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Running Free von Ali CampbellAudio CD von earMUSIC (edel)Angebote bei Amazon: ab EUR 3,08 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2007 |
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ProduktbeschreibungRUNNING FREE 2 Kundenrezensionen:Ali allein....besser als mit UB40! 5 von 5 PunktenIch bin ein langjähriger UB40 Fan und habe alle Alben der Band.Nach der Trennung von der Band und dem Alleingang von Ali Campbell möchte ich doch sagen,dass ER allein noch viel besser rüberkommt und sich nicht grämen muss,denn allein die Stimme ist ja wohl einzigartig! Die Songs sind im typischen Style...unverwechselbar und gehen sofort ins Ohr.Ich kann dieses Album sehr empfehlen,zumahl ich doch schon in den Genuss kommen durfte ihn live zu erleben!Eben genial der Mann!!!! braucht die welt ne weitere reggae scheibe? 5 von 5 Punkteneindeutig ja! zumindest wenn sie so stimmig ist wie die hier vom frontmann von ub40. zugegeben kenn ich seine erste soloscheibe nicht. diese soll schon 12 jahre zurueckliegen. hoff dass ali sein tempo bei eigenen silberlingen "etwas" steigert, aber die qualitaet weiter so bleibt wie hier. 14 songs, welche auch von ub40 sein koennten. koennten... aber man hoert dass es nur die stimme von der truppe ist. das liegt meiner ansicht nach an zwei punkten. einmal natuerlich seine gastsaenger die hier drauf sind. das gabs natuerlich auch bei ub40 (u.a. chrissy hynde), aber nicht so massiv. auch hier sind leute drauf, welche man nicht unbedingt mit reggae in verbindung bringt. mick hucknall (simply red), smokey robinson oder katie melua sind u.a. drauf. und grad letztere ueberrascht mich positiv, da ich sie selten so singen gehoert hab. sie hat oft eine bestimmte stimmlage, was nicht negativ gemeint ist. hier "arbeitet" sie so richtig mit ihrer stimme. gelungen!! das gilt fuer alle duette, sie passen perfekt zu den songs und fuegen sich herrlich in die ganze scheibe ein. der sound der scheibe ist die zweite auffaelligkeit. man hoert regelrecht das mitwirken der herren dunbar und shakespeare. so richtig schoener drumsound, was bei ub40 oft nach keyboarddrums klingt ist hier erdig mit der hand gemacht. das gesamte arrangement auf der scheibe ist viel weitflaechiger, ausgefeilter - aber keineswegs ueberproduziert. einfach richtig gute, moderne reggae musik von koennern mit viel liebe eingespielt und produziert. die laufzeit mit knapp ueber 50 minuten ist nicht gerade ueppich, aber okay. |
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Endangered Species von Tony Ashton & FriendsAudio CD von earMUSIC (edel)Angebote bei Amazon: ab EUR 11,35 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2009 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Disk 3
Eine Kundenrezension:Großartig!! 5 von 5 PunktenDas Teil mit all seinen kleinen, feinen Extras hat sich gelohnt. Wunderbar, diesen Vollblutmusikern zuzuhören und -sehen. Auch hier: Mehr davon, bitte! |
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In Search Of The Fourth Chord (Diamond Edition) von Status QuoAudio CD von earMUSIC (edel)Angebote bei Amazon: ab EUR 8,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2009 |
Tracks:
ProduktbeschreibungStatus Quo - In Cearch Of The Fourth 5 Kundenrezensionen:Das rockt! 5 von 5 PunktenMeine Herren, das darf ja wohl nicht wahr sein....... DAS hätte ich den Burschen fast nicht zugetraut, obwohl ich ein grosser Fan der Band bin und etliche Scheiben besitze. Denn es ist schon eine besondere Scheibe: - Erstens gibt es einige Titel mit einem für Quo eher ungewöhnlich vielschichtigem Soundgefüge - Zweitens singt Rossi öfters ohne den sonst bei ihm üblichen Harmonizer-Effekt auf der Stimme, welche dadurch sehr direkt und fast schon intim klingt (klasse!) - Drittens sind einige Balladen drauf (und das auf EINEM Quo-Album.....) - Viertens ist der Sound so ziemlich der beste, den ich je auf einem Quo-Album gehört habe (ausgenommen die übertriebene Summenkompression) - und fünftens (das Allerwichtigste): Es rockt und schiebt ohne Ende! Meine absoluten Favoriten sind Titel 1, 9 und 10. Da drehst du die Boxen immer lauter, so grooved das. Beste, englische Schule! Einfach nur klasse. Gefällt garantiert auch den Jungen. Quo is Back 5 von 5 PunktenHabe mir die CD am Erscheinungstag sofort gekauft. Und bin voll begeistert was die Herren Rossi und Parfitt geleistet hat. Da kann sich manch andere Band eine Scheibe davon abschneiden. Die heutigen Bands sind meist Eintagsfliegen und verschwinden nach kurzer zeit wieder in der Versenkung ! Quo haben zwar auch Höhen und Tiefen durchgemacht, sei es durch personellen Wechsel einiger Band Mitglieder oder durch misslungene CD Produktionen.Schwamm drüber das alte Line Up der Band hatte ihre Reize,und das neue hat nicht geschadet. Haffy Traffic ,The Party ain't over yet... und in Search of the fourth chord sind sehr gute Produktionen. Und wär sie Live einmal gesehen hat den lässt der Quo Virus nicht mehr los. Status Quo sind und bleiben eine der besten Live Bands aller Zeiten, Man sieht alle Altersklassen von Fans (von 8-60 jahren). Ich hoffe das sie noch lang on Stage sind und weitere Gassenhauer wie die neue CD auf den Markt bringen. Die ersten 40 Jahre waren super,und die nächsten Jahre können nur noch besser werden. Lang lebe Quo!!! DAS ist ROCK !!! 5 von 5 PunktenAls eigentlicher "Die-Hard 'n Heavy-Freak" bin ich - auf der Suche nach gutem klassischen Boogie-Rock zur Abwechslung - auf die neue Status Quo gestoßen; bei "der altbewährten Marke" Status Quo, dem witzigen Cover und der noch amüsanteren Titel konnte man ja eigentlich nix falsch machen. Ich bestellte die CD u. erwartete ein solides Rockalbum. Zu Hause im CD - Player kam dann aber eine Hammer-Erkenntnis: "In Search of the fourth chord" ist mit absoluter Sicherheit eine der besten Rockscheiben, die je gemacht wurden - und haute mich glatt um! Die Songs sind allesamt klasse (sogar die paar ruhigeren/ melodischeren, die meiner musikalischen Welt eher weniger entsprechen)- groovend, mitreißend und frisch, interessant und gespickt mit Ohrwürmern. Etliche härtere Boogie - Granaten (z.B. "Beginning of the end", "Gravy Train", "You're the one for me") lassen sogar "Metal-Herzen" wie meines wirklich höher schlagen, denn die alten Jungs hauen dabei ganz schon rein!!! Status Quo haben auf ihrer Suche zwar den 4. Akkord immer noch nicht gefunden ;-) dafür aber einige der besten Rockriffs und coolsten Rockhymnen aller Zeiten. Das dürfte entschädigen - wer braucht da schon 'nen albernen 4. Akkord?! Das Album ist schlichtweg perfekt produziert - der Sound drückt ordentlich und beim Hören des Scheibchens könnte man glatt meinen, Status Quo würden einem in der eigenen Wohnung ein Privatkonzert geben... Die Tatsache, daß sich satte 14 Songs auf dem Album befinden, sowie das bereits erwähnte gelungene Cover u. der dazugehörige Titel veredeln Status Quo's Scheibe zu einem absoluten "Sahnehäubchen". Klasse! Als Anspieltipp reicht der erste Song "Beginning of the end" - danach dürfte eigentlich alles klar sein. Wer auf wirklichen Rock steht kann sollte diese Scheibe von Status Quo besitzen - unbedingt! Für die Metalheads: wer ein bißchen Bezug zu den "Roots" von Hardrock/ Metal hat - hier kann man nichts falsch machen, zugreifen und genießen! Status Quo sind absolut ROCK - und dieses ALbum ganz sicher ein wichtiger Meilenstein! Zeitgnössische Rock-Bands könnten von den alten Meistern noch ganz ordentlich etwas lernen... Ganz bestimmt nicht der Anfang vom Ende 5 von 5 PunktenIch begab mich erst sehr spät auf die Suche nach dem vierten Akkord und habe ihn endlich gefunden, zwei Jahre nach Erscheinung dieses genialen Albums. Schon der Opener "Beginning Of The End" knallt hammermäßig durch die Gehörgänge, unweigerlich wippt der Fuß mit, man hebt an zum "Luftgitarre" spielen, die Stimmung hellt sich sofort auf. So kenne ich Rossi, Parfitt & Co. aus ihren allerbesten Zeiten, tiefste 1970er-Jahre. Daß diese Jungs nach über 40 Jahren ihres Bestehens nochmals solch eine Granate herausbringen, hätte ich mir nicht träumen lassen. An diesem Album stimmt einfach alles - die Altmeister des Boogie Rock haben ganze Arbeit geleistet, zeigen in ihren 14 Songs, welches Potential sie heute noch drauf haben. Auch der Sound ist sehr gut und druckvoll, so einige ältere Quo-Produktionen schwächelten gerade in diesem Bereich. Für jeden echten Quo-Fan, der die harte Gangart der Band mag, ist diese Scheibe ein unbedingtes Muß. Sollte ihre (hoffentlich!) nächste CD auch von diesem Kaliber sein, warte ich gewiß nicht mehr so lange, bis ich zum Kauf zuschlage. Ganz nett... aber mehr auch nicht. 3 von 5 PunktenNanu? Reden wir hier wirklich über das gleiche Album? Ich habe es mir nicht zuletzt aufgrund der begeisterten Rezensionen hier gekauft (meine erste Quo Platte seit Back to Back) und bin etwas enttäuscht. Es fängt mit "Beginning of the End" und "Alright" ja recht vielversprechend an, aber dann kommt "Pennsylvania Blues Tonight" - grauenhaft! Fehlt nur ein deutscher Text, dann könnten sie damit den Musikantenstadl beglücken. Den absoluten Tiefpunkt haben wir damit zum Glück überstanden, aber die übrigen Titel kommen leider auch nicht über das Mittelmaß hinaus. Gepflegte Langeweile, das Album ist einfach viel zu glatt und zu brav. Hier fehlen ein paar Songs vom Schlage "Down Down", "Ring of a Change" oder "What you're proposing". |
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Polaris von StratovariusAudio CD von earMUSIC (edel)Angebote bei Amazon: ab EUR 7,77 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2009 |
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5 Kundenrezensionen:Sie sind wieder da !!! 5 von 5 PunktenUnd wie !!! Was für ein BRETT ... was für eine GRANATE ... was für ein KRACHER ... das sind STRATOVARIUS at it's best !!! Zugegeben ... das Album erschliesst sich vielleicht nicht gleich beim ersten (oder zweiten oder dritten) Reinhören ... aber wenn man dann erstmal angekommen ist, dann RICHTIG !!! Melodisch kraftvoller und epischer Breitwand-Power-Metal der perfekt produziert daherkommt. Jeder einzelne Titel lässt das Herz höher (und vor allem schneller) schlagen. Perfekte Melodien begleitet von wunderbaren Keyboard-Läufen und knackigen Gitarren-Riffs und dazu die Stimme von Timo Kotipelto. Altbewährtes mit frischem Wind ... in dieser Zusammensetzung (auch personell) können STRATOVARIUS gerne weitermachen !!! Völlig unerwartetes Comeback 3 von 5 PunktenGanz oben waren Stratovarius schon - das war allerdings 9 Jahre vor dem Erscheinen von "Polaris". Mit "Infinite" lieferten die Finnen im Jahre 2000 ihr letztes rundum gelungenes Album ab. Was darauf folgte war durchschnittliches Stückwerk (die beiden "Elements" Platten) bzw. langweilig und uninspiriert ("Stratovarius"). Vor allem nach dem 2005er Tiefschlag und dem verwirrenden Personalkarussell habe ich persönlich überhaupt nicht mehr mit der Band gerechnet, zumal die Live-Performance auch alles andere als überzeugend war. Mit "Polaris" und dem Ausstieg des letzten verbliebenen Gründungsmitglieds, Timo Tolkki (der wohl tatsächlich eine äußerst komplizierte Persönlichkeit sein soll), gelingt der Band nach so vielen schwierigen Jahren nun endlich ein Befreiungsschlag, der sich hören lassen kann. Dabei lässt der Einstieg mit "Deep Unknown" aus meiner Sicht noch einiges zu wünschen übrig und weckt leichte Erinnerungen an die letzten Reinfälle. Beim wiederholten Hören stellt sich allerdings Besserung ein, auch wenn der Track nie ganz über das Mittelmaß hinauskommt. Ähnliches gilt auch für "King Of Nothing" (zu lang, nerviges Keyboard-Gedudel) und die kitschige (Halb-)Ballade "Winter Skies". Was auch nicht verhehlt werden soll: der große, überlange Song (bestes Beispiel: "Destiny") ist hier eher mäßig gelungen. "Emancipation Suite" ist aus zwei Teilen zusammengesetzt, von denen der erste ("Dusk"), der wesentlich länger ist, überhaupt nicht begeistert. Schade, dass an dieser Stelle die Kreativität wohl eher bei Timo Tolkki liegen dürfte... Die beiden Retter in der Not sind hier Lauri Porra und Matias Kupiainen, deren exzellentes und erfrischendes Bass- bzw. Gitarrenspiel einiges rausreißt. Damit ist aber auch schon genug kritisiert, alle anderen Nummern wissen im Großen und Ganzen zu überzeugen. Vor allem die typischen Stratovarius-Kracher "Falling Star", "Higher We Go" und "Blind" (das wohl die bessere Wahl als Opener gewesene wäre) gefallen aufgrund ihrer Eingängigkeit und den aus alten Zeiten bekannten Trademarks (interessante Keyboards, gutes Riffing, starke Solos). Auch auf der romantischeren Seite ist bis auf das erwähnte "Winter Skies" alles in Ordnung. Als Rausschmeißer steht mit "When Mountains Fall" gar ein Stück auf der Platte, das schöne Erinnerungen an das ehrwürdige "Forever" aufkommen lässt. "Polaris" macht auch einmal mehr deutlich, welche ein Ausnahmekönner Timo Kotipelto als Sänger ist. Das nunmehr dienstälteste Bandmitglied liefert eine tadellose Leistung ab - ohne ihn wäre die Band wohl tatsächlich keinen Pifferling mehr wert, egal ob mit oder ohne Tolkki. Aufgrund der beschriebenen Mängel würde ich bewertungstechnisch zu 3,5 Sternen tendieren. Ich runde das nach langem Überlegen auf 3 Punkte ab, obwohl ich mich wirklich über dieses "Comeback" freue. Ich hoffe einfach mal, dass in Zukunft ähnliches, nach Möglichkeit noch besseres Material nachkommt und lasse bewusst etwas Luft nach oben. Zu den besten Werken der finnisch-schwedisch-deutschen Connection fehlt nämlich doch noch ein Quäntchen. Unerwartetes Comeback 4 von 5 PunktenNach den ganzen Streitigkeiten um den Ausstieg und der Auflösung der Gruppe von Timo Tolkki, war man doch einigermaßen überrascht, dass Stratovarius, auch ohne ihren Gitarristen und Mastermind, unter ihrem alten Namen ein neues Album veröffentlichen. Eingespielt wurde "Polaris" durch den neuen Gitarristen Matis Kupiainen. Dazu die `alten` Mitglieder Timo Kotipelto (Vocals), Jörg Michael (Drums), Lauri Porra (Bass) und Jens Johansson (Keyboards). Das Album erschien im Frühsommer 2009. Es hat sich nicht viel verändert bei Stratovarius. Die Gruppe ist sofort als solche zu erkennen. Aber der Keyboarder Jens Johansson kann sich mehr entfalten und hat größeren Anteil an den Songs, als noch unter Tolkki. Die beiden ersten Songs `Deep unknown` und `Falling star` sind o.k., aber nichts besonderes. Mit `King of nothing` folgt ein erstes highlight. Auch `Higher we go` und die zweiteilige `Emancipation suite` gefallen mir sehr gut. Die Halbballade `Winter skies` finde ich dagegen nicht so gelungen. `When mountains fall` ist aber eine schöne Ballade zum Abschluß, auf welcher Timo Kotipelto sehr schön singt. Auch Matis Kupiainen kann die Lücke seines Vorgängers gut ausfüllen. Der Mann hat Potenzial. Und Jens Johansson kann und darf diesmal einige schöne Soli beisteuern. "Polaris" ist ganz deutlich Stratovarius. Die Fans, die einen Richtungswechsel erwartet haben, werden vielleicht enttäuscht. Mir gefällt das Album, aber der ganz große Hammer fehlt leider. Daher 4 Sterne für "Polaris". Ich bin gespannt, wie es mit der Gruppe weitergeht. Das beste Album seit Jahren! 5 von 5 PunktenUnd es gibt sie doch noch! Nach langem rechtlichen Hin und Her haben sich die verbliebenen Stratovarius- Mitglieder durchgesetzt und dürfen nun auch ohne Timo Tolkki unter diesem Namen weitermachen. Und dass sie sich ohne Ex-Mastermind Tolkki nicht verstecken müssen war ja abzusehen. Das Ergebnis liegt nun in Form von 'Polaris' vor. Nun dürfte nicht nur ich selbst wie ein Flitzebogen auf dieses Album gespannt gewesen sein sondern auch Unmengen von Fans, welche ich gleich an dieser Stelle beruhigen möchte denn einen großen Stilwechsel gab es auf keinen Fall. Ganz im Gegenteil. Das aktuelle Werk der Nordländer erinnert viel eher an die "großen" Werke wie 'Visions' oder 'Destiny' und ist auch, ich sag's gleich vorweg, um Längen besser als das letzte doch recht dürftige selbstbetitelte 'Stratovarious'-Album. Los gehts mit 'Deep Unknown' welches gleich schön in die Vollen geht und im Refrain herrlich epische Chöre aufweist. Und auch der Rest der Scheibe ist echt hammermäßig ausgefallen! T. Kotipelto zeigt endlich mal wieder was in ihm steckt und auch der Rest der Band scheint ums Leben zu spielen. Neuzugang Matias Kupiainen an der Lead-Gitarre ist ein wahrer Künstler und steht Herrn Tolkki in nichts nach. Ausserdem dürfte wohl hauptsächlich ihm sowie dem nun doch nicht mehr ganz so neuen, wenn auch zum ersten Mal auf einem Studioalbum der Finnen zu hörenden Bassisten Lauri Porra die Frischzellenkur der Band anzulasten sein, denn endlich klingen Stratovarius wieder frisch und voller Power. Genau so wollen wir sie haben und nicht lahm, verfrickelt und mit depresivem Flair wie bei den letzteren Scheiben. Weiter geht es mit "Falling Star" und "King Of Nothing", die in die gleiche Bresche schlagen wie zuvor der Opener. Mit "Blind" hat man eine Speed-Kanone à la "Speed Of Light" losgelassen, bei welcher sich Drummer Jörg Michael endlich mal wieder so richtig austoben darf, bevor es mit "Winter Skies" wieder bedächtig wird. Nach dieser kurzen Erholungspause wird auch schon wieder direkt kräftig weitergerockt mit dem ebenfalls ziemlich schnellen "Forever Is Today". Mit "Higher We Go" hat man einen ausgesprochenen Earcatcher mit Hymnen-Charakter aufs Silberscheibchen gepackt und "Somehow Precious" zählt schon jetzt zu meinen Lieblings-Mitsing-Stücken. Vor dem zweiteiligen "Emancipation Suite" braucht auch keiner zurückzuschrecken, denn es handelt sich nicht um ein langatmiges Epos mit ellenlangen Soli sondern ein abwechslungsreiches gelungenes Stück mit klasse Breaks. Zum Abschluss dieses grandiosen Werks hat man mit "When Mountains Fall" noch eine richig schöne Ballade im Stil von "Forever" mit eingepackt. Sehr dramatisch! Fazit: Stratovarius haben hier Altbewährtes wie starke Melodien, klasse Arrangements, erstklassige Musiker und ein wenig Epik in den großen Metal-Topf geworfen, mit jeder Menge frischer Power und zwei neuen Leuten an Bass und Gitarre gewürzt, kräftig umgerührt... - und heraus kam 'Polaris', das seit Jahren beste Album der Band! Unbedingt anhören, denn so sollen Stratovarius wirklich klingen! Es geht auch ohne Tollki 4 von 5 PunktenEigentlich hatte ich nicht mehr damit gerechnet, dass die Multikulti Truppe Stratovarius noch mal ein Album mit neuen Songs veröffentlicht. Die meisten Fans der Band werden sich noch an die schon fast grotesken Ausmaße der Streitigkeiten zwischen Timo Tollki und dem Rest der Band erinnern. Manchmal wusste man gar nicht, wer jetzt in der Band war, wer nicht drin war und ob die Band überhaupt noch existierte. Nach diversen, teils öffentlich ausgetragenen Streitigkeiten, ist nun wieder Ruhe eingekehrt. Timo Tollki ist raus aus der Band, und hat mit seiner neuen Band Revolution Renaissance bereits ein gutklassiges Album veröffentlicht, und mit seiner Rockoper Saana - Warrior Of Light für reichlich Stirnrunzeln gesorgt. Bei Stratovarius hat sich ein neuer Gitarrist eingefunden, der auf den Namen Matias Kupiainen hört, ansonsten sind wie gehabt Timo Kotipelto (Gesang), Jörg Michael (Drums), Jens Johansson (Keyboards) und Basser Lauri Porra mit von der Partie! Polaris heißt das neue Werk von Stratovarius und ist gleichmal ein paar Klassen besser als das selbstbetitelte Vorgänger Album, welches doch wohl schon einigermaßen schwer unter den Bandinternen Querelen zu leiden hatte. Stilistisch reiht sich Polaris irgendwo zwischen Destiny und den Elements Alben ein. Melodischer Power Metal, mit massiven, aber nicht aufdringlichem Keyboardklängen, und teilweise großartigen Melodien! Polaris startet mit dem Song "Deep Unknown" welcher einer dieser typischen Stratovarious Songs ist. Mittleres Tempo, einprägsame Hookline. Toller Song. Weiter geht es mit "Falling Star", hier ist das Keyboard Intro schon fast zuviel des Guten, aber auch dieses Lied ist mit seiner sehr atmosphärischen Stimmung gut gelungen. Der Song besitzt auch ein tolles Gitarrensolo, als Gitarrist ist Kupiainen ein zumindest gleichwertiger Ersatz für Tollki. Auf diesem Level pendeln sich auch fast alle anderen Songs ein. Ausnahmen bilden nur das etwas kitschig geratene "Winter Skies", sowie der letzte Song "When Mountains Fall". Irgendwie passt der Gesang von Timo Kotipelto nicht. Anspieltipps: Neben den bereits genannten Songs, noch das flotte "Forever Is Today" und das zweiteilige "Emancipation Suite", welches sehr episch ausfällt. Starkes Album, welches noch nicht ganz an die Highlights der Bandgeschichte rankommt! |
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Wonderlustre [Vinyl LP] von Skunk AnansieSchallplatte von earMUSIC (edel)Angebote bei Amazon: ab EUR 15,99 Erscheinungsdatum: Sept. 2010 |
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Boys Club-Live From California von Keith Emerson, Marc Bonilla, Glenn HughesAudio CD von earMUSIC (edel)Angebote bei Amazon: ab EUR 7,06 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2009 |
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5 Kundenrezensionen:alle hervorragend 5 von 5 PunktenGlenn Hughes wie immer hervorragend. Keith Emerson,ein Mann der alten Schule. Sollten noch mehr machen. Emerson, Hughes & Bonilla live 4 von 5 Punkten1998, im Jahr der bisher letzten Trennung von ELP, taten sich Keith Emerson, Glenn Hughes, Marc Bonilla und die Begleitmusiker des "Dragon Choir" für dieses Konzert zusammen, das bislang nur als Bootleg erhältlich war. Das Programm bestand hauptsächlich aus ELP Klassikern und Coverversionen. Der Sound ist hervorragend. Die "ich bin ein seventies-heavy-Rockstar"-Stimme von Glenn Hughes klingt bei einem Titel wie "Tarkus" schon gewöhnungsbedürftig, aber dies ist eigentlich der einzige Kritikpunkt. Auch wenn die drei Musiker mit diesem Album nicht gerade das Rad neu erfanden, hatten sie hörbar Spaß - die Musik kommt frisch und gut gelaunt rüber. Was will man mehr? Etiketten-Schwindel 3 von 5 PunktenEigentlich hört man hier ein Konzert von Marc Bonilla + Band, bei dem als Gaststars auch Keith Emerson und Glenn Hughes auftraten. Während die Parts von Emo recht gut rüberkommen ( es gibt einige ELP-Titel ) zersägt Mr. Hughes erstmal Whiter shade of pale. Die selbsternannte Voice of Rock wirkt hier völlig deplaziert und nervt mit dem Versuch dieses wunderschöne, sehnsuchtsvolle Lied in eine Soulballade zu verwandeln. Bei Tarkus passt es dann etwas besser, wenn auch nicht richtig gut. Ansonsten gibt es ein paar coole Gitarrenparts von Marc Bonilla und exquisites Drumming von Joe Travers. Der letzte Titel ist übrigends nicht Live, sondern ein Bonus-Track aus irgendeiner Studiosession, die zu nichts geführt hat. Das Teil ist also nur den Hardcore Fans von Keith Emerson zu empfehlen, die es dann neben Vivacitas von Keith Emerson/Nice in den Schrank stellen können. Die Band hatte Spass 5 von 5 PunktenDen Spass hört man von der ersten Sekunde an. Hier wird locker drauf los gespielt und auch die doch sehr bekannten Stücke wie Hoedown oder Tarkus werden nicht nur einfach dem Original entsprechend gespielt, sondern sie werden hier richtig toll interpretiert. Zugegeben, nicht jeder mag Glenn Hughes. Doch dass seine soulig/bluesige Stimme auf einem Titel wie Tarkus so schön rüberkommt hätte ich als alter ELP Fan nicht gedacht. Bonilla steuert eine gute Gitarre und einige gelungene Solos dazu, Travers spielt unaufgeregte, aber gute Drums und Emo selbst, tja, bei dem hört man den Spass am meisten. Hat wahrscheinlich nach all den missglückten Reunion Versuchen mit ELP mal wieder richtig Lust verspürt aus alten Zwängen auszubrechen. Obwohl das Konzert bereits 1999 aufgezeichnet wurde, klingt es verdammt frisch und ist technisch auf höchstem Niveau. Für Fans wärmstens zu empfehlen. Und sollte jemand das Bedürfnis haben mal wieder richtig guten (Prog)Rock zu hören, nur zu. Richtig schöne Scheibe 5 von 5 PunktenKeith Emerson und Glenn Hughes auf einer Platte - das sind schon gleich zwei Gründe, sich die CD zu kaufen. Der dritte, und das hört man gleich schon beim ersten Stück, ist Marc Bonilla, ein häufig unterschätzter Gitarrist. Hier zeigt er live, was er draufhat - und das ist eine Menge. Ein paar ELP-Klassiker, mit Witz und Spaß an der Sache neu arrangiert, ein glänzend aufgelegter Glenn Hughes, der bei "Whiter Shade of Pale" die stärkste je gehörte Version dieses Titels einsingt (nein, ich übertreibe nicht - hört sie euch an) - und das ganze auch noch perfekt produziert und für ein Live-Album in erstaunlich guter Qualität. Einziger Kritikpunkt: Emerson war schon mal besser. Aber er ist immer noch gut. KAUFEN! |
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Legacy:Volume One (2CD) von The Jeff Band HealeyAudio CD von earMUSIC (edel)Angebote bei Amazon: ab EUR 9,69 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2009 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
2 Kundenrezensionen:Gelungene Sammlung des Bluesgenies 5 von 5 PunktenJeff Healey war blind. Jeff Healey wurde nur 41 Jahre alt. Als Kleinkind erkrankte er an einem bösartigen Netzhauttumor, der ihn sein Augenlicht kostete und an dem er Zeit seines Lebens litt und der schließlich auch seinen frühen Tod verursachte. Mit 3 Jahren begann er Gitarre zu spielen, später kam noch die Trompete als weiteres Instrument hinzu. Mit 6 Jahren trat er zum ersten Mal öffentlich auf, spielte Gitarre und Trompete in der Jazzband der Blindenschule, die er besuchte. Mit 14 Jahren hatte er eine eigene Radioshow, deren Programm er aus seiner eigenen Sammlung zusammenstellte, deren Umfang 25.000 bis 30.000 Platten betragen haben soll. Er wirkte scheinbar so ganz nebenbei in verschiedenen Bandprojekten mit und bevor er 20 war, hatte er mit einigen der größten Musiker zusammen gespielt: Albert Collins, Stevie Ray Vaughan, B.B. King, Robbie Robertson und Bob Dylan. Was für eine einzigartige Karriere, was für ein unglaubliches Talent. Und auch die Art, wie er die Gitarre auf dem Schoß hielt und im Sitzen spielte, war einzigartig. Aber was auch für ein Lebensschicksal. Eigentlich erschütternd. Aber Jeff Healey war nicht der Typ, der jammerte. Ganz im Gegenteil. Selten habe ich soviel positive Energie von einem Menschen erlebt, der aller gesundheitlichen Widrigkeiten zum Trotz, seine Bestimmung gefunden hatte. 1984 gründete er mit dem Schlagzeuger Tom Stephens die Jeff Healey Band, die 1985 mit Joe Rockman am Bass endgültig Formen annahm. Erste Erfolge und Aufmerksamkeit ließen nicht lange auf sich warten. Die Alben See The Light (1988) und Hell To Pay (1990) ließen aufhorchen, aber nicht zu Letzt die energiegeladenen Bühnenauftritte der Jeff Healey Band sorgten für Furore. Der sonst so zurückhaltend und bescheiden wirkende Jeff Healey wurde auf der Bühne zur Furie und bearbeitete seine Gitarre in allen denkbaren Variationen. Selbst wenn er von seinem Stuhl aufsprang und die Gitarre mit den Zähnen bearbeitete oder hinter dem Kopf spielte, fand er immer wieder auf seinen Platz zurück, auch wenn ihm sein Mitstreiter Rockman hin und wieder die Richtung weisen musste, wenn er durch viele Wendungen und Drehungen um die eigene Achse doch mal die Richtung verpasste. Die Alben der Jeff Healey Band sind eigentlich alle gut bis sehr gut und auch seine späteren Arbeiten, als er unter dem Namen Jeff Healey & The Jazz Wizards das Genre wechselte und auf seinem eigene Label Jazzplatten heraus brachte, sind zu beachten. Wer von allen Seiten des Bluesrocks der Jeff Healey Band etwas haben möchte, dem lege ich diese Ausgabe von LEGACY: VOLUME ONE nahe. Disc 1: The Video Beinhaltet eine interessante "Rockumentary", die Konzertausschnitte, Backstageszenen und jede Menge Interviews mit Jeff Healey, seiner Band und vielen Gästen, mit denen er gespielt hat oder die zu seinen Verehrern zählen, präsentiert. Dazu gehören z.B. Stevie Ray Vaughan, Keith Richards, Eric Clapton, Tina Turner u.v.m. Absolut sehenswerte Aufnahmen sind dabei. Disc 2: Singles 16 Tracks seiner erfolgreichsten Hits, wie See The Light, Confidence Man, Angel Eyes, Full Circle oder I Think I Love You Too Much (neuer Mix mit Mark Knopfler als Gast) kann man hier hören. Auch seine fast schon berühmt zu nennenden Coverversionen sind vertreten: While My Guitar Gently Weeps in einem neuen Mix mit George Harrison himself, sowie Jeff Lynne und Healeys Landsmann Paul Shaffer. Dazu noch das Steelers-Wheel-Cover Stuck In The Middle With You aus der Feder von Joe Egan und Gerry Rafferty plus das von Diane Warren geschriebene I Tried. Disc 3: Live-unreleased 15 Songs von verschiedenen Konzerten aus New York City, Toronto und London legen Zeugnis davon ab, was für ein super Musiker Jeff Healey insbesondere bei seinen Konzerten war. Die teilweise launigen Ansagen zwischen den Songs belegen zudem, dass Jeff Healey ein leidenschaftlicher Bühnenmensch gewesen ist, der sein Publikum auch mit ironischen bis süffisanten Bemerkungen zu unterhalten wusste. Auch hier finden sich wieder einige Coverversionen, außer dem obligatorischen While My Guitar Gently Weeps, gibt es noch den Cream Klassiker White Room und Dylans All Along The Watchtower mit Healeys kanadischem Musikerkollegen Tom Cochrane als Gast. Der Sound der beiden CD's ist auf jeden Fall hervorragend gut. Die Qualität der Video DVD ist teilweise nicht so berauschend. Einige Ausschnitte sind wohl eher mit dem Etikett "historisch" zu versehen. Aber trotz dieser kleinen Schönheitsfehler ist das gesamte Paket mehr als lohnend. Jeff Healey, ein Ausnahmetalent, dessen Andenken bitte hoch gehalten werden sollte. while my guitar gently weeps 5 von 5 Punkten"mess of blues" und "songs from the road" von rufrecords, sowie "live at Montreux" sind ja schon ein Hammer, aber nun die singles in sagenhafter Qualität (selbst George Harrison hat mit Hand angelegt). Und erst die live-unreleased CD mit Mitschnitten, die einen umhauen. Sind es bei den erstgenannten Live-Scheiben die Leichtigkeit und der Gesamteindruck der Band, ist es hier auf der live-unreleased CD Jeff! Das Schlagzeug und der Bass bringen ihn nach vorn wie Jimi! Diese Präsens ist unglaublich, man braucht eigentlich alle vier Scheiben (wenn man nicht ohnehin alles von Jeff hat), um nach Stimmung sich die jeweilige Version zu gönnen, am Schluss wird man bei "how long can a man be strong" von vorn anfangen! Das Material ist Blues, Bluesrock und das was Jeff dazu macht. Und die "Angel eyes" schauen uns nun von oben zu, zusammen mit Jimi und Stevie Ray wird jetzt musiziert, das es kracht... |
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Can't Slow Down (handsignierte Collector's Edititon) von ForeignerAudio CD von earMUSIC (edel)Angebote bei Amazon: ab EUR 7,77 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2010 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
5 Kundenrezensionen:Für jeden was dabei 5 von 5 PunktenGemäß dem Albumtitel "Cant slow down" geben die Recken von Foreigner wirklich alles. Lou Gramm fehlt auch nicht wirkliuch, denn Kelly Hansen ist eine unglaublich dominierende Persönlichkeit und stimmlich Lou Gramm nicht nur ebenbürtig, ich persönlich finde Ihn sogar besser. Obwohl ich ein Kind der 80ger bin und immer ein Fan von Foreigner war begeistert mich Kelly immer mehr. Rundherum ein gelungesnes Album, obendrauf gibt es ein kleines "Best of" und als wäre das nicht genug noch eine LiveDVD. Das soll mal erst eine andere Band bringen! Absolut Top und Kaufempfehlung, nicht nur für Fan's und Kinder der 80ger :-) Ein Comeback der besonderen Art 5 von 5 PunktenWenn altgediente Bands mit nur noch einem Ur-Mitglied und dazu noch mit neuem Sänger ein Comeback versuchen, geht das oft in die Hose. Nach der Trennung von Lou Gramm hätte ich nie gedacht, von Foreigner noch einmal etwas Interessantes zu hören zu bekommen. Als ich dann im Radio "When it comes to love" erstmalig hörte, wollte ich gar nicht glauben, dass hier nicht Lou Gramm singt. Nach dem Reinhören in das Album kaufte ich mir dann die 2CD/1 DVD Version. Das neue Album bietet mir genau das, was ich an Foreigner all die Jahre geschätzt habe. Ein schöner Mix aus melodischen Rocknummern und Balladen. Die 2 CD zeigt klar, welch einer Ersatz man hier mit Sänger Kelly Hansen gefunden hat. Er steht Lou Gramm in nichts nach. Auf der DVD und auch bei den Promo-Aktivitäten zum Album zeigte Hansen zusätzlich fast Entertainer-Fähigkeiten, was sowohl den Rest der Band als auch das Publikum mitriss. Fazit: Es gibt Unmengen Bands, die den Zeitpunkt zum Aufhören schon lange verpasst haben: Foreigner fangen, so glaube ich, jetzt erst wieder an und ich würde mir wünschen, das diese tollen Band ein zweiter Frühling vergönnt ist. Klasse Album - aber...... 3 von 5 Punktenzunächst mal muss ich mich hier bei Kelly Hansen entschuldigen, nachdem ich so einige Vorurteile hatte, was sein Mitwirken bei Foreigner betrifft. Wie auch immer - heute hab ich diese Ltd. Edition erhalten - und - ich bin total begeistert! 100% Hard Rock wie man ihn von Foreigner erwarten kann! Lou Gramm vermisse ich hier an keiner Stelle bei diesem Album. Das Teil rutscht sowas von gut durch die Ohrmuschel, dass man fast süchtig werden könnte! Nun - warum nur 3 Punkte von mir? Ganz klar - das Album an sich hat 5 Punkte verdient. Aber für einen Autogrammsammler wie mich hätte ich mir gerne die Autogramme von allen gewüscht. Auf dem Aufkleber (an der Verpackung angebracht) steht drauf "signiert von Mick Jones, Jeff Pilson und Kelly Hansen" - nun hier steht eindeutig nicht die Wahrheit drauf - die Signatur von Kelly fehlt hier. Stattdessen hat sich nebem Mick Jones und Jeff Pilson nur noch Tom Gimbel darauf verewigt. Schade - hätte mich gefreut, wenn zumindest Kelly mit dabei gewesen wäre. Sei es drum - vielleicht kann man den Rest der Band auch noch irgendwo abfangen..... Ansonsten muss ich sagen, die Idee eine Vinyl 7" Ltd. Edition mit kompletter CD herauszubringen ist einfach genial - und wenn das ganze dann auch noch signiert ist - was will man mehr :-) Grundsätzlich klasse... 4 von 5 Punkten..., wenn da nicht die enttäuschende Blenderei bei der Bonus-Live-CD wäre :-(. Diese stammt nämlich von 2005 und ist in anderer Kombination als Add-On bei Nice-Price-DVD`s erhältlich. Das neue Studio-Album ist überraschend gut produziert und die Qualität der Songs schließt sich der jahrzehntelangen Bandgeschichte an. Das gilt auch für die im Bundle befindliche Live-DVD, die die bisherigen Aufnahmen von 2005 - auch aufgrund des groovigeren Drummers - um Klassen schlägt. Alles in allem ein ordentliches Stück Rock'n Roll, wenn da nicht der Punktabzug wegen der Live-CD sein müsste ;-)... einfach der Hammer! 5 von 5 PunktenDieses 3er-Pack ist einfach der Hammer! 2 CDs und eine DVD für diesen Preis, unschlagbar! Und die neuen Songs gehen, wie man es bei Foreigner gewohnt ist, sofort ins Ohr. Ich kann nicht aufhören, sie zu hören, jeder Song für sich ist ein unglaublich starker. Wer Mick Jones (ein 'Guitar Hero') kennt, der weiß, dass er nicht zurück auf die Bühne/ins Studio geht, ohne wirklich Ausnahme-Musiker um sich zu scharen. Und die hat er wahrlich gefunden: Kelly Hansen, was für eine Stimme! Tom Gimbel, das Multitalent (spielt Gitarre, Querflöte, Saxophon), Jeff Pilson (Bass) - und was der für einen Bass spielt, grandios. Michael Bluestein am Keyboard hat auch an den Songs mitgearbeitet, großartig. Und last but not least Brian Tichy an den Drums. Wer den einmal live gesehen hat, der weiß, wie einzigartig er ist. Die DVD ist ein Hochgenuss. Alles Aufnahmen aus der letzten Europa-Tour, die Begeisterung der Fans schwappt auch ins Wohnzimmer über. Backstage-Aufnahmen, Interviews, Einblick in den Touralltag sowie u.a. ein Gang zur ehemaligen Pariser Wohnung von Mick Jones, der dort einige Jahre lebte - toll gemacht und höchst interessant. Und vor allem: man sieht, dass die Jungs echten Spaß auf der Bühne haben, hinzu kommen exzellente Soli von Mick und den anderen, die so auf CD's nicht zu hören sind. Brilliant! Alles in allem eine Anschaffung, die ihr Geld 100%ig Wert ist. |
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