... 
Produkt-Bild: Inglourious Basterds

Inglourious Basterds
mit Brad Pitt, Mélanie Laurent, Christoph Waltz, Regie: Quentin Tarantino

DVD von Ubisoft
Angebote bei Amazon: ab EUR 6,00

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Inglourious Basterds

Produktbeschreibung


Beschreibung:
Irgendwo im von Nazis besetzten Frankreich: Shosanna Dreyfus (Melanie Laurent) muss mit ansehen, wie ihre Familie vom 'Judenjäger' Oberst Landa (Christoph Waltz) grausam hingerichtet wird. Durch Zufall kann sie entkommen und flieht nach Paris, wo sie sich als Kinobesitzerin eine neue Identität aufbaut. Anderswo in Europa: Lt. Aldo Raine (Brad Pitt) und seine als 'Bastarde' gefürchtete Spezialeinheit machen Jagd auf Nazi-Skalps. Zusammen mit der deutschen Schauspielerin und Geheimagentin Bridget von Hammersmark (Diane Kruger) schmieden sie ein Komplott: Bei einer Pariser Filmpremiere wollen sie Hitler und seine Helfer ausschalten. Doch Shosanna hat ihre eigenen Rachepläne ... Brillante Bösewichte, todesmutige Helden und eine unvergessliche Geschichte - Quentin Tarantinos atemberaubendes Meisterwerk schreibt ein neues Kapitel des Zweiten Weltkriegs und beweist, dass die Magie des Kinos unbesiegbar ist.

Angaben laut Hersteller
Anzahl Datenträger: 1
Bildformat: 2,40:1, anamorph widescreen
Bonusmaterial: Alternative Szene(n), Entfallene Szene(n), Featurette(s), Trailer
Darsteller: Brad Pitt, Christoph Waltz, Daniel Brühl, Diane Kruger, Michael Fassbender, Til Schweiger
Features: Oscar Preisträger
Laufzeit ca.: 148 min
Produktionsjahr: 2009
Regie: Quentin Tarantino
Regionalcode: Code 2
Sprache: deutsch, englisch
Tonformat: DD 5.1, teilweise OmU
Untertitel: deutsch, englisch, türkisch

Produktbeschreibung


Ohne Zweifel gehört Quentin Tarantino auch knapp 15 Jahre nach seinem furiosen Welterfolg mit ?Pulp Fiction" zu den aufregendsten Kreativen des modernen Kinos. Mit seinem neuen Film, der zu großen Teilen in Deutschland gedreht wird, schreibt er das erste Mal ?historische' Geschichte und bringt ein leidenschaftliches Rache-Abenteuer auf die Leinwand.

Im deutsch besetzten Frankreich muss Shosanna Dreyfus (Mélanie Laurent) mit ansehen, wie ihre Familie durch den Nazi-Oberst Hans Landa (Christoph Waltz) brutal hingerichtet wird. Nur knapp kann sie entkommen und flieht nach Paris, wo sie sich als Kinobesitzerin eine neue Identität und Existenz aufbaut. Zur gleichen Zeit formt Offizier Aldo Raine (Brad Pitt) eine Elitetruppe aus jüdisch-amerikanischen Soldaten, die gezielte Vergeltungsschläge gegen Nazis und Kollaborateure durchführen soll. Gemeinsam mit seinen 8 Männern wird er in Frankreich abgesetzt, um dort unterzutauchen und in Guerilla-Einsätzen Nazis zu jagen und zu töten. Schon bald werden sie von den Deutschen als ?Die Bastarde' gefürchtet. Raines Truppe kontaktiert die deutsche Schauspielerin und Geheimagentin Bridget von Hammersmark (Diane Kruger) für einen Einsatz, um die Führer des III. Reichs zu töten. Schicksale verschmelzen im politischen Untergrund und Schutz von Shosannas Kino. Die junge Frau plant dabei ihren ganz persönlichen Rachefeldzug ?

Tarantino wagt sich an ein schwieriges Thema, das er mit großen Stars genial inszeniert. Mit der ausgewogenen Mischung aus Schundroman und Propaganda vermengt Inglourious Basterds ebenso die schändlichen, wie unterdrückten, überlebensgroßen Geschichten des 2. Weltkriegs.

Hinweis:
Bitte beachten Sie: Der Film ist mehrsprachig und teilweise untertitelt.


Bonusmaterial
(ca. 20 Minuten)
  • Erweiterte und Alternative Szenen:
    • Mittagessen mit Goebbels - Erweiterte Version (7 Minuten)
    •  La Lousianne Kartenspiel ? Erweiterte Version (2 Minuten)
    • ?Stolz der Nation? beginnt ? Alternative Version (2 Minuten)
  • ?Stolz der Nation? ? Kompletter Film (6 Minuten)
  • Trailer:
    • Teaser (1:43)
    • Amerikanischer Trailer (2:21)
    • Internationaler Trailer (2:07)
    • Japanischer Trailer (1:15)

Pressestimmen

?Starbesetztes Kultkino, mit Wortwitz und brillant inszeniert: ein echter Tarantino!? --TV MOVIE

?unbedingt sehenswert? ?äußerst sehenswert? --CINEMA

?Film des Jahres!? --BILD

?faszinierend? --SPIEGEL

?Phantasievoller Weltkinokrieg statt krudes "Kill Adolf"? --SPIEGEL
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

was soll das denn??
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Bin seit jahren eingefleischter Tarantino-Fan. Aber was hat er sich denn dabei gedacht?? Köpfe einschlagen mit dem Baseballschläger, Hakenreuze mit dem Messer ritzen usw. Bisher hat er Gewalt sehr subtil in den Film gebracht. Aber diesmal völlig am Thema vorbei gearbeitet.... P propos: was für ein Thema: so eine völlig verkrampft erfundene und zusammen gewurstete Handlung, die noch nicht mal von den Schauspielen einigermaßen aufgefangen werden konnte (Ausnahme: Ch.Walz) machen den Film schon fast zu einer schlechten Komödie. Grausig!!! Quo vadis Tarantino??
Unrühmliche Mistkerle
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Verdammt lang her, daß ich einen solchen Schund gesehen habe. Ob Christoph Waltz wirklich so stolz darauf ist, den Oskar ausgerechnet für die Darstellung eines dieser Bastarde bekommen zu haben? Den schauspielernden Rest kann man allerdings vergessen: Brad Pitt wird alt und brauchte wohl die Gage, Til Schweiger beweist erneut, daß er zwar genial einen bestimmten Typus darstellen, ansonsten aber überhaupt nicht schauspielern kann, und Martin Wuttke als Bruno Ganz erkennt man erst gar nicht.

Und Herr Tarantino? Soll ich als Deutscher etwa dankbar dafür sein, Amis als noch größeren Abschaum als die Nazis erleben zu dürfen? Was sollen diese einfältigen Italowestern-Zitate? Was für eine Geschichte will sein Film eigentlich erzählen?

Das Schlimmste aber: die (dramaturgisch völlig unnötige) Brutalität. Hier wird in einem FSK16(!)-Film munter in den Rücken geschossen, es wird in Großaufnahme skalpiert, ein Schädel wird eingeschlagen und so weiter. Was soll das?

Wundern wir uns nicht, wenn bald der nächste Halbwüchsige irgendwo Amok läuft, um einmal das zu erleben, was ihm ein solches Kino als das echte Leben vorgaukelt...
Ihm seine Absurdität vorzuwerfen ist so, als schliefe man bei Regen mit Gummistiefeln...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Schund: 1. Abfall, Ausschussware, Schmutz... Welch eine treffende Definition, um ein Werk zu bezeichnen, welches doch eigentlich nur mit den Worten "Abfall", "Ausschussware" und "Schmutz" seine passenden - aber völlig beabsichtigten - Charakteristika verdient. Ein neuer Tarantino sorgt immer für Gesprächsstoff, erst recht, wenn sich der Kultregisseur auch noch solchen Themen wie dem Metzeln von Nazis widmet. Ob man ihn nun mag oder nicht steht außer Frage, vielmehr kann man "Inglourious Basterds" eigentlich nur lieben oder hassen. I LOVE IT! I really do...

- Kapitel 1: Es war einmal... der von Tarantino besetzte Cast

Wie in jedem seiner Filme sind die doch sehr skurrilen Charaktere von nicht unerheblicher Bedeutung. Wie kein anderer versteht es Tarantino nachhaltig eindrucksvolle Figuren zu schaffen, die seine Filme tragen und den Zuschauer immer wieder aufs neue begeistern. "I.B." stellt da keine Ausnahme dar. Allen voran gebührt die Ehre natürlich Christoph Waltz, der mit seiner Darstellung des Hans Landa eine der süffisantesten, unsympathisch-elegantesten Charaktere der jüngeren Zeit gibt. Mühelos fügt er sich zu allen Vegas, Kiddos und Pinks. Waltz` brilliantes Auftreten hat jedoch zur Folge, dass die Messlatte für alle anderen enorm hoch gelegt wird. Auch nicht weiter verwunderlich, dass ihm wohl niemand das Wasser reichen kann. Der coole 'Brett' Pitt ist bemüht, aber weiterhin blass. Ebenso seine Kumpanen, wobei eigentlich keiner besonders negativ auffällt. Solide eben. Besonderer Nennung wert ist auch Melanie Laurent, die nur mit ihrer Gestik und Mimik mehr ausdrückt, als Eddie Murphy auf Kaffee. Zwischenzeitlich treten dann auch mal ungeahnte Talente auf (August Diehl/Denis Menochet) oder aber jene, die sich um das Prädikat 'besonders schnarchig' prügeln (z.B. Diane Kruger).

- Kapitel 2: Die Rache der gekränkten Deutschen

Lässt man bisherige filmische Absurditäten Revue passieren, dann sollte es einem doch langsam dämmern, dass Herr Tarantino logische Handlungsstränge und einen gewissen Grad an Realismus nicht allzu sehr zu schätzen weiss. "I.B." ist natürlich kein Historienfilm, wenn überhaupt eine Art "was wäre wenn-Szenario", und noch vielmehr ein groteskes Gedankengut eines ohnehin schon - von sich selbst eingenommenen - wahnsinnigen Genies. Tarantinos siebten Film als Attacke auf den Stolz der Deutschen zu werten, halte ich persönlich für realitätsferner, als das Blutbad im Haus der blauen Blätter. Sprüche wie "Deutsche haben keine Ehre" sollten nicht verallgemeinert gesehen werden, alles lediglich "Showeinlagen" die dem Ganzen an Intensität verleihen und die Basterds zu keinem Zeitpunkt auch nur einen Deut besser machen. Fernab jeglicher "Gut gegen Böse-Klischees" wird hier reinste Selbstjustiz ergriffen, wie man es bereits in "Kill Bill" oder "Death Proof" gesehen hat. Nur geht es hier nicht gegen Yakuzas, Auftragskiller oder perverse Stuntmänner, sondern eben gegen die Nazis, was für viele Anlass genug ist, dem Werk den "moralisch bedenklich-Stempel" aufzudrücken.

- Kapitel 3: Operation Unterhaltung

"I.B." will keinen Unterricht in Deutscher Geschichte erteilen, noch will er irgendwen zum Nachdenken anregen - Primäres Ziel ist es, wie nicht allzu selten, zu unterhalten. Und meiner Meinung nach schafft er das ganz vorzüglich. Wie nicht anders zu erwarten, wird mal wieder zitiert, geklaut und gelabert, was das Zeug hält. Klingt öde und langweilig, doch nicht bei Tarantino! Scheinbar sinnloseste Dialoge, so amüsant und charmant, lassen beinahe jedes Gespräch zum verbalen Armageddon werden. Und ist es nicht das, was wir an seinen Filmen so geliebt haben? Hinzu kommt der wie immer grandiose Soundtrack, der einem Film, welcher im zweiten Weltkrieg spielt, auch mal den Flair eines Italo-Westerns verleiht. Das ist ungewöhnlich! Das ist absurd! Das ist Tarantino!

Wenn überhaupt, würde ich den relativ kurzen Einsatz der namensgebenden Kerle bemängeln - wobei eigentlich jeder Charakter in diesem Film diesen Titel verdient hätte. Ein wenig Charakterzeichnung hätte einigen Hunden wohl ganz gut getan, aber andererseits, welche Motive können schon Amerikaner jüdischer Abstammung haben, die es sich zu ihrer Hauptberufung gemacht haben, Nazis den Garaus zu machen?

"Inglourious Basterds" ist wieder einer von diesen besonderen Titeln, welche man nicht sehr häufig in den Kinos zu sehen bekommt. Teilweise herausragendes Schauspiel und eine Inszenierung, wie sie nur von Tarantino hätte sein können. Dass dabei auch mal das ein oder andere Stopschild des guten Geschmacks hemmungslos überfahren wird, sollte jedem bewusst sein, der sich auf einen Film des Neuerfinders der Schund-Literatur einlässt. Ein Kunstwerk, dass zwar nicht zwangsläufig an altbekannte Taten anknüpft, aber um dem Einheitsbrei aus Hollywood die lange Nase zu zeigen, sollte es dennoch reichen. Abfall, Ausschussware, Schmutz. So absurd und so genial...

Zur Blu-ray:
Da bereits ausführlich auf die technischen Details eingegangen wurde, möchte ich mich sehr kurz fassen: Bild und Ton sind sehr gut und es sind mehr Extras als auf der DVD zu finden. Das Bonusmaterial bietet neben alternativen und erweiterten Szenen auch ein Making of und verschiedene Gespräche mit den Machern sowie den kompletten Kurzfilm zu "Stolz der Nation".

Over and out... *Übertragung abgebrochen....*
Schrecklich
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich muss sagen, ich bin sehr enttäuscht von diesem Film.
Der Anfang war gut, der Mittelteil unaufhaltsam langweilig und langgezogen und das Ende vollkommen überdreht.

Für mich ist dieser Film absolut nicht sehenswert.Aber ich muss zugeben,dann Christoph Waltz seine Preise zurecht bekommen hat. Er ist der Einzige,der den Film zumindest ein wenig amüsant macht.
Ein sehr starker Film
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dies ist wirklich ein starker Film, vom Anfang bis zum Ende spannend und aufwühlend. Christoph Waltz hat meiner Meinung nach die beste Rolle in dem ganzen Film und den Oscar zu Recht erhalten. Ein Film, der auch zum Nachdenken anregt. Ähnliche Filme gab es schon viele, doch was Tarrantino hier gemacht hat, ist nicht nur unterhaltend sondern auch nachhaltig.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Four Rooms

Four Rooms
mit Tim Roth, Valeria Golino, Madonna, Regie: Allison Anders, Alexandre Rockwell, Robert Rodriguez, Quentin Tarantino

DVD von KINOWELT
Angebote bei Amazon: ab EUR 3,96

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Four Rooms
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Kinowelt Four Rooms, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 14.11.05
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Schuld ist nicht der Film...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Der Film an sich ist natürlich auch eine Diskussion wert. Gekauft habe ich ihn mir vor allem wegen der Regie von Tarantino und Rodriguez - und war daher mit der Handlung etwas enttäuscht, die doch sehr überzogen und teilweise zu gekünzelt rüberkam.. und Madonna hätte glatt die goldene Himbeere für ihren Auftritt verdient. Jedoch hat der dritte Part des Films , so wie die schauspielerische Leistung von Tim Roth das ganze dann doch wieder wettgemacht.

Zur DVD an sich: Eine Schande. Die Audiospur wurde nicht angepasst, so sind Lieder relativ laut und Gespräche zu leise - Fernbedienung muss man ständig in der Hand halten. Das Bild ist auch eine Sache für sich - gerade im ersten Teil des Films gibts Streifen auf dem Bild, teils matte Farben und es sieht so aus, als ob der Fernseher kaputt ginge...

Und dann das furchtbarste: Trotz der Einstellung auf deutscher Sprache und keinem Untetitel wechselt der Film mitten drin mehrfach auf englische Sprache und deutsche Untertitel. Vermutlich sind dies Stellen, die in der deutschen Version rausgeschnitten und daher nicht synchronisiert wurden.. aber warum MUSS man sich diese dann mit Untertiteln angucken?? Teilweise ist das ganze dann auch nur 1 Satz auf Englisch. Da hätte ich mir schon einen besseren Schnitt und/oder ein besseres Einstellungsmenü der Sprachen gewünscht.

So muss ich sagen: Wer sich den Film nur kaufen will, weil der Film von Tarantino und Rodriguez ist: Nicht Kaufen !!
Was für ein Schwachsinn...
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Auch wenn sich in diesen vier Filmchen kochkarätige Schauspieler
tummeln und auch ein Tarantino u.a. Regie führten, finde ich dieses
Machwerk einfach nur Mist. Tim Roth macht sich zum Affen und
ich hatte das Gefühl, alle Schauspieler wollten mal so richtigen sinnentleerten Blödsinn spielen... und hatten Spaß dabei.
Große Namen - nichts dahinter.
Schade um die Zeit.
Klasse Film
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die Episoden finde ich äußerst kurzweilig, unterhaltsam, derb. Rundum gelungen. Allerdings finde ich, dass die Hauptperson Ted (Tim Roth) leider zu überdreht ist. Hier wäre weniger mehr gewesen. Ansonsten wäre das der fünfte Stern für den Film gewesen. Störend ist allerdings, dass am Ende der DVD irgendwas mit dem Ton nicht passt. Hier wechselt die Sprache ein paar Mal vom Deutschen ins Englische. Das nervt.
Witzig, aber nur für Fans
3 Punkte 3 von 5 Punkten
- Viele tolle Szenen
- Witzige Zusammenhänge

- Keine klassische Story
- teilweise unverständlich und zu abgedreht

Fazit: Man muss es mögen....
Roth in bestform, Film fast miserabel
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Zu allererst moechte ich sagen das ich mir den Film gekauft habe, da ich ein eingefleischter Tarantino Fan bin.
Doch der Film ist für mich nur unterer durchschnitt, wobei Tim Roth seine höchstform erreicht hat.
Der Film ist meiner Meinung nach eher langweilig und kein meisterwerk. Vielleicht ist es auch etwas übertrieben an einem Film 4 Regisseure arbeiten zu lassen da die 4 Storys kurz gehalten werden muessen und daher etwas verkrampft und lahm daher kommen.

Jedoch zeigt Tim Roth eine meisterhafte Schauspielkunst den ganzen Film lang ueber, desshalb auch meine 3 Sterne.
Wie kann anderer spielt er einen völlig hilflosen und überforderten Pagen der des öfteren an seine grenzen kommmt. Es ist einfach schoen anzusehen wie er versucht mit allem klar zukommen und jedem recht zu werden.
Allein aus diesem Grund lohnt es sich für Tim Roth Fans sich 4 Rooms anzuschauen aber den Film würde ich nie jemanden empfeheln der einen guten Film bei einem Gesellschaftsabend sehen will.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Reservoir Dogs

Reservoir Dogs
mit Harvey Keitel, Tim Roth, Chris Penn, Regie: Quentin Tarantino

DVD von Universum
Angebote bei Amazon: ab EUR 4,50

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Reservoir Dogs
  • FSK 18

Produktbeschreibung


Universum Film Reservoir Dogs, USK/FSK: 18+ VÃ--Datum: 13.10.03
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Hunde die bellen beißen nicht.Oder Doch???
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Sechs Gangster treffen sich in L.A.um einen Juwelier Laden auszunehmen.
Der Plan ist gut,aber leider geht alles schief.
Es scheint als sei einer der Gangster wohl ein Undercover Cop.Aber wehr von ihnen????
Story ist nicht so dolle der Film besticht eher durch seine FSK 18 die hier auch den Ton angibt.Ne Menge bekannter B-Schauspieler:
Harvey Keitel,Michael Madsen,Tim Roth,Steve Buscemi,Sean Penn und Wie immer Tarantino selber.Bild in 16:9 Ton in DD5.1
Laufzeit ohne Abspann 1.31.20min. & mit 1.35.01min. FSK18
Bonus:Trailer,15min.Interview mit Tarantino
Ein Hauch von klassischer Filmkunst
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Erzählweise ist hier schon so originell wie in späteren Tarantinofilmen mit Augenmerk auf die Charaktere. Was die verschiedenen Protagonisten auch dem weiteren Geschehen an Dynamik beisteuern, und was die Frage nach dem Verdächtigen angeht, erinnert mich an klassische Krimis (vor allem in der ersten Hälfte des Filmes hat der Film Krimiqualität, was dann später in den Thriller übergeht).

Für mich bietet der Film auch Anschauungsunterricht, um die späteren Tarantino Filme und seine Machweise (noch) besser zu verstehen. Mit diesem Film begreife ich erst manche der Manierismen in späteren Filmen von Tarantino (als Überwindung der toten weil verbrauchten Form). Dass Tarantino mit seinen Filmen einen Weg der Klassik geht, ist mir mit diesem Film klarer geworden.
Ein Superfilm, der Atmosphäre entstehen lässt durch die Lagerhalle, die Hauptschauplatz ist.

Die mit der Kameraführung ins Bild gerückten Details, und überhaupt Details, was die Details an sich haben und erzählen, das alles gehört schon in diesem Film zur Erzählweise von Tarantino, was klar rüberkommt.
Hier ist solche Kameraführung und dadurch entstehende Detailsprache noch frisch und unverbraucht.
Insgesamt sind die Spannungsbögen geschickt und originell aufgestellt bis zum Ende.
Bla bla bla. Es wird einfach zuviel geredet.
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Eine längere Unterhaltung in einem Film mag vielleicht aussergewöhnlich sein, doch ich fands irgendwann ziemlich nervig und wurde sehr ungeduldig. Es ist einfach zu anstrengend vorallem da es kein Ende mehr nehmen wollte.
Ich hab den Film dann abgebrochen. Stundenlange Unterhaltungen kann ich mir jeder Talkshow reinziehen und die sind meistens unterhaltsamer.
Like a Virgin
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieser Song passt zu diesem grandiosen Erstlingswerk wie die Faust auf's Auge. Reservoir Dogs ist vergleichbar mit einem rohen Diamanten. Alle Elemente, eines typischen Tarantino-Streifens sind schon vorhanden, wie die genial-trivialen Dialoge, die mal mehr mal weniger kunstvoll gestalteten brutalen Szenen und ausgefeilten Charaktere.
Die Story selbst ist denkbar einfach und wer des öfteren Gangster-Filme geguckt hat wird auch schon früh wissen wer die Ratte ist. Aber um die Story selbst geht es in diesem Film nur bedingt. Tarantino versucht vermeindliche Stereotypen wie Gangster von einer anderen, privateren Perspektive aus zu zeigen,was in herkömmlichen Actionfilmen oder ähnlichen Genres nicht behandelt wird. Aber auch Gangster unterhalten sich über alltägliche Dinge (unvergessen bleibt für mich die Diskussion um Trinkgelder) und so bietet Tarantino dem Zuschauer die Möglichkeit solche Personen auch mal anders kennen zu lernen und zu entdecken das diese oftmals so unmenschlich wirkenden Personen uns doch sehr ählich sind. Und anders als sonst liegen hier die Sympathien nicht bei den "Guten" (jedenfalls ging es mir so).
An Reservoir Dogs wird deutlich, dass ein guter Film keine aufwendigen Special Effects nötig hat und Millionen von Dollar verschlingen muss. Es reichen schon einige geniale Dialoge und gute Schauspieler um einen klasse Film zu drehen. Reservoir Dogs hat alles was in Pulp Fiction perfektioniert wurde und wird keinen Tarantino- Fan enttäuschen.
Tarantino ist sicherlich nicht jedermanns Sache und deshalb ist Reservoir Dogs auch nur Menschen zu empfehlen, die einen schrägen Humor haben und vor blutigen Bildern nicht zurück schrecken. Aber diesen Film sollte man sich nicht entgehen lassen, wenn man mal was anderes als normale Actionfilme sehen will!
08/15 Streifen mit brutalem Gewaltexzess als Höhepunkt
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ein bekannter und intellektuell renommierter Regisseur hat mal gesagt, die zeitgenössischen großen Hollywood-Regisseure seien alle "groß", weil sie in einem spezifischen Bereich Meister ihres Fachs sind. Quentin Tarantino ist ein Meister brutaler Exzesse und stilvoller Gewaltverherrlichung. Die FSK-18 sagt in diesem Fall alles. Die Story an sich könnte von jedem gelangweilten Barmixer stammen, der sich vielleicht vor lauter Langeweile schon den ein oder anderen Drink auf Kosten des Hauses klammheimlich hinter die Binde gekippt hat. Höhepunkt des Filmes ist die Szene, in der einem an einen Stuhl gefesselten jungen Polizisten und Familienvater von einem Psychopathen mit einem Rasiermesser ein Ohr abgeschnitten wird. Man kann von Quentin Tarantino überhaupt nichts richtiges lernen. Junge Menschen, die sich für Filme und die damit zusammenhängende Arbeit interessieren und sich Quentin Tarantino als ihr Vorbild auserkoren haben, tun mir echt leid!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Pulp Fiction (Collector's Edition, 2 DVDs)

Pulp Fiction (Collector's Edition, 2 DVDs)
mit John Travolta, Samuel L. Jackson, Uma Thurman, Regie: Quentin Tarantino

DVD von BUENA VISTA
Angebote bei Amazon: ab EUR 4,75

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Pulp Fiction (Collector's Edition, 2 DVDs)
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Rabenschwarze Gangstersatire um zwei exzentrische Profikiller, eine koksende Gangsterbraut, einen abgehalfterten Boxer und andere skurrile Gestalten, die in mehreren, virtuos verknpften Handlungsstrngen erzhlt wird. Geniestreich des Kultregisseurs Quentin Tarantino mit Starbesetzung.

Aus der Amazon.de-Redaktion


Mit den K.-o.-Schlägen Reservoir Dogs von 1992 und Pulp Fiction von 1994 verschlug der Drehbuchautor und Regisseur Quentin Tarantino der Filmwelt den Atem und katapultierte sich unter die Prominenz der cineastischen Schwergewichte. Aber Pulp Fiction war mehr als nur die Fortsetzung zu einem beeindruckenden ersten Film; mehr als der Gewinner der Goldenen Palme beim Filmfestival in Cannes; mehr als ein Drehbuch voller saftiger Dialog-Kaugummis, auf denen die Schauspieler so gerne herumkauen; mehr als das Instrument, das John Travolta wieder in der ersten Riege etablierte; mehr als das Independent-Vorzeigeprodukt mit relativ geringem Budget (8 Millionen Dollar) und einer ultrahippen Mixtur etablierter Namen und aufsteigender Sternchen der Indieszene (darunter Samuel L. Jackson, Uma Thurman, Bruce Willis, Ving Rhames, Harvey Keitel, Christopher Walken, Tim Roth, Amanda Plummer, Julia Sweeney, Kathy Griffin und Phil Lamar). Es war sogar mehr als nur ein unerwarteter 100-Millionen-Dollar-Gewinn für den Indieverleih Miramax. Pulp Fiction war eine Sensation.
Nein, es war keine Wiedergeburt (eigentlich halte ich Reservoir Dogs für den substanzreicheren Film; und Paul Thomas Anderson übertraf Tarantino 1997, indem er sein Regie-Debüt mit zwei noch reiferen und besseren Filmen, Last Exit Reno und Boogie Nights hinlegte). Aber Pulp Fiction lädt seine nicht-chronologisch verwobenen Kurzgeschichten (alle über Versuchung, Korruption und Wiedergutmachung unter modernen Kriminellen, großen und kleinen) mit so viel Energie und Erfindungsreichtum auf, dass die Zuschauer sowohl erheitert als auch erschöpft den Saal verlassen -- mit klopfendem Herzen und verkrampften Händen von der Fahrt. (Ach, und der ansteckende, Surfgitarren-lastige Soundtrack ist schmackhafter als ein Hamburger Royal mit Käse.) --Jim Emerson

Amazon.de DVD-Bewertung


Wer nicht genug bekommen kann von dieser Parodie auf das Krimigenre, wird an der DVD-Ausgabe aus der Tarantino Collection viel Freude haben. Denn die "Deluxe Edition" des Silberlings enthält nicht nur den 148-minütigen Film in Dolby Digital 5.1 (Englisch oder Deutsch), sondern darüber hinaus noch 35 Minuten Bonusmaterial. Dazu gehören eine Dokumentation der Dreharbeiten im Originalton, mehrere Trailer zu Filmen von Quentin Tarantino und Bruce Willis, Biografien der Mitwirkenden zum Nachlesen, das interaktive Feature "Drück den Burger", entfallene, das bedeutet geschnittene Szenen und Insider-Infos mit wissenswerten Fakten, Anekdoten sowie Klatsch und Tratsch rund um die Krimikomödie. Der einzige Wermutstropfen: Bei der englischen Sprachfassung können die Untertitel in Deutsch -- aus lizenzrechtlichen Gründen -- nicht ausgeblendet werden. Das stört dann doch ein wenig. --Harald Kepler
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Kult!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Pulp Fiction ist für mich ein Meisterwerk.
Der Film ist genial erzählt und mit den typischen Tarantino-Dialogen z.B. über die Namen der Burger in Frankreich. Einfach Klasse.
Die Schauspieler spielen alle sehr gut und auch die Lieder des Films, besonders Misirlou und Jungle Boogie, passen sehr gut zum Feeling des Films.
Ein absoluter Kultfilm.

Es sind nur 4 Sterne, weil ich einer bin, der Filme gerne im Original gucke, also in Englisch.
Da die Untertitel aber nicht ausgeblendet werden können, wird man immer abgelenkt.
Deswegen aber gleich nur 1 Stern zu geben, finde ich nicht gerecht.
Bester Film? Am A****.
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Hab' mir jetzt mal Pulp Fiction angesehen, weil jeder gesagt hat, der wär' so kool und der beste Film überhauüt usw.
Ich fand's allerdings einfach nur langweilig. Viel zu viel Gelaber.. Und auch noch ohne Sinn. Eine Aneinanderreihung von komischen Kurzgeschichten, die irgendwie gar nix miteinander zu tun haben. Worum ging's jetzt eigentlich!? Ich musste mich das nach dem Film echt fragen, weil alles viel zu durcheinander war, vor allem ist John Travolta gestorben und ist am Ende wieder da. Hää? Und was sollte das mit dem Koffer? Hatte das was zu bedeuten? Kapier' ich net.

Naja, keine Ahnung was dadran Kult sein soll. Einfach nur bescheuert.
Guter Film
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Über den Film an sich muss ich nicht viel erzählen.
Ist ein guter Film den ich einmal angeschaut habe.

Über die Lieferung muss ich auch nicht viel schreiben, einfach TOP!!!
Kult um des Kultes willen
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Dass Tarantino einen eigenen Stil pflegt, war mir bekannt, spätestens, nachdem ich seine Kill Bill-Filme gesehen hatte, die ich gewöhnungsbedürftig, jedoch durchaus interessant und unterhaltend fand. Inglorious Basterds ist meiner Meinung nach ein Meisterwerk - dabei verband Tarantino seinen unverkennbaren Stil mit einer ausgeklügelten Story und unschlagbaren schauspielerischen Leistungen.
Doch was ist Pulp Fiction?!
Nachdem ich den Film gesehen hatte, glaubte ich, ihn nicht richtig verstanden zu haben. Irgendwas musste es doch sein, das seinen Kultstatus rechtfertigte. Nachdem ich mir die Handlung nochmals genau verinnerlichte, stellte ich jedoch fest, dass diese es definitiv nicht sein konnte. Alles, was Pulp Fiction inhaltlich bietet, sind ein paar verschiedene Handlungsstränge, die flacher nicht sein könnten. Zwei Auftragskiller ballern herum und diskutieren über Burger. Einer der beiden ist später mit der Frau seines Bosses unterwegs, die sich unglücklicherweise eine Überdosis schnupft, sodass er sie mit einer Spritze ins Herz wiederbeleben muss. Ein Boxer, der demselben Boss versprochen hat, einen Kampf zu verlieren, widersetzt sich, und gewinnt. Die beiden Auftragskiller gehen in ein Diner, erleben einen Überfallsversuch, und überwältigen die Räuber.
Das war's.
Hochgelobt wird dabei allseits, dass Tarantino die Handlungsstränge nicht-chronologisch ablaufen lässt, und sie nachher verknüpft. Gratuliere - das ist allerdings keine große Innovation.
Einen derart inhaltslosen und leeren Film, können nicht einmal John Travolta, Bruce Willis, Uma Thurman und Samuel L. Jackson retten, deren schauspielerische Leistungen im heutigen Vergleich geradezu lächerlich sind - ganz zu schweigen von Tarantino, der selbst in eine kleine Nebenrolle schlüpfte, und schauspielerisch unter Beweis stellte, dass sein Platz doch eher hinter der Kamera anzusiedeln ist.
Dann sind da noch die Dialoge, die hochgelobt sind, bei genauerer Betrachtung jedoch nüchtern und flach sind. Mir ist nicht ganz klar, was an Dialogen, in denen über Hamburger diskutiert wird, so bahnbrechend sein soll. Sowas findet man in jeder Sitcom.

Resümierend bietet der Film also nichts, abgesehen vom Soundtrack, der tatsächlich nicht schlecht ist. Somit ist es mir absolut nicht verständlich, wo der Kultstatus dieses Films anzusiedeln ist. Bei genauerer Betrachtung der vielen Rezensionen fällt auf, dass alle den Film loben, jedoch keiner im Stande ist, zu erklären, was genau daran so gut ist. Vielfach wird nur behauptet "zum Film selber müsse nichts mehr gesagt werden."
Immer mehr verstärkt sich in mir der Glaube, dass der Kult dieses Films nur um des Kultes willen entstand. Denn wenn man sich aufgrund des hochgelobenden Tenors über Pulp Fiction einredet, er wäre genial und kultträchtig, so bin ich sicher, dass man ihn auch für Kult halten kann.
Objektiv betrachtet bietet er am Ende doch nichts. Weder inhaltlich, noch erzählerisch oder schauspielerisch.
Was solls
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Da Geschmäcker generell verschieden sind, macht es doch eigentlich keinen Sinn, Filme zu bewerten. Da der Preis mehr als günstig ist, bin ich auch bereit hinsichtlich der Qualität Abstriche hinzunehmen.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Death Proof - Todsicher

Death Proof - Todsicher
mit Kurt Russell, Sydney Tamiia Poitier, Rosario Dawson, Zoe Bell, Regie: Quentin Tarantino

DVD von Universum Film GmbH
Angebote bei Amazon: ab EUR 4,98

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Death Proof - Todsicher

Produktbeschreibung


Death Proof DV
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

death boring - todlangweilig
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich finde einige Filme von Quentin Tarantino ganz nett, aber ich habe noch nie verstanden, warum so ein "hype" um ihn gemacht wird. Durch diesen Film jedoch disqualifiziert sich QT jedoch als Filmemacher.

Im einzelnen:

Story:
Absolut geistlos und langweilig - kann in einem Satz zusammengefasst werden: Ein Irrer tötet unschuldige Menschen mit dem Auto und wird dafür von aufgebrachten Weibern zu Tode geprügelt. Verherrlichung von Gewalt und Selbstjustiz!

Aufmachung:
Die Aufmachung im Stile eines alten Streifens aus den 70ern ist mittlerweile abgedroschen. Auch ist der Effekt so dermaßen übertrieben, dass es schon als Karrikatur bezeichnet werden kann.

Schauspieler:
Hier ist keine besondere schauspielerische Leistung erforderlich, da die Handlung einfach und oberflächlich ist. Daher könnte Kurt Russel problemlos durch einen Anfänger ausgetauscht werden. Warum nur gibt es sich für so einen Streifen hin?

Spannung:
Der Film ist absolut langweilig. Insbesondere die Dialoge der Mädels am Anfang des Films sind so unsinnig und dröge, dass ich den Film beim ersten Mal ausgeschaltet habe. Ich frage mich was diese dummen Dialoge eigentlich sollen: Sie haben nichts mit der Handlung zu tun, sie sind weder witzig noch geistreich sondern einfach nur Mumpitz! Aufgrund der vielen guten Kritiken (für mich unverständlich wie man diesen Film gut bewerten kann)habe ich ihn, in der Hoffnung auf eine Wendung oder einen Knalleffekt am Ende des Films, am nächsten Tag weitergeschaut. Leider gab es weder eine Wendung oder Steigerung oder gar einen Knalleffekt. Einzige Überraschung: Der fiese Killer wird am Ende noch zum Jammerlappen und Weinerle aus Angst vor den ausgeflippten Weibern. Lächerlich und unglaubwürdig!

Zusammenfassung:
Das Ansehen des Films ist aus meiner Sicht absolute Zeitverschwendung. Ich habe mich wirklich geärgert, dass ich Zeit meines Lebens dafür geopfert habe! Trash - im wahrsten Sinne des Wortes.
Sex and the City - der Film ?
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ich gebe zu - der Titel meiner Rezension ist etwas provokativ - aber leider ist mir während des Filmes keine andere Assoziation in den Sinn gekommen.
Bei Tarantino scheinen sich wirklich die Geister zu scheiden. Während ich Robert Rodriguez Filme irgendwie kreativ UND spannend inszeniert finde - kommt mir während Tarantino Filmen immer das Gefühl auf, dass der Gute schlichtweg überbewertet wird.
Zwar kann man dem vorliegenden Werk eine gewisse Kreativität zuschreiben - indem er in zwei Kapiteln so in etwa den selben Handlungsverlauf zeigt - nur mit jeweils einem anderen Ausgang - aber irgendwie langweilt das Ganze und am Ende des Filmes fragt man sich warum man sich in dieser Zeit nicht ins Gras gelegt und diesem beim Wachsen zugeschaut hat.
Grund dafür ist die Tatsache, dass es im ganzen Film nur wenige Highlights gibt (die den Film davon bewahrt haben nur einen Stern zu erhalten).
Das ist zum einen Kurt Russel, der mir hier unwahrscheinlich gut gefällt. Natürlich ist auch das totenkopfgeschmückte Auto aus der ersten Hälfte des Filmes sehenswert und tatsächlich baut der Film in der ersten Hälfte bis zu deren Showdown eine gewisse Spannung auf.
Der Showdown selbst hat mich dann wieder an deutsche Autobahn Actionfilme erinnert, bei denen ein einziger Crash gleich mehrmals hintereinander gezeigt wird. Bei den deutschen Serien dient das dazu das investierte Geld der Explosionen gleich mehrfach in dem Film unterzubringen und es teurer wirken zu lassen. Bei Tarantino dient es dazu in einen kurzen Moment soviel Gewalt und Blut wie möglich zu zeigen. Doch leider ist das Ergebnis das gleiche wie bei den deutschen Serien - durch das mehrfache Zeigen eines Highlights wird dieses nicht besser.
Wenn der Film bis dahin noch annehmbar war, so kippt er in der zweiten Hälfte wieder eher in Richtung Sex and the City, weil hier ca. 80% der Spielzeit mit Frauengesprächen gefüllt wird. In der ersten Hälfte war das noch erträglich weil Kurt Russel stets als unterschätzte Bedrohung im Hintergrund wartete. Teil zwei dient nur dazu die "Heldinnen" vorzustellen die den Killer am Ende seine gerechte Selbstjustiz-Strafe zukommen lassen.
Der zweite Showdown enttäuscht dann irgendwie weil man einfach etwas großes erwartet und dann nur eine zusaamengestraffte "wir drehen den Spieß um" Szene kommt, die nahezu komplett im Trailer zu sehen war.
Nachdem der Böse Kurt Russel, der im ersten Teil des Filmes noch beeindrucken konnte zum Ende des Films nur noch lächerlich herumjammert, wird er obwohl schon besiegt noch schnell Tarantinomäßig getötet. Sowas braucht unsere Gesellschaft heute scheinbar. Selbstjustiz an bereits wehrlosen und besiegten Tätern. Soll das Tarantinos große Kunst sein ?
Nun zu dem was Tarantino wohl eigentlich vorhatte : der Grindhouse Look ... naja es tut mir leid Quentin - während ich von Rodriguez?s Planet Terror Techniken begeistert war (schlechte Qualität, Schnitte die dazu dienen eine auswegslose Situation zu retten - was irgendwie genial witzig war) sieht es bei Tarantino so aus wie "gewollt und nicht gekonnt". Die schlechten Schnitte wirken immer konstruiert und nicht authentisch, der plötzliche Farbverlust des Bildes ebenfalls konstruiert und albern - vor allem zieht er es nicht wie Rodriguez durch den gesamten Film durch, sondern konzentriert sich auf das erste Drittel des Filmes. Danach kommen Bilder von perfekter Kinoqualität um am Ende wieder etwas Grindhouse-Look einzubauen, damit man denkt der ganze Film wäre so gewesen. Es scheint als habe er den Film nur so gemacht, um mit Rodriguez mitzuhalten.
Für Kurt Russel Fans ist nur die erste Hälfte des Filmes ein Muss - den Rest besser nicht anschauen.
Wer Grindhouse sehen will - bitte Planet Terror gucken und wer Frauengespräche zuhören will - bitte auf oben genannte Serie zurückgreifen.
Tarantino ist weder technisch noch regietechnisch das was man von ihm sagt. Er ist ein guter "Schauspieler" Regissseur - das fällt durchaus auf. Seine Filme sind eine gute Plattform für Schauspieler um ihre Leistungen zu zeigen, aber das ist dann auch alles was er richtig gut kann.
Den Rest kann Rober Rodriguez einfach besser...
Quentin schafft es immer wieder!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Oh mann.

Was ein hammer Film! Viele können mit Quentin Filme nichts anfangen (mein Freund zum Beispiel :-)) aber ich finde gerade Szenen in denen viel um den heißen Brei geredet wird, übelst Brutale Gewalt und sehr viel Sex in einem - einfach hammer!

Nicht falsch verstehen aber in vielen Filmen werden Szenen auf ein minimum gekürtzt um eine geringere Alterfreigabe zu erzwingen. Folge: Der Käufer bestellt im Ausland, da ent. Directors Cut, Extended, ect.!

Quentin ist der Filme macher der sich in solchen sachen einfach NICHTs sagen lässt. Seine Filme sind bisher immer extrem Brutal gewesen (was einfach ein marken Zeichen von ihm ist) und zeigen einfach das was jeder gerne sehen möchte.

Es gibt viele Dinge (auch bei Death Proof) wo ich des öfteren gedacht hab - "Woooow. Eigentlich volles No-Go"! Aber er schafft es das es einen doch fesselt.

Zu Death Proof:

Film einfach klasse. Die Story ist einfach etwas neues und hat man so auch noch nicht gesehen. Ein Mann der in seinem ehem. Stunt Auto Frauen umbring! Doch wie das oftmals so ist, wird sich das Blatt wenden.

Die Art und Weise wie der Film gedreht und auch geschrieben wurde, lässt einen einfach nicht los.

Hammer Szenen, Hammer Film, Hammer Story.

Ich kann ihn echt nur empfehlen. ;-)
Reiner Formalismus
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Wie Sie den anderen Rezensionen entnehmen können, geht es in diesem Film v.a. um eines - um Filmzitate. Angefangen von der Farbigkeit, über Einstellungen, "Filmfehler" wie Rauschen oder Risse oder die Kleidung der Protagonistinnen sollen hier bestimmte Genres der 70er aufgerufen werden.

Für hardcore-Cineasten mit Fokus auf romantisierender Trivialkultur ein Gewinn, für alle anderen ein miserabler Abend. Tarantinos Vorlieben für Fußfetischismus und belanglose Dialoge wirken bei diesem Schnellschuss besonders penetrant, der Streifen quält sich durch die Minuten. Falls Sie also nicht bereits vor 30 Jahren acht Stunden am Tag in Videotheken gearbeitet haben: Vergessen Sie es!
todsichere tarantino-qualität!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
was für ein grandioser film! selten wurde ich so gut unterhalten. gewiss kein meisterwerk von tarantino aber dafür bist jetzt sein lustigster film. obwohl death proof alles andere als eine komödie ist! es ist eine totale hommage an b-(road)-movies der 70er jahre...total simple story, hier und da klischeehaft bis zum geht nicht mehr, amerikanische proletenautos, schöne frauen (1A), schlechte bildqualität und überflutet mit absichtlichen regiefehlern...ALLES VOM FEINSTEN!!!

vorallem in der zweiten hälfte gibt der film richtig "gas". die drei frauen allein welche stuntman mike rache schwören und diesen dann ordentlich fertig machen sind es wert sich diesen film an zu schauen. von den dialogen her(ala pulp fiction-niveau) ganz zu schweigen...

ganz sicher nichts für jedermann, aber wer tarantino mag wird auch diesen film mögen.

oh mann hat das spaß gemacht!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Natural Born Killers

Natural Born Killers
mit Woody Harrelson, Tommy Lee Jones, Tom Sizemore, Juliette Lewis, Robert Jr. Downey, Regie: Oliver Stone, Quentin (Buch) Tarantino

DVD von Laser Paradise/DVD
Angebote bei Amazon: ab EUR 1,00

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Natural Born Killers

Produktbeschreibung


Ein Coffee-Shop irgendwo auf der Route 66. Das Killer-Paar Mickey und Mallory, beide mit stark vorbelastetem Kindheitstrauma, zieht von hier aus eine blutige Spur quer durch die Staaten, an deren Ende 52 Leichen in nur 3 Wochen zurückbleiben. Sie werden begleitet durch die sensationsgierige Öffentlichkeit und steigen zu wahren Medienhelden auf. Auch nachdem sie von der Polizei gefasst werden, geht im Gefängnis das Morden weiter...

Aus der Amazon.de Redaktion


Oliver Stones Film Natural Born Killers ist ein unkonventioneller, gewagter Kommentar zu Voyeurismus und Gewalt in Amerikas Medienkultur. Woody Harrelson und Juliette Lewis spielen zwei umherziehende Serienmörder. Nachdem ein Fernsehproduzent (Robert Downey Jr.) beschließt ihren Wahnsinn für eine Riesenstory auszubeuten, werden die beiden im Handumdrehen zu Berühmtheiten. Oliver Stone überarbeitete das Originaldrehbuch von Quentin Tarantino und verwendete eine Vielzahl an popkulturellen Bezügen sowie unterschiedliches Film- und Videomaterial um die Grenze zwischen Realität und rauschhaften visuellen Erfahrungen zu verwischen (die traumatische Vergangenheit von Juliette Lewis' Figur wird beispielsweise als Sitcom dargestellt, in der Rodney Dangerfield, ein bekannter amerikanischer Schauspieler, auftaucht). Entstanden ist ein diskussionswürdiger, teilweise ins Experimentelle weisender Film, der speziell in den USA für großes Aufsehen sorgte. Auch wenn Natural Born Killers nicht sein bester Film ist, bleibt Oliver Stone jedoch einer der wichtigsten, kontroversesten Regisseure unserer Zeit. --Tom Keogh
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Natural Born Killers (Blu-ray)
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Oliver Stone hat 1994 den kontroversen Film "Natural Born Killers" inszeniert und erzählt die Geschichte des mordenden Liebespaares Mickey (Woody Harrelson) und Mallory (Juliette Lewis). Die beiden ziehen durch die USA und töten über 50 Leute, während die Presse allumfassend davon berichtet und die beiden zu regelrechten Stars macht. Neben den beiden Hauptdarstellern überzeugen Robert Downey Jr., Tommy Lee Jones und Tom Sizemore in wichtigen Nebenrollen. Oliver Stone erzeugte eine sehr abwechslungsreiche Bildsprache und bedient sich verschiedenster Techniken, um seine Visionen auf die Leinwand zu bannen. Neben der abgedrehten Geschichte ist das sicherlich ein weiterer Grund, warum dieser Film in die Kategorie "man liebt ihn oder hasst ihn" fällt. Für mich ist "Natural Born Killers" noch immer einer der außergewöhnlichsten Roadmovies der letzten 20 Jahre. Eine Bewertung der Bildqualität gestaltet sich aufgrund der unterschiedlichen Bildquellen als schwierig. Generell würde ich sie aber als gut bewerten. Der englische Dolby True HD Ton ist mehr als solide und bietet ganz ordentliche Dynamik und Räumlichkeit.

Film: 8/10
Bild: 6/10
Ton: 8/10
Blu-ray Enttäuschung!
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Wenn man bedenkt, dass bereits Ende der 90er Jahre die mit liebe gemachte Dir.Cut Version auf LaserDisc erschienen ist, muss man sagen:
"Hier will wieder mal jemand ganz schnell Reich werden"
Ein neues Format auf den Markt bringen, obwohl das alte noch nicht ausgereift ist.
Durch die super tolle Blu-ray Qualität wird ein ca.100 mal geschnittener Film auch nicht besser.
Empfele die 3 Disc Deluxe Edition Dir.Cut von Laser Paradise im Pappschuber, Booklet und mit über 3 Stunden Bonus!
Klassiker von Oliver Stone aber nur in der R-rated Fassung
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Der Film sorgte damals in den US-Kinos für großen Wirbel und ist heute ein richtiger Klassiker von Oliver Stone, der hier wohl die beste Regiearbeit sein Karriere abgeliefert hat. Der Film ist Actionreich, hat einen satirischen Anteil und wirkt mit seinen bunten Bildern die man im Film die ganze Zeit im Film zusehen kommt, eher wie ein Kunstfilm. Der Uns einfach mal vor Augen hält, wie die Leute vom Fernsehen eine Geschichte hochspielen können und wie weit sie gehen würden um an die Story ihres Lebens zu kommen. Der Film ist auf dieser DVD als ungeschnittene R-rated Fassung veröffentlich wurden. Die Trotzdem geschnitten ist, also wer die Unrated haben möchte sollte sich das Digipack von Laser Paradise holen, da sind beide Fassun enthlaten.
Blutspur
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Die von ihrem Vater missbrauchte Mallory lernt den Fleischergesellen Mickey kennen und verliebt sich in ihn. Mickey ist kein unbeschriebenes Blatt. Er war bereits im Gefängnis. Nachdem Mickey Mallory's Eltern getötet hat, fliehen die beiden quer durchs Land. Dabei hinterlassen sie eine einmalige Blutspur und erregen damit nicht nur die Aufmerksamkeit der Polizei, sondern auch der Medien. Der Tick der beiden ist, bei ihren Gewalttaten jeweils eine Person zu verschonen, die dann von dem Vorfall berichten kann. Ein Drogstore wird den beiden zum Verhängnis. Sie werden überwältigt und eingesperrt.

Das Interesse der Medien ist ungebrochen und einem Moderator gelingt es ein Interview in den Gefängnismauern durchzusetzen. Während des Interviews kommt es zu einer Gefängnisrebellion und Mickey und Mallory können mit dem Moderator als Geisel fliehen. Schnell geben sie ein letztes Interview und entledigen sich dann des lästig gewordenen Moderators.

Die blutrünstige Geschichte wird actionreich erzählt und wirkt zeitweise wie eine Comicgeschichte. Zahlreiche Klischees, die teilweise wohl zurückgehen bis auf Bonny und Clyde, werden aufgebraucht. Überraschende Wendungen und fatale Sprüche sorgen für Aufmerksamkeit. Ein eigenwilliges Roadmovie.
Tja war woll wieder nix...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
...suchte auch wie Gerald "DAS ORGINAL",weil meine VHS wirklich langsam den Geist aufgibt...
Kurz und scmerzlos:
1.Dvd Aufmachung,Menü top
2.Endlich die orginal deutschen Synchronstimmen
aber
3.Nich die dazu orginal Texte
z.B wo das Fernsehinterview mit Wayne is,dieser in die Kammera schaut und sagt:"Nur Liebe kann denn Dämon umbringen...",im Orginal sagt er aber:"Nur Liebe kann den Dämon töten..."tja kleine aber für Freaks feine Unterschiede,diese sind an mehren Stellen fortsetzbar...
Und so geht meine Suche weiter,ich glaub die nie endende...was auch immer sich einige Menschen dabei denken,einen Film so die Seele zu nehmen,indem sie den Ton und den Inhalt verändern....
Mit freundlichen Grüßen
Raikjawik
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Sin City

Sin City
mit Jessica Alba, Benicio Del Toro, Brittany Murphy, Regie: Robert Rodriguez, Quentin Tarantino, Frank Miller

DVD von WALT DISNEY
Angebote bei Amazon: ab EUR 4,00

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Sin City
  • FSK 18

Produktbeschreibung


Willkommen in Sin City! Diese Stadt begrt die Harten, die Korrupten, die mit den gebrochenen Herzen. Einer von ihnen ist Marv ein riesiger Schlgertyp, der fr eine einzige Nacht das Glck in den Armen einer Frau findet. Am Morgen liegt sie ermordet neben ihm und Marv sinnt auf Rache um jeden Preis. DwightsProblem ist Jackie Boy der psychopathische Ex-Lover seiner Geliebten, den er aufhalten muss. Fr John Hartigan bleibt nur noch eine Stunde, bis der letzte aufrichtige Cop von Sin City seine Marke abgibt. Doch davor gilt es noch, ein kleines Mdchen aus den Fngen eines Perversen zu retten und ihm die Waffen abzunehmen alle Waffen. Kultregisseur Robert Rodriguez schuf gemeinsam mit Sin City-Schpfer Frank Miller, Gastregisseur Quentin Tarantino und einer sensationellen Besetzung nicht nur die spektakulrste Comicverfilmung aller Zeiten, sondern einen Film mit Kultstatus.

Aus der Amazon.de-Redaktion


Der ebenso brutale wie atemberaubende Sin City ist Robert Rodriguez? erstaunlich realisierte Version der Comics von Frank Miller. In der ersten der drei lose miteinander verknüpften Geschichten versucht Marv (Mickey Rourke in heftigem Makeup) die Mörder einer Frau zu finden, die er tot in seinem Bett fand. In der zweiten Geschichte geht Dwights (Clive Owen) Versuch, eine Frau aus den Händen eines brutalen Schlägers zu befreien, schrecklich schief und droht den wackeligen Waffenstillstand zwischen Polizei, den Gangstern und den Frauen von Old Town zu zerstören. Zuletzt rettet ein alternder Polizist (Bruce Willis) an seinem letzten Arbeitstag ein junges Mädchen vor einem Entführer, wird aber selbst inhaftiert. Jahre später erhält er Gelegenheit, sie erneut zu retten.
Sin City, der auf drei von Millers berühmten und sehr fiesen Comics (The Hard Goodbye, The Big Fat Kill und That Yellow Bastard) beruht, ist ohne Frage die werkgetreueste Comicverfilmung bislang. Jede Einstellung wirkt wie ein Stück aus der Vorlage, und Regisseur Rodriguez (der das Ganze eher als "Übersetzung" denn als Adaption betrachtet) trat aus der Director?s Guild aus, damit Miller auch als Regisseur genannt werden konnte. Wie in den Büchern ist der Film in kräftigem Schwarz-Weiß gehalten, mit ein paar gelegentlichen Farbausbrüchen (die roten Lippen einer Frau, das gelbe Gesicht eines Bösewichts). Die Hintergründe sind ausschließlich am Computer erschaffen worden, dies aber nicht selbstzweckhaft, sondern um Millers raue Stadtlandschaften perfekt wiederzugeben. Das mag das Einzige sein, was Zuschauer, die noch nicht Fans der Comics sind oder von Kill Bill abgeschreckt wurden (dessen Regisseur Quentin Tarantino eine Sequenz von inszenierte), vielleicht im Wege stehen könnte. Außerdem handelt es sich um eine zwielichtige, bittere Welt, wo die Helden Killer sind, Korruption regiert, und fast alle Frauen entweder Prostituierte oder Stripperinnen sind. Aber Millers Geschichten sind mitreißend, und die riesige Besetzung ? darunter Jessica Alba, Jaime King, Brittany Murphy, Rosario Dawson, Benicio Del Toro, Elijah Wood, Nick Stahl, Michael Clarke Duncan, Devin Aoki, Carla Gugino und Josh Hartnett ? ist beinahe perfekt. (Lediglich Bruce Willis und Michael Madsen, die sehr gut in ihre Rollen passen, scheinen sich nicht wirklich von jenen Charakteren lösen zu können, welche sie für gewöhnlich in Filmen verkörpern.) Als ? wie Rodriguez hofft ? erster Teil einer Filmreihe ist Sin City wirklich eine herausragende Leistung. --David Horiuchi
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Der Titel ist Programm
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Mord und Totschlag - aus mehr besteht der Film eigentlich nicht, aber Sin City ist ohne Frage die wohl faszinierendste Comicverfilmung aller Zeiten.
Die Besetzung ist ohne Ausnahme grandios. Ob Bruce Willis als alternder Cop kurz vor der Rente, ob Mickey Rourke als Außenseiter oder selbst Elija Wood weiß hier mal nicht als Hobbit zu überzeugen, sondern als eiskalter Killer, was man ihm auch abnimmt.
Filmfans lieben an Ridley Scotts "Blade Runner" das düstere Stadtbild, doch das ist kein Vergleich zu Sin City. Sin City beweißt, dass Schwarzweiß keine Filmtechnik von vor 70 Jahren ist, des Schwarzweiß wurde wohl noch nie so stilvoll eingesetzt, um eine Welt ohne Hoffnung zu kreiern.
Wie hier Köpfe rollen, Frauen willig, aber auch tough sind, Gliedmaßen abgehakt werden, Blut spitzt, Gewalt natürlich zu sein scheint, trägt viel zum völlig glaubwürdigen Bild des fiktiven Sin City bei.
Hier kann man sagen, alte schwarzweiß-Krimis wie "Die Spur des Falken" eines Humprey Bogart meets Robert Rodriguez visionäre Einstellung zum Filme machen und ergibt mit den einzelnen Farbtupfern zwischendurch einen fesselnden Bilderrausch, eine Welt, die so surreal sie ist, fasziniert.
Dieser Film ist nichts für Leute mit schwachen Nerven oder Leute, die Wert auf hochkarätige Dialoge legen. Dieser Film ist dreckig im Look, rüde im Umgangston und wie ein Schuss zwischen die Augen in Punkto Direktheit der Personen. Ohne Frage wie seiner Zeit Matrix, ein Film der bisher seines gleichen sucht.
Warnung vor Sin City
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die fiktive Stadt Basin City kann als das moderne Babylon angesehen werden: Ein Bischof, der einen geisteskranken Kannibalen protegiert, ein Senator, dessen Bruder, der seinen pädophilen und sadistischen Sohn beschützt, korrupte Polizisten, Mörder, Huren, Schlägertypen - das ist Sin City. Wer hier überleben will, muss hart sein. Ein Polizist mit Gewissen und Verantwortungsgefühl wird mit falschen Anschuldigungen inhaftiert, weil er ein elfjährifes Mädchen vor einem Kinderschänder rettet; ein hässlicher und vorbestrafter Schläger wird zum Sündenbock gemacht; ein volltrunkener und gewalttätiger Cop löst nach seiner Ermordung einen Bandenkrieg aus. Visuell werden diese Abgründe durch statische schwarz-weiß-Bilder, aus denen einzelne Farbtupfer desto greller hervorstrahlen, hervorgehoben. Die übertrieben dargestellte Gewalt entspricht den Perversionen, die diese Gewalt auslösen. Hier werden, mit Roland Koch gesprochen, "brutalstmöglich" die Folgen geistiger und moralischer Verwahrlosung aufgezeigt.
Die einzelnen Episoden, wie bei "Pulp Fiction" komplex und vielfältig verschachtelt, spiegeln die vielfach verwobene und komplexe Großstadtwelt wider - filmische Entsprechung der Montagetechnik moderner Großstadtromane wie "Ulysses" oder "Berlin Alexanderplatz". Dazu kommt ein Aufgebot an Schauspielern, das seinesgleichen sucht: Bruce Willis, Michael Madsen, Clive Owen, Mickey Rourke, Benicio Del Toro, Jessica Alba, Brittany Murphy, Rosario Dawson, Elijah Wood...
Insgesamt liegt hier also ein handwerklich wie inhaltlich beeindruckender Film vor, der schockiert und, nachdem man die Perversitäten und Brutalitäten verdaut hat, zum Nachdenken anregt. Die Bibel warnt vor Babylon - Frank Miller und Robert Rodriguez warnen vor Sin City.
Kleine, aber wichtige Anmerkung: FSK 18 ist absolut gerechtfertigt!
absolut grandios!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
In Basin City, genannt Sin City, einer düsteren Metropole, in der die Gewalt allgegenwärtig ist, tritt Cop Hartigan seinen letzten Tag als Polizist an. Er hat noch etwas zu erledigen, bevor er in den Ruhestand geht. Der Sohn eines allmächtigen Politikers will ein weiteres Kind, ein kleines elfjähriges Mädchen, vergewaltigen und in Streifen schneiden. Hartigan verhindert dies mit äußerster Gewalt, doch hat er nicht mit seinem korrupten Partner gerechnet, der ihm gnadenlos in den Rücken schießt.
Auch Marv, ein brutaler Schläger und Mörder, versucht eine Frau zu beschützen. Doch ein lautloser Killer tötet die Hure in seinen Armen. Marv beginnt einen gnadenlosen Rachefeldzug, der unzählige Menschen das Leben kosten wird. Marv ahnt, dass er seine Rache teuer bezahlen wird.
Um die labilen Machtverhältnisse in Sin City aufrecht zu erhalten, versucht Dwight, die Huren der Stadt aufzuhalten. Die wehrhaften Amazonen sind im Begriff, fünf Männer zu töten, die sich in ihr Territorium gewagt haben und eine der ihren beleidigen und bedrohen. Dwight hat ein ungutes Gefühl, doch lassen sich die Frauen nicht aufhalten. Nach dem Blutbad stellt Dwight fest, dass einer der Männer Polizist war. Der fragile Pakt zwischen Polizei, Mafia und Huren ist gebrochen und ein furchtbarer Krieg droht. Dwight, ehemaliger Geliebter der Anführerin der Huren, versucht dies zu verhindern.

Die Comic-Vorlagen von Frank Miller sind absoluter Kult und galten als unverfilmbar. Doch Robert Rodriguez, Drehbuchautor, Kameramann, Cutter und Regisseur versuchte 2005 gemeinsam mit Frank Miller und Quentin Tarantino das Wagnis einer Umsetzung auf die Kinoleinwand. Er verwendete modernste Computertechnik für Kamerafahrten und Effekte, drehte den gesamten Film im Studio vor grünem Hintergrund, generierte die Hintergründe im Computer und gewann eine erstklassige Gilde absoluter Top-Schauspieler für den Film. Vor allem Bruce Willis und Mickey Rourke brillieren in ihren Rollen. Aber auch Alexis Bledel, Rutger Hauer, Elijah Wood, Nick Stahl, Brittany Murphy, Clive Owen, Rosario Dawson, Michael Madsen, Jessica Alba, Josh Hartnett und Benicio del Toro machen aus dem Film ein einmaliges Erlebnis.
Bereits die Eingangssequenz macht deutlich, das Stil, Kameraführung, Schauspieler, Dialoge und Beleuchtung eine wahre Meisterleistung erbringen. Eine solch grandiose Filmszene hat die Kinowelt noch nicht gesehen. Jede kleinste Kleinigkeit ist perfekt und läutet eine zweistündige Erlebnisreise für alle Sinne ein. Doch der Zuschauer sei gewarnt: Die hier vorliegende Filmfassung ist indiziert und hat keine Jugendfreigabe erhalten. Und das völlig zu Recht. Die Fülle an äußerst gewalttätigen Szenen, die Deutlichkeit, mit der grausamste Details gezeigt werden, die abgrundtiefe Bösartigkeit der Täter und die völlige Abwesenheit von Gewissen seitens der Mörder und Psychopathen widert teils an. Doch gelingt Rodriguez und Miller etwas, was kaum denkbar erscheint, wenn man die einzelnen Szenen im Gedächtnis Revue passieren lässt und die Comic-Vorlage kennt: Die Gewalt ist im Rahmen der Geschichte passend und logisch, wird nicht überhöht und als Selbstzweck gezeigt, sondern als Konsequenz der irrealen Welt, als Notwendigkeit in diesem Konflikt vermittelt. Zu keiner Zeit hat man das Gefühl einen zu grausamen Film zu sehen. Dies gelingt durch einige grandiose Kunstgriffe. Zunächst ist die Farbgestaltung der Szenen zu erwähnen. Der fast komplett schwarz-weiß erscheinende Film verwendet Weiß oder Gelb für das reichlich fließende rote Blut, setzt ansonsten nur farbliche Akzente, die den Comic-Charakter betonen. Des Weiteren ist die Gnadenlosigkeit der in sich abgeschlossenen Welt von Sin City notwendige Bedingung aller Handlungen. Sie wird als solche akzeptiert und vom Zuschauer adaptiert und in der Folge kaum mehr als reale, in der wirklichen Welt mögliche Gewalt wahrgenommen und somit relativiert.
Ein weiterer Grund für die Toleranz des Zuschauers gegenüber den Gewaltszenen ist die comicartige Überzeichnung der Aktionen und Geschehnisse. Die Akteure halten so viel aus, überleben derart fürchterlichste Dinge und vollbringen Übermenschliches, dass man ihnen eine reale Existenz abspricht und sie eher als Comic-Figuren wahrnimmt. Gewalt wird so zu einem Element einer Zeichnung, einer künstlichen Welt, ohne wirkliche schmerzhafte Konsequenz.

Fazit: Dieser Film ist in seiner komplexen Konstruktion, seiner versierten Verschachtelung verschiedener Zeitebenen und seiner genialen Umsetzung einer Comic-Vorlage, seiner grandiosen Schauspieler und der perfekt im Hintergrund gehaltenen, tief unter die Haut gehenden Filmmusik ein absolutes Kunstwerk.

Stefan Erlemann
Ein Kunstwerk von einer Comicverfilmung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Sin City" ist ein geniales Stück Comic-Geschichte, und hat mit der sonstigen Welt der knallbunten Superhelden-Abenteuer nichts, aber auch rein gar nicht gemeinsam.
Hart, brutal, düster, dreckig, abgrundtief böse - also mehr fürs reifere Zielpublikum gedacht als für Kiddies oder junge Heranwachsende. Dennoch ist die Story rund um die Stadt der Sünde ein Meilenstein fürs Comic-Genre, inhaltlich wie auch stilistisch wegweisend. Frank Miller, geistiger Vater dieser Geschichte, hat hiermit sein größtes und bedeutendstes Werk seiner Karriere zu Papier gebracht.

Robert Rodriguez (Kultregisseur von "From Dusk Till Dawn") bannte dieses Comic-Kunstwerk auf Zelluloid. Seine Verfilmung ist nicht nur eine dem Original mehr als gerechte Adaption; sein "Sin City" macht Comic-Filmen den frei zu ungeahnten Dimensionen auf qualitativer und künstlerischer Ebene.
Unglaublich viele Szenen sind nicht nur einfach "nachempfunden", sondern 1:1 nachverfilmt worden (wer den Comic besitzt und diesen mit dem Film direkt vergleicht, wird erstaunt sein, denn es trifft wirklich zu). Die hauptsächlich in schwarz/weiss gehaltenen Bilder, "vermischt" mit zusätzlichen grellen Farben (die blauen Augen von Dwight, der "Yellow Bastard", die Haare von Goldie, ...), verstärken den comic-echten Look, der sich durch den gesamten Film zeichnet. Voice Over-Kommentare der Hauptfiguren ersetzen die Sprechblasen, harte Schnitte stehen stellvertretend für den wortwörtlichen Bilder-Wechsel im Comic.
Dazu kommt noch eine hochkarätige Besetzung mit schwindelerregend vielen bekannten Gesichtern: Mickey Rourke, Bruce Willis, Clive Owen, Rosario Dawson, Jessica Alba, Michael Madsen, Benicio Del Toro, Josh Hartnett, Brittany Murphy, Elijah Wood, Rutger Hauer, und, und, und... Dass Rodriguez so viele Stars für seinen gerade einmal 40 Mio. Dollar "günstigen" Kunstfilm gewinnen konnte, grenzt fast an ein Wunder. Wenn man dann noch bedenkt, dass sich Jede(r) von Ihnen in absoluter Höchstform (insbesondere Mickey Rourke mit seinem hier hervorragend eingeleiteten Comeback) zeigt, verdient der Texaner nicht nur ein riesengroßes , sondern gleich doppeltes Lob.

Der Film ist stilistisch gesehen eine Revolution, technisch top umgesetzt, ohne aber zu edel zu wirken. Seine Geschichte ist gefüllt von nackter Gewalt, getränkt in Unmengen von Blut (allerdings so künstlich verfremdet, dass es bewusst comichaft wirkt), geprägt mit grimmigsten und schwärzestem Humor.

Ein Fest für die Sinne, für Comic-Kunst-Kenner und für welche, die gerne mit härteren Comic-Adaptionen auf Tuchfühlung gehen möchten. "Sin City" enttäuscht nicht eine Sekunde.
Sin City (Recut & Extended, 2 DVDs im Pappschuber inkl. Buch) (DVD)????
3 Punkte 3 von 5 Punkten
WARUM PLATZIEREN ETLICHE KÄUFER IHRE DVD-REZENSION HIER?
In dieser Amazon-Maske wird die SINGLE DVD angzeigt, daher sollte sich auch NUR AUF DIESE FASSUNG bezogen werden?
Man.. man.. Leute... :o(
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Death Proof - Todsicher (Special Edition, 2 DVDs)

Death Proof - Todsicher (Special Edition, 2 DVDs)
mit Kurt Russell, Sydney Tamiia Poitier, Rosario Dawson, Regie: Quentin Tarantino

DVD von Universum Film GmbH
Angebote bei Amazon: ab EUR 7,30

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Death Proof - Todsicher (Special Edition, 2 DVDs)

Produktbeschreibung


Death Proof - Special Edition DV
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

death boring - todlangweilig
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich finde einige Filme von Quentin Tarantino ganz nett, aber ich habe noch nie verstanden, warum so ein "hype" um ihn gemacht wird. Durch diesen Film jedoch disqualifiziert sich QT jedoch als Filmemacher.

Im einzelnen:

Story:
Absolut geistlos und langweilig - kann in einem Satz zusammengefasst werden: Ein Irrer tötet unschuldige Menschen mit dem Auto und wird dafür von aufgebrachten Weibern zu Tode geprügelt. Verherrlichung von Gewalt und Selbstjustiz!

Aufmachung:
Die Aufmachung im Stile eines alten Streifens aus den 70ern ist mittlerweile abgedroschen. Auch ist der Effekt so dermaßen übertrieben, dass es schon als Karrikatur bezeichnet werden kann.

Schauspieler:
Hier ist keine besondere schauspielerische Leistung erforderlich, da die Handlung einfach und oberflächlich ist. Daher könnte Kurt Russel problemlos durch einen Anfänger ausgetauscht werden. Warum nur gibt es sich für so einen Streifen hin?

Spannung:
Der Film ist absolut langweilig. Insbesondere die Dialoge der Mädels am Anfang des Films sind so unsinnig und dröge, dass ich den Film beim ersten Mal ausgeschaltet habe. Ich frage mich was diese dummen Dialoge eigentlich sollen: Sie haben nichts mit der Handlung zu tun, sie sind weder witzig noch geistreich sondern einfach nur Mumpitz! Aufgrund der vielen guten Kritiken (für mich unverständlich wie man diesen Film gut bewerten kann)habe ich ihn, in der Hoffnung auf eine Wendung oder einen Knalleffekt am Ende des Films, am nächsten Tag weitergeschaut. Leider gab es weder eine Wendung oder Steigerung oder gar einen Knalleffekt. Einzige Überraschung: Der fiese Killer wird am Ende noch zum Jammerlappen und Weinerle aus Angst vor den ausgeflippten Weibern. Lächerlich und unglaubwürdig!

Zusammenfassung:
Das Ansehen des Films ist aus meiner Sicht absolute Zeitverschwendung. Ich habe mich wirklich geärgert, dass ich Zeit meines Lebens dafür geopfert habe! Trash - im wahrsten Sinne des Wortes.
Sex and the City - der Film ?
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ich gebe zu - der Titel meiner Rezension ist etwas provokativ - aber leider ist mir während des Filmes keine andere Assoziation in den Sinn gekommen.
Bei Tarantino scheinen sich wirklich die Geister zu scheiden. Während ich Robert Rodriguez Filme irgendwie kreativ UND spannend inszeniert finde - kommt mir während Tarantino Filmen immer das Gefühl auf, dass der Gute schlichtweg überbewertet wird.
Zwar kann man dem vorliegenden Werk eine gewisse Kreativität zuschreiben - indem er in zwei Kapiteln so in etwa den selben Handlungsverlauf zeigt - nur mit jeweils einem anderen Ausgang - aber irgendwie langweilt das Ganze und am Ende des Filmes fragt man sich warum man sich in dieser Zeit nicht ins Gras gelegt und diesem beim Wachsen zugeschaut hat.
Grund dafür ist die Tatsache, dass es im ganzen Film nur wenige Highlights gibt (die den Film davon bewahrt haben nur einen Stern zu erhalten).
Das ist zum einen Kurt Russel, der mir hier unwahrscheinlich gut gefällt. Natürlich ist auch das totenkopfgeschmückte Auto aus der ersten Hälfte des Filmes sehenswert und tatsächlich baut der Film in der ersten Hälfte bis zu deren Showdown eine gewisse Spannung auf.
Der Showdown selbst hat mich dann wieder an deutsche Autobahn Actionfilme erinnert, bei denen ein einziger Crash gleich mehrmals hintereinander gezeigt wird. Bei den deutschen Serien dient das dazu das investierte Geld der Explosionen gleich mehrfach in dem Film unterzubringen und es teurer wirken zu lassen. Bei Tarantino dient es dazu in einen kurzen Moment soviel Gewalt und Blut wie möglich zu zeigen. Doch leider ist das Ergebnis das gleiche wie bei den deutschen Serien - durch das mehrfache Zeigen eines Highlights wird dieses nicht besser.
Wenn der Film bis dahin noch annehmbar war, so kippt er in der zweiten Hälfte wieder eher in Richtung Sex and the City, weil hier ca. 80% der Spielzeit mit Frauengesprächen gefüllt wird. In der ersten Hälfte war das noch erträglich weil Kurt Russel stets als unterschätzte Bedrohung im Hintergrund wartete. Teil zwei dient nur dazu die "Heldinnen" vorzustellen die den Killer am Ende seine gerechte Selbstjustiz-Strafe zukommen lassen.
Der zweite Showdown enttäuscht dann irgendwie weil man einfach etwas großes erwartet und dann nur eine zusaamengestraffte "wir drehen den Spieß um" Szene kommt, die nahezu komplett im Trailer zu sehen war.
Nachdem der Böse Kurt Russel, der im ersten Teil des Filmes noch beeindrucken konnte zum Ende des Films nur noch lächerlich herumjammert, wird er obwohl schon besiegt noch schnell Tarantinomäßig getötet. Sowas braucht unsere Gesellschaft heute scheinbar. Selbstjustiz an bereits wehrlosen und besiegten Tätern. Soll das Tarantinos große Kunst sein ?
Nun zu dem was Tarantino wohl eigentlich vorhatte : der Grindhouse Look ... naja es tut mir leid Quentin - während ich von Rodriguez?s Planet Terror Techniken begeistert war (schlechte Qualität, Schnitte die dazu dienen eine auswegslose Situation zu retten - was irgendwie genial witzig war) sieht es bei Tarantino so aus wie "gewollt und nicht gekonnt". Die schlechten Schnitte wirken immer konstruiert und nicht authentisch, der plötzliche Farbverlust des Bildes ebenfalls konstruiert und albern - vor allem zieht er es nicht wie Rodriguez durch den gesamten Film durch, sondern konzentriert sich auf das erste Drittel des Filmes. Danach kommen Bilder von perfekter Kinoqualität um am Ende wieder etwas Grindhouse-Look einzubauen, damit man denkt der ganze Film wäre so gewesen. Es scheint als habe er den Film nur so gemacht, um mit Rodriguez mitzuhalten.
Für Kurt Russel Fans ist nur die erste Hälfte des Filmes ein Muss - den Rest besser nicht anschauen.
Wer Grindhouse sehen will - bitte Planet Terror gucken und wer Frauengespräche zuhören will - bitte auf oben genannte Serie zurückgreifen.
Tarantino ist weder technisch noch regietechnisch das was man von ihm sagt. Er ist ein guter "Schauspieler" Regissseur - das fällt durchaus auf. Seine Filme sind eine gute Plattform für Schauspieler um ihre Leistungen zu zeigen, aber das ist dann auch alles was er richtig gut kann.
Den Rest kann Rober Rodriguez einfach besser...
Quentin schafft es immer wieder!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Oh mann.

Was ein hammer Film! Viele können mit Quentin Filme nichts anfangen (mein Freund zum Beispiel :-)) aber ich finde gerade Szenen in denen viel um den heißen Brei geredet wird, übelst Brutale Gewalt und sehr viel Sex in einem - einfach hammer!

Nicht falsch verstehen aber in vielen Filmen werden Szenen auf ein minimum gekürtzt um eine geringere Alterfreigabe zu erzwingen. Folge: Der Käufer bestellt im Ausland, da ent. Directors Cut, Extended, ect.!

Quentin ist der Filme macher der sich in solchen sachen einfach NICHTs sagen lässt. Seine Filme sind bisher immer extrem Brutal gewesen (was einfach ein marken Zeichen von ihm ist) und zeigen einfach das was jeder gerne sehen möchte.

Es gibt viele Dinge (auch bei Death Proof) wo ich des öfteren gedacht hab - "Woooow. Eigentlich volles No-Go"! Aber er schafft es das es einen doch fesselt.

Zu Death Proof:

Film einfach klasse. Die Story ist einfach etwas neues und hat man so auch noch nicht gesehen. Ein Mann der in seinem ehem. Stunt Auto Frauen umbring! Doch wie das oftmals so ist, wird sich das Blatt wenden.

Die Art und Weise wie der Film gedreht und auch geschrieben wurde, lässt einen einfach nicht los.

Hammer Szenen, Hammer Film, Hammer Story.

Ich kann ihn echt nur empfehlen. ;-)
Reiner Formalismus
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Wie Sie den anderen Rezensionen entnehmen können, geht es in diesem Film v.a. um eines - um Filmzitate. Angefangen von der Farbigkeit, über Einstellungen, "Filmfehler" wie Rauschen oder Risse oder die Kleidung der Protagonistinnen sollen hier bestimmte Genres der 70er aufgerufen werden.

Für hardcore-Cineasten mit Fokus auf romantisierender Trivialkultur ein Gewinn, für alle anderen ein miserabler Abend. Tarantinos Vorlieben für Fußfetischismus und belanglose Dialoge wirken bei diesem Schnellschuss besonders penetrant, der Streifen quält sich durch die Minuten. Falls Sie also nicht bereits vor 30 Jahren acht Stunden am Tag in Videotheken gearbeitet haben: Vergessen Sie es!
todsichere tarantino-qualität!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
was für ein grandioser film! selten wurde ich so gut unterhalten. gewiss kein meisterwerk von tarantino aber dafür bist jetzt sein lustigster film. obwohl death proof alles andere als eine komödie ist! es ist eine totale hommage an b-(road)-movies der 70er jahre...total simple story, hier und da klischeehaft bis zum geht nicht mehr, amerikanische proletenautos, schöne frauen (1A), schlechte bildqualität und überflutet mit absichtlichen regiefehlern...ALLES VOM FEINSTEN!!!

vorallem in der zweiten hälfte gibt der film richtig "gas". die drei frauen allein welche stuntman mike rache schwören und diesen dann ordentlich fertig machen sind es wert sich diesen film an zu schauen. von den dialogen her(ala pulp fiction-niveau) ganz zu schweigen...

ganz sicher nichts für jedermann, aber wer tarantino mag wird auch diesen film mögen.

oh mann hat das spaß gemacht!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Kill Bill Collection - Volume 1 & 2

Kill Bill Collection - Volume 1 & 2
mit Uma Thurman, Regie: Quentin Tarantino

DVD von Touchstone
Angebote bei Amazon: ab EUR 17,00

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Kill Bill Collection - Volume 1 & 2

Produktbeschreibung


Sie kennt nur ein Ziel Vergeltung. "Die Braut" erwacht nach einem misslungenen Mordversuch aus dem jahrelangen Koma... und entwickelt sich auf der Suche nach den Verantwortlichen zur gefährlichen Kampfmaschine. Ein gnadenloser Rachefeldzug der Sonderklasse auf zwei DVDs von Star-Regisseur Quentin Tarantino, der für Adrenalinschübe sorgt!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Ich mag ihn nicht!
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Tarantino ist schon sehr guter Regiesseur, doch seine Filme sind meist eine Art Tribute an alte Klassiker und das finde ich auch nicht schlimm!
Er ist einer der größeren Regiesseur, die keinen 0815 Hollywood Schund macht.
Doch mag ich diesen Film nicht und finde das ist der schlechteste Tarantino.
Man sollte schon Fan von solchen Eastern etc sein um sowas zu mögen.
Mit den anderen Tarantino Filmen konnte ich mich bisher anfreunden aber das ist echt naja....
und Gewaltverherrlichung ist blödsinn. Die Gewalt ist wie die meisten Eastern total unreal und übertrieben. Das hat nichts mit Gewaltverherrlichung zu tun
Faszinierende Bilder, schwaches Ende...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
...so lassen sich diese beiden Filme am besten Beschreiben.
Vor allem Teil 1 besticht durch eine fantastische Atmospäre, einen tollen Soundtrack und und fantastische Bilder.

In beiden Teilen bleibt das Ende jedoch sehr zwiespältig in Erinnerung:
Die finale Szene (der Kampf im verschneiten japanischen Garten) von Vol. 1 ist sehr gut gelungen, jedoch mit 3 Minuten viel zu kurz geraten, wenn man sich direkt zuvor das 10-minütige (und damit völlig überzogene) Gemetzel mit den 88 Untergebenen antun musste.
Im zweiten Teil siehts ähnlich aus. Der lang ersehnte finale Kampf (die eigentliche "Kill Bill"-Szene) ist nach weniger als 30 Sekunden entschieden, schneller als man überhaupt etwas davon realisieren kann, während im 10 Minuten relativ bedeutungsloser Dialog vorangehen.

Fazit: Der Film bekommt von mir 4 Sterne, der fünfte ist den beiden Finalszenen geopfert.
Starke Frau
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die starke Frau. Hier gibt es keinen einzigen starken Mann, bis auf Bill klar. Die anderen männlichen Figuren sind Perverse (Buck, Pai Mei), Versager (Budd, die verrückten 88) oder Rentner (Bills Vater im 2ten Teil).
Aber wie immer bei Tarantino super Dialoge und tolle Bilder!
KILL BILL COLLECTION
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Hervorragender Film von Kultregiseur Tarantino. Sehr empfehlenswert. Gute Zusatzinfos, Extras und Einblicke in die Dreharbeiten.
Spitzenmässig
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Für mich eines der besten Filme überhaupt und der beste von Quentin Tarantino mit einem klasse Rachefeldzug von Uma T. u.a.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: The Quentin Tarantino Collection (UK Import)

The Quentin Tarantino Collection (UK Import)

DVD
Angebote bei Amazon: ab EUR 38,63

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Zoom ± Produkt-Bild: The Quentin Tarantino Collection (UK Import)

2 Kundenrezensionen:

Ergänzung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Alle DVDs beinhalten "nur" die englische Tonfassung, was den Vorteil hat, dass man endlich auch mal englischen DTS-Ton (bei allen Filmen außer "Reservoir Dogs") dabei hat.
Die ultimative Tarantino Collection
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Box (8 DVDs) enthält die Filme:
- Reservoir Dogs
- Pulp Fiction
- Jackie Brown
- Kill Bill 1
- Kill Bill 2
- sowie 3 weitere DVDs mit alternativen Scenen, rausgeschnittenen Scenen, Behind-the-Scenes, Interviews, Photos, Shows und vieles mehr.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
ImpressumKontaktStartseiteProduktkategorienGeschenkgutscheine
Auf diesen Link bitte nicht klicken Computer Elektronik Bücher suchen Notebooks
Gewisse Inhalte, die auf dieser Website erscheinen, stammen von AMAZON EU SARL. Diese Inhalte werden so, wie sie sind zur Verfügung gestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.