweise darauf, dass er eine tolle Karriere hatte, immer einer der besten war, das Torwartspiel neu erfunden hätte und aufgrund seines Engagement in England bei Arsenal London ja ohnehin besser über wirklichen Spitzenfußball bescheid weiß, als die meisten anderen. Damit das ganze Eigenlob nicht zu sehr stinkt, garniert er es mit Hinweisen, dass auch er natürlich mal Fehler machte, dass er ein ganz bescheidener Mensch wäre und man ihn und seine Leistungen sicher auch schnell vergessen werde. Darunter entdeckt man dann immer wieder eine besondere Form von Minderwertigkeitskomplex. Lehmann spielte bei Arsenal London, was toll ist, aber eben dann doch nicht bei Manchester United oder Real Madrid und scheiterte beim AC Mailand, was nur an fehlender Geduld gelegen haben soll. Er hat lange gebraucht um für zwei Turniere die Nummer 1 im deutschen Tor zu sein. Er holte nicht allzu viele Titel. Deswegen wird er auch nicht müde fortwährend persönliche Leistungen wie wenige Gegentore sehr detailliert herauszustellen. Irgendwie bekommt man das Gefühl, dass da einer mehr wollte, als er erreichte, obwohl das Erreichte doch gut war. Eigentlich schade, denn Jens Lehmann war ein guter und unterhaltsamer Torhüter. Das hätte er stehen lassen sollen und dazu hätte er stehen sollen, anstatt aufzuzählen, was ihn vielleicht doch in die Nähe der Torhüter bringen würde, die noch nicht mal unbedingt besser, aber erfolgreicher waren. Es hätte mehr Selbstbewusstsein demonstriert, wenn er in seinen Erzählungen nicht angestrengt eine besondere Leistung an die nächste gereiht hätte, nur damit er im Vergleich zu anderen nicht doch zu schlecht weg kommt. Hier zeigt sich aber letztlich auch sein Karriere-Trauma. Scheinbar empfand er sich im Laufe seiner aktiven Zeit im Vergleich zur Konkurrenz immer als zu schlecht bewertet und das fuchst ihn wohl bis heute. Schade ist, dass auf seine unterhaltenden Aktionen auf und neben Platz nur sehr distanziert eingegangen wird, dass man über den Mensch Lehmann doch nicht so viel erfährt. Ob eine Rote Karte, das Gerangel mit einem Fan oder der Zweikampf mit Oliver Kahn. Hier hätte man sich mehr Einblick in seine Gefühlswelt, in seine wirklichen Gedanken gewünscht. Stattdessen wird alles nur kurz mit positiven Motivationen begründet und fertig. Dazu gibt es ein paar Anekdoten über den betrunkenen Matthäus, den undankbaren Schumacher oder den singenden Podolski, die nicht wirklich interessieren. Zu glasklaren Positionierungen konnte er sich nicht durchringen, war aber auch nicht mehr nötig, da die Richtungen, wen er mochte und nicht, dann doch irgendwie klar wurden. Fazit: Jens Lehmann ist dann doch irgendwie der eingebildete, etwas arrogante Sportsmann für den man ihn gemäß seines Auftretens in der Öffentlichkeit immer wieder halten konnte, denn wenn eins aus dem Buch deutlich wird, ist es eine extrem hohe Selbstliebe und die hat schon was Arrogantes. Für diese Erkenntnis gibt es dann auch drei Sterne, und auch dafür, dass sich das Buch trotzt aller Längen letztlich recht flüssig lesen lässt. Ohne dass, wäre es allenfalls zwei Sterne geworden. |
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Rock auf der Überholspur: Eine automobile Autobiographie von Brian JohnsonGebundene Ausgabe von I.P.Verlag Jeske/MaderAngebote bei Amazon: ab EUR 19,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3931624641, Erscheinungsdatum: Juni 2010, Auflage: 1 |
4 Kundenrezensionen:Genial ! Macht einfach nur Spaß!!! 5 von 5 PunktenDiese "etwas andere" Autobiographie macht einfach nur Spaß! Brian Johnson, der Shouter von AC/DC und bekennender Autofreak hat dieses Buch in seiner typisch offenen britischen Art geschrieben. Viele viele kleine Anekdoten aus seinem Leben, die alle irgendwie irgendwas mit Autos zu tun haben. Mir persönlich geht beim Lesen das Herz auf, denn endlich nimmt ein Autor mal kein Blatt vor den Mund und spricht offen aus, was er über "dieses" oder "jenes" denkt. Von "political correctness" weit und breit keine Spur. Bitte mehr davon, DANKE BRIAN!! Wenig AC/DC, aber viel Auto! 4 von 5 PunktenDas der gute Brian ein cooler Typ ist, wissen wir schon lange. Das wird mit diesem Buch auch ganz schwer untermauert. Wir erfahren hier recht wenig über seinen Hauptarbeitgeber, aber umso mehr über seine große Leidenschaft, die sich neben der Musik scheinbar ausschließlich um Autos dreht. In seiner lockeren, teilweise derben, aber immer amüsanten Art plaudert Brian aus seinem Leben. Unterteilt in unzählige Kapitel (teilweise noch nicht mal 1 Seite lang) erfahren wir z.B., warum wir uns niemals einen Lotus kaufen sollten; was passiert, wenn man in Rußland einem "dringenden Geschäft" nachgehen muß und das letzte große Geheimnis um Angus Young. Neben Angus tauchen auch weitere illustre Namen auf wie Paul Newman, die ehemaligen Formel 1-Fahrer Eddie Irvine, David Coulthard, Mario Andretti, um nur einige zu nennen; natürlich verbunden mit den entsprechenden Stories. Gegen Ende gibts dann den sogenannten Schlittenporno, eine Bildergalerie von Brians favorisierten Karren. Sicherlich nicht in Frage kommend für den Literatur-Nobelpreis ist der Schinken aber empfehlenswert für alle Autoliebhaber und Freunde lässiger Unterhaltung. Das Teil ist in der Tat eine "Auto"biographie! derber englischer Humor - GENIAL 5 von 5 PunktenWas hab ich gelacht als ich das Buch las, einfach toll ins deutsche Übersetzt, der englische oder Brian Johnson Humor und Witze kommen sehr gut rüber. Einfach klasse. Für AC/DC - Fans ein Muss - für Autofreaks ebenfalls. Es handelt sich hierbei keinenfalls um eine Biografie vom AC/DC Sänger Brian Johnson sondern um lustige, witzige Geschichten rund ums Auto. Das Buch entstand übrigends, laut Brian Johnson, während den Aufnahmen-Pausen zum Hammer-Album BLACK ICE ( 2008 ). Ganz klare Kaufempfehlung !. TOLL. -- Jetzt fehlt nur noch das Brian Johnson Solo Album, auf das ich schon lange warte. -- Autos, Autos und nochmal Autos... 4 von 5 PunktenSo liebe Freunde des gepflegten Musikgeschmacks, in der gestern erschienenen Autobiographie Rock auf der Überholspur, dreht es sich, wie der Titel schon aussagt schwerpunktmäßig um Brians zweitgrößte Leidenschaft, nämlich Autos. Durch alle Kapitel des Buchs gibt er Einblicke in seine "automobile Passion", verknüpft mit Begegnungen in den letzten Jahren und Jahrzenten. Brian erzählt unterhaltsam seinen Lebensweg, gepaart mit seiner bekannt, teils etwas derben Ausdrucksweise. Für Autonarren und Fans von Brian Johnson ein MUSS... |
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Fignon - Wir waren jung und unbekümmert von Laurent FignonBroschiert von CovadongaAngebote bei Amazon: ab EUR 15,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3936973520, Erscheinungsdatum: Juli 2010, Auflage: 1 |
2 Kundenrezensionen:Lieber tot als Zweiter! 5 von 5 PunktenLieber tot als Zweiter! Laurent Fignon ist der wahre Champ der 80er Jahre und für mich ist er der Sieger jener Tour 1989 - Sie wissen schon -, mit der sein Buch auch sogleich beginnt. Ohne Umschweife. Ohne Ausreden. Direkt! Laurent Fignons Autobiographie läßt uns die Entwicklung des Radsports in großem Bogen begreifen, historisch und weltweit. Seine größten Erfolge hat Fignon in der goldenen Ära des Radsports, den 80er Jahren, errungen. Er selbst markiert den Abschluss dieser letzten, unbekümmerten Epoche. Das Herz des Radsports schlägt in Frankreich; es ist die Tour de France. Sie wenigstens einmal zu gewinnen, das ist es, was jeder ernsthafte Radsportler will. Radsport betreiben ist für Fignon gleichbedeutend mit Leistung und Lebensfreude. Spass haben und sich selbst nicht allzu ernst nehmen. Der Kern des Radsports ist die Attacke. Den Gegner durch häufigen Tempowechsel mürbe machen. Der Könner zeigt sein Stehvermögen auf langen Distanzen! Das Buch ist eine Kampfansage an den modernen Radsport. Dieser ist in die Mittelmäßigkeit abgesunken. Der Radsport hat sich zum Defensivsport verwandelt und ist beherrscht durch wirtschaftliche Interessen, Technik, neue Spielregeln (kurze Distanzen, UCI-Kalender, Punktesystem, Globalisierung), Doping und Spektakel-Journalismus. So ist es auch nicht schade, dass seit Ende der 80er Jahre kein Franzose mehr die große Schleife gewonnen hat. Fignon ist einfach Laurent Fignon. Er ist weder "Dachs" noch "Kannibale" oder sonst irgendwas. Fignon attackiert, polemisiert und polarisiert. Sein Buch ist so großartig wie sein Erfolg. Er ist offen und unverblümt; dabei kennt er kein Pardon für seine Gegner und auch nicht für sich selbst. Fehler begeht man, zu seinen Fehlern muss man stehen. Einfach davonlaufen war nicht sein's und wird es nie sein! Immer findet Fignon den Weg aus der Krise, zieht sich selbst aus dem Dreck. Nur wer die Dinge selbst in die Hand nimmt, so unglücklich die Dinge auch stehen mögen, findet zurück zu alter Stärke. Das Buch ist voller Lebensweisheit und voller Lebensfreude. Es fasziniert. Es ist ein gutes Radsportbuch wie es kein anderes gibt. Man liest es atemlos und in einem Atemzug. Großartig, meisterhaft. Der Radsport muss sich wieder auf seine Wurzeln besinnen. Radsport ist Leidenschaft: Aufmüpfig, rebellisch, ehrlich. Nachsatz 1: Herr Fignon, ich wünsche Ihnen das Beste für Ihre Gesundheit Nachsatz 2: Danke an den Covadonga Verlag, dem es gelungen ist, das Buch in Deutschland herauszubringen. In gewohnt guter Qualität und Aufmachung. Man muss kein Prophet sein: Dieses Buch wird viele Auflagen erfahren! ( Tragische ) Ikone der GRANDE NATION 5 von 5 PunktenWas für ein bewegendes Buch! Laurent Fignon ist eine lebende Legende der Tour und auch heute ( trotz schwerer Bauchspeicheldrüsenkrebserkrankung ! ) immer noch ganz nah dabei ( Experte beim Sender TF1 ) In diesem Buch schildert er offen und schonungslos seine Radsport Vergangenheit, die geprägt war von beiden Extremen : HÖHEN und TIEFEN! ( jeder Radsport Fan kennt die wahnsinnige Story der 8 Sekunden !) Er schildert seine Erlebnisse brutal offen und schont auch keine Ehemaligen ( Freunde + Feinde ) ! Schon gar nicht sich selbst! Ein Buch , das bei mir viele Erinnerungen an die goldenen 80er" geweckt hat! Für Radsportfreunde und Nostalgiker wie mich gleichermaßen geeignet! |
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Achilles' Verse: Mein Leben als Läufer von Achim AchillesTaschenbuch von Heyne VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 3,23 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453600347, Erscheinungsdatum: März 2006 |
5 Kundenrezensionen:sehr polarisierend 3 von 5 PunktenDas Buch ist in kurzen Abschnitten unterteilt. Die Themen sind sehr Walker-Feindlich. zu sehr meines Erachtens. Ansonsten ganz nett zu lesen. Ein Muß für jeden Läufer 5 von 5 PunktenAlso dieses Buch ist der absulute Hit.Jeder der ab und zu mal die Laufschuhe schnürt , findet sich in den Beschreibungen des Autors wieder.Egal ob Hobby - oder Profiathlet , da bleibt kein Auge trocken.Die kleinen Geschichten sind so , wie sie das Leben schreibt und wie sie Jeder auch schonmal selber erlebt hat.Ich selber habe beim lesen laut gelacht. Teilweise ist es , als ob einem ein Spiegel vorgehalten wird und man stellt fest , das die Fangemeinde des Laufsports eine ganz besondere Sorte Mensch ist.Erst beim Lesen bemerkt man , das einige Dinge oder Verhaltensweisen , die man selbst als völlig normal empfindet , auf Nicht-Läufer total befremdlich und unverständlich wirken.So z.B.die Sache, bei strömenden Regen in hautengen Hosen durch den Wald zu laufen und anschließend auszusehen wie ein Erdferkel . Sich dabei aber pudelwohl zu fühlen und mit einem breiten Grinsen an denen vorbeizurasen , die vermummt wie die Eskimos unter ihrem Schirm kauern.Alles in Allem ist das Buch einfach nur lustig und unterhaltsam , man sollte aber in der Lage sein ,über sich selbst lachen zu können. Amüsant und bissig geschrieben 5 von 5 PunktenAktuelle Läufer und jene die es werden wollen können von dem Buch profitieren. Zum einen sind ein paar nette Tips enthalten, zum anderen findet man(n) sich immer wieder darin. Ich habe es zwar noch nicht durch, aber es liest sich toll und wirkt wie "locker" geschrieben. Empfehlenswert. schon lange kein Laufbuch mehr so genossen... 5 von 5 PunktenBeim Lesen dominiert der Eindruck "woher weiß der Autor das alles von mir". Das Buch beschreibt in herrlich amüsanter, wunderbar sarkastischer, lockerer, sehr kurzweiliger Weise (auch technisch in kurze Kapitel von max. 2 - 3 Seiten gefasst) die alltäglichen Situationen, Abwägungen, Mühen und Freuden des "typischen" Freizeitläufers. Achim Achilles gelingt auf faszinierende Weise eine Nähe zum Leser, eine verdichtete Atmosphäre merkwürdiger Vertrautheit -auch in peinlichsten Übereinstimmungsmomenten- die mir, als einem der vielen bevorzugt alleine Laufenden, endlich eine Seelenfreundschaft ohne großartigen Datingaufwand ermöglichte. Vermutlich ist das Buch quasi ideal um Laufeinsteigern einige Illusionen zu nehmen und Lauferfahrenen zu verdeutlich, dass die Kenntnis eben dieser Illusionen gängigste Verbreitung genießt - man ist beim Lesen endlich unter sich und die Verhaltensmuster "der Läufer" werden zynisch verkürzt und auf herrlich humorvolle Weise polemisiert. Neben allem Spass enthält das Buch jedoch durchaus praxisnahe Sachinformationen und jedes Kapital endet mit einem von Achims nicht immer wörtlich gemeinten Tipps. - Teilweise endlich auch zu Themen, die von üblicher Lauf-Literatur weiter gemieden werden. Das Buch hat mich köstlich amüsiert und durchaus erneut zu weiteren Laufeskapaden inspiriert. Ein "muss" für jeden der die üblichen Lauf-Fachbücher auch alle bereits gelesen hat. Empfehlenswert! Genießen Sie den Tag! Eine etwas andere "köstlich amüsante" Laufanleitung 5 von 5 PunktenWer als Läufer schon seit mehreren Jahren "mehr oder weniger verbissen trainiert" wird hier Erfahrungen wiederfinden, die er in genau der gleichen Weise (oder so ganz ähnlich) schon erlebt hat. Is sooo.. Ich habe das Lesen immer wieder unterbrechen müssen um mir die Tränen aus den Augen zu wischen. Bei mir waren diese Tränen vom Lachen :-) Stöckeschleifer sollten das Buch lieber nicht lesen. Die werden auch Tränen in die Augen bekommen, aus Wut :-( Werde mit Achim II ebenfalls noch kaufen. |
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Blaue Augen bleiben blau: Mein Leben von Balian BuschbaumGebundene Ausgabe von Krüger, FrankfurtAngebote bei Amazon: ab EUR 12,80 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3810526193, Erscheinungsdatum: März 2010, Auflage: 5. Auflage. |
5 Kundenrezensionen:Rebel Rebel ! 4 von 5 PunktenDieser Song viel mir gerade von David Bowie ein. Und irgendwie ist wohl Balian vormals Yvonne ein Rebel zwischen den Stühlen gewesen und heute ein Aufmunterer für Menschen die in diesem Zwiespalt leben, mehr aber nicht. Sicher ist das Buch kein litherarischer Höhenflug. Das muss es auch gar nicht sein. Er erzählt ohne wenn und aber und ohne Skrupel sein Leben. Manchmal unerhört frech naiv manchmal melancholisch und einfühlsam. Er verliert sein Ziel nicht aus den Augen, aber er verliert sich in sich selbst. Ein Vorzeigebuch und eine Hilfestellung für Transgender ist dieses Buch sicher nicht, denn meistens ist das Umfeld nicht so toll positiv wie von Balian Buschbaum beschrieben. Im Gegenteil: Die Freunde, Eltern, Verwandten, Bekannten ahnen vielleicht etwas wollen es aber nicht wahr haben und verschweigen es dementsprechend, sowie die betroffene Person es auch verschweigt. Dies war sicher auch der Fall bei Balian Buschbaum, allerdings war seine Ausstrahlung und sein Aussehen bereits früh sehr knabenhaft und dann männlich. Das Buch stellt auch keinen Anspruch eine Lebenshilfe für Transgender zu sein. In diesem Fall sehe ich auch den Vorwurf einer Rezession nicht gerechtfertigt. Es ist von den vielen Facetten eine Möglichkeit, die vielleicht Mut machen kann. Letztendlich muss die Person selbst aus sich heraus und vor allem ehrlich zu sich und zu der ihr nahestenden Freunden sein. Balian Buschbaum hat als Frau Karriere erreicht, die doch den Meisten versagt bleiben. Diesen Vorteil hat er trotz allem klug genutzt. So manches Schmunzeln und Lacher durchzieht das Buch und es ist trotz der Schwere des Themas leicht zu lesen. Schlecht 1 von 5 PunktenSchlecht,Schlechter, am Schlechtesten Mir wurde dieses Buch geschenkt. Da ich selbst im falschen Körper Gefangen bin, kann ich nur warnen alle Menschen mit diesem Problem über einen Kamm zu scheren. Es kam mir so vor als hätte es ein Selbstverliebter Leihe geschrieben der von der ganzen Problematik dieses Themas nichts versteht , dabei ist er Selbst Betroffen.Es gibt viel bessere und Informativere Bücher zum Thema T*(findet meine Family übrigens auch) . Die Problematik dieses Themas kommt kaum Rüber. 1 gutgemeinter Stern Für Dr. Daverios interview ,den besten Doc auf diesem Gebiet (diese Infos kriegt man allerdings in vielen anderen Büchern auch). Meiner Meinung nach nur etwas für eingefleischte Balian Buschbaum und Leichtatletik Fans. Einfach nur gut geschrieben 5 von 5 PunktenIch lese nicht viel. Und ich habe dieses Buch auch noch nicht zu Ende gelesen, aber es fasziniert mich schon von der ersten Seite an. Es ist so gut geschrieben, das man meint, man nimmt an seinem Leben teil. Ich wünsche allen die in dieser Situation sind, das sie ihren Weg so finden wie er ihn gefunden hat und glücklich werden dürfen. tolles buch- toller mann 5 von 5 Punktenhat mir sehr gut gefallen, balian buschbaum beschreibt seine gefühle und gedanken so, daß man sich gut in seine situation hineinversetzen kann. er erzählt von seiner kindheit, den höhen und tiefen in seinem leben bis zur geschlechtsangleichung.dieses buch hat mir von anfang an gefesselt, zum Weinen und zum Lachen gebracht!tolles buch! Dieser Mann war nie eine Frau (Untertitel) 5 von 5 PunktenBewegend und philosophisch schreibt die geborene Yvonne Buschbaum über ihre Jugend, wie sie sich schon immer im falschen Körper fühlte. Ich werde euch berichten, wie ich das Buch empfunden habe. Inhalt: ===== Das Buch ist in Prolog, 11 Kapitel, Epilog und Schlusswort gegliedert. Yvonne/Balian Buschbaum beschreibt sein Leben beginnend mit der glücklichen Kindheit als Yvonne, die nie ein Mädchen sein wollte und war, auch unter ihren Klassenkameraden auch eigentlich immer als Junge angesehen und akzeptiert wurde, für den Röcke sozusagen ein Fremdwort waren, der seine Oma über alles liebte, frühzeitig selbstständig werden musste, da seine Mutter mit der Schwester in die USA auswanderte und und und ... Balian Buschbaum fühlte sich seit frühester Kindheit im falschen Körper wohnend und hatte es eigentlich in sehr vielen Situationen - schon allein der öffentliche Toilettengang gehörte dazu - nicht einfach. Er war sportlich und so kam es, dass er sich der Leichtathletik verschrieb und als Stabhochspringerin große Erfolge feiern konnte, sich auch im Sport auspowern konnte und praktisch mit dem Sport überleben konnte. meine Meinung zum Buch: Eine mitreißendere Biografie, die so zu Herzen geht, so wahrhaft und ehrlich ist, habe ich lange nicht gelesen, wenn überhaupt schon einmal ... Balian Buschmann nimmt kein Blatt vor den Mund, auch nicht, wenn es um sehr private Dinge geht. Er redet offen über Sex, wie er ihn als Mann, der in einem Frauenkörper leben musste erlebte, wie er seine Beziehungen und sein Sexualleben erlebte und wie er zum anderen Geschlecht stand. Es wird klar deutlich, dass dieser Mensch ein sehr intensiv lebender Mensch ist, der es verdient hat, endlich so leben zu können, wie er es für richtig für sich hält. Viel lässt er den Leser in sein Innerstes blicken, er gibt bereitwillig Auskunft über alle Lebenslagen und immer erzählt er alles, wie er ist als Mann im Frauenkörper empfunden hat. Er lässt den Leser seinen Weg miterleben, den er bestritten hat, über seine Kindheit und Jugend hinweg, über den Sport, den er auf Grund Krankheit einerseits zurück stellen musste und andererseits auf Grund der Hormongaben nicht mehr ausüben konnte, er zeigt dem Leser auf, wie er für sich eine Zukunft gefunden hat, die ihn glücklich macht. Balian Buschbaum erzählt von seinem - glücklicherweise - relativ kurzen Werdegang zum Mann, er sagt offen, was man tun muss, wenn man sich im falschen Körper beifndet, welche Formulare und so weiter man nachweisen muss in Deutschland, um eine solche OP bewilligt und überhaupt auch bezahlt zu bekommen. Man bekommt als Leser einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt und ich finde, dass dieser Mensch Balian Buschbaum ein sehr intelligenter Mensch ist, der belesen ist, erfolgreich, sich einschätzen kann, in gute und schlechte Seiten unterscheiden kann, der offen über seine Geschlechtsumwandlung - auch im TV - da er ja in der Öffentlichkeit stand auf Grund seines Sports (Stabhochspringerin) - redete, der sich aber auch für andere Menschen interessiert und sich aus seinem Zwang im Frauen körper leben zu müssen, aus eigenem Antrieb befreien konnte. Ich muss diesem Menschen als Sportler, als Mensch und als Autor des Buches unbedingt meinen großen Dank aussprechen, dass dieses Buch entstanden ist, dass es so ehrlich geschrieben wurde, so zu Herzen gehend und ich muss dazu sagen, dass jeder Mensch von Balian Buschbaum lernen kann. Viele absolut wahrhafte und nachvollziehbare Weisheiten und Sprüche sind eingebaut, die mir immer wieder ein AHAAAA-Erlebnis entlockten. Ich habe es sehr genossen, dieses Buch zu lesen und empfehle es jedem, der sich für Biografien oder Sport und Menschen im Allgemeinen interessiert. Es wird nicht nur aufgezeigt, wie es gefühlsmässig in Balian Buschbaum aussah, man kann als Leser auch sehr viel über den Leichtathletiksport erfahren. kurze Leseprobe: Für jeden Sportler sind die Olympischen Spiele der Höhepunkt seiner Karriere, und auch ich stand stolzen Herzens am anderen Ende der Welt und sah das olympische Feuer brennen. Es brannte auch in mir. Für keine Frau oder Familie, für keinen Trainer oder Freund der Welt wollte ich springen. Ich wollte für das Feuer fliegen und es ewig in mir tragen. Die Qualifikation für das Finale war der aufregendste Tag in meinem bisherigen sportlichen Leben. Ich setzte alles daran, ihn erfolgreich zu meistern, denn ich wollte dem Feuer erneut so nahe sein. Schon früh stand ich mit einer gewissen Nervosität auf, aß wie ein Weltmeister, denn es kann einem Sportler nichts Schlimmeres passieren, als beim Sport energielos zu sein und aufgrund dieser Tatsache in der Qualifikation rauszufleigen und wehmütig das Finale von der Zuschauertribüne aus ansehen zu müssen .... oder: In der dritten Klasse warf mir unsere Klassensprecherin sehnsüchtige Blicke zu: "Wenn du doch ein Junge wärst", flüsterte sie mir verstohlen zu. Ich war vollkommen überfordert. Was hätte ich ihr denn sagen sollen: "Mensch Mädel, mach die Augen zu und spüre, was ich tatsächlich bin. ... |
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Pilgern auf den Jakobswegen von Raimund JoosTaschenbuch von Stein, Conrad, VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 8,89 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3866863055, Erscheinungsdatum: Februar 2010, Auflage: 5., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Einer der hilfreichsten Ratgeber für Mehrtagestouren 5 von 5 PunktenDieses Buch ist für jeden Wanderer, der Mehrtagestouren macht ein Schatz der Ratschläge. Natürlich besteht die Hälfte des Buches aus Tips für den Jakobsweg, aber der Rest ist eine Fundgrube pur. Ich bin begeistert und habe es immer wieder mal zur Hand. kurzweilig und informativ 5 von 5 PunktenIch habe das Büchlein mit viel Interesse und Kurzweil gelesen. Neben den sicher hilfreichen und sehr glaubwürdigen Tipps für Pilger-Interessenten entsteht ein buntes Bild von den Freuden und Strapazen der Tour. Besonders gefallen haben mir die Stellen im Buch, wo der Autor von Bekanntschaften, gegenseitige Hilfe und das immer wieder Begegnen der verschiedenen Menschen schreibt.Ich kann das Buch wärmstens empfehlen. BasisWISSEN für PILGER - auf den Jakobswegen 5 von 5 PunktenWer sich durch die Medien, Bekannte oder Harpe Kerkeling anregen lässt, sich auf den Jakobsweg zu begeben, findet hier alle wichtigen und nützlichen Informationen. Raimund Joos schreibt leicht verständlich, informativ und aus Erfahrung. Wie die Ratschläge eines guten und kenntnisreichen Freundes. Eine gute Vorbereitung für alle Erstpilger. Eine gute Zusammenfassung - auch für erfahrene Wanderer und "Fußgänger". Empfehlenswert sind m. E. auch die ebenfalls im Conrad Stein Verlag herausgegebenen Pilgerführer "OUTDOOR - Der Weg ist das Ziel" zu den verschiedenen Jakobswegen. Ein ganz klaren Muß, für jeden, der sich auf den Weg begibt (auch für "Wiederholungstäter"). Ein täglicher Begleiter auf und für den Weg. Auf den Jakobswegen sieht man bei Pilgern immer wieder die gelben Wanderführer aus dem Conrad Stein Verlag. Und erkennt daran auch die deutschen Pilger. Smile. Das Ergebnis aus eigener Erfahrung und vielen Gesprächen: "es gibt verschiedene Ratgeber zu den Jakobswegen; keiner ist durchgängig so detalliert (inkl. Updates auf der Verlags- und Autoren-Website)". Wir haben auf dem Weg festgestellt, dass die Angaben in Wander-u. Pilgerführern andererer Pilger längst überholt waren, oder Angaben, insbesondere zu Unterkünften, schlicht fehlten. Raimund Joos und Conrad Stein Verlag aktualisieren die Bücher regelmäßig. Unsere Erfahrung auf verschiedenen Jakobswegswegen: absolut Empfehlenswert. Pilgern 5 von 5 PunktenInteressante Lektuere über das Vorhaben den Jacobsweg zu pilgern. Praktische Ratschläge und finanzieller Aufwand sind gut dargestellt. Dieses Heftchen ist sehr zu empfehlen für Menschen die Pilgern wollen egal ob Jacobsweg oder sonstwo. brauchbar & handlich 4 von 5 PunktenDas Buch habe ich mir in Vorbereitung und zu Infos sammeln für den Gang auf dem Jakobsweg angeschafft. Es hat dahingehend seinen Zweck erfüllt. Es ist schnell gelesen, relativ übersichtlich aufgebaut und man bekommt einen ersten Eindruck von verschiedenen Dingen. Allerdings sollte man es nicht bei dieser Lektüre belassen wenn man sich tatsächlich auf den Weg machen will. (Der Autor weist aber auch darauf in seinem Buch hin. Es ist eine Hilfe, keine Bibel!) Es ist handlich klein und auch brauchbar, aber meines Erachtens schwingt zu oft die persönliche Meinung des Autors mit rein. |
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Unhaltbar: Meine Abenteuer als Welttorhüter von Lutz PfannenstielTaschenbuch von rororoAngebote bei Amazon: ab EUR 8,49 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3499625083, Erscheinungsdatum: Oktober 2009, Auflage: 3 |
5 Kundenrezensionen:Unfassbar 5 von 5 PunktenEinfach ein starkes Buch. Das Buch ist sehr unterhaltsam und es ist einfach unfassbar was der Mann in seinem Sportlerlben erlebt hat. Das Buch ist auf jeden Fall einen Kauf wert. Ein bewegtes Fussballer-Leben... 5 von 5 PunktenEin Traumtorhüter ist Lutz Pfannenstiel sicherlich nicht, aber auf jeden Fall ein Torhüter mit einem Traum, den er unbedingt ausleben wollte. Nachdem er in jungen Jahren die Angebote von Bochum, dem *Club* und den Bayern ausgeschlagen hatte, begann eine Karriere die Pfannenstiel als Torhüter mittlerweile über alle Kontinente dieser Welt geführt hatte. Bekannte Vereine findet man im Anhang dabei zwar nicht, aber in Pfannenstiels Erzählungen und Erlebnissen findet sich dafür die Erklärung warum Fussballer in den seltensten Fällen sich einem Verein verpflichtet fühlen. Fussball-Fans fühlen sich einem Verein zugehörig, die Fussballer selber aber nur dem Sport verantwortlich. Und genau das ist der Punkt der dafür gesorgt hat das Pfannenstiel bei über 26 Vereine gespielt hat und rastlos immer auf der Suche nach neuen Herausforderung war/ist. Die deutschen Vereine, bei den Pfannenstiel kurze Auftritte als *Fänger* hatte, hat dabei einen sehr geringen Bruchteil an seiner Karriere. Er begann bei 1. FC Kötzing (noch vor der Verleihung des *Bad*), spielt irgendwann bei Wacker Burghausen und hatte einen kurzen Gastauftritt beim ASV Cham. Keine großen Ligen, keine Topgehälter, einfach nur Fussball. Es selbst bemängelt zwar, daß er nie große Titel erreicht oder viel Geld verdient hat, aber dafür wird an vielen Stellen immer wieder beschrieben wie es sich anfühlt wenn vor dem Spiel das Adrenalin zu fliessen beginnt, die Nerven und Muskeln angespannt sind... FAZIT: ich würde sagen: Fussball in seiner reinsten Form... Einfach unglaublich diese Geschichte 5 von 5 PunktenIch habe über Lutz erst bei dieser WM 2010 erfahren. Als ich Ihn beim ZDF gesehen habe, habe ich ihn einfach mal google.de eingeben und dann diese Geschichte gelesen - unglaublich. Ein fanastisches Buch über einen Fußballer der so viel erlebt hat. Eine Geschichte die ein Muss für jeden Fußballfan ist. Es gibt einen Einblick wie hart das Profileben ist aber wie bekloppt es doch bei manchen Vereinen gerade mim Ausland abgeht. Ich habe oft geschmunzelt. Note 1 Weltklasse 5 von 5 PunktenDas Buch liest sich unfassbar gut, macht auf jeder Seite Spaß und kann mit einigen hochinteressanten Anekdoten und Geschichten aufwarten. Das Leben von Pfannenstiel ist imponierend, und er bringt seine Liebe für den Fußball wunderbar rüber. Für Fans des Fußballs und Liebhaber der Geschichten, die nur der Sport schreiben kann, ist dieses Buch ein absolutes Muss ! Man lernt nicht nur die fußballerische Seite seines Lebens, sonder eine sehr menschliche kennen. Daher ist das Buch auch ein echter Geheimtipp für all diejenigen, die sich sonst nicht unbedingt ein Fußballbuch zulegen würden. Besonders fasziniert hat mich die Tatsache, wie aus einem kleinen Jungen aus Bayern ein Weltenbummler par Exellence werden konnte. Dieses Buch bleibt nichts schuldig, wenn es darum geht, die Träume, die so Viele haben, als realistisch und beeindruckend zu schildern. Dieses Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite packend, extrem gut zu lesen, spannend und auch sehr lehrreich. Pfannenstiel schildert sein Leben auf so wunderbare Art und Weise, dass man am liebsten mit ihm reisen würde. Zu guter Letzt möchte ich betonen, wie imposant ich das letzte Kapitel finde, in dem Pfannenstiel einen Blick in seine zukunft wagt und sein tolles Projekt Global United vorstellt, mit dem er den Klimawandel bekämpft. Ein tolles Buch ! Rundum klasse und sehr interessant 5 von 5 PunktenIn diesem Buch erlebt man den "Verschiebebahnhof Profifußball" wirklich hautnah mit und lernt mal eine ganz andere Seite als im Fernsehen kennen. Die Erlebnisse sind dabei äußerst vielseitig: vom militärisch-harten Probetraining in China, über die knisternde Stimmung in Südafrika und die familiäre Atmosphäre in englischen oder neuseeländischen Clubs hin zu seinem Gefängnisaufenthalt in Singapur. Ich hätte nie gedacht, dass ein Profifußballer so oft seinen Club wechselt. Lesenswert - auch für Nicht-Fußballfans. |
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In eisige Höhen: Das Drama am Mount Everest von Jon KrakauerTaschenbuch von PiperAngebote bei Amazon: ab EUR 3,31 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492229700, Erscheinungsdatum: Dezember 2009, Auflage: 10., überarb. u. durchges. Aufl. |
Amazon.de-HörbuchrezensionObwohl der Leser von Anfang an weiß, dass sich ein Unglück zusammenbraut, wird der Leser rasch vom "Gipfelfieber" gepackt. Krakauer gibt die Geschichte und die Abenteuer großer Everest-Pioniere wieder, darunter Sir Edmund Hillary und Tenzing Norgay, die zwei Männer, die den Gipfel als Erste erreicht hatten. Er macht auch klar, dass der Everest ein unversöhnlicher Berg ist. Bevor es einem Menschen gelang, zum ersten Mal einen Fuß auf den Gipfel zu setzen, hatte er bereits 24 Menschen aus 15 verschiedenen Expeditionen das Leben gekostet. Einzelheiten zu den technischen Aspekten dieses Aufstiegs erläutern dem Kletterneuling, wie gefährlich -- selbst unter den günstigsten Bedingungen -- das Bestreben ist, das Dach der Welt zu erreichen. Die ernüchternde Bilanz dieser Unglücks-Expedition -- die tödlichste in der Geschichte des Everest: Bis zum Ende des Gipfeltages hatten acht Menschen ihr Leben gelassen. Info des Verlags zum Sprecher dieses Audiobooks: Christian Brückner (geb. 1943) arbeitet als Schauspieler und Sprecher. Er hat viele herausragende Hörspiele und Lesungen produziert. Als Synchronsprecher leiht er seine Stimme u.a. Robert de Niro. Christian Brückner erhielt 1990 den Adolf-Grimme-Preis. 5 Kundenrezensionen:In eisige Höhen 5 von 5 PunktenSpannend und informativ. Neben der Schilderung menschlicher Tragödien gibt das Buch Aufschlüsse über das kommerzielle Bergsteigen und die damit einhergehende Umweltverschmutzung am Berg! Unbedingt empfehlenswert - man muss sich darauf einlassen können - Empathie ist gefordert - Vorurteilsfrei wirken lassen 5 von 5 Punktenich habe mir diese Hörbuch-Ausgabe, in Anbetracht dessen, dass ich von dem Buch und dem Thema bereits in seinem Erscheinungsjahr durch die Presse wusste - relativ spät zugelegt. Und es war mehr oder weniger ein Zufall, dass ich darüber gestolpert bin. Das Hörbuch, von Christian Brückner ausgezeichnet gelesen, entspricht der Erstausgabe des Buches im deutschsprachigen Raum. Der Unterschied zum derzeit verfügbaren Piper-Buch in einer überarbeiteten Version ist durchaus beachtenswert und sagt einiges über Zeitgeist aus. Dieser dokumentarische Roman ist erschütternd und unendlich menschlich. Ich habe das Hörbuch 1-mal, 2-mal, 3-mal gehört. Ich habe das Buch gelesen. Und nochmal gelesen. Verurteilen und/oder beurteilen ist nichts. Man muss verstehen. Einen Eindruck bekommen, von dem, was da vor sich gegangen ist. Was Menschen treibt, sich auf einen 8.848 Meter hohen Berggipfel hinauf zu kämpfen. In eine Höhe, die kein Helikopter erreichen kann. Eine Höhe, in der Jumbo-Jets mit 200 Meter plus anzutreffen sind und ihre Passagiere mit Sauerstoff und Druckausgleich versorgen. Man muss sich das vergegenwärtigen. Die Tortour für den menschlichen Organismus ist maximal und für das menschliche Denken und die Funktionsfähigkeit des menschlichen Gehirns nicht minder. Das ist eine ungeheure Grenzüberschreitung. Moral, Denken, Fühlen der Tieflandbewohner gelten nicht mehr. Eine als "normal" empfundene menschliche Reaktion auf irgendein Ereignis ist nicht mehr möglich. Schlicht, nicht möglich. Gehirn kommt überhaupt nicht darauf. Gefühl gibt es fast nicht. Das ist eine Reduktion auf weniger als ICH. Wille ist extrem fokusiert, bis ins Unmögliche. Wir Leser und Hörer sind schlußendlich nichts weiter als Konsumierer. Konsumierer von was? Wer von uns war schon mal an seinen absoluten Grenzen körperlicher und geistiger Fähigkeiten? Es einerseits wissend und andererseits nicht ändern könnenend? Ein Schatten seiner selbst. Eine Reduktion. Meine absolute Hochachtung für Jon Krakauer. Und Respekt für all die, die es gewagt haben. Unvorstellbare Qualen 5 von 5 PunktenWas für ein Werk über eine Expedition. Ich habe ja schon einiges zum Thema gelesen, auch Messner. Aber hier wird mal beschrieben, welchen unglaublichen Belastungen und Qualen sich manche Menschen aussetzen, um auf den Mount Everest zu kommen. Gleich, ob nun Boukreev und/oder de Walt den Bericht von Krakauer anzweifeln, ich konnte sehr plastisch erfahren, was es heisst, den höchsten Berg der Welt besteigen zu wollen. Nicht nur, dass es richtig viel Geld kostet, auch, dass ohne Erfahrung, Mut, körperliche und geistige Höchstbelastbarkeit und vor allem ohne eine riesige Portion Willenskraft überhaupt nichts geht. Warum bringt sich ein Mensch in eine solche Situation? Ist es die blanke Gier nach Anerkennung, auf diesen Berg zu gehen? Oder nach sportlichen Höchstleistungen, wobei doch bekannt ist, wie schnell am Mount Everest z.B. eine Wettersituation kippen kann und das Leben der gesamten Gruppe in allergrößte Gefahr bringt? Krakauer könnte sich jetzt darauf beziehen, dass er im Auftrag der Zeitschrift Outside gehandelt hat. Tut er aber nicht, sondern der Leser erfährt, dass es irgendetwas geben muss, dass Menschen auf diesen Berg zieht. Der Bericht liest sich teilweise wie ein Horrorroman, so genau und detailliert wird man informiert. Und man kann auch was lernen, nämlich, dass ein Pfandsystem für verbrauchte Sauerstoffflaschen eingeführt wurde, um den Berg wenigstens etwas vom Müll zu befreien. Lobenwert, allerdings darf bezweifelt werden, ob das einen dauerhaften Nutzen hat. Sehr gut 5 von 5 PunktenIm direkten Vergleich mit "Der Gipfel" merkt man diesem Buch eine höhere Professionalität des Autors an. Spannend und interessant werden die Figuren vorgestellt und man nähert sich Stück für Stück der Katastrophe. Im Unterschied zu "Der Gipfel" werden hier weniger Interviews mit den Überlebenden geführt und es dominiert die Erzählperspektive des Autors. Trotzdem kann ich beide Bücher gleichermaßen empfehlen, denn die Wahrheit über die tatsächlichen Ursachen des Unglücks findet sich irgendwo dazwischen - und doch vielleicht auf keiner der Seiten... wer dieses Buch liest, sollte unbedingt auch... 3 von 5 Punkten...Anatoli Boukreevs Version dieser Tragödie lesen "Der Gipfel: Tragödie am Mount Everest". Über Krakauers Buch wurde mehr als genug geschrieben...Der Gipfel: Tragödie am Mount Everest |
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