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Produkt-Bild: Keine Sorge, mir geht's gut

Keine Sorge, mir geht's gut
mit Mélanie Laurent, Kad Merad, Isabelle Renauld, Regie: Philippe Lioret

DVD von Universal Studios
Angebote bei Amazon: ab EUR 6,19

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Keine Sorge, mir geht's gut
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Keine Sorge, mir geht's gut DV
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Liebe und Tod
5 Punkte 5 von 5 Punkten

Wie mag man sich fühlen, wenn man aus den Ferien zurückkommt, und der eigene Zwillingsbruder ist verschwunden? Wenn die Eltern nicht, wissen, wo er ist und einem nur sagen, es gab Streit?

Lili stürzt es in eine Depression. Sie verweigert das Essen und gibt ihrem Leben keinen Sinn mehr. Ohne Loic ist ihr Leben falsch. Auch ihre Freundin Lea und deren Freund Thomas, wissen ihr nicht zu helfen.

Die stationäre Aufnahme in der Psychiatrie scheint ihr auch nicht zu helfen. Erst als eine Karte von Loic auftaucht, beginnt Lili wieder zu leben. Von Karte zu Karte, hangelt sie sich in Paris durchs Leben, arbeitet in einem Supermarkt.

Als Lili Urlaub hat, reist sie in die Stadt, in der Sie Loic durch seine Karten vermutet. Dabei wird sie von Thomas unterstützt. Doch in dieser Stadt begegnet sie jemandem ganz anderes...

Die Umsetzung ist gelungen. Einiges ist umgeschrieben und verändert. Dennoch hat der Film all das behalten, was wichtig ist. Der Absturz von Lili, ihre Traurigkeit wurden mit der Kamera zum Leben erweckt.

Ein gelungenes Drama über Leben, Liebe und Tod.

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Was viele anscheinend hier nicht wissen, zumindest kann man das aus den anderen Rezensionen heuraslesen:

Dieser Film basiert auf einem Buch von Oliver Adam. Es ist an sich kein Film für Zuschauer, die einen Film gucken wollen,sondern ein Film, der ein wunderbares Buch auf die Leinwand bringt. Daher ist der Film vielleicht eher für die Menschen, die das Buch kennen. Es ist auch kein platter Film und Thriller erst recht nicht. Wer sich den Film anschaut, mag vielleicht auch einen Blick in das Buch werfen.
Sehr bewegender Film, doofer Titel!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich verstehe nicht wie man diesen Film abwertend kritisieren kann. Er ist wunderschön und sehr bewegend. Ich fand ihn keine Sekunde lang langweilig. Die Szene, wo der Papa im Auto sitzt und sich das Lied von Lillys Bruder anhört, legt mich immer wieder lahm. Das Ende finde ich nicht wie die anderen hier so schlimm, denn - so wie ich das interpretiere - fängt der Film quasi mitten im Leben an und endet dann auch mitten im Leben, ohne große 'Lösungen' anzubieten. Manche Aspekte des Films finde ich übertrieben, z.B. dass die Leute in der Psychiatrie so dermaßen unmenschlich sein würden, und dass Lilly ihren Vater zufällig in der Stadt sehen würde, aber nicht total unmöglich. Am besten fand ich die Rolle des Vaters......am Anfang hasst man ihn, man kann nicht verstehen warum er so ist. So gefühlslos. Zum Schluss muss man sich dieser Gefühle schämen....wie er sich seiner Tochter zuliebe durch den Kakao zieht - das muss doch jeden halbwegs normalen Menschen mit Mitleid fühlen, oder? Wie er die Briefe über sich selbst verfasst.

Nur den Titel finde ich doof.....auf französisch klingts auch kaum besser. Ein besserer Titel? Ist doch klar, oder? Lilly - total offensichtlich - passt auch zum Titellied. Teile der Musik sind übrigens vom Betty Blue geklaut. Hörts Euch an.
Bewegendes, gefühlvolles Familiendrama mit einer strahlenden Hauptdarstellerin
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Philippe Liorets ergreifendes Familiendrama mit leichten Thriller-Untertönen ist einer der großen Geheimtipps des Jahres 2007. Es ist eine realistisch erzählte Geschichte, nüchtern und unauffällig inszeniert, aber mit fabelhaften Akteuren, die allesamt völlig glaubwürdig sind. Es ist ein Film der ruhigen Töne, der dennoch straff inszeniert ist, wodurch keine Langeweile aufkommt. Das Highlight des feinfühligen Streifens ist jedoch ganz klar Hauptdarstellerin Mélanie Laurent, die für ihre Rolle den César als beste französische Nachwuchsaktrice erhielt.

"Keine Sorge, mir geht's gut" (OT: Je vais bien, ne t'en fais pas) handelt von der 19-jährigen Lilli (Mélanie Laurent), die nach einem Spanienurlaub mit der Tatsache konfrontiert wird, dass ihr geliebter Zwillingsbruder Loic nach einem Streit mit ihren Eltern von Zuhause abgehauen ist. Lilli ist zu Beginn völlig perplex, verfällt nach einer Weile aber in eine tiefe Depression und muss nach einem Schwächeanfall in psychiatrische Behandlung gegeben werden, da sie schon seit Tagen nicht mehr gegessen hat. Sie erhält nun immer wieder Postkarten ihres Bruders, der von unterschiedlichen Orten in Frankreich schreibt. Nachdem sich ihre Lage gebessert hat, macht sie sich auf die Suche nach ihm. Dabei macht sie die Bekanntschaft mit Thomas (Julien Boisselier), der sich in Lilli verliebt hat.

Mehr sollte man auch wirklich nicht über die Handlung erfahren, da der Film einige interssante Wendungen nimmt, die scheinbar leider nicht jeden überzeugen. Der Schluss des Films ist immer wieder ein Kritikpunkt, da er in gewisser Weise die Glaubwürdigkeit der Handlung aufs Spiel setzt. Wenn man sich jedoch auf den Film einlässt, offenbart das Ende einen überraschenden emotionalen Punch, der lange nachwirkt. Der Film ist enorm eindringlich, u.a. da er so authentisch wirkt. Es fällt sehr leicht sich mit den Charakteren zu identifizieren, Durchschnittsmenschen, die mit sehr realen Problemen konfrontiert werden. Die Dialoge wirken authentisch, wie aus dem Leben gegriffen.

Ohne Zweifel ist es jedoch Mélanie Laurent, die den Film zu etwas ganz Besonderem macht. Laurent, die zu den begabtesten Jungdarstellerinnen Frankreichs zählt, liefert hier eine Galavorstellung ab. Eine Tour de Force, die den Zuschauer unweigerlich in den Bann zieht. Sie wirkt auf der einen Seite enorm fragil und verletzlich, hat aber auch eine sehr starke, souveräne und selbstbewusste Persönlichkeit. Jede Emotion wirkt bei ihr hundertprozent authentisch.
Es ist nicht verwunderlich, dass Quentin Tarantino die hübsche Französin für die Hauptrolle in seinem grandiosen neuen Streifen "Inglourious Basterds" besetzt hat, da die Rolle in diesem Film ähnliche Qualitäten aufweist.

"Keine Sorge, mir geht's gut" ist eine absolute Empfehlung, ein Film, der unter die Haut geht und fasziniert. Der Schluss ist vielleicht nicht jedermanns Sache, jedoch fällt es schwer, sich der Emotionalität der Geschichte zu entziehen. Zudem liefern auch die anderen Darsteller um Laurent, besonders Kad Medra (Willkommen bei den Sch'tis) in der Rolle des Vaters (César als bester Nebendarsteller 2007), starke Performances.
Briefe vom verschwundenen Zwillingsbruder....
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die neunzehnjährige Studentin Lilli Tellier (Melanie Laurent) kehrt nach ausgedehnten, wochenlangen Sommerferien, die sie mit ihrer Freundin Lea (Aissa Maiga) verbracht hat, nach Frankreich zurück und wird am Flughafen von Vater Paul (Kad Merad) und Mutter Isabelle (Isabelle Renauld) abgeholt. Nur ihr Zwillingsbruder Loic ist nicht dabei, die Eltern erklären ihr, er sei nach einem heftigen Streit mit dem Vater seit Tagen verschwunden. Nach weiteren Tagen sieht es so aus, dass Loic untergetaucht ist. Lilli wirkt immer mehr verzweifelt, zumal sie felsenfest davon überzeugt ist, dass Loic sich zumindest bei ihr gemeldet hätte. Anrufe bleiben unbeantwortet. Dass die Eltern das Verschwinden eher auf die leichte Schulter nehmen "der kommt schon wieder" wirkt ebenfalls nachteilig auf den Gemütszustand der jungen Frau aus. Verständnis findet sie eher bei Lea und deren Freund Thomas (Julien Boisellier). Doch die Depression kann nicht mehr verhindert werden. Bald verweigert sie auch die Nahrungsaufnahme, bricht ohnmächtig zusammen, so dass den völlig überforderten Eltern nichts anderes übrigbleibt, als Lilli in die Psychiatrie einzuweisen. Auf der geschlossenen Station für Essgestörte wird der Zustand leider auch nach Wochen nicht stabil. Erst als ein Brief des verschollenen Bruders ankommt, scheint sich die Gesundheit langsam wieder herzustellen....
"Keine Sorge, mir geht's gut" (Original: Je vais bien, ne t'en fais pas) von Philippe Lioret aus dem Jahr 2006 ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Olivier Adam. Der Regisseur, der bereits mit "Die Frau des Leuchtturmwärters" überzeugen konnte, bezeichnet sein geheimnisvolles Familiendrama selbst als einen "aufwühlenden Gefühlsthriller".
Bei der Cesar Verleihung 2007 konnte der Film zwei Darstellerpreise gewinnen: Kad Merad (Willkommen bei den Sch`tis) erhielt einen für die beste männliche Nebenrolle und Hauptdarstellerin Melanie Laurent (Inglorious Basterds) war siegreich als beste Nachwuchsdarstellerin.
Thematisiert wird das nicht erklärbare plötzliche Verschwinden eines geliebten Menschen und das traumatische Erleben dieses "worst case".
Melanie Laurent spielt die Hauptfigur Lili mit spürbar wachsender, nervöser Anspannung und Hilflosigkeit. Einerseits labil und andererseits wieder mit kämpferischen Eigenschaften ausgestattet. Sie weigert sich dem gewohnten Alltag nachzugehen, solange das Verschwinden des Bruders nicht aufgeklärt ist und steht so in starker Rebellion zu ihren Eltern, die versuchen den Alltag als Halt zu empfinden. Lilli hat auch das Gefühl, dass besonders der Vater mehr über die Beweggründe des vorangegangenen Streits weiss und nicht die ganze Wahrheit gesagt hat.
Einen Thriller sollte man allerdings nicht erwarten. "Keine Sorge, mir gehts gut" ist eher ein ziemlich melancholisches Drama, dass die Dynamik einer folgenschweren Entscheidung zeigt.
Langatmig
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Dieser Film ist der kläglich gescheiterte Versuch ein Stück "intelligente" Filmkultur zu schaffen. Das Grundmuster der Handlung ist durchaus reizvoll. Doch abgesehen davon, dass bereits mit der Ankunft der ersten Karte offensichtlich ist, dass der Vater der heimlich Autor ist, fehlt es auch sonst an Spannung, die der Klappentext aber zu suggerieren versucht. Es ist einfach zu "platt": Das Mädchen ist dem Tod nahe, nur weil ihr Bruder seit Tagen verschwunden ist, und siehe da, der Vater taucht, halb in Extase auf mit einer Postkarte des vermeintlich verschwundenen Bruders. Deus ex machina würde man so etwas nennen... die perfekte, aber konstruierte Lösung für ein an sich hoffnungsloses Problem. So etwas hat in wirklichen Dramen nichts zu suchen.

Die Handlung wird nicht mit der möglichen, und vielleicht auch ihr gebührenden Komplexität dargestellt... was bei der Filmlänge schnell für Frustration sorgt. Die überflüssige Langatmigkeit nimmt dem Film jegliche Spannung. Deuten kann man natürlich auch das: Mit dem selben Entsetzen über die Trägheit des Films muss auch die Protagonistin kämpfen: Ihre ELtern unternehmen nichts, um ihren Bruder zu finden. Der Zuschauer wird stellenweise hineingenommen... dafür und für die ansatzweise talentierte Hauptdarstellerin 2 Sterne.

Von Kultfilm-Potenzial keine Spur... dann doch lieber mal Dogville oder Requiem for a Dream anschauen.
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Produkt-Bild: Die Kammer der toten Kinder

Die Kammer der toten Kinder
mit Mélanie Laurent, Eric Caravaca, Gilles Lellouche, Regie: Alfred Lot

DVD von Sony
Angebote bei Amazon: ab EUR 4,33

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Kammer der toten Kinder
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Sony Pictures Die Kammer der toten Kinder, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 09.10.08
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Auslöser
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Zwei Männer machen in der Nacht ihrem Zorn Luft und besprühen eine Fabrikwand ihres ehemaligen Arbeitgebers. Anschließend rasen sie über ein verlassenes Hafengelände und überfahren dort einen Mann. Bei dem Mann befindet sich eine Tasche voller Geld, die die beiden an sich nehmen.

Am nächsten Morgen findet die Polizei in einem Hafengebäude ein entführtes und ermordetes Mädchen. Die Polizei beginnt ihre Ermittlungen und bedient sich hierbei der Profilerin Lucie. Ein weiteres Kind wird entführt. Diesmal sind die Eltern nicht wohlhabend. Der überfahrene Mann wird tot gefunden. Die Spur führt in ein fremdartiges Milieu. Tierpräparatoren und eine exotische Sexscene werden zum Feld der Ermittlungen. Weitere Straftaten wie gestohlene und getötete Affen geben Rätsel auf. Zudem gibt es schwer ein zu ordnende Rücksprünge in eine vergangene Zeit in schwarzweiß.

Die Kriminalgeschichte wird spannend auf französische Weise erzählt. Alles wirkt kompakt und passend. Der Informationsfluss fließt reichlich und droht manchmal den Zuschauer zu ertränken. Interessante Charakteren und angemessene Dialoge sorgen für Aufmerksamkeit. Die ausgewählten Scenarien sind pittoresk ausstaffiert und generieren Atmosphäre. Regie und Schauspieler erarbeiteten einen anspruchsvollen Thriller.
... bitterböses realität ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein stiller grausamer Strudel eines Traumas
Dieser Film liegt weit ab von Hollywoodstreifen oder Action-Krimis oder hochgeladenen Thrillern... er ist viel mehr leise und dennoch so laut in der Seele, das er einen zwingt nachdenklich im Sofa zurückzubleiben und uns vielleicht lehren sollte etwas menschlicher zu sein.
Neben der Filmbeschreibung steht noch eine ganz andere tiefgehende Rolle im Spiel. Die zweier Schwestern, dessen Kindheitstrauma in aller Grausamkeit die gesamte Handlung prägt. So entwickelt sich die Tragödie aus tiefgreifender Prägung aber auch allgemein typischen menschlichen Schwächen, wie den Wahn des Geldes. Absolut tragisch finde ich die darstellung der bitterböses realität, die nicht mal vor babys halt macht... es ist ergreifend schmerzhaft.
ein hauch von kunst und grausamkeit, still wie das dunkel der blinden augen eines kindes
Auf die Erwartung kommt es an
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wenn man Filme wie Das Schweigen der Lämmer oder Sieben gesehen hat, sind die Erwartungen an neue Psychothriller hoch. Sicherlich gibt es noch einige andere brauchbare Filme, aber die enthalten doch vieles, was einem bekannt vorkommt. Doch auch die genannten Genre-Klassiker haben das Rad nicht neu erfunden. Viele Grundlagen hat Hitchcock gelegt, und auch Klassiker wie Es geschah am hellichten Tag haben durchaus Einflüsse auf spätere Produktionen gehabt. Neue Psychothriller haben es immer schwer gegen die Maßstäbe der Genre-Klassiker anzukommen.

"Die Kammer der toten Kinder" ist nun ein französischer Film, dem in Deutschland das große Publikum versagt blieb. Dabei hat er im Grunde alles, was ein Psychothriller braucht. Gute Figuren, eine spannende Story, einige unter die Haut gehende Szenen und überraschende Wendungen. Vielleicht kommt einem das ein oder andere bekannt vor oder ist vorhersehbar, aber das tut dem Film nicht weh. Sein großes Plus ist die Bildsprache, die sich doch sehr von amerikanischen Filmen unterscheidet. Somit ist die Stimmung des Films vielleicht eher mit Die purpurnen Flüsse als mit den besagten amerikanischen Filmen vergleichbar.

Wer einen neuen Genre-Klassiker erwartet, wird zwangsläufig enttäuscht werden. Wer sich aber über einen kleinen, europäischen sehr solide inszenierten Psychothiller freuen kann, der wird bestens unterhalten.
Naja
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Der Vergleich mit Schweigen der Lämmer trifft es eigentlich schon ganz gut.
Der war nämlich ähnlich lahm und Spannungsarm. Genau das ist auch das Problem von die Kammer der toten Kinder , er plätschert einfach so vor sich hin!
Nichts ist wirklich so gut das man gebannt vor dem Fernseher sitzt und in der Story versinkt. Genau das gegenteil ist der Fall , ich war froh als endlich der Abspann lief. Und das Ende passt sich dem Rest des Films gnadenlos an!
Ich bin allerdings auch an den Film ran gegangen einen Spannenden Thriller zu sehen , das ist er definitiv nicht!
Eher ein ruhiger Krimi , wie es sie schon zu hauf gibt.
schlechtbesser als das buch
4 Punkte 4 von 5 Punkten
weil mir das buch ganz gut gefallen hat, habe ich mir nun auch den film angesehen.
daher bewerte ich mal die unterschiede zum buch:

charaktere - schlechter als im buch
manche heißen anders, oder sehen nicht aus wie in der vorlage
vor allem der mann aus dem zoo kommt im film um welten schlechter rüber als im buch (wirkt sehr langweilig)
leon, den er den polizisten vorstellt, wurde gar ins lächerliche gezogen

handlung - war im buch besser
die handlung weicht anfangs nur gering ab - später jedoch sehr
die rückblenden waren gut für den film (gab es im buch nicht)
die beziehung zwischen der polizistin und ihrem kollegen war im buch schon nicht wirklich das gelbe vom ei, im film ist sie aber um einiges schlimmer
auch die in der volage im letzten kapitel bzw. im epilog erwähnten weiteren ereignisse wurden für den film angepasst (wobei mir der epilog sehr gefiel - schade)

ende - besser als im buch
das ende ist komplett anders als im buch und auch viel besser
aus diesem grund entlockt er mir noch einen 3. (fast schon einen 4.) stern, davor war ich schon am zweifeln ob er sich überhaupt 2 verdient hat
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Produkt-Bild: Inglourious Basterds

Inglourious Basterds
mit Brad Pitt, Mélanie Laurent, Christoph Waltz, Regie: Quentin Tarantino

DVD von Ubisoft
Angebote bei Amazon: ab EUR 6,00

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Inglourious Basterds

Produktbeschreibung


Beschreibung:
Irgendwo im von Nazis besetzten Frankreich: Shosanna Dreyfus (Melanie Laurent) muss mit ansehen, wie ihre Familie vom 'Judenjäger' Oberst Landa (Christoph Waltz) grausam hingerichtet wird. Durch Zufall kann sie entkommen und flieht nach Paris, wo sie sich als Kinobesitzerin eine neue Identität aufbaut. Anderswo in Europa: Lt. Aldo Raine (Brad Pitt) und seine als 'Bastarde' gefürchtete Spezialeinheit machen Jagd auf Nazi-Skalps. Zusammen mit der deutschen Schauspielerin und Geheimagentin Bridget von Hammersmark (Diane Kruger) schmieden sie ein Komplott: Bei einer Pariser Filmpremiere wollen sie Hitler und seine Helfer ausschalten. Doch Shosanna hat ihre eigenen Rachepläne ... Brillante Bösewichte, todesmutige Helden und eine unvergessliche Geschichte - Quentin Tarantinos atemberaubendes Meisterwerk schreibt ein neues Kapitel des Zweiten Weltkriegs und beweist, dass die Magie des Kinos unbesiegbar ist.

Angaben laut Hersteller
Anzahl Datenträger: 1
Bildformat: 2,40:1, anamorph widescreen
Bonusmaterial: Alternative Szene(n), Entfallene Szene(n), Featurette(s), Trailer
Darsteller: Brad Pitt, Christoph Waltz, Daniel Brühl, Diane Kruger, Michael Fassbender, Til Schweiger
Features: Oscar Preisträger
Laufzeit ca.: 148 min
Produktionsjahr: 2009
Regie: Quentin Tarantino
Regionalcode: Code 2
Sprache: deutsch, englisch
Tonformat: DD 5.1, teilweise OmU
Untertitel: deutsch, englisch, türkisch

Produktbeschreibung


Ohne Zweifel gehört Quentin Tarantino auch knapp 15 Jahre nach seinem furiosen Welterfolg mit ?Pulp Fiction" zu den aufregendsten Kreativen des modernen Kinos. Mit seinem neuen Film, der zu großen Teilen in Deutschland gedreht wird, schreibt er das erste Mal ?historische' Geschichte und bringt ein leidenschaftliches Rache-Abenteuer auf die Leinwand.

Im deutsch besetzten Frankreich muss Shosanna Dreyfus (Mélanie Laurent) mit ansehen, wie ihre Familie durch den Nazi-Oberst Hans Landa (Christoph Waltz) brutal hingerichtet wird. Nur knapp kann sie entkommen und flieht nach Paris, wo sie sich als Kinobesitzerin eine neue Identität und Existenz aufbaut. Zur gleichen Zeit formt Offizier Aldo Raine (Brad Pitt) eine Elitetruppe aus jüdisch-amerikanischen Soldaten, die gezielte Vergeltungsschläge gegen Nazis und Kollaborateure durchführen soll. Gemeinsam mit seinen 8 Männern wird er in Frankreich abgesetzt, um dort unterzutauchen und in Guerilla-Einsätzen Nazis zu jagen und zu töten. Schon bald werden sie von den Deutschen als ?Die Bastarde' gefürchtet. Raines Truppe kontaktiert die deutsche Schauspielerin und Geheimagentin Bridget von Hammersmark (Diane Kruger) für einen Einsatz, um die Führer des III. Reichs zu töten. Schicksale verschmelzen im politischen Untergrund und Schutz von Shosannas Kino. Die junge Frau plant dabei ihren ganz persönlichen Rachefeldzug ?

Tarantino wagt sich an ein schwieriges Thema, das er mit großen Stars genial inszeniert. Mit der ausgewogenen Mischung aus Schundroman und Propaganda vermengt Inglourious Basterds ebenso die schändlichen, wie unterdrückten, überlebensgroßen Geschichten des 2. Weltkriegs.

Hinweis:
Bitte beachten Sie: Der Film ist mehrsprachig und teilweise untertitelt.


Bonusmaterial
(ca. 20 Minuten)
  • Erweiterte und Alternative Szenen:
    • Mittagessen mit Goebbels - Erweiterte Version (7 Minuten)
    •  La Lousianne Kartenspiel ? Erweiterte Version (2 Minuten)
    • ?Stolz der Nation? beginnt ? Alternative Version (2 Minuten)
  • ?Stolz der Nation? ? Kompletter Film (6 Minuten)
  • Trailer:
    • Teaser (1:43)
    • Amerikanischer Trailer (2:21)
    • Internationaler Trailer (2:07)
    • Japanischer Trailer (1:15)

Pressestimmen

?Starbesetztes Kultkino, mit Wortwitz und brillant inszeniert: ein echter Tarantino!? --TV MOVIE

?unbedingt sehenswert? ?äußerst sehenswert? --CINEMA

?Film des Jahres!? --BILD

?faszinierend? --SPIEGEL

?Phantasievoller Weltkinokrieg statt krudes "Kill Adolf"? --SPIEGEL
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

was soll das denn??
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Bin seit jahren eingefleischter Tarantino-Fan. Aber was hat er sich denn dabei gedacht?? Köpfe einschlagen mit dem Baseballschläger, Hakenreuze mit dem Messer ritzen usw. Bisher hat er Gewalt sehr subtil in den Film gebracht. Aber diesmal völlig am Thema vorbei gearbeitet.... P propos: was für ein Thema: so eine völlig verkrampft erfundene und zusammen gewurstete Handlung, die noch nicht mal von den Schauspielen einigermaßen aufgefangen werden konnte (Ausnahme: Ch.Walz) machen den Film schon fast zu einer schlechten Komödie. Grausig!!! Quo vadis Tarantino??
Unrühmliche Mistkerle
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Verdammt lang her, daß ich einen solchen Schund gesehen habe. Ob Christoph Waltz wirklich so stolz darauf ist, den Oskar ausgerechnet für die Darstellung eines dieser Bastarde bekommen zu haben? Den schauspielernden Rest kann man allerdings vergessen: Brad Pitt wird alt und brauchte wohl die Gage, Til Schweiger beweist erneut, daß er zwar genial einen bestimmten Typus darstellen, ansonsten aber überhaupt nicht schauspielern kann, und Martin Wuttke als Bruno Ganz erkennt man erst gar nicht.

Und Herr Tarantino? Soll ich als Deutscher etwa dankbar dafür sein, Amis als noch größeren Abschaum als die Nazis erleben zu dürfen? Was sollen diese einfältigen Italowestern-Zitate? Was für eine Geschichte will sein Film eigentlich erzählen?

Das Schlimmste aber: die (dramaturgisch völlig unnötige) Brutalität. Hier wird in einem FSK16(!)-Film munter in den Rücken geschossen, es wird in Großaufnahme skalpiert, ein Schädel wird eingeschlagen und so weiter. Was soll das?

Wundern wir uns nicht, wenn bald der nächste Halbwüchsige irgendwo Amok läuft, um einmal das zu erleben, was ihm ein solches Kino als das echte Leben vorgaukelt...
Ihm seine Absurdität vorzuwerfen ist so, als schliefe man bei Regen mit Gummistiefeln...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Schund: 1. Abfall, Ausschussware, Schmutz... Welch eine treffende Definition, um ein Werk zu bezeichnen, welches doch eigentlich nur mit den Worten "Abfall", "Ausschussware" und "Schmutz" seine passenden - aber völlig beabsichtigten - Charakteristika verdient. Ein neuer Tarantino sorgt immer für Gesprächsstoff, erst recht, wenn sich der Kultregisseur auch noch solchen Themen wie dem Metzeln von Nazis widmet. Ob man ihn nun mag oder nicht steht außer Frage, vielmehr kann man "Inglourious Basterds" eigentlich nur lieben oder hassen. I LOVE IT! I really do...

- Kapitel 1: Es war einmal... der von Tarantino besetzte Cast

Wie in jedem seiner Filme sind die doch sehr skurrilen Charaktere von nicht unerheblicher Bedeutung. Wie kein anderer versteht es Tarantino nachhaltig eindrucksvolle Figuren zu schaffen, die seine Filme tragen und den Zuschauer immer wieder aufs neue begeistern. "I.B." stellt da keine Ausnahme dar. Allen voran gebührt die Ehre natürlich Christoph Waltz, der mit seiner Darstellung des Hans Landa eine der süffisantesten, unsympathisch-elegantesten Charaktere der jüngeren Zeit gibt. Mühelos fügt er sich zu allen Vegas, Kiddos und Pinks. Waltz` brilliantes Auftreten hat jedoch zur Folge, dass die Messlatte für alle anderen enorm hoch gelegt wird. Auch nicht weiter verwunderlich, dass ihm wohl niemand das Wasser reichen kann. Der coole 'Brett' Pitt ist bemüht, aber weiterhin blass. Ebenso seine Kumpanen, wobei eigentlich keiner besonders negativ auffällt. Solide eben. Besonderer Nennung wert ist auch Melanie Laurent, die nur mit ihrer Gestik und Mimik mehr ausdrückt, als Eddie Murphy auf Kaffee. Zwischenzeitlich treten dann auch mal ungeahnte Talente auf (August Diehl/Denis Menochet) oder aber jene, die sich um das Prädikat 'besonders schnarchig' prügeln (z.B. Diane Kruger).

- Kapitel 2: Die Rache der gekränkten Deutschen

Lässt man bisherige filmische Absurditäten Revue passieren, dann sollte es einem doch langsam dämmern, dass Herr Tarantino logische Handlungsstränge und einen gewissen Grad an Realismus nicht allzu sehr zu schätzen weiss. "I.B." ist natürlich kein Historienfilm, wenn überhaupt eine Art "was wäre wenn-Szenario", und noch vielmehr ein groteskes Gedankengut eines ohnehin schon - von sich selbst eingenommenen - wahnsinnigen Genies. Tarantinos siebten Film als Attacke auf den Stolz der Deutschen zu werten, halte ich persönlich für realitätsferner, als das Blutbad im Haus der blauen Blätter. Sprüche wie "Deutsche haben keine Ehre" sollten nicht verallgemeinert gesehen werden, alles lediglich "Showeinlagen" die dem Ganzen an Intensität verleihen und die Basterds zu keinem Zeitpunkt auch nur einen Deut besser machen. Fernab jeglicher "Gut gegen Böse-Klischees" wird hier reinste Selbstjustiz ergriffen, wie man es bereits in "Kill Bill" oder "Death Proof" gesehen hat. Nur geht es hier nicht gegen Yakuzas, Auftragskiller oder perverse Stuntmänner, sondern eben gegen die Nazis, was für viele Anlass genug ist, dem Werk den "moralisch bedenklich-Stempel" aufzudrücken.

- Kapitel 3: Operation Unterhaltung

"I.B." will keinen Unterricht in Deutscher Geschichte erteilen, noch will er irgendwen zum Nachdenken anregen - Primäres Ziel ist es, wie nicht allzu selten, zu unterhalten. Und meiner Meinung nach schafft er das ganz vorzüglich. Wie nicht anders zu erwarten, wird mal wieder zitiert, geklaut und gelabert, was das Zeug hält. Klingt öde und langweilig, doch nicht bei Tarantino! Scheinbar sinnloseste Dialoge, so amüsant und charmant, lassen beinahe jedes Gespräch zum verbalen Armageddon werden. Und ist es nicht das, was wir an seinen Filmen so geliebt haben? Hinzu kommt der wie immer grandiose Soundtrack, der einem Film, welcher im zweiten Weltkrieg spielt, auch mal den Flair eines Italo-Westerns verleiht. Das ist ungewöhnlich! Das ist absurd! Das ist Tarantino!

Wenn überhaupt, würde ich den relativ kurzen Einsatz der namensgebenden Kerle bemängeln - wobei eigentlich jeder Charakter in diesem Film diesen Titel verdient hätte. Ein wenig Charakterzeichnung hätte einigen Hunden wohl ganz gut getan, aber andererseits, welche Motive können schon Amerikaner jüdischer Abstammung haben, die es sich zu ihrer Hauptberufung gemacht haben, Nazis den Garaus zu machen?

"Inglourious Basterds" ist wieder einer von diesen besonderen Titeln, welche man nicht sehr häufig in den Kinos zu sehen bekommt. Teilweise herausragendes Schauspiel und eine Inszenierung, wie sie nur von Tarantino hätte sein können. Dass dabei auch mal das ein oder andere Stopschild des guten Geschmacks hemmungslos überfahren wird, sollte jedem bewusst sein, der sich auf einen Film des Neuerfinders der Schund-Literatur einlässt. Ein Kunstwerk, dass zwar nicht zwangsläufig an altbekannte Taten anknüpft, aber um dem Einheitsbrei aus Hollywood die lange Nase zu zeigen, sollte es dennoch reichen. Abfall, Ausschussware, Schmutz. So absurd und so genial...

Zur Blu-ray:
Da bereits ausführlich auf die technischen Details eingegangen wurde, möchte ich mich sehr kurz fassen: Bild und Ton sind sehr gut und es sind mehr Extras als auf der DVD zu finden. Das Bonusmaterial bietet neben alternativen und erweiterten Szenen auch ein Making of und verschiedene Gespräche mit den Machern sowie den kompletten Kurzfilm zu "Stolz der Nation".

Over and out... *Übertragung abgebrochen....*
Schrecklich
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich muss sagen, ich bin sehr enttäuscht von diesem Film.
Der Anfang war gut, der Mittelteil unaufhaltsam langweilig und langgezogen und das Ende vollkommen überdreht.

Für mich ist dieser Film absolut nicht sehenswert.Aber ich muss zugeben,dann Christoph Waltz seine Preise zurecht bekommen hat. Er ist der Einzige,der den Film zumindest ein wenig amüsant macht.
Ein sehr starker Film
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dies ist wirklich ein starker Film, vom Anfang bis zum Ende spannend und aufwühlend. Christoph Waltz hat meiner Meinung nach die beste Rolle in dem ganzen Film und den Oscar zu Recht erhalten. Ein Film, der auch zum Nachdenken anregt. Ähnliche Filme gab es schon viele, doch was Tarrantino hier gemacht hat, ist nicht nur unterhaltend sondern auch nachhaltig.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Le Concert [FR Import]

Le Concert [FR Import]
mit Mélanie Laurent, François Berléand, Miou Miou, Dimitry Nazarov, Aleksei Guskov, Regie: Radu Mihaileanu

DVD von France Télévisions Distribution
Angebote bei Amazon: ab EUR 28,79

Zoom ± Produkt-Bild: Le Concert [FR Import]
Produkt-Bild: Jusqu'à toi [FR Import]

Jusqu'à toi [FR Import]
mit Melanie Laurent, Regie: Jennifer Devoldere

DVD von Fox Pathe Europa
Angebote bei Amazon: ab EUR 28,99

Zoom ± Produkt-Bild: Jusqu'à toi [FR Import]
Produkt-Bild: Inglourious Basterds - Limited Steelbook

Inglourious Basterds - Limited Steelbook
mit Brad Pitt, Mélanie Laurent, Christoph Waltz, Regie: Quentin Tarantino

DVD von Universal/DVD
Angebote bei Amazon: ab EUR 16,50

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Inglourious Basterds - Limited Steelbook

Produktbeschreibung


Inglourious Basterds - Steelbook DV

Produktbeschreibung


Ohne Zweifel gehört Quentin Tarantino auch knapp 15 Jahre nach seinem furiosen Welterfolg mit ?Pulp Fiction" zu den aufregendsten Kreativen des modernen Kinos. Mit seinem neuen Film, der zu großen Teilen in Deutschland gedreht wird, schreibt er das erste Mal ?historische' Geschichte und bringt ein leidenschaftliches Rache-Abenteuer auf die Leinwand.

Im deutsch besetzten Frankreich muss Shosanna Dreyfus (Mélanie Laurent) mit ansehen, wie ihre Familie durch den Nazi-Oberst Hans Landa (Christoph Waltz) brutal hingerichtet wird. Nur knapp kann sie entkommen und flieht nach Paris, wo sie sich als Kinobesitzerin eine neue Identität und Existenz aufbaut. Zur gleichen Zeit formt Offizier Aldo Raine (Brad Pitt) eine Elitetruppe aus jüdisch-amerikanischen Soldaten, die gezielte Vergeltungsschläge gegen Nazis und Kollaborateure durchführen soll. Gemeinsam mit seinen 8 Männern wird er in Frankreich abgesetzt, um dort unterzutauchen und in Guerilla-Einsätzen Nazis zu jagen und zu töten. Schon bald werden sie von den Deutschen als ?Die Bastarde' gefürchtet. Raines Truppe kontaktiert die deutsche Schauspielerin und Geheimagentin Bridget von Hammersmark (Diane Kruger) für einen Einsatz, um die Führer des III. Reichs zu töten. Schicksale verschmelzen im politischen Untergrund und Schutz von Shosannas Kino. Die junge Frau plant dabei ihren ganz persönlichen Rachefeldzug ?

Tarantino wagt sich an ein schwieriges Thema, das er mit großen Stars genial inszeniert. Mit der ausgewogenen Mischung aus Schundroman und Propaganda vermengt Inglourious Basterds ebenso die schändlichen, wie unterdrückten, überlebensgroßen Geschichten des 2. Weltkriegs.

Hinweis:
Bitte beachten Sie: Der Film ist mehrsprachig und teilweise untertitelt.


Bonusmaterial
(ca. 20 Minuten)
  • Erweiterte und Alternative Szenen:
    • Mittagessen mit Goebbels - Erweiterte Version (7 Minuten)
    •  La Lousianne Kartenspiel ? Erweiterte Version (2 Minuten)
    • ?Stolz der Nation? beginnt ? Alternative Version (2 Minuten)
  • ?Stolz der Nation? ? Kompletter Film (6 Minuten)
  • Trailer:
    • Teaser (1:43)
    • Amerikanischer Trailer (2:21)
    • Internationaler Trailer (2:07)
    • Japanischer Trailer (1:15)

Pressestimmen

?Starbesetztes Kultkino, mit Wortwitz und brillant inszeniert: ein echter Tarantino!? --TV MOVIE

?unbedingt sehenswert? ?äußerst sehenswert? --CINEMA

?Film des Jahres!? --BILD

?faszinierend? --SPIEGEL

?Phantasievoller Weltkinokrieg statt krudes "Kill Adolf"? --SPIEGEL
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

was soll das denn??
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Bin seit jahren eingefleischter Tarantino-Fan. Aber was hat er sich denn dabei gedacht?? Köpfe einschlagen mit dem Baseballschläger, Hakenreuze mit dem Messer ritzen usw. Bisher hat er Gewalt sehr subtil in den Film gebracht. Aber diesmal völlig am Thema vorbei gearbeitet.... P propos: was für ein Thema: so eine völlig verkrampft erfundene und zusammen gewurstete Handlung, die noch nicht mal von den Schauspielen einigermaßen aufgefangen werden konnte (Ausnahme: Ch.Walz) machen den Film schon fast zu einer schlechten Komödie. Grausig!!! Quo vadis Tarantino??
Unrühmliche Mistkerle
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Verdammt lang her, daß ich einen solchen Schund gesehen habe. Ob Christoph Waltz wirklich so stolz darauf ist, den Oskar ausgerechnet für die Darstellung eines dieser Bastarde bekommen zu haben? Den schauspielernden Rest kann man allerdings vergessen: Brad Pitt wird alt und brauchte wohl die Gage, Til Schweiger beweist erneut, daß er zwar genial einen bestimmten Typus darstellen, ansonsten aber überhaupt nicht schauspielern kann, und Martin Wuttke als Bruno Ganz erkennt man erst gar nicht.

Und Herr Tarantino? Soll ich als Deutscher etwa dankbar dafür sein, Amis als noch größeren Abschaum als die Nazis erleben zu dürfen? Was sollen diese einfältigen Italowestern-Zitate? Was für eine Geschichte will sein Film eigentlich erzählen?

Das Schlimmste aber: die (dramaturgisch völlig unnötige) Brutalität. Hier wird in einem FSK16(!)-Film munter in den Rücken geschossen, es wird in Großaufnahme skalpiert, ein Schädel wird eingeschlagen und so weiter. Was soll das?

Wundern wir uns nicht, wenn bald der nächste Halbwüchsige irgendwo Amok läuft, um einmal das zu erleben, was ihm ein solches Kino als das echte Leben vorgaukelt...
Ihm seine Absurdität vorzuwerfen ist so, als schliefe man bei Regen mit Gummistiefeln...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Schund: 1. Abfall, Ausschussware, Schmutz... Welch eine treffende Definition, um ein Werk zu bezeichnen, welches doch eigentlich nur mit den Worten "Abfall", "Ausschussware" und "Schmutz" seine passenden - aber völlig beabsichtigten - Charakteristika verdient. Ein neuer Tarantino sorgt immer für Gesprächsstoff, erst recht, wenn sich der Kultregisseur auch noch solchen Themen wie dem Metzeln von Nazis widmet. Ob man ihn nun mag oder nicht steht außer Frage, vielmehr kann man "Inglourious Basterds" eigentlich nur lieben oder hassen. I LOVE IT! I really do...

- Kapitel 1: Es war einmal... der von Tarantino besetzte Cast

Wie in jedem seiner Filme sind die doch sehr skurrilen Charaktere von nicht unerheblicher Bedeutung. Wie kein anderer versteht es Tarantino nachhaltig eindrucksvolle Figuren zu schaffen, die seine Filme tragen und den Zuschauer immer wieder aufs neue begeistern. "I.B." stellt da keine Ausnahme dar. Allen voran gebührt die Ehre natürlich Christoph Waltz, der mit seiner Darstellung des Hans Landa eine der süffisantesten, unsympathisch-elegantesten Charaktere der jüngeren Zeit gibt. Mühelos fügt er sich zu allen Vegas, Kiddos und Pinks. Waltz` brilliantes Auftreten hat jedoch zur Folge, dass die Messlatte für alle anderen enorm hoch gelegt wird. Auch nicht weiter verwunderlich, dass ihm wohl niemand das Wasser reichen kann. Der coole 'Brett' Pitt ist bemüht, aber weiterhin blass. Ebenso seine Kumpanen, wobei eigentlich keiner besonders negativ auffällt. Solide eben. Besonderer Nennung wert ist auch Melanie Laurent, die nur mit ihrer Gestik und Mimik mehr ausdrückt, als Eddie Murphy auf Kaffee. Zwischenzeitlich treten dann auch mal ungeahnte Talente auf (August Diehl/Denis Menochet) oder aber jene, die sich um das Prädikat 'besonders schnarchig' prügeln (z.B. Diane Kruger).

- Kapitel 2: Die Rache der gekränkten Deutschen

Lässt man bisherige filmische Absurditäten Revue passieren, dann sollte es einem doch langsam dämmern, dass Herr Tarantino logische Handlungsstränge und einen gewissen Grad an Realismus nicht allzu sehr zu schätzen weiss. "I.B." ist natürlich kein Historienfilm, wenn überhaupt eine Art "was wäre wenn-Szenario", und noch vielmehr ein groteskes Gedankengut eines ohnehin schon - von sich selbst eingenommenen - wahnsinnigen Genies. Tarantinos siebten Film als Attacke auf den Stolz der Deutschen zu werten, halte ich persönlich für realitätsferner, als das Blutbad im Haus der blauen Blätter. Sprüche wie "Deutsche haben keine Ehre" sollten nicht verallgemeinert gesehen werden, alles lediglich "Showeinlagen" die dem Ganzen an Intensität verleihen und die Basterds zu keinem Zeitpunkt auch nur einen Deut besser machen. Fernab jeglicher "Gut gegen Böse-Klischees" wird hier reinste Selbstjustiz ergriffen, wie man es bereits in "Kill Bill" oder "Death Proof" gesehen hat. Nur geht es hier nicht gegen Yakuzas, Auftragskiller oder perverse Stuntmänner, sondern eben gegen die Nazis, was für viele Anlass genug ist, dem Werk den "moralisch bedenklich-Stempel" aufzudrücken.

- Kapitel 3: Operation Unterhaltung

"I.B." will keinen Unterricht in Deutscher Geschichte erteilen, noch will er irgendwen zum Nachdenken anregen - Primäres Ziel ist es, wie nicht allzu selten, zu unterhalten. Und meiner Meinung nach schafft er das ganz vorzüglich. Wie nicht anders zu erwarten, wird mal wieder zitiert, geklaut und gelabert, was das Zeug hält. Klingt öde und langweilig, doch nicht bei Tarantino! Scheinbar sinnloseste Dialoge, so amüsant und charmant, lassen beinahe jedes Gespräch zum verbalen Armageddon werden. Und ist es nicht das, was wir an seinen Filmen so geliebt haben? Hinzu kommt der wie immer grandiose Soundtrack, der einem Film, welcher im zweiten Weltkrieg spielt, auch mal den Flair eines Italo-Westerns verleiht. Das ist ungewöhnlich! Das ist absurd! Das ist Tarantino!

Wenn überhaupt, würde ich den relativ kurzen Einsatz der namensgebenden Kerle bemängeln - wobei eigentlich jeder Charakter in diesem Film diesen Titel verdient hätte. Ein wenig Charakterzeichnung hätte einigen Hunden wohl ganz gut getan, aber andererseits, welche Motive können schon Amerikaner jüdischer Abstammung haben, die es sich zu ihrer Hauptberufung gemacht haben, Nazis den Garaus zu machen?

"Inglourious Basterds" ist wieder einer von diesen besonderen Titeln, welche man nicht sehr häufig in den Kinos zu sehen bekommt. Teilweise herausragendes Schauspiel und eine Inszenierung, wie sie nur von Tarantino hätte sein können. Dass dabei auch mal das ein oder andere Stopschild des guten Geschmacks hemmungslos überfahren wird, sollte jedem bewusst sein, der sich auf einen Film des Neuerfinders der Schund-Literatur einlässt. Ein Kunstwerk, dass zwar nicht zwangsläufig an altbekannte Taten anknüpft, aber um dem Einheitsbrei aus Hollywood die lange Nase zu zeigen, sollte es dennoch reichen. Abfall, Ausschussware, Schmutz. So absurd und so genial...

Zur Blu-ray:
Da bereits ausführlich auf die technischen Details eingegangen wurde, möchte ich mich sehr kurz fassen: Bild und Ton sind sehr gut und es sind mehr Extras als auf der DVD zu finden. Das Bonusmaterial bietet neben alternativen und erweiterten Szenen auch ein Making of und verschiedene Gespräche mit den Machern sowie den kompletten Kurzfilm zu "Stolz der Nation".

Over and out... *Übertragung abgebrochen....*
Schrecklich
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich muss sagen, ich bin sehr enttäuscht von diesem Film.
Der Anfang war gut, der Mittelteil unaufhaltsam langweilig und langgezogen und das Ende vollkommen überdreht.

Für mich ist dieser Film absolut nicht sehenswert.Aber ich muss zugeben,dann Christoph Waltz seine Preise zurecht bekommen hat. Er ist der Einzige,der den Film zumindest ein wenig amüsant macht.
Ein sehr starker Film
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dies ist wirklich ein starker Film, vom Anfang bis zum Ende spannend und aufwühlend. Christoph Waltz hat meiner Meinung nach die beste Rolle in dem ganzen Film und den Oscar zu Recht erhalten. Ein Film, der auch zum Nachdenken anregt. Ähnliche Filme gab es schon viele, doch was Tarrantino hier gemacht hat, ist nicht nur unterhaltend sondern auch nachhaltig.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Inglourious Basterds - Limited Collector's Box

Inglourious Basterds - Limited Collector's Box
mit Brad Pitt, Mélanie Laurent, Christoph Waltz, Regie: Quentin Tarantino

DVD von Universal/DVD
Angebote bei Amazon: ab EUR 27,89

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Inglourious Basterds - Limited Collector's Box

Produktbeschreibung


Inglourious Basterds Collector'sBox DV

Produktbeschreibung


Ohne Zweifel gehört Quentin Tarantino auch knapp 15 Jahre nach seinem furiosen Welterfolg mit ?Pulp Fiction" zu den aufregendsten Kreativen des modernen Kinos. Mit seinem neuen Film, der zu großen Teilen in Deutschland gedreht wird, schreibt er das erste Mal ?historische' Geschichte und bringt ein leidenschaftliches Rache-Abenteuer auf die Leinwand.

Im deutsch besetzten Frankreich muss Shosanna Dreyfus (Mélanie Laurent) mit ansehen, wie ihre Familie durch den Nazi-Oberst Hans Landa (Christoph Waltz) brutal hingerichtet wird. Nur knapp kann sie entkommen und flieht nach Paris, wo sie sich als Kinobesitzerin eine neue Identität und Existenz aufbaut. Zur gleichen Zeit formt Offizier Aldo Raine (Brad Pitt) eine Elitetruppe aus jüdisch-amerikanischen Soldaten, die gezielte Vergeltungsschläge gegen Nazis und Kollaborateure durchführen soll. Gemeinsam mit seinen 8 Männern wird er in Frankreich abgesetzt, um dort unterzutauchen und in Guerilla-Einsätzen Nazis zu jagen und zu töten. Schon bald werden sie von den Deutschen als ?Die Bastarde' gefürchtet. Raines Truppe kontaktiert die deutsche Schauspielerin und Geheimagentin Bridget von Hammersmark (Diane Kruger) für einen Einsatz, um die Führer des III. Reichs zu töten. Schicksale verschmelzen im politischen Untergrund und Schutz von Shosannas Kino. Die junge Frau plant dabei ihren ganz persönlichen Rachefeldzug ?

Tarantino wagt sich an ein schwieriges Thema, das er mit großen Stars genial inszeniert. Mit der ausgewogenen Mischung aus Schundroman und Propaganda vermengt Inglourious Basterds ebenso die schändlichen, wie unterdrückten, überlebensgroßen Geschichten des 2. Weltkriegs.

Hinweis:
Bitte beachten Sie: Der Film ist mehrsprachig und teilweise untertitelt.


Die Collector?s Box in limitierter Premiumverpackung enthält:
  • DVD im Steelbook
  • 8-seitiger Comic
  • Poster "Stolz der Nation?
  • 3 Postkarten "Stolz der Nation?
  • Poster mit Film-Artwork
  • Querposter im Sonderformat ?Bridget von Hammersmark?
  • Rezeptkarte ?Mama Landas Altösterreichischer Apfelstrudel?
  • 4 Bierdeckel
  • Filz-Schlüsselanhänger ?Inglourious Basterds?

    Bonusmaterial
    (ca. 20 Minuten)
    • Erweiterte und Alternative Szenen:
      • Mittagessen mit Goebbels - Erweiterte Version (7 Minuten)
      •  La Lousianne Kartenspiel ? Erweiterte Version (2 Minuten)
      • ?Stolz der Nation? beginnt ? Alternative Version (2 Minuten)
    • ?Stolz der Nation? ? Kompletter Film (6 Minuten)
    • Trailer:
      • Teaser (1:43)
      • Amerikanischer Trailer (2:21)
      • Internationaler Trailer (2:07)
      • Japanischer Trailer (1:15)

    Pressestimmen

    ?Starbesetztes Kultkino, mit Wortwitz und brillant inszeniert: ein echter Tarantino!? --TV MOVIE

    ?unbedingt sehenswert? ?äußerst sehenswert? --CINEMA

    ?Film des Jahres!? --BILD

    ?faszinierend? --SPIEGEL

    ?Phantasievoller Weltkinokrieg statt krudes "Kill Adolf"? --SPIEGEL
    © 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

    5 Kundenrezensionen:

    was soll das denn??
    1 Punkte 1 von 5 Punkten
    Bin seit jahren eingefleischter Tarantino-Fan. Aber was hat er sich denn dabei gedacht?? Köpfe einschlagen mit dem Baseballschläger, Hakenreuze mit dem Messer ritzen usw. Bisher hat er Gewalt sehr subtil in den Film gebracht. Aber diesmal völlig am Thema vorbei gearbeitet.... P propos: was für ein Thema: so eine völlig verkrampft erfundene und zusammen gewurstete Handlung, die noch nicht mal von den Schauspielen einigermaßen aufgefangen werden konnte (Ausnahme: Ch.Walz) machen den Film schon fast zu einer schlechten Komödie. Grausig!!! Quo vadis Tarantino??
    Unrühmliche Mistkerle
    1 Punkte 1 von 5 Punkten
    Verdammt lang her, daß ich einen solchen Schund gesehen habe. Ob Christoph Waltz wirklich so stolz darauf ist, den Oskar ausgerechnet für die Darstellung eines dieser Bastarde bekommen zu haben? Den schauspielernden Rest kann man allerdings vergessen: Brad Pitt wird alt und brauchte wohl die Gage, Til Schweiger beweist erneut, daß er zwar genial einen bestimmten Typus darstellen, ansonsten aber überhaupt nicht schauspielern kann, und Martin Wuttke als Bruno Ganz erkennt man erst gar nicht.

    Und Herr Tarantino? Soll ich als Deutscher etwa dankbar dafür sein, Amis als noch größeren Abschaum als die Nazis erleben zu dürfen? Was sollen diese einfältigen Italowestern-Zitate? Was für eine Geschichte will sein Film eigentlich erzählen?

    Das Schlimmste aber: die (dramaturgisch völlig unnötige) Brutalität. Hier wird in einem FSK16(!)-Film munter in den Rücken geschossen, es wird in Großaufnahme skalpiert, ein Schädel wird eingeschlagen und so weiter. Was soll das?

    Wundern wir uns nicht, wenn bald der nächste Halbwüchsige irgendwo Amok läuft, um einmal das zu erleben, was ihm ein solches Kino als das echte Leben vorgaukelt...
    Ihm seine Absurdität vorzuwerfen ist so, als schliefe man bei Regen mit Gummistiefeln...
    5 Punkte 5 von 5 Punkten
    Schund: 1. Abfall, Ausschussware, Schmutz... Welch eine treffende Definition, um ein Werk zu bezeichnen, welches doch eigentlich nur mit den Worten "Abfall", "Ausschussware" und "Schmutz" seine passenden - aber völlig beabsichtigten - Charakteristika verdient. Ein neuer Tarantino sorgt immer für Gesprächsstoff, erst recht, wenn sich der Kultregisseur auch noch solchen Themen wie dem Metzeln von Nazis widmet. Ob man ihn nun mag oder nicht steht außer Frage, vielmehr kann man "Inglourious Basterds" eigentlich nur lieben oder hassen. I LOVE IT! I really do...

    - Kapitel 1: Es war einmal... der von Tarantino besetzte Cast

    Wie in jedem seiner Filme sind die doch sehr skurrilen Charaktere von nicht unerheblicher Bedeutung. Wie kein anderer versteht es Tarantino nachhaltig eindrucksvolle Figuren zu schaffen, die seine Filme tragen und den Zuschauer immer wieder aufs neue begeistern. "I.B." stellt da keine Ausnahme dar. Allen voran gebührt die Ehre natürlich Christoph Waltz, der mit seiner Darstellung des Hans Landa eine der süffisantesten, unsympathisch-elegantesten Charaktere der jüngeren Zeit gibt. Mühelos fügt er sich zu allen Vegas, Kiddos und Pinks. Waltz` brilliantes Auftreten hat jedoch zur Folge, dass die Messlatte für alle anderen enorm hoch gelegt wird. Auch nicht weiter verwunderlich, dass ihm wohl niemand das Wasser reichen kann. Der coole 'Brett' Pitt ist bemüht, aber weiterhin blass. Ebenso seine Kumpanen, wobei eigentlich keiner besonders negativ auffällt. Solide eben. Besonderer Nennung wert ist auch Melanie Laurent, die nur mit ihrer Gestik und Mimik mehr ausdrückt, als Eddie Murphy auf Kaffee. Zwischenzeitlich treten dann auch mal ungeahnte Talente auf (August Diehl/Denis Menochet) oder aber jene, die sich um das Prädikat 'besonders schnarchig' prügeln (z.B. Diane Kruger).

    - Kapitel 2: Die Rache der gekränkten Deutschen

    Lässt man bisherige filmische Absurditäten Revue passieren, dann sollte es einem doch langsam dämmern, dass Herr Tarantino logische Handlungsstränge und einen gewissen Grad an Realismus nicht allzu sehr zu schätzen weiss. "I.B." ist natürlich kein Historienfilm, wenn überhaupt eine Art "was wäre wenn-Szenario", und noch vielmehr ein groteskes Gedankengut eines ohnehin schon - von sich selbst eingenommenen - wahnsinnigen Genies. Tarantinos siebten Film als Attacke auf den Stolz der Deutschen zu werten, halte ich persönlich für realitätsferner, als das Blutbad im Haus der blauen Blätter. Sprüche wie "Deutsche haben keine Ehre" sollten nicht verallgemeinert gesehen werden, alles lediglich "Showeinlagen" die dem Ganzen an Intensität verleihen und die Basterds zu keinem Zeitpunkt auch nur einen Deut besser machen. Fernab jeglicher "Gut gegen Böse-Klischees" wird hier reinste Selbstjustiz ergriffen, wie man es bereits in "Kill Bill" oder "Death Proof" gesehen hat. Nur geht es hier nicht gegen Yakuzas, Auftragskiller oder perverse Stuntmänner, sondern eben gegen die Nazis, was für viele Anlass genug ist, dem Werk den "moralisch bedenklich-Stempel" aufzudrücken.

    - Kapitel 3: Operation Unterhaltung

    "I.B." will keinen Unterricht in Deutscher Geschichte erteilen, noch will er irgendwen zum Nachdenken anregen - Primäres Ziel ist es, wie nicht allzu selten, zu unterhalten. Und meiner Meinung nach schafft er das ganz vorzüglich. Wie nicht anders zu erwarten, wird mal wieder zitiert, geklaut und gelabert, was das Zeug hält. Klingt öde und langweilig, doch nicht bei Tarantino! Scheinbar sinnloseste Dialoge, so amüsant und charmant, lassen beinahe jedes Gespräch zum verbalen Armageddon werden. Und ist es nicht das, was wir an seinen Filmen so geliebt haben? Hinzu kommt der wie immer grandiose Soundtrack, der einem Film, welcher im zweiten Weltkrieg spielt, auch mal den Flair eines Italo-Westerns verleiht. Das ist ungewöhnlich! Das ist absurd! Das ist Tarantino!

    Wenn überhaupt, würde ich den relativ kurzen Einsatz der namensgebenden Kerle bemängeln - wobei eigentlich jeder Charakter in diesem Film diesen Titel verdient hätte. Ein wenig Charakterzeichnung hätte einigen Hunden wohl ganz gut getan, aber andererseits, welche Motive können schon Amerikaner jüdischer Abstammung haben, die es sich zu ihrer Hauptberufung gemacht haben, Nazis den Garaus zu machen?

    "Inglourious Basterds" ist wieder einer von diesen besonderen Titeln, welche man nicht sehr häufig in den Kinos zu sehen bekommt. Teilweise herausragendes Schauspiel und eine Inszenierung, wie sie nur von Tarantino hätte sein können. Dass dabei auch mal das ein oder andere Stopschild des guten Geschmacks hemmungslos überfahren wird, sollte jedem bewusst sein, der sich auf einen Film des Neuerfinders der Schund-Literatur einlässt. Ein Kunstwerk, dass zwar nicht zwangsläufig an altbekannte Taten anknüpft, aber um dem Einheitsbrei aus Hollywood die lange Nase zu zeigen, sollte es dennoch reichen. Abfall, Ausschussware, Schmutz. So absurd und so genial...

    Zur Blu-ray:
    Da bereits ausführlich auf die technischen Details eingegangen wurde, möchte ich mich sehr kurz fassen: Bild und Ton sind sehr gut und es sind mehr Extras als auf der DVD zu finden. Das Bonusmaterial bietet neben alternativen und erweiterten Szenen auch ein Making of und verschiedene Gespräche mit den Machern sowie den kompletten Kurzfilm zu "Stolz der Nation".

    Over and out... *Übertragung abgebrochen....*
    Schrecklich
    1 Punkte 1 von 5 Punkten
    Ich muss sagen, ich bin sehr enttäuscht von diesem Film.
    Der Anfang war gut, der Mittelteil unaufhaltsam langweilig und langgezogen und das Ende vollkommen überdreht.

    Für mich ist dieser Film absolut nicht sehenswert.Aber ich muss zugeben,dann Christoph Waltz seine Preise zurecht bekommen hat. Er ist der Einzige,der den Film zumindest ein wenig amüsant macht.
    Ein sehr starker Film
    5 Punkte 5 von 5 Punkten
    Dies ist wirklich ein starker Film, vom Anfang bis zum Ende spannend und aufwühlend. Christoph Waltz hat meiner Meinung nach die beste Rolle in dem ganzen Film und den Oscar zu Recht erhalten. Ein Film, der auch zum Nachdenken anregt. Ähnliche Filme gab es schon viele, doch was Tarrantino hier gemacht hat, ist nicht nur unterhaltend sondern auch nachhaltig.
    © 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
    Produkt-Bild: So ist Paris - Special Edition (2 DVDs)

    So ist Paris - Special Edition (2 DVDs)
    mit Juliette Binoche, Romain Duris, Fabrice Luchini, Regie: Cédric Klapisch

    DVD von Euro Video
    Angebote bei Amazon: ab EUR 11,45

    4 Punkte, empfehlenswert.
    4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
    Erscheinungsdatum: Januar 2009
    Zoom ± Produkt-Bild: So ist Paris - Special Edition (2 DVDs)

    Produktbeschreibung


    S - So ist Paris Special Edition

    Aus der Amazon.de-Redaktion


    So ist Paris ist eine Liebeserklärung an die Millionenmetropole Paris, die Stadt der Liebe. Ein charmanter, lebensbejahender Episodenfilm mit Juliette Binoche und Romain Duris.
    Regisseur Cédric Klapisch hatte lange auf den großen Durchbruch warten müssen, der ihm schließlich im Jahr 2002 mit der spanisch-französischen Komödie L´auberge espagnole gelang. Mit So ist Paris kehrt Klapisch in seine Heimatstadt zurück und es ist eine regelrechte Hommage geworden. Ein Film, der in seiner Episodenhaftigkeit an Robert Altmans Short Cuts erinnert und die Schönheit des Lebens im Alltäglichen und Banalen sucht.
    Im Mittelpunkt stehen ganz unterschiedliche Menschen, deren Wege sich im Laufe der Handlung kreuzen, sich kurz überlappen um dann wieder auseinanderzugehen. Da gibt es zum Beispiel den Historiker (Fabrice Lucchini), der sich nach dem Tod des Vaters in einer Lebenskrise befindet und einer deutlich jüngeren Studentin nachstellt. Oder den herzkranken Tänzer Pierre (Romain Duris), der auf ein Spenderherz wartet. Seine alleinerziehende Schwester (Juliette Binoche) zieht mit ihren drei Kindern bei ihm ein um den potentiell depressiven Pierre zu unterstützen und verguckt sich dabei in den Gemüsehändler (Albert Dupontel) der wiederum noch immer unter der Trennung von seiner Frau leidet. All diese Menschen eint der gemeinsame Raum, die Stadt. In ihr entfalten sich ihre Geschichten, spiegeln sich ihre Sehnsüchte und Träume, ihre Enttäuschungen und der Schmerz.
    Das kaleidoskopische Erzählen hat eine lange Tradition und es gab immer wieder herausragende Beispiele für diese Form des Geschichtenerzählens. Neben dem angesprochenen Shorts Cuts als vielleicht prominentesten Vertreter denkt man an Nashville oder Magnolia. Cedric Klapisch, der auch das Drehbuch schrieb, hat in So ist Paris als Klammer die Stadt selbst gewählt und darauf vertraut, dass die Zusammenführung von Alltäglichem dem Stoff eine tiefe verleiht, die zwar in den Figuren angelegt ist, sich aber erst über deren gemeinsamen Raum erschliesst. Das ist kein neues Konzept, aber die Leichtigkeit der Inszenierung, die komödiantischen Anteile und vor allen Dingen die Stadt Paris als pittoreske Leinwand, auf die skizzenartig die Geschichten geworfen werden, geben dem Film eine Wahrhaftigkeit die Berührt. Klapisch kann auf ein tolles Ensemble zurückgreifen. Juliette Binoche darf bei einem Paris-Film natürlich nicht fehlen, aber bis in die kleineren Nebenrollen, wie etwa der xenophoben Bäckerein (Karin Viard) oder des nordafrikanischen Migranten (Zinedine Soualem) ist So ist Paris ausgezeichnet besetzt. Sowohl für den potentiellen Paristouristen als auch für Filmliebhaber mit einem Faible für die kleinen Zwischentöne unumwunden zu empfehlen.--Thomas Reuthebuch

    Kurzbeschreibung


    Nach dem großen internationalen Erfolg von ?L?Auberge Espagnole ? Barcelona für ein Jahr?, wendet sich Meisterregisseur Cédric Klapisch nun wieder seiner Heimatstadt Paris zu und beglückt uns mit einer berauschenden Lebens- und Liebeskomödie. Glanzvoll mit vielen Stars besetzt, erklomm der Film gleich nach seinem Start die Nr. 1 des französischen Boxoffice und hat auch in Deutschland ein großes Publikum verzaubert.
    Paris, die Stadt der Liebe, die Stadt der Emotionen: Gemüsehändler auf sentimentalen Abwegen, ein Uniprofessor auf der Jagd nach jungen Frauen, ein Tänzer auf der Suche nach Vollendung, eine Bäckersfrau mit sehr unkonventionellen Arbeitsmethoden, ein illegaler Immigrant, für den Paris die Stadt der Verheißung darstellt. In ?So ist Paris? sucht jeder seinen Platz, seine andere (Liebes-) Hälfte, sein Kätzchen und das Alltägliche wird König?





    Pressestimmen

    ?Eine charmante, zauberhafte Komödie mit vielen schönen Gänsehaut- und Taschentuchmomenten.? - FREUNDIN
    ?Ein wunderbar authentischer Liebesfilm? - ELLE
    ?Viele Figuren, verschiedene Schicksale, verknüpft zu einem genialen Ganzen- von ? L'Auberge Espagnole?- Regisseur Cédric Klapisch. Einfach klasse!? - BILD
    ?Ein sympathischer Film über die Suche nach dem Glück und über die neu entdeckte Lebenslust, für die es nie zu spät ist.? - DER SCHNITT




    DVD-Extras auf Disc 2 (126 Minuten):


    ?Typisch Klapisch? Dokumentation (51 Min.)

    ?Und jeder suchte sein Kätzchen?, ?Barcelona für ein Jahr?  und ?So ist Paris? sind nur einige Titel aus dem Werk des Erfolgsregisseurs. Der Franzose mit dem amerikanischen Blick zeigt sich in dieser Dokumentation ungewohnt offen und erklärt uns wie man Kassenhits plant und trotzdem den Blick fürs Alltägliche nicht verliert.

    ?Ein Plan von Paris - Das Making Of?(51 Min.)

    Dieses Making Of lässt den Zuschauer an der Entstehung von ?So ist Paris? teilhaben. Es zeigt die konzentrierte und häufig auch humorvolle Arbeit von Cèdric Klapisch mit den Schauspielern und bietet besondere Eindrücke von der Atmosphäre am Set.


    ?Ist so Paris? Ein Blick hinter die Kulissen? (6 Min.) + ?Sounds of Paris? (6 Min.) + ?Im Dialog mit den Darstellern? (11 Min.)

    Was ist echt und was ist fake? Nach welchem Beat schlägt das Herz einer Großstadt? Und wie inszeniere ich Juliette Binoche? Ein Crashkurs im Filmemachen mit den kleinen und größeren Tricks eines Regisseurs, der mit viel Perfektion und Einfühlungsvermögen eine Liebeserklärung an das Leben und die Liebe inszeniert.

    Original Trailer / Deutscher Trailer
    © 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

    5 Kundenrezensionen:

    Paris forever
    3 Punkte 3 von 5 Punkten
    Die besten Episodenfilme sind die, bei denen man die Verknüpfung der einzelnen Handlungsstränge gar nicht bemerkt. Das ist Cedric Klapisch hier recht gut gelungen. Zumal er ein Pärchen (Bruder und Schwester: Juliette Binoche und Romain Duris) in den Mittelpunkt stellt, um den herum die anderen Figuren ihre Erfahrung mit den kleinen Alltagsproblemen machen. Es geht dabei um nichts Weltbewegendes. Es geht um die Liebe mit ihren Erwartungen und Enttäuschungen, um den Job, um Krankheit und Tod. Mal ist es lustig, mal ernst oder sogar traurig und immer ganz dicht an den Menschen - hier den Bewohnern von Paris. Aber es ist nie uninteressant. Das liegt zum einen an dem Einfallsreichtum des Drehbuchs, zum anderen an den guten, prominenten Schauspielern. Außerdem spürt man den pochenden Puls der Seinemetropole, die niemals schläft genau wie manche Figuren des Films. Gute Unterhaltung.
    So ist das Leben
    5 Punkte 5 von 5 Punkten
    Episodenfilme, bzw. Filme die eigentlich ein ganzes Thema zeigen, aber einzelne Ausschnitte und Personen genauer beleuchten, haben immer etwas besonderes. Das ist für mich dann wie ein Film im Film im Film. Faszinierend finde ich daran auch, wie die Beziehungen der Figuren miteinander verstrickt sind. Obwohl es auf den ersten Blick nicht so scheinen mag. So wie im richtigen Leben.

    Die erste vorgestellte (und auch letzte, ohne etwas vorweg zu nehmen) Person in diesem Drama ist der Tänzer Pierre. Er ist auch gleichzeitig die Hauptfigur, auf dessen Leben die Story immer wieder zurückläuft. Pierre erfährt von seinem Arzt, dass er ein schweres Herzleiden hat und so schnell wie möglich ein künstliches Herz bekommen muss. Seine Lebenserwartung ist aber trotz der Operation eher gering. Schwermütig beichtet er sein Schicksal seiner Schwester Elise, einer, mit 3 Kindern und ohne Mann lebenden, Sozialarbeiterin. Nach anfänglicher Trauer & Wut, beschliesst sie ihrem Bruder die Tage bis zur OP besonders angenehm zu gestalten. Vielleicht wäre die allein lebende Melanie von gegenüber ja etwas für Pierre?

    Dieser Film besticht hauptsächlich durch seine Normalität. Normale Menschen meistern die großen und kleinen Dinge ihres Alltags. Für den ist das von großer Bedeutung, ein anderer lächelt nur darüber, denn sein Leben scheint viel schwerwiegendere Fragen aufzuwerfen. Und ein Dritter plagt sich mit etwas gänzlich anderem. Genauso wie man es als Zuschauer aus seinem Leben und dem der Mitmenschen kennt. Das gibt dem ganzen Film eine sehr sympathische Note.
    Sehr gut gewählt fand ich auch die Auswahl der Darsteller. Kaum einer fällt negativ aus der Rolle. Eher im Gegenteil. Juliette Binoche z.B. (bekannt aus "Chocolat" oder "Der englische Patient"), hat mir richtig gut gefallen. Man nimmt ihr die Rollen irgendwie immer sofort ab.
    Einen Stern Abzug würde ich eigentlich geben, da alles insgesamt nicht ganz so packend wie in vergleichbaren Filme dargestellt wird. Der Inhalt und Umfang der Special Edition überzeugt aber völlig und daher gibt es die ganzen, strahlenden Sterne von mir!

    Mein Fazit: Ein ruhiger & kraftvoller französischer Film, der zum Denken anregt und eine ganz spezielle Magie durch das scheinbar Banale ausstrahlt.Ansehen!

    Inhalt der Special Edition:
    > Proben und Interviews (11 minütig)
    > Arbeit an der Kulisse
    > Dokumentation "Die Entstehung von So ist Paris" (circa 50 Minuten)
    > Bonusfilm "Was ihn bewegt" (Laufzeit 51 Minuten)
    Keine Komödie
    3 Punkte 3 von 5 Punkten
    Klassisches französisches schlaues Kino, teilweise ein offenes Ende.
    Das Cover kündigt den Film als Komödie an. Das ist er definitiv nicht! Hat mir sehr gut gefallen. Allerdings wurde hier das Kino auch nicht gerade neu erfunden.
    Ein großartiger, feinsinniger Episodenfilm
    5 Punkte 5 von 5 Punkten
    Ich habe diesen Film bereits im Kino gesehen und war begeistert. Ein feinsinniger Episodenfilm, der einige Pariser in ihrem nicht ganz alltäglichen Alltag begleitet. Nicht ganz alltäglich deshalb, weil die betrachteten Figuren jeweils an einem Scheideweg in ihrem Leben stehen. Der Marktverkäufer hat sich in die Kollegin verguckt, eine Frau sucht bei ihrem Bruder Halt, der jedoch gerade erfahren hat, dass er schwer erkrankt ist...
    Jede der in diesem Film erzählten Geschichten geht ans Herz, ohne kitschig zu sein. Absolut sehenswert!
    Zu viele Handlungsbrüche
    3 Punkte 3 von 5 Punkten
    Ich liebe Episodenfilme, lasse mich gerne auf parallel laufende Geschichten ein, die nach und nach ihre Berührungspunkte zeigen. Bei diesem Film ging mir allerdings "unterwegs" die Dynamik der einzelnen "Hauptgeschichten" immer wieder verloren. Meines Erachtens wurde einfach zuviel hineingepackt, so wurde man immer wieder auf (aus meiner Sicht überflüssige) Nebenschauplätze geführt, die dann aber irgendwie unvollkommen blieben bzw. einfach nur ins Leere liefen (wie zum Beispiel die Geschichte des Models und des Immigranten). Einiges fand ich auch reichlich überzogen, wie zum Beispiel die Szenen mit den Models im Großmarkt. Auch die Affäre der Studentin mit ihrem stalkenden Professor ergab sich für mich überhaupt nicht schlüssig. So drängte sich mir der Eindruck auf, dass diese Episoden eher dazu da waren, ein Klischee von "Paris" zu bedienen. Durch diese Reflexionen und die permanenten Brüche konnte mich der Film nicht richtig in den Bann ziehen, auch wenn ich die Grundidee und die Darsteller sehr gut fand.
    © 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
    Produkt-Bild: Le concert [Blu-ray] [FR Import]

    Le concert [Blu-ray] [FR Import]
    mit Mélanie Laurent, Francois Berléand, Miou Miou, Aleksei Guskov, Dimitry Nazarov, Regie: Radu Mihaileanu

    Blu-ray von France Televisions Distribution
    Angebote bei Amazon: ab EUR 27,99

    Zoom ± Produkt-Bild: Le concert [Blu-ray] [FR Import]
    Produkt-Bild: Der wilde Schlag meines Herzens

    Der wilde Schlag meines Herzens
    mit Romain Duris, Aure Atika, Emmanuelle Devos, Niels Arestrup, Linh Dan Pham, Regie: Jacques Audiard

    DVD von mystorm
    Angebote bei Amazon: ab EUR 16,48

    4 Punkte, empfehlenswert.
    4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
    Erscheinungsdatum: März 2006
    Zoom ± Produkt-Bild: Der wilde Schlag meines Herzens

    5 Kundenrezensionen:

    Good role for Roman
    3 Punkte 3 von 5 Punkten
    Sehr guter Schauspieler. Eine von seiner beste Rolle. Aber der Film ist ein bisschen ruhig sowie typisch "French Film" . Wer "Action" erwartet wie im Hollywood, muss sich enttaeuschen. "The cover" von DVD fuehrt zu Irre dass man denkt, es sei ein Thriller.
    Düster, spannend, live dabei!
    5 Punkte 5 von 5 Punkten
    Das US-Original kenne ich nicht, der Film hat mich aber gleich von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt. Romain Duris passt so gut auf die Rolle, daß man ihm wirklich jeden der zahllosen Gossensätze und jede Gewaltattacke umumwunden abnimmt. Die Musik als wilde Mischung aus Elektro und Classic ist echt mitreißend. Besonders interessant fand ich das Verhältnis zwischen Vater und Sohn, und natürlich den Zeitsprung mit allen Konsequenzen. Kein typisch französischer Film und irgendwie doch. Kann nur jedem empfehlen, sich von dem ganzen Wust an superintellektuellen Kritiken freizumachen - und den Film einfach nur so zu genießen wie er ist .
    Genialer Film aus Frankreich!
    5 Punkte 5 von 5 Punkten
    Das Wesen des Films wird in dem Titelbild der DVD sehr schön eingefangen. Auf den ersten Blick sieht man einen gut angezogenen Mann mit ernster Miene. Bei genauerem betrachten sieht man, dass die rechte Gesichtshälfte verschommen ist und seine rechte Hand blutgetränkt ist.

    Das spiegelt die Ambivalenz des Charakters, der erst gegen Ende des Films sein wahres Ich findet, wider. Seine Wutausbrüche sind im Grunde nur die Aufschreie seines unterdrückten Verlangens nach Selbstentfaltung. Diese wurde aber Aufgrund des komplizierten Verhältnisses zu seinem Vater immer unterdrückt. Für ihn erledigt er immer wieder schmutzige Taten, zu denen erst selbst nicht mehr fähig ist. Das verwundert, denn der Vater ist sehr fordernd und betrachtet ihn nicht als Individuum, sondern als seine rechte Hand, als Instrument um seine Probleme zu lösen. Aber aus irgendeinem Grund kann Tom sich nicht von seinem Vater lösen. Man sieht dass ihn die Beziehung belastet, mekrt aber auch die Gefühle, die Tom immer noch für ihn hat. Das entscheidende aber ist die Begegnung mit Mr. Fox, der ihm anbietet bei ihm Klavier vorzuspielen. Er erinnert sich an dieses Jugendleidenschaft und nimmt Unterricht bei einer Chinesin, die ihn auf das Vorspiel vorbereitet. Er fängt an, sich von seinem Beruf immer mehr zu distanzieren und verliert schließlich komplett das Interesse daran. Er will etwas intensivieres und das findet er im Klavierspiel. Seine Vergangheit holt ihn aber in Form seines Vaters ein...Der Punkt ist gekommen an dem sich sein weiteres Weg entscheidet...
    Die Entscheidung wird ihm aber abgenommen. Der Vater wird getötet. Toms Trauer gleicht aber einer Befreiung seines wirklichen Ichs. Jetzt hat er keine Bindungen mehr und kann sich seiner LEidenschaft voll widmen.

    Ein sehr tiefgründiger Film und sehr psychologisch. er dringt tief in den Charakter ein und offenbart sein wirkliches Ich, indem er die Fassade des rauhen, skrupellosen Tom abbrökeln und sein sensibles, nach Entfaltung strebens Ich, hervortreten lässt. Inspsrierend und einfühlsam, gleichzeitig aber rau und brutal. Eine sehr gelungene Kombination.
    Gangster oder Pianist?
    3 Punkte 3 von 5 Punkten
    Weil der Hauptdarsteller Tom (Romain Duris) fehlbesetzt ist, gelingt der Spagat zwischen Krimi und Kunst, zwischen Money und Musik nicht. Tom nimmt man zwar den brutalen Geldeintreiber ab, nicht aber den sensiblen Pianisten. In dem reißerischen Krimi kommt nämlich auch die Musik recht kraftvoll daher. Frauenfiguren als marginales Zierwerk verschwinden ohne Erklärung und nur ein Überraschungseffekt zeigt Wirkung: wer wen am Ende zum Konzert fährt. Somit bleibt es nur ein Krimi mit Fluchten ins Künstlermilieu. Der eigentliche Gewissenskonflikt bleibt außen vor.
    düsteres franz. Remake eines amerikanischen Filmes
    3 Punkte 3 von 5 Punkten
    Tom ist handelt mit Immobilien in Paris. Dabei bedient er sich nicht gerade sanfter Methoden, um zahlungsunfreudige Mieter und sonstige Hausbewohner zu verjagen. Das "Handwerk" hat er wohl von seinem Vater gelernt. Dieser rutscht jedoch allmählich in eine eher unglückliche Geschäftslage.
    Als Tom zufällig den alten Agenten seiner Mutter, die eine erfolgreiche Konzertpianistin war, trifft, wird seine Liebe zur klassischen Musik und insbesondere zu seinem Klavierspiel wieder geweckt. So wechselt er die harten House-Beats, die er zuvor über Kopfhörer konsumiert hat, gegen Bach und Mozart aus. Nahezu besessen bereitet er sich auf das Vorspielen bei diesem Agenten bei einer Chinesin vor, die erst kurz im Land ist und kein französisch spricht. Dabei vernachlässigt er seinen Job, kümmert sich aber gleichzeitig um die vernachlässigte Ehefrau seines Geschäftskollegen, der sie schon lange betrügt.....(im weiteren Verlauf wird es nochmals brutal, aber ich möchte ja nicht zu viel verraten!)

    Eine interessante Mischung. Romain Duris ("L'Auberge Espagnol")spielt überzeugend. Ein bisschen viel Brutalität, aber durchaus zur Handlung passend. Zwischendurch kommen aber doch gewisse Längen auf....
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