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Operation Walküre: Das Drama des 20. Juli von Tobias KniebeGebundene Ausgabe von rowohlt BERLINAngebote bei Amazon: ab EUR 4,94 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 387134608X, Erscheinungsdatum: Januar 2009 |
5 Kundenrezensionen:Nichts thematisch Neues, aber gut erzählt! 2 von 5 PunktenWer die Fülle der Bücher über Stauffenberg und das Attentat größtenteils gelesen hat, findet in diesem Buch über die "Operation Walküre" nichts Neues mehr. Wenn doch wenigstens ein Autor einmal den originalen Wortlaut des Operationsplanes Walküre bringen würde, statt immer nur die gleichen zwei kleinen, wenig informativen Bruchstücke daraus! Dafür erzählt der Verfasser Neues von den Hinterbliebenen nach 1945. Auch das ist interessant, aber entspricht wenig dem Buchtitel. Die bekannten Fakten sind in flüssigem Stil geschrieben, werden aber nicht hinterfragt, sondern entsprechen der political correctnes von 1945. So warten viele Leser weiterhin auf eine ausführliche historisch-kritische Studie, die dieses Thema endgültig zum Geschichtsunterricht werden lassen kann. Sorgfältig recherchiert & spannend wie ein Thriller 5 von 5 PunktenClaus Schenk Graf von Stauffenberg, das Bombenattentat vom 20. Juli 1944, "Operation Walküre", der militärische Staatsstreich gegen Hitler - das Thema fasziniert mich und ich habe fast alles gelesen, was es dazu gibt. Das meiste ist harter Stoff: Endlose Spekulationen zur damaligen Politik, die man heute kaum mehr nachvollziehen kann, eine Flut von Namen und Details, in der man allzu leicht den roten Faden verliert... Dieses Buch ist anders - es liest sich spannend wie ein Thriller. Ohne weitere Umschweife und staatstragendes Vorwort beginnt der Autor im März 1943 in Smolensk, als eine Verschwörergruppe um Oberst Henning von Tresckow eine Bombe in Hitlers Flugzeug schmuggelt. Schon kann man kaum mehr aufhören, bis man beim dramatischen Ende angelangt ist. Die Sorgfalt der Recherche ist erstaunlich, unter Historikern strittige Punkte werden in den Quellenangaben offengelegt - auf die Fakten ist hier jedenfalls Verlass. Bei manchem faszinierenden Detail fragt man sich, woher der Autor das alles weiß - etwa wenn Hitler, ziemlich lächerlich, mit dem Hintern voran aus seiner "Führermaschine" aussteigt. Ein Blick in den Anhang zeigt: Philipp Freiherr von Boeselager, ein Widerstandskämpfer, der als junger Soldat selbst dabei war, hat es Kniebe kurz vor seinem Tod noch erzählt... Mit derselben Akribie hat er viele weitere Zeugen befragt, darunter zwei Söhne des Attentäters Stauffenberg. Unbedingt empfehlenswert! Anschauliche Darstellung eines wahren Dramas 5 von 5 PunktenDas Buch beginnt mit einigen missglückten Selbstmordattentatsplänen, die in der Widerstandszelle geplant wurden, zu der auch Stauffenberg gehörte - nebst anderen Offizieren der Wehrmacht. Es dürfte nicht allzu sehr überraschen, dass die weiteren Kapitel eng mit Stauffenbergs Geschichte verknüpft sind: mit seiner Verwundung in Afrika und seinem zähen Willen, trotz massiver körperlicher Behinderungen Deutschland durch den Widerstand gegen die Diktatur zu dienen, mit den Ereignissen ab dem Spätsommer 1943 und vor allem im Frühjahr und Frühsommer 1944 einschließlich Stauffenbergs Einbeziehung in den engen Kreis jener, die Hitler unmittelbar berichteten, und schließlich den fatalen 20. Juli 1944 sowie die sich anschließenden Ereignisse, insbesondere die von Fromm veranlassten standrechtlichen Erschießungen, die Festnahmen, Prozesse und Hinrichtungen und auch die Verschleppung der Kinder der Verschwörer nach Festnahme der Ehefrauen sowie abschließend die Zusammenführung der Mütter und Kinder nach Kriegsende. Ausführliche Quellenangaben, eine Bibliografie und ein Personenregister schließen das Buch ab. Vereinzelt hat es bereits Veröffentlichungen gegeben, die aufzeigen, dass es Stauffenberg nicht an Mut gefehlt hat, sondern dem Widerstand an Personal, sodass Stauffenberg auch in Berlin benötigt wurde, während niemand sonst die Bombe hätte zünden können - und welche personellen und strukturellen Engpässe den eigentlich gut geplanten Putschversuch zum Scheitern verurteilten, von allerlei Verkettungen unglücklicher Zufälle und dem menschlichen Scheitern einiger "Wackelkandidaten" im Widerstand ganz abgesehen. Der Verdienst des Autors Tobias Kniebe ist es, nicht nur solche Details zusammengeführt und dank präziser Recherche weitere Einzelheiten zutage gebracht zu haben, sondern auch Schritt für Schritt zu erläutern, wie frühere Missgeschicke und Enttäuschungen sich auf die Pläne für den 20. Juli auswirkten, in welcher Weise die sehr unterschiedlichen Charaktere und Erwartungen der Verschwörer die Vorgänge beeinflussten, und wie dieser zugleich rabenschwarze und lichte Tag der deutschen Geschichte im Einzelnen ablief. Im Präsens verfasst, liest sich das Buch fast wie ein Kriminalroman, wüsste man nicht um die Authentizität des Geschilderten. In der Tat - auch Hollywood hat es erkannt - mutet die Verschwörung um von Tresckow und Stauffenberg wie ein Thriller an, freilich ohne den geringsten Anklang eines versöhnlichen Endes. Kniebe hat diesen Thriller zu einem Sachbuch gemacht, das immer auch menschliche Motivation und Schwächen berücksichtigt. Vor allem Fans des Cruise-Films empfohlen 5 von 5 PunktenLiteratur für jeden, der sich nach Hollywoods Interpretation des Stoffes und den alljährlichen Berichterstattungen zum 20. Juli des Eindrucks nicht erwehren kann, es sei noch nicht alles gesagt über Claus Schenk Graf von Stauffenberg und die Operation Walküre - womit ich eine meiner Rezension ausnahmsweise mit einer Empfehlung einleite. Tobias Kniebes erste Auflage von "Operation Walküre - Das Drama des 20. Juli" erschien wie Bryan Singers "Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat" im Januar dieses Jahres und tatsächlich möchte man glauben, sie hätten von einander abgeguckt. Das will vor allem den Machern des Films in sofern hoch angerechnet sein, dass sie viel Mühe darauf verwendeten, die Geschehnisse chronologisch nachzustellen und damit an das übersichtliche Erzählniveau eines kleinen Geschichtsbuches heranzureichen. Dem ahnungslosen Rest der Welt, der bis dato noch nicht vom innerdeutschen Widerstand um den jungen Obersten aus Lautlingen zur Zeit des Dritten Reichs gehört hatte, öffnete Singer prima die Augen. Kniebe knüpft seinerseits dort an, wo der Kinostreifen für Interessenten am Thema zu wenig Informationen bereithält, Tatsachen verdreht oder wenigstens ungenau darstellt. Deshalb sei dieses Buch besonders jenen ans Herz gelegt, deren Neugier mit dem Film geweckt war. Das Cover verspricht dabei "angelsächsische Erzähltradition", sprich die entschlossene Schilderung des "Was", anstatt emotionale Spiegelungen der Gefühlswelt des Autors. Ganz klar, das Buch hat zweifellos Sekundärliteraturcharakter, versäumt dabei jedoch nicht, Spannung zu generieren und trotz der scheinbar selbstverständlichen Distanz Kniebes zum Gegenstand seiner Arbeit Mitgefühl zu schüren: Zweifel mit den Verschwörern, die in Hitler schon den Unbezwingbaren sehen, weil Attentatsversuche wiederholt scheitern. Verzweiflung mit dem verantwortlichen Generalstab, der es satt hat, hundertausende Soldaten in den Tod zu schicken, und Mitleid mit den Stauffenberg-Kindern, die nach den Racheakten der Nationalsozialisten allein zurückblieben. Sekundärliteraturcharakter bedeutet aber gleichwohl, dass man sich an den Wust von Informationen erst einmal gewöhnen muss. Nicht wenige wichtige Mittäter tragen zwei Vornamen, einen Familiennamen plus Adelstitel sowie einen Rang, den man sich merken will, aber kaum kann. Wer hinter dem Wörtchen "Drama" auf dem Booklet packend inszenierte Dialoge und einen schwindellerregenden Klimax vermutet, wird sich enttäuscht sehen. Spektakulär sind allenfalls Kniebes Hypotaxen und Parenthesen in Thomas Mann-Manier, die mitunter Konzentration bedürfen. Ein Beispiel: "Nina Stauffenberg hat ihre vier Kinder - Berthold, der Älteste, ist acht, Valerie, die bisher Jüngste, zwei - in Lautlingen auf der Schwäbischen Alb zurückgelassen, wo sie alle seit etwa einem Jahr bei ihrer Schwiegermutter wohnen, und allein die Reise nach München angetreten." (Kniebe 2009, S. 57) Überfliegt man einen Absatz einfach, hat man wahrscheinlich wichtige Details verpasst. Details darüber, wer Claus Graf Stauffenberg wirklich war: Ein Mann der Tat und des Mutes mit der gelebten Nähe zum einfachen Soldaten einerseits, der Ablehnung der "Gleichheitslüge" jedoch andererseits; der im polnischen Volk einen "unglaublichen Pöbel" sieht. Kniebe erklärt, worin Stauffenbergs besonderes Talent bestand und dass dieses und sein strahlender Charme ihn schließlich so nah an Hitler herankommen und zur zentralen Figur des Putsches reifen ließen. Dabei versucht er stets, wissenschaftlichen Abstand zu wahren und umstrittene Gerüchte als eben solche kenntlich zu machen. Das Fazit fällt nach der vorgreifenden Einleitung kurz aus: Mit Sicherheit eines der besten Bücher, die ich seit langem gelesen habe. Allerdings ist ein grundlegendes Interesse und die Bereitschaft, mit vielen Namen zu jonglieren, unerlässlich, um bis zum Ende durchzuhalten. Wer dieses Rührende endlich erreicht, weiß schließlich, wo Cruise schauspielerisch schrecklich patzte und wo auch der deutsche Fernsehfilm "Stauffenberg" aus dem Jahr 2004 schlicht wider der Wahrheit spielt. zum Kinoereignis nun auch das Buch 5 von 5 PunktenAm 20. Juli 1944 kurz nach 12.40 Uhr detoniert unter dem Kartentisch in der Lagebaracke der "Wolfsschanze", dem "Führerhauptquartier" in Ostpreußen, eine Bombe. Vier Menschen sterben, aber Adolf Hitler erleidet nur leichte Verbrennungen und Schürfwunden. Damm Attentäter Oberst von Stauffenberg, gelingt es, in letzter Minute den Sperrkreis zu verlassen. Er fliegt - im Glauben, Hitler sei tot - nach Berlin, um sich gemeinsam mit den Mitverschwörern an die Spitze des Staatsstreichs zu setzen: Die Operation "Walküre" läuft an. Sie endet im Desaster - und Stauffenberg stirbt im Kugelhagel. (Quelle: BUCH) Dieses Ereignis ist vielbesprochen, viel historisch betrachtet und ausreichend dokumentiert worden. Hier in diesem Buch ist das Ereignis von Tobias Kniebe recherchiert, zusammengetragen und auf einfache und verständlich Weise für die Allgemeinheit, die sich für die deutsche Geschichte interessiert der breiten Masse zur Verfügung gestellt worden. der Autor: ======= Tobias Kniebe ist Journalist und studierte auch Politik in München. Seit 1993 arbeitet er als Autor und Filmkritiker, vor allem für die "Süddeutsche Zeitung". Er dreht u.a. auch Dokumentarfilme "Deutschland im Kinorausch" oder schreibt Drehbücher "Fremder Freund". 2003 gewann er denFirst Steps Award. Inhalt und Gliederung: 19 Kapitel Dank Quellenangaben Bibliographie Personenregister Bildnachweis Die einzelnen Kapitel sind jeweils mit Überschriften versehen, die den Inhalt zusammenfassend wiedergeben und sie haben die Angabe des Ortes und Zeitpunktes als Untertitel. Der Autor hat sich als Beginn der Aufzeichnungen und Recherchen zu diesem Thema den 13. März 1943 genommen und beginnt also in Smolensk, Russland mit der Geschichte rund um Stauffenberg und das Attentat, wie kam es dazu, was passierte, warum war gerade Stauffenberg auserkoren, diesen Anschlag zu verüben usw. usw.... Das letzte Kapitel beschreibt die Zeit Juli 1944 bis Juni 1945 (Ravensbrück, Bad Sachsa, Lautlingen (Irrfahrt und Heimmkehr). Der 21. Juli wird zum Aufhänger genommen und Gräfin Stauffenberg, die bei ihren Schwiegereltern Unterschlupf gesucht hat mit den Kindern und deren Erleben der Tat Stauffenbergs, der Folgen für ihn, sein Tod und der Folgen für die gesamte Familie. meine Meinung zum Buch: Ich finde, dass dieses Buch optimal recherchiert wurde, es wurde so geschrieben, dass man sich daran festbeissen kann, nicht wie ein Sachbuch, sondern spannend und interessant, vom Spannungsbogen ständig wechselnd und immer wieder neues erfahrend. Der Leser erfährt die geschichtlichen und politischen Zusammenhänge aber auch viele persönliche Dinge und Details, die sehr liebenswert sind. ("Auch nach seiner Berlinreise erzähl Stauffenberg zunächst nichts. Aber Nina erinnert sich, eine starke Veränderung bemerkt zu haben. Sie spürt sofort, dass ihn diesmal nicht nur die normalen Sorgen umtreiben. Sie konfrontiert ihn mit dem Eindruck, dass er in etwas Wichtiges und Geheimes verwickelt sei, und fragt, ihre Direktheit nur durch einen Schuss Ironie gemildert: "Claus, spielst du Verschwörerles?" .... Wenn es nicht wirklich die Geschichte wäre, könnte man meinen man läse einen Thriller, der vor Spannung nur so strotzt. Der sachliche Stoff der historische Stoff und die geschichtlichen Details sind so elegant in diesen Roman verpackt, dass er sich wahrhaft wie ein Krimi liest und dabei lernt man immer wieder was dazu. Man wird mit den Hintergründen vertraut gemacht und auch mit den schon immer vorhandenen Gedanken viele Menschen rund um das Thema. Er schreibt packend und so, dass der Leser nicht mehr vom Buch wegkommt, er schafft es, dass man als Leser nicht das Sachbuch sieht, sondern den Stoff als Krimi betrachtet, aber im Hinterkopf hat man halt das Wissen, dass es sich um die Realität handelte. Sehr interessant und positiv zu bewerten sind auch die Quellenangaben, in denen der Autor die teilweise umstrittenen Fragen zum Thema abhandelt und offenlegt. Welche Mühen und Kosten der Autor auf sich nahm, um dieses Buch so genau zu recherchieren, mit so vielen interessanten und wichtigen Details am Rande zu verfeinern, das kann man daran sehen, wieviele Interviews und Befragungen von noch lebenden Personen stattfanden, um überhaupt an so brisante Infos zu gelangen. Z.B. wurden auch zwei der Stauffenberg-Söhne interviewt und andere Aussagen von historischen Persönlichkeiten zu Rate gezogen. Zum Bildmaterial gibt es folgendes zu sagen: In unregelmässigen Abständen sind s/w-Fotos zu den jeweiligen Szenen des Buch beigefügt. Diese sind teilweise auch sehr interessant und untermalen noch die Komplettheit des Buches und haben erklärenden Charakter zu den Textstellen, um sich noch besser alles vorstellen zu können. Ich habe das Buch mit großem Interesse gelesen und es genoßen. Ich habe sehr viele Informationen mitgenommen, die ich sicher aus einem anderen puren und stumpfen Sachlexikon nicht behalten hätte. Ganz sicher ist es auch für den Geschichtsunterricht, um die Schüler einfach an historischen Stoff ranzuführen, super geeignet. |
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Das Prinzip von Andreas Bernard, Tobias KniebeGebundene Ausgabe von Süddeutsche Zeitung / BibliothekAngebote bei Amazon: ab EUR 2,25 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3866154860, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: 1., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Super lustig! 4 von 5 PunktenWirklich gelungenes Buch, super lustig und echt realitätsnah! Dinge über die man sonst gar nicht groß nachdenkt werden auf spannende, teilweise übertriebene aber trotzdem mega interessante Weise dargestellt! Für den Preis, eine lohnende Investition ;) Danke an den Autor, bzw. die Autoren! LG Sofia Prinzipiell sehr gut 4 von 5 PunktenSehr klug! Sehr lustig! Sehr lehrreich! Das Tolle an diesem Buch: Man bekommt die Welt erklärt. Unsere Welt, wie sie heute, wie sie gerade ist, 2007! Bernard und Kniebe suchen sich nicht nur die richtigen Phänomene unserer Zeit, sie erklären sie auch so, dass man am Ende mehr versteht, dass man lachen muss und manchmal auch weinen - so absurd ist das bisweilen. Sie schreiben tiefgehend und geistreich über Oberflächliches, das sind mal Gegenstände, die en vogue sind wie "Rollkoffer" oder "Espressokapsel", aber auch Menschen, die sich in ein Prinzip pressen lassen wie der Günter Jauch oder die Autorin Ildiko von Kürthy. Alles wird seziert und zerlegt und analysiert. Wussten Sie, was Ihre Handynummer über sie verrät? Oder warum es auf einmal so seltsame Eissorten gibt wie After Eight, Panna Cotta oder Rhabarber gibt? Nein! Dann lesen Sie. Ein Stück Zeitgeschichte, das endlich mal nicht langweilig ist! Weil es in unserer aller Alltag spielt. Amüsant und anregend... 5 von 5 Punkten...was will man mehr von einem kleinen Büchlein, vollgestopft mit Essays zuu allem Möglichen, was die moderne Welt so hergibt? Eigentlich nichts. Wenn auch hie und da in Brillanz und Wortwahl von unterschiedlicher Stärke (aber das ist auch nur menschlich), hat man hier ein Wekr, in das man gerne mal reinliest, sich Anregungen für Diskussionen und Vorträge holt, oder einfach nur mal denkt: "Mensch, eigentlich hat er echt recht...!" Absoluter Stammplatz in meiner Bibliothek. Intelligent und anregend 5 von 5 PunktenSchönes Buch, das Alltagsphänomene, über die man sich normalerweise keine Gedanken macht, beleuchtet. Oder Altbekanntes und Gewohntes in ganz neues Licht stellt, und zu überraschenden Aha-Erlebnissen führt. Ein Buch, mit dem man mehr über unsere Zeit erfährt, als mit vielen großspurig daherkommenden Lifestyle-Ratgebern. Sehr lesenswert, und sehr anregend auch für die eigene Arbeit, falls man selber Buchstaben jongliert. Und, wenn ich das richtig sehe, zur Zeit zum absoluten Schnäppchenpreis. ... 5 von 5 PunktenDie Autoren, A. Bernard und T. Kniebel, analysieren weit mehr über unsere Wirklichkeit als ein im Gestus der Wichtigtuerei verfasster Besinnungsaufsatz". Diesen Autoren gelingt es, das private politisch werden zu lassen, aufgrund dessen ich die Welt als Zeichensystem begreifen lerne und mein Nachdenken über das Naheliegendste intensiviere und mich durch beide Autoren aufklären lasse. Die hier vorliegenden Prinzip-Texte formulieren das letzte Wort zu einem Sachverhalten, einem in der Luft liegenden Thema", mit dem ich intensiv für weiteres Nachdenken in Kontakt komme und mir die Anwendung von Sozialkompetenz im Wesentlichen erleichtert wird. Ich finde über die Autoren ultimative Erklärungen für die Phänomene unserer Zeit." Die Texte dieser Autoren leiten mich an zu einer neuen Beachtung von Werten, Ideen in jüngster Zeit und zu einer Einführung zur nachhaltigen Denkkultur in Bezug auf Phänomene der Gegenwart. Eigenwillig entflammt werden mir Ereignisse, Tatsachen, Entwicklungen vorgestellt, die mir die Arbeitsplatzbeschreibung Leben von einer anderen Seite zugänglich macht, anderes Wissen zuleitet und mich auf die Informationsgesellschaft von hier und heute einstimmt. Auf der Basis von kritischer Linguistik und Systempsychologie finde ich den Zugang zu Lebens- und Lernprozessen dieser Gesellschaft, die mir die manchmal verschlossene Interaktionswelt dieses Jahrhunderts näher bringt und mich auch von einer anderen Seite her informiert. Für mich werden Beispiele für die lernende Organisation der Gesellschaft von 2010 angeboten. Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis - Ebay - Krippenplatz - Weihnachtsmarkt - Fernsehserie - Sommerinterview - Steuerstrick - Benefizrocker - Casting-Band - Sprachpfleger - Kleinschreibung - Designer-Produkt - Rollkoffer - Starke Frau - Eissorten - 3-Tage-Bart - Kinderkriegen - Todesstrafen Für die EG-BIBLIO-KOM Dr. Karl-J. Kluge |
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