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Der Ameisenfeind von Stephan ValentinGebundene Ausgabe von PfefferkornAngebote bei Amazon: ab EUR 0,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3980729834, Erscheinungsdatum: 2000, Auflage: 1., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Viel zu oberflächlich... 3 von 5 PunktenDer kleine Jonas leidet seit Jahren unter den wechselnden Männerbekanntschaften seiner Mutter. Die "Onkel" beachten ihn nie und er wär sowieso lieber allein mit Mama. Als diese schwanger wird, sucht sie mit ihrem Sohn zuflucht bei ihrer Mutter mitten in einem Kuhdorf. Doch auch dort gibt es Männer und auf sein Geschwisterchen freut sich Jonas nun wirklich nicht... Jonas ist offenbar ein sehr gestörter Junge. Immer auf die Liebe seiner Mutter bedacht, aber dennoch emotionslos alles und jedem gegenüber... Tiere zu quälen empfindet er als interessant, als Experiment. Der junge Ich-Erzähler kann einem so manchen Schauer über den Rücken laufen lassen und doch will man ihn gern trösten. Seine Gedankengänge zu verfolgen ist sehr spannend, doch hätte ich mir gewünscht, mehr über die Hintergründe zu erfahren, z.B. wann er anfing, Tiere zu quälen, was letztendlich der Auslöser war. Auch der Tod seiner Freundin Sarah wurde seltsam zusammenhanglos und wahnsinnig schnell ins Buch eingebaut. Insgesamt ist mir die Story zu lasch. Einfach einen gestörten Jungen erschaffen, der wegen zu wenig Aufmerksamkeit und Ablehnung grausam ist, um wenigstens ab und zu etwas zu empfinden, ist mir zu wenig. Ein paar Erklärungen, wenigstens Anhaltspunkte wären nett gewesen. So schlage ich das Buch eher unzufrieden zu... Die Lobeshymnen auf dieses Buch und den Autor kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe nicht den Eindruck, dass er weiß, wie man sich als Kind fühlt, das nicht geliebt und mißachtet wird, dafür ist sein Text viel zu oberflächlich geblieben. Aber vielleicht habe ich seine Geschichte auch einfach nicht verstanden... Wer weiß. Erschreckend direkt 5 von 5 PunktenJenseits jeder romantischen Verkitschung von Kindheitserinnerungen zeichnet Stephan Valentin in diesem Buch ein erschreckendes, direktes, ehrliches Bild von Kindheit als einer Entgleisung bzw. einem Danebenlaufen, wie es ein Sonderfall sein mag, zugleich aber auch als ein Bild des Normalfalls erscheinen mag, das ein wenig an Hauptmanns Bahnwärter Thiel, Tschechow, Büchner, an alle jene Nebenherlaufenden eben erinnert. Valentin schreibt sehr konsequent aus der Perspektive seines Protagonisten, auf den Eindrücke und Ideen scheinbar unverbunden und ungebremst einstürzen, der voller Trotz und Dummheit ist. Die Welt bleibt für ihn Unbegreiflich - und damit ist dies möglicherweise mehr als nur irgendein Buch über einen etwas missratenen sadistischen Balg. lieblosigkeit kann/muß so fatal enden 5 von 5 Punktennach lektüre dieser spannenden (authentischen ?)geschichte bin ich mir wesendlich sicherer, daß mein enkel richtiger, daß heißt mit viel zeit, aufmerksamkeit und liebe erzogen wird. manche würden sagen, unartig erzogen wird. danke, s. valentin, daß das gegenteil mit seinen auswirkungen gezeigt wurde. Das reinste Lesevergnügen 5 von 5 PunktenManchmal vergisst man doch wie es war, als man noch ein Kind war. Bei der Lektüre von "Der Ameisenfeind" wurde ich aber automatisch in meine eigene Kindheit zurückkatapuliert. Auch wenn es in dem Roman um einen schwer erziehbaren Jungen geht (und ich nun nicht besonders schwierig als Kind war), so fühlt man doch alles mit, was dem Jungen passiert. Und man sieht sich wieder selbst als Kind. Man merkt dem Autor an, der er gut Kinder versteht und sie in sich hineinversetzen kann. "Der Ameisenfeind" ist ein MUSS für alle die, die mal wieder einen Roman lesen wollen, der eine wirkliche Aussage hat und außer dem tollen Lesevergnügen auch noch dem Leser etwas auf den Weg mitgibt: Wie kann man Kindern helfen, die wie Zeitbomben ticken? Jetzt wird der Roman ja mit Katja Riemann in der Hauptrolle verfilmt. Kann's gar nicht abwarten... Beeindruckend! 5 von 5 PunktenWas geht in den Köpfen gewalttätiger Kinder vor? Valentin hat es in "Der Ameisenfeind" geschafft, sich damit literarisch auseinanderzusetzen. Das Buch zieht den Leser von Anfang in einen Sog. Jonas outet sich als kleiner Gewaltprofi und das schon mit seinen acht Jahren. Und dennoch ist es dem Autor gelungen, dieses Kind nicht nur als Täter sondern auch als Opfer erscheinen zu lassen. Opfer der Frustrationen aus einer Erwachsenenwelt, die Kinder nur noch wahrnimmt, wenn sie unangenehm auffallen. "Der Ameisenfeind" - ein Muss für alle Eltern. |
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Wenn Kinder zu viel wiegen: Ein Elternratgeber von Stephan ValentinTaschenbuch von Deutscher Taschenbuch VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 0,39 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3423344695, Erscheinungsdatum: April 2008 |
2 Kundenrezensionen:Gelungener Ratgeber 5 von 5 PunktenDer Autor diskutiert zunächst die Funktion der Nahrung und der Nahrungsaufnahme sowie die Ursachen unserer Verführbarkeit hin zu Süßem und Fettem. Anschließend erläutert er die Begriffe "Übergewicht" und "Adipositas" und erläutert, wie es zu diesen Krankheiten kommen, wie man vorbeugen und sie bekämpfen kann, gegebenenfalls stationär. Als sehr nützlich werden Eltern die Kapitel über Kalorienbedarf, Wachstum und richtige Ernährung empfinden. Hier findet man auch Rezepte. Der Autor geht zudem auf religiös bedingte Besonderheiten und Essstörungen ein. Im Anhang finden sich unter anderem nützliche Adressen und Verweise auf Internetseiten. Wer ein übergewichtiges oder zu Übergewicht neigendes Kind hat, wird in diesem Buch eine Fülle von sinnvollen und alltagstauglichen Informationen entdecken. Die Psyche der Betroffenen, vor allem bezüglich der Scham im Sportunterricht und des Mobbings aufgrund des von der Norm abweichenden Aussehens, kommt im Ratgeber nicht zu kurz. Vor allem müssen sich auch die Eltern Kritik gefallen lassen, denn der Apfel fällt gerade in Sachen Ernährung nicht weit vom Stamm. Die einzelnen Abschnitte sind praxisnah gestaltet. Dieser Ratgeber bringt wirklich etwas, wenn man ihn ernst nimmt und seinem Kind helfen will. Praxisnah, informativ und leicht lesbar: ein Ratgeber für die ganze Familie 5 von 5 PunktenEndlich ein Ratgeber, der sowohl übergewichtigen Kindern hilft, alsauch an der Vorbeugung ansetzt. Der Autor ist Doktor der Psychologie und das merkt man. Hier werden nicht nur die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse über Übergewicht behandelt, auch auf die Psyche der (gemobbten) übergewichtigen Kinder und deren Eltern wird eingegangen. Man findet hier Kapitel über: Was ist eigentlich die Funktion der Nahrung? Dass Fett auch seine guten Seiten hat! Was passiert in stationären therapeutischen Einrichtungen? Was ist eine Ernährungsberaterin? Aber auch viele praktische Tipps gibt der Autor. Anhand von Tabellen und einem Rechenbeispiel (total leicht) kann man für sein eigenes Kind herausfinden, ob es übergewichtig ist. Leckere Rezepte zeigen, dass auch Ketchup oder sogar Hamburger kalorienarm sein können. Und Hamburger gehören nun mal zu den Leibgerichten vieler Kinder, die mit Übergewicht zu kämpfen haben. Im Anhang findet man nützliche Adressen und Verweise auf Internetseiten. Dieser Ratgeber ist wirklich zu empfehlen. Für alle Eltern, die sich für eine gesunde Ernährung ihrer Kinder interessieren, übergewichtige Kinder haben oder einfach mal Informationen zum Thema suchen. Dr. Valentin spricht die wichtigsten Themen rund um Übergewicht und Ernährung an. Und das ohne langamtig oder langweilig zu werden. Der Ratgeber ist leicht geschrieben und gibt Eltern und Kindern Rat und Mut, wie sie etwas gegen schlechte Essgewohnheiten und Übergewicht tun können. |
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Mein Kind schläft durch: Der natürliche Weg zu ruhigen Nächten für Groß und Klein von Eva Herman, Stephan ValentinBroschiert von Ullstein TbAngebote bei Amazon: ab EUR 5,59 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3548369006, Erscheinungsdatum: März 2007 |
Aus der Amazon.de-RedaktionDavon träumen die meisten Eltern: Kinder, die sich kommentarlos um 8 Uhr in ihr Bett bringen lassen und problemlos einschlafen, ruhige Nächte ohne mehrmalige Unterbrechungen, ein ausgeschlafenes, fröhliches Kind, am besten nicht vor 7 Uhr am nächsten Morgen. Wenn es beruhigt -- das ist wirklich die Ausnahme, und Sie können getrost davon ausgehen, dass 90 Prozent der Eltern nicht ganz bei der Wahrheit bleiben, wenn sie von den Durchschlafrekorden ihrer Sprösslinge berichten. Das Buch der bekannten Fernsehmoderatorin Eva Hermann und des Schriftstellers und Kinderpsychologen Dr. Stephan Valentin wirkt wie Balsam auf die angespannten Nerven übernächtigter Eltern. Denn ihre wichtigste Botschaft lautet: Es liegt nicht an den Eltern, wenn es so gar nicht klappen will mit dem Schlafen. Wie es aber funktionieren kann, zeigt das Autorenteam mit vielen Beispielen und Ratschlägen, mit Ideen für Einschlafrituale und Tipps für die Schlafsituation. ?Kann? ist hier das Zauberwort, denn wie die Autoren immer wieder betonen, Schlaf ist individuell und die eine, wirksame Rezeptur gibt es nicht. Zunächst aber erfährt der Leser alles über den Schlaf, über Schlafphasen und das Schlafbedürfnis bei Babys und Kindern, über Schlafenszeiten und das überschätzte, weil in der Tat nicht realistische Durchschlafen. Dann geht es ans Einschlafen. Die Bedeutung der Schlaflieder wird erklärt und warum das In-den-Schlaf-Begleiten für Kinder so wichtig ist. Ein weiteres Kapitel behandelt die nächtlichen Ruhestörungen. Positiv hier, dass auch auf die ambivalente emotionale Situation der Eltern eingegangen wird. Denn wer ist nach der x-ten durchwachten Nacht bei aller Liebe zu seinem Kind noch frei von Aggression? Und wer vor allem traut sich, das auch zuzugeben? Wenn gar nichts mehr hilft, dann führt der Weg ins Schlaflabor. Interessante Einblicke werden hier geboten wie ein solches Institut arbeitet und wann es tatsächlich angebracht ist, hier Hilfe zu suchen. Interessant ist auch die Exkursion in die Welt der Babypflege der Vergangenheit. Zum Glück weiß man heute, dass ein Baby mehr braucht als eine trockene Windel, einen Platz zum Schlafen und regelmäßige Mahlzeiten! Insgesamt ist das Buch sehr informativ und vor allem beruhigend, denn es wird bestätigt, was wir in unserem Eltern-Herz schon immer wussten: In erster Linie geht es um das Wohl unseres Kindes, uns nicht um irgendwelche gesellschaftlichen Schlaf-Normen! --Sandra-Kathrin Buck 5 Kundenrezensionen:informativ und viele beispiele 5 von 5 Punkteninformativ und viele beispiele. hätte nicht gedacht, dass ich meine ansicht über erziehung von kinder überdenke. verstehe jetzt meine kinder besser, wenn sie andere kindererziehung machen. muss aber auch sagen, dass nicht alles falsch war aus meiner erziehung. manches führt in kürzerer zeit an das ziel und muß nicht mit gewalt gelöst werden (z.B. einschlafen in kürzerer zeit lernen....). Gut gemeint aber schlecht gemacht 3 von 5 PunktenGut an diesem Buch ist die Absicht Eltern und vor allem Kindern keine "Schlafprogramme" aufzuzwingen sondern für ein natürliches Schlafverhalten zu werben: Die Eltern sollen nach Ihrem Gefühl handeln, und sich auch nicht durch Druck von anderen Eltern oder Ratgebern verunsichern lassen, es ist auch in Ordnung bzw. wird sogar empfohlen, dass die Kinder im Elternbett mitschlafen (dies verwandelt die Kinder keinesfalls in Kletten, die nicht mehr aus dem Elternbett herauszubekommen sind). Es wird ausführlich auf Schalfverhalten von Kindern eingegangen, Beispiele aus anderen Kulturen werden gezeigt und typische Probleme angesprochen. So weit so gut. Leider sind viele Textpassagen sehr langatmig, stellenweise wirkt es schlecht recherchiert oder einfach schlampig geschrieben. Ein Beipsiel: Zahlreiche Versionen des Liedes "Schlaf Kindlein schlaf" werden analysiert, so auch diese: "...dein Vater ist ein Schaf, Deine Mutter ist ein Trampeltier...". Dazu behaupten die Autoren, das Kind wolle sich damit an den Eltern rächen. Das Kind? Der Text ist aber nicht aus Perspektive des Kindes geschrieben. Es macht sich also der Singende über die Eltern lustig. Zahlreiche weitere Lied-Analysen wirken ebenso ungenau und bemüht. Größter Minuspunkt des Buches ist, dass man deutlich merkt, dass es den Autoren scheinbar an ausreichend praktischer Erfahrung fehlt. Viele kleine und hilfreiche, weil präzise, Hinweise wie in manchen guten Kinderbüchern, fehlen leider. Für vom Nichtschlafenwollen oder -können ihrer Kinder gestresste Eltern ist es sicher beruhigend zu erfahren, dass sie die Kleinen ruhig ins Elternbett hohlen können oder auf den Arm nehmen, aber in der Realität ergeben sich noch ganz andere Probleme und genau dafür wäre ein konkreter Rat sinnvoll. Mann merkt dem Buch deutlich an, dass es stark von Schlafen und Wachen: Ein Elternbuch für Kindernächte von Mary White und William Sears inspiriert ist, welches wesentlich besser geschrieben ist und eben die wertvollen Tips aus eigener Erfahrung vermittelt (Sears ist 8facher Vater und Kinderarzt). Der Druck auf schwerem Papier und große Schrift blähen das Buch nur unnötig auf. Besser wird der Inhalt dadurch nicht. Große Schrift wäre der Lesbarkeit halber noch verständlich, wenn es da nicht manche Kapitel gäbe, die mit mittelgrüner Schrift auf hellgrünem Untergrund gedruckt sind - eine echte Qual für die Augen. Wenig fundierte Information, gibtt aber ein gutes Gefühl und ist gut für das Baby. 2 von 5 PunktenDas Buch ist ganz nett, aber wenig wissenschaftlich. Gut daran ist, dass auf die Bedürfnisse der Babys Rücksicht genommen wird und propagiert wird, sie möglichst nah bei einem zu lassen, auch nachts. Das Schlafen weniger starr zu betrachten und dadurch ein wenig Druck herauszunehmen. Quintessenz: Wenn das Baby bei der Mutter sein darf, geht es ihm auch gut. Angenehm, dass von den starren Schlaf-Übungsprogrammen Abstand genommen wird. Nervig allerdings sind die permanenten Vergleiche mit indischen/afrikanischen/südamerikanischen Müttern, die ihr Baby ja den ganzen Tag herumtragen und es waschen, während es auf den ausgestreckten Beinen der Mutter liegt. Deutsche Mütter dagegen schafften zu viel Distanz, weil das Kind auf dem Wickeltisch liege. Es wird überhaupt nicht berücksichtigt, dass die Kulturen ganz verschieden sind und man bei uns einfach nicht so oft auf dem Boden sitzt! Dass man das Baby auch einfach nicht den ganzen Tag herumtragen kann, weil man noch andere Sachen machen muss. Diese Punkte nerven ein wenig, weil sie so besserwisserisch daherkommen und das Gefühl hinterlassen, dass deutsche Mütter alles falsch machen und lieblos sind. Alles in allem ist das Buch nett zu lesen. Die Information hätte aber auch auf weniger Seiten gepasst. Es geht um Struktur, Rituale, Nähe und die Bedürfnisse des Babys zu achten. Das wars schon. Etwas oberflächlich. Mehr erwartet 3 von 5 PunktenIch habe mir das Buch bestellt, als meine Tochter bereits ein Jahr alt war in der Hoffnung neue Tipps bezüglich einschlafen zu finden. Aber leider konnte ich keine "neuen" Ratschläge finden. Die Einstellung der Autoren (Co-Sleeping, so lange beim Kind bleiben, bis das es eingeschlafen ist) finde ich sehr, sehr gut. Es ist das Gegenteil vom Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen". Die Erfahrungsberichte der einzelnen Eltern haben mir auch recht gut gefallen - darum 3 Sterne. Absoluter Humbug 1 von 5 PunktenIch bin Mutter eines 3 1/2 monate alten Babies und ich bin, wie so viele Mütter und Väter auf der Suche nach sinnvoller, begleitender und vor allem informativer Lyrik. Also machte ich mich auf und las viele Rezessionen, Titel und informierte mich im Internet über das eine oder andere Buch. So auch über dieses hier. Als ich das Inhaltsverzeichnis durchgesehen habe dachte ich mir - super Buch! Genau die Themen über die ich gerne mehr wissen möchte, mit Tipps, wie ich meinem Kleinen die Angst nehmen und ein entspanntes "ins-Bett-bringen" Ritual gestalten kann. Voller Freude bekam ich dann gestern das Buch und begann gleich neugierig darin zu blättern. Liebe LeserInnen und mögliche Käufer! Ich kann Ihnen nur sagen, Hände weg von dem Buch. Es hat mich dazu verleitet die erste Rezession zu schreiben und diese ist nicht sehr positiv. Um es deutlicher auszudrücken. Ich bin restlos empört über dieses Buch!! Wenn es möglich gewesen wäre hätte ich es mit einem Minus-Stern bewertet. Den Grund für mein Ärgernis möchte ich Ihnen nun schildern: Das Inhaltsverzeichnis hat ein wirklich interessantes Thema: Das Einschlafen. Unterkapitel: das Schlafritual. Ich, voller Vorfreude, blättere im Buch dorthin und bekomme als einziges einen Text präsentiert, indem festgehalten wird, wieviel Prozent der Deutschen Bürger nicht schon auf die Idee von selbst gekommen wären, das Einschlafrituale sinnvoll sind und dann noch wieviel Prozent durch Bücher oder Internet, Bekannte oder sonst was dieses unglaublich wichtige Aha-Erlebnis erhielten. Als ich dann Seite für Seite weiterlas (es handelt sich hier um 7 1/2 Seiten) indem mir verklickert wird, wie wichtig doch ein Schlafritual sei (darauf bin ich mittlerweile schon von selbst gekommen, jedoch wurde mit noch keinem einzigen Wort erwähnt, was man vielleicht machen könnte....) kommt das erste Fallbeispiel. In diesem Fall handelt es sich um eine Mutter mit ihrem kleinen Sohn, die vorher noch fleissig miteinander spielen, der Kleine sich dabei verausgaben soll, damit er nachher schön müde wird. Der Papa kommt dazu und es wird weitergespielt. Dieses Zu-Bett-gehen-Ritual der Familie wird als warmherzig, liebevoll und familiär beschrieben. Als jedoch der Vater dem Kind die Flasche gibt und dessen kleines Köpfchen auf einem Polster zum Ruhen kommt (als Unterstützung vermutlich) stieg mir die Zornesröte ins Gesicht. An dieser Stelle ein Zitat aus dem Buch: "Das Ritual endet, nachdem Oliver (der Vater) seinem Sohn die Flasche gegeben hat. Dabei lag der Kleine in seinen Armen. Aarons Kopf ruhte aber auf einem Kissen. Bestimmt, damit Aaron es bequemer hat. Wieder entsteht eine gewisse Distanz durch einen Gegenstand zwischen dem Körper des Vaters und des Kindes. " Der Vater hält sein Kind in den Armen, gibt ihm zu trinken, steht in direktem Körperkontakt und das Kind spürt ihn an seinem ganzen Körper und dann schreiben die werten Autoren, das der Kopf des Babies auf einem Kissen zu liegen kam und dadurch eine gewisse Distanz durch einen Gegenstand zwischen dem Körper des Vaters und des Kindes entsteht. Also seien sie mir bitte nicht böse, aber wie kann ich mein Kind denn noch näher an meinen Körper bringen, außer ich pflanze ihn mir wieder in den Bauch ein. Also so einen Schwachsinn habe ich selten gelesen. Das ist nur ein Beispiel von mehreren beschriebenen Szenen, in denen sogenannte Gegenstände den direkten Kontakt mit dem Erwachsenen blockieren. In einem anderen Kapitel wurden die sogenannten Typen der Mutter beschrieben. Der "proximale", "distale" und "gemischte" Typ Mutter. Proximal - bedeutet Nähe - wird mit Beispielen von Müttern der asiatischen und afrikanischen Kultur dargestellt. An sich ein gutes Prinzip. Allerdings wenn dann geschrieben steht, dass indische Frauen ihre Kinder (genauso wie afrikanische) den ganzen Tag an ihrem Körper durch die Gegend tragen (meist mit Tüchern) und sie die Kinder auf ihren ausgestreckten Füssen waschen und danach mit Massageöl die Durchblutung und den Kreislauf anfachen und ihren Kindern so permanent die Nähe geben, dann frage ich mich wirklich ob die noch ganz richtig sind im Kopf. Ich kann doch Indien mit durchschnittlichen 20-35° C doch noch mit Europa vergleichen. Das sehe ich mir an, wie ich mein Kind in der Salzach auf meinen Füssen wasche und es dann noch mit Massageöl einschmiere und mir das Kind vorher erfriert. Der "distale" Typ wird dagegen als europäische Mutter/Frau bezeichnet. An diesem Punkt haben sie sicherlich bis zu einem gewissen Grad Recht, denn die europäische Kultur ist einfach differenzierter und auch mehr auf ein Individuum ausgelegt. Aber das wir die Kinder nur auf der Seite liegen lassen und nur mittels Augen und Stimme mit dem Kind Kontakt aufnehmen und pflegen, finde ich absolut nicht gerechtfertigt. Die Autoren beschreiben zwar auch den sogenannten gemischten Typ Mutter - wenigstens ein gewisses Entgegenkommen - aber in meinen Augen hilft das bei diesem Buch auch nicht mehr viel. Dieses Buch hat meiner Meinung nach große Mängel was die Vergleiche als auch den Inhalt angeht. Intelligente Menschen mit einem Funken Hausverstand können das "Wissen", das auf 7 1/2 Seiten beschrieben wird, mittels einem Satz herausfiltern der wirklich wichtig ist, und somit das Buch wahrscheinlich auf eine Handvoll Seiten reduzieren. Wer also nach einem Buch sucht, dass Informationen weitergibt, die hilfreich sein sollen und eher punktgenau auf Probleme eingehen und nicht seitenlang immer das Gleiche wiederholen und eigentlich nur mitteilen was jeder weiß, der sollte lieber ganz von diesem Buch Abstand nehmen. |
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Mein Kind schläft durch. Der natürliche Weg zu ruhigen Nächten für Groß und Klein von Eva Herman, Stephan ValentinGebundene Ausgabe von EconAngebote bei Amazon: ab EUR 2,90 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3430144620, Erscheinungsdatum: 2005, Auflage: 1 |
Aus der Amazon.de-RedaktionDavon träumen die meisten Eltern: Kinder, die sich kommentarlos um 8 Uhr in ihr Bett bringen lassen und problemlos einschlafen, ruhige Nächte ohne mehrmalige Unterbrechungen, ein ausgeschlafenes, fröhliches Kind, am besten nicht vor 7 Uhr am nächsten Morgen. Wenn es beruhigt -- das ist wirklich die Ausnahme, und Sie können getrost davon ausgehen, dass 90 Prozent der Eltern nicht ganz bei der Wahrheit bleiben, wenn sie von den Durchschlafrekorden ihrer Sprösslinge berichten. Das Buch der bekannten Fernsehmoderatorin Eva Hermann und des Schriftstellers und Kinderpsychologen Dr. Stephan Valentin wirkt wie Balsam auf die angespannten Nerven übernächtigter Eltern. Denn ihre wichtigste Botschaft lautet: Es liegt nicht an den Eltern, wenn es so gar nicht klappen will mit dem Schlafen. Wie es aber funktionieren kann, zeigt das Autorenteam mit vielen Beispielen und Ratschlägen, mit Ideen für Einschlafrituale und Tipps für die Schlafsituation. ?Kann? ist hier das Zauberwort, denn wie die Autoren immer wieder betonen, Schlaf ist individuell und die eine, wirksame Rezeptur gibt es nicht. Zunächst aber erfährt der Leser alles über den Schlaf, über Schlafphasen und das Schlafbedürfnis bei Babys und Kindern, über Schlafenszeiten und das überschätzte, weil in der Tat nicht realistische Durchschlafen. Dann geht es ans Einschlafen. Die Bedeutung der Schlaflieder wird erklärt und warum das In-den-Schlaf-Begleiten für Kinder so wichtig ist. Ein weiteres Kapitel behandelt die nächtlichen Ruhestörungen. Positiv hier, dass auch auf die ambivalente emotionale Situation der Eltern eingegangen wird. Denn wer ist nach der x-ten durchwachten Nacht bei aller Liebe zu seinem Kind noch frei von Aggression? Und wer vor allem traut sich, das auch zuzugeben? Wenn gar nichts mehr hilft, dann führt der Weg ins Schlaflabor. Interessante Einblicke werden hier geboten wie ein solches Institut arbeitet und wann es tatsächlich angebracht ist, hier Hilfe zu suchen. Interessant ist auch die Exkursion in die Welt der Babypflege der Vergangenheit. Zum Glück weiß man heute, dass ein Baby mehr braucht als eine trockene Windel, einen Platz zum Schlafen und regelmäßige Mahlzeiten! Insgesamt ist das Buch sehr informativ und vor allem beruhigend, denn es wird bestätigt, was wir in unserem Eltern-Herz schon immer wussten: In erster Linie geht es um das Wohl unseres Kindes, uns nicht um irgendwelche gesellschaftlichen Schlaf-Normen! --Sandra-Kathrin Buck 5 Kundenrezensionen:informativ und viele beispiele 5 von 5 Punkteninformativ und viele beispiele. hätte nicht gedacht, dass ich meine ansicht über erziehung von kinder überdenke. verstehe jetzt meine kinder besser, wenn sie andere kindererziehung machen. muss aber auch sagen, dass nicht alles falsch war aus meiner erziehung. manches führt in kürzerer zeit an das ziel und muß nicht mit gewalt gelöst werden (z.B. einschlafen in kürzerer zeit lernen....). Gut gemeint aber schlecht gemacht 3 von 5 PunktenGut an diesem Buch ist die Absicht Eltern und vor allem Kindern keine "Schlafprogramme" aufzuzwingen sondern für ein natürliches Schlafverhalten zu werben: Die Eltern sollen nach Ihrem Gefühl handeln, und sich auch nicht durch Druck von anderen Eltern oder Ratgebern verunsichern lassen, es ist auch in Ordnung bzw. wird sogar empfohlen, dass die Kinder im Elternbett mitschlafen (dies verwandelt die Kinder keinesfalls in Kletten, die nicht mehr aus dem Elternbett herauszubekommen sind). Es wird ausführlich auf Schalfverhalten von Kindern eingegangen, Beispiele aus anderen Kulturen werden gezeigt und typische Probleme angesprochen. So weit so gut. Leider sind viele Textpassagen sehr langatmig, stellenweise wirkt es schlecht recherchiert oder einfach schlampig geschrieben. Ein Beipsiel: Zahlreiche Versionen des Liedes "Schlaf Kindlein schlaf" werden analysiert, so auch diese: "...dein Vater ist ein Schaf, Deine Mutter ist ein Trampeltier...". Dazu behaupten die Autoren, das Kind wolle sich damit an den Eltern rächen. Das Kind? Der Text ist aber nicht aus Perspektive des Kindes geschrieben. Es macht sich also der Singende über die Eltern lustig. Zahlreiche weitere Lied-Analysen wirken ebenso ungenau und bemüht. Größter Minuspunkt des Buches ist, dass man deutlich merkt, dass es den Autoren scheinbar an ausreichend praktischer Erfahrung fehlt. Viele kleine und hilfreiche, weil präzise, Hinweise wie in manchen guten Kinderbüchern, fehlen leider. Für vom Nichtschlafenwollen oder -können ihrer Kinder gestresste Eltern ist es sicher beruhigend zu erfahren, dass sie die Kleinen ruhig ins Elternbett hohlen können oder auf den Arm nehmen, aber in der Realität ergeben sich noch ganz andere Probleme und genau dafür wäre ein konkreter Rat sinnvoll. Mann merkt dem Buch deutlich an, dass es stark von Schlafen und Wachen: Ein Elternbuch für Kindernächte von Mary White und William Sears inspiriert ist, welches wesentlich besser geschrieben ist und eben die wertvollen Tips aus eigener Erfahrung vermittelt (Sears ist 8facher Vater und Kinderarzt). Der Druck auf schwerem Papier und große Schrift blähen das Buch nur unnötig auf. Besser wird der Inhalt dadurch nicht. Große Schrift wäre der Lesbarkeit halber noch verständlich, wenn es da nicht manche Kapitel gäbe, die mit mittelgrüner Schrift auf hellgrünem Untergrund gedruckt sind - eine echte Qual für die Augen. Wenig fundierte Information, gibtt aber ein gutes Gefühl und ist gut für das Baby. 2 von 5 PunktenDas Buch ist ganz nett, aber wenig wissenschaftlich. Gut daran ist, dass auf die Bedürfnisse der Babys Rücksicht genommen wird und propagiert wird, sie möglichst nah bei einem zu lassen, auch nachts. Das Schlafen weniger starr zu betrachten und dadurch ein wenig Druck herauszunehmen. Quintessenz: Wenn das Baby bei der Mutter sein darf, geht es ihm auch gut. Angenehm, dass von den starren Schlaf-Übungsprogrammen Abstand genommen wird. Nervig allerdings sind die permanenten Vergleiche mit indischen/afrikanischen/südamerikanischen Müttern, die ihr Baby ja den ganzen Tag herumtragen und es waschen, während es auf den ausgestreckten Beinen der Mutter liegt. Deutsche Mütter dagegen schafften zu viel Distanz, weil das Kind auf dem Wickeltisch liege. Es wird überhaupt nicht berücksichtigt, dass die Kulturen ganz verschieden sind und man bei uns einfach nicht so oft auf dem Boden sitzt! Dass man das Baby auch einfach nicht den ganzen Tag herumtragen kann, weil man noch andere Sachen machen muss. Diese Punkte nerven ein wenig, weil sie so besserwisserisch daherkommen und das Gefühl hinterlassen, dass deutsche Mütter alles falsch machen und lieblos sind. Alles in allem ist das Buch nett zu lesen. Die Information hätte aber auch auf weniger Seiten gepasst. Es geht um Struktur, Rituale, Nähe und die Bedürfnisse des Babys zu achten. Das wars schon. Etwas oberflächlich. Mehr erwartet 3 von 5 PunktenIch habe mir das Buch bestellt, als meine Tochter bereits ein Jahr alt war in der Hoffnung neue Tipps bezüglich einschlafen zu finden. Aber leider konnte ich keine "neuen" Ratschläge finden. Die Einstellung der Autoren (Co-Sleeping, so lange beim Kind bleiben, bis das es eingeschlafen ist) finde ich sehr, sehr gut. Es ist das Gegenteil vom Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen". Die Erfahrungsberichte der einzelnen Eltern haben mir auch recht gut gefallen - darum 3 Sterne. Absoluter Humbug 1 von 5 PunktenIch bin Mutter eines 3 1/2 monate alten Babies und ich bin, wie so viele Mütter und Väter auf der Suche nach sinnvoller, begleitender und vor allem informativer Lyrik. Also machte ich mich auf und las viele Rezessionen, Titel und informierte mich im Internet über das eine oder andere Buch. So auch über dieses hier. Als ich das Inhaltsverzeichnis durchgesehen habe dachte ich mir - super Buch! Genau die Themen über die ich gerne mehr wissen möchte, mit Tipps, wie ich meinem Kleinen die Angst nehmen und ein entspanntes "ins-Bett-bringen" Ritual gestalten kann. Voller Freude bekam ich dann gestern das Buch und begann gleich neugierig darin zu blättern. Liebe LeserInnen und mögliche Käufer! Ich kann Ihnen nur sagen, Hände weg von dem Buch. Es hat mich dazu verleitet die erste Rezession zu schreiben und diese ist nicht sehr positiv. Um es deutlicher auszudrücken. Ich bin restlos empört über dieses Buch!! Wenn es möglich gewesen wäre hätte ich es mit einem Minus-Stern bewertet. Den Grund für mein Ärgernis möchte ich Ihnen nun schildern: Das Inhaltsverzeichnis hat ein wirklich interessantes Thema: Das Einschlafen. Unterkapitel: das Schlafritual. Ich, voller Vorfreude, blättere im Buch dorthin und bekomme als einziges einen Text präsentiert, indem festgehalten wird, wieviel Prozent der Deutschen Bürger nicht schon auf die Idee von selbst gekommen wären, das Einschlafrituale sinnvoll sind und dann noch wieviel Prozent durch Bücher oder Internet, Bekannte oder sonst was dieses unglaublich wichtige Aha-Erlebnis erhielten. Als ich dann Seite für Seite weiterlas (es handelt sich hier um 7 1/2 Seiten) indem mir verklickert wird, wie wichtig doch ein Schlafritual sei (darauf bin ich mittlerweile schon von selbst gekommen, jedoch wurde mit noch keinem einzigen Wort erwähnt, was man vielleicht machen könnte....) kommt das erste Fallbeispiel. In diesem Fall handelt es sich um eine Mutter mit ihrem kleinen Sohn, die vorher noch fleissig miteinander spielen, der Kleine sich dabei verausgaben soll, damit er nachher schön müde wird. Der Papa kommt dazu und es wird weitergespielt. Dieses Zu-Bett-gehen-Ritual der Familie wird als warmherzig, liebevoll und familiär beschrieben. Als jedoch der Vater dem Kind die Flasche gibt und dessen kleines Köpfchen auf einem Polster zum Ruhen kommt (als Unterstützung vermutlich) stieg mir die Zornesröte ins Gesicht. An dieser Stelle ein Zitat aus dem Buch: "Das Ritual endet, nachdem Oliver (der Vater) seinem Sohn die Flasche gegeben hat. Dabei lag der Kleine in seinen Armen. Aarons Kopf ruhte aber auf einem Kissen. Bestimmt, damit Aaron es bequemer hat. Wieder entsteht eine gewisse Distanz durch einen Gegenstand zwischen dem Körper des Vaters und des Kindes. " Der Vater hält sein Kind in den Armen, gibt ihm zu trinken, steht in direktem Körperkontakt und das Kind spürt ihn an seinem ganzen Körper und dann schreiben die werten Autoren, das der Kopf des Babies auf einem Kissen zu liegen kam und dadurch eine gewisse Distanz durch einen Gegenstand zwischen dem Körper des Vaters und des Kindes entsteht. Also seien sie mir bitte nicht böse, aber wie kann ich mein Kind denn noch näher an meinen Körper bringen, außer ich pflanze ihn mir wieder in den Bauch ein. Also so einen Schwachsinn habe ich selten gelesen. Das ist nur ein Beispiel von mehreren beschriebenen Szenen, in denen sogenannte Gegenstände den direkten Kontakt mit dem Erwachsenen blockieren. In einem anderen Kapitel wurden die sogenannten Typen der Mutter beschrieben. Der "proximale", "distale" und "gemischte" Typ Mutter. Proximal - bedeutet Nähe - wird mit Beispielen von Müttern der asiatischen und afrikanischen Kultur dargestellt. An sich ein gutes Prinzip. Allerdings wenn dann geschrieben steht, dass indische Frauen ihre Kinder (genauso wie afrikanische) den ganzen Tag an ihrem Körper durch die Gegend tragen (meist mit Tüchern) und sie die Kinder auf ihren ausgestreckten Füssen waschen und danach mit Massageöl die Durchblutung und den Kreislauf anfachen und ihren Kindern so permanent die Nähe geben, dann frage ich mich wirklich ob die noch ganz richtig sind im Kopf. Ich kann doch Indien mit durchschnittlichen 20-35° C doch noch mit Europa vergleichen. Das sehe ich mir an, wie ich mein Kind in der Salzach auf meinen Füssen wasche und es dann noch mit Massageöl einschmiere und mir das Kind vorher erfriert. Der "distale" Typ wird dagegen als europäische Mutter/Frau bezeichnet. An diesem Punkt haben sie sicherlich bis zu einem gewissen Grad Recht, denn die europäische Kultur ist einfach differenzierter und auch mehr auf ein Individuum ausgelegt. Aber das wir die Kinder nur auf der Seite liegen lassen und nur mittels Augen und Stimme mit dem Kind Kontakt aufnehmen und pflegen, finde ich absolut nicht gerechtfertigt. Die Autoren beschreiben zwar auch den sogenannten gemischten Typ Mutter - wenigstens ein gewisses Entgegenkommen - aber in meinen Augen hilft das bei diesem Buch auch nicht mehr viel. Dieses Buch hat meiner Meinung nach große Mängel was die Vergleiche als auch den Inhalt angeht. Intelligente Menschen mit einem Funken Hausverstand können das "Wissen", das auf 7 1/2 Seiten beschrieben wird, mittels einem Satz herausfiltern der wirklich wichtig ist, und somit das Buch wahrscheinlich auf eine Handvoll Seiten reduzieren. Wer also nach einem Buch sucht, dass Informationen weitergibt, die hilfreich sein sollen und eher punktgenau auf Probleme eingehen und nicht seitenlang immer das Gleiche wiederholen und eigentlich nur mitteilen was jeder weiß, der sollte lieber ganz von diesem Buch Abstand nehmen. |
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Macondo Edition Sieben: Blut von Stephan Valentin, Daniel Zahno, Stephanie Bolster, Silke A Schuemmer, Ron WinklerTaschenbuch von Schorneck, FrankAngebote bei Amazon: ab EUR 6,95 ISBN: 3933794072, Erscheinungsdatum: 2002 |
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Vielfarben - Geschichten von Stephan ValentinUnbekannter Einband von Heidelberg , Pfefferkorn - Verlag , 2002Angebote bei Amazon: ab EUR 10,00 ISBN: , Erscheinungsdatum: 2002 |
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Vielfarben von Stephan ValentinGebundene Ausgabe von PfefferkornAngebote bei Amazon: ab EUR 3,87 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3980729893, Erscheinungsdatum: Sept. 2002, Auflage: EA, |
3 Kundenrezensionen:Rezension aus "ALTERNATIVE ART" 5 von 5 PunktenLange, viel zu lange galt das Synonym ?junger Autor" gleichbedeutend mit ?Pop-Literatur": Die Ästhetisierung des Belanglosen, die (Nicht-)Reflexion des Alltäglichen. Der Trend ging vorüber und am liebsten möchte heute auch damit keiner etwas zu tun gehabt haben. Stephan Valentin hingegen ließ sich darauf gar nicht erst ein. Der Wahl-Pariser ist ein Erzähler im klassischen Sinne. Sein Debütroman ?Der Ameisenfeind", der mittlerweile verfilmt wird, gewann wichtige Auszeichnungen und steht im Mittelpunkt einer UNICEF-Spendenaktion. Trotz der Arbeit an seiner Dissertation legt der sympathische Heidelberger einen Prosa-Band nach. Von den 23 Kurzgeschichten stechen besonders die hervor, in denen Kinder als Protagonisten wirken. ?Der Taubenturm" erzählt die Geschichte eines gedemütigten und ungeliebten Jungen. Die erlebte Gewalt wird durch keine Erklärungsmuster greifbar. Sie wirkt, wie sie ist: abstoßend, kalt. Ähnlich anrührend sind ?Eliah, fünf Jahre" und ?Wolken von beiden Seiten". Valentins Figuren sind keine abstrakten Visionen. Sie leben, sind berührbar. Trotz ihrer Fehlbarkeiten begegnet er ihnen mit Respekt. Der humanistische Geist habt Valentin von vielen Autoren - nicht nur seines Alters ab. ?Vielfarben" ist ein facettenreiches Buch geworden - ein kleines proaisches Juwel, das wirklich in vielen Farben leuchtet und mehr als Appetit auf einen neuen Roman macht. Psychogramm des Alltagsmenschen 5 von 5 PunktenWenn sie in der Kassenschlange im Supermarkt stehen und die Menschen um sich herum beobachten, dann denken sie sich vielleicht auch manchmal: Was hat dieser Mensch für eine Geschichte? Stephan Valentin erzählt sie ihnen. Er schaut in die Menschen hinein, zeigt ihr Inneres, ihre Gefühle, ihre Psyche. Das Buch ist nicht immer leicht, keinesfalls ein leichtes Häppchen, aber es regt unheimlich zum Nachdenken an und beschäftigt einen noch lange. Man merkt sehr wohl, dass der Autor Kinderpsychologe ist. Kann auf jeden Fall mit dem Ameisenfeind mithalten. Empfehlenswert! Geheimtipp! 5 von 5 PunktenDiese Geschichten in "Vielfarben" sind so einfühlsam geschrieben, dass sie unter die Haut gehen. Stephan Valentins Figuren sind keine Superhelden. Sie sind verletzlich wie wir alle. Haben ihre Stärken und ihre Schwächen. Irgendwie wirken die Menschen in seinen Geschichten vertraut. Fast ist es, als ob man sie gerade getroffen hat und nun mehr über sie im nachhinein erfährt. Unterhaltsam, bewegend, mitreißend - dieser Geschichtenband hat mich nicht mehr losgelassen. Vielleicht auch, weil diese Geschichten einen Sinn geben. Endlich schreibt ein Autor über Themen, die uns wirklich interessieren. Mir hat besonders die Geschichte über die autistischen Kinder in "Kleiner Satellit" gefallen. Aber auch das seltsame Treffen einer Prostituierten und eines Metzgers in "Aura" ist unglaublich gut. Sogar ein äußerst ungewöhnlicher Krimi zählt zu "Vielfarben". Absolut empfehlenswert! |
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Weiße Eichen von Stephan ValentinGebundene Ausgabe von PfefferkornAngebote bei Amazon: ab EUR 0,25 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3980729850, Erscheinungsdatum: März 2007, Auflage: 1., Aufl. |
2 Kundenrezensionen:Beeindruckend! 5 von 5 PunktenWirklich empfehlenswert. Modern, jung, frisch. Selten hat mich ein Roman über die Liebe und ihre Probleme so berührt. Die präzise und einfühlsame Sprache fasziniert. Ich habe das Buch in einem Zug durchgelesen. Die Aufmachung ist übrigens wunderschön. Valentin ist Meister des knappen Strichs 4 von 5 PunktenIn extrem kurzen Kapiteln treten Menschen auf, die zunächst wenig gemeinsam haben, deren Leben sich aber weniger Stunden kreuzen. Und etwas haben die meisten doch gemeinsam: sie sind alle ziemlich kaputt oder werden es von den anderen gemacht. Jede Person steht in mehreren Kapiteln im Fokus; je mehr man liest, desto mehr kann man mit dem Vorherigen verbinden oder neue Entwicklungen ahnen (die sich meist anders entwickeln). Vielleicht läßt der Autor aber zuviel offen, vielleicht sind die Kapitel zu skizzenartig: die Lektüre ist anregend, überraschend und kurzweilig; größeren Nachhall empfinde ich nicht. Valentin zeigt eine (für mich) neue literarische Methode mittels extrem kleiner Mosaiksteine zahlreiche Schicksale in die Scheinwerfer zu bringen. Etwas mehr Ausleuchtung hätte ich mir gewünscht. |
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Der Ameisenfeind. von STEPHAN VALENTINUnbekannter EinbandAngebote bei Amazon: ab EUR 9,00 ISBN: , Erscheinungsdatum: Januar 2910 |
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Der Ameisenfeind, von Stephan: ValentinUnbekannter Einband von Heidelberg, Pfefferkorn 2000,Angebote bei Amazon: ab EUR 25,00 ISBN: , Erscheinungsdatum: Januar 2000 |
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